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Radio-Podcasts

13.03.26 07:55 Uhr hr2 Camino - Religionen auf dem Weg

Bei uns liegen Sie richtig! Der Wiener Zentralfriedhof.

Wien gilt als Stadt des Kaffees, der Musik und der großen Gesten. Wer verstehen will, wie ihre Bewohner über Leben, Glauben und Vergänglichkeit denken, muss einen besonderen Ort aufsuchen: dorthin, wo Erinnerung, Religion und Alltag aufeinandertreffen, den Wiener Zentralfriedhof. Er ist Ort der Trauer und des Gedenkens, zugleich aber auch öffentlicher Raum, Park, Naherholungsgebiet und kulturelles Gedächtnis. Hier liegen Komponisten und Politiker, Künstlerinnen, Stadtlegenden und Namenlose. Hier zeigt sich, wie sich Begräbniskultur wandelt - zwischen katholischer Tradition, religiöser Vielfalt, zunehmender Säkularisierung und neuen Formen des Abschieds. Michael Marek hat den Wiener Zentralfriedhof besucht und einen Ort entdeckt, an dem der Tod nicht ausgeklammert wird, sondern mitten im Leben steht.

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06.03.26 07:55 Uhr hr2 Camino - Religionen auf dem Weg

Sei laut! Wachse! Lass dich berühren! - Jesus als Weisheitslehrer

Eignet sich der Begründer des Christentums, Jesus von Nazareth, für heutige Menschen, die auf der Suche nach Weisheit und gelingendem Leben sind, als spiritueller Lehrer? Georg Magirius ist der Frage nachgegangen.

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27.02.26 07:55 Uhr hr2 Camino - Religionen auf dem Weg

Online-Chuzpe - Wie sich jüdische Influencer auf Social Media behaupten

Junge jüdische Podcaster und Influencer zeigen online ihre vielfältige religiöse und kulturelle Identität und wollen sich nicht auf Holocaust oder Israel reduzieren lassen. In Podcasts und Videos diskutieren sie Themen wie Religion, Geschlecht und Migration. Zugleich reagieren sie auf politische Krisen und thematisieren verstärkt Antisemitismus - besonders seit dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023. Jens Rosbach schildert in Camino, wie ihre Aktivitäten den Zusammenhalt der jüdischen Gemeinschaft stärken, die in Deutschland oft verstreut lebt.

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20.02.26 07:55 Uhr hr2 Camino - Religionen auf dem Weg

Losing my religion – Was fehlt, wenn der Glaube verloren geht

Soziologen sagen, der Verlust sei ein Grundproblem unserer Zeit. Zu den Verlusterfahrungen zählt auch die Religion. Immer mehr Menschen verlassen die Kirchen und verlieren ihren christlichen Glauben. Michael Hollenbach fragt in Camino, was da verloren geht und ob das alles durch etwas anderes ersetzt wird.

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13.02.26 07:55 Uhr hr2 Camino - Religionen auf dem Weg

Mit Lügen an die Macht - Wenn die Wahrheit unter die Räder kommt

Die Lüge gehört zum menschlichen Alltag. Manchmal ist sie groß und skandal-umwittert, manchmal ist es die kleine unvermeidbare Notlüge. Wir pflegen die Kunst der Lüge geradezu, gleichzeitig lehnen wir sie entschieden ab. Gegen sie scheint kein Kraut gewachsen - weder moralisch noch religiös. Ulrich Land geht in Camino den Spannungen zwischen Wahrheit, Selbstschutz und Verantwortung nach.

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06.02.26 07:55 Uhr hr2 Camino - Religionen auf dem Weg

Nachgefragt. Das aktuelle Gespräch mit Claudia Lücking-Michel - Bilanz des Synodalen Weges

Am vergangenen Sonntag endete der sogenannte “Synodale Weg” mit einer letzten, sechsten Vollversammlung in Stuttgart. Dort trafen sich katholische Bischöfe und Laien sowie Experten, um Bilanz zu ziehen. Was hat das sechsjährige Reformprojekt gebracht? Die Liste der Reformwünsche war lang: Mehr Mitbestimmung von Laien, mehr Transparenz, eine erneuerte Sexualmoral, Segnungen von Homosexuellen und ein Arbeitsrecht ohne Diskriminierung. Außerdem Zugang für Frauen zu den Weiheämtern. Claudia Lücking-Michel war als damalige Vizepräsidentin des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken von Anfang an eine treibende Kraft beim Synodalen Weg. Welche Bilanz zieht sie? Welche Aussichten gibt es für spürbare Reformen in der Katholischen Kirche. Darüber haben die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister mit Claudia Lücking-Michel gesprochen.

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30.01.26 07:55 Uhr hr2 Camino - Religionen auf dem Weg

Dreck der Landstraße - Jenische in der Schweiz

Jenische sind heute eine anerkannte Minderheit in der Schweiz. In den 1920er-Jahren jedoch wurden die Mitglieder dieser Gemeinschaft von Fahrenden als unerwünscht betrachtet und gedrängt, sesshaft zu werden. Das Projekt „Kinder der Landstraße“ zielte auf die Beseitigung der jenischen Minderheit: Kinder wurden ihren Familien entrissen und wuchsen in Heimen oder Pflegefamilien auf, entwurzelt von ihrer Kultur. Viele Eltern sahen ihre Kinder nie wieder. Das brachte der Schweiz den Vorwurf des kulturellen Genozids ein. Dorothea Brummerloh erzählt in Camino vom Lebensschicksal einiger dieser Kinder.

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23.01.26 07:55 Uhr hr2 Camino - Religionen auf dem Weg

Die Welt besser zu machen, ist eine Pflicht. Erika Freeman – ein Jahrhundertleben

Als 12-Jährige flüchtet Erika Freeman allein aus Wien vor den Nationalsozialisten zu Verwandten nach New York. Niemand glaubt ihr dort, was sie erlebt hat. Erika kommt in ein Waisenhaus. Als promovierte Psychoanalytikerin macht sie später Karriere, berät Politikerinnen und berühmte Künstler. Mit 98 Jahren lebt sie heute wieder in Wien und gibt jungen Menschen mit, mutig zu sein und Gutes zu schaffen.

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16.01.26 07:55 Uhr hr2 Camino - Religionen auf dem Weg

Das Schweigen der Bischöfe - Missbrauch in der italienischen Kirche

Auch in Italien haben katholische Geistliche in unzähligen Fällen Kinder sexuell missbraucht. Die Betroffenen verlangen Gerechtigkeit, doch der Wille zur Aufklärung ist bei Kirche und staatlichen Stellen nur schwach ausgeprägt. Wie kann das sein? Lisa Weiß ist in Camino auf Spurensuche gegangen.

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