Yasemin El-Menouar beschäftigt sich bei der Bertelsmann-Stiftung in Gütersloh unter anderem mit dem Zusammenhang von Religion und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Die Soziologin leitet seit gut zehn Jahren den Religionsmonitor der Bertelsmann-Stiftung.
(Wdh. vom 07.07.2025)
Unkonventionelles vom Nachwuchs - Solomon Hicks‘ neues Album "Further On Up The Road" | Vom Bluesrock zum Acoustic Delta Blues - Tinsley Ellis und sein "Labor Of Love" | Vor 115 Jahren geboren - Rock’n’Roll-Pionier Big Joe Turner | Nostalgie mit Spaß - "Blast Off!" mit Duke Robillard & His All Star Band (Sendung vom 21.5.)
„Hört auf zu streiten!“, mahnt Autor Matthias Viertel seine Kinder. Doch beim Blick in die Bibel stellt er fest: Selbst Jesus und die Jünger haben gestritten. Er fragt sich deshalb: Ist Streiten sogar sinnvoll?
Neha! Dieses rein weibliche Vokalsextett aus der Slowakei geht seinen eigenen Weg. "Neha" bedeutet "Zärtlichkeit" und die leben die Sechs auch in ihrer eigenen Gruppe durch besondere Achtsamkeit und gegenseitige Unterstützung.
Bei Konzerten gehen die Sängerinnen ganz bewusst in den kreativen Austausch mit dem Publikum. Und auch auf ihrem Longplayer "Svetu" steht das Miteinander im Mittelpunkt. Stilistisch vereint das Sextett traditionelle Lieder aus sechs Ländern des ost- und südosteuropäischen Raums. Ihre Stimmen tragen die Musik gemeinsam - mal dicht verwoben, mal transparent geführt - und lassen eine archaische Kraft entstehen, die dabei überraschend frisch wirkt.
Die übrige Playlist führt uns noch weiter: von Dave Lofts und Ibrahim Maalouf über die große Stimme von Susana Baca bis hin zum Haidouti Orkestar und FatsO, dem Projekt des kolumbianischen Bassisten, Sängers und Songwriters Daniel Restrepo. Dazu kammermusikalische Linien mit Uwaga! und Adam Bałdych.
Das Grundgesetz feiert seinen 77. Geburtstag und die Demokratie verliert ihren Rückhalt. Oder doch nicht? Studien zeigen ein ambivalentes Bild: Einerseits gibt es eine Unzufriedenheit mit dem System Demokratie, den Wunsch nach autoritärer Führung. Und auf der anderen Seite werden die Werte der liberalen Demokratie mehrheitlich geschätzt.
Wie passt das zusammen? Wo liegen die Missverständnisse im Miteinander, wo klafft die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit? Und welche Unterschiede zeigen sich im Demokratieverständnis der Menschen in West- und Ostdeutschland? In jedem Fall sind es keine einfachen Zeiten für die Demokratie, die von Dialog und Auseinandersetzung lebt. Und die Menschen braucht, die sie praktisch umsetzen und jetzt auch Ideen, um ihre Krise zu überstehen.
Diese Ideen sucht Moderatorin Hadija Haruna-Oelker mit Andreas Zick, Sozialpsychologe und Leiter des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld, mit dem Jou...
Britta Laubvogel baut Brücken in neue Lebensabschnitte. Seit sie selbst durch einen schweren Schicksalsschlag abrupt in eine völlig neue Situation geschleudert wurde, will sie Veränderungen bewusst gestalten. Nicht nur für sich, sondern auch für andere.
Vor 50 Jahren erschien das Album „Tales of Mistery and Imagination“ des Alan Parsons Project. Es war das erste musikalische Konzeptalbum, das die Werke eines einzelnen Autors durchgängig musikalisch umsetzte. Düsterer Progressive Rock verbindet sich mit klangvollen Orchesterfarben und eingängigen Melodien. Und lässt so die phantastisch-unheimliche Welt von Edgar Allan Poe lebendig werden.
Zu oft stecken wir Menschen in Schubladen, für Differenzierung ist kein Platz. So entstehen Feindbilder. Um die zu überwinden, lohnt es sich, genauer hinzuschauen, weiß Autor Matthias Viertel.
Eine der strengsten Fristen im Leben einer Mutter ist die Schwangerschaft. Abigail Lapell, Songwriterin aus Toronto, hat diese Frist kreativ genutzt und während ihrer eigenen Schwangerschaft neun Songs aufgenommen - einen für jeden Monat.
Zusammengebunden zu einem Album ("Shadow Child"), ergibt sich ein buntes Kaleidoskop von Gedanken und Stimmungen, die diese intensive Zeit so abbilden, wie sie ist: aufwühlend, umwälzend, ein echter Einschnitt im Leben. Lapell wählt dafür (im Unterschied zu ihren vorigen Arbeiten) einen bewusst akustischen, sparsam instrumentierten Sound, um die Unmittelbarkeit ihrer Beziehung zu dem kleinen Wesen auszudrücken, das da in ihr heranwächst. Und: sie hat sich als Gäste im Studio einige ihrer Lieblingssängerinnen aus Kanada eingeladen, die eines eint: sie sind selbst Mütter.
Außerdem spannt die Sendung einen weiten Bogen über Kontinente und Stile: mit Neuigkeiten von Angélique Kidjo, europäischen Klangbildern von Toasaves aus Belgien über den Ba...