Hannah Arendt gehört posthum zu den meist gefragten bzw. zitierten Philosophinnen der Gegenwart. Gerade das 21. Jahrhundert hat bislang eine erhebliche Fülle an Publikationen hervorgebracht, die zum Staunen bringt. Woran liegt das?
(Wdh. vom 09.09.2025)
In einem Kulturprogramm ist es immer schön, Verbindungen zwischen Dichtung und Musik beleuchten zu können. Heute geht das leicht, denn Gedichte von Rainer Maria Rilke haben vielen Komponistinnen und Komponisten als Vorlage für Lieder und andere Vokalwerke gedient.
Aus Anlass des 150. Geburtstages von Rilke können Sie heute Werke von Hindemith, Milhaud, Buchenberg und Roesgen-Champion hören. Und ein bisschen adventlich wird es danach auch noch.
Sie sind oft lang, die To-Do-Listen für die Adventszeit. Neben Geschenke kaufen sollten auch Dinge draufstehen, wie nach Hoffnung Ausschau halten und inneren Frieden suchen. Gedanken dazu von Autor Volker Mantey.
Der Streit um den Messias hat viel Judenfeindschaft und Antisemitismus hervorgebracht. Dabei ist dieser Streit unnötig. Beide Religionen, Judentum und Christentum, können die alten Texte auf ihre je eigene Art lesen. Und nicht nur die Texte der Bibel, meint Autor Thomas Hieke, sondern auch das Libretto von Georg Friedrich Händels „Messiah“.
Mit seiner Freundin bildet der dänische Singer/Songwriter Jacob Bellens ein wirklich tolles Team und es fühlt sich so an, als wären sie schon einmal rund um die Welt gekommen.
In Rumänien machen wir Station mit Caci Vorba und der Sängerin Maria Natanson, die uns in einem Volkslied ihr Leid klagt, verlassen worden zu sein. Ist aber musikalisch weit weniger melancholisch als zu erwarten. Der Musikethnologe Roberto di Simone hat sich tief eingegraben in die neapolitanische Kultur und kreiert in deren Geiste neue Stücke mit seiner Formation Media Aetas. Und das wie immer grenzenlos agierende Kronos Quartett hat sich diesmal mit den beiden iranischen Sängerinnen Mahsa und Marjan Vahdat zusammengetan.
Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…
Ob klein oder groß, die meisten Menschen mögen Süßes. Zucker gibt Energie und macht glücklich. Das Problem: Zuviel davon ist ungesund. Er schadet unseren Zähnen, verursacht Übergewicht und raubt unserem Körper wichtige Vitamine. Aber auf Süßkram zu verzichten, das ist für viele richtig schwer. Die Lösung: Die Menge macht‘s. Erfahre, wie viele süße Sachen ok sind, wo überall Zucker versteckt ist und welches leckere Glückspaket hilft, weniger davon zu essen.
In Pieve di Santo Stefano gibt es ein Tagebuch-Archiv. Im dazugehörigen Museum lassen sich die unterschiedlichsten Lebensgeschichten lesen und erfahren: Eine Einladung, sich auf andere Perspektiven einzulassen.
Bekannt wurde Mélanie Pain zunächst als Mitglied der Band "Nouvelle Vague", die mit ihren Cover-Versionen von Rock- und Pop-Hits ab den 2000er Jahren einigen Erfolg hatte. Das erste Solo-Album erschien 2009, jetzt sind wir bei Nummer Vier und das trägt den Titel "How and why".
Darauf zu hören ist allerfeinste Singer/Songwriter-Kunst, gesungen auf Englisch, mit wohlig einlullender, samtig weicher Stimme, gelegentlichem Country-Touch und dezent eingepflegtem kammermusikalischen Einschlag mit Klavier und einer jazzig verhangenen Trompete. 10 Songs und eine gute halbe Stunde, die sich wirklich lohnen.
Außerdem gibt’s einen unverwüstlichen Klassiker von Astor Piazzolla mit Escolaso, die Damen des A-Cappella-Quartetts Kongero sind mit einem schwedischen Volkslied vertreten, und Patrick Bruel und Johnny Hallyday sind auf der Suche nach dem Glück, für das bei Polkageist vor allem die Sonne scheinen muss.
Das und vieles mehr in der heutigen Hörbar…
Wolfgang Sandner hat mit seinem feinen Gespür für Klang und seinem kritischen Blick, die Musiklandschaft Deutschlands über viele Jahrzehnte geprägt. Als langjähriger FAZ-Redakteur und Biograf von Leonard Bernstein und Keith Jarrett hat er Generationen von Lesern das Abenteuer Musik nahegebracht.
hr-Bigband feat. Michael Wollny & Tamar Halperin cond. by Jim McNeely, 43. Deutsches Jazzfestival Frankfurt, Hessischer Rundfunk, hr-Sendesaal, Oktober 2012 | Am 27. Oktober 2012 eröffnete das Deutsche Jazzfestival Frankfurt Michael Wollny die Möglichkeit, seine Herzens- und Seelenangelegenheit gemeinsam mit der hr-Bigband großformatig auszuformulieren. Arrangeur Jörg Achim Keller übernahm die Bigband-Orchestration. Das Konzert im hr-Sendesaal wurde zu einem triumphalen Ereignis: Die "Wunderkammer XXL" klang "beeindruckend anders im Umfeld der subtil-differenzierten Orchesterarrangements" und ergab "ein faszinierendes Wechselspiel zwischen sachtem Tastenzauber und inspiriertem Ensemblespiel" (Sendung vom 30.11.)