hr-Bigband feat. Vincent Peirani, cond. by Magnus Lindgren, Staatstheater, Darmstadt, März 2018, Teil 1 | Ob im Duo mit Michael Wollny oder Emile Parisien oder in seinem elektrischen Quintett: Peirani lässt das Knopfakkordeon in jedem Kontext als ausdrucksstarkes, gleichberechtigtes Instrument erscheinen und befreit es von den Fesseln der Nostalgie. Viele Einflüsse von Musette bis Monk und von Klassik bis Rock finden bei Vincent Peirani zu neuen Synthesen. Im März 2018 kam seine Musik erstmals zusammen mit einer Bigband zur Entfaltung - mit der hr-Bigband unter der Leitung von Magnus Lindgren. (Sendung vom 1.3.)
Blues-Rekordproduzent und -Songschreiber Tom Hambridge singt und spielt selbst auf "Down The Hatch" | Miss Emily aus Kanada mit neuen Songs auf "My Medicine" | Bostons Bluesgitarrist Monster Mike Welch und sein Album "Keep Living Til I Die" (Sendung vom 26.2.)
Menschen liegen vor dem Bundestag. Sie demonstrieren schweigend - für Menschen, die nur noch still liegen können, weil sie an ME/CFS erkrankt sind. Autorin Hannah Woernle ist beeindruckt von diesem Engagement.
Alle 14 Tage stirbt laut UNESCO eine Sprache aus - und mit ihr eine ganze Kultur und das darin gespeicherte Wissen.
Grund genug für den brasilianischen Tropicália- und Bossa-Experten Santtana, auf seinem neuen Album den Dialog und die Sprachen zu feiern.
Der Sänger, Songschreiber, Flötist und Gitarrist aus Salvador de Bahia thematisiert auf seinem neuen, zehnten Album namens "Brasiliano" die Vielschichtigkeit des in Brasilien gesprochenen Portugiesisch. In ihm schwingen Tausende Jahre Geschichte mit, aber es trägt auch die Narben und Wunden des Kolonialismus. Es atmet die vielen Sprachen der Indigenen und ist heute ein ganz eigener Sprachkosmos.
Aus diesen Überlegungen heraus hat Santtana sich viele Gäste und Kolleg*innen eingeladen - aus Brasilien, dem Amazonasgebiet, aus Okzitanien, Frankreich, Italien, Galizien bis Guinea-Bissau. Wir können schon vor der offiziellen Veröffentlichung am 6. März reinhören.
Lesen, Schreiben, Rechnen. Und vor allem: Denken. Begreifen. Zusammenhänge erkennen. Die Natur verstehen und Technologien durchdringen. All das gilt es zu lernen - in der Schule, für das Leben. Warum gelingt das in deutschen Schulen oft nicht gut genug? Was brauchen Kinder und Jugendliche, um gut zu lernen, was brauchen ihre Lehrkräfte, um gut lehren und was brauchen Schulen, um genau dafür Räume schaffen zu können? Diese Fragen kommen Ihnen bekannt vor? Kein Wunder! Schon seit Jahren und Jahrzehnten werden sie gestellt und beantwortet: Und doch ändert, verbessert sich viel zu wenig. Aber vielleicht hilft jetzt endlich das, was eigentlich immer hilft und aufrüttelt: Der Hinweis auf drohende Armut. Die Erkenntnis, dass es unser Land teuer zu stehen kommt, wenn es in Sachen Bildung seine Hausaufgaben nicht macht. Neue Berechnungen zeigen, wie stark der Wohlstand eines Landes von der Qualität seiner Bildung abhängt. Und Beispiele, wie es gehen könnte, gibt es auch. Also: Was hindert...
„Die besten Partys finden immer in der Küche statt!“ - Diese Regel galt für die WG-Partys im Studium, erzählt Autorin Hannah Woernle. Aber gilt das auch für Familienfeiern?
Elektronische Tanzmusik - aber eben akustisch, handgemacht, als Jazz. Mal fiebrig nervös, mal gediegen. Das sind Mammal Hands, das junge Jazztrio aus London, in dessen neues, von Improvisation geprägtes Album "Circadia" wir schon mal reinhören können.
Seit ihrem Debüt "Animalia" von 2012 stehen Mammal Hands für einen melodischen, hypnotischen Sound. Ihr Mix aus europäischem Jazz und den Rhythmen von Rock und Electronica ist ideal fürs Kopfkino - und erreicht sein Publikum über alle Genregrenzen hinaus.
Im Zentrum stehen die Brüder Nick Smart am Klavier und Jordan Smart am Saxofon. Neu bei ihnen ist der Schlagzeuger Rob Turner, vormals bei GoGo Penguin, ein Freund seit über einem Jahrzehnt. "Mit ihm konnten wir die Seele unserer Musik neu freilegen und weiterentwickeln", sagt Nick Smart.
Weitere Gäste an der Hörbar sind heute unter anderem Luísa Sobral aus Portugal, Eneida Marta aus Guinea-Bissau, die französische Folkband Les Yeux d’la Tête und der hawaiianische Surf...
Seit vier Jahren wehrt sich die Ukraine gegen die russische Invasion. Dieser Angriff hat für ganz Europa vieles verändert. Vor allem, weil die USA sich als wenig verlässlicher Partner erweisen. Wir sprechen von Kriegstüchtigkeit, geben viel Geld für Rüstung aus und sind einer der größten Finanzierer der Ukrainehilfen. Aber reicht das? Üben wir genügend Druck auf Russland aus und tun alles, damit deren Kriegskasse austrocknet?
Der Kanzler wird nicht müde zu betonen, dass wir uns in Europa zusammenraufen müssen, um den Bedrohungen standzuhalten. Das funktioniert aber nur mäßig und der Streit um den Kampfjet FCAS spricht Bände.
Wie weit kommt man allein mit Waffenlieferungen? Was braucht es noch, um die Ukraine und Europa Zeitenwende-fest zu machen?
Darüber wollen wir sprechen mit unserem Korrespondenten in Kiew, Florian Kellermann, mit
Dr. Linn Selle, Leiterin Europa-Zentrum der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, mit der Politikwissenschaftlerin Dr. Jana Pugl...
Zuerst ging sie auf die Ballettschule der Zürcher Oper, dann aber entschied sie sich doch für die Sängerinnen-Laufbahn.
Schon mit 20 Jahren gab sie in Berlin die Pamina in der "Zauberflöte". Seitdem ist Juliana Banse regelmäßig Gastsolistin an der Bayerischen Staatsoper, steht in Wien auf der Bühne oder an der MET in New York. Auch an der Oper Frankfurt hat die frisch gebackene Hindemith-Preisträgerin schon gesungen.
Es gibt aber auch die Liedsängerin Juliane Banse. Orchesterlieder und Musicalsongs von Korngold bis Cole Porter hat sie in die Sendung mitgebracht. Aufnahmen mit ihrer Lehrerin Brigitte Fassbaender. Und ihre Lieblingsmusik von Mendelssohn und Rachmaninow.