An Silvester spürt Autor Matthias Viertel besonders, wie eng Vergangenes und Zukünftiges zusammenhängen. Echte Erneuerung geschieht oft im Nachdenken über das, was trägt und das, was sich ändern lässt.
Die Hörbar geht heute auf Zeitreise, an die Schwelle vom 14. zum 15. Jahrhundert. Schauplatz ist Frankreich im Hundertjährigen Krieg, die Herrschaft König Karls VI. Wir hören Musik von weniger bekannten Komponisten jener Zeit, gespielt von Into the Winds.
Dieses französische Ensemble wurde 2017 gegründet. Es besteht aus fünf Multi-Instrumentalist*innen, die ihr Herz an die Alte Musik verloren haben. Das Spätmittelalter und die Renaissance sind ihre Spielweise, auch auf dem neuen Album "Le Grand Embrasement - Music for a Mad King". Darauf begeben sich Into the Winds in eine Zeit großer Umbrüche: Denn der Herrscher, Karl VI, wird 1392 für wahnsinnig erklärt und überlässt Frankreich anderen nach Macht gierenden Playern. Für dieses spannende Album gab es gerade die "Goldene Stimmgabel" des renommierten französischen Magazins "Diapason".
Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben einen besonderen Zauber. Autor Matthias Viertel erzählt, dass dieses Gefühl aus der Antike stammt und ein altes mathematisches Rätsel dahintersteckt.
Die Bedeutung des griechischen Musikers, Komponisten, Widerstandskämpfers und Politikers Mikis Theodorakis für das 20. Jahrhundert ist kaum zu unterschätzen.
Der Berliner Pianist Henning Schmiedt bekam seltene Einblicke in Theodorakis‘ Archiv - bewegend!
Am 29. Juli 2025 wäre Mikis Theodorakis 100 Jahre alt geworden. Das bietet den Anlass, den Fans des großen Griechen eine wunderbare Trouvaille zu präsentieren: nämlich neue Arrangements von bisher unveröffentlichten Theodorakis-Stücken, die bis in die frühen 1940er Jahre reichen.
"Es war, als blickte ich in das musikalische Tagebuch aus der Jugendzeit eines Genies", erinnert sich Schmiedt. Er konnte seine Versionen der Stücke dem Meister noch selbst präsentieren und sie mit ihm besprechen. Das Ergebnis hört man auf "Mikis Theodorakis - Lost Songs", arrangiert und gespielt von Henning Schmiedt.
Musiker, Komiker, Maler, Schauspieler, Regisseur, Synchronsprecher - er ist einer der vielseitigsten Künster Deutschlands: Otto Waalkes, meist einfach nur Otto genannt. Was die wenigsten wissen: In seiner Wahlheimat stand der gebürtige Ostfriese auch schon auf der Opernbühne.
Eine Übernahme von BR-Klassik aus der Reihe "Meine Musik"
Wenn nach den festlichen Tagen der Alltag zurückkehrt, zeigt Autor Matthias Viertel, warum Weihnachten als Haltung im Herzen nicht endet, sondern jetzt erst richtig beginnt.
Das Weihnachtsfest hat in seiner Botschaft neben aller Freude auch ernste Momente. Viele Aspekte seiner Geschichte und seiner Geschichten sind tragisch und leidvoll. Sie erinnern stark an Passion und Ostern. Diesem Gedanken geht Autor Stefan Herok am sog. „Fest der unschuldigen Kinder“ in seiner hr2 Morgenfeier nach.
Das australische Schwesternduo Charm of Finches steht für eine Art von Folk-Pop, die ebenso anmutig wie düster-bezaubernd daherkommt. Dafür sind sie schon mit dem Australian Folk Music Award ausgezeichnet worden.
Im nächsten Jahr wollen die Beiden mit neuem Album erstmals auch in Deutschland auf Tour gehen, wir geben schon mal einen kleinen akustischen Vorgeschmack darauf. Ansonsten ist die Samstagsausgabe der Hörbar bunt und vielfältig, wie sie es gewohnt sind. Unter anderem mit dem Iren Oisin Leech und der Südkoreanerin Youn Sun Na, die beide ihre besonderen Stimmen nutzen, um Außergewöhnliches zu kreieren.
Gleiches gilt für Aoife O’Donovan, einen bulgarischen Frauenchor und Wendo Kolosoy, der in diesem Jahr 100 geworden wäre.
Hast du schon mal geträumt, dass du fliegen kannst oder dich ein Eichhörnchen angreift, das eben noch ein Auto war? Träume können gruselig oder wunderschön sein. Aber warum träumen wir überhaupt? Und wieso können wir uns oft nicht an unsere Träume erinnern? Hier erfährst du, was beim Schlafen in unserem Gehirn passiert und was Träume mit Aufräumen zu tun haben.
Zwischen Abschied und Aufbruch, Schmerz und Hoffnung liegen oft die wertvollsten Momente unseres Lebens. Gerade „zwischen den Jahren“ spürt Autorin Eva Reuter, wie Gott diese Zwischenzeiten mitträgt und neue Perspektiven wachsen lässt.