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Radio-Podcasts

14.01.26 09:20 Uhr hr2 Dokumentation und Reportage

Friedrich Hollaender zum 50. Todestag - "Wenn ich mir was wünschen dürfte…"

Friedrich Hollaender war mit vielen Begabungen gesegnet und wusste sie auch weidlich einzusetzen: Er war Komponist und Textdichter, er war Regisseur und Pianist. In den 'Kabarettgeschichten' erzählt Karin Köbernick mit vielen Ausschnitten aus seinen Werken von einem ungewöhnlichen Musiker, der uns viele eingängige Melodien beschert hat, der nach seiner Emigration in Hollywood Weltruhm erlangte - und der den Zeitgeist immer wieder musikalisch und in Worten auf den Punkt brachte. Friedrich Hollaender starb am 18. Januar 1976, vor genau 50 Jahren.

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02.01.26 09:20 Uhr hr2 Dokumentation und Reportage

Disziplin - eine vergessene Tugend

Wie schön wäre es, wenn wir anstandslos das tun würden, was eigentlich gut für uns wäre, was wir immer schon in Angriff nehmen wollten oder sollten. Doch lieber schieben wir unsere Pläne auf die lange Bank. Disziplin genießt bei uns seit langem kein großes Ansehen. Zu stark haftet ihr das Stigma von Abrichtung und Drill an. Doch wie es schon bei Marc Aurel heißt: Der Mensch muss von innen mit Säulen und Bögen gestützt sein, sonst zerfällt der "Tempel" zu Staub. Das Feature wirft einen Blick auf die alte, aber nicht veraltete Tugend.

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26.12.25 09:20 Uhr hr2 Dokumentation und Reportage

Der Augenblick ist Ewigkeit – Über unser Verhältnis zur Zeit

Die Erfindung der Uhr, eines mechanischen Zeitmessers, hat unser Verhältnis zur Zeit grundlegend geändert. Doch die objektiv messbare Größe der Zeit unterscheidet sich mitunter beträchtlich vom subjektiven Zeitbewusstsein des Menschen. Untrennbar mit unserem Zeitbewusstsein verbunden ist unser Todesbewusstsein, das Wissen darum, dass unsere Wegstrecke endlich ist. Zeit als Möglichkeit, als Entwurf, Zeit in der Geistesgeschichte und in der Naturwissenschaft, Zeit in den Religionen und Zeit in der Kunst, Zeit als Alltagserfahrung oder im Rückblick des Lebens. In diesem Feature geht die Autorin Sabine Appel der Frage nach: Was ist und wie erleben wir Zeit?

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21.12.25 09:20 Uhr hr2 Dokumentation und Reportage

Angel Radio - Soundtrack der Erinnerungen

In der kleinen südenglischen Ortschaft Havant existiert ein ganz besonderes Lokalradio. Vor zehn Jahren hat Feature-Autor Michael Lissek die Macher dieses Senders „Angel Radio“ besucht. Im Hinterzimmer eines Antiquitätengeschäftes fand er Bob, Tony, Jilly, Peter, Linda. Alle über 70 Jahre alt, Margret war damals sogar schon 91. Die Radiobegeisterten wollten ein Publikum ansprechen, das nicht wesentlich jünger war als sie selbst. Angel Radio spielt Musik aus der Jugend der Macher. Da knistern Schelllackplatten, man hört Folgen eines alten Kinder-Hörspiels und die Hörer tauschen sich über ihre Erinnerungen aus. Im Programm finden auch schwierige Themen wie Tod, Trauer und Einsamkeit ihren Platz. Manche, die oft anriefen, weil sie alleine zu Hause waren, wurden schließlich Teil des Teams und fanden neue Freunde. Ein Feature über die Magie des Radios und seine noch immer lebensspendende Kraft. Manche der Radiomacher mögen inzwischen gestorben sein, das Angel Radio aber gibt e...

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14.11.25 09:20 Uhr hr2 Dokumentation und Reportage

Volkstrauertag - Gedanke, der uns Leben gibt - Von Trost und Heiterkeit

Am Volkstrauertag wird der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht. In dieser Dokumentation widmet sich der Autor Hans-Joachim Simm daher der Frage, wie die Menschen seit der Antike mit dem Thema Trauer und Verlust umgegangen sind und was ihnen Trost gebracht hat. Trost will Leid lindern. Der Zuspruch, den wir dem anderen geben, soll ihm helfen, mit Verlust und Trauer umzugehen, sein psychisches Gleichgewicht wiederherzustellen. Meist sind es die engsten Angehörigen oder Freunde, die durch Wort und Tat trösten. Umgekehrt kann auch derjenige, der schweres Leid erfährt oder am Ende seines Lebens steht, die aufrichten, die um ihn trauern. In Gespräch und Zwiegespräch steht oft der Glaube an einen tröstenden Gott, an ein Jenseits im Mittelpunkt. Zu einem Topos der Geschichte der Tröstung ist der sterbende Sokrates geworden, der durch philosophische Dialoge den Schmerz der Freunde über seinen bevorstehenden Tod mildert. So ist - neben der Religion - gerade die Philosophie ein Medium, das ...

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31.10.25 09:10 Uhr hr2 Dokumentation und Reportage

„Wir Kinder des Holocaust“ - Gerettet aus dem Warschauer Ghetto – und was dann?

Nur etwa 5000 von einer Million jüdischer Kinder in Polen konnten vor den Nationalsozialisten gerettet werden und haben überlebt. Heute sind sie über 80 Jahre alt. Autor Conrad Lay ist ein paar dieser letzten Zeitzeugen in Warschau begegnet. Einige dieser Kinder wurden aus dem Warschauer Ghetto gerettet, in dem sich die leiblichen, jüdischen Eltern von ihnen trennten und sie über die Ghettomauern auf die „arische“ Seite hinüber schleusten. Polnische Pflegeeltern haben sie aufgenommen. Für die jüdischen Eltern war es die letzte Chance, zumindest ihre Kinder vor dem sicheren Tod zu retten. Und für die polnischen Pflegeeltern bedeutete es ebenfalls Lebensgefahr. Denn das Risiko war hoch, von antisemitischen Nachbarn der Gestapo gemeldet zu werden. Trotz aller Tragik und aller Dramen, diese „die Kinder des Holocaust“ erlebt haben, sind sie bis heute erstaunlich optimistisch. „Wie hätte ich ohne meinen Optimismus überleben können“, sagt einer von ihnen.

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