2015 in einer WG im Alternativen-Stadtteil Vauban gegründet, haben sich Malaka Hostel schnell einen Namen gemacht mit - ja, wie nennt man das eigentlich? "Global Oompah Music" oder doch lieber "Black Forest Neo Brass"? Ihr Sound macht auf jeden Fall Spaß!
Malaka Hostel sind eine Band mit dem Weltenbummler-Gen. Man darf sich ihre Sessions ein bisschen vorstellen wie eine WG-Party "auf Susi", einem genossenschaftlichen Freiburger Wohnprojekt: Aus jedem Zimmer schallt ein anderer Beat, im Flur wird schon ausgelassen getanzt, und früher oder später landen eh alle in der Küche.
Ihr neues Album "Brucca Beat" will verbinden. Hier gibt‘s mehrsprachiges Songwriting, traditionell-folkloristische Elemente aus vielen Kulturen zwischen Karibik, Balkan und Orient, dazu gute alte Liedermacherei und rockigen Sound.
Weitere Highlights an der Hörbar: Latin Samba mit Eliane Elias, Neosouljazz mit Samara Joy, dazu Malouma als Grande Dame der mauretanischen Musik und die Franco-Ivorerin Cécile ...
Ein Brief vom Staat - und plötzlich stellt sich für viele junge Männer eine große Frage: Muss ich bald zum Militär? Zehntausende 18-Jährige haben in Deutschland gerade Post zum neuen Wehrdienst bekommen. Noch ist die Wehrpflicht offiziell nicht wieder eingeführt, doch wegen der angespannten Sicherheitslage wird in Berlin über verschiedene Varianten diskutiert. Seit Anfang des Jahres gilt zunächst der „Neue Wehrdienst“. Der Dienst ist freiwillig, die Musterung wird Pflicht, zumindest für Männer. Doch immer mehr junge Leute fühlen sich bevormundet und befürchten, dass absehbar wieder die allgemeine Wehrpflicht in Deutschland eingeführt wird.
Bundesweit rufen Schülerinnen und Schüler deshalb zu Schulstreiks auf und protestieren gegen die Wehrpflicht. Doch es gibt auch immer mehr, die sich bereits jetzt freiwillig für die Bundeswehr entscheiden.
Was bedeutet es heute zu dienen - oder zu verweigern? Was denkt die junge Generation über Dienst, Zwang und Sicherheit? Darüber spric...
hr-Bigband feat. Vincent Peirani, cond. by Magnus Lindgren, Staatstheater, Darmstadt, März 2018, Teil 2 | Ob im Duo mit Michael Wollny oder Emile Parisien oder in seinem elektrischen Quintett: Peirani lässt das Knopfakkordeon in jedem Kontext als ausdrucksstarkes, gleichberechtigtes Instrument erscheinen und befreit es von den Fesseln der Nostalgie. Viele Einflüsse von Musette bis Monk und von Klassik bis Rock finden bei Vincent Peirani zu neuen Synthesen. Im März 2018 kam seine Musik erstmals zusammen mit einer Bigband zur Entfaltung - mit der hr-Bigband unter der Leitung von Magnus Lindgren. (Sendung vom 8.3.)
Ensemble Du Verre: Lost in Your Garden | Marius Neset & Bergen Big Band with Anton Eger: Time To Live | Shake Stew: Ten One Two | Airelle Besson & Lionel Suarez: Blossom | Marco Mezquida: Táctil (Sendung vom 5.3.)
Erkältet, erschöpft und auf der Suche nach Trost: Für Autor Raphael Stripf geht es bei Tee um mehr als nur ein Getränk. Zwischen Erkältungszeit, alten Familienritualen und wissenschaftlicher Skepsis zeigt er, warum eine einfache Tasse Tee Wärme, Ruhe und Vertrauen schenken kann - und was das mit Glauben und Hoffnung im Alltag zu tun hat.
Seit 20 Jahren stehen Alex Glöggler und Philipp Jungk alias Double Drums nun gemeinsam auf der Bühne. Mit "All you can beat" feiert das Münchener Perkussionduo sein Jubiläum. Eine wilde, berührende, starke und zarte Sause mit allem, was Percussion kann.
Das Klangpanorama von Double Drums hat viele Gesichter. Klassik, Pop, Coverversionen - das Duo verwandelt Hits von Depeche Mode und Metallica genauso stilsicher wie große Stücke von Puccini. Am spannendsten sind aber eigentlich ihre Eigenkompositionen.
Klassische Schlaginstrumente wie Marimbaphon und Vibraphon treffen hier auf Handpan, Boomwhackers, verschiedene Arten von Trommeln - selbst Handwerkertools wie Akkuschrauber und Säge kommen zum Einsatz.
Weitere Höhepunkte an der Hörbar sind u.a. der kamerunische Jazzer Richard Bona, die Bluegrass-Queen Rhiannon Giddens, Element of Crime aus Berlin, der australische SingerSongwriter Matthew Scott sowie die dänische Folkmusikerin Helene Blum.
Schon seit Jahrhunderten beherrschen Menschen die Kunst des Teppichknüpfens. Dabei diente ein Teppich nicht nur dazu die Zelte der Nomaden gegen die Kälte abzudichten. Teppiche können mehr. Sie erzählen Geschichten, sind Designobjekt, Kunsthandwerk und Geldanlage. Insbesondere traditionell hergestellte Perserteppiche sind teuer und die Herstellung eines größeren Teppichs kann bis zu 2 Jahre dauern. Feine Seidenteppiche tritt man nicht mit Füßen, man hängt sie an die Wand. Im Märchen kann man damit sogar fliegen. Wir schauen auf den roten Teppich, auf Knüpf- und Webtechniken, auf den Teppich als Vermittler von religiösen oder politischen Inhalten und humanistischer Bildung. Und natürlich auch auf den Teppich als prägendes Element, das einen Raum gemütlich macht.
Darüber spricht Moderatorin Doris Renck mit Tina Reitz vom Teppichmuseum Schloß Voigtsberg, mit dem Sachverständigen für orientalische Teppiche Stefan Drechsle, mit Rolf Sachsse, Prof. für Designgeschichte, mit der ...
Die Klangwelten der Renaissance sind geprägt von der sakral-andächtigen Stimmung des mehrstimmigen Chorgesangs. Dafür interessieren sich auch noch die Musiker von heute. Mit ihren modernen Mitteln sorgen sie dafür, dass die 500 Jahre alte Musik wie neu klingt.
Ob Messen mit Klezmerklarinette, Motetten für Streichquartett oder Madrigale mit Jazztrompete - die Wiederentdeckung der musikalischen Renaissance kennt keine Grenzen.
Es gibt Orte, an denen wir uns selbst wiederfinden. Rückzugsorte, die uns lehren, dass wir nicht ständig leisten müssen. Hier spüren wir Entschleunigung und das einfache Glück, da zu sein. Die Fußmatte vor der Tür wird zum Symbol für Ankommen und Heimatgefühl.
Ob Piaf, Weill oder Lieder aus seiner georgischen Heimat, Vladimir Kornéev findet seinen ganz eigenen Zugang in die Welt des Chansons: Ehrlich, von Herzen, ein Erlebnis.
"Wir sitzen alle im gleichen Boot", sagt er, "sowohl ich auf der Bühne als auch das Publikum. Wir sind alle zusammen und dürfen gemeinsam in einer Gruppe etwas erfahren."
In hr2-kultur teilt er seine Lieblingsmusik mit uns. Die Musikwünsche von Chansonnier und Schauspieler Vladimir Kornéev in "Menschen und ihre Musik".
Eine Übernahme von BR-Klassik aus der Reihe "Meine Musik".