Jetzt läuft auf Ö1:

Nachtjournal

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1290 Hörer

06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten

1810 Hörer

06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

von Johanna Schwanberg, Leiterin des Wiener Dommuseums. "Verletzbarer Meister des Plakativen" - Zum 150. Geburtstag von Henri de Toulouse Lautrec. Gestaltung: Alexandra Mantler Kleinwüchsig, alkoholkrank, früh verstorben. Fantasievoll, exzentrisch, genial. Das Leben Henri Toulouse Lautrecs enthält alle Zutaten, die eine Künstlerbiografie braucht, um Geschichte zu schreiben. Kein Wunder, dass die Vita des Bohemiens der "Belle Époque" zum Stoff zahlreicher Romane und Filme wurde. Vor allem gilt Toulouse Lautrec mit seinen grellen farbigen Plakaten als "der" Eroberer des öffentlichen Raums durch die Kunst schlechthin; als Vorbild für die Werbewelt wie auch die Kunstentwicklungen der Moderne bis hin zu Andy Warhol. Johanna Schwanberg, Leiterin des Wiener Dommuseums, zeichnet in den "Gedanken für den Tag" das tragische Leben des sensiblen Künstlers genauso nach wie dessen Bedeutung für Kunst und Gesellschaft. Die Sendungen beleuchten Toulouse Lautrecs tiefenpsychologisch feinsinnige Porträts, seinen humanistischen Blick auf Außenseiter der Gesellschaft. Und sie zoomen in die unverkennbare buntfarbige Bilderwelt des Jahrhundertwende-Protagonisten hinein - machen sichtbar, warum sich seine Sujets noch heute auf Kalendern, Tassen und Plakaten wiederfinden.

144 Hörer

07.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell

525 Hörer

07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

1810 Hörer

07.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner. Gestaltung: Sibylle Norden

509 Hörer

08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (II)

366 Hörer

08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute

497 Hörer

08.15 Uhr

 

 

Pasticcio

933 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1290 Hörer

09.05 Uhr

 

 

Hörbilder

Bei Risiken und Nebenwirkungen: Tod Die zweifelhaften Tests der Pharmakonzerne an Menschen aus der sogenannten Dritten Welt. Feature von Dieter Bauer (HR 2013) Pharmakonzerne entwickeln ständig neue Medikamente. Damit sie helfen und nicht schaden, müssen diese Mittel nach jahrelanger Forschungsarbeit am Menschen erprobt werden. In westlichen Industrieländern sind diese Prüfungen sehr teuer und es gelten dafür strengste Regeln. Deswegen weichen viele Firmen gern in weniger industrialisierte Länder aus, wo die Vorschriften nicht so streng sind und Versuchslabore mitunter keine staatliche Genehmigung benötigen. Eine Praxis, die für die Testpersonen tödlich sein kann. Doch die Kosten solcher "Kollateralschäden" können die Pharmakonzerne verschmerzen: Schadensersatzforderungen der betroffenen Familien fallen weitaus niedriger aus als in den Industrieländern.

286 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1290 Hörer

10.05 Uhr

 

 

Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem RadioCafe. Gäste: Hanns Christian Stekel, Barbara Gisler-Haase und Wolfgang Aichinger von der Johann-Sebastian-Bach-Musikschule Wien. Präsentation: Otto Brusatti Die im Jahr 2000 gegründete Wiener Johann-Sebastian-Bach-Musikschule ist eine Evangelische Schule. Der Grundgedanke war, dass menschliche Entwicklung und Menschsein in Fülle ohne Musik undenkbar sind. Musik ist weit mehr als eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung oder ein angenehmer Konsumartikel. Die Auseinandersetzung mit Musik bildet und verändert die eigene Persönlichkeit, sie stiftet Gemeinschaft und gewährt Einsichten in die inneren Zusammenhänge unserer Kultur. Der Direktor Hanns Christian Steckl und die beiden Projektkoordinatoren der Wiener Musikuniversität für Begabtenförderung, Barbara Gisler-Haase und Wolfgang Aichinger, geben im Gespräch mit Otto Brusatti Auskunft über die Arbeit und die Erfolge ihrer Musikschule sowie über die Bedeutung des Musikunterrichts für die Persönlichkeitsbildung.

432 Hörer

11.35 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner. Gestaltung: Sibylle Norden

509 Hörer

11.40 Uhr

 

 

help - das Konsumentenmagazin

156 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Mittagsjournal

2081 Hörer

12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute

497 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Ö1 bis zwei - le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib

424 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Die Hörspiel-Galerie

"Hörspiel Nr. 2" von Peter Handke. Regie: Rudolf Kautek. Mit Dietlindt Haug, Ditha Schradi, Manfred Schradi, Wolfram Berger, Dieter Dorner, Fritz Holzer und Georges Ourth. (Prod. ORF-Steiermark 1970) Nach 44 Jahren ist Peter Handkes "Hörspiel Nr.2" wieder im Radio zu hören. Wie alle frühen dramatischen Arbeiten Handkes ist auch Handkes "Hörspiel Nr.2" aus dem Jahr 1970 ein Lehrstück über die Sprache. Ging es im ersten Hörspiel Handkes ausgehend von einer Passage seines Romans "Der Hausierer" und ähnlich wie in "Kaspar" um eine Form der "Sprechfolterung", so hören wir im "Hörspiel Nr.2" ein modernes, nächtliches Chorgebet - "liturgische Responsorien" (zit. Handke). "Dieses Hörspiel, obwohl es die Dramaturgie eines Taxi- oder Mietwagenfunks teilweise ausnützt, versucht, einem Hörbild von der Alltagsarbeit eines Taxi- oder Mietwagenunternehmens möglichst auszuweichen. Die Reden und Antworten der Funkerstimmen und der Taxifahrerstimmen sind nicht Antworten auf Fragen und nicht Fragen auf Antworten, sondern eher liturgische Responsorien. Insgesamt bilden sie, mit den Geräuschen, vielleicht eine Art von Messe. Es ist auch nicht versucht worden, so etwas wie die Topografie einer Stadt, in diesem Fall die Topografie Düsseldorfs, zu geben. Die Straßennamen sind benutzt als Reiz-Worte. Im Ganzen könnte man also behaupten, es sei die Absicht des Hörspiels, all das zu vermeiden, von dem es eigentlich nach seinem eigenen Modell, dem des Taxifunks, handeln sollte. Aus allen möglichen Selbstverständlichkeiten, die man als Autor in einem solchen Hörspiel über das Funktaxi vorbringen und als Hörer erwarten könnte, und aus dem Nichtselbstverständlichen des hier verwirklichten Hörspiels könnte sich dessen Spannung ergeben" (Peter Handke, 1969, in einer Vorrede zu seinem "Hörspiel. Nr.2"). Handkes "Hörspiel Nr.2" wurde im Landesstudio Steiermark produziert und am 1. März 1970 in Ö1 in der Reihe "Die Tribüne - Experimente und Konfrontationen" gesendet. Handkes "Hörspiel Nr.2" beginnt mit Jimi Hendrix' "Hey Joe".

585 Hörer

15.00 Uhr

 

 

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1290 Hörer

15.05 Uhr

 

 

Apropos Musik

mit Johannes Leopold Mayer Ludwig van Beethoven: a) Die Weihe des Hauses, Ouvertüre C-Dur op.124; b) Triumphmarsch zu Christoph Kuffners Trauerspiel "Tarpeja" C-Dur WoO 2a; c) Symphonie Nr.8 F-Dur op.93; d) Musik zu Goethes Trauerspiel "Egmont" op.84; e) Gratulationsmenuett WoO 3 (Orchester Wiener Akademie, Martin Haselböck, Bernarda Bobro, Herbert Föttinger) (Aufgenommen am 5.Oktober im Theater in der Josefstadt) L.v.Beethoven: Sonate für Klavier E-Dur op.109 (Varvara Nepomnyashchaya) Beethoven im authentischen architektonisch-akustischen Umfeld: das ist der Anspruch einer Konzertreihe der Wiener Akademie unter Martin Haselböck. Den Anfang macht das Theater in der Josefstadt, für welches Beethoven die "Weihe des Hauses" geschrieben hat. Hauptwerk ist die boshaft-amüsante 8. Symphonie.

1016 Hörer

16.57 Uhr

 

 

Ö1 heute

497 Hörer

17.00 Uhr

 

 

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1290 Hörer

17.05 Uhr

 

 

Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

Achtung, Kind! Über Wirkungen und unerwünschte Nebenwirkungen. Präsentation: Ines Mitterer* Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon Das Glück, das ein Kind seinen Eltern bereitet, hat auch eine Kehrseite: "Kinder sind zuweilen kleine Monster, und es ist besser für alle Beteiligten, wenn genau beschrieben wird, warum das Kinderhaben in den ersten Jahren manchmal von einer sehr speziellen Härte gekennzeichnet ist." Das schreibt Barbara Sichtermann in ihrem Buch "Vorsicht Kind". Diese "Arbeitsplatzbeschreibung für Mütter, Väter und andere" ist vor mehr als 30 Jahren erschienen, in der Hochphase der damaligen Frauenbewegung. Seine Kernaussage war, dass es eine Überforderung ist, mit einem Kleinkind die gesamte Lebenszeit zu teilen. Denn, wie es ein afrikanisches Sprichwort sagt, bedarf es eines ganzen Dorfs, um ein Kind aufzuziehen. Anlässlich der Neuauflage von "Vorsicht Kind" diskutiert "Diagonal" die Veränderungen im Umgang mit Kindern und bei der Rollenverteilung der Geschlechter, thematisiert die Vereinbarkeit von Arbeitswelt mit der Kindererziehung, und benennt die Verzichte und Einbußen, die das Kinderhaben vor allem für Frauen mit sich bringt.

555 Hörer

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten

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19.05 Uhr

 

 

Tao - aus den Religionen der Welt

"Pionierin im Judentum" - Rabbinerin Regina Jonas. Ein Porträt anlässlich ihres 70. Todestages. Gestaltung: Brigitte Krautgartner Sie ist eine der großen - und über lange Zeit vergessenen - Frauengestalten des 20. Jahrhunderts: Regina Jonas. Als man nach der Öffnung der DDR-Archive auf die Unterlagen stieß, die zu ihrer Person gesammelt worden waren, war die Überraschung groß: Die Berlinerin war die weltweit erste Frau, der offiziell das Amt einer jüdischen Geistlichen, einer Rabbinerin übertragen wurde - und das im Jahr 1935. 33 Jahre alt war sie damals, und man sagte, sie sei eine "denkende und gewandte" Predigerin gewesen. Die Geschichte der Regina Jonas ist ebenso einzigartig wie tragisch. Am 6. November 1942 wurde sie mit ihrer Mutter in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Sie arbeitete dort in dem von Viktor Frankl gegründeten "Referat für psychische Hygiene", das vor allem den Neuangekommenen über den ersten Schock hinweg zu helfen versuchte. Anders als Viktor Frankl hat Regina Jonas die Shoah nicht überlebt. Am 12. Oktober 1944 wurde sie in das KZ Auschwitz-Birkenau gebracht und wenig später ermordet. Der 12. Dezember 1944 gilt als ihr Todestag. Im Vorfeld ihres 70. Todestages bringt TAO ein Porträt der (fast) vergessenen ersten deutschen Rabbinerin.

49 Hörer

19.30 Uhr

 

 

Giacomo Puccini: "Le Villi"/ Ruggiero Leoncavallo: "Zingari"

(I) Mit Ermonela Jaho, Thiago Arancam, Angel Òdena u.a. Choeur de Radio France, Orchestre National de France, Dirigent: Luciano Acocella (aufgenommen am 20. Februar im Théatre des Champs- Elysées, Paris) * (II) Mit Leah Crocetto (Fleana), Danilo Fomraggia (Radu), Fabio Capitanucci (Tamar), Sergej Artamonov (Il Vecchio) u.a. Barcelona Symphony und Catalonia National Orchestra; Dirigent: Michele Mariotti (aufgenommen am 15. Juli in der Opéra Berlioz - le Corum, Montpellier) Präsentation: Chris Tina Tengel

0 Hörer

22.00 Uhr

 

 

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1290 Hörer

22.05 Uhr

 

 

Nachtbilder - Poesie und Musik

"wundstill." Von Renate Aichinger. Es liest Eliy Cox. Gestaltung: Nikolaus Scholz. Redaktion: Edith-Ulla Gasser Renate Aichinger behandelt in ihren Gedichten traditionelle literarische Themen wie die Vergänglichkeit oder die Generationenkonflikte. Das tut sie mit viel Sympathie für jene, die im großen globalen Getriebe nicht mehr richtig funktionieren. Durch subtile Formulierungen und verdichtete Bedeutungszusammenhänge werden Menschen gezeigt, die in der Reizüberflutung und Schnelllebigkeit der heutigen Zeit Gefahr laufen, sich selbst abhanden zu kommen. Renate Aichinger wurde 1976 in Salzburg geboren, sie lebt als Regisseurin und Autorin in Wien.

194 Hörer

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1290 Hörer

23.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

mit Gerhard Graml. Die Rückkehr der Entertainer Jetzt, da der Jazz endlich die ehrwürdigen Konzertsäle der Welt erobert hat, scheint man sich wieder gern der Vaudeville-Wurzeln dieser Musik zu erinnern. Nicht wenige Jazzmusiker lassen sich vom gemischten Programm der bunten Abende inspirieren und bemühen sich, dem Publikum neben atemberaubender Virtuosität auch allerlei Amüsantes zu bieten. Der Pianist Jason Moran etwa nahm unlängst ein Tributalbum für Fats Waller auf, der bekannt dafür war, seine Zuhörer durch Witze und allerlei Unsinn zu unterhalten. Und der Italiener Stefano Bollani, der nebenbei Bücher schreibt und eine populäre Fernsehsendung in Italien gestaltet, ist ebenfalls der Meinung, dass Humor seinen festen Platz in der hehren Jazzkunst hat, ohne seicht oder oberflächlich zu werden. Eine Ö1 Jazznacht mit Gerhard Graml diesmal mit Unterhaltung auf höchstem Improvisationsniveau.

1045 Hörer

00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

(Fortsetzung) mit Gerhard Graml. Die Rückkehr der Entertainer; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten Jetzt, da der Jazz endlich die ehrwürdigen Konzertsäle der Welt erobert hat, scheint man sich wieder gern der Vaudeville-Wurzeln dieser Musik zu erinnern. Nicht wenige Jazzmusiker lassen sich vom gemischten Programm der bunten Abende inspirieren und bemühen sich, dem Publikum neben atemberaubender Virtuosität auch allerlei Amüsantes zu bieten. Der Pianist Jason Moran etwa nahm unlängst ein Tributalbum für Fats Waller auf, der bekannt dafür war, seine Zuhörer durch Witze und allerlei Unsinn zu unterhalten. Und der Italiener Stefano Bollani, der nebenbei Bücher schreibt und eine populäre Fernsehsendung in Italien gestaltet, ist ebenfalls der Meinung, dass Humor seinen festen Platz in der hehren Jazzkunst hat, ohne seicht oder oberflächlich zu werden. Eine Ö1 Jazznacht mit Gerhard Graml diesmal mit Unterhaltung auf höchstem Improvisationsniveau.

1045 Hörer