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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Da David und sei Pantscherl": Der Theologe Roland Kadan hat das Alte Testament ins Wienerische übersetzt, Schauspieler Dietrich Siegl liest die Texte. - Gestaltung: Alexandra Mantler 6. Wos da Salomo fia r a Viffzack woa: Aus dem 1. Buch der Könige, Kapitel 3 Sei es nun die Geschichte "Wia da Scheff in Adam gmacht hat und da Kain sein Bruada darschlagt" oder "Wia da Jakob hackln muass, damid a die Rahel kriagt, und wia si die Israelitn iba d Heisa ghaut habm": Einst hat Wolfgang Teuschl das Neue Testament auf Wienerisch übersetzt, Roland Kadan hat sich nun das Alte Testament vorgenommen. Dort findet man jene Geschichten, die einfach zu unserer Kultur gehören, die Kunst, Kultur und Sprache von Generationen mitgeprägt haben, verankert im kollektiven Gedächtnis: von Adam und Eva, Samson und Delila, Jona und dem Wal. Man begegnet ihnen in Rom und in Wien, in Filmen und in der Musik. Roland Kadan wuchs in Wien-Währing auf und unterrichtet Latein und Evangelische Religion. Daneben lehrt er an der Universität Wien, ist in der Lehrer/innen-Ausbildung und als Autor tätig. Er hat diese altbekannten Geschichten ins Wienerische übertragen und ermöglicht damit einen neuen Blick auf vertraut Geglaubtes. Der Schauspieler Dietrich Siegl wurde in Wien geboren. Aufgewachsen ist er als Kind eines Schauspielerpaares in Bonn und Zürich. Heute lebt er wieder in Österreich und ist vor allem von seinen Rollen als Fernsehschauspieler (etwa in SOKO Donau) einem breiten Publikum bekannt.


07.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (II)


08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


08.15 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Wolfgang Schlag


08.55 Uhr

 

 

Heimspiel

Die Woche im RadioKulturhaus


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Hörbilder

Der Tod, das muss ein Wiener sein. Über die Welthauptstadt der Körperspender. Von Marlies Faulend und Gerald Navara In Österreich entschließen sich ungewöhnlich viele Menschen dazu, ihren Leichnam nach dem Tod der Wissenschaft zu überantworten. Über 30.000, vornehmlich aus der Bundeshauptstadt und ihrer Umgebung, haben sich als "Körperspender" im Register der Abteilung für Anatomie der Medizinischen Universität Wien eintragen lassen. Das sind mehr als in ganz Deutschland. Der "Spender" muss einen Kostenbeitrag von 990 Euro für seine Bestattung leisten, im Vergleich zu üblichen Begräbniskosten geradezu wenig, die tatsächlichen Gründe für eine Körperspende sind jedoch, wie einige Spender/innen erzählen, oft andere als die finanziellen. Bereits 1404 wurde in Wien eine "Leichenöffnung" für wissenschaftliche Zwecke durchgeführt. Vor mehr als 250 Jahren wurde die Anatomie an der Wiener Universität zum eigenen Fach. Heute kommen Mediziner/innen aus der ganzen Welt nach Wien um Techniken an Körpern von Verstorbenen für die Rettung Lebender zu üben. Und hunderte Studierende der Medizin absolvieren jedes Jahr in den Seziersälen ihre Kurse in Anatomie. Über 1.000 "Körperspender" werden jedes Jahr "bearbeitet". Die Mitarbeiter/innen des Instituts erzählen von ihrem Arbeitsalltag mit den Toten und ihrem Umgang damit: Von der Aufnahme ins Spenderregister, der Übernahme der Verstorbenen durch die Laborant/innen und die nachfolgende Konservierung. Student/innen schildern ihre ersten Momente im Seziersaal und die Lehrenden, bis hin zum Institutsvorstand, beschreiben ihren Werdegang als Mediziner, die sich letztlich mit den Toten beschäftigen. Der letzte Weg führt die Körperspender schließlich auf den Wiener Zentralfriedhof, wo sie nach ihrer Kremation in einem Sammelgrab bestattet werden. Auf Tafeln sind ihre Namen eingetragen, aber viele bleiben auch anonym.


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem RadioCafe in Wien. Gast: Sebastian F. Schwarz. Präsentation: Renate Burtscher Im Mai startete für Sebastian F. Schwarz die zweite Saison als Generaldirektor des Glyndebourne Opera Festival. Ein guter Anlass, gemeinsam mit Renate Burtscher bei einem "Ö1 Klassik-Treffpunkt" Bilanz zu ziehen über die erste Saison, die am Ende übrigens als "Festival of the Year" mit dem International Opera Award ausgezeichnet wurde. Vor seinem Wechsel zum traditionsreichen britischen Opernfestival war der aus Rostock stammende Opernmanager Schwarz als Künstlerischer Betriebsdirektor des Theaters an der Wien und Künstlerischer Leiter der Wiener Kammeroper tätig und somit u.a. für Sängerbesetzungen und Opernproduktionen verantwortlich. Eine musikalische Brücke von Wien nach Glyndebourne wird daher Natalia Kawalek (gemeinsam mit dem Pianisten Marcin Koziel) in zwei Livedarbietungen schlagen: Die junge Sängerin wurde gleich zu Beginn der Intendanz von Sebastian Schwarz für die Rolle des Cherubino in Mozarts "Hochzeit des Figaro" zum Festival nach Sussex geholt. Seit seinem 18.Lebensjahr war das Studien- und Berufsleben von Sebastian F. Schwarz dem Theater gewidmet: Studium der Musikwissenschaften und Operngesang an der Freien Universität Berlin, Fortsetzung in Venedig, parallel dazu das Studium Theatermanagement und die Arbeit als Sprachcoach für Opernproduktionen am Teatro La Fenice. Erfahrungen im Künstlermanagement in Mailand und Gründung der eigenen Firma Cantus Artists Management in Venedig folgten. Weiter führte der berufliche Weg zum irischen Opernfestival nach Wexford (ab 2004) und drei Jahre später an die Hamburgische Staatsoper als Assistent des Direktors. Mit Beginn des Jahres 2008 erfolgte die Berufung ans Theater an der Wien und zudem ab 2012 die Verantwortung für die Kammeroper Wien. Im Rahmen der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik begründete Sebastian Schwarz den Cesti-Wettbewerb für Barockoperngesang mit und hatte zwischen 2010 und 2016 den Juryvorsitz und die künstlerische Leitung über. Meisterkurse in Amerika und Russland sowie Juror-Tätigkeiten bei verschiedenen Internationalen Gesangswettbewerben runden den erfolgreichen beruflichen Werdegang ab. Einblicke in seine Arbeit als Generaldirektor eines des hochkarätigsten Opernfestivals, jenem in Glyndebourne, bietet Sebastian Schwarz dem Ö1-Publikum im Gespräch mit Renate Burtscher, live im RadioCafe des Funkhauses in Wien!


11.35 Uhr

 

 

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11.40 Uhr

 

 

help - das Konsumentenmagazin


12.00 Uhr

 

 

Mittagsjournal


12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


13.00 Uhr

 

 

Le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib


14.00 Uhr

 

 

Die Hörspiel-Galerie

"Heinrich IV." von Luigi Pirandello. Mit Michael Heltau, Hilde Mikulicz, Dietlindt Haug, Siegfried Lowitz, Aljoscha Sebald, Peter Uray u.a, Übersetzung: Georg Richert, Regie: Klaus Gmeiner (ORF-Salzburg 1974). Luigi Pirandello nannte es sein Meisterwerk, das 1922, ein Jahr nach "Sechs Personen suchen einen Autor" veröffentlichte Drama "Heinrich IV". "Wir halten uns alle im guten Glauben an das schöne Bild, das wir von uns selbst machen", sagt die in dieser Hörspielproduktion aus dem Jahr 1974 von Michael Heltau verkörperte Hauptfigur des Stücks, ein italienischer Adeliger, der bei einem Maskenumzug als Heinrich IV verkleidet, vom Pferd gestürzt ist und sich seit diesem von seinem Rivalen herbeiführten Unfall für den Kaiser Heinrich IV hält. Aber: Wie wahnsinnig ist dieser Wahnsinnige? Pirandellos Stück thematisiert die Frage von Wahn und "Normalität" und ist zugleich ein raffinierter Thriller. Denn als die Verwandten, die damals verehrte Frau und der eifersüchtige Rivale gemeinsam mit einem Arzt mittels einer Schocktherapie eine Heilung des Wahnsinnigen versuchen, stellt sich heraus, dass dieser schon lange nicht mehr so wahnsinnig ist, wie sie alle glaubten ...


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


15.05 Uhr

 

 

Apropos Klassik

mit Gerhard Krammer. Werke von Robert Brunnlechner und Lukas Neudinger, Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester KV 622 (Wiener Concert-Verein, Lorenzo Viotti, Andreas Ottensamer) Der Wiener Concert-Verein hat neue Kompositionen für Streichorchester gesucht - und im Rahmen eines Wettbewerbes gefunden. Beim Preisträgerkonzert wurden neue Stücke von Robert Brunnlechner und Lukas Neudinger uraufgeführt. Kontrastiert wurden diese Werke des 21. Jahrhunderts von Mozarts Klarinettenkonzert KV 622.


16.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten


17.05 Uhr

 

 

Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

Der kosmische Kurier - Diagonal zur Person: Hans-Joachim Roedelius Eine Sendung von Thomas Mießgang und Peter Waldenberger* Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon Er ist ein Pionier der elektronischen Musik. Doch der mittlerweile 83-jährige aus Ost-Berlin stammende Musiker, Poet, Bildende Künstler, Fotograf und Filmer denkt keineswegs an eine Schaffenspause. In der DDR ging Roedelius in die Schule, desertierte aus der Nationalen Volksarmee, wurde von der Stasi zu vier Jahren Haft verurteilt, von denen er mehr als zwei absaß. Seit vier Jahrzehnten lebt er jedoch in Österreich. In der beschaulichen Kurstadt Baden bei Wien erweitert der alte Krautrocker - ein Genre, das er mit Kollegen wie Dieter Moebius oder Brian Eno miterfand - unaufhörlich sein akustisches Imperium. Das Album "Cluster 71", dessen radikale, schwer fassbare Tonsprache 1971 kaum jemand verstand, gilt heute als Meisterwerk und Gründungsmanifest des deutschen Krautrock. Seine raue, zerklüftete Musik, in der man Melodien, Harmonien und Wohlklang vergeblich suchte, ist über die Jahre sanfter geworden. Doch die Verehrung für den Klangarchitekten ist ungebrochen. So nachhaltig, dass man ihm ganze Festivals widmet. Eines, im niederösterreichischen Lunz am See, hat er jahrelang mit seiner erweiterten Künstlerfamilie - mit Klangbastlern, Filmemachern, Poeten und Philosophen - selbst veranstaltet. Und auch Konzerttouren sind für Roedelius selbst in hohem Alter noch nicht passé. Rund 200 Tonträger tragen mittlerweile seinen Namen. Ein tönendes Imperium, das nicht einmal die ergebensten Fans durchmessen können. Mit den besten rund 20 Alben, an denen der Musikschöpfer beteiligt war, könnte man einen ganzen Kanon der elektronischen Popmoderne konstruieren. Hans-Joachim Roedelius hat Diagonal in seinen Kosmos geladen.


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Live aus dem Ö1 Kulturzelt auf der Donauinsel

19.05: Severin Groebner -" Vom kleinen Mann der wissen wollte wer ihm auf den Kopf g'schissen hat" 20.00: Helmut Schleich - "Ehrlich" 21.00: Renato Unterberg - "Dada Abdullah" 22.00: Barcelona Gipsy balKan Orchestra Moderation: Bernhard Felllinger m Samstag eröffnet Severin Groebner und begibt sich auf eine aberwitzige Reise - vom Elend zur Elite, vom Prolo bis zum Polo. Ein Programm über Lug und Trug, Zukunft und Vergangenheit, Parkbänke und Freundschaft. Im Anschluss räumt Helmut Schleich in seinem Politkabarett "Ehrlich" mit lieb gewonnen Vorurteilen, gefährlichen Halbwahrheiten und bequemer Ahnungslosigkeit auf. Laut, soulig und erfrischend verrückt wird es mit Renato Unterberg und dem Programm seines vierten Albums "Letter from a Friend" - Psychedelic-Soul, Rhythm Blues, bläserlastiger Weird-Folk und eine gehörige Ladung Rock?n?Roll. Das Barcelona Gipsy balKan Orchestra vereint zum Abschluss des Samstagabends traditionelle Gipsy- und Balkanmusik mit Flamenco, Jazz und Rockabilly. Ein Musikprogramm voll verschiedenster Einflüsse und Visionen.


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten



23.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

Die Ö1 Jazznacht mit Christian Bakonyi. Adam Holzman und Jane Getter beim Outreach-Festival in Schwaz 2016. Als transatlantisch ist die Arbeits- und Lebensbeziehung der in Wien beheimateten Sänger-Gitarristin Patrizia Ferrara und des in New Yorks Jazzszene umtriebigen Pianisten Danny Grissett zu bezeichnen. Während Grissett aktuell u. a. in der Band von Schlagzeuglegende Louis Hayes tätig ist und mit eigenem Trio (und Musikern wie Trompeter Ambrose Akinmusire) Alben veröffentlicht, ist Ferrara u. a. in der Band von Lee "Scratch" Perry engagiert, zudem hat sie kürzlich die EP "On Solid Ground" vorgelegt. Im Interview plaudern Patrizia Ferrara und Danny Grissett über Transatlantikflüge, gemeinsames Musizieren und separat betriebene Projekte. Zudem präsentiert Christian Bakonyi Konzerte eines anderen Musikerpaars, das 2016 erneut beim Outreach-Festival in Schwaz zu Gast war: Adam Holzman bestritt ein Solokonzert am akustischen Flügel, seine Lebens- und oftmalige Projektpartnerin, die Gitarristin Jane Getter, präsentierte sich im Rahmen ihrer Band "Premonition" - mit Holzman und u. a. auch Schlagzeuger Chad Wackerman - von der rockigen Seite.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

(Fortsetzung) Die Ö1 Jazznacht mit Christian Bakonyi. Adam Holzman und Jane Getter beim Outreach-Festival in Schwaz 2016; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten Als transatlantisch ist die Arbeits- und Lebensbeziehung der in Wien beheimateten Sänger-Gitarristin Patrizia Ferrara und des in New Yorks Jazzszene umtriebigen Pianisten Danny Grissett zu bezeichnen. Während Grissett aktuell u. a. in der Band von Schlagzeuglegende Louis Hayes tätig ist und mit eigenem Trio (und Musikern wie Trompeter Ambrose Akinmusire) Alben veröffentlicht, ist Ferrara u. a. in der Band von Lee "Scratch" Perry engagiert, zudem hat sie kürzlich die EP "On Solid Ground" vorgelegt. Im Interview plaudern Patrizia Ferrara und Danny Grissett über Transatlantikflüge, gemeinsames Musizieren und separat betriebene Projekte. Zudem präsentiert Christian Bakonyi Konzerte eines anderen Musikerpaars, das 2016 erneut beim Outreach-Festival in Schwaz zu Gast war: Adam Holzman bestritt ein Solokonzert am akustischen Flügel, seine Lebens- und oftmalige Projektpartnerin, die Gitarristin Jane Getter, präsentierte sich im Rahmen ihrer Band "Premonition" - mit Holzman und u. a. auch Schlagzeuger Chad Wackerman - von der rockigen Seite.