Jetzt läuft auf Ö1:

Kulturjournal

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1315 Hörer

06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten

1844 Hörer

06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

von Michael Bünker, evangelisch-lutherischer Bischof. "Kein Platz für Weihnachten?". Gestaltung: Alexandra Mantler Was bedeutet es, Weihnachten zu feiern an Orten, die so gar nicht zum "Fest des Friedens" zu passen scheinen?, fragt der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker in den "Gedanken für den Tag": "Weihnachten im Krieg, in der Asylwerberunterkunft, in der besetzten Hainburger Au, am Bahnhof, im Gefängnis oder im Bethlehem von heute. Oder passt die Geburt Jesu genau dorthin?". Michael Bünker ist seit Jänner 2008 Bischof der Evangelischen Kirche A. B. in Österreich. Er ist begeisterter Hobby-Schlagzeuger, der bei der Rockband "Kreuzweh" spielt, und war auch lange Zeit Mitglied der kirchlichen Kabarettgruppe "Floridsdorfer Kirchengfraster".

144 Hörer

07.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell

533 Hörer

07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

1844 Hörer

07.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. 1. Brennessel-Jahresrückblick 2. Silvester-Gala mit dem Ensemble Castor 3. "Mobilität" im Technischen Museum in Wien 1. "Rückschau-dern" - der Brennessel-Jahresrückblick von und mit Alfred Aigelsreiter - im Rahmen von "Kunst im Prückel" ab kommendem Mittwoch, dem 29. Dezember, im Cafe Prückel in Wien. Weitere Termine: 5., 8., 9., 14. und 21. Jänner 2015 2. Silvester-Gala mit dem Ensemble Castor - am 31. Dezember um 18:30 Uhr - im Schönbergsaal des Kulturschlosses Traun. Auf dem Programm stehen Antonio Vivaldis "Die 4 Jahreszeiten", seine Aria "Gelido in ogni vena" und Cembalokonzerte von Johann Sebastian Bach 3. Die neue Dauerausstellung "Mobilität" im Technischen Museum in Wien beleuchtet Fortbewegung aus der Perspektive von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ziel der Ausstellung ist es, Mobilität als vielschichtiges und vielfältiges Phänomen wahrzunehmen. Öffnungszeiten -> Montag - Freitag: 09:00 - 18:00 Uhr | Sa, So, feiertags: 10:00 - 18:00 Uhr | Schließtage: 25. und 31. Dezember / 1. Jänner

514 Hörer

08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (II)

367 Hörer

08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute

502 Hörer

08.15 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Jörg Duit. In Irland ist das so: da werden Viele umgebracht, und zwar garnicht einmal zimperlich. Nur, das Lied, das dann über die haarsträubenden Morde gemacht wird, das klingt, wie eine Tanznummer in ausgelassenster Stimmung. Nun ja, die Iren denken sich halt: Die Tatsachen sind schrecklich genug, da muss doch nicht auch noch das Lied drüber traurig sein ... Mir kommt vor, alles, was wir noch nicht geschafft haben 2014, wird auf dieses letzte Wochenende im Jahr verschoben. Dementsprechend viele Stationen gibt es in diesem Pasticcio, es gilt, blitzschnell zu entscheiden, rasch auszusteigen und doch den Anschluss nicht zu verlieren ... und trotzdem soll Zeit für einen Spaziergang durch Barcelona sein, mit geschlossenen Augen. Da reguliert sich das Tempo von selbst.

935 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1315 Hörer

09.05 Uhr

 

 

Hörbilder

Der Anwalt der Armen. Jean Ziegler: Der Soziologe, Menschenrechtsaktivist und Globalisierungskritiker ist heuer 80 Jahre alt geworden. Feature von Karina Schwann "Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren!" Iin seinen unzähligen Vorträgen, Interviews und Büchern benennt Jean Ziegler die Ursachen für das Ernährungsdilemma dieser Welt: die Börsenspekulation auf Grundnahrungsmittel, die Produktion von Biotreibstoffen, das Landgrabbing, die Schuldenpolitik und die 500 größten transkontinentalen Privatkonzerne, die laut Weltbank, über die Hälfte des Weltbruttosozialproduktes kontrollieren. Schon als Teenager verlässt Hans Ziegler sein Elternhaus in Thun im Schweizer Oberland, um in Paris zu studieren. Dort lernt er Jean Paul Sartre und Simone de Beauvoir kennen. Seine Reisen zum Zuckerrohrschneiden nach Kuba oder als Assistent eines UNO-Sonderbeauftragten in den Kongo in den frühen 60er Jahren prägen ihn genauso wie seine Bekanntschaft mit Che Guevara, Willi Brandt oder Nelson Mandela. Als Soziologieprofessor lehrt Ziegler an Universitäten in der Schweiz, an der Sorbonne in Paris und im französischen Grenoble. Er zählt zu den ersten Dozenten, die sich der eurozentristischen Sichtweise entziehen. Auf der Liste der Genfer Sozialdemokraten wird Ziegler Ende der 1960er Jahre in den Nationalrat gewählt. Mit Unterbrechungen dauert seine politische Karriere 28 Jahre an. Bekannt und zugleich in seiner Heimat sehr umstritten wird er Mitte der 1970er Jahre mit seiner Polemik über die Verantwortlichkeit des eidgenössischen Bankensystems am Elend der sogenannten Dritten Welt. Noch heute denkt der "Rebell vom Genfer See" nicht daran, seinen "Kampf der Ideen" aufzugeben. Als Mitglied des beratenden Ausschusses des UN-Menschenrechtsrats arbeitet er gerade an einem provisorischen Aufnahmerecht für Hungerflüchtlinge in Europa. Der Homme de Lettres, Autor Dutzender Sachbücher und eines Romans, schreibt seit mehr als sechs Jahrzehnten gegen den Hunger in der Welt. Heuer hat Jean Ziegler seinen 80. Geburtstag gefeiert. Ein weiteres Buch ist gerade im Entstehen. Regie: Karina Schwann Redaktion: Eva Roither Technik: Elmar Peinelt

286 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1315 Hörer

10.05 Uhr

 

 

Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem RadioCafe. Gast: Adam Fischer. Präsentation: Otto Brusatti Als immer wieder gern gesehener Gast in Wien dirigiert Adam Fischer rund um den Jahreswechsel fünf Vorstellungen der "Zauberflöte" an der Staatsoper und sein Aufenthalt in der Stadt bietet auch die Gelegenheit für einen Klassik-Treffpunkt mit Otto Brusatti im RadioCafe. 1949 in Budapest geboren, studierte Adam Fischer Komposition und Dirigieren zunächst in Budapest und dann in der Klasse von Hans Swarowsky in Wien. Ein erstes Engagement führte ihn als Korrepetitor an die Oper Graz, danach wurde er Erster Kapellmeister an der Oper in Helsinki, am Staatstheater Karlsruhe und an der Bayerischen Staatsoper sowie Generalmusikdirektor in Freiburg, Kassel und Mannheim. Der Beginn seiner Zusammenarbeit mit der Wiener Staatsoper geht ins Jahr 1973 zurück und er leitete hier eine große Anzahl an Vorstellungen. 2007-2010 war er Künstlerischer Leiter der Ungarischen Staatsoper. Adam Fischer dirigiert regelmäßig an den größten Opernhäusern in Europa und den USA. 2001 übernahm er kurzfristig bei den Bayreuther Festspielen die Leitung von Richard Wagners "Ring des Nibelungen", wofür er von der Zeitschrift Opernwelt zum Dirigenten des Jahres 2002 gewählt wurde. Neben seinen Opernverpflichtungen tritt er häufig als Gastdirigent bedeutender Symphonieorchester weltweit auf. Seine CD-Einspielung sämtlicher Haydn-Symphonien mit der von ihm 1987 gegründeten Österreichisch-ungarischen Haydn Philharmonie gilt nach wie vor als Referenzaufnahme. Seit 1998 ist Adam Fischer auch Chefdirigent des Danish National Chamber Orchestra, mit dem die Gesamteinspielung aller Mozart-Symphonien noch im Gange ist. Nach beinahe 30 Jahren seit der Gründung der Haydn Philharmonie und der Internationalen Haydn Tage in Eisenstadt war es nun Adam Fischers Wunsch, ab der Saison 15/16 die Verantwortlichkeit als künstlerischer Leiter des Orchesters zu übergeben, wobei die Wahl auf den Cellisten und Dirigenten Nicolas Altstaedt fiel, der in der vergangenen Saison große Erfolge als "artist in residence" feiern konnte. Als Ehrendirigent wird Adam Fischer der Haydn Philharmonie und den Festspielen in Eisenstadt jedoch erhalten bleiben. Freuen Sie sich als Ö1-Hörer/in oder Besucher/n im RadioCafe auf eineinhalb Stunden Klassik-Treffpunkt mit Otto Brusatti und dem Dirigenten Adam Fischer!

435 Hörer

11.35 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. 1. Tasto Solo im Barocken Stadtsaal in Hall in Tirol 2. "Moonlight Magnolias" im Theater Scala in Wien 3. "Berge Schreiben" im Museum der Moderne in Salzburg 1. SILVESTER STILL FEIERN - mit dem spanisch-französischen Ensemble Tasto Solo - 1. Dezember um 22:00 Uhr im Barocken Stadtsaal in Hall in Tirol Das Ensemble Tasto Solo ist für seine Bearbeitungen und Wiederentdeckungen der Musik des 14. und 15. Jahrhunderts bekannt und spielt auf kaum mehr bekannten Tasteninstrumenten, wie dem Clavisimbalum oder Organetto. Viva Biancaluna Biffi - Sopran, Fidel | David Catalunya - Clavisimbalum mit Hammer | Reinhild Waldeck - Gotische Harfe | Ltg: Guillermo Pérez - Organetto, Clavisimbalum mit Plectrum 2. "Moonlight Magnolias" - ein "Making Off" der legendären Südstaatenstory "Vom Winde verweht" von Ron Hutchinson - im Theater Scala in Wien - Premiere ist am 31. Dezember um 19:45 Uhr. Regie: Marcus Ganser. Es spielen: Bernie Feit, Irene Halenka, Hermann J. Kogler und Leopold Selinger 3. Unter dem Titel "Berge Schreiben" präsentiert das Museum der Moderne Salzburg noch bis zum 8. März 2015 erstmalig in Österreich das Werk der Malerin, Schriftstellerin, Dichterin und Kulturjournalistin Etel Adnan. Der Bogen spannt sich über Adnans umfangreiches und vielseitiges Schaffen von den 1960er Jahren bis heute und umfasst Medien wie Malerei, Arbeiten auf Papier, Tapisserie und Film, aber auch Tonaufnahmen sowie eine Auswahl ihrer Publikationen, die in zahlreichen Sprachen erschienen sind.

514 Hörer

11.40 Uhr

 

 

help - das Konsumentenmagazin

156 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Mittagsjournal

2102 Hörer

12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute

502 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Ö1 bis zwei - le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib

425 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Die Hörspiel-Galerie

"Die Verwirrungen des Zöglings Törleß", Teil 3. Nach dem gleichnamigen Roman von Robert Musil. Bearbeitung: Manfred Hess, Regie: Iris Drögekamp. Komposition: Michael Riessler. Mit Michael Rotschopf, Stefan Konarske, Manuel Rubey, Stefano Bernardin, Florian Teichtmeister, Ursula Strauss, Cornelius Obonya, Erwin Steinhauer, Franz Josef Csencsits, Helmut Bohatsch und Petra Morzé (SWR/ORF 2014) Um das Jahr 1900. Irgendwo in der Provinz der österreichisch-ungarischen k.u.k Monarchie. Im "Konvikt zu W.", einem Militärinternat zur Aufzucht künftiger Eliten, gerät der Zögling Törleß in einen Zustand der Verwirrung, die seinen künstlerischen wie analytisch-intellektuellen Charakter zum Erwachen bringt. Der Mit-Zögling Basini, obgleich aus vermögendem Hause, bestiehlt seine Mitschüler, um seine Schulden durch Prasserei und Hurenbesuche zu begleichen. Er wird von Törleß' Freunden Reiting und Beineberg entlarvt. Gemeinsam mit Törleß wollen sie Basinis Tat der Schulleitung nicht anzeigen, wenn er ihnen fortan in ihrem Dachbodenversteck zu Willen ist. An ihm, der die Opferrolle zunehmend bereitwilliger annimmt, erproben sie ihre Vorstellungen von sexueller Hörigkeit und Demütigung. Törleß beobachtet anfänglich nur aus distanziert-interessierter Perspektive die Experimente an Basini, erliegt dann doch dem Faszinosum ebenfalls für kurze Zeit, um sich aber am Ende abzuwenden. Als die ganze Klasse gleich einem wild gewordenen Mob Basini im Sportraum quält, kommt es wegen des Zwischenfalls zur Anhörung durch die Schulleitung. Törleß verlässt das Internat. Musils Roman-Debüt, 1906 erschienen, erzählt vordergründig eine jugendliche Entwicklungsgeschichte im Kontext autoritär-militärischer Erziehung in der Donau-Monarchie, die angesichts des sozialen Wandels und der modernen Wissenschaften längst ihre Legitimation verloren hat. Im Kern jedoch geht es um die moralfreie und funktionale Darstellung der Mechanismen von sexuellen Grenzerfahrungen. Junge Männer suchen sie auf, um ihre eigene Individualität zu begründen oder darin zu begraben. Die Sehnsucht nach dem persönlichen wie gesellschaftlichen Ausnahmezustand, der eine neue Persönlichkeit erstehen lassen soll, überführte der Erste Weltkrieg in die Wahrheit der anonymisierenden Materialschlachten. Robert Musil, geboren 1880 in Klagenfurt, gestorben 1942 in Genf. Nach dem Besuch militärischer Bildungsinstitute und der Ausbildung als Artillerieoffizier studiert er Maschinenbau und promoviert in Philosophie 1908 über Ernst Mach. Danach arbeitet er als freier Schriftsteller, Dramatiker, Essayist und Theaterkritiker zwischen Berlin und Wien, verliert sein Erbe durch die Währungskrise 1923 und muss nach dem Anschluss Österreichs 1938 ins Exil gehen. Sein unvollendet gebliebener Roman "Der Mann ohne Eigenschaften", dessen erste zwei Bände 1931 erschienen, gilt - gleich Joyces "Ulysses" oder Prousts "Recherche" - als eines der Meisterwerke der literarischen Moderne.

587 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1315 Hörer

15.05 Uhr

 

 

Apropos Musik

mit Nicole Brunner. Paul Hindemith: Das Marienleben, Liederzyklus für Sopran und Klavier op. 27 (Gundula Janowitz, Peter Waters) Rainer Maria Rilke schrieb den Zyklus "Marienleben" während seines Aufenthalts im Schloss Duino im Winter 1911/12. Zehn Jahre später vertonte Paul Hindemith die 15 Gedichte und publizierte den Liederzyklus als op. 27. Nochmal 25 Jahre später, 1948, revidierte der Komponist den Zyklus. Diese Neufassung lag der Liedermatinee Gundula Janowitz' vom Salzburger Festspielsommer 1981 zugrunde.

1031 Hörer

16.57 Uhr

 

 

Ö1 heute

502 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1315 Hörer

17.05 Uhr

 

 

Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

Greatest Hits I: Peter Matic. Über die Stimme. Präsentation: Ines Mitterer * Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon: Abelardo Barroso, "Cha Cha Cha" Lange Zeit ist er wohl früh schlafen gegangen, der Schauspieler Peter Matic. Schließlich brauchte er Kraft für dieses Monsterprojekt. Marcel Prousts gesamte siebenbändige Romanserie "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit", vom berühmten ersten Satz mit dem frühen Zubettgehen bis zum letzten, für eine Hörbuchfassung einzusprechen: 17 CDs, insgesamt 9380 Minuten. Acht Jahre lang hat der Burgschauspieler immer wieder viele Stunden damit verbracht, Proust seine Stimme zu leihen. Er ist vielfach ausgezeichneter Schauspieler, aber auch "bester Sprecher unter den Schauspielern des deutschsprachigen Raums": Für dieses Können erhielt Matic 2001 den Albin-Skoda-Ring. Natürlich, in der Regel kann man Peter Matic auch sehen, wenn man seine Stimme hört: früher am Berliner Schillertheater als "Alpenkönig" oder in den "Zofen", heute am Burgtheater, aber auch in Film oder Fernsehen von "Hofrat Geiger" über den "Tatort" bis "Kommissar Rex". Matic ist der Mann für das "elegante Fach", spielt Herren mit Manieren, einer gewissen Noblesse, den Gentleman. Oft aber spielt seine Stimme die Hauptrolle: in den Hörbüchern, den Hörspielen, als Sprecher in Radiosendungen und Fernsehdokumentationen. Und nicht zu vergessen: in den Filmsynchronisationen. Peter Matic ist einfach Ben Kingsley auf Deutsch. Er synchronisiert den britischen Schauspieler seit dem vielfach Oscar-gekrönten Film "Gandhi" so charakteristisch, dass man sich Gandhi ohne seine Stimme kaum vorstellen kann. Ben Kingsley sowieso nicht. Gäbe es einen Oscar für "the voice", Peter Matic wäre immer wieder aussichtsreicher Kandidat dafür. Erstausstrahlung: 15. März 2014

558 Hörer

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1315 Hörer

19.05 Uhr

 

 

Logos - Theologie und Leben

"Allein selig machend?" - Wie die christlichen Kirchen sich selber sehen. Gestaltung: Markus Veinfurter Außerhalb der Kirche kein Heil? Und wenn dem so sein sollte, außerhalb welcher Kirche? Bei vielen engagierten Christinnen und Christen ist die ökumenische Bewegung hoch im Kurs. Sie strebt eine weltweite Einigung und Zusammenarbeit der verschiedenen christlichen Kirchen an, nicht zuletzt in humanitären Hilfsprogrammen. Auch internationale, interkulturelle und interreligiöse Begegnungen sind dabei erwünscht. Doch ist diese so inklusive wie offene Gemeinschaft christlicher Kirchen - streng theologisch betrachtet - überhaupt möglich? Hat doch die römisch-katholische Kirche lange Zeit den hohen Anspruch gestellt, die "allein selig machende" Kirche zu sein - oder zumindest haben das viele so formuliert und so geglaubt. Vor genau 50 Jahren hat die große Bischofsversammlung des Zweiten Vatikanischen Konzils eine - wie viele meinen - entscheidende Korrektur in der Lehre von der Kirche vorgenommen. Mit einem kleinen, schwer zu interpretierenden, lateinischen Wort - mit dem berühmten "subsistit in" statt "est" - scheint die römisch-katholische Kirche den Anspruch, die "einzig wahre", die "allein selig machende" Kirche zu sein, aufgegeben zu haben. Demzufolge IST die "einzig wahre Kirche Christi" nicht exklusiv mit der römisch-katholischen identisch - sondern sie ist lediglich in ihr VERWIRKLICHT, was ja bedeuten mag, dass diese "einzig wahre Kirche" auch in anderen, nicht römisch-katholischen, verwirklicht sein kann. Die Debatte darüber ist bis heute nicht abgerissen. Sie ist freilich keine rein akademische. Wie wäre - so könnte man fragen - der ökumenische Dialog zwischen den christlichen Kirchen überhaupt möglich, wenn eine von ihnen noch den Anspruch stellt, die "einzig wahre" zu sein? Dann wäre im Grunde die vielzitierte "Einheit in versöhnter Verschiedenheit" gar nicht denkmöglich, sondern nur ein vorgeschobener "Dialog", eine sogenannte "Rückkehr"-Ökumene, die letztlich alle getrennten Brüder und Schwestern im päpstlichen Schoß der Kirche von Rom vereinen will. Markus Veinfurter hat sich beim römisch-katholischen Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn, beim evangelisch-lutherischen Bischof Michael Bünker, bei Arsenios Kardamakis, griechisch-orthodoxer Metropolit von Austria - und bei Universitätsprofessorin Regina Polak umgehört, die sich unter anderem mit "spiritueller Theologie im interreligiösen Prozess" beschäftigt.

50 Hörer

19.30 Uhr

 

 

Robert Ashley: "Improvement (Don Leaves Linda)"

Mit Jacqueline Humbert (Linda) sowie den Stimmen von Sam Ashley, Joan La Barbara, Thomas Buckner, Amy X Neuburg, Adam Klein und Robert Ashley; Tom Hamilton (Electronics). (ORF live-Mitschnitt aus Graz vom musikprotokoll 1995)

0 Hörer

22.00 Uhr

 

 

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1315 Hörer

22.05 Uhr

 

 

Nachtbilder - Poesie und Musik

"Der Schwan". Von Julian Schutting. Es liest Michael Dangl. Gestaltung: Nikolaus Scholz, Redaktion: Edith-Ulla Gasser Manches ist Dichtern und Liebenden gemeinsam, und es erscheint bei liebenden Dichtern mit doppelter Intensität: zum Beispiel die Erinnerung an mit der Geliebten Erlebtes. Und auch die Liebesfantasie, die nicht zuletzt hilft, Versäumtes und Verweigertes als konkretes Ereignis auszumalen. Julian Schutting ist ein Meister des Konjunktivs und versteht es wie kaum einer, die Möglichkeitsform im Gedicht zu entfalten und so Wirklichkeit werden zu lassen. Er ist ein Romantiker, der mit Hilfe von Sehnsucht und Grammatik Träume realisiert. Im Unschuldsgewand des Schwans verbergen sich Liebesattacken, die Julian Schutting auf eine ganz eigenwillige Art in die Reihe der großen Liebenden der Weltliteratur stellen. Julian Schutting wurde 1937 in Amstetten geboren, und lebt als vielfach ausgezeichneter Autor in Wien.

196 Hörer

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1315 Hörer

23.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

mit Christian Bakonyi. Diese Ö1 Jazznacht steht ganz im Zeichen des zu Ende gehenden Jahres und liefert eine ausführliche Rückschau. Weiters bringt Christian Bakonyi eine Auswahl der Lieblings-CDs der gesamten Jazzredaktion. 23:03 bis 24:00 Uhr CD Rückblick mit Hauptaugenmerk auf österreichische Produktionen: mit Musik von und mit Martin Reiter, Angela Tröndle, Christian und Wolfgang Muthspiel u.a.

1053 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1315 Hörer

00.05 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

(Fortsetzung) mit Christian Bakonyi. Diese Ö1 Jazznacht steht ganz im Zeichen des zu Ende gehenden Jahres und liefert eine ausführliche Rückschau. Weiters bringt Christian Bakonyi eine Auswahl der Lieblings-CDs der gesamten Jazzredaktion; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten 00:05 bis 01:00 Uhr Eine Auswahl an CD's, die in den Jazz Verkaufscharts ganz weit vorne landeten und Produktionen, die von der internationalen und nationalen Presse sehr gut bewertet wurden: mit Musik von Tony Bennett und Lady Gaga, Larry Goldings, Steve Lehman, Ambrose Akinmusire u.a. 01:03 bis 03.00 Uhr Konzertmitschnitte aus dem RadioCafé: mit David Six Matador und der Sängerin Anna Laszlo Musik mit Kompost 3, Ken Vandermark, Miles Davis, Joshua Redman u.a. Blues 2014: mit Alex Miksch, Hermann Posch, Etta Britt u.a. 03:03 bis 05:00 Uhr Verabschiedungen: Musik mit Roy Campbell, Paco De Lucia, Jimmy Scott, Horace Silver, Charlie Haden u.v.a 05:05 bis 06:00 Uhr Musik mit Carmen Lundy, Mark Murphy, Helge Lien, Werner Zangerle, Uli Dattler u.a.

1053 Hörer