Jetzt läuft auf Ö1:

Vincenzo Bellini: "I Puritani"

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1378 Hörer

06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten

1878 Hörer

06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

von Michael König, Diakonie Österreich. "Die Würde bettelnder Menschen ist unantastbar". Gestaltung: Alexandra Mantler "Ein guter Freund erzählte mir, dass er den Anblick von Bettlern nicht aushalte, wenn diese im Regen und bei Nässe auf der Straße sitzen. Sie sollen sich doch wenigsten eine Gemüsekiste vom Wochenmarkt nehmen, um nicht am Boden sitzen zu müssen", erzählt Michael König, Geschäftsführer des Diakoniewerks Salzburg und einer der Initiatoren der Plattform "Armut hat Platz", die sich für einen menschenwürdigen Umgang mit bettelnden Menschen einsetzt, für Notunterkünfte, medizinische Versorgung und eine differenzierte Debatte. Er erzählt in den "Gedanken für den Tag" sehr persönlich von seinen Alltagserfahrungen im Umgang mit Bettlern und Bettelverboten: "Was eigentlich ist die richtige Bettlerpose, fragte ich dann. Rasch wurde uns klar: Wenn wir Menschen nicht bei uns haben wollen, werden wir ihnen jedes Verhalten zum Vorwurf machen. Ein lachender Bettler kommt nicht gut an. Ein Bettler mit leerem, traurigem Blick kann uns auch rasch auf die Nerven gehen. Ein Bettler auf dem nassen Boden sitzend macht uns aggressiv. Und die Vorstellung, dass die bettelnden Menschen in Wien, Salzburg oder Graz auf einem Klappstuhl sitzen würden, passt wohl auch nicht so recht in unser Bettlerbild. Wenn uns ein Mensch grundsätzlich irritiert, dann werden wir ihm jedes Verhalten zum Vorwurf machen."

146 Hörer

07.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell

551 Hörer

07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

1878 Hörer

07.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner. Gestaltung: Bernhard Fellinger

527 Hörer

08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (II)

372 Hörer

08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute

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Pasticcio

959 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten

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09.05 Uhr

 

 

Hörbilder

Tod an der Grenze. Zwei österreichische Fischer werden im Jahr 1956 am Grenzfluss Thaya vermisst. Mehr als ein halbes Jahrhundert später erfährt die Öffentlichkeit von ihrem Schicksal. Feature von Ernst Weber Am 4. August 1956 kommen Walter Wawra und Karl Benedikt vom Fischen am Grenzfluss Thaya bei Rabensburg in Niederösterreich nicht mehr nach Hause. Anfragen des österreichischen Außenministeriums bei den CSSR-Behörden bleiben ergebnislos: "Es gab keinen Grenzzwischenfall!" Erst als er erwachsen ist, gibt Walter Wawra junior die Hoffnung, seinen Vater wieder zu sehen, auf. 2009, Jahrzehnte nach dem Verschwinden der beiden Fischer, bemüht man sich um eine Aufklärung des Falls. Der tschechische Zollwachebeamte Milan Vojta kommt den Vermissten auf die Spur: Gemeinsam mit Journalisten arbeitet er Grenzverletzungen am Eisernen Vorhang auf. Und er findet eine "Todesliste" mit Erschossenen am Eisernen Vorhang. Vojta stößt auf einen Eintrag, der keinen Zweifel zulässt: "Zwei unbekannte Männer, erschossen am 4. 8. 1956, am tschechoslowakischen Ufer der Thaya bei Rabensburg". Eine Rechnung für zwei Holzsärge führt ihn zum Grab der Vermissten. Die beiden Fischer wurden also an der Grenze erschossen. Aber warum? Ernst Weber begibt sich gemeinsam mit Walter Wawras Sohn auf eine Spurensuche. Ein wichtiger Hinweis findet sich in den Akten des CSSR-Geheimdienstes - dort steht Walter Wawras Vater unter dem Decknamen "Agent Albert" auf der Gehaltsliste. Der Moderator des Features Rupert Henning hat diese Geschichte zum Anlass genommen, ein Drehbuch für einen "Tatort" zu schreiben. Anfang März wird die Fernsehproduktion unter dem Titel "Grenzfall" im ORF Premiere haben. Ton und Regie: Elisabeth Stratka

292 Hörer

10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem RadioCafe. Gast: Friedrich Orter. Präsentation: Otto Brusatti Seine Stimme und seine unvergleichliche Art, mitten aus den gefährlichsten Krisengebieten von Krieg und Leid zu berichten, sind weit über die Fernsehnachrichtensendungen hinaus vertraut und geschätzt. Heute darf sich das Ö1 Radiopublikum über Friedrich Orter als Gesprächspartner von Otto Brusatti im Klassik-Treffpunkt freuen. Der 1949 im Lavanttal geborene Friedrich Orter studierte Geschichtswissenschaften, Germanistik, Philosophie und Slawistik mit dem Ziel, Lehrer zu werden, jedoch lagen die Berufsinteressen woanders und Friedrich Orter begann 1975 seine Karriere bei Radio Österreich International (Kurzwelle), ehe er (aufgrund seines Slawistik-Studiums) 1980 zur neu gegründeten Osteuropadirektion und seinen Lehrmeistern Paul Lendvai und Barbara Coudenhove-Kalergi stieß. Der erste Auslandseinsatz führte ihn nach Polen, wo er über Lech Walesas Solidarnosc berichtete. Reportagen aus Rumänien zur Zeit des Sturzes des Ceausescu-Regimes und vom Balkan während des Jugoslawien-Zerfalls folgten. Seit damals war der Balkanexperte bei jeder Krise in dieser Region für den ORF dabei und berichtete aus den Kriegsgebieten rund um Sarajewo, aus Albanien, vom Afghanistan- und Irakkrieg sowie aus den Krisengebieten in Zentralasien, dem Nahen und Mittleren Osten. Nach einem letzten Auslandseinsatz in Syrien ging Friedrich Orter Ende September 2012 in Pension, nach unverwechselbaren Berichten für den ORF aus vierzehn Kriegen. Dass er dabei weit mehr gesehen und miterlebt hat, als dem Fernsehpublikum zugemutet werden konnte, davon schildern seine Bücher "Himmelfahrten.Höllentrips" (2008) und der im Oktober 2014 erschienene Rückblick "Ich weiß nicht, warum ich noch lebe", in dem er von seinen Grenzerfahrungen, von ergreifenden Schicksalen, aber auch von seiner Hoffnung, die seine Arbeit begleitete, erzählt. Den Dr.-Karl-Renner-Preis für Publizistik, den Preis des Österreichischen Roten Kreuzes, den Romy-Fernsehpreis, den OSZE-Preis für Journalismus und Demokratie und den Dr.-Felix-Ermacora-Preis für Menschenrechte erhielt Friedrich Orter für seine zutiefst menschlichen und erschütternden Reportagen und Dokumentationen. Heute im Ö1 Klassik-Treffpunkt soll jedoch auch der Privatmensch Orter zu Wort kommen und von seinen Literatur- und Musikvorlieben erzählen, in einem Gespräch mit Otto Brusatti, live aus dem RadioCafe.

442 Hörer

11.35 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner. Gestaltung: Bernhard Fellinger

527 Hörer

11.40 Uhr

 

 

help - das Konsumentenmagazin

160 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Mittagsjournal

2159 Hörer

12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute

522 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Ö1 bis zwei - le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib

436 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Die Hörspiel-Galerie

"Das Hörspiel des Jahres 2014". In der Hörspiel-Gala am Freitag Abend wurde es präsentiert: das Hörspiel, das von den Ö1 Hörerinnen und Hörern zum Hörspiel des Jahres 2014 gekürt wurde. In der Hörspiel-Galerie ist es zu hören.

605 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1378 Hörer

15.05 Uhr

 

 

Apropos Musik

mit Johannes Leopold Mayer. Joseph Lanner: Die Romantiker, Walzer op. 167 * Franz Schubert: Drei Klavierstücke D 946 * Johann Nepomuk David: Symphonie Nr. 1 a-Moll op. 18 * Johann Sebastian Bach: Ouvertüre Nr. 3 D-Dur BWV 1068 * Olivier Messiaen: Hymne für großes Orchester (ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Johannes Wildner; Roland Batik; Wiener Akademie, Martin Haselböck; Peter Rundel) "Hymnisches" - in den späten Klavierstücken Schuberts und den "Romantikern" von Lanner und der "1." von Johann Nepomuk David ist es ebenso vorzufinden wie - und dies auch in der intimsten Zurückhaltung - bei Bach und Olivier Messiaen.

1077 Hörer

16.57 Uhr

 

 

Ö1 heute

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17.05 Uhr

 

 

Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

Zum Thema: Vielleicht. Von Jeinsagern, Wechselwählern und polyamorösen Beziehungen. Präsentation: Ines Mitterer * Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon Noch nie hatte unsere reiche Gesellschaft so viele Wahlmöglichkeiten: Schulen, Berufe, Partner oder Marmeladesorten im Supermarkt. Von allem gibt es hierzulande viel, und dann erst das ganze Wunderland des World Wide Web. Wenn alles nur einen Mausklick weit entfernt zu sein scheint, wie, um Himmels Willen, soll man sich da auch entscheiden können? "Man kann heute nicht nur jederzeit den Arbeitsplatz, sondern auch das Geschlecht wechseln, die Profession, die Richtung", schreibt der junge Autor Oliver Jeges in seinem Buch "Generation Maybe". Seine Generation, die um die 30-Jährigen, seien elastischer als jede Generation vor ihr, meint Jeges - nicht unbedingt rückgratlos, aber flexibler. Noch nie zuvor hat man nämlich mit einer Wahl so viele Möglichkeiten ausgeschlossen. Was, wenn es nicht die richtige ist? Und da scheint das kleine Wort "vielleicht" zumindest für den Augenblick eine Antwort zu sein, die diesen kritischen Moment des Hopp oder Tropp noch ein wenig hinausschieben kann. Braucht "vielleicht" aber ewig, um zu "ja" oder "nein" zu werden, verkrustet es sich gar zur Prokrastination, dann macht sich ein flaues Gefühl breit. "Wir wissen, dass es uns an nichts fehlt - und doch fehlt uns was", konstatiert Oliver Jeges: Ist es Sinn? Orientierung? Sind es Werte? Diese Gesellschaft tut sich schwer damit, sich festzulegen und sich klar zu äußern. Aber nicht nur, weil wir Menschen von heute faul oder ängstlich wären, sondern auch, weil wir zu viel wissen, nicht mehr in schwarz-weiß-Kategorien denken, mal grün, mal schwarz, mal rot wählen, je nachdem, wer die besseren Angebote macht. Bei jedem Argument denken wir schon das Gegenargument mit. Da ist dann "vielleicht" vielleicht doch nicht die schlechteste Antwort auf die drängenden Fragen des Lebens.

569 Hörer

19.00 Uhr

 

 

Vincenzo Bellini: "I Puritani"

Mit Olga Peretyatko (Elvira), Carlos Alvarez (Riccardo), Jongmin Park (Giorgio), John Tessier (Arturo), Sorin Coliban (Gualtiero), Carlos Osuna (Bruno) u.a. Chor und Orchester der Wiener Staatsoper; Dirigent: Marco Armiliato (Live-Übertragung aus der Wiener Staatsoper in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)

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22.00 Uhr

 

 

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1378 Hörer

22.05 Uhr

 

 

Nachtbilder - Poesie und Musik

"zungenenglisch. visionen, varianten." Von Franz Josef Czernin. (Carl Hanser Verlag) Gestaltung: Nikolaus Scholz. Redaktion: Edith-Ulla Gasser. Franz Josef Czernins Gedichte sind Anverwandlungen von Dantes "Commedia". Sie wandern durch himmlische und höllische Kreise, beziehen diese aufeinander, lassen sie aufeinander los und ineinander übergehen. Das Fremdartige dieser Gedichte beflügelt, spaltet und bricht die uns eigene Zunge, um die Vision jener Wirklichkeiten hervorzurufen, die allein durch die Poesie bezeugt werden können.

207 Hörer

23.00 Uhr

 

 

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1378 Hörer

23.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

mit Herbert Uhlir. Live aus Gütersloh Die Ö1/WDR 3 Jazznacht kommt live aus dem Theater in Gütersloh! Zu hören sind unter anderem die Big Band des Westdeutschen Rundfunks unter der Leitung von Chris Byars und das Duo Florian Weber, Klavier, und Markus Stockhausen, Trompete. Gleichsam als österreichischer Beitrag wird in dieser bereits 58. Ö1/WDR 3 Jazznacht der österreichische Musiker Dieter Glawischnig zu Gast sein.

1068 Hörer

00.00 Uhr

 

 

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Die Ö1 / WDR3 Jazznacht

(Fortsetzung) mit Herbert Uhlir. Live aus Gütersloh; 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten Die Ö1 / WDR 3 Jazznacht kommt live aus dem Theater in Gütersloh! Zu hören sind unter anderem die Big Band des Westdeutschen Rundfunks unter der Leitung von Chris Byars und das Duo Florian Weber, Klavier, und Markus Stockhausen, Trompete. Gleichsam als österreichischer Beitrag wird in dieser bereits 58. Ö1 / WDR 3 Jazznacht der österreichische Musiker Dieter Glawischnig zu Gast sein.

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