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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1481 Hörer

06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten

1975 Hörer

06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

von Heinrich Staudinger, Unternehmer. "Die ist so, wie wir sind". Gestaltung: Alexandra Mantler "Als ich den Satz 'Die Welt ist so, wie wir sind' zum ersten Mal gelesen habe, habe ich mir gedacht: 'So grauslich wie die Welt bin ich doch gar nicht'", erzählt Heinrich Staudinger, Gründer der Waldviertler Schuhfabrik GEA. "Doch mein nächster Gedanke war, dass ich jeden Tag wieder die Wahl habe, wie grauslich oder wie offen und ehrlich ich zu meinen Mitmenschen bin und dass das durchaus auch Auswirkungen auf die Welt um mich hat." In der Woche rund um den "Tag der Arbeit" macht sich der Unternehmer "Gedanken für den Tag" darüber, dass es auch von jedem und jeder Einzelnen abhänge, ob die Welt nun "Himmel oder Hölle für uns ist". Mit seiner Schuhfabrik schlug Heinrich Staudinger durchaus ungewöhnliche Wege ein: Als die Banken sich weigerten, die für die Firmeninvestitionen nötigen Kredite bereitzustellen, rief Staudinger Kund/innen und Freund/innen zu einem "Crowdfunding" auf. Hunderte Kund/innen vertrauten ihm und borgten ihm das nötige Kapital. Die Finanzmarktaufsicht sah darin allerdings ein "illegales Bankgeschäft ohne Konzession".

148 Hörer

07.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell

565 Hörer

07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

1975 Hörer

07.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner. Gestaltung: Bernhard Eppensteiner

557 Hörer

08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (II)

384 Hörer

08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute

541 Hörer

08.15 Uhr

 

 

Pasticcio

1011 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1481 Hörer

09.05 Uhr

 

 

Hörbilder

Siegervater - Besatzungskind. Gitta ist eines von rund 20.000 in Österreich lebenden "Besatzungskindern", geboren als Kind einer Österreicherin und eines Soldaten der Alliierten. Das Feature dokumentiert ihre Suche nach den väterlichen Wurzeln. Von Isabelle Engels "Da kamt Ihr nun im Jahr 1945, gut genährt, sauber, selbstbewusst, in Siegerpose, mit euch konnte man die neuen Tänze tanzen, Sehnsüchte konnten gestillt werden, endlich!", schreibt die 67-jährige Gitta Rupp in einem Brief an ihren unbekannten Vater - einen britischen Besatzungssoldaten. Und stellvertretend für all die anderen Schicksalsgenoss/innen fragt sie: "Erzählt ihr Euren britischen, amerikanischen, französischen und russischen Ehefrauen oder euren "offiziellen Kindern" von den Töchtern und Söhnen, die Ihr hier gezeugt und oft im ersten Lebensjahr noch erlebt habt? ? Ich vermute fast, dass ich - deine Tochter - für dich mehr als tot bin, nämlich gar nicht existiert habe". Dieser Brief erschien in der Tageszeitung "Der Standard" im Jahr 1995, 50 Jahre nach der Befreiung Österreichs. Der Artikel trug maßgeblich dazu bei, das verschwiegene Thema "Besatzungskinder" - das "Strandgut des Krieges", wie Gitta es nennt - öffentlich zu machen. In Österreich leben ca. 20.000 "Besatzungskinder", hervorgegangen aus sexuellen Begegnungen von einheimischen Frauen mit den Soldaten der Alliierten - durch Vergewaltigung oder Prostitution, aber auch durch Gelegenheitsbeziehungen bis hin zu romantischen Liebesaffären. Ihre Eltern Paula und Paul waren ineinander verliebt, davon ist Gitta Rupp überzeugt. Doch ihr Vater, ein britischer Offizier, verließ Graz, als sie noch ein Baby war. Anspielungen, mit denen sie nichts anfangen konnte, begleiteten ihre schwierige Kindheit. Erst mit 10 Jahren erfuhr sie offiziell, dass ihr Vater Besatzungssoldat war. Es begann eine Suche nach ihren väterlichen Wurzeln. Eine Suche, die bis heute andauert - gekennzeichnet durch Hoffnungen, existenzielle Verunsicherung, mutige Schritte, Rückschläge sowie neue Erkenntnisse und Beziehungen. Redaktion: Elisabeth Stratka Ton: Anna Kuncio

307 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1481 Hörer

10.05 Uhr

 

 

Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus der Bel-Etage des Café Landtmann in Wien. Gäste: Oliver Rathkolb und Ingomar Rainer. Präsentation: Otto Brusatti Die Ö1 Schwerpunktwoche "150 Jahre Ringstraße" geht mit heutigem Tag zu Ende, allerdings nicht ohne einen Klassik-Treffpunkt zu diesem Thema, live aus der Bel-Etage des Café Landtmann in Wien. Otto Brusatti begrüßt seine Gäste Oliver Rathkolb und Ingomar Rainer somit an dem Ort des ehemaligen Salons von Berta Zuckerkandl, in dem unzählige berühmte Künstler und Wissenschaftler (u.a. Gustav Klimt, Johann Strauß, Arthur Schnitzler und Gustav Mahler) verkehrten. An diese Tradition eines Altwiener Salons in einem Ringstraßenpalais (in diesem Fall das Palais Lieben-Auspitz) knüpft nun der Salon der Bel-Etage des Café Landtmann an und für Otto Brusatti und seine Gäste gibt es interessante Themen in diesem Klassik-Treffpunkt: einerseits den kulturhistorischen Rückblick auf die Bedeutung der Ringstraße mit ihren Prachtbauten, andererseits auch den Blick in die Zukunft mit der Planung des "Haus der Geschichte", das am Heldenplatz in der Neuen Burg positioniert werden soll. Zu der Frage, wo die derzeit in der Neuen Burg untergebrachte Sammlung Alter Musikinstrumente , die über den weltweit bedeutendsten Bestand an Renaissance- und Barockinstrumenten verfügt, nach dem Umbau ihren Platz finden wird, werden gleich zwei Experten Gelegenheit haben, ihre Standpunkte zu erläutern: Der Zeithistoriker Oliver Rathkolb wurde mit der Leitung des wissenschaftlichen Beirats für das geplante "Haus der Geschichte" betraut und der Cembalist, Organist und Dirigent Ingomar Rainer hat seit 2004 das erste Ordinariat für Historische Musikpraxis in Österreich an der Wiener Musikuniversität inne. Er ist daher sowohl als ausübender Künstler als auch als Wissenschaftler ein anerkannter Fachmann auf dem Gebiet historischer Musikinstrumente und deren Aufführungspraxis. Oliver Rathkolb ist seit März 2008 Universitätsprofessor für Zeitgeschichte an der Universität Wien und verfasst laufend Expertisen zu zeitgeschichtlichen Fragen für renommierte nationale und internationale Medien. Lassen Sie sich als Ö1 Hörer/in oder Besucher/in diesen besonderen Klassik-Treffpunkt, live aus dem Café Landtmann am Ring, nicht entgehen!

475 Hörer

11.35 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner. Gestaltung: Bernhard Eppensteiner

557 Hörer

11.40 Uhr

 

 

help - das Konsumentenmagazin

168 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Mittagsjournal

2209 Hörer

12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute

541 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Ö1 bis zwei - le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib

449 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Die Hörspiel-Galerie

"Der Streik der Diebe". Nach einem Filmexposé von Jura Soyfer, in der Bearbeitung von Götz Fritsch. (ORF 2010) "Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie? Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?" - so wird eine radikale Kritik am Kapitalismus in der Brechtschen Dreigroschenoper auf den Punkt gebracht. Mit "Der Streik der Diebe" hat einige Jahre später Jura Soyfer, "einer der großen Außenseiter der österreichischen Literatur" (Wendelin Schmidt-Dengler), eine humorvoll-ironische Version der Kapitalismuskritik formuliert, basierend auf einer Kurzgeschichte von Franz Paul. Weil in der Wirtschaftskrise die Diebe nichts mehr finden, was sie stehlen könnten, beschließen sie zu streiken. Und es zeigt sich - mehr als die Diebe die bürgerliche Gesellschaft brauchen, braucht diese die Diebe ... Jura Soyfer, gestorben 1939 im Konzentrationslager Buchenwald, entwarf diese Groteske Anfang der 1930er Jahre auf der Basis einer Kurzgeschichte von Franz Paul. 2010 hat Götz Fritsch das Exposé für den Rundfunk bearbeitet und als Hörspiel inszeniert. Mit: Helmut Berger, Wolfgang Böck, Gerti Drassl, Adi Hirschal, Johann Adam Oest und als Erzähler Andreas Vitásek. Musik: Max Nagl

639 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1481 Hörer

15.05 Uhr

 

 

Apropos Musik

mit Hannes Eichmann 150 Jahre Wiener Ringstraße - von außen betrachtet Richard Wagner: Vorspiel zum 1. Aufzug und Isoldes Liebestod aus "Tristan und Isolde" * Johannes Brahms: Sonate Nr. 1 für Violoncello u. Klavier e-Moll op. 38 * W. A. Mozart/Otto Bach: Rondo-Fragment A-Dur zu einem Quintett für Bassettklarinette und Streichquartett * Joseph Joachim: Variationen für Viola und Klavier E-Dur op. 10 über ein eigenes Thema * Emanuel Chabrier: Souvenir de Munic, Quadrille über Themen aus "Tristan und Isolde" (Jessye Norman, Wiener Philharmoniker, H. v. Karajan; Enrico Mainardi, Carlo Zecchi; Kurt Birsak, Divertimento Salzburg; Veronika Hagen, Paul Gulda; Mitglieder d. Berliner Philharmoniker) Salzburg hat als Geburtsstadt Hans Makarts nur indirekt Anteil am Historismus der Wiener Ringstraße. Lebensgefühl, Musik und Architektur der "Ringstraßenzeit" haben allerdings auch in der Hauptstadt des Kronlandes Salzburg ihre Spuren hinterlassen: Der Geiger Joseph Joachim beherbergte in seiner Villa in Aigen nicht nur seinen Freund Johannes Brahms, auch Richard Wagner war gerne hier zu Gast. Die Franz-Joseph-Straße, rechts der Salzach, entstand in den 1860er Jahren anstelle der Stadtbefestigung als Salzburger Pendant zur Ringstraße, wenn auch nur in Form eines Viertelkreises. Der Architekt des Wiener Rathauses Friedrich Schmidt baute im Stadtteil Riedenburg die Herz-Jesu-Kirche, der Kunstverein erhielt ein repräsentatives Künstlerhaus und die Internationale Stiftung Mozarteum emanzipierte sich als Ausdruck bürgerlichen Selbstverständnisses vom Dommusikverein.

1158 Hörer

16.57 Uhr

 

 

Ö1 heute

541 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1481 Hörer

17.05 Uhr

 

 

Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

Diagonal stellt vor. Das Magazin zum Monatsanfang. Präsentation: Peter Waldenberger * Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon

603 Hörer

19.00 Uhr

 

 

Gaetano Donizetti: "Don Pasquale"

Mit Michele Pertusi (Don Pasquale), Juan Diego Florez (Ernesto), Valentina Nafornita (Norina), Alessio Arduini (Malatesta). Chor und Orchester der Wiener Staatsoper; Dirigent: Jesús López-Cobos (Live-Übertragung aus der Wiener Staatsoper in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)

1 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1481 Hörer

22.05 Uhr

 

 

Nachtbilder - Poesie und Musik

"Drweilong. Musik und Poesie im Ötztaler-Kulturerbe-Dialekt". Von Hans Haid, mit Marlon Prantl und seinen Musikerkollegen. Es liest der Autor. Gestaltung: Nikolaus Scholz. Redaktion: Edith-Ulla Gasser. "Drweilong" ist ötztalerisch und bedeutet Sehnsucht, oder auch Heimweh. Diese Emotion wird sowohl in den Ötztaler Gedichten von Hans Haid, als auch in der Musik von Marlon Prantl und seiner Band widergespiegelt. Der Autor Hans Haid schreibt zu der CD: "Der Ötztaler Dialekt stellt das stärkste und das am meisten prägende Element der lokalen Identität der Bevölkerung des Ötztales dar. Für Nicht-Ötztaler mitunter unverständlich, blickt diese lokal begrenzte sprachliche Einzigartigkeit auf eine rund 900-jährige unveränderte Tradition zurück. Die Ötztaler Mundart als älteste Sprache Österreichs ist seit 2010 immaterielles Kulturerbe, offiziell anerkannt von der UNESCO. Diese Sprache ist jahrhundertealt und dabei heute noch lebendig, frisch und aktuell." Und der Musiker Marlon Prantl meint: "Wir haben uns das rare überlieferte Ötztaler Liedgut demütig zu eigen gemacht, Gedichte des großartigen Mundartlyrikers Hans Haid vertont, und gemeinsam mit eigenen Liedern in der Ötztaler Mundart im Tonstudio eingespielt, auf einer alten Bandmaschine an einem sonnigen Studiotag!"

230 Hörer

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1481 Hörer

23.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

mit Marlene Schnedl. Der österreichische Jazzgeiger Rudi Berger im Porträt Der in Wien geborene Rudi Berger lernte ab seinem vierten Lebensjahr das Geigenspiel, danach kam noch das Klavier dazu. Als 16-Jähriger hat er bereits mit Blues-Urgestein Al Cook seine erste Platte aufgenommen und wirkte 1977 in der Gründungsformation des Vienna Art Orchestra mit; dann ging er 1987, nachdem er mit der jazzrockig geprägten LP "First Step" seine Visitenkarte abgegeben hatte, nach New York, um den Jazz "von der Pike auf zu lernen", so Rudi Berger. Heute lebt er in Brasilien und ist mit internationalen Stars der Musikwelt musikalisch verbunden, darunter finden sich Namen wie Astor Piazolla, Defunkt, Toninho Horta und viele mehr. Momentan tourt er mit seiner Three World Band rund um den Globus. Viel spannendes zu erzählen also im Ö1 Jazznacht Studio mit Marlene Schnedl.

1090 Hörer

00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

(Fortsetzung) mit Marlene Schnedl. Der österreichische Jazzgeiger Rudi Berger im Portrait; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten Der in Wien geborene Rudi Berger lernte ab seinem 4. Lebensjahr das Geigenspiel, danach kam noch das Klavier dazu. Als 16-Jähriger hat er bereits mit Blues-Urgestein Al Cook seine erste Platte aufgenommen und wirkte 1977 in der Gründungsformation des Vienna Art Orchestra mit; dann ging er 1987, nachdem er mit der jazzrockig geprägten LP "First Step" seine Visitenkarte abgegeben hatte, nach New York, um den Jazz "von der Pike auf zu lernen", so Rudi Berger. Heute lebt er in Brasilien und ist mit internationalen Stars der Musikwelt musikalisch verbunden, darunter finden sich Namen wie mit Astor Piazolla, Defunkt, Toninho Horta und viele mehr. Momentan tourt er mit seiner Three World Band rund um den Globus. Viel spannendes zu erzählen also im Ö1 Jazznacht Studio mit Marlene Schnedl.

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