Jetzt läuft auf Ö1:

Spielräume

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Im Reich der unermesslichen Zahlen, Zeichen und wirkenden Kräfte" - Zum 60. Todestag des Dichters Leo Perutz macht sich der Verleger Reinhard Deutsch Gedanken über den Erzähler von Geschichten zwischen Wirklichkeit und Mystik. - Gestaltung: Alexandra Mantler Vor 60 Jahren starb am 25. August 1957 der große, immer wieder halb vergessene und mehrfach triumphal wiederentdeckte Erzähler Leo Perutz in Bad Ischl, wenig vor seinem 75. Geburtstag. Dort liegt er auch begraben. In Prag 1882 geboren, Fabrikantensohn, Versicherungsmathematiker, begann er im Wien der Jahrhundertwende zu schreiben, wurde zu einem Zentralgestirn des Kaffeehauses, kämpfte mit Egon Erwin Kisch für den Sozialismus, erzielte mit seinen Romanen, oft als Zeitungsfortsetzungsgeschichten, riesige Auflagen. Um sein Leben spinnt sich eine Fülle von Anekdoten. Manche Titel seiner Bücher kennen viele, wie "Nachts unter der steinernen Brücke" oder "Zwischen Neun und Neun". "Es war wohl ein Wesenszug der Zeit, im Einzelschicksal das Allgemeingültige zu suchen. Wenn ein Mensch aus der Welt fällt, hinterlässt er eine Lücke, und durch diese Lücke kann man in das Dahinter schauen, in den Riss in der Zeit, in der Logik, im Glauben. Die Figuren Perutz' überschreiten unvermittelt die Grenzen zwischen dem Wirklichen und dem Mystischen, dem Geträumten und dem Ersehnten", meint der Verleger Reinhard Deutsch über Leo Perutz. Perutz erzählt aus jenem Prag, in dem auch ein Golem umgehen könnte; er berichtet aus einem Südamerika, in dem Alte und Neue Welt aufeinanderprallen; er kündet von Seelenzuständen, die den Menschen in seiner innersten Not zeigen. Und er war ein gewiefter Erzähler. Doch auch in seiner routiniertesten Geschichte steckt noch die Besonderheit, die Überraschung, das Heraushebende. Oder, wie es Deutsch formuliert: "Er interessiert sich für seine Figuren und ihre Spiritualität, er gibt ihnen den Raum, zu sich zu finden und zu ihrem Gott."


07.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (II)


08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


08.15 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Irene Suchy. "Niemand wird mit einem Hass auf eine andere Person geboren - sei es wegen der Hautfarbe, der Herkunft oder der Religion" (Barack Obama) Boogies im Klaviertrio, Gebete des Jedermann, ein Klavierkonzert von Georg Kreisler und die Blockflöte Dorothee Oberlingers, die vom Ende des Sommers singt.


08.55 Uhr

 

 

nach-gehört

Edition Ö1. Gestaltung: Jörg Duit Alt-Bundespräsident Heinz Fischer und seine Frau Margit in zwei Gesprächen, die Renata Schmidtkunz für die Ö1 Sendereihe "Im Gespräch" aufgenommen hat. Fischer und Fischer CD 791 Bestellnr.: 2016792


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Hörbilder

Museum der Meisterwerke: Ich bin der Welt abhanden gekommen. Vom Verschwinden, plötzlichen Wiederauftauchen und erneuten Verlorengehen eines Liedes von Gustav Mahler. Von Michael Lissek und Elisabeth Stratka. Mehr als 50 Jahre hatte die Musikwissenschaft danach gesucht - im Jahre 2000 lag es plötzlich bei Sotheby's zur Versteigerung: Das Autograf des Mahlerliedes "Ich bin der Welt abhanden gekommen". Eingereicht hatte es der Wiener Rechtsanwalt Dr. Richard Heiserer junior, der es 1957 von seinem Vater Richard Heiserer senior geerbt hatte. Seitdem lag es in seinem Safe. Jetzt wollte er es verkaufen. Für viel Geld. Von 500.000 Euro war die Rede. Versteigert wurde das Autograf aber erst mal nicht. Es kam zum Notar. Zur Verwahrung. Denn auf dem Deckblatt der Partitur stand: "Meinem theuren Freund Guido Adler (der mir nie abhanden kommen möge) als ein Andenken an seinen 50. Geburtstag 1905". Und hier beginnt die verwickelte Geschichte. Wie waren die Heiserers in den Besitz des wertvollen Manuskriptes gekommen? Welche Rolle spielte Heiserer sen. bei der "Arisierung" der umfangreichen Bibliothek des Begründers der österreichischen Musikwissenschaft, des jüdischen Intellektuellen Guido Adler? Ein Feature über Enteignungen, Verstrickungen und unbearbeitete Vergangenheit. Über die Undurchsichtigkeiten des Musikwissenschaftlichen Instituts der Universität Wien. Über die Seltsamkeit familiärer Bande. Und nicht zuletzt ein Stück über die Musik Gustav Mahlers.


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem Spanischen Saal von Schloss Ambras in Tirol. Gäste: Veronika Sandbichler und Franz Gratl. Präsentation: Otto Brusatti. Die sommerliche Festival-Tour des "Ö1 Klassik-Treffpunkts" erreicht ihre letzte Station und ist zu Gast im Schloss Ambras, das in seiner Funktion als Museum zum Kunsthistorischen Museum Wien gehört, jedoch unter eigener Leitung steht. Hausherrin und Direktorin Veronika Sandbichler sowie der Kustos der Musikabteilung der Tiroler Landesmuseen, Franz Gratl, sind Gäste von Otto Brusatti. Die große Jubiläumsausstellung "Ferdinand II - 450 Jahre Tiroler Landesfürst" im Schloss Ambras wird zentrales Thema sein, zählte Erzherzog Ferdinand doch zu den größten Sammlerpersönlichkeiten der Kunstgeschichte. Er legte mit dem systematischen Sammeln den Grundstein zum modernen Museumswesen und schuf den ersten Museumskatalog. Die Ambraser Kunst- und Wunderkammer ist die einzige aus der Renaissance stammende, die sich noch an Ort und Stelle befindet. Viel Gesprächsstoff also für die Direktorin Veronika Sandbichler und Gestalter Otto Brusatti sowie für Franz Gratl, der nicht nur Mitglied des wissenschaftlichen Beirats für die Großausstellung war, sondern ein überaus profunder Kenner des Musiklebens in Tirol ist, sowohl zu Zeiten Ferdinand II., als auch in der heutigen Zeit, wo sich zeitgenössische Musiker/innen wieder mit der Musik der Renaissancezeit auseinandersetzen.


11.35 Uhr

 

 

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Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.40 Uhr

 

 

help - das Konsumentenmagazin


12.00 Uhr

 

 

Mittagsjournal


12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


13.00 Uhr

 

 

Le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib. Die Neunte - Symphonien und Musen.


14.00 Uhr

 

 

Die Hörspiel-Galerie

Museum der Meisterwerke: "Kein Platz für Idioten". Von und mit Felix Mitterer. Mit Albert Peychär, Felix Mitterer, Helmut Haidacher, Margit Hartmann, Helmut Maurer, Franz Paul Mattes, Josef Pittl, Karl Holzer, Gottfried G. Dahlen, Gerti Rathner, Margit Seeber u.a. Regie: Franz Hölbing (ORF Tirol 1976) Im Jahr 1976 schrieb der damalige Zollbeamte Felix Mitterer für das Landesstudio Tirol sein erstes Hörspiel: "Kein Platz für Idioten". Ein Stück, das - wie viele weitere Arbeiten von Felix Mitterer - einen Außenseiter in den Mittelpunkt stellt. Der alte Plattl-Hans nimmt einen offenbar geistig und körperlich behinderten Buben zu sich und zieht ihn auf. Es stellt sich heraus, dass der Bub nur anscheinend behindert war; Elternhaus und Schule haben ihn zum Idioten gemacht. Sobald der Plattl-Hans seinen Zögling zu pflegen beginnt, entwickelt der Bub alle von der Umgebung verlangten Eigenschaften. Aber er ist bereits gezeichnet, hat den Stempel des Versagers, das Kreuz der Hilflosen auf der Stirn und wird deshalb - allen Vernunftgründen zum Trotz - aus der Gemeinschaft entfernt ... Ein Jahr später, 1977, nahm sich die Tiroler Volksbühne Blaas mit Felix Mitterer in der Rolle des Idioten des Stückes an, es wurde ein Riesenfolg, übersiedelte bald darauf nach Wien und wird bis zum heutigen Tag von vielen deutschsprachigen Theatern nachgespielt. Mit "Kein Platz für Idioten" begann Mitterers Karriere als freier Autor. Felix Mitterer, der sich bis heute stolz und gern als "Tiroler Heimatdichter und Volksautor" bezeichnet, avancierte innerhalb sehr kurzer Zeit zum gefragten Bühnen- und Drehbuchautor. Es folgten "Stigma", "Sibirien", eine große Zahl weiterer Theaterstücke, die "Piefke-Saga" und zahlreiche Drehbücher für die Fernseh-Krimireihe "Tatort". Seinem Grundanliegen ist Felix Mitterer über all die Jahrzehnte treu geblieben: Er kämpft für Menschlichkeit und Gerechtigkeit, und nutzt dafür jene Medien, über die er möglichst viele Menschen zu erreichen vermag: Das Fernsehen, den Film, das Theater - und auch das Hörspiel.


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


15.05 Uhr

 

 

Apropos Klassik

mit Nicole Brunner. Preisträgerkonzerte des "Young Conductors Award" 2017 (Teil 2) Von 67 Teilnehmern kamen acht in die engste Auswahl und nun stehen drei Namen fest: die Französin Marie Jacquot, der Brite Kerem Hasan und der Portugiese Nuno Filipe Coelho Silva. Das Interesse am "Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award", kurz YCA, der heuer zum achten Mal stattfindet, ist enorm. Dieser Wettbewerb zählt inzwischen zu den begehrtesten internationalen Auszeichnungen für junge Dirigenten und Dirigentinnen. In drei Konzerten Anfang August hatten die zwei Finalisten und die Finalistin die Gelegenheit, am Pult der Camerata Salzburg um den ersten Platz zu dirigieren. Die Konzerte wurden am 4., 5. und 6. August im Großen Saal der Stiftung Mozarteum aufgenommen und werden in zwei August-Terminen ausgestrahlt.


16.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten


17.05 Uhr

 

 

Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

Sommerreprisen: "Diagonal" zur Person Elfriede Jelinek. Eine Gespensterjagd. Präsentation: Christine Scheucher * Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon: The Unthanks, "The Songs and Poems of Molly Drake" Gespenster gehen um in den Texten der österreichischen Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek. Untote, Zombies, Vampire bevölkern seit den Anfängen die sprachgewaltigen Textplateaus der Autorin. Die österreichische Geschichte gerät unter dem kritischen Blick Elfriede Jelineks zum Gespensterszenario, ihre Untoten sind das Sinnbild einer Vergangenheit, "die nie ganz tot ist und aus der immer die Hand aus dem Grabe wächst". Seitdem Elfriede Jelinek 2004 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet worden ist, ist sie selbst eine körperlose Stimme, eine Art Gespenst geworden. Denn auf die große Ehrung folgte der große Rückzug. Jelinek, die in den 1980er- und 1990er-Jahren als engagierte Autorin in medialen Debatten äußerst präsent gewesen ist, meidet öffentliche Auftritte und gibt so gut wie keine Interviews mehr. Das Gros ihrer Texte erscheint im Netz. Den Literaturbetrieb brandmarkt die Nobelpreisträgerin als korrupt. Verstummt ist sie deshalb aber längst nicht. Als Medienfigur hat sich Elfriede Jelinek verabschiedet, als Autorin mischt sie sich weiter ein. Sie hat ein Stück über die Flüchtlingstragödie geschrieben ("Die Schutzbefohlenen") und sich mit Terroristen, Pegida-Anhängern und geifernde Hass-Postern ("Wut") auseinandergesetzt. Anlässlich ihres 70. Geburtstages nimmt "Diagonal" die Fährte einer großen österreichischen Sprachkünstlerin auf, die sich zurückgezogen hat, um den zudringlichen Blicken der Öffentlichkeit zu entrinnen. Erstausstrahlung: 15. Oktober 2016


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Logos - Glauben und Zweifeln

"Eine widersprüchliche Erfolgsgeschichte", Teil 4. Die Geschichte von Jesus, im ständigen Konflikt mit den religiösen und politischen Mächtigen seiner Zeit, endet nicht am Kreuz. Seine Botschaft begann damit erst wirksam zu werden und manche Früchte zu tragen. - Gestaltung: Johannes Kaup und Hubert Gaisbauer Jesus von Nazareth, geboren um das Jahr 4 der gängigen Zeitrechnung, zeichnete ein absolutes Vertrauen auf Gott aus, ein einzigartiges Verhältnis zu seinem - theologisch gesprochen - Vater, eine radikale Unabhängigkeit von den Erwartungen seiner religiös-politischen Umgebung, Lebensmut und Unerschrockenheit. So jedenfalls sehen ihn Theologen und Theologinnen des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Die Botschaft des jüdischen Wanderpredigers war eine religiös-politische, nämlich die Forderung nach einer Herrschaft Gottes ohne menschliche Zwischeninstanzen, ohne die Herrschaft von Menschen über Menschen. Damit kam Jesus in Konflikt mit den maßgebenden religiösen und politischen Mächtigen seiner Zeit. Den revolutionären Umsturz vermochten diese Mächtigen nicht zu verkraften, sodass sie ihn dem Kreuzestod auslieferten. Doch Jesus, von seinen Anhängern als Messias, übersetzt Christus, bekannt, ist am Kreuz nicht gescheitert. Die Geschichte seiner Botschaft beginnt damit erst wirksam zu werden und manche Früchte zu tragen. (Die Wiederholung einer vierteiligen Reihe aus dem Jahr 1999 - aus Anlass von "50 Jahre Ö1".)


19.30 Uhr

 

 

Umberto Giordano: "Siberia"

Mit Sonya Yoncheva (Stephana), Murat Karahan (Vassili), Gabriele Viviani (Gleby), Marin Yonchev (Ivan), Catherine Carby (Nikona) und Anais Constant (La Fanciulla) Montpellier Occitanie National Chorus, Latvian Radio Chorus, Montpellier Occitanie National Orchestra; Dirigent: Domingo Hindoyan (aufgenommen am 22. Juli in der Opéra Berlioz Montpellier im Rahmen des Festival de Radio France et Montpellier 2017). Präsentation: Chris Tina Tengel


21.25 Uhr

 

 

Nachtbilder - Poesie und Musik

Sommerreprisen: "stromern". Von Christoph W. Bauer. Gestaltung: Nikolaus Scholz. Redaktion: Edith-Ulla Gasser. Der Motor dieser Gedichte ist die Neugierde und die Freude am Unterwegssein, ob real oder in der Geschichte der Poesie. Das Wort "Stromern" bedeutet Vagabundieren, Streunen, Umherstreifen, aber auch Suchen. So stromert das lyrische Ich durch seine eigenen Kindheitslandschaften und an die Lebensorte der bewunderten Dichter. Christoph W. Bauer, Tiroler des Jahrgangs 1968, gibt Vorgängern wie Rimbaud, Trakl oder Heine eine zeitgenössische Sprache, und vereint in seiner eigenen Lyrik die Tradition der Vagantendichtung mit der modernen Pop-Poetik.



22.20 Uhr

 

 

Nachrichten


22.25 Uhr

 

 

Die 66. Ö1/WDR3-Jazznacht

Die 66. Ö1/WDR3-Jazznacht mit Andreas Felber und Bernd Hoffmann live vom Jazzfestival Saalfelden. Die 66. Ausgabe der 2006 initiierten Ö1/WDR3-Jazznächte kommt live vom 38. Internationalen Jazzfestival Saalfelden. Der seit 1978 stattfindende Festival-Klassiker im Städtchen am Steinernen Meer im Salzburger Pinzgau hat anno 2017 erneut einige Highlights zu bieten: Neben den Live-Übertragungen der Konzerte des angesagten österreichischen Quartetts Kompost 3 mit Sängerin Mira Lu Kovacs (die unter dem neuen Quintettnamen "5K HD" auftreten) sowie des Orchester-Projekts "Hidros 8" von Mats Gustafssons "Nu Ensemble" werden Bernd Hoffmann und Andreas Felber u. a. den Mitschnitt des Auftragsprojekts "Prine-Zone" präsentieren, mit dem Saxofonist Gerald Preinfalk in Nonettbesetzung am 25. August das Festival auf der Hauptbühne eröffnet. Und auch die am gleichen Tag aufgenommenen Konzerte des großartigen australischen Improvisationstrios "The Necks" sowie von Steve Lehmans Jazz und Hip-Hop verschmelzendem Septett "Sélébéyone" werden zu hören sein.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Die 66. Ö1/WDR3-Jazznacht

(Fortsetzung) Die 66. Ö1/WDR3-Jazznacht mit Andreas Felber und Bernd Hoffmann live vom Jazzfestival Saalfelden; 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten Die 66. Ausgabe der 2006 initiierten Ö1/WDR3-Jazznächte kommt live vom 38. Internationalen Jazzfestival Saalfelden. Der seit 1978 stattfindende Festival-Klassiker im Städtchen am Steinernen Meer im Salzburger Pinzgau hat anno 2017 erneut einige Highlights zu bieten: Neben den Live-Übertragungen der Konzerte des angesagten österreichischen Quartetts Kompost 3 mit Sängerin Mira Lu Kovacs (die unter dem neuen Quintettnamen "5K HD" auftreten) sowie des Orchester-Projekts "Hidros 8" von Mats Gustafssons "Nu Ensemble" werden Bernd Hoffmann und Andreas Felber u. a. den Mitschnitt des Auftragsprojekts "Prine-Zone" präsentieren, mit dem Saxofonist Gerald Preinfalk in Nonettbesetzung am 25. August das Festival auf der Hauptbühne eröffnet. Und auch die am gleichen Tag aufgenommenen Konzerte des großartigen australischen Improvisationstrios "The Necks" sowie von Steve Lehmans Jazz und HipHop verschmelzendem Septett "Sélébéyone" werden zu hören sein.