Jetzt läuft auf Ö1:

Nachrichten

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Politische Gräben überwinden" - Zum 50. Todestag von Giovanni Guareschi, dem Schöpfer von Don Camillo und Peppone. Der Journalist Michael Krassnitzer stellt fest, dass die Geschichten um die beiden Protagonisten gerade heute wieder aktuell sind. - Gestaltung: Alexandra Mantler Mit der Fehde zwischen dem Dorfpfarrer Don Camillo und dem kommunistischen Bürgermeister Peppone hat sich der italienische Schriftsteller Giovanni Guareschi in das kulturelle Gedächtnis eingeschrieben. Die zahlreichen Geschichten um die beiden im Dauerclinch liegenden Protagonisten, die auch mehrmals verfilmt wurden, sind erstaunlich aktuell, stellt der Journalist Michael Krassnitzer in seinen "Gedanken für den Tag" fest. Denn sie spielen in einer Zeit, in der - so wie heute - die politischen Gräben unüberwindlich scheinen, stellen aber das Gemeinsame vor das Trennende. So sehr Don Camillo und Peppone ideologisch auseinanderliegen, so sehr sie sich politisch bekämpfen - am Ende ziehen sie doch an einem gemeinsamen Strang. Am 22. Juli jährt sich Giovanni Guareschis Todestag zum 50. Mal.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello

Sommerreprisen: Superman wird 80 "Schneller als ein Blitz, stärker als die wuchtige Brandung, mächtiger als ein tosender Orkan. Dieser verblüffende Fremde vom Planeten Krypton, der Mann aus Stahl - Superman. Im Besitz außerordentlicher Körperkraft, ficht er einen fortwährenden Kampf für Wahrheit und Gerechtigkeit, getarnt als der sanftmütige Zeitungsreporter Clark Kent." So pries man dem US-amerikanischen Kinopublikum in den 1940er Jahren seinen beliebtesten Superhelden an, der binnen weniger Jahre von der Comicfigur billiger Groschenhefte zum Radio- und Leinwandhelden avancierte. Den wohlwollenden, außerirdischen Übermenschen hatten zwei Teenager Anfang der 1930er Jahre ersonnen, der Zeichner Joe Shuster und der Jungautor Jerry Siegel. Die kommerziellen Druckerpressen verließen die ersten Superman-Geschichten im Depressionsjahr 1938, als das Land wirtschaftlich und sozial darniederlag und man sich nach einer Erlöserfigur mit Superkräften sehnte, nach einem Helden, der es mit Gewalt und Kriminalität, Korruption, Ausbeutung, Rassismus und Krieg aufnehmen könnte. Joe Shuster und Jerry Siegel, die Schöpfer des bis heute wohl berühmtesten modernen Superhelden, wuchsen als Kinder jüdischer Einwanderer im Mittleren Westen der USA auf, wo sie in ihren Kinder- und Jugendjahren auch das Erstarken eines hauseigenen, US-amerikanischen Faschismus und Antisemitismus miterlebten. Und obwohl Superman wie Moses als Kind ausgesetzt wird, stark ist wie Samson und die Schwachen beschützt wie ein Golem, war er dennoch keine spezifisch jüdische Figur, denn ihren Superman alias Clark Kent lassen Siegel und Shuster als prototypischen Amerikaner unter weißen, angelsächsischen Protestanten in Smallville, einer Kleinstadt im Mittleren Westen aufwachsen. Superman war auch mehr als die nur virile Ermächtigungsfiktion heranwachsender Buben. Superman war, wie der Pulitzer-Preisträger Jules Feiffer schreibt, die "ultimative Assimilationsphantasie" zweier Migrationskinder in den USA der 1930er Jahre.- Gestaltung: Roman Tschiedl


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Otto Brusatti. Tatsächlich gute Musik - zweite Ausgabe in diesem Juli. Um die Spannung ein wenig aufrecht zu erhalten, gibt es jetzt keinerlei weitere Hinweise dazu (allerdings doch: Helene Fischer oder Die Seer kommen nicht vor). Also: einfach mutig Pasticcio-Zuhören!


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Astronom Peter Habison über Sonnen- und Mondfinsternisse. Teil 1: Wie entsteht eine Finsternis? Gestaltung: Renate Pliem Am Abend des 27. Juli 2018 findet eine spannende totale Mondfinsternis statt. Es ist die längste des 21. Jahrhunderts. Außerdem steht der Mars an diesem Tag in Opposition zur Sonne, er steht also am nächsten Punkt zur Erde. Damit wird der Mars am Abendhimmel sehr gut zu sehen sein, neben dem verfinsterten Mond - ein spektakulärer Anblick! Aus Anlass der Mondfinsternis am Freitag steht "Vom Leben der Natur" eine Woche lang im Zeichen von Sonnen- und Mondfinsternissen. Der Astronom Peter Habison erklärt, wie diese "Schattenspiele am Himmel" zustande kommen, welche Arten und Perioden es gibt und wie man die "kosmische Inszenierung" mit freiem Auge, dem Teleskop oder der Kamera verfolgen kann.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das Erziehungsdilemma

Anspruch und Wirklichkeit (1). Gestaltung: Christa Nebenführ "Sie wollen nur unser Bestes, aber das kriegen sie nicht!" Die Doppeldeutigkeit dieses Sponti-Spruches der 1980er Jahre ist von ungebrochener Aktualität. Oft wird der Kampf um die ideale Erziehungsmethode auf dem Rücken der Kinder als Experimentierfeld ausgefochten. Die Entwicklung der Erzogenen zeigt sich dann manchmal in krassem Widerspruch zu den Intentionen der Pädagogen. Zuweilen halten sich diese aber in der Praxis gar nicht an ihre Theorien. Zwischen Disziplinierung und anti-autoritärer Erziehung gibt es jede Menge Konzepte, die eines gemeinsam haben: ihr Ausgang ist ungewiss. Der Schweizer Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi (1746; ?1827) erzog seinen eigenen Sohn, Jakobli genannt, penibel nach Jean Jaques Rousseaus (1712; ?1778) pädagogischem Hauptwerk "Émile oder Über die Erziehung". Wikipedia kommentiert: "Das Tagebuch, das Pestalozzi über die Erziehung seines Sohnes hinterließ, gilt als ein erschütterndes Dokument einer schwerwiegenden Fehlinterpretation der hypothetischen Pädagogik Rousseaus". Jakobli wurde gedrillt, schon mit 3 1/2 Jahren das Lesen und Rechnen zu erlernen und konnte es mit 11 noch immer nicht. Rousseau selbst hatte seine Kinder im Findelhaus abgegeben und konnte daher die Qualität seiner Ideen nicht praktisch überprüfen. Der Psychotherapeut Martin Miller hat 2013, drei Jahre nach dem Tod seiner Mutter Alice Miller, der weltberühmten Verfechterin einer gewaltfreien Erziehung, ein Buch über seine Kindheit veröffentlicht: "Das wahre Drama des begabten Kindes". Darin berichtet er unter anderem, dass seine Mutter, nichts dagegen unternommen habe, dass er von seinem Vater mehrfach halbtot geprügelt wurde. Christa Nebenführ beleuchtet die schwierige Kluft zwischen Theorie und Praxis in der Erziehung mit Literaturbeispielen, Fachinterviews und Fallgeschichten.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das römische Reich zwischen Alpen und Donau

Thermen, Austern und Kriege (1). Gestaltung: Andreas Wolf Um das Jahr 50 vor Christus ereignete sich nördlich der Alpen eine Zeitenwende. Römische Soldaten besetzten, wahrscheinlich kampflos, das keltische Königreich Noricum. Größere germanische Ansiedlungen existierten erst auf böhmischem Gebiet. So wie heute, gab es bereits damals Wirtschaftsmigranten. Die Germanen lockte vor allem der römische Luxus. Dieser reichte von Wand- und Fußbodenheizungen über Thermenanlagen, bis hin zu exotischen Lebensmitteln wie Südfrüchten, Austern oder Wein. Ab dem 3. Jahrhundert meldeten sich Germanen auch verstärkt als Hilfstruppensoldaten zur römischen Armee. Nach 25-30 Jahren Dienstzeit erhielten sie das begehrte römische Bürgerrecht, aber die Loyalität zu Rom hielt sich in engen Grenzen. Immer wieder wechselten Germanen die Seiten um gegen Rom zu kämpfen. Das bekannteste Beispiel dafür ist Arminius, ein in der römischen Armee ausgebildeter Germanenfürst. Nachdem er die Seiten gewechselt hatte besiegte er mit seinen Kriegern in der Varusschlacht gleich 3 römische Legionen. Die Verluste von bis zu 20.000 Mann beendeten die römische Expansion nach Germanien. Mitte des 2. Jahrhunderts überschritten germanische Stämme auf breiter Front die Grenzen des Römischen Reiches. Ausgelöst wurden die Markomannenkriege durch eine Klimaveränderung in Mitteleuropa. Die Folge waren zahlreiche Missernten. Um dem Hunger zu entfliehen stieß man in wirtschaftlich besser gestellte Gebiete vor. Dabei drangen die Germanen bis Oberitalien vor. Nur mit Mühe konnte Rom die Angreifer wieder zurückdrängen. Der Zerfallsprozess des römischen Reiches dauerte rund 300 Jahre. Über viele Generationen lebten die Menschen in unserer Gegend mit Germaneneinfällen, Plünderungen und Gewalt. Die unsicheren Zeiten wurden von der einheimischen Bevölkerung wohl als normale Lebensumstände gesehen. Einer der sich trotz der angespannten Sicherheitslage um die romanische Bevölkerung kümmerte war Serverin. Er handelte mit Germanenführern, Nichtangriffspakte und Gefangengenübergaben aus. Kurz nach seinem Tod wurde die römische Restbevölkerung aus Teilen Noricums und Raetia auf das Gebiet des heutigen Italien evakuiert. Mit dem Abzug der letzten römischen Soldaten endete 488 n. Chr. die mehr als 500-jährige römische Besatzungszeit nördlich der Alpen.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - La Strada und Abzweigungen

Der Komponist Nino Rota (1). Gestaltung: Christina Höfferer Bilder im Kopf mittels Musik zu erzeugen, das war Nino Rotas Metier und Passion. Seine Zusammenarbeit mit Federico Fellini erzeugte Bilder, die auf unnachahmliche Weise Gefühle herauf beschwörten. Sie erwecken die Sehnsucht nach der Kindheit oder nach einer verlorenen Zeit. Verglichen mit seinen weltberühmten Soundtracks ist sein umfangreiches Werk für Konzertsaal und Opernbühne bis heute weitgehend unbekannt geblieben. Der 1911 in Mailand als Sohn einer Pianistin geborene Giovanni "Nino" Rota Rinaldi war ein Wunderkind. Mit fünfzehn komponierte er seine erste Oper. Mit 19 schloss er seine Ausbildung als Komponist am Konservatorium Santa Cecilia in Rom ab. Mit zwanzig schrieb er seine erste Filmmusik, 140 weitere Kino-Soundtracks sollten folgen. Fellini erzählte, dass er Nino Rota in Rom an einer Bushaltestelle kennenlernte, wo ihm dieser prophezeite, hier würde ein bestimmter Bus halten, der sonst ganz woanders fuhr. Und Rota behielt recht. Wechselseitiges Verständnis, Irrationalität und Magie bestimmten die produktive Arbeits-Beziehung der beiden Künstler, die fünfundzwanzig Jahre lang andauerte. Dem jungen Regisseur Francis Ford Coppola antwortete Nino Rota zunächst nicht, als dieser ihn um einen Soundtrack zu seinem Mafia-Film "Der Pate" bat. Coppola ließ nicht locker, und der Pate wurde auch wegen der die Handlung konterkarierenden Musik ein Welterfolg. "La Strada", "Amarcord", "Tod auf dem Nil" und "Der Leopard" sind weitere Erfolge von Nino Rota, der auch als Lehrer für Harmonie und Komposition und schließlich als Direktor des Konservatoriums in Bari arbeitete. Nino Rotas Filmmusik illustriert nie die Filme, deren integralen Bestandteil sie bildet, vielmehr verleiht sie den Werken eine brüchige Ironie, indem sie hinter die Bilder vordringt, tief in die Psyche der Regisseure und der handelnden Personen. Da die Werke, die Rota für Opernbühnen und Konzertsaal schrieb, dem herrschenden Zeitgeschmack so gar nicht entsprachen, blieb er wiewohl einer der kommerziell erfolgreichsten Komponisten aller Zeiten teilweise noch unentdeckt.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Stefan Höfel. Von der Schalmei zur Oboe. Vom französischen Hofe aus verbreitete sich die Oboe im 17. Jahrhundert sehr schnell in ganz Europa. König Ludwig XIV. leistete sich bis zu 35 fix angestellte "Hautboisten". Sehr bald gab es auch "Oboebands" am englischen Hof und Komponisten, wie Jean Baptiste Lully, Jacques Paisible oder Johann Sebastian Bach erarbeiteten Werke für dieses Instrument.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Literarische Reportagen: "Im Ozeandampfer durch den Urwald" von Blaise Cendrars. Gestaltung: Peter Zimmermann


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. 1. Yeah bei den Festspielen Stockerau 2. Aigul Akhmetshina beim Carinthischen Sommer 3. Chicago beim Musikfestival Steyr 1. Yeah bei den Festspielen Stockerau Die Festspiele Stockerau laufen noch bis zum 4. August. Am Sonntag, den 29. Juli, werden Molden/Resetarits/Soyka/Wirth ein Konzert geben. Die Formation rund um den Wiener singer/songwriter Ernst Molden, mit Willi Resetarits als kongenialem Liedinterpreten. Das Album yeah ist 2017 erschienen. Nach längerer Pause bei den Festspielen Stockerau spielen die Vier jetzt die schönsten Lieder aus der mittlerweile bald zehnjährigen Zusammenarbeit. 2. Aigul Akhmetshina beim Carinthischen Sommer Beim Carinthischen Sommer gibt die 21 Jährige Mezzosopranistin Aigul Akhmetshina ihr Österreich Debüt im Congress Center Villach - mit Arien von Mozart, Rossini, Donizetti, Tschaikowsky, Bellini, Saint-Saëns, Massenet und Bizet. In London wurde die Sängerin kürzlich als hinreißende Carmen gefeiert. Beim Konzert in Villach wird das Kärntner Sinfonieorchester von der estnischen Dirigentin Kristiina Poska dirigiert. 3. Chicago beim Musikfestival Steyr Beim Musikfestival Steyr bringt Intendant Karl-Michael Ebner heuer mit Chicago ein U.S.-amerikanisches Musical in den Schlossgraben von Schloss Lamberg. Regie bei dieser deutschen Fassung führen Susanne Sommer und Florian Hurler; und die Musik mit den bekannten Ohrwürmern von John Kander wird vom Cross Over Orchestra Vienna gespielt.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Gerhard Krammer. Klaviertrios von Mozart, Beethoven und Schubert. Das Haydn Chamber Ensemble widmet sich - wie der Name vermuten lässt - verstärkt dem Repertoire der Wiener Klassik. Aber nicht nur. Regelmäßig werden Auftragskompositionen vergeben, und die drei Künstler Cornelia Löscher (Violine), Hannes Gradwohl (Violoncello) und Luca Monti (Klavier) drücken sich auch in der aktuellen Musik kompetent und überzeugend aus. Auf ihrer ersten gemeinsamen CD haben die Musiker als "Brücke" in die Moderne Schuberts op.100 gewählt. In diesem Kontext klingen auch Mozart (KV 542) und Haydn (Hob XV:25) so frisch wie man es an einem heißen Sommertag gut vertragen kann.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Elektromobilität als umweltfreundliche Lösung oder Illusion. Gäste: Rudolf Skarics, Motorjournalist; Markus Gansterer, Themenverantwortung Mobilität, Technologie und Ökonomie beim Verkehrsclub Österreich (VCÖ). Moderation: Johann Kneihs. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 Lange schienen sie nur eine Vision für eine mittelferne Zukunft - obwohl Elektrofahrzeuge schon zu Ende des 19. Jahrhunderts erfunden wurden. In den letzten zehn Jahren hat sich die Entwicklung von Elektroautos und Batterien stark beschleunigt. Eine große Bandbreite elektrischer Autos, von elektrischen Autobussen bis zu prestigeträchtigen Sportwagen und SUVs, konkurriert mit solchen mit Verbrennungsmotoren. Inzwischen wächst aber auch die Kritik an manchen Aspekten von Elektroautos: Die Produktion der Batterien benötigt Energie, die in Asien oft aus Kohlekraftwerken stammt; einige Batteriemodelle brauchen teure und problematische Metalle wie Kobalt, das unter anderem im Bürgerkriegsland Kongo abgebaut wird. Der Betrieb von Elektroautos bringt, je nach Erzeugungsart des verbrauchten Stroms, erhöhte Freisetzung von klimaschädlichen Treibhausgasen mit sich, so die Einwände. Der Motorjournalist Rudolf Skarics (Autorevue, Der Standard) beschäftigt sich in einem eigenen Blog mit praktischen, aber auch Umwelt-Fragen rund um die Nutzung von Elektroautos. Johann Kneihs spricht mit ihm und dem Mobilitäts- und Technikexperten Markus Gansterer vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ) über Elektroautos als möglichen Weg zu umweltfreundlicherem Verkehr. Reden Sie mit: Rufen Sie in der Sendung an unter 0800 22 69 79 - kostenlos aus ganz Österreich - oder schreiben Sie ein E-Mail an punkteins(at)orf.at.


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Ambraser Schlosskonzerte 2018

Alte Musik im Konzert. "Windspiele". Linde Brunmayr-Tutz, Barthold Kuijken, Claire Genewein, Marion Treupel-Franck, Eva Ivanova-Dyatlova, Traversflöten; Lars Ulrik Mortensen, Cembalo, Tutz Frequenz. Werke von Joseph Bodin de Boismortier, Wilhelm Friedemann Bach, Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart u.a. (aufgenommen am 17. Juli im Spanischen Saal auf Schloss Ambras). Gestaltung: Patrizia Jilg Das Konzert ist dem Andenken des Innsbrucker Instrumentenbau-Meisters Rudolf Tutz gewidmet. In aller Welt werden seine Flöten, Klarinetten, Bassetthörner, Chalumeaux, Oboen oder Trompeten gespielt. Die Instrumente aus der Innsbrucker Werkstätte von Meister Rudolf Tutz sind nicht nur perfekt gebaut und inspirierend zu spielen, sondern in ihnen schwingt auch ein untrügliches Gefühl für den Charakter und die Beschaffenheit jedes "Wind Instruments" mit. Im Juli 2017 ist Rudolf Tutz mitten aus seiner Arbeit gerissen worden. In seinen Instrumenten lebt er weiter. Im Spanischen Saal tragen Musiker, die eng mit ihm zusammenarbeiteten, den Klang seiner Instrumente weiter. Barthold Kuijken, Linde Brunmayr-Tutz und weitere exzellente Traversflötistinnen werden auf Tutz-Flöten Quintette Boismortiers, aber auch hochbarocke Triosonaten spielen, in denen die Bläser von Lars Ulrik Mortensen am Cembalo unterstützt werden. Dessen Cembalo-Version von Bachs berühmter Violin-Chaconne bezeichnete Tutz vor wenigen Jahren nach einem Konzerterlebnis als "außerirdisch". Die Windspiele im Spanischen Saal gehen dann auf Chalumeaux, Klarinetten und den von Mozart so geliebten Bassetthörnern weiter. Am Ende schlägt das Ensemble Tutz Frequenz einen Bogen von der Klassik zum Klezmer. Klezmer, aus dem Hebräischen übersetzt, heißt: Gefäß des Liedes. Auch eine schöne Umschreibung für Blasinstrumente. (Innsbrucker Festwochen)


15.30 Uhr

 

 

Moment


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Das Jahr des Riffs, Teil 1: Von Riffbauern und Haustieralgen Rudi ist zu Gast bei Michael Mitic, dem Direktor des Haus des Meeres in Wien. Anlässlich des "Internationalen Jahr des Riffs" beschäftigt sich der Radiohund die ganze Woche mit der faszinierenden Unterwasserwelt. Der Meeresbiologie erklärt Rudi: wie Riffe entstehen, welche Tiere dort leben und warum dieser Lebensraum gefährdet ist. Rudi: "Wie kann denn steinharter Kalk lebendig sein?" Michael Mitic: "Korallenriffe sind lebende Strukturen, aber man muss da ein bisschen unterscheiden. Es gibt die oberste Schicht, das ist das, was wir sehen, wenn wir tauchen oder schnorcheln. Aber Korallen leben nicht ewig - sie können zerbrechen! Dann werden sie zermahlen und zu Sand. Der Untergrund auf dem die lebendige Koralle aufsitzt, ist auch eine Koralle. Das ist das tote Skelett, das so ähnlich wie ein Stein aussieht." Gestaltung: Johanna Steiner


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Passagen

Zeugin bewegter Jahrzehnte in Wien Peter Huemer im Gespräch mit Lotte Tobisch Mitschnitt aus dem Stadtsaal vom 3. Dezember 2017. Bearbeitung: Robert Weichinger Lotte Tobisch-Labotýn, Jahrgang 1926, ehemalige Schauspielerin am Burgtheater, erlebte als kritische Beobachterin die Jahre der NS-Diktatur, den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit. Lebenslange Freundschaften verbanden sie u.a. mit Theodor W. Adorno, Bruno Kreisky, Carl Djerassi und Elias Canetti. Heute engagiert sie sich für soziale Projekte. Sie ist Ehrenpräsidentin des Vereins "Alzheimer Austria". Mit dem Historiker und Journalisten, Peter Huemer, spricht sie über Erlebnisse, Begegnungen und Gedanken in Bezug auf Vergangenheit und Gegenwart.


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.25 Uhr

 

 

Hundert Häuser

1984 - Juridicum Das "Juridicum" ist eine der wenigen modernen Großbauten im Wiener Zentrum. Der Entwurf basiert auf einer konstruktiven Innovation, die Grenzbereiche des Hochbaus auslotet, um ein spezifisches Raumproblem zu lösen. Ernst Hiesmayr plante ab 1969/70, gemeinsam mit dem Baubeauftragten der juridischen Fakultät, Günther Winkler, das Juridicum, das 1984 fertiggestellt wurde. Es erregte vor allem durch seine Hänge- und Brückenkonstruktion Aufsehen: Das 26 m hohe Haus "steht" nicht, sondern die Geschoße hängen von einer ca. 30 Meter hoch gestemmten Doppelbrücke mit fast 53 Metern Spannweite. Dieses Stahlgerippe wiegt knapp 3.000 Tonnen und ruht auf vier 39 Meter hohen massiven Stahlbetonpylonen. Das machte dicke tragende Wände entbehrlich und ermöglichte die große, völlig stützenfreie Eingangshalle. Architektur: Ernst Hiesmayer Fertigstellung: 1984 Adresse: 1010 Wien, Helferstorferstraße 5-9 Gestaltung: Daniela Knaller


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Astrid Schwarz. Das neue Album von Jazzanova. Nach 10 Jahren Albumpause hat das Berliner Musikerkollektiv Jazzanova jetzt sein neues Album "The Pool" herausgebracht. Die fünf Musiker aus Ostberlin sind ihrem Stil mit Elementen aus Pop, Soul und Jazz treu geblieben und dennoch mischen sich neue Töne darunter. Tanzbaren Beats entfalten sich in entspannten Sphären. Downbeat, Hip Hop, Latin und Afroelemente blitzen auf. Denn die Erfahrung aus den weltweiten gespielten Konzerten ist in die Musik eingeflossen. Besonderes Augenmerk liegt bei "The Pool" auf jungen Stimmen wie beispielsweise die der Britin Charlotte OC, Rachel Sermanni oder der von Olivier St. Louis aus Washington. Weiters gibt es einen kleinen Vorgeschmack auf das Wiener Popfest, das am Donnerstag startet und eine Hörprobe von Chico Trujillo, der ebenfalls am Donnerstag im Innsbrucker Treibhaus gastiert.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Die Wiener Moderne. Mit Andreas Nierhaus, Kunsthistoriker und Kurator am Wien Museum, und Bernhard Fetz, Literaturwissenschafter und Leiter des Literaturarchivs der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Eine Aufbruchsstimmung liegt in der Luft der Wiener Künstler- und Intellektuellenszene in den Jahren des Fin de Siècle. Gustav Klimt, Koloman Moser und andere spalten sich vom konservativen Künstlerhaus ab und gründen unter dem Namen Secession eine neue Künstlervereinigung, deren berühmtes Kuppelgebäude im Jahr 1898 eröffnet. Derweil baut Otto Wagner die Stadtbahn und befreit Wien damit von der architektonischen Mode des Historismus. Etwa zur gleichen Zeit, um 1890 herum, trifft sich eine Gruppe junger Schriftsteller erstmals im Café Griensteidl. Arthur Schnitzler, Felix Salten, Hugo von Hofmannsthal, Richard Beer-Hofmann und Hermann Bahr werden schon bald unter dem Namen "Das Junge Wien" bekannt. In ihren Texten geht es viel um das Unbewusste, um Stimmungen und Traumhaftes. Auch Sigmund Freud, ein weiterer Protagonist der Wiener Moderne, verfolgt die Schriften des Jungen Wien sehr aufmerksam. Der Komponist Alban Berg vertont die Texte Peter Altenbergs in einer aufsehenerregenden Uraufführung im Jahr 1913. Vor 100 Jahren, im Jahr 1918, verlor Wien dann gleich vier der wichtigsten Vertreter dieser Epoche: Es war das Todesjahr von Egon Schiele, Koloman Moser, Otto Wagner und Gustav Klimt.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Die spanische Exklave Ceuta auf dem afrikanischen Festland kennt man nicht als Ferienziel - nur als Anziehungspunkt für Flüchtlinge. Einblick in das Leben an einem bemerkenswerten Ort. Gestaltung: Marc Dugge/ Jens Borchers Ceuta gehört zu Spanien und liegt neben Marokko in Afrika. Es ist streng bewacht und befestigt. Doch immer wieder versuchen Migranten aus den unterschiedlichsten Staaten Afrikas, die Grenzanlagen zu überwinden, um auf spanischen Boden und damit in die Europäische Union zu gelangen. Aus Marokko kommen aber auch zehntausende Grenzgänger, die in Ceuta arbeiten. 85 000 Spanier leben in der Exklave, Christen wie Muslime. All das macht Ceuta zu einer Grenzstadt zwischen den Welten.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Wieviele Treibhausgase unser Konsum produziert Von Birgit Dalheimer Südfrüchte in unseren Supermärkten sind weit gereist. Für den nationalen Umweltbericht spielen weder die bei ihrer Produktion, noch bei ihrem Transport entstehenden Treibhausgase eine Rolle. Und die Gase, die bei der Herstellung eines in Österreich neu zugelassenen Autos entsteht, fallen nur dann rechnerisch ins Gewicht, wenn das Auto hierzulande produziert wurde - also nur in den seltensten Fällen. Umgekehrt werden etwa die Emissionen der österreichischen Stahlproduktion voll und ganz Österreich angerechnet, auch wenn ein Großteil des Stahls exportiert wird. Schon anhand weniger Beispiele zeigt sich, wie sich errechnete Treibhaus-Gas-Emissionen pro Einwohner/in vom tatsächlichen ökologischen Fußabdruck unterscheiden - wenn man nur misst, was innerhalb nationalstaatlicher Grenzen in die Luft gelassen wird. Ganz anders sähe die Bilanz aus, würde man die Treibhausgase berechnen, die bei Produktion, Transport und Verbrauch von Gütern entstehen, die hierzulande konsumiert werden. Eine solche konsumbasierte Berechnung führen Wissenschafter/innen jetzt durch. Was könnten oder sollten sie künftig für eine Rolle bei der Politikgestaltung spielen? Auch dazu machen die Expertinnen und Experten Vorschläge.


19.30 Uhr

 

 

On stage

On stage mit Maria Reininger. Weltoffene Blasmusik der virtuosen Sorte (Ausstrahlung in Dolby Digital-5.1-Surround Sound.) Am Eröffnungsabend der "heißen Phase" von Glatt Verkehrt 2017 bei den Winzern Krems gab eines der international erfolgreichsten Ensembles aus der Region ein rares Heimspiel: Das 2004 in Krems von jungen Musikstudenten gegründete Bläserseptett "Federspiel" zählt mit seiner virtuosen, um klassische, jazzige und viele andere Einflüsse bereicherten Volksmusik zu den wichtigsten einschlägigen Ensembles des Landes. Im Rahmen des enthusiastisch akklamierten Auftritts am 26. Juli 2017 intonierten Frederic Alvarado-Dupuy (Klarinette), Philip Haas (Trompete), Ayac Jimenez-Salvador (Trompete), Robert Puhr (Tuba), Matthias Werner (Posaune), Thomas Winalek (Posaune, Basstrompete) und Simon Zöchbauer (Trompete, Zither) Schleunige, Wiener Dudler und Innviertler Gstanzln in kunstvollen Arrangements, ebenso eigenkomponierte New-York-Hommagen im 15/8-Takt und mexikanische Volkslieder. Maria Reininger präsentiert die Höhepunkte des superben Konzerts.


21.00 Uhr

 

 

Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk

von Jaroslav Hasek. Es liest Wolfram Berger.



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. 1. Yeah bei den Festspielen Stockerau 2. Aigul Akhmetshina beim Carinthischen Sommer 3. Chicago beim Musikfestival Steyr 1. Yeah bei den Festspielen Stockerau Die Festspiele Stockerau laufen noch bis zum 4. August. Am Sonntag, den 29. Juli, werden Molden/Resetarits/Soyka/Wirth ein Konzert geben. Die Formation rund um den Wiener singer/songwriter Ernst Molden, mit Willi Resetarits als kongenialem Liedinterpreten. Das Album yeah ist 2017 erschienen. Nach längerer Pause bei den Festspielen Stockerau spielen die Vier jetzt die schönsten Lieder aus der mittlerweile bald zehnjährigen Zusammenarbeit. 2. Aigul Akhmetshina beim Carinthischen Sommer Beim Carinthischen Sommer gibt die 21 Jährige Mezzosopranistin Aigul Akhmetshina ihr Österreich Debüt im Congress Center Villach - mit Arien von Mozart, Rossini, Donizetti, Tschaikowsky, Bellini, Saint-Saëns, Massenet und Bizet. In London wurde die Sängerin kürzlich als hinreißende Carmen gefeiert. Beim Konzert in Villach wird das Kärntner Sinfonieorchester von der estnischen Dirigentin Kristiina Poska dirigiert. 3. Chicago beim Musikfestival Steyr Beim Musikfestival Steyr bringt Intendant Karl-Michael Ebner heuer mit Chicago ein U.S.-amerikanisches Musical in den Schlossgraben von Schloss Lamberg. Regie bei dieser deutschen Fassung führen Susanne Sommer und Florian Hurler; und die Musik mit den bekannten Ohrwürmern von John Kander wird vom Cross Over Orchestra Vienna gespielt.


22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Das Erziehungsdilemma. Anspruch und Wirklichkeit (1). Gestaltung: Christa Nebenführ Das römische Reich zwischen Alpen und Donau. Thermen, Austern und Kriege (1). Gestaltung: Andreas Wolf La Strada und Abzweigungen. Der Komponist Nino Rota (1). Gestaltung: Christina Höfferer


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Studio Dan spielt Uraufführungen im Porgy Bess. Gestaltung: Marlene Schnedl "More Creatures Other New Stuff" nennt sich eine Reihe des Ensemble Studio Dan im Porgy Bess. Zum Abschluss gab es am 12. Juli ein Konzert des Big Studio Dan mit neuen Werken von Christof Ressi, Johannes Lauer und Elisabeth Harnik, die das Ensemble in Auftrag gegeben hat. Studio Dan wurde 2005 von Daniel Riegler im Rahmen des ersten Festivals der JazzWerkstatt Wien gegründet. Das Ensemble hat als Big Band begonnen und tritt mittlerweile, dem Anlass entsprechend, in verschieden großen Formationen auf. Die Gruppe bewegt sich an den Grenzlinien avancierter Spielformen experimenteller und zeitgenössischer Musik. Im Juni und Juli präsentierte das Ensemble zum zweiten Mal die selbst kuratierte Konzertreihe "More Creatures Other New Stuff" mit fünf Konzerten im Wiener Porgy Bess.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr)


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Andreas Maurer Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 03:00 Uhr Nachrichten