Jetzt läuft auf Ö1:

Radiogeschichten

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Vivam - Ich werde leben" - Zum 2000. Todestag von Publius Ovidius Naso. Der Schriftsteller Christoph W. Bauer macht sich Gedanken über den ersten Dichter in der Geschichte der Poesie. - Gestaltung: Alexandra Mantler "Vivam - Ich werde leben", so enden die "Metamorphosen", Ovids Hauptwerk. Und Ovid sollte Recht behalten, noch heute scheint uns kein Dichter der Antike so nah zu sein wie er. Kein Angepasster wollte er sein, kein Karrierist. Lukrative Posten schlug er aus, als erster Dichter in der Geschichte der Poesie entschied er sich bewusst für die Dichtkunst als Beruf. Und als erster Dichter hinterließ er Autobiographisches. Nicht zuletzt lassen sich durch seine Verbannung und seinen Tod im Exil Bezüge zur Gegenwart herstellen. Als belächelter Provinzler kam er nach Rom - und wurde mit seinen Gedichten zum Shooting Star im römischen Literaturbetrieb. Seine "Metamorphosen" zeigen Nachwirkungen in den verschiedensten Kunstrichtungen bis in die Gegenwart. Persönlich hat er für seine Unangepasstheit einen hohen Preis bezahlt: Konflikte mit der Obrigkeit führten schließlich zur Verbannung. Mit seinen Klageliedern entsteht das Genre der Exilliteratur. Der Schriftsteller Christoph W. Bauer, geboren in Kärnten und aufgewachsen in Tirol, wurde für seine Lyrik, Prosa, Dramatik, Hörspiel, Essay, Libretti, Texte für Kinder und Jugendliche mit diversen Preisen und Auszeichnungen geehrt - zuletzt mit dem "outstanding artist award 2015" und dem Tiroler Landespreis für Kunst 2015.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Ulla Pilz. Franz Benda lässt Weisheit vom Himmel regnen, Beethoven feiert seine ersten Wiener Erfolge und Dora Pejacevic beweist, dass sie viel mehr ist als die Tochter eines Vizekönigs "Eine der nachhaltigsten Kompositionsstunden erhält Germaine Tailleferre von - Pablo Picasso. Er ermahnt sie: "Germaine, wenn Sie sich an die Arbeit machen, versuchen Sie nicht jeden Morgen? ihre kleine Germaine Tailleferre' zu spielen. Versuchen Sie, etwas Neues zu finden, sich stets zu erneuern, benutzen Sie nicht die Rezepte, die Sie bereits gefunden haben".


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Drohnen, Wärmebildkameras und Sendehalsbänder. Der Wildbiologe Robin Sandfort über neue Methoden der Wildtierbeobachtung. Teil 1: Forschen ohne zu stören Gestaltung: Maria Harmer Wie kann man Wildtiere beobachten, ohne sie zu stören? Und wie kann das Verhalten von Wildtieren während der Dunkelheit und an Plätzen, die für einen Menschen schwer erreichbar sind, beobachtet werden? In den vergangenen Jahren haben Techniken auch aus ganz anderen Bereichen wie der Flugzeugtechnik dazu beigetragen, neue Methoden der Wildtierbeobachtung zu entwickeln, die dazu beitragen, diese Fragen zu beantworten. Mit Hilfe dieser technischen Neuerungen können Wildtiere aber nicht nur beobachtet, auch ihre Zahl kann besser bestimmt, der Lebenslauf einzelner Tiere besser nachvollzogen und das eine oder andere Jungtier aus Gefahrensituationen gerettet werden. Robin Sandfort vom Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft der Universität für Bodenkultur Wien hat bereits während seines Studiums und insbesondere für eine Arbeit über die Raumnutzung des Rehwildes unterschiedliche neue Techniken der Wildtierbeobachtung verwendet.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Grenzen der Empathie

Wenn das Mitfühlen zu viel oder zu wenig wird (1). Gestaltung: Hans Groiß In dem Buch "Durch Mauern gehen"(Luchterhand) beschreibt Marina Abramovic die Erfahrungen während ihrer Langzeitperformance "The Artist is Present" im New Yorker MoMA, bei der sie in 721 Stunden rund 1.500 Menschen gegenüber saß: "Sehr schnell spürte ich, dass die Leute, sobald sie mir gegenüber Platz genommen hatten, unglaublich bewegt waren. Einigen kamen die Tränen - und mir ebenfalls. War ich ein Spiegel? [..] Ich konnte den Schmerz der Menschen sehen und spüren". In der Kunst ist es relevant sich sowohl als Betrachter, als auch als Schöpfer in andere und anderes hineinversetzen zu können. Empathie ist auch für Cana Bilir-Meier wichtig: Sie machte eine künstlerische Arbeit über ihre Tante, die politische Aktivistin Semra Ertan, die sich 1982 als Zeichen gegen herrschende Ausländerfeindlichkeit in Hamburg verbrannte. Die Künstlerin kannte ihre Tante nicht persönlich. Empathie könnte als ein gesellschaftlicher Imperativ zum guten Handeln bezeichnet werden und hat scheinbar keine Grenzen: Wir kennen das vom Gähnen, beim Musikhören oder vom Beine übereinander schlagen - sobald jemand mit einer Handlung oder Geste beginnt, können wir leicht "mitschwingen" und lassen uns anstecken. In der medizinischen Forschung wird davon ausgegangen, dass die Empathie das Immunsystem stärkt. Aber was heißt Empathie eigentlich genau und ist immer tatsächlich der Begriff Empathie gemeint oder geht es um Wohlwollen, Gedankenlesen oder Obsorge? Empathie boomt als Sehnsuchtsort und als Begriff in der Kunst, der Psychologie und der Kognitionswissenschaft. Entweder mangelt es daran, oder es gibt zu viel. Gibt es aber eine neue gesellschaftliche Empfindsamkeit oder hallt nur die Forderung nach mehr Rücksicht nach? Der kleine Prinz sieht nur "mit dem Herzen gut" - aber geht das überhaupt? Ist Empathie erlern- und auch verlernbar? In den Sprachwissenschaften ist immer öfter von den "dunklen Seiten der Empathie" zu hören, wie sie etwa Autokraten und Populisten benutzen. Hans Groiss versucht eine Begriffsdefinition und analysiert die Balance zwischen Mangel und Überfluss an Mitgefühl.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das Weltmuseum Wien und seine Sammler

Von Kopfjägern, Pfeilen und Sprachlisten (1). Gestaltung: Ulrike Schmitzer Nach drei Jahren Umbau ist es endlich so weit: Das neu gestaltete Weltmuseum Wien wird am 25. Oktober wiedereröffnet, und zwar mit einem großen Fest, das Andre Heller auf einer Open-Air-Bühne am Heldenplatz gestaltet. Nach der Show können Besucher/innen bis 1 Uhr nachts das neue Museum bei freiem Eintritt erkunden und am 26. Oktober kann man das neue Museum ebenfalls von 13 bis 21 Uhr gratis besichtigen. Das Radiokolleg wird einige faszinierende Sammlerpersönlichkeiten vorstellen und damit auch einen Zugang zum Weltmuseum verschaffen, denn hinter jedem Objekt steht eine spannende Geschichte. Wie zum Beispiel die eines jungen Forschers, der zu den Kopfjägern nach Nordindien aufbricht und dort neue Freunde findet. Oder die einer jungen Ärztin, die nichts anderes will als unberührte Völker erforschen und dort emsig Sprachlisten anfertigt, die aber niemand entschlüsseln kann. Und nicht zuletzt die unerschrockene Ethnologin, die im Regenwald von Indianern mit Pfeilen beschossen wird, sie aufsammelt und ins Museum bringt. Dort sind sie jetzt zu besichtigen.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Der Clown des Bebop

Zum 100. Geburtstag von Dizzy Gillespie (1). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Er war ein Spaßvogel, ein Possenreißer, ein charmanter Witzbold - der anekdotenumwobene Clown des Bebop: Dizzy Gillespie, am 21. Oktober 1917 als eines von zehn Kindern in eine schwarze Bauarbeiterfamilie in Cheraw/South Carolina hineingeboren. Die Entwicklung des modernen Jazz wäre ohne Gillespies Beitrag nicht möglich gewesen. Gemeinsam mit Thelonious Monk und Charlie Parker erfand er in den frühen 1940er Jahren in den Häuserschluchten der New Yorker 52nd Street gewissermaßen im Alleingang den Bebop: "Damals führte alles zur Beschleunigung und zur Verdichtung", erklärte der Musiker später. Mit seinen nervösen, jagenden Rhythmen verpasste der Bebop - eine Art Dadaismus des Jazz - der jungen, afroamerikanisch inspirierten Musikrichtung einen ungeheuren Entwicklungsschub in Richtung Moderne. "Die Musiker des Bebop waren Aufrührer, die gegen den Muff in den Dinnerjackets des Swings antraten", so fasste der deutsche Kritiker Michael Naura die Bedeutung der Jazz-Revolution der 1940er Jahre einmal zusammen. Und Naura weiter: "Dizzy Gillespie war in diesem Treiben das, was man ein lustiges Haus nennt. Ein wunderbarer Faxenmacher. Die Verkörperung der Gegenwelt zum etablierten E-Musik-Gehabe. Unerreichbar allerdings war er als Trompeter. Während sein Antipode Miles Davis rund um den Globus zahllose Nachahmer gefunden hat, die seinen Ton mit dem an jeder Ecke erhältlichen Dämpfer imitieren, blieb Gillespie resistent gegenüber jedem Versuch, ihn zu klonen." Ein Jahrhundertmusiker. In jungen Jahren galt Dizzy Gillespie als Inbegriff des smarten, hippen Jazz-Intellektuellen; später, als reiferer Musiker, öffnete der Bauarbeitersohn aus South Carolina den Jazz für lateinamerikanische, kubanische und afrikanische Einflüsse und wurde damit zu einem der Pioniere der Weltmusik.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Johannes Leopold Mayer. "Genial, aber ... " - das abenteuerliche Leben des Instrumentenbauers Victorin Drassegg Er stammte aus Böhmen, verschlagen hat es ihn nach Vorarlberg. Er war ein genialer Gitarren- und Zitherbauer, beliebte aber, ein rechtes Lotterleben zu führen, sodass er und seine Familie bald mehr berüchtigt als berühmt war. Drasseggs erhaltene Instrumente gelten aber heute noch als qualitätvolle Besonderheiten.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Ex libris-Nachlese. "Ferdinand Sauter - Durchgewühlt und ausgesaugt. Ausgewählte Werke", herausgegeben von Ludwig Laher. Gestaltung: Peter Zimmermann


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Gustav Danzinger. Früher war alles besser. Da gab es noch wirkliche Persönlichkeiten. Die Geiger und die Pianisten, die Verdi-Soprane und die Wagner-Tenöre. Sagen oder denken Sie das auch manchmal? Die Versuchung ist ja verständlich. Aber es ist garantiert nicht so, dass alles besser war. Hören Sie sich bitte diese Beethoven-Interpretation eines jungen Streichquartetts an! Anna Katharina Wildermuth, Noémi Zipperling, Caspar Vinzens und Lukas Sieber sind die Interpreten, sie bilden seit acht Jahren, seit ihrer Studienzeit in Frankfurt ,das Aris Quartett. Und sie musizieren geradezu sensationell gut! Bei Günter Pichler vom Alban Berg Quartett haben sie lange studiert. Der internationale Durchbruch gelang durch gleich mehrere 1. Preise bei renommierten Musikwettbewerben, angefangen 2012 beim Brahms-Wettbewerb in Pörtschach und zuletzt mit gleich fünf Preisen beim ARD Musikwettbewerb in München.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Von Existenzsabbatical bis Jausenkanzler. Gast: Alfred Dorfer - Kabarettist, Schauspieler, Autor. Moderation: Kristin Gruber. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 In Innsbruck hat Alfred Dorfer sein neues Programm "und..." bereits präsentiert, am 17.Oktober tut er das auch im Wiener Stadtsaal. Die Bühnenfigur Dorfer bekommt von einem deutschen Theaterdirektor einen Stückauftrag, zieht daher um und sitzt zwischen Umzugskartons. Das Weggehen, Ankommen und Neuanfangen stecken den Rahmen des Programms, von dem aus Dorfer mit seinen anderen Rollen ins Gespräch kommt, zum Beispiel mit einem eher minderbemittelten bayrischen Journalisten. Da ist vom "kollektiven Alzheimer" die Rede, vom "Existenzsabbatical", "Vulgärfeminismus" oder "Jausenkanzler", von der Nahtoderfahrung bei gebrochenem Handydisplay und den großen Erkenntnissen der Hirnforschung. Am Tag nach der Nationalratswahl besucht der Kabarettist und Schauspieler Alfred Dorfer Punkt eins und spricht mit Kristin Gruber und unseren Hörer/innen über seine Dissertation ("Satire in Restriktiven Systemen Europas im 20.Jahrhundert"), seine Erfahrungen als Lehrbeauftragter an der Universität, den Sinn und Unsinn von politischer Korrektheit, seine Beschäftigung mit Politik und den Anspruch an seine eigene Arbeit. Reden Sie mit, schreiben Sie uns Ihre Fragen an Alfred Dorfer! Die Redaktion freut sich über die Beteiligung von Hörerinnen und Hörern unter punkteins@orf.at und unter 0800 22 69 79.


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Alte Musik im Konzert. English Baroque Soloists, John Eliot Gardiner, Dirigent; Monteverdi Choir (aufgenommen am 3.8. in der Royal Albert Hall im Rahmen der "Proms 2017"). Präsentation: Jörg Duit


15.30 Uhr

 

 

Moment

Nur keinen Staub aufwirbeln. Wenn der Arbeitsplatz in Reinst-Räumen liegt Die Reinraumtechnik ist eine Erfindung der Raumfahrt. In Österreich kommt sie vor allem in der Arzneimittelherstellung und bei der Produktion von Microchips zum Einsatz. Ihr Ziel ist es, die Produkte vor winzigen Keimen und Partikeln zu schützen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Reinraum müssen Ganzkörperoveralls und Mundschutz tragen. Manche brauchen eine halbe Stunde lang, um durch drei Luftschleusen an ihren Arbeitsplatz zu gelangen. Gestaltung: Jonathan Scheucher Randnotizen: Lothar Bodingbauer


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Ist Hund im Hotdog? Rudi hat Post bekommen von einer jungen Hörerin, die nun Englisch lernt und diese Sprachkenntnisse umgehend angewandt hat: Hotdog heißt auf Deutsch "heißer Hund", hat sie festgestellt und fragt sich jetzt: Ist im Hotdog Hund? Rudi woppelt zu seinem Experten für alles Essbare, Klaus Dürrschmid von der Universität für Bodenkultur in Wien. Seine Antwort auf die Frage wird Rudi zumindest teilweise schockieren... Rudi: "Ein Skandal!" Klaus Dürrschmid: "Ja, ein Lebensmittelskandal erster Güte." Rudi: "Aber das Hotdog heißt ja immer noch so - und nicht Hot-cow-pig. Wenn doch der Hund gar nichts (mehr) damit zu tun hat..." Klaus Dürrschmid: "Ja, die Bezeichnung dog für Würstchen geht weit, weit zurück ins 18. Jahrhundert. Kein Mensch weiß, warum so genau, aber man hat das Würstel mit dem Hund verknüpft." Gestaltung: Barbara Zeithammer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Passagen

Europa: Dialog. Zu Gast bei Benedikt Weingartner ist der Schriftsteller und Historiker Doron Rabinovici (Mitschnitt aus dem Haus der Europäischen Union vom 20. Juni 2017) Bearbeitung: Haimo Godler Die Vortragsreihe "Europa : DIALOG" befasst sich mit Europa als Kulturprojekt und hinterfragt unsere Identität als Europäer. Ein Gespräch über Chancen, Herausforderungen und der Zukunft Europas.


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Astrid Schwarz. Brillanz im Zwielicht. Neues von Zola Jesus und Squalloscope Mit unterschiedlicher Dynamik widmen sich die beiden Singer-Songwriterinnen existenziellen Themen: Zola Jesus auf ihrem neuen Album "Okovi", was auf russisch soviel bedeutet wie Fesseln. Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme singt die US-Amerikanerin mit russischen Wurzeln über die dunklen Seiten des Lebens, den Tod und andere Grausamkeiten. Manchmal brachial mit Einschlägen aus Trip Hop und Industrial dann wieder chorisch zart im Gesang. Ganz ohne großes Streicherensemble kommt die österreichische Sängerin Squalloscope auf ihrem zweiten Album " Exoskeletons for children" aus, eine coming of Age Erzählung über das Aufwachsen in der Peripherie.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Die Isonzoschlachten. Mit Christian Ortner, Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien. Gestaltung: Andreas Wolf Obwohl mit Deutschland und Österreich-Ungarn verbündet, trat Italien zunächst nicht in den Ersten Weltkrieg ein. In Geheimverhandlungen versprachen die Kriegsgegner Großbritannien, Frankreich und Russland dem Land aber Gebietserweiterungen zu Lasten der k. u. k. Monarchie. Im Frühling 1915 wechselte Italien schließlich die Seiten. Vom Kriegseintritt wurde das Habsburgerreich völlig überrascht. Das militärische Ziel Italiens war möglichst tief auf das Gebiet Österreich-Ungarns vorzudringen. Über den Kampfraum Isonzo wollte man Richtung Triest, später auch nach Agram und Laibach vorstoßen. Mit improvisierten Kräften wehrte die k. u. k. Armee aber bereits den ersten italienischen Durchbruchsversuch am Isonzo ab. Bis September 1917 folgten weitere zehn italienische Offensiven. Trotz ihrer drückenden Übermacht gelangen den Italienern nur minimale Geländegewinne, erkauft wurden sie mit gigantischen menschlichen Verlusten. Nach der 11. Isonzoschlacht war auch die k. u. k. Armee "ausgeblutet". Um einen neuerlichen, nun wahrscheinlich erfolgreichen italienischen Angriff, zuvorzukommen, entschied man sich für die Offensive. Um sie führen zu können, benötigte man massive deutsche Unterstützung. De facto wurde die am Isonzo operierende k. u. k. Armee den deutschen Truppen unterstellt - auch der Angriffsplan ging weitgehend auf deutsche Offiziere zurück. Zwischen dem 24. und 27. Oktober 1917 vernichtete die gemeinsame Armee beinahe das gesamte italienische Heer. Neben 40.000 Toten und knapp 300.000 Verwundeten und Gefangenen verloren die Italiener auch fast ihr gesamtes Kriegsgerät. Mit der Beute aus der 12. Isonzoschlacht konnte der Zusammenbruch der k. u. k. Armee um viele Monate verzögert werden.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Wir analysieren das vorläufige Wahlergebnis und diskutieren in einer Expert/innenrunde. - Diskussionsleitung: Astrid Plank Schlammschlachten, gegenseitige Schuldzuweisungen, gefakete Facebookseiten, Bespitzelungen Angehöriger: Ein für österreichische Verhältnisse ziemlich schmutziger, dafür selten inhaltsarmer Wahlkampf ist zu Ende, die Wahl geschlagen. Wie verbrannt ist die politische Erde, wer konnte von welchem Manöver profitieren und welche wahrscheinlichen Koalitionsoptionen gibt es nun?


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Wie sich Borderline heilen lässt Von Wibke Bergemann Ein instabiles Selbstbild, schnelle Stimmungswechsel, ein chronisches Gefühl der Leere: Das sind drei von neun Symptomen, die laut "American Psychiatric Association" auf eine Borderline-Persönlichkeitsstörung hinweisen können. Aber erst wenn 5 Symptome zusammenfallen und diese eine kritische Schwelle übersteigen, gilt das als Erkrankung. Schätzungsweise 2,5 Prozent der Bevölkerung sind von Borderline betroffen. Eine Therapie dieser Persönlichkeitsstörung schien, über das schlichte Krisenmanagement hinaus, bisher wenig ausrichten zu können. Jetzt verdichten sich die Indizien, dass sich die auffällig veränderten Hirnaktivitäten wieder normalisieren können und Borderline in bestimmten Fällen heilbar ist.


19.30 Uhr

 

 

On stage

On stage mit Maria Reininger. Salah Ammo Quartett feat. Patrick Dunst im Jänner 2017 im Wiener Konzerthaus. 2012 verschlugen die Bürgerkriegswirren in seiner syrischen Heimat den Sänger und Bouzouk-Spieler Salah Ammo über England nach Österreich, wo er in der Wiener Musikszene rasch Fuß fasste und die Duo-CD "Ássi" mit dem oberösterreichischen Perkussionisten und Obertonsänger Peter Gabis vorlegte. Am 17. Jänner 2017 präsentierte der 39-Jährige im Rahmen des Jeunesse-Zyklus "Fremde Welten" im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses das Projekt "Meine neue Heimat", in dem er die arabischen Maquams mit Jazz-Harmonik verband. Salah Ammos expressiver, berührender Gesang und sein Bouzouk-Spiel wurden dabei - neben Gabis - von bekannten Kräften der österreichischen Jazzszene unterstützt: Pianistin Julia Siedl, Kontrabassist Oliver Steger sowie Saxofonist und Duduk-Spieler Patrick Dunst. Maria Reininger präsentiert die Höhepunkte des Konzerts.


21.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen. Moderation: Peter Zimmermann Historische Lektionen Daniel Kehlmann: Tyll, Roman, Rowohlt Verlag Dezsö Kosztolány: Nero, Roman, Rowohlt Berlin (Übersetzung: Stefan Isidor Klein) Michael Roes: Zeithain, Roman, Schöffling Co Ferdinand Sauter: Durchgefühlt und ausgesagt, Ausgewählte Werke, Wallstein Verlag Anna-Elisabeth Mayer: Am Himmel, Roman, Schöffling Co Hillary Mantel: Der Hilfsprediger, Roman, DuMont Verlag (Übersetzung: Werner Löcher-Lawrence) Ein Gespräch mit Sigrid Löffler



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Die Grenzen der Empathie. Wenn das Mitfühlen zu viel oder zu wenig wird (1). Gestaltung: Hans Groiß Das Weltmuseum Wien und seine Sammler. Von Kopfjägern, Pfeilen und Sprachlisten (1). Gestaltung: Ulrike Schmitzer Der Clown des Bebop. Zum 100. Geburtstag von Dizzy Gillespie (1). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

musikprotokoll 2017. Tanzmusik für Fortgeschrittene mit dem RSO Wien. Gestaltung: Rainer Elstner Um die 50. Ausgabe des musikprotokolls zu feiern, gab das Radio-Symphonieorchester Wien im Stefaniensaal des Grazer Congress am 6. Oktober 2017 ein besonderes Konzert: Es spielte auf zum Tanz, und das ganz im Ernst. Wobei der Spaß natürlich nicht zu kurz gekommen ist: Die Tanzenden waren nämlich die Besucherinnen und Besucher des musikprotokolls, die Tanzfläche gehörte also ganz dem Publikum. Getanzt wurde zu Musik von Komponisten wie Gabriele Proy, Judit Varga, Jorge Sánchez-Chiong, Peter Herbert, Johannes Kalitzke, Bernd Richard Deutsch, Johanna Doderer, Arturo Fuentes, Gerald Resch, Gerhard E. Winkler und Johannes Maria Staud, die neue Stücke für dieses Format des Tanzabends geschrieben haben. Dirigiert hat das schwungvolle Konzert Johannes Kalitzke.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr)


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Andreas Maurer Musikauswahl: Friederike Raderer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten