Jetzt läuft auf Ö1:

Live aus dem Ö1 Kulturzelt auf der Donauinsel

Hören
 

05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Da David und sei Pantscherl": Der Theologe Roland Kadan hat das Alte Testament ins Wienerische übersetzt, Schauspieler Dietrich Siegl liest die Texte. - Gestaltung: Alexandra Mantler 1. Wia da Scheff in Adam gmocht hot: Aus dem Buch Genesis, Kapitel 2 Sei es nun die Geschichte "Wia da Scheff in Adam gmacht hat und da Kain sein Bruada darschlagt" oder "Wia da Jakob hackln muass, damid a die Rahel kriagt, und wia si die Israelitn iba d Heisa ghaut habm": Einst hat Wolfgang Teuschl das Neue Testament auf Wienerisch übersetzt, Roland Kadan hat sich nun das Alte Testament vorgenommen. Dort findet man jene Geschichten, die einfach zu unserer Kultur gehören, die Kunst, Kultur und Sprache von Generationen mitgeprägt haben, verankert im kollektiven Gedächtnis: von Adam und Eva, Samson und Delila, Jona und dem Wal. Man begegnet ihnen in Rom und in Wien, in Filmen und in der Musik. Roland Kadan wuchs in Wien-Währing auf und unterrichtet Latein und Evangelische Religion. Daneben lehrt er an der Universität Wien, ist in der Lehrer/innen-Ausbildung und als Autor tätig. Er hat diese altbekannten Geschichten ins Wienerische übertragen und ermöglicht damit einen neuen Blick auf vertraut Geglaubtes. Der Schauspieler Dietrich Siegl wurde in Wien geboren. Aufgewachsen ist er als Kind eines Schauspielerpaares in Bonn und Zürich. Heute lebt er wieder in Österreich und ist vor allem von seinen Rollen als Fernsehschauspieler (etwa in SOKO Donau) einem breiten Publikum bekannt.


07.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello

Matthias Politycki: Buch "Schrecklich schön und weit und wild" Der "Ö1-Wein": Kür im ORF-Radiocafe Matthias Politycki: Buch "Schrecklich schön und weit und wild" "Wochenendtrip oder Weltumrundung, Pauschal- oder Rucksackreise, "Länder-Abhaken" oder einfach Last Minute - Reisen kann man in allen nur denkbaren Varianten. Aber was steckt eigentlich hinter unserer Reiselust? Und wie hat sich das Reisen verändert? Der Schriftsteller Matthias Politycki hat mit "Schrecklich schön und weit und wild" (Hoffmann und Campe) ein Reise-Buch jenseits aller Destinationen geschrieben: Er geht der Frage nach, warum wir reisen - und was wir dabei denken.- Gestaltung: Sophie Menasse Der "Ö1-Wein": Kür im ORF-Radiocafe Ein Cabernet Sauvignon aus dem Jahr 2015 vom burgenländischen Weingut Gmeiner und ein Riesling vom Weingut Tanzer in Krems-Thallern von 2016 - das sind die Sieger der diesjährigen, 18. Wahl zum Ö1 Wein. Die Jury kostete 17 Weiß- und 12 Rotweine, vorausgewählt von Ö1 und der Österreichischen Wein Marketing. Jährlich zeichnen Ö1 und die Österreichische Wein Marketing einen Rot- und einen Weißwein als Ö1-Weine des Jahres aus. Junge Winzer und weniger bekannte Betriebe sollen mit der Verleihung in der Öffentlichkeit präsentiert werden.


08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (II)


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Ulla Pilz. Komponisten, Zweikämpfer, Lyriker - Virtuosen und ihre überraschenden Seiten "Zwei Jahre lang widmet sich Ethel Smyth mit voller Kraft der Suffragetten-Bewegung, landet sogar im Gefängnis, nachdem ein von ihr geworfener Stein im Fenster des Kabinettministers landet. Ihr Lied "Possession" widmet sie der Anführerin der Women´s Political and Social Union Emmeline Pankhurst: Abschied von dieser Phase, Liebeslied und Hymne ans Loslassen zugleich."


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Auf der Suche nach Shir Khan, Balu und Kaa. Der Biologe und Fotograf Axel Gomille über die Tiere des "Dschungelbuchs". Teil 1: Der Tiger - der Herrscher der Wildnis Gestaltung: Renate Pliem Der weise Baghira, der gemütliche Balu und der unberechenbare Shir Khan: Die Tiere des Disney-Klassikers "das Dschungelbuch" haben Generationen von Kinobesuchern begeistert. Der Zeichentrickfilm kam im Jahr 1967 in die Kinos und handelt von den Abenteuern des Menschenjungen Mogli im indischen Dschungel. Doch wie realitätsnah sind die Tiere dargestellt? Wieviel Menschliches haben die Disney-Zeichner in die Figuren gelegt? "Aus dramaturgischen Gründen brauchte man gute und böse Charaktere, was mit der Realität nichts zu tun hat", sagt Axel Gomille. Der Biologe und Fotograf sah als Kind den Film und hatte einen Traum: Er wollte die Dschungelbuchtiere in Indien aufspüren und fotografieren. Während des Biologie-Studiums arbeitete Gomille in einem Tiger-Reservat und fand so Shir Khan. Balu zu entdecken war schwierig, doch die monatelange Suche wurde belohnt: Axel Gomille gelang die erste Fotoreportage über Lippenbären. Jahrelang reiste der Naturfotograf nach Indien und brachte Fotos von Panthern, Affen, Pythons und Geiern mit, die er in einem Bildband veröffentlichte. Nur King Louie bekam Axel Gomille in Indien nicht vor die Linse: Die Disney-Zeichner hatten dem groovigen Affenköng nämlich das Aussehen eines Orang-Utans gegeben - und der kommt nur auf Sumatra und Borneo vor.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Was bringen Revolutionen?

Zur Anatomie gewaltsamer Umstürze - Ein Resümee (1). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Vor 100 Jahren fegte die Oktoberrevolution in Russland die alte bürgerlich-feudale Ordnung hinweg. Was als gewaltsamer Aufbruch in eine neue, angeblich gerechtere Gesellschaftsordnung begann, endete in einer monströsen Despotie. Der Stalinsche Terror forderte - zumindest - drei Millionen Tote. Zuvor war bereits der russische Bürgerkrieg in eine beispiellose Orgie der Gewalt ausgeartet: "Überall löste Gewalt sich von den Zwecken, die sie erfüllen sollte", analysiert der Berliner Historiker Jörg Baberowski. Einer der Gründe: "Niemand, der tötete und folterte, musste während des Russischen Bürgerkriegs damit rechnen, bestraft zu werden. Die Opfer wurden in siedendes Wasser geworfen, gehäutet, gepfählt, bei lebendigem Leib verbrannt, begraben oder in winterlicher Kälte nackt auf die Straße getrieben und mit Wasser übergossen". Die maßlose Eskalation von Mordlust und Gewalt - ist sie eine zwangsläufige Folge von Revolutionen? Das ist eine der Fragen, die die Geschichtswissenschaft auch hundert Jahre nach dem Leninschen Staasstreich umtreibt. Andere Fragestellungen, die in der Scientific Community diskutiert werden: Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit es zu "revolutionäre Situationen" kommt? Gibt es so etwas wie eine typische Verlaufsformen von Revolutionen? Und warum münden gewalttätige Umstürze so oft in Terror und Gewalt, wo sie den Menschen doch eigentlich Freiheit und Selbstbestimmung bringen wollten?


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Erweiterung der Genfer Flüchtlingskonventi

on Das Abkommen für Schutzbedürftige aus aller Welt (1). Gestaltung: Ute Maurnböck-Mosser Die Genfer Flüchtlingskonvention: jenes rechtlich-politische Bauwerk, das 1951 verabschiedet und 1967, vor 50 Jahren um essenzielle Zusätze erweitert wurde, prägt die Flüchtlingspolitik bis heute. Es regelt die Frage, wie die internationale Gemeinschaft mit Menschen umgeht, die ihre Heimat verlassen müssen. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte der Völkerbund erste rechtliche Konzepte zum Schutz von Flüchtlingen. Ausschlaggebend dafür waren historische Ereignisse wie der Genozid an den Armeniern 1915/16, die russische Oktoberrevolution 1917, die Machtergreifung Mussolinis 1925 und später der Nationalsozialismus. Dass Flüchtlinge eines besonderen Schutzes bedürfen, wurde zunehmend anerkannt. Wie so ein Schutz und solche Rechte in einem fremden Land aussehen können - und wann jemand tatsächlich als Flüchtling gilt, wurde von der Nachfolgeorganisation des Völkerbunds, den Vereinten Nationen, festgelegt. 1951 verabschiedete sie die Genfer Flüchtlingskonvention, die eigentlich "Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge" heißt. Anfangs beschäftigte sich die Flüchtlingskonvention vor allem mit dem Schutz europäischer Flüchtlinge nach dem 2. Weltkrieg. 1967 wurde das Protokoll erweitert, um den geänderten Bedingungen von Flüchtlingen gerecht zu werden, und gilt als das erste völkerrechtlich bindende, mulitlaterale Abkommen zum Schutz von Flüchtlingen. Anerkannt ist jede Person, die aus "wohlbegründeter Furcht vor Verfolgung aufgrund ihrer Rasse, Religion Nationalität, politischen Überzeugung oder wegen der Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe ihr Heimatland verlassen musste". Die politische Lage sieht 50 Jahre nach der Festlegung der Konvention anders aus. Kriegsgebiete haben sich verlagert, Fluchtrouten haben sich verändert wie auch die politische und wirtschaftliche Situation der Aufnahmestaaten. Insgesamt 147 Staaten sind bisher der Genfer Flüchtlingskonvention und/oder dem Protokoll von 1967 beigetreten. Stehen diese Staaten heute im Zeichen der Flüchtlingskrise noch zu dem, was sie vor einem halben Jahrhundert unterschrieben haben? Und wird das Abkommen dem heutigen Phänomen der Massenflucht noch gerecht?


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Monterey Pop

Soundtrack für eine Generation (1). Gestaltung: Sabine Nikolay 1967 strömten Tausende junge Menschen nach San Francisco um während des "Summer of Love" ihre Ideale vom friedlichen Leben in der Gemeinschaft zu verwirklichen. Überall in den USA, vor allem aber in Kalifornien, entstanden landwirtschaftliche Hippie-Kommunen. Das gesellschaftliche Experiment begleitete ein neuer, vor allem von England inspirierter Musikstil. Rock 'n' Roll, Soul, Jazz und Pop aber auch Einflüsse aus indischer und afrikanischer Musik vermischten sich zum typisch kalifornischen Musikstil der Zeit. Die großen Vorbilder waren die Beatles, die Rolling Stones und The Who. In Kalifornien entstanden zahlreiche Bands, die Musikgeschichte schrieben: Unter anderem The Byrds, Jefferson Airplane, The Grateful Dead, Big Brother and the Hoding Company mit der Sängerin Janis Joplin und The Jimi Hendrix Experience. Für diese unterschiedlichen Künstler kam der große Durchbruch am selben Ort, zur selben Zeit: Beim ersten internationalen Open-Air-Pop-Festival der Musikgeschichte, in Monterey/Kalifornien vom 16. bis 18. Juni 1967.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Johannes Leopold Mayer. "Ferdinand und Philippine" - die große Zeit der Musik in Tirol. Vor 450 Jahren trat Ferdinand II. die Regierung in Tirol an. Berühmt geworden ist seine Wunderkammer auf Schloss Ambras und seine Ehe mit der reichen "Bürgerlichen" Philippine Welser. Unter den beiden erlebte die Musik in Innsbruck einen neuen Höhepunkt, welcher sich mit der Zeit der maximilianischen Hofkapelle durchaus vergleichen lässt. Geschmack und Sinn für Innovatives wirkten auch auf den verwandten habsburgischen Hof zu Wien.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Ex Libris-Nachlese. "Landläufiger Tod". Erste vollständige Ausgabe von Gerhard Roth Gestaltung: Peter Zimmermann Es liest Rafael Schuchter Bienen durchsummen Gerhard Roths monumentalen Roman aus dem Jahr 1984, in dem Tiere, Blätter und Steine sprechen können und Flüsse über den Himmel fließen. Die Hauptfigur ist der stumme und "verrückte" Sohn eines Imkers, der mit der Fähigkeit begabt ist, die Welt hinter der sichtbaren Welt zu sehen. "Ein großartiges Monstrum" nannte die FAZ dieses Buch im Jahr seiner Erstveröffentlichung, Jetzt, 33 Jahre danach, erscheint "Landläufiger Tod" zum ersten Mal in der ursprünglich vorgesehenen Fassung, erweitert und neu durchgesehen: Ein Traum- und Märchenbuch für Erwachsene.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Hans Georg Nicklaus Mozart kopiert Symphonien von Carl Friedrich Abel, eine neue CD des Ensembles "La Stagione Frankfurt" hat diese Symphonien neu aufgenommen und Johann Stamitz - ein anderer Wegbereiter der klassischen Symphonie - wird 300 Jahre alt. Dass ein Orchester wie ein Virtuose musizieren kann, sozusagen mit "einer Stimme" Themen vorstellt, variiert und virtuos verarbeitet - das hat die Musikgeschichte ganz wesentlich dem Mannheimer Orchester des Kurfürsten Carl Theodor von der Pfalz zu verdanken und namentlich dem Konzertmeister und spiritus rector dieser so genannten "Mannheimer Schule": Johann Stamitz (1717-1757). Sein Geburtstag ist nicht genau bekannt, aber das Datum seiner Taufe wenige Tage später ist der heutige 19. Juni vor genau 300 Jahren. Eine neue CD des Frankfurter Ensembles La Stagione (bei CPO) präsentiert sechs Symphonien Carl Friedrich Abels, der gemeinsam mit Johann Christian Bach (dem jüngsten der Bach-Söhne) in London (sogar in einer eigenen Konzertreihe) fortsetzt, was Stamitz und die Mannheimer begonnen hatten: die Symphonie als abendfüllendes Spektakel mit virtuosen Orchestern und effektvollem Sound. Mozart schreibt eine dieser Symphonien zu Studienzwecken ab, als er als achtjähriger Wunderknabe London bereist. Irrtümlich wurde diese Komposition später als Mozarts 3. Symphonie ausgegeben - was nur zeigt: wie wichtig und wegweisend die Symphonien waren für das, was wir heute "klassische Symphonie" nennen.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Segeln als Sport, Kultur und technische Höchstleistung. Gast: Nico Delle-Karth, Segelsportler. Moderation: Rainer Rosenberg. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 Der America's Cup geht in seine entscheidende Phase - vor den Bermudas versucht das Neuseeländische Team als Herausforderer den USA den Titel abzujagen. Beim letzten Cup vor vier Jahren in San Francisco entschied eine kaum glaubliche Aufholjagd in den letzten Rennen. Die High Tech Segelboote und ihre Mannschaften repräsentieren nicht nur Nationen sondern auch Sponsoren - der Computerriese Oracle und die Fluglinie Emirates geben den Teams genauso ihre Namen, die Mannschaften haben vielfach Olympia Erfahrung und die Boote werden Formel 1 des Segelsports genannt. Rainer Rosenberg spricht mit dem österreichischen Spitzensegler Nico Delle-Karth über die Begeisterung für Segeln, den Wettkampf und die Kultur einer Sportart, die die Weltgeschichte geprägt hat. Den America's Cup gibt es übrigens auch schon seit 1851. Diskutieren Sie mit - per Mail an punkteins(at)orf.at oder live während der Sendung unter der Telefonnummer 0800 22 69 79 - kostenlos aus ganz Österreich.


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Alte Musik im Konzert. sferraina. Werke von Benedetto Ferrari, Giovanni Girolamo Kapsberger, Alessandro Piccinini u.a. (aufgenommen am 8. Juni in der Lutherischen Stadtkirche in Wien im Rahmen der "Jeunesse"). Präsentation: Stefan Höfel 2012 hat sich das Ensemble sferraina gegründet. Sie wollen "Alte Musik zeitgenössisch aufführen". Die beiden Tiroler Instrumentalisten David Bergmüller (Chitarrone, Laute) und Tobias Steinberger (Perkussion, Rahmentrommeln) präsentierten gemeinsam mit der Mezzosopranistin Tehila Nini Goldstein am 8. Juni in der Lutherischen Stadtkirche in Wien ein Porgramm mit Barockmusik aus Europa und dem Jemen.


15.30 Uhr

 

 

Moment - Leben heute

Handwerk lernen im fortgeschrittenen Alter Wenn Menschen spät eine Lehre machen. Das Durchschnittsalter eines Lehrlings im ersten Lehrjahr ist innerhalb der letzten 15 Jahre von 16 auf 17 gestiegen. Unzufriedenheit im Beruf oder der Wunsch, ein Handwerk zu erlernen, bringt Menschen dazu, auch im fortgeschrittenen Alter eine Lehre zu beginnen. Die 30- bis 40-Jährigen suchen oft monatelang nach einem Ausbildungsbetrieb, der bereit ist, sie einzustellen. Trotz verschiedener Fördermodelle für die Erwachsenenlehre ist die Ausbildungszeit für viele mit finanziellen Einschränkungen verbunden. Zwei späte Lehrmädchen und zwei späte Lehrbuben erzählen. Gestaltung: Jonathan Scheucher Randnotizen: Marie-Claire Messinger


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Radio für Kinder

Von reifen Früchten, Kitzelspielen in den Baumkronen und vom perfekten Schlafnest. Der Radiohund empfängt in seinem Studio weitgereisten Besuch aus dem Regenwald: die Affenexpertin und Tierpsychologin Signe Preuschoft leitet die Vier-Pfoten Orang-Utan-Akademie auf der asiatischen Insel Borneo. Dort lernen Orang-Utan-Waisenkinder in einer Waldschule, was sie für ihr Leben im Urwald brauchen. Signe Preuschoft: "Die Orang-Utan-Kinder müssen, um überleben zu können, wissen, wie man ein Schlafnest baut. Sie schlafen nämlich in Nestern, die sie jeden Abend neu in der Baumkrone aus Zweigen flechten. Dann müssen sie lernen, was man im Wald essen kann und was nicht, wo man das findet und wann das reif ist. Viele Früchte oder Nüsse, oder das Mark von Stängeln muss man erst herausholen und das ist gar nicht so leicht, dazu müssen sie die Techniken lernen. Dann müssen sie wissen, wovor man sich fürchtet und vor allem auch, wie man sich gescheit mit anderen Orang-Utans benimmt." Gestaltung: Johanna Steiner


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Passagen

Literatur ist der Rede wert (Aufzeichnung aus dem RadioCafe vom 17. Mai 2017) Bearbeitung: Robert Weichinger Einschätzungen, Meinungen, Kritik - als diskursives Wechselspiel im Dienste der Literatur: Unter der Leitung von Günter Kaindlstorfer diskutieren Alexandra Millner (Literaturwissenschafterin und Publizistin) Peter Grubmüller (Oberösterreichische Nachrichten) und Stefan Gmünder ("Der Standard") über Amos Oz: "Wo die Schakale heulen (Suhrkamp) Eva Menasse: "Tiere für Fortgeschrittene" (Kiepenheuer Witsch) und Radek Knapp: "Der Mann, der Luft zum Frühstück aß" (Deuticke)


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Johann Kneihs. In and out of Afrika. Neues vom Popkontinent Im Augenblick kommt fast die Hälfte, nämlich neun der Top 20 Alben der World Music Charts Europe, aus Afrika - nur ein Indikator für die enorme Kreativität der afrikanischen Musikszene/n. Das schon legendäre Orchestra Baobab präsentiert sein erstes Album seit zehn Jahren, mit seiner gewohnten, wie selbstverständlichen Legierung aus westafrikanischen und afrokubanischen Rhythmen. Die Band Tamikrest legt eines der bisher besten Alben im Stil des so genannten "Wüstenblues" der Tuareg vor. Les Amazones d'Afrique, bestehend aus Angélique Kidjo und weiteren Stars ihrer jeweiligen Länder, verbinden soziales Engagement mit aktuellem Pop. Und: "Wir alle sind Afrikaner", verkündet der afroamerikanische Saxofonist Idris Ackamoor und exploriert mit seiner Band Pyramids die Übergangszonen von afrikanischer Tradition und zeitgenössischem Jazz. "We be all Africans" ist auch das Motto eines Afrika gewidmeten Abends beim heurigen Festival Glatt Verkehrt, an dem neben Idris Ackamoor auch der Pionier afrikanischer Musik Salif Keita und der innovative Nachwuchs-Star Blick Bassy auftreten werden.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Der Landesfürst. Ferdinand II. von Tirol. Mit Michael Forcher, Historiker und Publizist. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Er liebte rauschende Feste, heiratete heimlich und war ein leidenschaftlicher Sammler: Erzherzog Ferdinand II. aus dem Hause Habsburg wurde am 14. Juni 1529 als Sohn Kaiser Ferdinands I. in Linz geboren und wuchs in der Innsbrucker Hofburg auf. Bereits in jungen Jahren war er Statthalter von Prag. Vor genau 450 Jahren, im Jahr 1567, zog er als Tiroler Landesfürst in Innsbruck ein. Neben seinem tiefen katholischen Glauben und der rigorosen Verfolgung Andersgläubiger war er bekannt für einen ausschweifenden Lebensstil nach italienischem Vorbild. Er ließ neue Hofbauten und Tiergärten anlegen, organisierte große Feste und Jagdausflüge. Für seine erste Frau, die Bürgerstochter Philippine Welser, ließ er das prächtige Renaissanceschloss Ambras errichten. Die Heirat zwischen Ferdinand II. und Philippine Welser war nicht standesgemäß und musste heimlich, ohne die elterliche Zustimmung, stattfinden. Frau und Kinder waren demnach auch von einem Leben in der Innsbrucker Hofburg ausgeschlossen. Die Herrschaft Ferdinands II. war für Tirol eine Zeit des Friedens, aber auch eine Zeit der Isolation: um Tirol vor dem Protestantismus zu schützen, verwies der Fürst nichtkatholische Handwerker und Kaufleute des Landes, der europäische Transitverkehr litt ebenfalls unter der religiös motivierten Abschottungspolitik.


18.00 Uhr

 

 

Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Zwischen der Europäischen Union und Russland herrscht Eiszeit. Krim-Annexion und Ukrainekrise gelten lediglich als Auslöser des Konflikts, der Ursprung liegt viel weiter zurück. - Bea Sommersguter In den Nachwendejahren und mit der NATO-Osterweiterung haben sich Ost und West nach anfänglicher Euphorie wieder voneinander entfernt. Die Einführung der gegenseitigen Sanktionen im Jahr 2014 angesichts der Geschehnisse in der Ukraine hat die Beziehungen weiter verschärft. Vergangenen Montag trafen sich am International Institute for Peace in Wien Russland- und EU-Experten, um den tieferen Gründen des Misstrauens nachzuspüren.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

Die Leiden des Kardinals. Von Peter Jaeggi Aquarienfische sind zahlenmäßig die häufigsten "Haustiere". Jedes Jahr werden Millionen Zierfische aus den Meeren gefangen, um die Nachfrage zu stillen. Bunte Meeresfische mit ihren faszinierenden Mustern begeistern. Kaum bekannt ist, welches Leid dahinter steckt. 99 Prozent der Zierfische sind nicht gezüchtet, sondern Wildfänge. Das kann eine Tierart zum Aussterben bringen. Ein Beispiel ist der indonesische Banggai-Kardinalfisch. Dazu kommt, dass der größte Teil der Meeresaquarienfische auf dem Weg vom Fang bis ins Aquarium stirbt. Derzeit plant der Basler Zoo das "Ozeanium", ein Riesen-Aquarium mit Hunderttausenden von Meeresfischen. Auch in Sinsheim bei Heidelberg ist ein gigantisches Aquarium geplant. Die Initiatoren kümmern sich nicht um die Kritik.


19.30 Uhr

 

 

On stage

On stage mit Maria Reininger. C4 Trío bei Glatt Verkehrt 2016. (Ausstrahlung in Dolby Digital-5.1-Surround Sound.) Der Name des venezolanischen "C4 Trío", das paradoxerweise Quartettbesetzung aufweist, bezieht sich auf das Cuatro, die kleine, viersaitige Verwandte der Gitarre, die sich im Norden Südamerikas aus der spanischen Vihuela entwickelt hat. Beim Cuatro-Festival in Caracas anno 2005 begegneten einander die Herren Jorge Glem, Hector Molina und Edward Ramirez erstmals, seither machen die drei Cuatro-Virtuosen gemeinsame Sache, mit Bassist Gustavo Marquez als Viertem im Bunde. Gespielt werden Joropos, wie der Nationaltanz von Venezuela heißt, aber auch Calypso-, Merengue- und Rumba-Kompositionen sowie zwischendurch Pop-Songs von Stevie Wonder und den Beatles: So geschehen am 30. Juli 2016 im Rahmen von Glatt Verkehrt in Krems, als das "C4 Trío" mit Rasanz und Verve das Publikum begeisterte.


21.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen. Moderation: Peter Zimmermann "Man kann dir den Weg weisen, gehen musst du ihn selbst" (Bruce Lee) Dragan Velikic: Jeder muss doch irgendwo sein, Roman, Hanser Berlin (Übersetzung: Mascha Dabic) Karl Ove Knausgård: Kämpfen, Roman, Luchterhand Verlag (Übersetzung: Paul Berf) Susann Pásztor: Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster, Roman, Kiepenheuer Witsch Verlag Gerhard Roth: Landläufiger Tod. Erste vollständige Ausgabe, S. Fischer Verlag Jugendbuch des Monats Der lyrische Salon Oswald Egger: Val die Non, Suhrkamp Verlag



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


22.00 Uhr

 

 

Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Was bringen Revolutionen? Zur Anatomie gewaltsamer Umstürze - Ein Resümee (1). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Die Erweiterung der Genfer Flüchtlingskonvention. Das Abkommen für Schutzbedürftige aus aller Welt (1). Gestaltung: Ute Maurnböck-Mosser Monterey Pop. Soundtrack für eine Generation (1). Gestaltung: Sabine Nikolay


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Zeit-Ton gratuliert Rainer Bischof zum 70. Geburtstag. Gestaltung: Hannes Heher Als Komponist, Musikmanager, Lehrer und Wissenschafter hat der Wiener Rainer Bischof in unterschiedlichen Bereichen in Österreich und weit über Österreich hinaus Wesentliches ausgesagt bzw. erreicht. Seine intellektuelle Entwicklung charakterisiert er selbst so: "Ich fühle mich geistig mit Kant, Hölderlin und Goethe, sowie mit El Greco, Cervantes und James Joyce eng verbunden. Sehr viel bedeutet mir die russische Literatur und der Roman von Bulgakov "Meister und Margerite" - diesen erachte ich als einen der bedeutendsten in der Geschichte der Literatur. Eine wichtige Persönlichkeit für mich ist Dmitri Schostakowitsch, und ich empfinde mich als einen der letzten Schüler von Arnold Schönberg, obwohl ich nicht von ihm, sondern von seinem Schüler Komposition lernte". Einen Tag vor seinem 70. Geburtstag wird ihm dazu auch auf Ö1 gratuliert und sein umfangreiches musikalisches Werk in einer Zeit-Ton-Sendung gewürdigt.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr)


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Nina Strehlein Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 03:00 Uhr Nachrichten