Jetzt läuft auf Ö1:

Die Ö1 Klassiknacht

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

Präsentation: Sonja Watzka Musikauswahl: Stefanie Maderthaner


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

Präsentation: Sonja Watzka Musikauswahl: Stefanie Maderthaner


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Ein Fest im Spannungsfeld zwischen Glauben, Macht und Erneuerung". Ausgangspunkt der Reise von Elena Holzhausen, Diözesankonservatorin der Erzdiözese Wien, ist nicht die theologische Ausdeutung des Festes, sondern immer das Tun der Menschen. - Alexandra Mantler 60 Tage nach Ostern feiern katholische Christinnen und Christen Fronleichnam, ein Fest, das von facettenreichen Ritualen und Bräuchen begleitet wird: von den frischen Birken, die den Weg der Fronleichnamsprozession säumen, über die vielen Priester und Ordensgemeinschaften, die an der Prozession teilnehmen bis zu den weiß gewandeten Blumen streuenden Mädchen. Kern dieses Festes ist der katholische Glaube an die Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi während der Messe. Durch diese Wandlung ist Christus nach der katholischen Lehre real anwesend. Er wird von den Gläubigen aufgenommen und als Stärkung erfahren. Mit der Abhaltung von Prozessionen wurde dieser Glaube nach und nach sichtbar nach außen getragen. Deshalb bietet Fronleichnam aber auch immer eine Plattform des politischen Statements.So war etwa der Reformator Martin Luther ein erklärter Gegner des Fronleichnamfestes. Er reflektierte auf die mittelalterlichen Wurzeln, die er als "schädlich", "unbiblisch" und sogar als "Gotteslästerung" empfand. Elena Holzhausen, Kunstbeauftragte und Diözesankonservatorin der Erzdiözese Wien, begibt sich in fünf Miniaturen auf eine Reise zu sehr unterschiedlichen Facetten dieses Festes. Ausgangspunkt ihrer Reise ist nicht die theologische Ausdeutung des Festes, sondern immer das Tun der Menschen. Ziel ihrer Reise ist es, aus den jeweiligen Wendepunkten in Selbstreflexion zu treten und so letztlich etwas für ihre eigene Handlungsmaxime zu erfahren.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

Präsentation: Sonja Watzka Musikauswahl: Stefanie Maderthaner


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07.52 Uhr

 

 

Leporello

Der erste Satz Der erste Eindruck zählt. Das gilt mitunter auch für die ersten Sätze literarischer Werke. Der erste Satz kann den Geist eines ganzen Buches widerspiegeln. Ganz unterschiedlich können diese ersten Sätze sein. Die Schriftstellerin Margit Schreiner hat sich intensiv mit den ersten Sätzen aus sechzig ihrer Lieblingsbücher beschäftigt. Ab 24. Juni 2019 können Literaturhaus-Besuchende in einem Zitatkasten erster Sätze, ähnlich einem Zettelkasten, stöbern. - Gestaltung: Jakob Fessler Lisa D.: Klääsch Mit selbstbemalten Kleidern begann die Karriere der Modeschöpferin Lisa D. Die ersten zehn Jahre ihrer Laufbahn, von 1984 bis 1994, hat sie in dem eben erschienen Buch Klääsch dokumentiert. Mit wenig Geld und wenig Zwängen wurden die starren Regeln der bürgerlichen Gesellschaft aufgebrochen. In einer Zeit, in der sich die Grenzen zwischen Kunst und Kommerz genauso aufzulösen begannen, wie jene zwischen Ost und West oder zwischen männlich und weiblich, erobert sich Lisa D. mit ihren interdisziplinären Mode-Performances neue Welten: von Striptease-Lokalen bis zu Geisterbahnen. Das Buch "Klääsch" ist im Maro Verlag erschienen und wird heute Abend um 19 Uhr in der Thalia Buchhandlung in der Mariahilfer Straße in Wien präsentiert.- Gestaltung: Sophie Menasse


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Christoph Wagner-Trenkwitz. Joseph Haydn und Erwin Schulhoff tragen zu unserer "Belustigung, Ergötzung und Kurzweil" bei - so übersetzt das Wörterbuch den italienischen Begriff divertimento. Darf ich vorstellen? Ivan Yevstafyevich Khandoshkin, der bedeutendste russische Geiger des 18. Jahrhunderts.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Meteorologe Erich Mursch-Radlgruber erläutert die Auswirkungen von Wetter und Klima auf Denkmäler. Teil 1: Wechselwirkungen zwischen innen und außen. Gestaltung: Renate Pliem Der "Zahn der Zeit" nagt an Denkmälern: Bei Kirchen oder Kapellen sind die Oberflächen Tag für Tag unterschiedlichen Witterungsbedingungen ausgesetzt. Wind, Niederschlag und Temperaturänderungen degradieren die Materialien über Jahrhunderte. Aber auch in den Innenräumen unterliegen zum Beispiel wertvolle Wandmalereien klimatologischen Faktoren: Jede/r Besucher/in ist eine Wärme- und Feuchtequelle. Diese Tatsache wirkt gemeinsam mit den äußeren Bedingungen. Außerdem gibt es einen ständigen Luftaustausch, wenn Türen geschlossen oder geöffnet werden. Auch das verändert die Strömungsmuster in einer Kirche oder in einem denkmalgeschützten Gebäude. Der Meteorologe und Klimatologe Erich Mursch-Radlgruber wird seit einigen Jahren vom Bundesdenkmalamt hinzugezogen, wenn es darum geht, klimatologische Faktoren bei Denkmälern zu verstehen. Er gibt sein Wissen auch bei der Ausbildung von Restaurator/innen weiter.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg

Helfen, ohne zu bevormunden (1). Gestaltung: Ute Maurnböck Helfen, ohne zu bevormunden. Das war das Credo der Protagonistinnen und Protagonisten, die neue Wege in der sogenannten Fürsorgewissenschaft beschreiten wollten. Bis dahin wurden sozial Bedürftige meist ignoriert oder unterdrückt. Eine dieser frühen Kämpferinnen war Ilse Arlt, die die Sozialarbeit ab den 1910er Jahren zu professionalisieren begann. Im "Roten Wien" wurden Kindergärten, Mütterberatungsstellen, Programme für Gesundheitserziehung oder der Ausbau der Familienfürsorge forciert. Hier konnten neue Modelle entwickelt und erprobt werden. Zugleich wollte die junge Sozialarbeit auch die Teilhabe der Frauen vorantreiben und eine gerechtere Gesellschaftsordnung erreichen. Als wegweisend ist auch die Arbeit von August Aichhorn, einem Freud-Schüler, zu sehen. Er baute die Sozialpädagogik auf und erzielte mit vernachlässigten Kindern und Jugendlichen aus schwierigen sozialen Verhältnissen große Erfolge, indem er sie professionell in Heimen betreute. Anstatt sie in Besserungsanstalten wegzusperren, begegnete er ihnen mit Aufmerksamkeit und Interesse. Er gilt als Gründer der psychoanalytischen Pädagogik. Auch Sozialarbeiter/innen wie Rosa Dworschak, Ernst Federn und Bertha Pappenheim gelten heute als Vorreiter/innen auf dem Gebiet - alle mit durchwegs schillernden Biographien. Sie einte ihr Engagement. Besonders in jener Zeit, als Austrofaschismus und danach Nationalsozialismus ihre sozialpolitischen Projekte bekämpften, zerstörten und sogar für eigene Zwecke missbrauchten. "Asoziale" und "lebensunwerte" Menschen wurden von den Fürsorgestellen weg "aussortiert", für medizinische Experimente missbraucht oder gleich getötet. Die heutige Sozialarbeit jedoch stützt sich nach wie vor auf die Ideale, Erfolge und wissenschaftlichen Forschungen dieser Zeit: sie will Menschen auf Bewährung genauso integrieren wie solche, die migrieren; sie motiviert Arbeitslose, gibt Menschen in Hospizen Zuwendung, findet sich in der aufsuchenden Jugendarbeit und gibt Obdachlosen oder von Delogierung Bedrohten praktische Unterstützung.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg

Zwischen Schweigen und Erinnern (1). Gestaltung: Anna Masoner Am 23. Juni 1939 kam es in Berlin zu einer ungewöhnlichen Abmachung. Gerade zwei Stunden Verhandlungen hatte der illustre Tross deutscher und italienischer Politiker und Diplomaten gebraucht um eine Lösung des sogenannten Südtirolproblems zu finden. Die deutsche und ladinische Bevölkerung der nördlichsten Provinz Italiens sollte vor die Wahl gestellt werden: entweder ins Dritte Reich umzusiedeln oder als italienische Staatsbürger ohne Minderheitenschutz im Land zu bleiben. Als "Option" sollte die daraus resultierenden Jahre der Abwanderung der Südtirolerinnen und Südtiroler in die Geschichtsbücher eingehen. Rund 200.000 stimmten für eine Umsiedlung ins Deutsche Reich, etwa 75.000 sollten schließlich gehen. Die Option hat schmerzhafte Spuren in der Lebensgeschichte vieler hinterlassen und das kollektive Bewusstsein der Südtiroler Gesellschaft nachhaltig geprägt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die erbitterten Auseinandersetzungen zwischen "Dableibern" und "Optanten" totgeschwiegen, erst sehr viel später begannen Schriftsteller, Historiker und Politiker mit der Aufarbeitung, die bis heute nicht abgeschlossen ist. Welchen Stellenwert hat die Option 80 Jahre später für das Geschichts- und Selbstbild des Landes?


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg

Jacques Offenbach und sein Einfluss auf die Wiener Operette (1). Gestaltung: Alexandra Faber Jacques Offenbach wird gemeinhin mit frivolen, Beine schwingenden und Unterwäsche zeigenden Damen assoziiert. Doch Offenbach ist mehr als nur Cancan. Das Leben und Werk des vor 200 Jahren in Köln geborenen Komponisten wird stark von der Politik beeinflusst, - sei es von der Französischen Revolution oder dem Deutsch-Französischen Krieg. Immer wieder kommt Offenbach gerne nach Wien: Hier löst der Satiriker Offenbach mit seinen grotesken Stücken einen wahren Hype aus und wird so zum Wegbereiter der Wiener Operette. Einen besonderen Erfolg landet er mit der Mythenparodie "Orpheus in der Unterwelt", die zum Ursprung einer neuen Gattung, der Operette, wird. Anläßlich des Jubiläums gehen Forscher verstärkt auf die Suche nach den "radikalen" Aspekten in Offenbachs Werken. Mit sozialkritischer Schärfe durchleuchtet er nämlich die Gesellschaft des Zweiten Kaiserreiches und entlarvt zudem die hohle Autorität der Mächtigen. Obwohl er über 100 Musiktheaterstücke geschrieben hat, werden nur wenige aufgeführt. Alexandra Faber geht der Frage nach, warum sie in Vergessenheit geraten sind und welche Operetten der Wiederentdeckung harren, wie etwa "Roi carotte", ein Werk, das eine Mischung aus Opéra-bouffe (Operette) und Grand Opéra, aus Féérie und Revolutionsoper ist.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Eva Teimel. Frivolität, Pikanterie und Groteske der frühen Operette Walzerseligkeit, Heiterkeit und Leichte Muse - für diese (nostalgischen) Attribute steht gemeinhin die Welt der Operette. Ein Bild, das vieles verschleiert. Denn als die Operette Mitte des 19. Jahrhunderts mit Jacques Offenbach nach Wien kam, waren es nicht Glitzer und Heiterkeit, die das Bühnengeschehen prägten, sondern vielmehr Schlüpfrigkeit und Frivolität. Mit obszönen Momenten, die die Wiener Kritik schockierten und mit Darstellerinnen, die zum Teil auch abseits des Theaters ein mehr als freizügiges Liebesleben führten.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Ex libris-Nachlese: "Zornfried". Von Jörg-Uwe Albig. Es liest Rafael Schuchter. Gestaltung: Peter Zimmermann.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Hans Georg Nicklaus. Das Geschwister-Duo Bryan Cheng (Cello) und Silvie Cheng (Klavier) mit russischen Cello-Sonaten, Capricen und "Gesängen". Eine Doppel-CD mit drei großen russischen Cellosonaten (Prokofjew, Rachmaninow, Schostakowitsch), umspielt von etlichen virtuosen Capricen oder cantablen Cellogesängen legt das kanadisch-chinesische Geschwisterpaar Cheng vor. Auf die jungen Musiker wurde die Presse in den vergangenen zwei Jahren aufmerksam als sie internationale Preise für herausragende Nachwuchstalente gewannen. Bryan ist 21 Jahre alt, seine Schwester sieben Jahre älter. Das Geschwisterpaar musiziert seit frühester Kindheit gemeinsam - ein Duo seit der Kinderstube. Nachdem Sergej Rachmaninow von seinem Arzt, dem Hypnotiseur Nikolai Dahl, aus einer dreijährigen Depression und Schaffenskrise befreit werden konnte, entstand als Dank an den Hobbycellisten Dahl eine Cello-Sonate. Es sind oft persönliche Begegnungen oder charismatische Cello-Persönlichkeiten, die Musik für das Solo-Cello im Russland des frühen 20.Jahrhunderts inspirierten. Vor allem durch den Einfluss von Karl Dawidow, Anatoly Brandukow und Mstislaw Rostropowitsch entstehen große Werke - zu hören auf dieser bei Audite erschienenen Einspielung.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Parlamentarismus und Demokratie. Gäste: Katrin Praprotnik, Politikwissenschaftlerin an der Donau-Universität Krems und Ko-Projektleiterin des Austrian Democracy Labs (ADL). Josef Broukal, Journalist, war von 2002 bis 2008 Abgeordneter zum Nationalrat. - Moderation: Natasa Konopitzky Reden Sie mit: Rufen Sie in der Sendung an unter 0800 22 69 79 - kostenlos aus ganz Österreich - oder schreiben Sie ein E-Mail an punkteins(at)orf.at. Für die einen war es eine mutwillige Destabilisierung Österreichs, die anderen sprachen von einer Sternstunde des Parlamentarismus: Mit einem Misstrauensvotum des Nationalrats wurde im Mai 2019 die österreichische Bundesregierung abgesetzt. Nun herrscht im Parlament das sogenannte "freie Spiel der Kräfte", in der alle Parlamentsfraktionen frei von Koalitionszwängen abstimmen können. Natasa Konopitzky diskutiert mit der Politikwissenschaftlerin Katrin Praprotnik und dem Journalisten und ehemaligen Nationalratsabgeordneten Josef Broukal über die Demokratiequalität des österreichischen Parlamentarismus: Wie gut funktioniert das parlamentarische System in Österreich? Ist die faktische Gewaltenverbindung zwischen Regierung und Parlament notwendig? Sollte sich das Parlament gegenüber der Regierung mehr emanzipieren? Steht das freie Mandat der Abgeordneten im Widerspruch zur Klubdisziplin bei Abstimmungen? Unter welchen Bedingungen arbeiten die Nationalratsabgeordneten? Gibt es ausreichend Unterstützung von den Ministerien für die Parlamentsarbeit? Ist es problematisch, dass das Parlament zwar der Gesetzgeber ist, aber der Großteil der Gesetze auf Regierungsvorlagen beruht? Welche Unterschiede gibt es in der parlamentarischen Praxis in Österreich im Vergleich zu anderen Ländern?


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Internationale Barocktage Stift Melk 2019

Alte Musik im Konzert. Barocksolisten München, Leitung und Flöte: Dorothea Seel; August Zirner, Rezitation. "Königliche Kunst". Werke von Carl Philipp Emanuel Bach und Wolfgang Amadeus Mozart (aufgenommen am 8. Juni im Kolomanisaal von Stift Melk im Rahmen der Internationalen Barocktage Stift Melk 2019). Präsentation: Gerhard Hafner. Seit ihren Anfängen zu Beginn des 18. Jahrhunderts in England waren die Freimaurer Gegenstand unzähliger Verschwörungstheorien und bis heute umgibt die Freimaurerei - auch "der Bund", "die Bruderkette" oder "die königliche Kunst" genannt - eine geheimnisvolle Aura. Friedrich der Große von Preußen, Benjamin Franklin, Lessing, Goethe, Haydn, George Washington, Simón Bolívar, Mozart, Puschkin, Churchill, Chagall. Sie alle gehörten dieser diskreten Gesellschaft an, deren gemeinsamen Ziel es war: Die Veredelung des Einzelnen vom "rauen" zum "behauenen Stein", der sich in den "Tempel der allgemeinen Menschenliebe" fügt und die Welt so den Idealen von Freiheit und Mitmenschlichkeit näherbringt. Im Rahmen der heurigen "Internationalen Barocktage Stift Melk" widmete sich am 8. Juni die Matinee "Freimaurerey - Die Königliche Kunst" dem spannungsgeladenen Thema der Freimaurerei. Der Schauspieler August Zirner rezitierte aus Texten von Logenbrüdern. Dazu erfüllten Klänge von Friedrich dem Großen, Mozart und Carl Philipp Emanuel Bach den Kolomanisaal des Stiftes Melk. Zur Aufführung gebracht von den Barocksolisten München unter der Leitung der Flötistin Dorothea Seel.


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Wer war meine Urururgroßmutter? Die Quellen der Familienforschung und was Hobby-Genealogen antreibt Lange war das Image der Ahnenforschung schlecht. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand sie im Verdacht, die nationalsozialistische Sippenforschung fortzuführen. Später galt es als altmodisch, in der Freizeit Stammbäume zu zeichnen. Inzwischen hat sich das Bild gewandelt. Seit Österreichs Kirchenbücher per Mouse-Klick von zu Hause aus einzusehen sind, steigt die Zahl der Hobby-Genealogen - so nennt man die Freizeit-Familienforscher im Fachjargon. Gestaltung: Tanja Rogaunig Randnotizen: Betrachtungen über die Grenze zum Paradies Gestaltung: Lothar Bodingbauer


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Die Sprachen der Welt. Die Welt der Sprachen. Die UNO hat 2019 zum Jahr der indigenen Sprachen erklärt, hat Rudi herausgefunden. Das nimmt der Radiohund zum Anlass um mehr über die vielen Sprachen und Dialekte der Zweibeiner herauszufinden. Rudi kennt die Begriffe Muttersprache und Fremdsprache; er kennt Zweibeiner, die Dialekt oder Mundart reden, aber was eine "indigene" Sprache ist, erklären ihm der Sprachwissenschaftler John Rennison und seine Frau Amsato. Beide sprechen Koromfe, eine afrikanische Sprache, in der John ein Wörterbuch geschrieben hat. In den kommenden Wochen denkt Rudi viel darüber nach, wer wann welche Sprache spricht. Und er lernt von seinen Gästen, sich auf unterschiedlichsten Sprachen zu grüßen: auf Plattdeutsch, Koromfe und Aymara. Gestaltung: Johanna Steiner


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Passagen

Das Internet als Kampfzone. Johannes Kaup spricht mit dem Datenschutz-Aktivisten Max Schrems über Gefahren in der digitalen Welt. Aufzeichnung aus dem Großen Sendesaal des RadioKulturhauses vom 14. Mai 2019. Bearbeitung: Haimo Godler Noch vor wenigen Jahren herrschte Euphorie über die positiven Möglichkeiten des Internets. Heute, wo die Digitalisierung alle Lebensbereiche durchdringt, treten die "Gefahren" des Internets jedoch immer mehr in den Vordergrund und ein fundiertes Wissen über dessen Funktionsweisen, welche Macht z.B. Datenkonzerne haben, wird immer wichtiger. Der Jurist Max Schrems ist Verfasser des Buches "Kämpf um deine Daten" und Gründer der Datenschutz NGO NOYB - Europäisches Zentrum für Digitale Rechte. Die Medienjournalisting Ingrid Brodnigwar als Mitdikutantin vorgesehen, musste aber krankheitshalber absagen.


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber. Jazzsaxofonist und Pädagoge von internationalem Format: Karlheinz Miklin 72-jährig verstorben. Der Abschied vom Jazz-Institut der Kunstuniversität Graz im Jahr 2015 sei ihm schwer gefallen. Erst langsam habe er nach seiner Emeritierung die neue gewonnene Freiheit zu genießen gelernt, so sagte Karlheinz Miklin am 10. Mai d. J. als Gast der Ö1-Jazztime im Wiener RadioCafe, und die Aussage verwunderte nicht: Schließlich war Miklin, der gebürtige Klagenfurter, der in Bleiburg aufgewachsen war, 40 Jahre an der renommierten Ausbildungsinstitution tätig gewesen, die - gegründet 1965 - zu den ältesten im Bereich Jazz in Europa zählt, und die er von 1983 bis 2000 als Institutsleiter maßgeblich prägte. Miklin, der passionierte Pädagoge, der von 2003 bis 2012 zudem als Vorsitzender der International Association of Schools of Jazz (IASJ) amtierte, galt darüber hinaus als Saxofonist, Bassklarinettist und Flötist als einer der bekanntesten Jazzmusiker des Landes: Das 1978 gegründete, mit Kontrabassist Ewald Oberleitner und wechselnden Schlagzeugern besetzte Karlheinz Miklin Trio, mit dem er sich 1986 auf "Echoes of Illyria" auf musikalische Spurensuche in seiner Kärntner Heimat begab, konnte 2018 das 40-jährige Betriebsjubiläum feiern. Es hatte ebenso den Status einer Band-Institution inne wie das seit Mitte der 1980er bestehende "Quinteto Argentina". Oder auch Miklins internationales Trio, das mit Bassist Ron McClure und Schlagzeuger Billy Hart als Kollegen prunkte. Zu den jüngsten Projekten zählte die Zusammenarbeit mit Meister-Arrangeur Michael Abene, der Miklins Kompositionen 2017 für das eigens von Sigi Feigl gegründete Jazzorchester Steiermark arrangierte, sowie der Zusammenschluss mit den jungen Wahl-Grazern des "Meretrio" um den brasilianischen Gitarristen Emiliano Sampaio, mit dem Miklin 2019 die CD "Medio Azul" vorlegte. Bis zuletzt hochaktiv, ist Karlheinz Miklin vergangenen Samstag 72-jährig überraschend an den Folgen eines Schlaganfalls verstorben. Ein Spielräume-Nachruf auf einen Mann, der in Österreichs Jazzlandschaft als Musiker und als Pädagoge tiefe Spuren hinterlassen hat.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Ein österreichisch-tschechisches Geschichtsprojekt. Mit Niklas Perzi und Hildegard Schmoller, Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Gestaltung: Isabelle Engels Als im Jahr 1989 der eiserne Vorhang zum Nachbarn im Norden Österreichs fiel, war die Euphorie über den Zusammenbruch des Kommunismus und die neue Freiheit "im Osten" zunächst groß. Verknüpft war damit auch die Hoffnung auf ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis zur Tschechoslowakei resp. Tschechien, das nun durch die offenen Grenzen möglich schien. Bald aber stellte sich heraus, dass die Bilder vom Nachbarn durch Ressentiments geprägt waren. Besonders deutlich spürbar wurde dies bei Konflikten rund um den Bau des Atomkraftwerks Temelín oder die Diskussion der "Bene?-Dekrete" - Chiffre für das komplexe Thema der Vertreibung der Sudetendeutschen aus der Tschechoslowakei nach dem Zweiten Weltkrieg. Beide Staaten verbindet bis ins 20. Jahrhundert eine über weite Strecken gemeinsame Geschichte. Durch die Entstehung der modernen Nationalgesellschaften bildeten sich jedoch unterschiedliche Deutungen heraus. In den Jahrzehnten der Trennung und Zugehörigkeit zu unterschiedlichen "Blöcken" hatten sich gegenseitige Stereotype und nationale Geschichtsnarrative verfestigt. Um dem entgegenzuwirken wurde ein Projekt ins Leben gerufen, das nun in der Publikation eines 400 Seiten starken gemeinsamen österreichisch-tschechischen Geschichtsbuchs gemündet ist. Daran mitgewirkt haben 20 Historiker/innen beider Länder. Ziel war es nicht, die unterschiedlichen Sichtweisen zu vereinheitlichen, sondern zusammenzuführen, indem sie miteinander in den Dialog treten und dadurch besser nachvollziehbar werden. Der Zeitrahmen der Betrachtung erstreckt sich über das 19. und 20. Jahrhundert. Von der Entstehung der modernen Nationalgesellschaften in der Monarchie und dem Ersten Weltkrieg, an dessen Ende die Gründung zweier vermeintlicher Nationalstaaten stand, die nach nur 20-jährigem Bestehen dem Expansionsdrang Hitler-Deutschlands zum Opfer fielen. Es folgte das unterschiedliche Erleben der deutschen Besatzung und des Nationalsozialismus und das besonders konfliktträchtige Thema der Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Durch die anschließende unterschiedliche Zugehörigkeit zu den zwei Lagern des Kalten Krieges kam es zu einer Periode der Entfremdung. Die Annäherung nach der Niederschlagung des "Prager Frühlings" 1968, in dessen Folge Österreich viele Flüchtlinge aufgenommen hatte, war nur von kurzer Dauer. In den Folgejahren wurde das Nachbarland für die meisten Österreicher/innen zur "terra incognita" und als großer Umweltverschmutzer wahrgenommen. Im Geschichtsbuch wird die Zeit bis zum Beitritt Tschechiens zur EU behandelt. Es werden trennende und verbindende Elemente der Geschichte aufgezeigt, es werden Kräfte, die das Trennende fördern ebenso identifiziert wie Bemühungen der Kooperation, die es parallel dazu immer gab und gibt.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Dschihadismus in Mali und Nigeria. Gestaltung: Jens Borchers Seit Jahren toben in den westafrikanischen Ländern Mali und Nigeria Konflikte mit islamistisch-terroristischen Gruppen. Beide Staaten versuchen dagegen vor allem militärisch vorzugehen. Hilfe aus dem Ausland kommt in Form von Waffenlieferungen, Entsendung von Beratern oder Friedenstruppen der Vereinten Nationen. In beiden Konflikten sind bestenfalls begrenzte Erfolge zu sehen: Boko Haram ist in Nigeria weiterhin aktiv, längst sind auch Nachbarstaaten betroffen. In Mali verschlechtert sich die Sicherheitslage zunehmend, und auch dort ist die Auseinandersetzung längst über die Grenzen nach Niger und Burkina Faso getragen worden. Als Ursache gilt in beiden Fällen vor allem religiöser Extremismus, der Dschihadismus. Tatsächlich spielen Staatsversagen, schlechte Regierungsführung und Korruption eine zentrale Rolle. Eine Spurensuche


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Wie unseriöse Verlage die Wissenschaft unterwandern Von Elke Ziegler und Lukas Wieselberg "Publish or perish". Wer heute in der Wissenschaft erfolgreich sein will, muss veröffentlichen. So viel wie möglich und in Zeitschriften und Verlagen mit dem besten Ruf. Das freut die Wissenschaftsverlage, davon profitieren aber auch dubiose Akteure, die das Geschäftsmodell der seriösen Verlage kopieren. Sie stammen meist aus Indien oder dem arabischen Raum und geben ihren Fachzeitschriften oft Namen, die jenen von etablierten Journals ähneln. Sie ahmen auch deren Websites nach und locken so weltweit Forscher und Forscherinnen an. Mindestens 400 Tausend haben laut Recherchen aus dem Vorjahr bei solchen Raubverlegern publiziert oder von ihnen veranstaltete Fake-Konferenzen besucht, auch 500 Wissenschafter und Forscherinnen aus Österreich. - Warum sie das getan haben und mittlerweile bereuen, erzählen sie in der Sendung. Und welche systemischen Zwänge dahinterstehen, analysieren Experten und Expertinnen.


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19.30 Uhr

 

 

On stage

Top-Act des Euroblues: Jimmy Reiter. Gestaltung: Christian Bakonyi Die 15. Auflage des Vienna Blues Spring brachte 2019 erneut Interpretinnen und Interpreten aus vielen Teilen der Welt auf die Bühne im Reigen, dem Veranstaltungszentrum im 14. Wiener Gemeindebezirk. Am 4. April betrat dort der deutsche Gitarrist und Sänger Jimmy Reiter mit seiner Band die Bühne. Und machte rasch deutlich, warum er zu den aktuell angesagtesten Top-Acts der Blues-Szene gehört. Reiter bot eine breite Auswahl aus seinen u. a. mit dem "Preis der Deutschen Schallplattenkritik" ausgezeichneten Alben, dabei bewies der 43-jährige, in Hannover geborene Musiker, dass seine Kompositionen jenen eines Dr. John, Allen Toussaint und Doug Jay um nichts nachstehen. Jimmy Reiter begeisterte sowohl mit hochenergetischem Boogie und gefühlvollem Blues voller Soul, wie auch mit seiner gerade in den leisen Passagen demonstrierten, feinen Technik an der Gitarre. Die Bandkollegen - Nico Dreier, Jasper Mortier und Björn Puls - unterstützten ihren Frontman mit coolen und doch unaufdringlichen Keyboard-Sounds, groovigen Bass-Lines bzw. wuchtigen Schlagzeug-Beats. Christian Bakonyi präsentiert die Highlights des kräftig beklatschten Konzerts.


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21.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen Moderation: Peter Zimmermann


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Die Geschichte der österreichischen Sozialarbeit. Helfen, ohne zu bevormunden (1). Gestaltung: Ute Maurnböck Zwischen Schweigen und Erinnern. Das Erbe der Südtiroler Option (1). Gestaltung: Anna Masoner Mehr als nur CanCan. Jacques Offenbach und sein Einfluss auf die Wiener Operette (1). Gestaltung: Alexandra Faber


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Zum 100. Geburtstag von Galina Ustwolsakja. Gestaltung: Astrid Schwarz Lange Zeit im Westen unbekannt, wurde die Musik von Galina Ustwolsakja in den 1990er Jahren als Entdeckung gefeiert. Das Existenzielle ihrer Kompositionen und die Unausweichlichkeit begeisterte InterpretInnen wie Publikum. Die in St. Petersburg geborene und bekannteste Schülerin von Dmitri Schostakowitsch entwickelte ihre kompromisslose Klangsprache in der Abgeschiedenheit der Sowjetunion. Ihr kleines, aber umso bedeutenderes Oeuvre umfasst nur 25 Werke, enthält neben Klaviersonaten und Kammermusik auch fünf Symphonien. Allerdings meinte Ustwolskaja dazu: "Es gibt bei mir keine symphonische Musik - im üblichen Sinne des Wortes. Aber es gibt Symphonien." Die vierte dauert rund sieben Minuten und erfordert nur vier Musiker. Im Dezember 2006 verstarb Galina Ustwolskaja im Alter von 87 Jahren.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr)


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Sibylle Norden Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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