Jetzt läuft auf Ö1:

Betrifft: Geschichte

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Deutung des Weltganzen". Der katholische Theologe Franz Josef Weißenböck stellt Fragen wie "Was ist Religion?", "Haben alle Menschen Religion?", "Verändert sich Religion?" - Gestaltung: Alexandra Mantler Was ist "Zeit"?, fragt Augustinus in seinen "Bekenntnissen". Und er stellt fest: "Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es; will ich es einem Fragenden erklären, weiß ich es nicht." Ganz ähnlich ist es mit "Religion". Jede und jeder weiß, was damit gemeint ist. Aber wer könnte erklären, was Religion genau ist? Viele Definitionen und Umschreibungen gibt es - aber keine allgemein anerkannte. Haben alle Menschen "Religion", von den Anfängen der Menschheit bis in die fernste Zukunft? Wenn alles sich ändert, ändert sich dann auch die Religion? Fragen, die der katholische Theologe Franz Josef Weißenböck anlässlich des "Welttages der Religionen" stellt, der am 20. Jänner begangen wird.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello

Kochbuch cook'n play Mahnmal im Gymnasium Kochbuch cook'n play "Man, they are really cooking!" sagt man in New York, wenn eine Band richtig gut spielt. Das Kochen und das Musizieren passen aber nicht nur metaphorisch gut zusammen. Die Jazzmusiker Peter Andritsch, Margarethe Herbert und Peter Herbert haben ein grooviges Kochbuch herausgebracht: "cook ?n play" heißt es, und es enthält Rezepte, die nach dem gemeinsamen Improvisieren gekocht wurden. Inklusive Musiktipps, quasi einen Soundtrack zum Kochen. Außerdem exklusive Tipps zum Improvisieren für Streicher. Die eben erschienene CD "Catch The Cat" der Band "eXtracello" , bei der zwei der Autoren mitwirken, wird am 17.1. in den "Spielräumen" bei Ö1 von Andreas Felber präsentiert.- Gestaltung: Hanna Ronzheimer Mahnmal im Gymnasium Das Schicksal von 13 jüdischen Schülerinnen und Schülern löste im Kunstzweig der siebten Klasse des Gymnasiums Kurzwiese in Eisenstadt Betroffenheit ausgelöst. Jene 13 Kinder und Jugendlichen sind gleich zu Beginn des Nationalsozialismus in Österreich innerhalb eines Monats des damaligen Eisenstädter Gymnasiums verwiesen worden. Kunstlehrerin Gerda Aigner-Silvestrini initiierte nun ein Denkmalprojekt. Die siebzehnjährige Schülerin Brigitte Ibasich entwickelte die Idee, für jeden der verwiesenen Schüler ein symbolisches Buch zu kreieren. "Das wandernde Mahnmal" nennt sie die Idee, denn die 13 Bücher befinden sich in der Obhut verschiedener Klassen und wandern von Schulstufe zu Schulstufe mit, bis zur Matura. Für "Das wandernde Mahnmal" sind alte Bücher immer wieder in weiße Farbe getaucht worden. Auf dem Cover stehen die Namen der Opfer, die Rückseite des Buches zeigt einen Code, der zur jeweiligen Biographie führt. - Gestaltung: Michaela Frühstück


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Irene Suchy


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Wildbiologe Georg Rauer über die Populationsentwicklung bei Wolf, Bär und Luchs in Österreich. Teil 1: Von der Ausrottung zum Schutz Gestaltung: Thomas Thaler Um die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts wurden alle großen Beutegreifer in Mitteleuropa ausgerottet. In Österreich wurden seither nur einzelne, umherstreifende Individuen beobachtet. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Wolf, Bär und Luchs in vielen Ländern - nach und nach - unter Schutz gestellt. Seitdem beginnen sie sich langsam und mit großen Rückschlägen wieder auszubreiten. Besonders gut gelingt das dem Wolf, der große Würfe hat, und bei dem Jungtiere beiderlei Geschlechts sehr weit wandern können. Alle drei Arten würden hierzulande durchaus gute naturräumliche Lebensbedingungen vorfinden. Doch die Rückkehr von Wolf, Bär und Luchs hat direkte Auswirkungen auf die Weise, in der der Mensch die Landschaft bewirtschaftet. Nur kluges Management und entsprechende Anpassungsmaßnahmen können das vorhandene Konfliktpotential vielleicht entschärfen. Beutegreifer könnten dann wieder einen Platz in unserer Kulturlandschaft finden, ohne übermäßige Schäden anzurichten.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Adrenalin

Wenn Alarmbereitschaft zum Dauerzustand wird (1). Gestaltung: Johannes Gelich Es ist eines der wichtigsten Hormone, die das Überleben des Menschen im Stresszustand garantieren: Adrenalin. Durch seine Freisetzung wird die sogenannte Kampf-oder-Flucht-Reaktion ausgelöst, die den Körper in allerhöchste Alarmbereitschaft versetzt: es kommt zu einem Anstieg der Sauerstoffaufnahme, der Herzfrequenz, des Blutdrucks sowie des Blutzuckerspiegels. Der Körper leitet energiereiches Blut ins Gehirn und in die Muskeln, weniger wichtige Organe wie der Darm oder die Nieren werden lahm gelegt. Die erhöhte Kampfbereitschaft des Körpers geht mit dem Gefühl einher, geradezu übermenschliche Kräfte zu besitzen. So verwundert es nicht, dass viele Menschen den sogenannten Adrenalin-Kick aktiv suchen, der mit der Ausschüttung von Endorphinen einhergeht, die in einen lustvollen Rauschzustand versetzen. Extremsportarten wie Bungee-Jumping, Klippen- oder Fallschirmspringen sind in den letzten Jahrzehnten deswegen immer mehr in Mode gekommen. Doch was verbirgt sich hinter der rastlosen Jagd nach dem ultimativen Adrenalin-Kick in einer Zeit, in der die unmittelbare Bedrohung durch wilde Tiere oder Kampfhandlungen größtenteils überwunden ist? Auch wenn die akute Gefahr im Laufe der Evolution verschwand, lebt der Tiger in Form eines unberechenbaren Chefs, der Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes oder eines existenzbedrohenden Ohnmachtsgefühles weiter. Die Folge ist ein anhaltender, niederschwelliger Dauerstress, dem der Körper mit der permanenten Ausschüttung von zu viel Adrenalin begegnet. War diese Totalmobilisierung des Körpers ursprünglich nur für kurze Dauer gedacht, droht in Zeiten der permanenten Stressbelastung eine sogenannte Adrenalin-Dominanz. Die körperlichen Folgeerscheinungen können dramatisch sein: Darmerkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck, Burn-Out und Erschöpfungszustände sind nur einige der Symptome für eine Gesellschaft im andauernden Kampfmodus. Doch auch in politischer Hinsicht befindet sich die Gesellschaft in erhöhter Alarmbereitschaft auf Basis eines permanenten Bedrohungsszenarios: Ob Klimakatastrophen, Terrorismus oder Finanzkrisen. Von medialem Dauerbeschuss aufgehetzt fühlt sich der Mensch zunehmend in die Enge getrieben, reagiert mit Dauerempörung und mutiert zum kampfbereiten Wutbürger. Mehr Gelassenheit und Selbstbesinnung könnte bei all diesem Adrenalin-Überschuss nicht schaden.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Eine Ikone des Aufbegehrens

Rosa Luxemburg und der Kampf um eine gerechte Gesellschaft (1). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Am 15. Jänner 1919 wurde Rosa Luxemburg, unorthodoxe Marxistin und Mitbegründerin des "Spartakusbunds" sowie der KPD, zusammen mit ihrem Mitkämpfer Karl Liebknecht in der Wohnung eines Berliner Freundes von Angehörigen einer rechtsextremen "Bürgerwehr" verhaftet. Noch am selben Tag, kurz nach der Niederschlagung des Spartakusaufstands, brachte man die prominenten Gefangenen in das "Eden-Hotel" am Kurfürstendamm, wo sie von Angehörigen eines konterrevolutionären Freikorps verhört wurden. Dann beschloss der Freikorps-Kommandant Waldemar Pabst zusammen mit seinen Offizieren, die beiden KPD-Führer zu ermorden. Beim Verlassen des Hotels wurde Rosa Luxemburg mit Gewehrkolbenhieben bewusstlos geschlagen, man warf ihren Körper in einen bereitgestellten Wagen, wo ein Freikorps-Angehöriger sie mit einem aufgesetzten Schläfenschuss ermordete. Den Leichnam der charismatischen Revolutionärin versenkten die Mörder in den Fluten des Berliner Landwehrkanals. So endete das Leben einer der faszinierendsten Frauen in der Geschichte der europäischen Arbeiterbewegung. "Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden", hatte Rosa Luxemburg postuliert, die sich in ihren theoretischen Schriften und ihrem Handeln zeitlebens als radikale Humanistin verstand. Bis heute wird die polnisch-deutsche Revolutionärin, geboren 1871 in der Stadt Zamosc in der Nähe der polnisch-ukrainischen Grenze, von Linken und Progressiven in aller Welt als Ikone des Aufbegehrens, als "Mutter Courage der Revolution" verehrt. "Sieh, dass Du Mensch bleibst", hat die "rote Rosa" 1916 aus dem Gefängnis an die Berliner SPD-Abgeordnete Mathilde Wurm geschrieben: "Mensch sein ist vor allem die Hauptsache. Und das heißt: fest und klar und heiter sein, ja, heiter trotz alledem und alledem, denn das Heulen ist Geschäft der Schwäche". Für die Philosophin Hannah Arendt war Rosa Luxemburg in ihrer empathischen Haltung der Welt gegenüber vorbildlich: "Für Rosa Luxemburg war die Welt von großer Wichtigkeit", konstatierte Arendt, "und sie interessierte sich überhaupt nicht für sich selbst... Sie konnte sich mit der Ungerechtigkeit in der Welt nicht abfinden". Inwieweit kann die antiautoritäre Sozialistin Rosa Luxemburg, die den Leninschen Totalitarismus scharf kritisiert hat, in einer zunehmend autoritärer werdenden Welt Vorbild und Inspirationsquelle sein? Dieser Frage geht dieses "Radiokolleg" nach.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das Leben - Kein Irrtum

Friedrich Nietzsche und die Musik (1). Gestaltung: Eva Teimel Der Tod Gottes, der Wille zur Macht, die ewige Wiederkehr des Gleichen - um diese Themen kreisen die zentralen Gedanken Friedrich Nietzsches. In der Philosophie des deutschen Denkers spielt jedoch ein weiteres Element eine tragende Rolle, nämlich die Musik. "Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum" - Diesen Satz formuliert Nietzsche in seiner "Götzendämmerung". Es ist eine Aussage, die in der Tat stellvertretend für die Relevanz und den Wert steht, den die Musik im eigenen Leben und Denken des Philosophen einnimmt. Allen voran ist es die Musik Richard Wagners, die besonders den jungen Nietzsche nicht nur begeisterte, sondern in der er das Ideal seines eigenen Denkens wiedererkannte: die Vereinigung des Apollinischen und des Dionysischen, die Einheit von Traum und Rausch. Wagner wurde für Nietzsche nicht nur zur Leitfigur seiner Ideale, sondern auch zum väterlichen Freund. Ein Freund, mit dem er in späteren Jahren brechen sollte, um sich - weg von der Schwere und der christlichen Erlösungsmetaphysik des Wagnerschen Dramas - hin zur Leichtigkeit der französischen Musik etwa eines Georges Bizets zu wenden. Die Musik als Nährboden des Seins entfaltet sich bei Nietzsche jedoch nicht ausschließlich im Theoretischen. Der Denker war selbst auch Musiker, und er hinterließ eine gar nicht so kleine Anzahl an Liedern und Klavierkompositionen. Selbst an einem Weihnachtsoratorium versuchte sich der Philosoph, der später Gott für tot erklären sollte, in jungen Jahren. Mit seinen Kompositionen ist Nietzsche vielleicht nicht in die Geschichte eingegangen. Seine Musikalität und seine Liebe zu Klängen, Rhythmen und musikalischen Formen manifestieren sich jedoch in seinem Denken, und letztlich vor allem in seiner Sprache.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Stefan Höfel. 500. Todestag des "Ahnvaters des Musiklandes Österreich" Kaiser Maximilian I. Die ältesten Quellen zu einer Hofmusikkapelle bei den Habsburgern reichen bis ins Jahr 1296 zurück. Kaiser Maximilian I. war es, der dann die Hofmusikkapelle in den Dienst der höfischen Repräsentation stellte. Sein Musik-Mäzenatentum ist unumstritten; dass er zeitweise als "Ahnvater des Musiklandes Österreich" bezeichnet wird, ist einem Bild geschuldet, das der Herrscher selbst geschickt zu zeichnen versucht hat.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Ex libris-Nachlese. "Der Kellner Antonio". Erzählung von Lion Feuchtwanger. Gestaltung: Peter Zimmermann. Es liest Rudolf Wessely


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. 1. "Schelmenweisen" in Innsbruck 2. "Die geschiedene Frau" in Baden 3. Mahan Esfahani im Wiener Musikverein "Schelmenweisen" in Innsbruck Unter dem Motto "Schelmenweisen" spielt das Tiroler Symphonieorchester unter der Leitung Alexander Shelley am 17. Und 18. Jänner im Congress in Innsbruck. Nicht nur Richard Strauss wird mit seinem "Till Eulenspiegel" für musikalische Streiche sorgen, sondern auch Rossinis "Barbier von Sevilla", Joseph Haydn mit seiner "Abschiedssymphonie und Friedrich Gulda, der in seinem Cellokonzert auf einen von Pointen gepflasterten Weg durch Jazz, Volksmusik, Blasmusik und durch und durch höfische Musik führt. Solist ist der Cellist Michael Tomasi die Konzerte beginnen jeweils um 19.30 Uhr. "Die geschiedene Frau" in Baden Am 19. Jänner hat die Operette "Die geschiedene Frau" von Leo Fall Premiere auf der Bühne Baden. Sie nimmt musikalisch-satirisch die Freiheit und Gefangenschaft in der Ehe aufs Korn. Ein Missverständnis führt zur Scheidung der Jana von Lysseweghe von ihrem Mann Karel. Diesem wird zu Unrecht ein Treuebruch mit der jungen Gonda van der Loo, Anhängerin der freien Liebe, unterstellt. Nach vielen amourösen Verwicklungen kommt es schlussendlich doch zur Wiederversöhnung zwischen Jana und Karel. Leo Falls laszive moderne Operette "Die geschiedene Frau" u.a. mit Martha Hirschmann, Maya Boog und Matja? Stopin?ek wird von Leonard C. Prinsloo für die Bühne Baden inszeniert. Premiere ist am Samstag, 19. Jänner. Mahan Esfahani im Wiener Musikverein Der iranisch-amerikanische Cembalist Mahan Esfahani gastiert am 29. Jänner im Brahms Saal des Wiener Musikvereins um Musikliebhabern leidenschaftlich, fantasievoll und weltoffen die vielseitigen Klangmöglichkeiten des Cembalos ans Herz zu legen. In seinen Konzerten kombiniert Mahan Esfahani, die Musik Bachs gern mit neuen Werken für sein Instrument. Und das wird er auch in diesem Konzert tun, in dem er Barockes von Bach, Couperin und Gibbons mit kultigen neuen Werken u. a. von Iannis Xenakis verbindet - Beginn ist um 19.30 Uhr.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Hans Georg Nicklaus. Die Salzburger Hofmusik unter der Leitung von Wolfgang Brunner präsentiert auf einer neuen CD "Die Wahrheit der Natur", ein Singspiel oder auch "Dramatisches Scherz- und Lehrgedicht" mit Musik von Michael Haydn. Dramatisches Scherz- und Lehrgedicht nennt Pater Florian Reichssiegel von der Benediktineruniversität Salzburg sein Singspiel "Die Wahrheit der Natur". Die Musik stammt von Michael Haydn, der hier wieder einmal sein Talent für das plakative, oft volkstümliche und zugleich hintergründige Genre der Musikkomödie beweist. "Die Wahrheit der Natur" ist eine jener Komödien, die zwischen oder am Ende großer lateinischer Dramen in Salzburg am Gymnasium der Benediktineruniversität aufgeführt wurden. Sie dienten nicht nur für Auflockerung und Belustigung, sondern waren auch gespickt mit allerlei Anspielungen, Verhöhnungen und Kritik. So treten hier neben der Vernunft, Natur, Dichtkunst, Tonkunst und Malerei, die in gelehrte Gespräche verwickelt sind, auch der Schulmeister Bockstolz, der "Malermeister" Wurmstich (= Prahler) und der "Sängermeister" Vollstreich (= Versager) auf. Nicht das erste Mal widmet sich die Salzburger Hofmusik diesem Genre der Musikgeschichte Salzburgs und dem komödiantischen Talent Michael Haydns. Mit einem Ensemble von insgesamt 7 Gesangssolisten gelingt Wolfgang Brunner eine Realisierung dieses Singspiels auf CD, die klanglich relativ konventionell und "seriös" beginnt, im Laufe der Handlung und Auftritte aber immer turbulenter, komischer, ausgelassener wird, mit Mundart-Arien, Streit und Betrügereien, bis der Schlusschor resümiert: "Wo die Natur und Vernunft sich vermählen / kann auch die Wahrheit dem Dichter nicht fehlen."


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Über die Rhetorik, Argumente und Ziele einer aktuellen gesellschaftlichen Erregung Gast: Julia Ebner, Moderation: Philipp Blom Wenn Sie sich an der Sendung beteiligen möchten: Rufen Sie in der Sendung an unter 0800 22 69 79 - kostenlos aus ganz Österreich - oder schreiben Sie ein E-Mail an punkteins(at)orf.at. An vielen Orten schürt Wut auf die Gesellschaft, auf das System, die Eliten, den Kapitalismus, die Macht des Westens und der liberalen Ordnung eine neue Art von Politik. Die Extremismusforscherin Julia Ebner hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Wut zu verstehen. Als Undercover-Ermittlerin sprach sie mit Rechtsextremen und mit Islamisten - und stellte fest, dass sich Rhetorik, Argumente und Ziele dieser scheinbar entgegengesetzten Bewegungen in vieler Hinsicht erstaunlich ähnlich sind. Im Gespräch mit Philipp Blom spricht Julia Ebner darüber, wie eine oft diffuse Wut ganze Gesellschaften verändern kann, welche Argumente, Taktiken und Technologien diese Wut auch zu einer politischen Macht werden lassen. Online-Foren und Algorithmen sind dabei genauso im Fokus ihrer Ermittlungen wie Mechanismen der sozialen und politischen Ausgrenzung.


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Alte Musik im Konzert. Finnish Baroque Orchestra, Leitung: Amandine Beyer. Georg Philipp Telemann: Ouvertüre "Hamburger Ebb und Fluth" * Georg Muffat: Concerto Grosso Nr. 6 * Jean-Marie Leclair: a) Ouvertüre zu "Scylla et Glaucus"; b) Konzert für Violine und Orchester a-Moll op. 7/5 * Georg Muffat: Ciacona aus dem Concerto Grosso Nr. 12 G-Dur (aufgenommen am 29. Juni 2018 in der Dreieinigkeitskirche, Regensburg, im Rahmen der "Tage Alter Musik Regensburg 2018"). Präsentation: Jörg Duit.


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Schwul und lesbisch in der Schule. Vom Wunsch am Arbeitsplatz man selbst zu sein "Ich will über meine Frau nicht als ?eine Freundin' reden", sagt Viktoria Veronese. Sie ist die Obfrau des Vereins "Ausgesprochen!" Das ist ein Zusammenschluss von lesbischen, schwulen, inter- und transsexuellen Lehrerinnen und Lehrern. Sie tauschen sich aus, machen einander Mut und geben Workshops für Kollegen und Kolleginnen. Nicht für alle ist ein Coming Out an der Schule eine Option. Manche fürchten sich vor den Reaktionen, anderen wird von der Schulleitung nahe gelegt, es für sich zu behalten. Gestaltung: Elisabeth Stecker Randnotizen: Lothar Bodingbauer


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Bergretter Buddy über Rettung aus dem Schnee. Rudi in Wien wartet noch immer auf Schnee, während in vielen Regionen in Österreich Alarmstufe herrscht: es ist so viel Schnee gefallen, dass die höchste Lawinenwarnstufe galt und teilweise noch gilt. Lawinenwarnstufe 5 - gibt es nicht oft und bedeutet sehr große Gefahr. Betroffen davon waren heuer zum Beispiel Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg und Steiermark. Doch auch Lawinenwarnstufe 1 sollten Wintersportlerinnen und -Sportler ernst nehmen. Wie sollte man unbedingt vorbereitet sein, was kann man tun, wenn man doch in eine Lawine gerät und wie versuchen Bergretter Verschüttete zu finden - das erzählt Buddy Hirschler dem Radiohund und seinen Hörerinnen und Hörern. Buddy Hirschler: "Wenn man in eine Lawine gerät, ist die beste Hilfe die Kameradenhilfe. Der Umgang mit dem Piepserl muss geübt sein und das muss jeden Winter gemacht werden. Dann ist das Wichtigste: deine Kollegen, Rudi, die Lawinenhunde. Sie können in kürzester Zeit einen Verschütteten finden und in einem Affenzahn ausgraben. Und hoffentlich lebt er dann noch." Gestaltung: Barbara Zeithammer


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Passagen

Literatur ist der Rede wert. Mitschnitt aus dem Literaturhaus am Inn in Innsbruck vom Dezember 2018. Bearbeitung: Robert Weichinger Drei literarische Neuerscheinungen, von einer journalistischen Kritikerrunde unter die Lupe genommen. Unter der Leitung von Gudrun Hamböck diskutieren Gabriele Wild (Literaturhaus am Inn), Veronika Schuchter (Literaturwissenschafterin an der Germanistik, Uni Innsbruck), Boris Schön (Stadtbibliothek Innsbruck) Die Buchauswahl: Nona Fernández: Space Invaders/Chilean Electric (Septime Verlag) Heinz Helle: Die Überwindung der Schwerkraft (Suhrkamp) Lisa Halliday: Asymmetrie (Hanser)


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Astrid Schwarz. An guten wie an schlechten Tagen. Jonathan Jeremiahs neues Album und das Soloprojekt Ex:Re der Daughters Sängerin Elena Tonra Auf Solopfaden bewegt sich die britische Musikern Elena Tonra erstmals mit ihrem Projekt Ex:Re. Die Sängerin und Gitarristin hat mit ihrer Band Daughter seit 2010 drei Alben veröffentlicht und sich von einem Londoner Geheimtipp ins internationale Rampenlicht vorgearbeitet. Die Platte Ex:Re ist von melancholischer Zurückhaltung und Minimalismus geprägt, ihr Thema ist der Abschied. Ganz und gar nicht zurückhaltend präsentiert sich Jonathan Jeremiah. Einflüsse aus den frühen 1970er Jahren sind unüberhörbar und tauchen die Songs des Londoners in ein Retrogewand. Jonathan Jeremiah beherrscht das Songschreiber Handwerk und lädt mit seiner warmen Stimme die "Good Days", so der Titel seines vierten Albums, zum Verweilen ein.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Mythos und Wirklichkeit. Mit Birgitta Eder, Althistorikerin und Archäologin an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Gestaltung: Hanna Ronzheimer. Lange Zeit hielt man die antike Stadt Troja für einen Mythos. Der griechische Dichter Homer hatte hier, in Troja, bei ihm auch Ilios genannt, sein Epos "Ilias" angesiedelt. Den zehnjährigen Krieg zwischen den griechischen Belagerern und den Bewohnern Trojas beendete Homer in seiner Erzählung mit dem trojanischen Pferd, in dessen Holzbauch sich griechische Soldaten versteckten. Im Jahr 1868 fand der deutsche Abenteurer und Archäologe Heinrich Schliemann tatsächlich die Ruinen jener Stadt, die Homer beschrieben hatte. Mit Schliemanns Funden unter dem Hügel von Hisarlik an den Dardanellen begann eine der größten Entdeckungen der Archäologie. Im Zeitraum zwischen 3.000 vor bis 500 nach Christus muss hier durchgehend eine Stadt oder Siedlung gestanden haben, so der gegenwärtige Stand der Forschung. Zehn Siedlungsschichten legten Archäologen bis heute frei. Welche davon wirklich zu dem von Homer beschriebenen Troja gehörte und ob es den Krieg zwischen den Griechen und Troja, mitsamt dem trojanischen Pferd, wirklich gegeben hat, ist allerdings offen. Bis heute finden in Troja Ausgrabungen statt.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Die Erfolgsgeschichte des beliebten Lebensmittels beginnt an der deutschen Nordseeküste Gestaltung: Günter Beyer Im Jahr 1959 wurden die ersten Tiefkühl-Fischstäbchen produziert. Eines der Erfolgsgeheimnisse der auch von Kindern gerne gegessenen länglichen, quaderförmigen, panierten Fischfilets ist wohl, dass sie gar nicht wie Fisch aussehen, sondern eher wie Bausteinchen. Fischstäbchen gehören weltweit zu den beliebtesten Tiefkühlprodukten. Bremerhaven an der Wesermündung ist mit einer Produktion von 2,7 Milliarden Stäbchen jährlich die "Welthauptstadt". Sie werden von dort in 20 Länder, darunter nach Österreich, exportiert. Kann man Fischstäbchen angesichts bedrohter Ressourcen in den Weltmeeren überhaupt reinen Gewissens essen? Und darf man den Siegeln für nachhaltig gefangenen Fisch vertrauen, die auf den Verpackungen kleben?


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Arzneistoffe aus Tiergift. Von Lennart Pyritz. Im Schleimfisch-Toxin soll ein neues Schmerzmittel stecken, ein Molekül aus der Mamba hilft bei Nierenproblemen. Schätzungen zufolge gibt es etwa 200.000 toxische Arten. Jede davon hat ein spezifisches Sekret, teils aus hunderten Komponenten. Die meisten sind Eiweißmoleküle. Viele davon sind klein, bestehen nur aus einer Kette von bis zu 100 Aminosäuren, und werden Peptide genannt. Darüber hinaus enthält zum Beispiel Schlangengift auch Lipide, Zuckermoleküle und Metall-Ionen. Trotz dieser Fülle existieren nur wenige Wirkstoffe aus Tiergiften, die es bis in die Apotheke geschafft haben. Manch ein Experte macht dafür die Pharma-Industrie verantwortlich, die das Risiko scheut. Dabei belegt eine jüngst veröffentlichte Studie, dass die Wahrscheinlichkeit, im Naturprodukt eine wirksame Substanz zu finden, um Größenordnungen über der Erfolgsquote anderer Strategien liegt. An manchen Stellen bremst die Pharmaindustrie - aber auch Patienten haben Bedenken, sich mit "Gift" behandeln zu lassen.


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19.30 Uhr

 

 

On stage

Jazzfestival Saalfelden: "Fuck La Migra" und andere Protestlieder von Marc Ribot. Gestaltung: Marlene Schnedl (Ausstrahlung in Dolby Digital-5.1-Surround Sound) "Songs of Resistance" nannte der u.a. aus der Band von Tom Waits bekannte Gitarrist Marc Ribot das Programm, mit dem er im Rahmen des grandiosen Auftritts beim Jazzfestival Saalfelden 2018 seiner Wut angesichts der politischen Situation in den USA, aber auch im Rest der Welt, Ausdruck verlieh. Ribot erinnerte in Gospels wie "We Are Soldiers In The Army" an die lange Tradition von Protestliedern und widmete sich unter anderem im aus eigener Feder stammenden Song "Fuck La Migra", der die gefürchtete US-Einwanderungsbehörde zum Thema hat, deren hochaktueller Fortschreibung in die Gegenwart. Das alles trashig und direkt, mit ungeschulter Stimme und brüchigen, schmutzigen Gitarrenklängen: So wie man es vom mittlerweile 64-Jährigen aus Newark, New Jersey, seit langer Zeit kennt. In Saalfelden waren an diesem 24. August 2018 außerdem Jay Rodriguez (Saxofone, Flöten), Nick Dunston (Kontrabass) und Nasheet Waits (Schlagzeug) dabei.


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21.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. 1. "Schelmenweisen" in Innsbruck 2. "Die geschiedene Frau" in Baden 3. Mahan Esfahani im Wiener Musikverein "Schelmenweisen" in Innsbruck Unter dem Motto "Schelmenweisen" spielt das Tiroler Symphonieorchester unter der Leitung Alexander Shelley am 17. Und 18. Jänner im Congress in Innsbruck. Nicht nur Richard Strauss wird mit seinem "Till Eulenspiegel" für musikalische Streiche sorgen, sondern auch Rossinis "Barbier von Sevilla", Joseph Haydn mit seiner "Abschiedssymphonie und Friedrich Gulda, der in seinem Cellokonzert auf einen von Pointen gepflasterten Weg durch Jazz, Volksmusik, Blasmusik und durch und durch höfische Musik führt. Solist ist der Cellist Michael Tomasi die Konzerte beginnen jeweils um 19.30 Uhr. "Die geschiedene Frau" in Baden Am 19. Jänner hat die Operette "Die geschiedene Frau" von Leo Fall Premiere auf der Bühne Baden. Sie nimmt musikalisch-satirisch die Freiheit und Gefangenschaft in der Ehe aufs Korn. Ein Missverständnis führt zur Scheidung der Jana von Lysseweghe von ihrem Mann Karel. Diesem wird zu Unrecht ein Treuebruch mit der jungen Gonda van der Loo, Anhängerin der freien Liebe, unterstellt. Nach vielen amourösen Verwicklungen kommt es schlussendlich doch zur Wiederversöhnung zwischen Jana und Karel. Leo Falls laszive moderne Operette "Die geschiedene Frau" u.a. mit Martha Hirschmann, Maya Boog und Matja? Stopin?ek wird von Leonard C. Prinsloo für die Bühne Baden inszeniert. Premiere ist am Samstag, 19. Jänner. Mahan Esfahani im Wiener Musikverein Der iranisch-amerikanische Cembalist Mahan Esfahani gastiert am 29. Jänner im Brahms Saal des Wiener Musikvereins um Musikliebhabern leidenschaftlich, fantasievoll und weltoffen die vielseitigen Klangmöglichkeiten des Cembalos ans Herz zu legen. In seinen Konzerten kombiniert Mahan Esfahani, die Musik Bachs gern mit neuen Werken für sein Instrument. Und das wird er auch in diesem Konzert tun, in dem er Barockes von Bach, Couperin und Gibbons mit kultigen neuen Werken u. a. von Iannis Xenakis verbindet - Beginn ist um 19.30 Uhr.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Adrenalin. Wenn Alarmbereitschaft zum Dauerzustand wird (1). Gestaltung: Johannes Gelich Eine Ikone des Aufbegehrens. Rosa Luxemburg und der Kampf um eine gerechte Gesellschaft (1). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Das Leben - Kein Irrtum. Friedrich Nietzsche und die Musik (1). Gestaltung: Eva Teimel


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Texte Töne 2018 (1). Gestaltung: Stefan Höfel. Zeitgenössische Musik trifft auf aktuelle Literatur beim Texte und Töne Festival im Funkhaus in Dornbirn. Auch heuer ist das Symphonieorchester Vorarlberg wieder mit dabei und präsentiert eine Uraufführung der Vorarlberger Komponistin Gerda Poppa, sowie Werke von Marko Nikodijevic und Nikolaus Brass. Ektoras Tartanis wird das Orchester leiten.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr)


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Scheidle Musikauswahl: Beate Linke-Fischer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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