Jetzt läuft auf Ö1:

Die Ö1 Klassiknacht

Hören
 

05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


13 Wertungen:      Bewerten

06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


0 Wertungen:      Bewerten

06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


13 Wertungen:      Bewerten

06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Die vielen Gesichter der Gerechtigkeit". In der Woche des Ö1 Schwerpunkts "100 Jahre Erste Republik" macht sich der Literatur- und Kulturwissenschafter Wolfgang Müller-Funk "Gedanken für den Tag" über die vielen Gesichter der Gerechtigkeit. - Gestaltung: Alexandra Mantler Am 11. November 1918 unterzeichneten die Entente-Mächte und Deutschland im französischen Compiègne einen Waffenstillstand und beendeten damit den Ersten Weltkrieg. Am 12. November 1918 um 15.00 Uhr erfolgte von der Parlamentsrampe aus die Ausrufung der Republik Österreich. In der Woche des Ö1 Schwerpunkts "100 Jahre Erste Republik" macht sich der Literatur- und Kulturwissenschafter Wolfgang Müller-Funk "Gedanken für den Tag" über die vielen Gesichter der Gerechtigkeit. Gerechtigkeit genießt in unserer Welt ein hohes Prestige. Wer möchte nicht, dass es gerecht zugeht? Wer möchte schon selbst als ungerecht gelten? Wer möchte nicht gerecht behandelt werden? Wie gerecht geht es in der Welt, in der wir leben, zu? Und ist eine vollständig gerechte Welt überhaupt denkbar? Gerechtigkeit ist ein Phänomen, das für den sozialen Zusammenhalt einer Gemeinschaft unverzichtbar ist. Aber ganz so einfach ist es mit der Gerechtigkeit nun auch wieder nicht - in bestimmten Konfliktsituationen denken nicht selten beide Kontrahenten, dass der jeweils andere ungerecht ist. Gerechtigkeit gründet auf moralischen Urteilen und ist stets eingebettet in ein bestimmtes Wertesystem. In modernen Gesellschaften wird darum und darüber gestritten, was gerecht ist und was nicht. Gerechtigkeit beinhaltet aber nicht nur eine Bewertung nach vorgegebenen Maßstäben, sondern ist immer auch ein Affekt. Wer sich ungerecht behandelt fühlt, der gerät in die Situation, wie er sich gegenüber dem erlittenen Unrecht verhalten soll. Revanche und Rache sind dabei ein verführerisches Angebot. Wer für eine gerechte Welt kämpfen will, der sieht sich mit der Frage konfrontiert, welche Mittel legitim sind, um dieses hehre Ziel zu erreichen und ob es nicht unter Umständen moralisch besser wäre, auf die Durchsetzung absoluter Gerechtigkeit zu verzichten, um nicht neues Unrecht zu stiften.


10 Wertungen:      Bewerten

07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


0 Wertungen:      Bewerten

07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


13 Wertungen:      Bewerten

07.52 Uhr

 

 

Leporello


2 Wertungen:      Bewerten

08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


0 Wertungen:      Bewerten

08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Mirjam Jessa. Katzensilber, Gebet und goldener Klang. "Politik ist Schicksal", soll Napoleon zu Goethe gesagt haben, als sie sich im Herbst 1808 morgens in Erfurt begegneten. Beethoven komponierte genau dagegen an. Wir wehren uns mit "Tikun olam", dem rabbinischen Konzept der "Reparatur der Welt", wie es Oswaldo Golijov am Beispiel seines Großvaters schildert. Endgültig versöhnt Franz Schubert mit seinen so vollkommen unmartialischen Märschen und im Besonderen mit den träumerisch zarten Trios darin.


9 Wertungen:      Bewerten

08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Biologe Nicolas Straube über leuchtende Haie der Tiefsee. Teil 2: Die Entdeckung einer neuen Art Gestaltung: Anja Petersen Redaktion: Renate Pliem Laternenhaie haben sich an das Leben in der Tiefsee angepasst. Ihren Namen ver-danken sie speziellen Leuchtorganen, die sie an den Flanken, der Schwanzflosse und an der Bauchseite besitzen. Die Leuchtorgane dienen den Haien nicht nur dazu, mit ihren Artgenossen zu kom-munizieren. Sie nutzen sie auch, um sich zu tarnen, indem sie das Restlicht imitie-ren, das von der Meeresoberfläche bis in die Tiefsee dringt. Die Folge ist, dass ihre Körperkonturen von unten nicht mehr wahrnehmbar sind. Sie machen sich vor Räubern quasi unsichtbar. Bislang haben Forscher über 50 verschiedene Arten von Laternenhaien entdeckt. Einer der bekanntesten ist der Zwerg-Laternenhai, der nur eine Größe von etwa 18 Zentimetern erreicht. Er gilt - neben dem Zylindrischen Laternenhai - als einer der kleinsten Haie der Welt. Laternenhaie leben hauptsächlich in Tiefen zwischen 200 bis 2000 Metern. Den bisherigen Rekord hält ein Exemplar, das von Forschern am Nordatlantischen Rücken entdeckt und fotografiert wurde - in über 3.000 Metern Wassertiefe.


22 Wertungen:      Bewerten

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg Spezial "1918"

Anatomie einer Zeitenwende. Gestaltung: Günter Kaindlstorfer, Tanja Malle, Sabine Nikolay, Wolfgang Ritschl und Peter Zimmermann *Trennungslinien. Die jungen Nationalstaaten straucheln.* Unruhe herrscht in Europa in den Jahren nach dem Ende des Ersten Weltkriegs - das gilt besonders für die Nachbarschaft der Ersten Republik: Ungarn, Italien und Jugoslawien. Aber auch für Polen. Und während in Italien Mussolinis Faschisten an die Macht drängen und in Rumänien die nicht minder faschistische "Eiserne Garde" Aufwind bekommt, etablieren sich in den Nachfolgestaaten der k. u. k. Doppelmonarchie autoritäre Regierungen. Nur die Tschechoslowakei bleibt demokratisch und gilt eine Zeitlang als demokratischer Vorzeigestaat, schildert Günther Kaindlstorfer. Sabine Nikolay erklärt Entstehung und Folgen des Versailler Vertrags, der im Mai 1919 nahe Paris unterzeichnet wird. Mit ihm endet der Erste Weltkrieg auch völkerrechtlich. Gleichzeitig wird damit der Völkerbund gegründet. Die neuen Staatsgrenzen Österreichs werden erst im September 1919 mit dem Vertrag von St. Germain festgelegt. Inhalt und Umstände der Errichtung dieser beiden Verträge werden oft als Auslöser für die politischen Entwicklungen der Folgejahre und das Aufkommen des Faschismus gesehen. "Der wahre Völkerkerker waren die Nationalstaaten", sagt dazu der Historiker Pieter Judson im Studiogespräch mit Wolfgang Ritschl. Die beiden reden über vermeintliche nationale Gegensätze und die Klassenfrage, sowie über die Situation der Minderheiten bzw. Volksgruppen in den neuen Nationalstaaten. Nicht nur in Österreich, auch in Deutschland, folgt auf das Kaiserreich die Republik - allerdings ohne territoriale Zersplitterung. In München und Berlin blüht die Moderne kurz auf. Doch gleichzeitig kämpfen verschiedene Gruppen um die Neuausrichtung der Politik und bilden paramilitärische Einheiten. Der Einfluss der russischen Revolution und Lenins radikale Reformen beflügeln linke sowie rechte Parteien. Ein politisches Experiment, die in München ausgerufene sozialistische Räterepublik, endet innerhalb weniger Monate im Blutbad. Die Situation in Deutschland nimmt Peter Zimmermann in den Blick. Und Tanja Malle erzählt, wie Wien einmal mehr zum Ziel- und Ausgangsort von Zu- und Abwanderung wird. Die Hauptstadt zieht viele deutschsprachige Jüdinnen und Juden aus den Nachfolgestaaten Österreich-Ungarns an. Das gilt auch für die Universitäten, wo der Antisemitismus dadurch noch virulenter wird. Sie sind damals Hochburgen des Judenhasses. Bereits Anfang der 1920er Jahre erlässt die Wiener Technische Hochschule, die heutige TU Wien, den ersten antisemitischen Numerus Clausus im gesamten deutschen Sprachraum. Moderation: Wolfgang Ritschl. Recherche der zeithistorischen Originaltöne: Michael Liensberger. Redaktion: Tanja Malle und Ina Zwerger.


0 Wertungen:      Bewerten

09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


11 Wertungen:      Bewerten

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

10.05 Uhr

 

 

Anklang

Eine Oper für die Ewigkeit: "Der Barbier von Sevilla" von Gioachino Rossini. Gestaltung: Michael Blees Viele Werke aus dem reichen Schaffen des vor 150 Jahren verstorbenen Gioachino Rossini sind trotz großer Anfangserfolge in gänzliche Vergessenheit geraten, um erst - und dies oft nur punktuell - ab 1960 wiederbelebt zu werden. Ein Werk war aber seit der Uraufführung nicht mehr von den Opernspielplänen wegzudenken: die 1816 uraufgeführte Buffa "Il barbiere di Siviglia". Und dies obwohl die Welt-Premiere im Teatro Argentina in Rom alles andere als unter einem glücklichen Stern stand. Viele Pannen sind bei der ersten Aufführung passiert und außerdem war ein Teil des Publikums dem Werk feindlich gesinnt. Rossini hatte es nämlich gewagt, zum älteren "Barbier" des hochangesehenen Giovanni Paisiello in Konkurrenz zu treten, was dessen Anhänger keinesfalls goutieren wollten. Auf das Fiasko der Uraufführung ist aber dennoch ein Siegeszug der Rossini-Oper um die ganze Welt gefolgt - mit zahlreichen Übersetzungen des "Barbiers" in andere Sprachen und ebenso vielen Bearbeitungen, mal mit Rezitativen, mal mit Dialogen, mit Rosina als Sopran oder als Mezzosopran, mit beliebigen Einlagen oder ganz original.


0 Wertungen:      Bewerten

11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Mein Ritterfiasko". Von George Saunders. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Frank Heibert. Es liest Markus Meyer. Gestaltung: Nicole Dietrich Ted arbeitet für einen Fun Park, in dem Ritterspiele inszeniert werden. Als er Zeuge wird, wie sein Chef eine Kollegin zum arbeitsplatzsichernden, "freiwilligen Sex" zwingt, wird er zum Statisten mit Miniaturrolle befördert. Aber dann belebt eine Pille gegen Lampenfieber seinen Sinn für Gerechtigkeit und treibt ihm die Courage in die Knochen ... George Saunders, 1958 in Texas geboren, gilt in den USA als einer der Meister der zeitgenössischen Shortstory. Er hat mehrere Bände mit Kurzgeschichten, einen Essayband und ein Kinderbuch veröffentlicht. 2017 avancierte sein erster Roman "Lincoln im Bardo" zum Bestseller und wurde u.a. mit dem Man Booker Prize 2017 ausgezeichnet.


12 Wertungen:      Bewerten

11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


7 Wertungen:      Bewerten

11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Rainer Elstner.


1 Wertung:      Bewerten

11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


11 Wertungen:      Bewerten

12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


0 Wertungen:      Bewerten

13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


0 Wertungen:      Bewerten

13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell

Frei zugänglich oder kostenpflichtig - Wie sollen Studien veröffentlicht werden? +++ Das Eis geht, kommt nun Eisenbahn in die Arktis? Open Access vs. Abo Vor kurzem haben Wissenschaftsorganisationen aus elf europäischen Ländern angekündigt, Forschung zukünftig nur dann zu fördern, wenn die Ergebnisse offen im Internet veröffentlicht werden - darunter auch der österreichische Wissenschaftsfonds FWF. Dabei geht es um insgesamt 7,6 Milliarden Euro Fördergeld. Doch viele renommierte Fachzeitschriften bieten kein oder nur eingeschränkt "Open Access" an. Dazu gehört die bekannte Medizin-Fachzeitschrift "The Lancet". Gestaltung: Marlene Nowotny Mit: Sabine Kleinert, Medizinerin und leitende Redakteurin "The Lancet" Arctic Ocean Railway Eis geht zurück und macht deshalb ein Projekt möglich: eine neue Bahnstrecke zwischen Finnland und Norwegen. So könnte der Seeweg von Helsinki nach Tokio von 22.000 auf 11.000 Kilometer halbiert werden - Schweden und die indigenen Völker sehen das aber skeptisch. Gestaltung: Carsten Schmiester, ARD/ NDR Stockholm Redaktion: Barbara Riedl-Daser


2 Wertungen:      Bewerten

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Turkish National Youth Philharmonic Orchestra, Dirigent: Cem Mansur; Alena Baeva, Violine. Leonard Bernstein: Serenade für Solovioline, Streichorchester, Harfe und Schlagzeug (nach Platos "Symposium") * Cemal Resid Rey: Instantanés * L. Bernstein: a) Divertimento for Orchestra; b) Zugabe: Ouvertüre zu "Candide" (aufgenommen am 13. September im Großen Sendessaal des ORF RadioKulturhauses in Wien) 100 aus sämtlichen Konservatorien der Türkei ausgewählte Talente von 16 bis 22 Jahren stehen gemeinsam auf der Bühne. Das Orchester, das 2007 mit Unterstützung der Sabanci-Stiftung gegründet wurde, tritt seit dem ersten Konzert mit dem großen Pianisten Murray Perahia international auf. Doch nicht nur die Auftritte in den renommiertesten Konzerthäusern Europas, auch Workshops und Seminare über Musik sind als soziales Werkzeug zum festen Bestandteil geworden. Eines der Steckenpferde ist das "Labor of Democracy": Hier unternimmt Orchesterleiter Cem Mansur mit den Jugendlichen und dem Publikum eine Reise, die die Struktur eines Orchesters als perfekte Metapher für das Lernen von Koexistenz, Führung, Selbstachtung und Verantwortung zeigt. (RadioKulturhaus)


1 Wertung:      Bewerten

15.30 Uhr

 

 

Moment

Von Wohnungsgrößen, Bauvorschriften und Neubauprojekten Die durchschnittliche Wohnungsgröße hat enorm zugenommen in Österreich: von 69 Quadratmeter Anfang der 1970er Jahre auf 100 Quadratmeter 2017. Gleichzeitig hat sich in diesem Zeitraum die Haushaltsgröße verringert: von 3 auf 2,2 Personen. Damit hat sich die zur Verfügung stehende Wohnfläche für den Einzelnen fast verdoppelt, von 23 auf 45 Quadratmeter. Luxuriöse Verhältnisse, so scheint es, verglichen mit anderen Metropolen wie Paris, London oder New York. Historisch unendlich weit entfernt vom Mieter oder Besitzer einer modernen Kleinwohnung mit gemeinsamer Dachterrasse erscheint heute der so genannte Bettgeher, der vor nur 100 Jahren oft verzweifelt und vergeblich nach einem Stück Privatheit in überteuerten und überbelegten Zinskasernen suchte. Was hat sich getan bei den Wohnungsgrößen? Wie werden Neubauprojekte geplant, um der Nachfrage gerecht zu werden - wie läßt sich das mit den Baukosten vereinbaren? Was wird überhaupt nachgefragt? Und was haben die immer schärferen Auflagen für Dämmung, Barrierefreiheit und Brandschutz mit der Wohnungsgröße zu tun? Nach der Sendung wollen wir von Ihnen hören. Unter 0800 / 22 69 79 erreichen Sie uns kostenlos aus ganz Österreich. Oder Sie schreiben uns ein Mail an: moment@orf.at. In jedem Fall gilt: Kommentare erbeten. Einen Ausschnitt Ihrer Reaktionen senden wir am Mittwoch, den 14.11., in Moment-Echo. Gestaltung: Alexander Musik


0 Wertungen:      Bewerten

15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Was am Kochen Spaß macht Rudi knurrt der Magen, aber er hat keinen Topfengolatschen-Hunger und keinen Jausenbrot-Gusto. Eine warme Mahlzeit muss her! Der Radiohund fragt Fabio, einen begeisterten Juniorkoch, nach einem einfachen Gericht für seine erste Kocherfahrung. Eine dampfende Suppe? Knusprige Kartoffelspalten? Fabio erzählt Rudi wie er zum Kochen gekommen ist, ob ihm immer alles gelingt und wie gefährlich scharfe Messer und kochendes Wasser wirklich sind. Gestaltung: Johanna Steiner


0 Wertungen:      Bewerten

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

Der Dichter der Schatten und Farben. Eine Annäherung an Georg Trakl. Von Renate Pliem und Reinhard Köberl Drogensucht, Kriegstrauma, Selbstmord: das kurze Leben des Georg Trakl war in dunkle Farben getaucht. Seine Gedichte spiegeln diese zerbrochene Welt wider. Sie sind aber auch Teile eines eigenen Universums, das der Dichter sprachgewaltig aus immer wiederkehrenden Chiffren und Metaphern schuf. Schatten, Mauern, Tiere, Pflanzen, Stimmungen, Klänge, Farben, Verfall kreisen wie in einem Kaleidoskop um den Betrachter. Georg Trakl wird im Jahr 1887 in Salzburg geboren. Schule abgebrochen, eine Apothekerlaufbahn eingeschlagen, der erste Kontakt mit Drogen. Trakl veröffentlicht früh Theaterstücke und Gedichte. Er hat finanzielle und künstlerische Förderer, die ihn bis an sein Lebensende unterstützten. Seine intensive Beziehung mit seiner Schwester Margarethe findet Ausdruck in den Gedichten. 1914 meldet sich Trakl als Freiwilliger zum Ersten Weltkrieg und wird an der Ostfront eingesetzt. Im selben Jahr tötet er sich durch eine Überdosis Kokain. "Seine Augen standen ganz fern - Er war als Knabe einmal schon im Himmel. Darum kamen seine Worte hervor auf blauen und weißen Wolken", schreibt Else Lasker-Schüler nach dem Tod des Dichterfreundes. Erst ab 1945 findet Trakls Werk größere öffentliche Beachtung.


0 Wertungen:      Bewerten

16.45 Uhr

 

 

Heimspiel

1. "Elsa Tootsie and the Miniband" das sind - nomen est omen - Elsa Tootsie sowie als dazugehöriges Kleinstensemble Artur Nutz und Michael Prehofer. Die Instrumentierung besteht aus Gitarre, Pedal-Steel-Guitar, Hackbrett, Schlagzeug und Cello. Auftreten werden die Virtuosen des hemdsärmeligen American Rock Sounds im Rahmen der Veranstaltung "Live@RKH" am kommenden Donnerstag ab 20 Uhr, gemeinsam mit Inner Tongue. Dahinter verbergen sich ein Wiener Musiker und ein Produzent, deren Namen im Dunklen bleiben. Nur soviel ist bekannt. Die Geschichte des im Frühling erschienen Debut Albums "Favors" ist untrennbar mit einer Erkrankung samt völligem Stimmverlust verbunden. Der musikalische Kosmos von Inner Tongue ist deshalb auch als ein Kampf gegen das Verstummen und die Stille zu interpretieren. 2. Um Musik geht es auch beim 25 jährigen Jubiläum der Ö1 Sendereihe Intrada. Gefeiert wird am kommenden Freitag ab 19 Uhr 30 im Rahmen eines Jubiläumskonzertes. 3. Mit der seltenen Instrumentierung Vibrafon und chromatische Mundharmonika präsentieren Flip Philipp, und Bertl Mayr am kommenden Donnerstag ab 20 Uhr im RadioCafe "The most beautiful Songs in the World". Seit 1989 ist der Vibrafonist Flip Philipp Mitglied der Wiener Symphoniker. Darüber hinaus arbeitete er im Laufe seines Musikerlebens mit Größen wie Natalie Cole, Joe Zawinul, Diana Ross, Placido Domingo, Jose Carreras oder Luciano Pavarotti zusammen. 4. Der Gast von Helmut Jasbar ist am kommenden Samstag ab 10 Uhr 5 im RadioCafe der Drehleier Experte Matthias Loibner.


1 Wertung:      Bewerten

16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


4 Wertungen:      Bewerten

17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


0 Wertungen:      Bewerten

17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


9 Wertungen:      Bewerten

17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Johann Kneihs. Das Debüt der Band Belle Fin aus Wien. Ein schönes Ende verspricht ihr Name - dabei stehen sie erst am Anfang. Der Sänger und Gitarrist Fabian "Belle Fin" Bachleitner, der Trompeter Robin Ullmann und der Bassist Peter Engel definieren das Wiener Lied als durchaus romantisch, mit einer zarten Jazz- und Pop-Note. Soeben hat das Trio sein Debütalbum "Fremde Soll Man Küssen" veröffentlicht. Außerdem würdigen die Spielräume die 15. Jubiläumsausgabe des Wiener KlezMore-Festivals, das noch bis zum 25.11. ein wie gewohnt überreiches und vielfältiges Programm zum Thema Klezmer und davon ausgehend weit darüber hinaus bietet.


15 Wertungen:      Bewerten

17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Der Untergang der Habsburger Monarchie. Mit Hannes Leidinger, Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Gestaltung: Isabelle Engels Am 12. November 1918, einen Tag nach dem Regierungsverzicht Kaiser Karls I., wurde die Gründung der Ersten Republik ausgerufen. Damit endete die mehr als 600 Jahre währende Herrschaft des Hauses Habsburg. Deren Reich war, wie kaum ein anderes, durch eine Vielfalt an Nationalitäten, Sprachen und Konfessionen geprägt. Dieses heterogene Machtkonglomerat war von Anfang an durch eine chronische Fragilität gekennzeichnet, zeigte aber eine beachtliche Überlebensfähigkeit. Das 19. Jahrhundert war durch Verluste an Territorium und Macht geprägt. Die Nationalitätenkonflikte verschärfen sich nach dem Ausgleich mit Ungarn 1867, der vor allem die slawischen Völker benachteiligte. Die Führung versuchte die Einheit der Monarchie und die Reputation des "Doppeladlers" mit Gewalt zu erhalten, das Militär ging äußerst gewaltsam gegen vermeintliche oder tatsächliche Illoyale vor. Die fatale Entscheidung für den Krieg gegen Serbien, der sich zum verheerenden Ersten Weltkrieg ausweitete, sowie 1916 der Tod von Kaiser Franz Joseph I., schwächten die Habsburgermonarchie enorm. Doch entscheidend für deren tatsächlichen Untergang waren die Ereignisse in den letzten Kriegsmonaten. Im November 1918 war die Monarchie militärisch und politisch tot. Wirtschaftlich, kulturell und vor allem mental scheint sie jedoch überlebt zu haben. Diese Einschätzung vom Fortleben der Monarchie in den Köpfen den Menschen führt zu Überlegungen, welche Alternativen es für den Donauraum gegeben hätte. Und sie deutet an, dass dies keine gute Voraussetzung für das Selbstverständnis und die Überlebensfähigkeit der Ersten Republik war.


4 Wertungen:      Bewerten

18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


0 Wertungen:      Bewerten

18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Porträt einer Region, die sich die Aufarbeitung der Geschichte zur Aufgabe gemacht hat. Gestaltung: Margarete Endl Mauthausen in Oberösterreich ist bekannt als KZ-Ort und als Stätte der Erinnerung. Auch in Nachbarorten waren in der NS-Zeit Orte des Grauens und der Vernichtung angesiedelt - die Stollen in St. Georgen an der Gusen etwa. 90.000 Menschen kamen damals in der Region Mauthausen, Langenstein und St. Georgen an der Gusen um. Die drei Gemeinden haben sich nun zu einer Bewusstseinsregion zusammengeschlossen, um die Zeit des Nationalsozialismus in ihren Gemeinden aufzuarbeiten und um daraus sinnvolle Erkenntnisse für die Zukunft zu gewinnen.


32 Wertungen:      Bewerten

18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


2 Wertungen:      Bewerten

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Über die Verwandtschaft linker und rechter Identitätspolitik. Von Lukas Wieselberg Die Schauspielerin Scarlett Johannson verzichtet auf eine Rolle als Transgender-Mann, weil ihr vorgeworfen wurde, selbst nicht transgender zu sein. Und beim Konzert einer Reggae-Band sollten Weiße besser keine Dreadlocks tragen, das sei eine unangemessene Aneignung schwarzer Kultur. Zwei Beispiele einer linken Identitätspolitik, die in den vergangenen Jahren aus dem Ruder gelaufen zu sein scheint. - Begonnen hat sie in den 1960er Jahren, als die US-Bürgerrechtsbewegung für die Rechte der Schwarzen kämpfte. Später folgten Feministinnen, Schwule und Lesben, verschiedene Ethnien, Alte, Behinderte, Dicke und Dünne und viele mehr. Allen gemeinsam ist, dass sie aufgrund individueller Identitäten und erfahrener Diskriminierung politisch handeln. Teilweise mit Erfolg. - Problematisch wird es, wenn die individuelle Betroffenheit zum einzig legitimen Maßstab für politische Aktivität wird. Dann wird jeder Diskurs über die Grenzen der durch (vermeintliche) Identität Verbundenen unmöglich. Das widerspricht dem universalen Charakter der Aufklärung und liegt zudem sehr nahe an einer alt-neu-rechten Identitätspolitik, die sich nicht zufällig als "identitär" bezeichnet.


0 Wertungen:      Bewerten

19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Benjamin Schmid und Yevgeny Chepovetsky, Violine; Thomas Selditz, Viola; Danjulo Ishizaka, Violoncello; Petrit Çeku, Gitarre; Piano Duo Zilan Zhao; Markus Schirmer, Nejc Kamplet und Saori Toyama, Klavier; Isabel Pfefferkorn, Mezzosopran; Claudia Trigueor Ocaña, Kontrabass; Ismael Barrios, Cajon; Maria Happel, Rezitation; Isaac Albéniz: Aus: "Suite espagñola" * Franz Liszt: Rhapsodie espagnole * Maurice Ravel: Rhapsodie espagnole * Xavier Montsalvatge: Cinco canciones negras * Gabriel Garcia Márquez: Dornröschens Flugzeug * Chick Corea: Spain (aufgenommen am 7. September im Schloss Eggenberg im Rahmen von "arsonare 2018" in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Franz Josef Kerstinger Ein Abend voller Temperament, Energie und Lebensfreude, an dem es uns nach Spanien und Südamerika zieht, wo den Menschen der Rhythmus sprichwörtlich im Blut liegt. Isaac Albéniz schuf mit seinen Danzas espagñolas einen umwerfenden Zyklus, der auf der Gitarre wohl am authentischsten und trefflichsten zur Geltung kommt. Die Gegenüberstellung der zwei spanischen Rhapsodien der "Nicht"-Spanier Franz Liszt und Maurice Ravel könnte musikalisch nicht zwingender sein. Die selten zu hörenden, vom ersten Ton an begeisternden Cinco Canciones Negras des feinsinnigen Spaniers Xavier Montsalvatge dürfen unserer Meinung nach an so einem Abend ebenso wenig fehlen wie die hypnotisch hämmernden Attacken von Alberto Ginasteras einzigem Klavierquintett und Chick Coreas bahnbrechendem Jazz-Standard Spain. Dazwischen lässt Maria Happel, beliebte Grand Dame des Wiener Burgtheaters, mit einem höchst amüsanten Text aus der Feder des Erfolgsautors Gabriel García Márquez aufhorchen. Disfrútalo! (arsonore)


1 Wertung:      Bewerten

21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


7 Wertungen:      Bewerten

22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


0 Wertungen:      Bewerten

22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Spezial "1918". Anatomie einer Zeitenwende. Gestaltung: Günter Kaindlstorfer, Tanja Malle, Sabine Nikolay, Wolfgang Ritschl und Peter Zimmermann


10 Wertungen:      Bewerten

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

30 Jahre Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik. Gestaltung: Stefan Höfel Vor 30 Jahren wurden die Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik ins Leben gerufen. Über 200 Werke kamen in diesen drei Dekaden beim Festival zur Uraufführung. Komponistinnen und Komponisten sowie Interpreten aus der ganzen Welt versammeln sich alljährlich im November in Bludenz und präsentieren zeitgenössische - oder besser gesagt - zeitgemäße Klänge. Derzeit leitet Clara Iannotta das Festival. Zu den Intendanten der letzten drei Jahrzehnte gehörten Wolfram Schurig, Alexander Moosbrugger und Georg Friedrich Haas. "Zeit-Ton" blickt zurück auf 30 Jahre Festivalgeschichte.


16 Wertungen:      Bewerten

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


0 Wertungen:      Bewerten

01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Scheidle Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


7 Wertungen:      Bewerten