Jetzt läuft auf Ö1:

Anklang

Hören
 

05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Watzlawick reloaded". Anlässlich des 10. Todesstages von Paul Watzlawick bearbeitet der Sozialarbeiter und Politikwissenschafter Roland Fürst das Leben von Paul Watzlawick und seine fünf Axiome und verknüpft diese mit Phänomenen wie der postfaktischen Kommunikation. Gestaltung: Alexandra Mantler "Man kann nicht nicht kommunizieren", lautet das erste der fünf Axiome der Kommunikationstheorie von Paul Watzlawick. Heuer jährt sich zum zehnten Mal der Todestag des österreichischen Pioniers der Kommunikationstheorie. Der gebürtige Kärntner Watzlawick war Psychotherapeut, Konstruktivist, Philosoph und Bestsellerautor und beeinflusste so Generationen. "Auch zehn Jahre nach seinem Tod sind seine Arbeiten aktueller denn je. In vielen Berufszweigen sind seine Konzepte nach wie vor Grundlage und Basiswissen", erklärt Roland Fürst. Roland Fürst ist Departmentleiter für Soziales an der Fachhochschule Burgenland und war im Vorjahr Mitveranstalter des ersten weltweiten Paul Watzlawick Symposiums. Der Sozialwissenschafter arbeitet gerade an der Herausgabe einer Publikation unter dem Titel "Watzlawick 4.0 reloaded", die im Herbst 2017 erscheinen soll. In seinen "Gedanken für den Tag" bearbeitet er das Leben von Paul Watzlawick und seine fünf Axiome und verknüpft diese mit Phänomenen wie der postfaktischen Kommunikation.


07.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello

Sommerreprisen "Literatur und Wandern" - so heißt eine bereits traditionelle Veranstaltungsreihe des Literaturhauses Niederösterreich. Nach zahlreichen Touren in der Wachau will man jetzt - in Kooperation mit "Global 2000" - auch fernere Regionen erkunden. Den Anfang machte Bodo Hell mit einer Wanderung "Auf und über den Hundsheimer Berg" an der Grenze zur Slowakei, begleitet vom "Global 2000"-Biologen Dominik Linhard und von Emanuel Zillner, dessen Schaf- und Ziegenherden auf den Trockenrasen und Wacholderheiden des Hundsheimer Berges weiden.- Gestaltung: Kristina Pfoser


08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (II)


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Eva Teimel. Zwei Denker musikalisch unterwegs. Wenn die Philosophie anhebt wie eine Ouvertüre, darf man gespannt sein, was sich hinter den Gedanken verbirgt. Sind sie in Dur oder in Moll? Arthur Schopenhauer klärt auf. Wird schließlich der Philosoph noch selbst zum Komponisten, kann er dem Hörer auf direkteste Art seine Gedanken vermitteln - dass jener Mensch, der die Musik verachtet, nämlich lediglich als geistloses, den Tieren ähnliches Geschöpf betrachtet werden kann. Also sprach? Friedrich Nietzsche.


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Ein Hotspot der Artenvielfalt. Mit dem Biologen Alexander Maringer in einer steilen Lawinenrinne im Nationalpark Gesäuse. Teil 3: Reptilien, Spinnen und Insekten. Gestaltung: Wolfgang Bauer Lawinenabgänge werden meistens als Naturkatastrophen betrachtet, Lawinenrinnen als Bahnen für die gefährlichen Schneemassen gesehen. Doch so manche Steilrinne, die im Winter als lawinengefährlich gilt, entpuppt sich im Sommer als Hotspot für eine artenreiche Fauna und Flora. So verhält es sich zum Beispiel mit dem Kalktal bei Hieflau am Ostrand des Nationalparks Gesäuse. Diese Steilrinne auf der Südseite des Tamischbachturms (2035 m) war bereits mehrmals Schauplatz großer Schadenslawinen. Daher schützt seit Jahrzehnten eine Lawinengalerie in der Nähe des Bahnhofs Hieflau die Geleise der Eisenbahn und die Gesäuse-Bundesstraße vor etwaigen Schneemassen aus dem Kalktal. Weiter oben zählt diese Steilrinne jedoch zu den artenreichsten Gebieten im Nationalpark Gesäuse. So stellt das Kalktal zum Beispiel eine wahre Oase für Schmetterlinge dar. An die 700 Schmetterlingsarten wurden dort festgestellt - was unter anderem am günstigen Mikroklima in der Rinne liegt. Sie ist nach Süden ausgerichtet und bietet überaus warme Bedingungen. Ein Höhenunterschied von 1500 Höhenmetern vom Gipfelbereich des Tamischbachturms bis hinunter zur Enns - und das auf kürzester Distanz - ermöglicht den Schmetterlingen an schönen Sommertagen ein problemloses Driften mit der Thermik von unten nach oben. Fallwinde wiederum können den seltenen Apollofalter, den Birkenspanner oder den Brombeerspinner in kürzester Zeit nach unten verschleppen. Reptilien wie Kreuzottern, Schlingnattern oder Heuschrecken - wie die akustisch interessante Schnarrschrecke - haben sich an das Leben in der Steilheit bestens angepasst. Angepasst sind auch die Legbuchen an den Rändern der Lawinenrinne. Während die Rinne selbst durch die häufigen Lawinenabgänge praktisch ohne Bäume ist, können die Buchen am Rande den Lawinenabgängen und dem Schneedruck standhalten, indem sie die Äste talwärts "legen". Wie es auch die Legföhren machen, die man als "Latschen" kennt. Da - wie bereits erwähnt - im Bereich der Enns die Infrastruktur durch technische Vorkehrungen vor Lawinen geschützt ist, können sich in der Lawinenrinne selbst die Naturprozesse ungestört entfalten - was die Artenvielfalt in der Rinne begünstigt.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Verdinglichung des Menschen

Kapitalismus und Gewalt (3). Gestaltung: Dorothee Frank Eine somalische Mutter und ihre zwei Babies werden an der ägyptischen Mittelmeerküste tot aufgefunden. Mit aufgeschnittenen und wieder zugenähten Oberkörpern ... Manchmal befördern Schlepper auch Flüchtlinge, die den horrenden Preis für die Überfahrt nicht zahlen können, und verkaufen sie dann an Organhändler. Die im Netz kursierenden Fotos der somalischen Opfer waren für Dorothee Frank der Anlass, den vielfältigen Zusammenhängen zwischen der Praxis kapitalistischer Ökonomie und Gewalt in allen Formen - auch den nicht so offensichtlichen - auf den Grund zu gehen. Wo soziale Hierachien keinen regionalen Spielregeln mehr unterworfen sind, wo ethische Verantwortlichkeit in der Anonymität globaler Wirtschaftsnetzwerke versickert, da werden immer größere Gruppen aus einem menschenwürdigen Leben ausgegrenzt. Die Verdinglichung von Menschen beginnt bei der Disziplinierung von Bürgern in reichen Staaten durch ein immer rigideres Sicherheitsregime - und endet, wie für die somalische Familie, auf der Mülldeponie derer, von denen kein Profit mehr zu holen ist.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Schlange und Mensch

Geschichte einer ambivalenten Beziehung (3). Gestaltung: Renate Pliem Die Schlange fasziniert und verängstigt zugleich: In vielen Kulturen wird sie als mächtige Beschützerin gesehen, im Christentum ist sie der Inbegriff des Bösen, der Verführung. Eine Natter umwindet den Wanderstab des griechischen Gottes Asklepios und wird so zum Symbol für Heilkunst. Eine Giftschlange bringt der ägyptischen Königin Kleopatra den Tod. Auch sprachliche Assoziationen sind vielschichtig: "Mit gespaltener Zunge sprechen", "falsch wie eine Schlange sein" evoziert Unaufrichtigkeit. Andererseits erscheint der Buchstabe S in Schlangenform und ahmt lautmalerisch den Zischlaut der Bodenbewohnerin nach. Bei vielen Menschen lösen Schlangen Unbehagen, Furcht und Ekel aus. Und das, obwohl die Tiere von Natur aus menschenscheu sind und die Gelegenheit, von einer Schlange gebissen zu werden, selten ist. Woher kommt diese Phobie? Ist es eine Urangst, die angeboren ist? Oder wird die Ablehnung durch tradierte Bilder und Vorurteile genährt? Renate Pliem sucht nach jahrtausendealten Schlangenmythen und vergleicht sie mit der Biologie der faszinierenden Tiere, die einen wichtigen Platz im Ökosystem einnehmen.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - 20 Jahre Anokha

Breakbeats und Utopien (3). Gestaltung: Paul Lohberger Im Juni 1997 erschien der Sampler "Anokha - Soundz of the Asian Underground". Diese Zusammenstellung ist ein Zeitdokument aus einer damals sehr lebendigen Unterabteilung der Londoner Szene, darüber hinaus sind mit dieser Musik viele Ideen verbunden, die heute utopisch wirken. Zusammengestellt wurde "Anokha" von Talvin Singh, einem Engländer mit indischen Wurzeln, der als Clubbetreiber und Musiker eine Londoner Szenefigur geworden war. Nun präsentierte Talvin Singh zwölf Titel, die Elemente klassischer indischer Musik mit elektronischer Clubmusik verbanden, im Kontext der aktuellen Formen von Dub/Jungle/Drum Bass und nach dem Vorbild von Ninja Tune und Metalheadz im engeren Sinn. In dieser Musik, in dieser Szene schien das globale Dorf bereits Wirklichkeit geworden. Denn nicht nur der Sound ließ sich elektronisch verbinden, auch das Internet entfaltete seine Wirkung und bot Anlass für positive Perspektiven. Nach dem Ende der großen Blöcke 1989 schien sich nun die ganze Welt zu verbinden. Freilich war Clubcommunity, von der hier die Rede ist, eine polyglotte und intellektuelle Avantgarde. Dies war kein lokales Phänomen in London: In Frankreich gab es die Buddha Bar, in New York Turntables On The Hudson. Indische und orientalische Klänge verbanden sich mit eleganter Elektronik. Multikulturelle Urbanität erschien als vielschichtige, jedenfalls positive Vision, die es heute noch in Yoga-Studios zu hören gibt. Als Anfang der 2000er Jahre Berlin tonangebend wurde, wurde Minimal Techno zum dominierenden Stil und der Soundpool der Clubmusik kleiner.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Johannes Leopold Mayer. Geigenvirtuosität an der Sonnseite der Nordkette. Giovanni Antonio Pandolfi Mealli: Violinsonaten op. 3 (Ars Antiqua Austria, Gunnar Letzbor) Ja doch - er war mit Wien zu vergleichen, der Habsburgische Hof zu Innsbruck. Dort beginnt nicht nur die österreichische Geschichte der großen Polyphonie, der Oper - gerade auf dem Gebiet der virtuosen Instrumentalsonate wurden hier wichtige Akzente gesetzt.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Literarisches Österreich: Tirol. "Haga Zussa. Die Zaunreiterin". Von Anita Pichler. Es liest: Gerti Drassl. Gestaltung: Edith-Ulla Gasser Haga Zussa ist eine Grenzgängerin: Sie reitet auf dem Zaun, sie sitzt zwischen Eingefriedetem und Offenem, sie befindet sich auf der Schwelle vom Heimischen zum Unheimlichen. Die allzu früh verstorbene Anita Pichler schildert in dieser von der Kritik hoch gelobten Erzählung die Geschichte einer Frau, die sich mit Gelegenheitsarbeiten durchschlägt, Fragebögen verteilt und absurde Antworten erhält. Anita Pichler wurde 1948 in Meran geboren, sie wuchs in Südtirol und in Triest auf, lebte ein Jahr in Biel in der Schweiz und längere Zeit als Literaturstipendiatin in Wien. Anita Pichler starb 1997.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung 1. Musikfestival Steyr 2. Montafoner Resonanzen 3. Steirisches Kammermusikfestival 1.Musifestival Steyr Das Musikfestival Steyr bringt mit Leonard Bernsteins West Side Story einen Musicalklassiker auf die Open Air Bühne von Schloss Lamberg in Oberösterreich und zwar von 27. Juli bis 12. August. "Rassenhass und Intoleranz begleiten die Gesellschaft seit jeher. Damit ist das Stück heute noch aktueller als damals", sagt der Intendant Karl Michael Ebner in einem Interview über die musikalische Version von Shakespeares Romeo und Julia nach dem Buch von Arthur Laurents, die vor 60 Jahren in New York uraufgeführt wurde. Die Liebesgeschichte zwischen Tony und Maria spielt vor dem Hintergrund der Bandenkriege rivalisierender Gruppen mit unterschiedlichem ethnischen Hintergrund. 1968 war das Werk zum ersten Mal in deutscher Sprache an der Volksoper zu erleben. Mitglieder dieses Hauses präsentieren das Musical jetzt auch in Steyr. Zu sehen ist die Fassung von Marcel Pravy gegeben, das heißt, der gesprochene Text ist Deutsch, die Lieder Englisch. Außerdem wird im Rahmen des Musikfestival Steyr für das junge Publikum ab fünf Jahren das Märchenmusical "Max und Moritz" aufgeführt und ein Theaterworkshop für 12 bis 14jährige vorbereitet. 2.Montafoner Resonanzen Das Musikfestival Montafoner Resonanzen, ehemals Montafoner Sommer, bringt unter neuem Namen vom 3. August bis zum 9. September wieder zahlreiche Künstler nach Vorarlberg. Das Festival hat sich seit seiner Gründung 1977 zu einem musikalischen Kleinod entwickelt. Der Festivalleiter Markus Felbermayer präsentiert an sechs Wochenenden in Kirchen und Gasthäusern des Tales verschiedenste Stilrichtungen - von Barock, Kammermusik und Jazz bis Volksmusik, Crossover und Orgel. Blockflötist Maurice Steger, Gambistin Hille Perl und Cembalistin Olga Watts eröffnen am 3. August die Montafoner Resonanzen in der Pfarrkirche in Tschagguns. Ein Anliegen des Festival-Konzepts sei es auch, neben der musikalischen Vielfalt, junge Musiker einzuladen und zu entdecken, so werden heuer Stipendiaten der Anne Sophie Mutter Stiftung in München für das Kammermusikwochenende ab dem 10. August eingeladen. Nach dem Jazz/Brass-Wochenende vom 14. bis 19. August, gibt es vom 25. bis 27. August Volksmusik auf den Gipfeln des Tales zuhören. Zentrum ist der so genannte Familienberg Golm. Am letzten Wochenende, ab 7. September, steht dann die Königin der Instrumente im Zentrum des Festivals. Auf den insgesamt 16 Orgeln, die es im Montafon gibt, wird Musik vom Barock bis zur Gegenwart interpretiert. 3.Steirisches Kammermusikfestival Vom 28. Juli bis zum 9. September findet heuer das steirische Kammermusikfestival statt. "Man will das ganze Land für die Kunst fruchtbar machen, in Kirchen, in Schlössern, in Klöstern, auf Dachterrassen im urbanen Umfeld", so umschreibt der Leiter des Festivalteams, Holger Hütter, das künstlerische Konzept, wobei kleine Besetzungen und das intime Zusammenspiel im Fokus stehen. Die musikalische Bandbreite reicht von Klassik bis Jazz. Die Festivaleröffnung findet im Landhaus Graz im Rittersaal um 19 Uhr 30 statt. Unter dem Titel "Im Herzen des Landes" geben das genau vor einem Jahr gegründete Hensel Quartett und das Wiener radio.string.quartet ein Benefizkonzert für das Hospiz der Elisabethinen. Es gibt Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy und Franz Schubert und Jazziges von John McLaughlin und Joe Zawinul. Für alle genannten Veranstaltungen gilt außerdem die Ö1 Clubermäßigung.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Hans Georg Nicklaus Jos van Immerseel und Claire Chavallier nehmen auf einem alten Bechstein-Flügel von 1870 berühmte und zu ihrer Zeit überaus beliebte "volkstümelnde" Tänze von Brahms, Grieg und Dvorak auf. Außerdem: Leipzig ehrt Hanns Eisler und der britische Rockstar Sting spendet Geld für das schwedische "Songlines"-Projekt. Dass Dvorak durch seine "Slawischen Tänzen" opus 46 mit 36 Jahren, nachdem er immerhin schon drei Symphonien und sechs Opern komponiert hatte, fast über Nacht als Komponist erstmals bekannt wurde, zeigt die Beliebtheit und Bedeutung dieser Kompositionen. "Salonstücke", "höhere-Töchter-Musik" - ja das sind sie freilich auch, diese kunstvoll eingerichteten Tänze, aber überdies für die Geschichte der Musik, vor allem die Geschichte des Musizierens zentrale Werke, getragen von der Idee einer "Zivilisierung" des Volkstümlichen.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

(I) Diotima String Quartet. Franz Schubert: Streichquartett Nr. 2 C-Dur D 32 * Johannes Brahms: Klarinettenquintett h-Moll op. 115 * (II) Martin Helmchen, Klavier. Franz Schubert: 13 Variationen über ein Thema von Anselm Hüttenbrenner a-Moll D 576 (aufgenommen am 1. und 4. Mai im Mozartsaal des Schlosses Schwetzingen im Rahmen der "Schwetzinger Festspiele 2017"). Präsentation: Peter Kislinger


15.30 Uhr

 

 

Moment - Leben heute

Die Russen und der Zottlhof. Ein pensionierter Schuldirektor erforscht Zeitgeschichte Seit vielen Jahren beschäftigt sich der pensionierte Lehrer und Schuldirektor Johann Hagenhofer mit der Geschichte der "kleinen" Leute in der Buckligen Welt, seiner Heimatregion. Er sammelt Fotos, Dokumente und Hunderte Interviews, in denen Menschen von ihrem Alltag erzählen. In den letzten Kriegswochen spielte Hagenhofers Wohnort Hochwolkersdorf eine Rolle, hier richtete die auf Wien vorrückende Sowjetarmee ihre Kommandostelle ein. Warum wurden in der Karwoche 1945 am "Zottlhof" in Wiesmath zwei Menschen ermordet? Porträt eines Chronisten und seiner Forschungsarbeit. Gestaltung: Andreas Maurer Wort der Woche: Tanja Rogaunig Echo: Andrea Hauer


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Radio für Kinder

Ob Elena und die 4B wirklich gewonnen haben - hört ihr, wenn ihr Rudi aufdreht. Vor zwei Wochen hat Elena dem Radiohund von der fantastischen Abschlussklassenfahrt der 4B und ihrem großen Fernseh-Show-Auftritt erzählt: gemeinsam mit Rehane und Levin und vielen ihrer Klassenkameraden hat Elena an der "1, 2 oder 3"-TV-Quiz-Show teilgenommen und dort Österreich vertreten. Für unseren Radiohund hat sie auch noch Interviews geführt! Und fast so spannend wie die Show selbst, war die Reise in die Filmstudios nach München. Elena: "Und: Action! Hallo, ich habe hier eine Kandidatin bei mir, Rehane - bist du aufgeregt, so kurz vor deinem Auftritt?" Rehane: "Ja, sehr." Elena: "Und hast du dich vorbereitet oder ist das eine Premiere? Hast du das Quiz geübt? Ein bisschen? Oder gar nicht?" Rehane: "Ich bin ein sehr spontaner Mensch." Gestaltung: Barbara Zeithammer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Praxis - Religion und Gesellschaft


16.40 Uhr

 

 

Radiodoktor - das Ö1 Gesundheitsmagazin


16.55 Uhr

 

 

Das Ö1 Musiklexikon

Kolophonium mit Rudolf Kögl Redaktion: Irene Suchy und Hans Georg Nicklaus


17.00 Uhr

 

 

Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Elke Tschaikner. Rendezvous in Griechenland: Mouskouri meets Belafonte Im Jahr 1960 beendet Harry Belafonte eine Welttournee in Griechenland. Nach einem Auftritt besucht er einen kleinen Club außerhalb von Athen, in dem lokale Künstler auftreten und hört eine junge Sängerin namens Nana Mouskouri, deren internationale Karriere erst beginnen wird. Ein paar Jahre später nehmen die beiden ein gemeinsames, heute fast vergessenes Album mit griechischen Liedern auf.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Ein Strom wird gebändigt. Zur Geschichte der Wiener Donauregulierung. Mit Severin Hohensinner, Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement an der Universität für Bodenkultur Wien. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Blickt man heute, etwa von der Reichsbrücke, auf den sehr geradlinigen Lauf der Wiener Donau, dann lässt sich kaum mehr etwas von der weit verzweigten und stets "wandernden" Auen- und Flusslandschaft erahnen, die es hier einmal gab und die jede Schiffsreise zu einem Abenteuer machte. Letzte verbliebene Zeugen dieser Zeit des alten Gewässernetzes sind der Donaukanal und die Alte Donau. Die zahlreichen Donauarme waren früher durchsetzt von Inseln. Die Menschen nutzten diese Insellandschaft bereits im Mittelalter intensiv. Man rodete das Holz, um Brenn- oder Bauholz zu gewinnen, oder nutzte die Inselflächen als Wiesen und Weiden. Auch die Versuche, die Donau zu bändigen, begannen früh: Bereits im 14. Jahrhundert wurde ein sogenannter "Wasserkünstler" namens Kaspar Hartneid aus Augsburg beauftragt, den "Wiener Arm", also den heutigen Donaukanal, mit einer Art Wasserpflug soweit auszutiefen, dass auch große Schiffe bis zur Stadt fahren konnten - das Vorhaben scheiterte allerdings. Erst mit der Donauregulierung zwischen 1870 und 1875 konnten nachhaltige Erfolge für die Schifffahrt erzielt werden. Doch als Hochwasserschutz war auch diese Regulierung nicht geeignet: Beim großen Hochwasser, 1954, standen abermals angrenzende Bezirksteile Wiens an die Donau unter Wasser. Zwischen 1972 und 1988 folgte dann die sogenannte "Zweite Wiener Donauregulierung", im Zuge derer auch die Donauinsel entstand. Die heutige Freizeitoase ist also primär ein Produkt des Hochwasserschutzes.


18.00 Uhr

 

 

Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Das Publikum liebt ihn, viele Politiker/innen fürchten ihn: Peter Klien, als Reporter für die Fernseh-Satiresendung "Willkommen Österreich" unterwegs, stellt keck unverblümte Fragen und bringt damit Politiker/innen mitunter ganz schön aus der Fassung. Lustige Fragen stellen kann er. Im Sommergespräch mit Elisa Vass muss der Kabarettist, der obendrein Altphilologe, Philosoph und Pressesprecher des Österreichischen Bibliothekenverbunds ist, nun Antworten geben: Wie überwindet man sich, eine richtig peinliche Frage zu stellen? Wird durch diese Art der Comedy das Infotainment gefördert? Was plant Peter Klien im bevorstehenden Wahlkampf? Und gibt es eine Verbindung zwischen der antiken Philosophie und dem Kabarett von heute?


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

Ein Kuhkalb, bitte! Von Lukas Tremetsberger Milchkühe werden in der heutigen Landwirtschaft mit Samenportionen von Zuchtstieren künstlich befruchtet. Bei Rinderrassen, die auf hohe Milchleistung gezüchtet wurden, haben männliche Kälber kaum einen monetären Wert. Sie geben naturgemäß keine Milch, wachsen langsamer als Kälber von Fleischrassen und sind weniger muskulös. Manche Milchbauern wünschen sich daher weibliche Kälber, weil ein Kuhkalb später zur Milchkuh wird. Tierzüchter haben eine Methode entwickelt, um die Spermien von Zuchtstieren anhand der Chromosomen zu trennen. Bei diesem Geschlechtssortieren werden die Spermien mit einem Farbstoff markiert. Aus Samenzellen mit X-Chromosomen entstehen nach einer Befruchtung weibliche Kälber, diese Spermien nehmen mehr Farbe auf als Y-Chromosomen und können aussortiert werden. Danach können Bauern ihre Kühe mit tiefgefrorenen Samenportionen belegen, die nur X-Spermien enthalten. Zu circa 90 Prozent gebären die Kühe tatsächlich weibliche Nachkommen. Eine Recherche auf Bauernhöfen und bei der Produktion von Rindersperma in Oberösterreich und bei der Trennung dieser Samenzellen in Norditalien.


19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Das SFJazz Collective mit "A Tribute to Miles Davis" 2016 im Wiener Konzerthaus. Die erste Besetzung des in San Francisco ansässigen SFJazz Collective wurde anno 2004 von Saxofonist Joshua Redman zusammen gestellt, seither geben sich in diesem basisdemokratisch, ohne Leader agierenden Oktett Koryphäen des zeitgenössischen Jazz die Klinke in die Hand, um jeweils für einige Jahre als Komponisten, Arrangeure und Improvisatoren den Sound des Ensembles mitzuprägen. Aus der aktuellen Besetzung des SFJazz Collective sticht vor allem die mit den Saxofonisten Davíd Sánchez und Miguel Zenón sowie Posaunist Robin Eubanks und Trompeter Sean Jones besetzte Bläser-Section hervor. In der Rhythmusgruppe finden sich ebenfalls bekannte Namen wie Vibrafonist Warren Wolf, Pianist Edward Simon und Bassist Matt Penman. Auf dem Programm des Auftritts im Wiener Konzerthaus am 4. November 2016 standen unkonventionelle Bearbeitungen von Stücken des SFJazz-"Jahresregenten" Miles Davis, darunter "So What", "Nardis", "Bitches Brew" und "Tutu", sowie kontrastvolle Eigenkompositionen aus der Feder der acht Instrumentalisten. Andreas Felber präsentiert die Höhepunkte des Abends.


21.00 Uhr

 

 

Salzburger Nachtstudio

"Salzburger Nachtstudio". Special im Rahmen von 50 Jahre Ö1 als Sommer-Serie die Wiederholung von "Als Radiohören gefährlich war", Teil 4 der Sendereihe aus dem Jahr 1989 von Franz Richard Reiter. Im Zentrum des vierten Teils der fünfteiligen Sendereihe stehen Programme, die sich von Palästina an Österreicherinnen und Österreicher wandten, und Programme, die von Frankreich vor seiner Besetzung durch deutsche Truppen in das bereits okkupierte Österreich ausgestrahlt wurden. In Palästina wandte sich ein Sender eigens an österreichische Soldaten in der Wehrmacht. In seinen Programmen sang auch Mario Kranz. Franz Richard Reiter ist es gelungen, eine Fülle seltener alter Aufnahmen aus Palästina zu finden, in denen Mario Kranz satirische Verse singt, und hat ihn vor das Mikrofon gebeten. Von Frankreich wurde vor seiner Besetzung durch deutsche Truppen von zwei Stationen in das okkupierte Österreich gesendet. Regelmäßig rief Dr. Fritz Bock in seine Heimat: "Harret aus, Österreich wird wieder frei!". Dr. Fritz Bock, der spätere österreichische Vizekanzler erinnert sich, dass er nach seiner Entlassung aus dem KZ Dachau in die Gestapo-Zentrale am Morzinplatz vorgeladen wurde, weil die Gestapo ihn mit dem Sendungsmacher verwechselte. Prof. Robert Bauer liest noch einmal aus dem Manuskript einer Sendung des "Österreichischen Freiheitssenders", die am 1. November 1939 von Frankreich in das okkupierte Österreich ausgestrahlt wurde. Prälat Johannes Österreicher hielt von Paris aus Radiopredigten. Wir bringen einen Ausschnitt aus der Radiopredigt vom 17. November 1939 mit dem Titel: "Legt die Waffen nieder!", die Prälat Österreicher noch einmal gesprochen hat. Lieder aus dem KZ mit u.a. Ester Bejarano, Coco Schumann und Ilse Weber.



22.00 Uhr

 

 

Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Die Verdinglichung des Menschen. Kapitalismus und Gewalt (3). Gestaltung: Dorothee Frank Schlange und Mensch. Geschichte einer ambivalenten Beziehung (3). Gestaltung: Renate Pliem 20 Jahre Anokha. Breakbeats und Utopien (3). Gestaltung: Paul Lohberger


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Zeit-Ton Magazin. Gestaltung: Astrid Schwarz Jeden Mittwoch präsentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuveröffentlichungen. Mit u.a. einem Rückblick auf die diesjährige Styriarte.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Pia Chryssochoidis Musikauswahl: Friederike Raderer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten