Jetzt läuft auf Ö1:

Wolfgang Amadeus Mozart: "Idomeneo"

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2714 Hörer

05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

2458 Hörer

06.00 Uhr

 

 

Frühjournal

269 Hörer

06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

2458 Hörer

06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

von Oliver Tanzer, Wirtschaftsjournalist bei der Wochenzeitung "Die Furche". "Vom Garten und seinen Mehrwerten". Gestaltung: Alexandra Mantler Man meint immer, der Mensch habe das Wirtschaften erfunden. Aber das Wechselspiel zwischen Geben und Nehmen, Wachstum, Investition und Innovation, selbst das Kapital und die Zinsnahme, werden in einfachster Weise auch in der Natur vollzogen und von der Logik der Natur gesteuert. Gibt es etwas, das die Ökonomie der Natur besser kann als der Mensch? Etwas, das sich die Ökonomie des Menschen von der Natur abschauen müsste? Rund um den Frühlingsbeginn erzählt Oliver Tanzer, Wirtschaftsjournalist bei der Wochenzeitung "Die Furche", von dieser Ökonomie des Gartens - ein Bogen, der sich vom Garten Eden bis zum Schlaraffenland spannt und vom mystischen Arkadien bis zu den Steppen Afrikas. Darin eingebettet Geschichten über Gärtner und Eroberer, Nachhaltigkeit und Kurzatmigkeit, vom Wachstum bei Bäumen und vom Wachstum an Aktienmärkten, von Grashalmen und Pantoffeltierchen. Gedanken für den Tag über das Universum der Flora und Fauna, und was es uns alles voraushat.

179 Hörer

07.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell

744 Hörer

07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

2458 Hörer

07.52 Uhr

 

 

Leporello

244 Hörer

08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (II)

495 Hörer

08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Bettina Barnay. Mozart wird am Dornbirner Bahnhof gespielt, Michael Köhlmeier träumt vom Bregenzer Bahnhof, André Heller hat Geburtstag, die Brassband Vorarlberg ist mit dem Unterseeboot unterwegs und ein ORF E-Musik Team im Museum: "Aufgenommen wurde das Konzert im Vorarlberg Museum am Kornmarktplatz in Bregenz. Auf der Bühne: vier Sängerinnen, eine davon aus Vorarlberg. Veronika Morscher. Sie lebt heute in Köln und hat dort das Ensemble "Of Cabbages and Kings" gegründet. Aber weder von Kohlköpfen noch von Königen wird gesungen, sondern von den Zweifeln, die man manchmal hat in der Liebe".

1299 Hörer

08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Flugfrösche, gleitende Echsen und segelnde Schlangen. Die Zoologin Silke Schweiger über die Amphibien und Reptilien Borneos. Teil 3: Ungewöhnliche Flugobjekte im 3-D-Test Frösche, die ihre Schwimmhäute als Flughilfen verwenden, um im Regenwald von Baum zu Baum zu gelangen; Schlangen, die ihre Rippen spreizen, den Schwanz als Steuerruder verwenden und bis zu zwanzig Meter weit durch die Luft gleiten und Flugdrachen, die für die Eiablage aus dem Blätterdach auf den Boden segeln. Im südostasiatischen Raum, insbesondere auf der Insel Borneo, haben Arten, die anderswo nur am Boden leben, Methoden entwickelt, wie sie sich gleitend oder segelnd im Regenwald durch die Luft bewegen können. Die Zoologin Silke Schweiger benützt in diesem Fall bewusst nicht das Wort "fliegen", da diese Tiere keine Flügel im eigentlichen Sinn ausgebildet haben. Die Kuratorin der Herpetologischen Sammlung am Naturhistorischen Museum Wien hat zahlreiche Forschungsreisen in den Regenwald auf Borneo unternommen und erzählt über die Besonderheiten einiger Amphibien und Reptilien der Insel.

244 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2714 Hörer

09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Der Verdauungsapparat

Eine Reise durch den Darm (3). Gestaltung: Nikolaus Scholz Dass unser Darm ein fabelhaftes Organ voller Sensibilität, Verantwortung und Leistungsbereitschaft ist, hat die Mikrobiologin Guilia Enders erstmals 2012 mit ihrem preisgekrönten Vortrag "Darm mit Charme" überzeugend dargestellt. Auch wenn der Darm zwei Drittel unseres Immunsystems ausbildet, ein bis zwei Kilogramm Bakterien beherbergt, und mehr als 20 eigene Hormone produziert, tappt die medizinische Forschung bei diesem Organ noch weitgehend im Dunkeln - etwa wenn die Sprache auf das Mikrobiom kommt, das landläufig - aber nicht ganz richtig - als Darmflora bezeichnet wird. So setzt sich das Mikrobiom - die Summe aller Bakterien und Mikroorganismen, die im Darm angesiedelt sind - bei jedem Menschen ganz individuell zusammen und wird im Wesentlichen durch die natürliche Geburt und das Stillen positiv stimuliert. Gefestigt wird die Zusammensetzung des Mikrobioms in den ersten Lebensjahren. Was also passiert mit unserer Nahrung, wenn sie Mundraum, Speiseröhre, Dünn- und Dickdarm passiert, welche lebenswichtigen Prozesse spielen sich dabei ab, und was können wir dazu beitragen, um diese Vorgänge zu unterstützen? Auch wenn uns die Beschäftigung mit dem Darm vielleicht unangenehm berührt - schließlich gehört auch die Ausscheidung dazu - wird es in der heutigen Zeit zunehmend wichtiger, auch diesem Organ Aufmerksamkeit und Pflege zu schenken, um uns in unserem Körper wirklich wohl fühlen zu können. Denn oft hängen Übergewicht, Depression und Allergien mit einem gestörten Gleichgewicht des Mikrobioms in unserem Darm zusammen. Einer von vielen Schlüsseln zu einem ausgewogenen und gesunden Mikrobiom ist unsere Ernährung.

3 Hörer

09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Jobprofil Programmierer/in

Vom Nerd zum Star? (3). Gestaltung: Anna Masoner Früher saßen sie im Keller, verstanden sich mit Maschinen besser als mit Menschen, tippten nächtelang sonderbare Zeichenfolgen in den Rechner ein und bröselten Tiefkühlpizzas in ihre Tastaturen. Heute bestimmen sie mit ihrem Code die Welt. Sie sind wertvolle Mangelware am Arbeitsmarkt, Headhunter bieten atemberaubende Summen und Arbeitsbedingungen um sie anzuwerben, wenn sie nicht gleich selbst mit ihrem eigenen Start-Up abheben. In beiden Bildern stecken jede Menge Klischees aber auch das vielbeschworene Körnchen Wahrheit. Das Image und auch der Beruf des Programmierers haben sich in jüngster Zeit gewaltig verändert. Unverändert ist allerdings der seit Jahren niedrige Frauenanteil, auch wenn an vielen Universitäten Programme laufen um das zu ändern. Der typische Entwickler ist männlich, unter 30, und ist in hohem Maße Autodidakt. Das hat vor kurzem eine Umfrage der Entwickler-Online-Community Stack Overflow ergeben. Die Arbeit macht ihnen vor allem dann Spaß, wenn sie ihre Zeit mit Coden und nicht in Sitzungen verbringen müssen. Auch wenn das oft bedeutet, Code wie am Fließband zu produzieren oder nächtelang auf Fehlersuche zu gehen. Und die Labels Rockstars, Ninjas oder Gurus, die ihnen so gerne umgehängt werden, finden die meisten zum Schmunzeln. Zwischen Fremd- und Selbstwahrnehmung von Programmierern und Programmiererinnen scheint also eine ziemliche Lücke zu klaffen. Zeit für einen Realitätscheck, findet Anna Masoner.

1 Hörer

09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Lexikon der österreichischen Popmusik

Hannes Patek, Georg Danzer, Chuzpe, Wanda (3). Gestaltung: Thomas Mießgang und Walter Gröbchen Im Januar 2017 hat das Radiokolleg eine Langzeit-Serie zur Geschichte der österreichischen Popmusik gestartet. Von "Ambros bis Qualtinger" von "Danzer bis Wanda" wird das Leben und Werk einzelner Musiker/innen und Bands dokumentiert, ihre Bedeutung für die österreichische Musiklandschaft reflektiert und ihr Beitrag zu einer kritischen Gegenkultur gewürdigt. Die zweite Lieferung beginnt mit dem heute beinahe vergessenen Conferencier und Teilzeitsänger Hannes Patek, der im Albert Sever-Saal im 16. Bezirk aus dem "Tanztee der Jungen Generation Ottakring" den Star Club Vienna formte. Diese nach dem Star Club Hamburg benannte Tanzveranstaltung war die Wiege der Wiener Beat-Bewegung und machte Bands wie die Austrian Evergreens, V-Rangers oder Beatniks zu lokalen Heroen. Und Hannes Patek brillierte sowohl als Turbo-Conferencier wie auch als Rock ´n` Roll-Shouter, der schnell hinter der Bühne mit einer Revox-Bandmaschine flotte Nummern wie "Skinny Minny" aufnahm. Der im Jahr 2007 verstorbene Georg Danzer ist heute vor allem als Interpret von Juxliedern wie "Jö schau" oder "Der Tschik" in Erinnerung geblieben. Doch sein Beitrag zum Austropop, den er mitbegründet hat, war viel größer: Danzer gehörte zu einem Zirkel junger Komponisten und Interpreten, die sich in Gerhard Bronners Fledermaus-Bar trafen und schrieb unermüdlich Lieder für sich und andere wie beispielsweise die Gruppen Madcaps und Malformation. Mit dem Album "Ollas leiwand" erzielte er 1975 seinen Durchbruch als ernstzunehmender Chansonnier, als Mitglied der All Star Band "Austria 3" wurde er in den 1990er Jahren endgültig als Mitgestalter einer spezifisch österreichischen Soundkontur kanonisiert. Die Gruppe Chuzpe war ab den späten 1970er Jahren die erste Wiener Punkband, die diesen Namen verdiente. Das minimalistische Trio um den Sänger und Texter Robert ´Räudig` Wolf, der seinen Beruf als Postbediensteter trotz beachtlicher musikalischer Erfolge nie aufgab, schaffte es, die international beschworene No Future-Stimmung überzeugend ins Wiener Raunzer-Milieu zu übertragen: Songs wie "Panik Alanig" oder "Beislanarchie" maßen einer Epoche den Puls, die Punk eher als "heiße Viertelstunde" (Fritz Keller) erlebte, denn als musikalische Weltrevolution. Dass Chuzpe mit einer Coverversion von Joy Divisions "Love will tear us apart" schließlich noch ein Ö3-Hit gelang, war eine schöne Volte der Pophistorie. Die Gruppe Wanda, die den Austro-Viererpack im März beschließt, ist eine der jüngsten Erfolgsgeschichten der heimischen Musikgeschichte: Eine klassische Buben-Gang in der Tradition der Stones oder der Pretty Things, ein Sound, der nach Blut, Schweiß und Bier schmeckt, ein näselnder Gesangsstil, bei dem man Echos von Falco heraushören kann und griffige Slogans wie "1,2,3,4, es ist so schön bei dir" trugen dazu bei, dass die Combo innerhalb von zwei Jahren vom Geheimtipp zum Crowdpleaser wurde, der sogar die Wiener Stadthalle füllt. Motto: "Gib mir alles, Baby, alles was du hast".

4 Hörer

09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute

886 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2714 Hörer

10.05 Uhr

 

 

Konzert am Vormittag

Budapest Festival Orchestra, Dirigent: Iván Fischer; Marc-André Hamelin, Klavier. Carl Maria von Weber: Ouvertüre zu "Der Freischütz" * Franz Liszt: Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur * Frédéric Chopin: Meine Freuden op. 74 Nr. 5, arrangiert Franz Liszt: Sechs Polnische Lieder S 480 * Sergej Prokofjew: Symphonie Nr. 5 B-Dur op. 100 (aufgenommen am 18. Februar 2016 in der Carnegie Hall, New York). Präsentation: Peter Kislinger

1643 Hörer

11.35 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

875 Hörer

11.40 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Der Engel" und "Verwahrt ist nicht vergessen". Zwei Erzählungen von Hans Christian Andersen (aus dem Dänischen von Eva Maria Blühm). Es liest Peter Matic. Gestaltung: Bernhard Herrman. Präsentation: Julia Zarbach Zwei berührende Geschichten von Hans Christian Andersen: in einer erzählt er von einem Kind, das ein Engel nach schwerer Krankheit in die Herrlichkeit Gottes trägt, in der anderen zeigt er, dass gute Taten nicht vergessen werden. Hans Christian Andersen (1805-1875) verließ schon in früher Jugend sein ärmliches Elternhaus und ging allein nach Kopenhagen, um berühmt zu werden. Und berühmt wurde er - vor allem durch seine Märchen, die er von 1835 bis 1848 in acht Bänden publizierte. Er bearbeitete Volksmärchen, bis sie seinen Ansprüchen genügten und gleichzeitig von Kindern verstanden werden konnten. Seine Geschichten werden bis heute überall auf der Welt gelesen.

499 Hörer

11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute

886 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache

2734 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Ö1 bis zwei

mit Rainer Elstner.

1563 Hörer

13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell

237 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2714 Hörer

14.05 Uhr

 

 

Von Tag zu Tag

903 Hörer

14.40 Uhr

 

 

Moment - Leben heute

Schüler gegen Amazon Co. Wie zwei 17-jährige Wiener den heimischen Buchmarkt retten wollen. Gestaltung: Jonathan Scheucher Wort der Woche: Marie-Claire Messinger Moderation und Redaktion: Bea Sommersguter Spätestens seit dem Jahr 2000 ist der Online-Markt für Bücher mit multinationalen Anbietern wie Amazon auf dem Vormarsch. Vor allem kleine Buchhandlungen können dem Konkurrenzdruck nicht standhalten und müssen zusperren. Zwei Wiener Gymnasiasten wollten hier nicht tatenlos zusehen. In den Weihnachtsferien hatten Sie die Idee, Bücher von lokalen Buchhändlern aus ihrem Bezirk mit dem Fahrrad zuzustellen. Sie entwickelten eine Bestell-Website, mit der sie bereits zwei Wochen später online gingen. Der Zuspruch war von Anfang an groß. Seit Mitte Jänner sind sie mit ihren Rädern von Montag bis Freitag pausenlos im Einsatz. Was als idealistisches Projekt begonnen hat, könnte sich bald zu einem realistischen Geschäftsmodell entwickeln: Als nächster Schritt steht die Gründung einer Kommanditgesellschaft an. Über die Frage, wie man mit Büchern abseits des Internet-Marktes verdienen kann.

450 Hörer

14.55 Uhr

 

 

Rudi! Radio für Kinder

Verführerisch süß. Warum ist etwas ungesund, das so gut schmeckt wie Süßigkeiten? Eine Woche lang steht Zucker im Mittelpunkt eines ORF-Schwerpunkts zum Thema "bewusst gesund" und kommt dabei nicht gut weg. Zucker ist ungesund, sagt der Tonmeister zu Rudi, wenn dieser drei Topfengolatschen am Tag verdrückt. Aber warum schmeckt Süßes dann so gut? Der Radiohund fragt bei der Ernährungswissenschaftlerin Marlies Gruber nach und startet eine Umfrage unter Kindern, wie viel Süßes ihrer Meinung nach zu viel ist.

251 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2714 Hörer

15.05 Uhr

 

 

Apropos Musik

mit Renate Burtscher. Koloraturen. Färben im Interpretationsvergleich. Für die Königin der Kehlgeläufigkeit, für Edita Gruberová, sind die schnellen Läufe hinauf und hinunter etwas Irreales, die aber nur dann einen Sinn ergeben, wenn die Sängerin die Koloraturen mit Leben erfüllen kann. Die Geschichte der Koloratur ist vom Gegensatz zwischen einer nur der Virtuosität und einer auch der Dramatik dienenden Verzierung bestimmt. Dies kommt bei Mozarts "Zauberflöte" sowie in der "Entführung aus dem Serail" zum Ausdruck: zum einen wollte er der geläufigen "Gurgel" einer Sängerin wie Aloysia Weber Genüge tun, zum anderen dienen die Koloraturen im Gesang der Königin der Nacht dem Ausdruck und der Charakterisierung der Rolle. Zunächst war das Färben, das atemberaubend leichte Verzieren von Melodien nicht verpflichtend, erst Francesco Cavalli legte die Koloraturen als einen notwendigen Bestandteil der Arie in der italienischen Oper fest. Ein Komponist wie Rossini schrieb seinen Primadonnen wohl auch deshalb die Koloraturen vor, d.h. notierte sie verbindlich, um der teilweise ausufernden Improvisationspraxis seiner Sängerinnen entgegenzuwirken. Was macht sie aus, die Kunst der Koloratur, was für Frauentypen sind es, die durch sie charakterisiert werden und in welcher Stimmungslage treffen wir sie an, wenn sie Koloraturen singen?

1949 Hörer

16.00 Uhr

 

 

Praxis - Religion und Gesellschaft

206 Hörer

16.40 Uhr

 

 

Radiodoktor - das Ö1 Gesundheitsmagazin

108 Hörer

16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben

175 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Journal um fünf

572 Hörer

17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal

755 Hörer

17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa. Songs schreiben und sie singen - zwei Perspektiven: ANNA KATT aus Linz und Ed Sheeran aus der englischen Provinz Anna Katt ist der Name einer dreiköpfigen Band aus Linz, die jetzt ihr zweites Album veröffentlicht hat, die Sängerin heißt Christina Lindberg und stammt aus Kattegat in Südschweden. Weshalb sie auch abwechselnd auf Schwedisch und Englisch singt und dieses Album "Til En Vän" eigentlich die Anmutung einer internationalen Produktion hat. Auch die klangliche Reduktion basierend auf den Gitarren von Stefan Lindberg und Manu Mitterhuber legt gekonnt den Fokus auf Christinas versammelte und doch sensible Stimme und die Texte. Der 26-jährige britische Singersongwriter Ed Sheeran hat heuer gleich mehrere Rekorde gebrochen. Außerdem ist er der meist gestreamte Popmusiker aller Zeiten und hat bisher mehr als 20 Millionen Alben verkauft. Seine Konzerte sind in wenigen Minuten ausverkauft und er zählt jetzt schon zu den Bestverdienern mit einem geschätzten Vermögen von 275 Millionen Dollar. Und die Musik? Nicht schlecht! Aber was macht den Unterschied aus, warum manche Musikerinnen und Musiker gerade so davon leben können und einige wenige millionenschwer werden?

1093 Hörer

17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Kreuzzüge. Religiöser Kampf und kultureller Austausch. Mit Stephan Köhler, Historiker und Mitarbeiter am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte, Universität Mannheim. Gestaltung: Isabelle Engels Mit dem spontanen Zuruf "Gott will es!" antwortete die Menge auf die Predigt Papst Urbans II. 1095 in Clermont, in der er zur Befreiung Jerusalems und zum Aufbruch in das Heilige Land aufrief. Er wurde zum Schlachtruf einer Bewegung, die später als "Die Kreuzzüge" in die Geschichte eingehen sollte. Der Begriff "Kreuzzüge" gehört zur politischen Standardrhetorik. Nicht zufällig nannte schon 1948 der US-amerikanische General und spätere Präsident der Vereinigten Staaten, Dwight D. Eisenhower, seine Kriegsmemoiren "Crusade in Europe" - eine Anspielung auf den Kampf gegen das Böse und Nazi-Deutschland. Auch Djihadisten sprechen in Bekennervideos nach Terrorakten von einem "Heiligen Krieg" gegen die "Ungläubigen" und reihen ihre Aktionen damit in die Tradition mittelalterlicher Religionskriege ein. Der Begriff "Kreuzzug" wird heute inflationär gebraucht - doch was steckt hinter dem ursprünglichen Phänomen des Kreuzzugs? Die Quellen des 11. Jahrhunderts, der Zeit des ersten Kreuzzugs, kannten das Wort Kreuzfahrer nicht und bezeichneten Wallfahrer und Kreuzfahrer gleichermaßen als "Peregrini", Pilger. Das Wort Kreuzzug entstand erst knapp 100 Jahre später. Die Kreuzzüge gelten häufig als Ausdruck einer "mittelalterlichen" Mentalität, die zutiefst von Frömmigkeit, Brutalität und fanatischem Glauben geprägt war. Zweifellos fanden im Mittelalter mit aller Härte geführte Konfrontationen zwischen unterschiedliche Kulturen und Religionen statt. Doch auf der anderen Seite förderten Kreuzzüge das Interesse an "den Anderen". Abt Petrus Venerabilis ließ 1142 die erste lateinische Koranübersetzung durch die berühmte Übersetzerschule in Toledo anfertigen - einer Stadt, die 35 Jahre zuvor noch unter muslimischer Herrschaft stand. Ebenso kam es durch die Kreuzzüge zu einem regen Austausch an Waren, wissenschaftlichen Erkenntnissen und technischem Knowhow - über konfessionelle Grenzen hinweg.

327 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Abendjournal

1068 Hörer

18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Mittwochsrunde zu einem aktuellen Thema

814 Hörer

18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell

306 Hörer

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2714 Hörer

19.05 Uhr

 

 

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

Die Planeten-Schützer. Wenn irdisches auf außerirdisches Leben trifft. Von Guido Meyer. "Life" heißt der amerikanische Sci-Fi-Streifen, der am 23.3. in den österreichischen Kinos anläuft und in dem Proben vom Mars auf die Internationale Raumstation zur Untersuchung gebracht werden. Die Menschheit gerät in Kontakt mit außerirdischen Lebensformen - und ist dieser Infektion schutzlos ausgeliefert: ein Alptraum für Weltraumwissenschafter/innen. Dieses Szenario erscheint keinesfalls unrealistisch. Denn die NASA erwägt derzeit eine sogenannte Mars Sample Return Mission, die automatisch Bodenproben des Roten Planeten zur Erde bringt. Eine Kontaminierung der Erde muss ebenso ausgeschlossen werden wie eine Verseuchung in die andere Richtung: Mikroben im Weltall, wo immer es sie geben mag, dürften nicht mit solchen von der Erde infiziert werden. - Unter dem Stichwort "Planetary Protection" sind Regeln für solche Fälle zusammengefasst, die für alle raumfahrenden Nationen gelten. Für den Fall des Falles ...

954 Hörer

19.30 Uhr

 

 

Philharmonisches in Ö1

Antonin Dvorák: a) Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104 (Dirigent: André Previn; Heinrich Schiff, Violoncello; aufgenommen im Februar 1992 im Wiener Musikverein); b) Symphonie Nr. 6 D-Dur op. 60 (Dirigent: Myung Whun Chung; aufgenommen im April 1999 im Wiener Musikverein) * Sergej Rachmaninow: Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll op. 19 (Heinrich Schiff, Violoncello; Elisabeth Leonskaja, Klavier). Gestaltung: Stefanie Maderthaner

450 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Salzburger Nachtstudio

Ein gutes Leben für alle. Impulse von einer Konferenz an der Wirtschaftsuniversität Wien. Gestaltung: Birgit Dalheimer Wie kann Arbeit - auch unbezahlte - gerechter verteilt werden? Wie kann eine Energie- und Ressourcenwende gelingen? Oder wie sieht die optimale gemeinsame Nutzung von öffentlichen Räumen und Einrichtungen in der Stadt aus? Diese und ähnliche Fragen spielen eine Rolle in der Diskussion um die Möglichkeiten eines guten Lebens für alle. In der aktuellen Übergangszeit, die vielfach von Verunsicherung, Angst und Pessimismus geprägt ist, beschreibt das "gute Leben für alle" eine Welt, in der das freie Zusammenleben friedlich und solidarisch organisiert wird. Es ist eine Utopie. Ein Denkangebot, das Hoffnung gibt und auf Potenziale fokussiert. Aber es ist auch eine konkrete Utopie, ein Kompass, der den utopischen Horizont mit konkreten Umsetzungsschritten verbindet: Was können Menschen hier und jetzt tun, um Freiheit, Solidarität, Nachhaltigkeit und Demokratisierung zu fördern? Birgit Dalheimer präsentiert Ideen und Impulse, die bei einer Konferenz der Wirtschaftsuniversität Wien präsentiert werden.

335 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachtjournal

631 Hörer

22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Der Verdauungsapparat. Eine Reise durch den Darm (3). Gestaltung: Nikolaus Scholz Jobprofil Programmierer/in. Vom Nerd zum Star? (3). Gestaltung: Anna Masoner. Lexikon der österreichischen Popmusik. Hannes Patek, Georg Danzer, Chupze, Wanda (3). Gestaltung: Thomas Mießgang und Walter Gröbchen

1003 Hörer

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2714 Hörer

23.03 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

875 Hörer

23.08 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Zeit-Ton Magazin. Rückblick, Vorschau und aktuelle Veröffentlichungen. Gestaltung: Marlene Schnedl

1754 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2714 Hörer

00.05 Uhr

 

 

Nachtquartier

406 Hörer

01.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2714 Hörer

01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Musikauswahl: Gerhard Hafner 03:00 Uhr Nachrichten

2669 Hörer