Jetzt läuft auf Ö1:

Kulturjournal

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2558 Hörer

05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

2411 Hörer

06.00 Uhr

 

 

Frühjournal

265 Hörer

06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

2411 Hörer

06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

von Marlies Matejka, Leiterin der Telefonseelsorge. "Die Kunst des Zuhörens". Gestaltung: Alexandra Mantler Seit fast 35 Jahren arbeitet Marlies Matejka bei der Telefonseelsorge. Dort kann man anrufen, wenn man ein Anliegen, eine Sorge oder ein Problem hat und darüber reden will. Mehrere tausend Gespräche hat sie in diesen Jahren geführt, viele Lebensgeschichten gehört: "Ich bin immer wieder berührt von menschlichen Schicksalen und davon, wie Betroffene trotz allem ihr Leben meistern. Das hat mich Demut und Respekt gelehrt." Sehr oft hat Marlies Matejka am Ende eines Gesprächs den Satz gehört: "Danke, dass Sie mir zugehört haben". In ihren "Gedanken für den Tag" fragt die Leiterin der Telefonseelsorge: Was hat es mit dem Zuhören auf sich? Warum scheint manchmal geradezu eine Sehnsucht danach zu bestehen, dass da jemand ist, der mich wahrnimmt, der Zeit hat, dem ich etwas erzählen kann. Der zuhört ohne gleich von sich selber zu reden oder viele scheinbar gute Tipps und Ratschläge für mich hat. Und sie stellt fest: "Wenn mir jemand zuhört, dann nimmt sie oder er Anteil an mir. Dann bin ich in Beziehung, dann bin ich mit all meinen Gefühlen und Gedanken nicht alleine".

177 Hörer

07.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell

727 Hörer

07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

2411 Hörer

07.52 Uhr

 

 

Leporello

236 Hörer

08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (II)

480 Hörer

08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Renate Burtscher. Die traurige Geschichte dreier Prinzessinnen aus Sym, ein Gedicht über das Nicht-Fertig-Werden und ein sehr lautes Stilleben. Ernest Hemingway verbrachte in den zwanziger Jahren mit seiner Familie zwei Winter im vorarlbergerischen Schruns. Über das Skifahren schrieb er: "Die Knöchel eng aneinander, tief gebückt in die Geschwindigkeit gelehnt, fielen und fielen wir im stillen Zischen des frischen Pulverschnees." Hemingway hat Vorarlberg nie vergessen. Selbst beim Anblick des Kilimandscharo soll er sich an die Berge von Schruns im Montafon zurück erinnert haben.

1273 Hörer

08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Rätselhafte Pflanzenreste. Der Archäobotaniker Andreas Heiss über verkohlte und verschüttete Funde aus der Vorzeit. Teil 3: Vom Ursprung der Textilfarben. Gestaltung: Ilse Huber Bei Ausgrabungen findet man nicht nur Knochen und Kunsthandwerkliches, sondern Beigaben, die von Pflanzen stammen. Sie sind auf den ersten Blick nicht sofort Samen oder Wurzeln erkennbar, sondern verstecken ihre wahre Identität hinter verkohlten oder zusammengepressten "Knödeln". Ihr Aussehen unterscheidet sich oft kaum von der Umgebung. Doch bei genauerem Hinsehen, unter Einsatz von speziellen Geräten und Methoden, treten besondere Überraschungen für die Archäobotaniker zutage: zum Beispiel >chnitzte Mobiliarteile oder Textilien, die mit Pflanzen gefärbt wurden. Die Bestimmung ihrer Herkunft erfordert viel Recherchearbeit in situ, aber auch in den <alen Archiven. Ob in heimischen Seeufersiedlungen, im Schlamm oder im orientalischen Erdreich: Essensreste und Backofenrückstände geben viel Aufschluss über vergangenes Leben, aber auch Latrinen stellen etliche Hinweise für Wissenswertes aus der Vorzeit dar.

241 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2558 Hörer

09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Welt wächst zusammen

Migration als Chance und Bedrohung (3). Gestaltung: Sonja Bettel Globalisierung. Diesen Begriff machte der US-amerikanische Trendforscher John Naisbitt Anfang der 1980er Jahre mit seinem Buch "Megatrends" populär, in dem er beschrieb, wie die nationalen Wirtschaften in einen weltweiten Wettbewerb eintreten und wer ihn gewinnen wird. Wer später gegen den Abbau von Handelshemmnissen zu Lasten schwächerer Ökonomien und eine gerechtere Besteuerung von Unternehmensgewinnen eintrat, wurde später als "Globalisierungsgegner" bezeichnet, ja sogar beschimpft. Eine grenzenlose Welt für Güter, Gewinne, Kommunikation und Daten wird als Ideal hingestellt, während gleichzeitig wieder Grenzbalken geschlossen und Mauern errichtet werden - aber nur für Menschen. Menschen dürfen sich in der Welt frei bewegen, solange sie eine Kreditkarte in der Tasche haben und nach ihrem Urlaub oder geschäftlichen Aufenthalt wieder nach Hause fahren. Wollen sie langfristig oder gar dauerhaft in einem anderen Land leben als in jenem, in dem sie geboren wurden, also migrieren, wird es schwierig. Dabei ist Migration dem Menschen immanent. Menschen sind immer schon migriert, wenn sie sich anderswo bessere Lebensbedingungen erhofft haben oder in ihrer Heimat nicht mehr leben konnten. Sie sind mit ihren Weidetieren gewandert, für die Ausbildung, den Handel, saisonal oder dauerhaft für eine Arbeitsmöglichkeit, weil Herrscher neue Gebiete besiedeln wollten und deshalb Menschen dorthin gelockt haben, weil sie aus ihrer Heimat vertrieben wurden oder einfach, weil sie neugierig waren. Sie haben ihre Sprache, ihre Fertigkeiten, ihre Ideen und ihr Wissen in ihre neue Lebensumgebung gebracht und von dort Wissen, Waren und Fertigkeiten zurück in ihre ursprüngliche Heimat. Migration kann eine Chance für die Migrierenden sein, für ihre zurückgebliebenen Familien und Dörfer und für die Gesellschaften an ihren Zielorten. Gleichzeitig wurde sie aber immer auch als Bedrohung erlebt. Das Fremde verunsichert - alle Seiten gleichermaßen, die Sesshaften aber meist mehr als die Übersiedelnden. Und weil oft jene Menschen einer Gesellschaft migrieren, die besonders robust und flexibel sind, haben Menschen an den Zielorten Angst vor Konkurrenz. Eines ist jedoch klar: In Zeiten der Globalisierung von Waren, Informationen, Sprachen und Kulturen wächst die Menschheit zusammen - for better or for worse.

1 Hörer

09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Essen aus dem Labor

Wie ernährt sich die Welt der Zukunft (3). Gestaltung: Isabella Ferenci Eine Pille, die eine ganze Mahlzeit ersetzt oder Maschinen, die Essen sozusagen aus der Luft herzaubern, man kennt das aus Science-Fiction- Filmen. Solche Zukunftsideen suggerieren, dass man durch Forschung den Hunger auf der Welt beenden und viele Ressourcenprobleme lösen könnte. Ganz so weit sind wir mit der Technologie allerdings noch nicht. Aber im Jahr 2050 werden neun Milliarden Menschen auf der Welt leben - und die herkömmlichen Methoden der Landwirtschaft werden sie kaum ausreichend und gesund ernähren können. Vor allem die Viehzucht ist dabei ein Problem: Sie braucht Platz, viel Energie und gehört zu den großen Treibern des Klimawandels. Wenn man sich also fragt, wie die Welt von morgen aussehen könnte, dann spielt dabei eine große Rolle, woher Fleisch in Zukunft kommen wird. Setzen wir auf Ersatzprodukte, die Protein liefern und vielleicht in ihrer Form Fleisch imitieren, oder doch auf "richtiges" Fleisch - selbst wenn es vielleicht in sterilen Stahltanks wächst, und Tiere gerade mal eine Gewebeprobe dafür abgeben. Auch Milch und Eier kommen in Zukunft nicht notwendigerweise aus tierischer Produktion. Sollte es der Wissenschaft gelingen, das auch wirtschaftlich machbar umzusetzen, bleibt die Frage, wie der Mensch diese synthetischen Nahrungsangebote annehmen würde. Es ist nicht neu, dass unser Essen künstliche Anteile enthält. An Geschmacksstoffe, Emulgatoren, Süßstoffe oder Nahrungsergänzungsmittel haben wir uns längst gewöhnt. Sie sollen genauso manche Eigenschaften unseres Essens optimieren, vom Geruch über die Haltbarkeit bis zur Konsistenz. Die gesundheitlichen Folgen solcher Zusätze sind vieldiskutiert. Können wir eigentlich einschätzen, was der Mensch zum Leben braucht, wie er es verarbeitet, und was ihm schadet? Die Hersteller von Kompletternährungsprodukten glauben daran, dass diese Produkte eine rundum gesunde, allergenfreie und zeitsparende Alternative zu herkömmlichen Lebensmitteln sind. Mittlerweile gibt es Dutzende Anbieter solcher Pulver oder Riegel. Den Trend gestartet hat ein Start-Up namens "Soylent" - der Name ist angelehnt an einen Science-Fiction-Film, in dem die Ersatznahrung "Soylent Green" - hergestellt aus Menschen - die Massen ernährt. Das reale "Soylent" aber ist vegetarisch und zielt vor allem auf Effizienz ab. Aber wo bleibt da der Genuss, fragen sich andere, die beim Essen nicht zuerst an Nährstoffzufuhr, sondern an ausgedehnte Abendessen und feinste Aromen denken. Avantgarde-Köche und -Köchinnen versuchen sich schon jetzt an futuristischen Rezepten: Sie experimentieren mit der idealen Mischung von Aminosäuren, der perfekt abgerundete Geschmack soll aus computergesteuerten Minigewächshäusern kommen. Diese beeinflussen mit fein abgestimmten "Klimarezepten" die Epigenetik, also den Geschmack, der davon abhängt, welche Umweltbedingungen auf das Erbmaterial wirken. So kann selbst die gleiche Pflanze ganz anders schmecken - Südhang aus dem Labor sozusagen.

1 Hörer

09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Eta Harich-Schneider

Grande Dame des Cembalos und Pionierin der japanischen Musikforschung (3). Gestaltung: Judith Brandner Ihre große Geschichte der japanischen Musik sei eine Pionierleistung und ein für die Musikethnologie unverzichtbares Werk. Niemand, der sich wissenschaftlich mit traditioneller japanischer Musik beschäftige, könne daran vorbeigehen, meinen die einen. Das Werk enthalte Übersetzungsfehler, sei mangelhaft und einseitig, beleuchte es doch in erster Linie die höfische Musik Japans, meinen die anderen. Fest steht: Sie ist die erste westliche Musikwissenschafterin, die sich bei dieser Forschung auf Originalquellen stützt. Auf Anerkennung stößt auch ihre Übertragung der japanischen Notation in eine westliche. Ihr Werk zu Technik und Geschichte des Cembalospiels gilt bis heute als Standardlektüre für Cembalist/innen. Eines steht fest: Die Meinungen über Eta Harich-Schneider sind bis heute geteilt. Vielleicht, weil sie eine überaus schillernde Persönlichkeit war, wie auch aus ihrer Autobiografie "Charaktere und Katastrophen" hervorgeht. Geboren wird Eta Harich-Schneider 1894 (ihr Geburtsdatum gab sie später mit 1897 an) in Oranienburg bei Berlin. Sie studiert Klavier und Cembalo, bei Günther Ramin und Wanda Landowska. Als Lehrende an der Berliner Hochschule für Musik gibt sie dem Cembalo-Studium eine breitere Basis durch die Einführung theoretischer Fächer, gründet ein Stilkundeseminar. Gleichzeitig unternimmt die geschiedene Alleinerzieherin zweier Töchter zahlreiche Konzerttourneen im In- und Ausland. 1936 wird sie Professorin an der Berliner Musikakademie. Wegen ihrer Weigerung in die NSDAP einzutreten und ihres Einsatzes für jüdische Künstlerkollegen wie Paul Hindemith wird sie 1940 von der Musikhochschule gekündigt. Sie nützt eine Konzertreise nach Japan, um Nazideutschland zu verlassen. Bis 1949 bleibt sie in Japan, unterstützt von der deutschen Botschaft in Tokio. Ein berühmtes Foto zeigt sie am Klavier, unter der japanischen und der Hakenkreuzflagge. Diese Nähe zu Nationalsozialisten in Japan verhindert später ihre Rehabilitation in Deutschland. In Tokio hat Eta Harich-Schneider eine Affäre mit dem sowjetischen Spion Richard Sorge, der offiziell als Korrespondent der "Frankfurter Zeitung" arbeitet. Sorge wird 1944 hingerichtet. Während ihres Japanaufenthalts gibt sie Konzerte, lernt japanisch, hält an der Kaiserlichen Akademie Cembalokurse ab, macht Feldforschungen - Aufnahmen in Tempeln, Schreinen und bei Festen - und theoretische Studien über japanische Musik. Nach diesem ersten Japanaufenthalt geht sie nach New York, wo sie Japanologie studiert.1953 kehrt sie nach Tokio zurück, um ihre großen Musikforschungen fortzusetzen. Während dieser Zeit erhält sie eine Berufung an die Musikakademie in Wien zur Leitung einer Cembaloklasse. Diese tritt sie 1955 an. Unterbrochen von Feldforschungen in Japan bleibt sie bis zu ihrem Tod 1986 in Wien. Ihr Grab ist auf dem Hietzinger Friedhof.

0 Hörer

09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute

841 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2558 Hörer

10.05 Uhr

 

 

Konzert am Vormittag

Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, Dirigent: Carlos Miguel Prieto; Orquesta Sinfónica de RTVE, Dirigent: Carlos Kalmar. Werke von Alberto Ginastera, Antonio Estévez, Silvestre Revueltas, José Pablo Moncayo u.a. (aufgenommen am 30. April 2016 im BASF Feierabendhaus in Ludwigshafen bzw. am 4. März 2016 im Teatro Monumental in Madrid). Präsentation: Peter Kislinger

1586 Hörer

11.35 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

843 Hörer

11.40 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Ulises". Von Silvina Ocampo. Aus dem Spanischen von René Strien. Es liest Markus Meyer. Gestaltung: Julia Zarbach Ulises lautet der Name eines sechsjährigen Jungen, der nicht wie die anderen Kinder seines Alters ist: ein Gesicht voller Falten lässt ihn wie einen alten Mann aussehen und auch sein Geist scheint der eines Erwachsenen zu sein. Ulises, der sein Schicksal leid ist, entschließt sich, eine Wahrsagerin aufzusuchen und sie um Rat zu bitten ... Silvina Ocampo wurde 1903 in Buenos Aires geboren und gehörte der argentinischen Oberschicht an. Sie studierte Malerei in Paris; später erschloss sich ihr die Welt der Literatur als Schriftstellerin und Übersetzerin. Gemeinsam mit ihrem Mann Adolfo Bioy Casares und ihrem Freund Jorge Luis Borges gab sie bedeutende Anthologien zu fantastischer Literatur und argentinischer Lyrik heraus. Heute ist die 1993 in Buenos Aires verstorbene Autorin vor allem für ihre fantastischen Kurzgeschichten bekannt.

467 Hörer

11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute

841 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache

2640 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Ö1 bis zwei

mit Mirjam Jessa.

1491 Hörer

13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell

220 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2558 Hörer

14.05 Uhr

 

 

Von Tag zu Tag

855 Hörer

14.40 Uhr

 

 

Moment - Leben heute

Häufig legal und dennoch kriminell. Das Geschäft mit chinesischen Sexarbeiterinnen in Wien. Gestaltung: Maria Harmer Wort der Woche: Tanja Rogaunig Moderation und Redaktion: Alois Schörghuber "Da ist viel Geld im Spiel", sagt Wolfgang Langer, Leiter der Meldestelle für Prostitutionsangelegenheiten der Landespolizeidirektion Wien. In den vergangenen zwei Jahren ist die Zahl der chinesischen Sexarbeiterinnen in Wien rasant gestiegen, und zahlreiche legale und illegale einschlägige Einrichtungen haben aufgesperrt. Die Angst der betroffenen Chinesinnen ist groß und es sei schwierig, das Vertrauen der Frauen zu gewinnen, weiß Evelyn Probst, die Leiterin der Interventionsstelle für Betroffene von Frauenhandel der Migranten-Beratungsorganisation "Lefö". Viele haben in ihrem Heimatland schlechte Erfahrungen mit Behörden gemacht. In China ist Prostitution offiziell verboten, österreichische Behörden und NGOs helfen diesen Frauen, die häufig unter Vorspiegelung falscher Tatsachen nach Wien gelockt wurden und von denen viele Opfer von Schlepperei und Menschenhandel sowie sexueller Ausbeutung geworden sind.

421 Hörer

14.55 Uhr

 

 

Rudi! Radio für Kinder

Ein kurzer, schillernder, kugelrunder Traum. Warum die Seifenblase platzt. Unser Rudi hat mal wieder voll danebengehauen: mit dem Geburtstagsgeschenk für Trixi Terrier. Der Radiohund hat ihr eine Halskette aus Papierperlen gebastelt, die Trixi leider überhaupt nicht gefallen hat. Mit einer Kette aus Seifenblasen hätte Rudi ihr eine Freude machen sollen. Aber wie soll das gehen? Seifenblasen müssen doch platzen, oder nicht? Bei Dr. Beatrix Hain im Technischen Museum in Wien sucht Rudi Antworten auf Seifenblasen-Fragen. Dr. Beatrix Hain: "Vielleicht würde die Seifenblase etwas länger halten, wenn du sie in eine gekühlte Kiste gibst. Aber sonst denke ich, wird sie platzen und du wirst nicht viel Freude damit haben. Denn die Sache ist ja die: Wir stehen alle. Und warum stehen wir? Warum fliegen wir nicht? Weil es die Erdanziehung gibt. Und genauso geht es auch der Seifenblase. Sie kann sich der Erdanziehung nicht entziehen."

232 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2558 Hörer

15.05 Uhr

 

 

Apropos Musik

mit Hans Georg Nicklaus. Abenteuer Interpretation: Covern VIII Coverversionen, Folge 8: Metamorphosen von Jazzstandards. Irving Berlins Song "Cheek to cheek" stammt aus einem der in den 1930er Jahren so überaus beliebten Musicalfilmen Hollywoods, in denen Ginger Rogers und Fred Astaire brillieren: "Top Hat" war einer der weit über 200 sogenannten "Musical comedy films" der 1930er Jahre, der in der deutschen Version den (wie so oft) etwas umständlichen Titel "Ich tanz mich in dein Herz hinein" erhielt. Astaire singt das Lied während eines Tanzes mit Rogers, eingebettet in weichem Streichersound. Die ebenso berühmte Version aus den 1950er Jahren von Ella Fitzgerald und Louis Armstrong verstärkte Tempo und Swing und macht aus Berlins Stück einen typischen Jazzsong der 50er. Aber schon davor ist "Cheek to cheek" unabhängig vom Film im American Songbook zum Jazzklassiker gekürt und unzählige Male gecovert worden. Bis in die Gegenwart erfährt Berlins Melodie immer wieder neue Verwandlungen, insbesondere als Grundlage für ausgedehnte Jazzimprovisationen von Stéphane Grappelli bis Branford Marsalis.

1819 Hörer

16.00 Uhr

 

 

Praxis - Religion und Gesellschaft

184 Hörer

16.40 Uhr

 

 

Radiodoktor - das Ö1 Gesundheitsmagazin

94 Hörer

16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben

167 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Journal um fünf

543 Hörer

17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal

704 Hörer

17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Marlene Schnedl. Malawi Blues Die aus der südostafrikanischen Republik Malawi stammende Sängerin Malia hat mit "Malawi Blues / Njira" ihr bereits sechstes Album vorgelegt, das sie zu ihren afrikanischen Wurzeln zurückführt. "Njira" bedeutet in der malawischen Nationalsprache Chichewa auch so viel wie "Spur" oder "Weg". Wege hat Malia viele betreten; musikalische, genreübergreifend von Pop, Hip-Hop, Jazz und Blues. Auch ihre Lebenswege und Reisen haben sie nach Amerika, Frankreich, die Schweiz und Großbritannien geführt, nach London, wo sie heute lebt. "Malawi Blues / Njira" ist für Malia eine "Platte, die ich schon lange machen wollte. Jetzt erscheint mir die Zeit reif dafür."

1035 Hörer

17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Blinde Zerstörer oder kultivierte Eroberer? Die Vandalen im Licht neuer Forschungen. Mit Roland Steinacher vom Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Sie gelten als zerstörungswütige, unkultivierte Plünderer: die Vandalen, ein Zusammenschluss von Völkern und Stämmen, der zwischen dem ersten und dem sechsten Jahrhundert durch Europa gezogen ist. Anfänglich selbst auf der Flucht vor den Hunnen zogen sie auf dem Land- und Seeweg herum, machten sich mit Eroberungen und Versklavungen einen Namen und gelangten schließlich bis nach Afrika, wo sie eine blühende Landschaft mit rund zwei Millionen Einwohnern unter ihre Kontrolle brachten. Im Jahr 455 eroberten und plünderten die Vandalen auch Rom. Noch heute steht der Begriff des Vandalismus vor allem für "Kulturschändung". Neuere Forschungen stellen diese Bevölkerungsgruppe allerdings in einem anderen Licht dar. Nicht unzivilisierte Plünderer, sondern eher Eroberer mit viel politischem Kalkül seien sie gewesen. Vor allem ihre Reichsbildung in Afrika stellt wissenschaftlich gesehen einen spannenden Testfall dar für Möglichkeiten und Grenzen der Herrschaft eines ethnischen Verbandes. Zu ihrem besonders schlechten Ruf kamen die Vandalen übrigens erst im 18. Jahrhundert, also über tausend Jahre nach dem Niedergang ihres hoch entwickelten Königreiches in Afrika. Im Frankreich der Revolutionszeit erschuf man mit dem Begriff des Vandalismus neue Märtyrerlegenden und Wundergeschichten der Spätantike und des frühen Mittelalters.

300 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Abendjournal

1000 Hörer

18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

771 Hörer

18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell

289 Hörer

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2558 Hörer

19.05 Uhr

 

 

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

Modell Barcelona. Eine nachhaltige Stadt und ihre Zukunft. Gestaltung: Klaus Englert Vor einigen Jahren, als die Internationale Klimakonferenz scheiterte, wurde "Green Copenhagen" für seine Bemühungen um ein nachhaltiges Stadtkonzept gelobt. Grund dafür gibt es auch heute noch, aber inzwischen scheint Barcelona die dänische Hauptstadt überholt zu haben - in puncto Nachhaltigkeit, Gestaltung des öffentlichen Stadtraums und Verkehrssystems und der Förderung einer sozial ausgewogenen Stadtpolitik. Auch dass viele südamerikanische Städte das sogenannte "Modell Barcelona" kopieren, wird in Europa gerne übersehen. Wie sieht man in Barcelona selbst das Stadtmodell der Zukunft? Und vor allem: Wie gelingt es Barcelona, der schier ausufernden Touristenströme Herr zu werden?

900 Hörer

19.30 Uhr

 

 

Philharmonisches in Ö1

Joseph Haydn: Symphonie D-Dur Hob. I/101, "Die Uhr" (Dirigent: Bernard Haitink; aufgenommen am 17. Dezember 2000 im Großen Musikvereinssaal in Wien) * Johannes Brahms: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 (Dirigent: Daniel Harding; Renaud Capuçon, Violine; aufgenommen im Dezember 2011 im ORF RadioKulturhaus in Wien) * Friedrich Smetana: Blanik, Nr. 6 aus "Má Vlast" (Mein Vaterland) (Dirigent: James Levine; aufgenommen im Juni 1986 im Großen Musikvereinssaal in Wien). Präsentation: Stefanie Maderthaner

408 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Salzburger Nachtstudio

Politische Korrektheit - ein Hindernis für die Wahrheitssuche? Gestaltung: Johannes Kaup "Political correctness" bezeichnet ursprünglich die Idee, sprachliche Ausdrücke und Handlungen zu vermeiden, die bestimmte Menschengruppen diskriminieren, beleidigen oder in irgendeiner Weise herabsetzen. Das kann Frauen betreffen, gleichgeschlechtlich empfindende Menschen, Personen mit Behinderungen, anderer Herkunft, Hautfarbe oder Religion. Sie "politisch korrekt" zu behandeln und zu bezeichnen, entspringt einer gesellschaftlichen Tendenz, die Interessen von Minderheiten stärker zu vertreten und eine - in der Vergangenheit oft unbewusste - sprachliche Diskriminierung zu beenden. Der Begriff drang seit den neunziger Jahren - aus den USA kommend - auch in den europäischen gesellschaftlichen Diskurs über die öffentliche und veröffentlichte Meinung ein. "Politisch nicht korrekt" ist demnach eine verbale Äußerung oder Handlung, die gegen die allgemeinen öffentlichen moralischen Normen gerichtet ist oder ein bislang geltendes Tabu bricht. "Politisch korrekt" ist in einem weiteren Kontext aber auch ein negativ aufgeladenes Schlagwort geworden. Werden gesellschaftliche Normen durch Ausgrenzung anderer legitimer Positionen durchgesetzt und Kritik daran verhindert, kann "Politische Korrektheit" als Freiheitsbeschränkung oder Zensur empfunden werden. Es gibt also eine Kritik an vermeintlicher "politischer Korrektheit", die als politischer Kampfbegriff gegen zu viel Rücksichtnahme verwendet wird. Diese Kritik führt folgende Argumente an: Politische Korrektheit bewirkt einen gleichförmigen, stromlinienartigen, "braven" Diskurs und lässt damit Gegensätze, Auffassungsunterschiede oder Spannungen nicht zum Vorschein kommen. Gleichzeitig kann politische Korrektheit dazu dienen, die Deutungshoheit einiger weniger zu zementieren, die dann den politischen Diskurs dominieren. Mit Hinweis auf "unzivilisierte Auffassungen" wird eine demokratische Auseinandersetzung von Ideen verhindert. Die Unterdrückung offener Diskussionen fügt aber der "Suche nach der Wahrheit" Schaden zu. Als Folge bewegt sich die Bevölkerung von der politischen Mitte zu den Rändern der Gesellschaft hin. Johannes Kaup lotet die Ambivalenz der Politischen Korrektheit, ihre Hintergründe und Folgen aus.

312 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachtjournal

590 Hörer

22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Die Welt wächst zusammen. Migration als Chance und Bedrohung (3). Gestaltung: Sonja Bettel Essen aus dem Labor. Wie ernährt sich die Welt der Zukunft (3). Gestaltung: Isabella Ferenci Eta Harich-Schneider. Grand Dame des Cembalos und Pionierin der japanischen Musikforschung (3). Gestaltung: Judith Brandner

954 Hörer

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2558 Hörer

23.03 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

843 Hörer

23.08 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Zeit-Ton Magazin. Rückblick, Vorschau und aktuelle Veröffentlichungen. Gestaltung: Reinhard Kager

1731 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2558 Hörer

00.05 Uhr

 

 

Nachtquartier

385 Hörer

01.00 Uhr

 

 

Nachrichten

2558 Hörer

01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Musikauswahl: 03:00 Uhr Nachrichten

2593 Hörer