Jetzt läuft auf Ö1:

Die Ö1 Jazznacht

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Loslassen oder Annehmen". Gedanken von Gerhard Weißgrab, Präsident der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft, vor dem Bodhitag. - Gestaltung: Alexandra Mantler Einige buddhistische Traditionen feiern am 8. Dezember den Bodhitag, den Tag der Erleuchtung, des Erwachens des historischen Buddha. Eng in Verbindung mit dem Erwacht-Sein steht auch Loslassen und Annehmen. Ob es dabei nun um Menschen und Beziehungen geht, um Erwartungen und Gewohnheiten und Ängste: Loslassen erfordert Mut. Und den kann man bekanntlich nicht kaufen. Loslassen bedeutet Veränderung und heißt mitunter auch Schmerz verspüren, doch mit dem Annehmen ist auch Heilung möglich. Was könnten daraus, gerade in der hektischen Vorweihnachtszeit, für Anregungen gewonnen werden, fragt der Präsident der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft Gerhard Weißgrab in seinen "Gedanken für den Tag" in der Woche vor dem Bodhitag.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Irene Suchy. "Das einzige Argument, das gegen mich spricht ist: Ich kann einfach zu gut Gitarre spielen." Leonard Cohen Musik wider die Dümmlichkeit der Fernsehen-Serien, Bach auf Messers Schneide und Cherubim, gesungen auf der Geige.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Globale Verschmutzung. Der Meeresbiologe Michael Stachowitsch über Müll im Meer und am Strand. Teil 3: Alles erzählt eine Geschichte Gestaltung: Renate Pliem "Früher sammelte man am Strand Muscheln und Meeresschnecken, heute findet man hauptsächlich Müll", sagt Michael Stachowitsch. Seit 20 Jahren fotografiert der Meeresbiologe Strandmüll auf der ganzen Welt und hat eine überbordende Menge an Gegenständen dokumentiert, wie zum Beispiel Wattestäbchen, Strohhalme, Flip- Flops oder Autoreifen. Michael Stachowitsch analysiert aber auch den Müll, der im Meer landet und die Ozeane zu den "größten Abfalleimern der Welt" macht. Ein großes Problem sind Fangnetze der Fischerei, die sich bei Stürmen losreißen und jahrelang als "Geisternetze" durch die Ozeane irrlichtern. Fische und Meeressäuger verheddern sich in ihnen und gehen qualvoll zugrunde. Plastiksäcke werden von Meeresschildkröten als Quallen angesehen. Einmal gefressen, füllt das Plastik die Mägen der Tiere, sie verenden. Was kann der Einzelne tun, um die große Menge an Meeres- und Strandmüll etwas kleiner zu machen? "Er kann beim Strandbesuch immer ein Stück mehr mitnehmen, als er hingebracht hat", meint Michael Stachowitsch. Und man sollte das Problem an der Wurzel packen: den Müll vermeiden und verringern, wo es nur geht.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Ein Freund, ein guter Freund

Dem zwischenmenschlichen Phänomen auf der Spur (3). Gestaltung: Daphne Hruby 350 - so viele Freunde hat ein Durchschnittsamerikaner auf Facebook, bei jungen Erwachsenen umfasst die digitale Kumpelliste sogar meist 650 Namen. Dabei haben Menschen eigentlich üblicherweise nur drei wirklich gute Freunde, hinzu kommen noch zwölf "Durchschnittsfreundschaften", wie es der deutsche Psychotherapeut und Tiefenpsychologe Wolfgang Krüger nennt. Dank des Internets stehen wir mit so vielen anderen Individuen in Kontakt, wie noch nie zuvor. Gleichzeitig fühlen sich immer mehr Menschen auf der Welt einsam. Chronisches Alleinsein macht krank. Diverse Studien belegen, dass isolierte Personen vermehrt psychische, aber auch körperliche Erkrankungen wie Herz-Kreis-Lauf-Beschwerden entwickeln und ebenso anfälliger für Infekte sind. Wer hingegen soziale Kontakte pflegt hat ein geringeres Risiko an Demenz zu erkranken. Gute Freunde sind also Balsam für Körper und Seele. Aber was ist eigentlich ein guter Freund? Wir begegnen tagtäglich unfassbar vielen Menschen - ob nun in der U-Bahn, am Arbeitsplatz, im Supermarkt oder am Tresen beim Feierabendbier. Doch nur in den seltensten Fällen entsteht daraus dann tatsächlich eine engere Bindung. Dabei gilt: je häufiger wir eine Person sehen, desto sympathischer wird sie uns. Freundschaft hat also viel mit räumlicher Nähe aber auch mit Vertrauen zu tun. Laut Aristoteles gibt es drei Motive Kameradschaft zu jemand anderem zu schließen: wegen des Wesens, aus Nutzen, oder aufgrund von Lust. Während besonders junge Leute ihre amourösen Abenteuer immer öfter per Knopfdruck - oder besser gesagt per Wischbewegung - im Internet finden, gestaltet sich die Suche nach beständigen Freundschaften doch um einiges komplizierter. Ob Männer und Frauen "nur" Kumpanen sein können, sorgt auch regelmäßig für Diskussionen. Unterdessen sind langjährige Liebespaare oft auch gleichzeitig gute Kameraden. Und dann gibt es noch die sogenannte "Freundschaft Plus". Die Grenze zwischen Bekanntschaft, Freundschaft und Liebschaft lässt sich nicht immer so leicht ziehen. Nahebeziehungen bestehen aber nicht nur zwischen einzelnen Individuen - auch Staaten können sich untereinander verbünden. In bestimmten Parteien ist "Freundschaft" Grußwort und politischer Schlachtruf zugleich. Seilschaften wiederum sind in der Politik allgegenwärtig. Ursprünglich stammt der Begriff aus dem Klettersport - hier sollte das verbindende Seil allerdings den tödlichen Absturz verhindern und nicht den gesellschaftlichen Aufstieg à la Freunderlwirtschaft befördern. Das zwischenmenschliche Phänomen Freundschaft beschäftigt auch seit Jahrtausenden die Kultur- und Wissenschaftswelt. Nicht selten entwuchs aus einer Kameradschaft zugleich eine Inspirationsquelle - sei es nun zwischen den Dichtern Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller oder bei Oliver Hardy und Stan Laurel - besser bekannt als Dick und Doof.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Wenn das Wasser steigt

Perspektiven für das Leben an den Küsten (3). Ulrike Schmitzer, Matthias Widter Das Jahr 2100: Millionen von Menschen müssen aus Miami, Guangzhou, Mumbai, Tokio, New Orleans und New York fliehen. Ganze Stadtteile liegen unter Wasser. Experten rechnen mit einem Anstieg des Meeresspiegels von bis zu zwei Metern bis zur Jahrtausendwende und mindestens 250 Millionen Klimaflüchtlingen. Wohin können sie fliehen? Ideen, die aus der Science Fiction stammen, sind deshalb aktuell: Könnten Städte auf dem Meer und unter Wasser für Millionen von Menschen zum Zufluchtsort werden? Die Niederlande zeigen schon jetzt vor, wie schwimmende Nachbarschaften funktionieren, wie sogar ganze Stadtteile auf dem Wasser gebaut werden können. Für die Inseln im Südpazifik sind dringend Konzepte gefragt. Die erste schwimmende Stadt soll bereits 2020 in der Nähe von Tahiti entstehen und bis zu 300 Einwohnern Lebensraum bieten. Der Luxus-Tourismus führt im Kleinen vor, was möglich ist. Im "Atlantis, The Palm" in Dubai blickt man in der Unterwasser-Suite für 5.700 Euro pro Nacht auf Fische statt auf den Mond. Spektakulär ist auch das schwimmende Hotel "The Krystall" vor der Küste Tromsös. Noch sind es Sperrwerke wie die Thames Barriere in London oder die Deltawerke in den Niederlanden, die den Menschen Sicherheit versprechen, doch auch sie stoßen bald an ihre Grenzen. Werden die Menschen in Zukunft auf Hausbooten, schwimmenden Hochhäusern oder auf utopischen "Lilypads" leben, wie sie der belgische Architekt Vincent Callebaut entworfen hat?


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das Meer!

Sehnsuchtsort in der Musik (3). Gestaltung: Christian Lerch Das Meer! Sehnsuchtsort, der die Kunst seit jeher beflügelt, natürlich auch die Musikschaffenden aller Epochen. In Shanties und Seemannsliedern verdrängen Matrosen an Deck von Fischkuttern oder während kraftraubender Wochen auf Frachtschiffen in Richtung Kolonien, ihre Angst vor der physischen Gewalt der Ozeane. Klischeehaft und freilich meist von "Landratten" erdacht sind die Vorstellungen des Meeres im deutschen Schlager oder modernen Seemannschören. Komponisten, wie Claude Debussy oder Mikalojus Konstantinas Ciurlionis malen Wind, Wasser und Wellen impressionistisch auf das Notenpapier und tragen das Meer in die spät-romantischen Konzertsäle der Metropolen. Die Seamusic des Gitarristen und Laptop-Musikers Christian Fennesz wiederum ist träumerisch-verzerrt und düster: seine Inspiration ist im "Meer der Wiener", dem Neusiedlersee zu finden. Das Meer ist ein Sehnsuchtsobjekt der europäischen Moderne. Das wirft etwa auch die Frage auf, ob die stürmisch- nasse Muse bloß ein männlicher Sehnsuchtsort ist? Christian Lerch nimmt mit auf eine musikalische Überfahrt.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Stefanie Maderthaner. "Und schick mir bald wieder was Nettes!" Fanny Mendelssohn-Hensel: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Es-Dur (Quatuor Ebène) Der erste und wichtigste Kritiker von Fanny Mendelssohn-Hensel war ihr jüngerer und weit populärerer Bruder Felix. Er wagte eine durchaus vorsichtige Kritik an ihrem Streichquartett in Es-Dur - mit folgenden Worten: "Wenn Du mir eine kleine Kritikerbemerkung erlaubst, so betrifft sie die Schreibart des Ganzen oder, wenn Du willst, die Form." Felix Mendelssohn Bartholdy meinte damit auch, dass durch die "ungewöhnliche Wendung der Form und Modulation" alles mehr "zerfließe" - Zitat: "Ich habe den Fehler in manchen meiner neueren Sachen an mir bemerkt und habe deshalb gut reden, weiß nicht, ob ich's besser machen kann." Wie weit sich Fanny Mendelssohn-Hensel an diese Ratschläge ihres Bruders gehalten hat, bleibt im Verborgenen. Das strahlende Es-Dur-Quartett erklingt hier in einer hinreißend intensiven Aufnahme mit dem französischen Streichquartett Ebène.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Ein sicherer Instinkt" von Heimito von Doderer. Es liest Peter Faerber. Gestaltung: Roland Knie. Präsentation: Antonia Löffler Der Roman-Gesamtkünstler Heimito von Doderer hat zwischendurch, als "Fingerübungen" oder "Divertimenti", wie er das nannte, Kurz- und Kürzestgeschichten verfasst, in denen er die präzise Verwobenheit scheinbar verschiedener Geschehnisse ineinander und die zugehörigen subjektiven Abläufe genauso akribisch darzustellen wusste wie in seinen großen Romanen. In der Kurzgeschichte "Ein sicherer Instinkt", entstanden 1932 und im eleganten Budapest der Zwischenkriegszeit spielend, ergibt sich aus dem breiten Strom der Donau zwischen Buda und Pest jenes Kaffeehausgespräch zwischen dem Erzähler und seinem Freund Géza, aus dem sich dann alles Weitere - durchaus nicht logisch, aber folgerichtig - ergibt, bis zur pikant-kurzschlüssigen Pointe.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Rainer Elstner.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Dirigent: Cristian Macelaru; Alban Gerhardt, Violoncello. Benjamin Britten: Four sea interludes aus "Peter Grimes" op. 33a * Edward Elgar: Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85 * Ralph Vaughan Williams: Symphonie Nr. 4 f-Moll (aufgenommen am 1. März im Herkulessaal der Münchner Residenz). Präsentation: Peter Kislinger


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Haarersatz, Kopfschmuck und Kleidungsstück Von der Anfertigung bis zur Akzeptanz - die vielen Facetten der Halbperücke Das Bedürfnis, gegen Haarausfall vorzugehen, ist uralt. Bereits dem römischen Kaiser Julius Cäsar wurde nachgesagt, er habe versucht, sein fehlendes Haupthaar durch einen Lorbeerkranz zu kaschieren. Zeitweise soll er auch ein Toupet getragen haben. Ausgehend von den USA erlebte das Toupet in den 1950er Jahren durch prominente Träger wie Humphrey Bogart oder Frank Sinatra einen regelrechten Boom. Mittlerweile scheint es um das kleine Zweithaar etwas ruhiger geworden zu sein. Zwei Toupet-Träger und eine Toupet-Trägerin erzählen über ihren Weg zum Zweithaar und wie es sich damit lebt. Ein Beitrag über jugendliches Aussehen im Alter und die Scham des Haarverlusts. MOMENT-ECHO: Elisabeth Stecker WORT DER WOCHE: Marie-Claire Messinger


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Schlafen im Stehen, beim Flug oder nur mit einer Gehirnhälfte Manche schlafen im Flug, hoch oben in einem Baum; manche im Stehen oder im Wasser. Rudi ist begeistert von den unterschiedlichen Schlafgewohnheiten seiner tierischen Kollegen. Martina Heiderer vom Tiergarten Schönbrunn führt den Radiohund durch den Zoo und erzählt Rudi von mützelnden Robben, halb wachen-halb dösenden Enten und warum Koalabären fast den ganzen Tag verschlafen. Martina Heiderer: "Koalas schlafen so viel, weil sie sich von Eukalyptus ernähren. Das ist pflanzliche Nahrung, die ist energieärmer, schwerer zu verdauen und man kriegt nicht so viel Energie heraus, wie zum Beispiel von einem Stück Fleisch. Deswegen fressen Pflanzenfresser normalerweise viel mehr als Fleischfresser, damit sie genügend Energie haben. Das geht beim Eukalyptus nicht, weil der giftig ist. Koalas können nur etwa ein halbes Kilo Blätter am Tag fressen und da kriegen sie wenig Energie raus. Sie sparen also Energie und am besten spart man Energie indem man schläft."


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Praxis - Religion und Gesellschaft


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16.40 Uhr

 

 

Das Ö1 Gesundheitsmagazin


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Die Geschichte der Iranischen Revolution. Mit: Walter Posch, Iranist. Gestaltung: David Winkler-Ebner Vor 40 Jahren, am ersten April 1979, wurde die Islamische Republik Iran ausgerufen und damit der Herrschaft des Shahs Mohammad Reza Pahlavi nach knapp 38-jähriger Regierungszeit ein Ende bereitet. Gründe für die politischen Umwälzungen gab es mehrere; zu den wichtigsten zählen die rasche Modernisierung ab den 1960er Jahren und die damit verbundenen Probleme für die vom Land in die Stadt gezogene Bevölkerung sowie diverse Skandale rund um das Kaiserhaus. Alles zusammen führte zu einer Reihe von Protestaktionen ab den späten 1970er Jahren, an deren Spitze sich allmählich islamistische Gruppen um Ajatollah Ruhollah Musawi Chomeini stellten. Chomeini gelang es, zu einer zentralen Führungspersönlichkeit der Revolution aufzusteigen, sodass seine Position, eines über dem Präsidenten stehenden Revolutionsführers, sogar in die Verfassung der jungen Republik eingeschrieben wurde. Zu den größten Herausforderungen in den Anfangsjahren der Islamischen Republik zählte der Krieg gegen den Irak, der bis 1988 andauerte, ohne dass eine der beiden Seiten nennenswerte Erfolge hätte erzielen können. Die Zeit danach stand im Zeichen des Wiederaufbaus und der Reintegration Irans in die internationale Gemeinschaft, wobei sich die außenpolitischen Beziehungen unter dem 2005 zum Präsidenten gewählten Mahmud Ahmadineschad erneut verschlechterten. Das Bekanntwerden von geheim gehaltenen iranischen Nuklearanlagen taten dazu ihr Übriges. Erst das unter Präsident Hassan Rohani im Jahr 2015 unterzeichnete Atomabkommen, brachte Entspannung. Doch auch Rohani droht in seinen Reformbestrebungen wie die meisten seiner liberalen Vorgänger zu scheitern, sodass die künftige Entwicklung des Landes wie so oft ungewiss ist.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Mittwochsrunde


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Lithium-Ionen-Akkumulatoren: Die Welt wird wiederbeladbar. Von Birgit Dalheimer Lithium-Ionen-Akkumulatoren oder kurz Akkus betreiben heute alles von Mobiltelefonen über Laptops bis zu Elektroautos. Sie sind wiederbeladbar, leicht und leistungsstark. Erste Grundlagen zur Entwicklung der heute allgegenwärtigen Batterien legte der Brite Stanley Whittingham in den 1970er Jahren. Während der Ölkrise erforschte er Möglichkeiten zur Energiegewinnung ohne fossile Brennstoffe. Der US-Amerikaner John B. Goodenough und der Japaner Akira Yoshino entwickelten die Batterie weiter zu den leistungsstarken, mehrere hundertmal aufladbaren Lithium-Ionen-Akkumulatoren, die seit 1991 auf dem Markt sind. Sie kommen in vielen elektronischen Alltagsgegenständen vor und haben unser Leben nachhaltig verändert. Dafür erhalten die drei Wissenschafter den Chemienobelpreis 2019. John B. Goodenough, Jahrgang 1922, ist übrigens der älteste Forscher, der je mit einem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Wie seine Kollegen geht auch er nach wie vor jeden Tag ins Labor. Die Entwicklung von Batterien ist schließlich noch lange nicht zu Ende.


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19.30 Uhr

 

 

Alte Musik - neu interpretiert

präsentiert von Colin Mason. Night Music - Ein musikalisches Kaleidoskop der Nacht 2019 ist eine neue CD der deutschen Blockflötenvirtuosin Dorothee Oberlinger und des italienischen Barockensembles Sonatori della Giosa Marca erschienen, mit dem Titel "Night Musik". Unsere Sendung stellt ein Porträt dieser neuen CD und der daran beteiligten Künstler und Künstlerinnen dar. Mit Musik vom 16. Jahrhundert bis Thelonious Monk werden unterschiedliche Aspekte der Nacht - die Unbestimmtheit, die Heimlichkeit, aber auch die Zeit der Zärtlichkeit und der Intimität - in Betracht gezogen und dargestellt. Antonio Vivaldis berühmtes Nachtkonzert "La notte", hier in der früheren Fassung RV 104, darf bei unserer Auswahl natürlich nicht fehlen.


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21.00 Uhr

 

 

Salzburger Nachtstudio

Vertrauen - Misstrauen - Wertschätzung Gestaltung: Elisabeth J. Nöstlinger Psychologisch betrachtet ist Vertrauen ein Urbedürfnis jedes Menschen, eine zentrale Ressource sozialen Handels, Motor effizienter Unternehmungen und Kitt der Gesellschaft. Unter Erwachsenen ist es oft schwer herzustellen, aber schnell zu zerstören. Was aber ist Vertrauen? Wie wird es geschaffen, wie zerstört? Wem können wir vertrauen und wem sollten wir eher mit Misstrauen begegnen? Der Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, sowie Psychotherapeut und Lehrbeauftragter für Psychodrama Manfred Stelzig hat das jedem Menschen innewohnende Urvertrauen beschrieben und Wurzelübungen erarbeitet, die es nähren und am Leben erhalten sollen. Vertrauen ist darüber hinaus eine Grundlage, ja Konstitutionsbedingung der Moderne. Aber auch das Misstrauen ist für das menschliche Zusammenleben wertvoll. Es schützt uns vor übereilten Handlungen und falschen Entscheidungen. In den letzten Jahren ist es im Zusammenhang mit Wutbürgerinnen und Wutbürgern und dem Populismus zum politischen Thema geworden. Für den Sozialanthropologen Florian Mühlfried hat Vertrauen jedoch auch ein "kreatives und regulatives Potential" wie er in seinem Buch "Misstrauen" schreibt. Misstrauen, müsse nicht spalten, sondern könne als Anstoß zur Kontrolle der Mächtigen und somit der Gesellschaft dienen. Eine Voraussetzung für eine Wendung zum Positiven durch Misstrauen wäre Wertschätzung. Doch habe sich eine seltsame Wertschätzungsblockade über unsere Gesellschaft gelegt, konstatiert der Psychiater, Neurologe und Psychotherapeut Reinhard Haller in seinem neuesten Buch mit dem Titel: "Das Wunder der Wertschätzung." Wie aus konstruktivem, wertschätzendem Misstrauen eine Gesellschaft entstehen kann, deren Basis das Vertrauen ist, diskutiert Elisabeth J. Nöstlinger mit diesen Wissenschaftern bei einem City Science Talk.


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Ein guter Freund, ein guter Freund. Dem zwischenmenschlichen Phänomen auf der Spur (3). Gestaltung: Daphne Hruby Wenn das Wasser steigt. Perspektiven für das Leben an den Küsten (3). Ulrike Schmitzer, Matthias Widter Das Meer! Sehnsuchtsort in der Musik (3). Gestaltung: Christian Lerch


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Magazin. Gestaltung: Marlene Schnedl Jeden Mittwoch präsentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuveröffentlichungen.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation und Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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