Jetzt läuft auf Ö1:

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Die Welt ist ohne Sprache. Sprachlos würde auch, wer sie verstünde". Zum 100. Todestag von Gustav Landauer erzählt Cornelius Hell, Literaturkritiker und Übersetzer, über den Sozialisten und Anarchisten. - Gestaltung: Alexandra Mantler Gustav Landauer (1870 - 1919) war Sozialist und Anarchist und wesentlich an der Münchener Räterepublik beteiligt; nach deren Niederschlagung wurde er in der Haft ermordet. Landauer lehnte zunächst jede religiöse Begrifflichkeit ab. 1903 erschienen seine Schrift "Skepsis und Mystik" sowie seine Übersetzung der "mystischen Schriften des Mester Eckhart" aus dem Mittelhochdeutschen. Die konkrete Erscheinungsform des "kirchlichen Christentums" lehnte Landauer weiterhin ab, aber er sah Christus als "Symbol für die Gottwerdung des Menschen". Er war ein Freund Martin Bubers und beschäftigte sich auch mit seinen eigenen jüdischen Wurzeln. Vor allem aber stand er auf der Seite derer, "die leidenschaftlich nach Ruhe begehrten, aber durch nichts beruhigt werden konnten: die Ketzer, Sektierer und Mystiker".


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Biologe Werner Kammel über die Wechselkröte. Teil 4: Auland zwischen Autobahnen. Gestaltung: Lothar Bodingbauer Die Wechselkröte hat ihren Namen von ihrer weiß-grün gefleckten Haut - ein Muster, das aussieht wie bei einem militärischen Tarnanzug. Wie andere heimische Krötenarten lebt sie gleichermaßen an Land wie auch im Wasser. Erkennbar sind ihre Eier in Pfützen und Tümpeln, weil sie in sogenannten Laichschnüren aneinanderhängen. Der Misserfolg bei der Fortpflanzung ist durchaus einkalkuliert. Oft trocknen die Tümpel aus, bevor sich die Kaulquappen zu fertigen Kröten entwickelt haben. Da die Wechselkröte aber bis zu 30 Jahre alt wird, ist es nicht notwendig, dass jede Eiablage auch erfolgreich sein muss. Was die Wechselkröte auf die Liste der bedrohten Arten setzt, ist das Verschwinden der Lebensräume. Es sind in unseren stark bewirtschafteten Kulturräumen oft die verlassenen Plätze, die sie nutzt. Schottergruben, deren Böden oft von Baggern oder LKW verdichtet werden - dort hält sich das Wasser, das sie braucht. Oder Rückhaltebecken in Gewerbegebieten, die angelegt werden, damit es bei Regenfällen nicht zu Überschwemmungen kommt.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Der Bruch

Wie Unfälle das Leben verändern (4). Gestaltung: Sabine Nikolay Man steht mitten im Leben: Ausbildung abgeschlossen, berufliche Ziele erreicht, die Kinder sind bereits in der Pubertät, das Haus ist gebaut und das neue Fitnessprogramm durchgezogen. Und dann ereignet sich ein Unfall, verunglückt eine nahe Angehörige oder gar ein Kind - und plötzlich ist alles anders: Knochen gebrochen, die Haut verletzt, ein geliebter Mensch für immer weg, die Existenz bedroht, ein Sinn verloren. Solche Einschnitte haben fatale Folgen: zum einen die körperlichen Wunden, die im besten Fall heilen - doch dazu kommen Schmerzsymptome, die oft nie wieder verschwinden, oder Traumata, die die Verletzten ständig verfolgen, Angstsymptomatik, Depression, Rückzug, Verlust von Sozialkontakten, bleibende Behinderung. Das Leben, in dem man mit beiden Beinen stand, wird fragil - und eine Kaskade von Umständen macht es oft prekär. War man versichert? Und zahlt die Versicherung? Kann man zurück in den Beruf? Wird man dort unterstützt und verstanden? Freunde oder gar Lebenspartner gehen. Sucht, Medikamentenabhängigkeit, Burn-Out und chronische Erschöpfung können die Folge sein. Wie entscheidet sich, ob man an den neuen Umständen zerbricht oder optimistisch und sogar gestärkt in die Zukunft geht? Das Radiokolleg wirft einen Blick auf moderne medizinische, physiotherapeutische und psychotherapeutische Behandlungsmethoden, und erkundet Rehakliniken, Ergotherapie und die Möglichkeiten moderner Prothesen.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Positionen in der Kunst

Carolee Schneemann, Tino Sehgal, Peng!Collective, Ed Atkins (4). Gestaltung: Thomas Mießgang, Christine Scheucher, Ina Zwerger, Nicole Dietrich Die Radiokolleg-Langzeitserie Positionen in der Kunst will Kristallisationspunkte in der Entwicklung der Kunst der letzten 50 Jahre aufzeigen: Momente, in denen sich eine neue Dringlichkeit, mediale Sensibilität oder auch politische Durchschlagskraft auf eine Weise manifestierte, die man bis dato so noch nicht gekannt hatte. Eine Kunst, die traditionelle Genres transzendiert und im intermedialen Diskurs neue ästhetische Sprachen zwischen Sinn und Sinnlosigkeit, zwischen Traum und Trauma zur Debatte stellt. Ed Atkins - Digitale Tränen und verstörte Cyborgs Der Typ ist aalglatt, isoliert und melancholisch; ein digitaler Ken ohne Freunde, dafür mit kräftiger, schöner Stimme. Er ist ein in seine artifizielle Existenz Geworfener, der in rätselhaften, komischen Sätzen spricht. Ed Atkins, sein Schöpfer, lässt ihn weinen, zittern, rauchen, onanieren, sich seiner Leibteile entledigen als wären es Kleider, denn mal nimmt er sich ein Auge heraus, mal streift er die Gesichtshaut ab. Er agiert in einer bewegten Bildwelt, deren glatter Realismus an Computerspiele erinnert und die Rechenleistung hinter Körpern versteckt. - Was bedeutet Existenz? Was ist wirklich und wie sehr vertrauen wir der Künstlichkeit? Wie lassen sich körperliche und emotionale Erfahrungen, wie Liebe, Verlust und Erinnerung überhaupt darstellen? Das fragt der 1982 geborene britische Künstler und Dichter und konfrontiert die Betrachter mit verstörenden Inszenierungen einer perfekt geschneiderten digitalen Menschenfigur. Atkins zeichnet, schreibt, spielt Klavier und gilt als der bekannteste Schöpfer computergenerierter Kunstwerke. Einzelausstellungen bestritt er bislang u.a. im Martin-Gropius-Bau in Berlin, im Castello di Rivoli in Turin, im Stedelijk Museum in Amsterdam oder der Serpentine Gallery in London. 2019 ist er im Kunsthaus Bregenz, im K21 in Düsseldorf und auf der Biennale in Venedig zu sehen. Gestaltung: Nicole Dietrich


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Primadonna, Gesangspädagogin, Mäzenin

Die Sopranistin Lilli Lehmann (4). Gestaltung: Philipp Weismann "Das Beste ist nur immer gut genug für jedes Publikum, sobald es sich um die Kunst handelt. (?) Ist es ungebildet, so muss man es mit dem Besten bekannt machen, es das Beste verstehen lassen". Das sagte - mit dem ihr eigenen Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein - die Sopranistin Lilli Lehmann (1848-1929), eine der wohl vielseitigsten Persönlichkeiten in der Geschichte der Gesangskunst. Lilli Lehmann war nicht nur eine der berühmtesten Sängerinnen ihrer Zeit, sondern auch Pädagogin, Autorin, Regisseurin, Intendantin und Mäzenin. Geboren wurde sie im Revolutionsjahr 1848 in Würzburg als Tochter eines Sängerehepaars. Von Natur aus an Kurzatmigkeit leidend und mit einer eher unscheinbaren Stimme bedacht, arbeitete sie sich mit eiserner Disziplin zur gefeierten Sopranistin empor. Nach Stationen in Prag, Danzig und Leipzig sang sie 15 Jahre an der Hofoper Berlin. Sie gastierte in den großen Opernhäusern Europas, ab 1882 regelmäßig auch in Wien, wo sie in Gustav Mahler einen Freund und Bewunderer gefunden hat. Im Laufe ihrer über 60-jährigen Karriere gestaltete sie etwa 170 Rollen in 120 Opern. "Isolde", "Fidelio", "Donna Anna" oder "Norma" waren einige ihrer bekanntesten Partien. Sie war Stammgast an der New Yorker Met und machte Richard Wagners Opern in den USA populär. Mit ihrem väterlichen Freund Wagner verband Lilli Lehmann schon 1876 eine abenteuerliche Erfahrung: Damals engagierte der Komponist die junge Sopranistin für die Uraufführung des "Ring des Nibelungen" nach Bayreuth, wo sie u.a. eine der Rheintöchter sang. Für Lilli Lehmann, die in den späten 1880er Jahren als die führende Wagner-Interpretin der Welt galt, war die Mitwirkung am Bayreuther "Ur-Ring" eine ihrer prägendsten Erlebnisse, wie sie in ihrer Autobiographie "Mein Weg" schreibt. 1902 veröffentlichte Lilli Lehmann mit "Meine Gesangskunst" ein Werk, das bis weit ins 20. Jahrhundert zu den einflussreichsten gesangspädagogischen Schriften zählte. Darin beschreibt sie die Physiologie des Singens u.a. anhand verschiedener Grafiken. Um die Jahrhundertwende ließ Lilli Lehmann für sich und ihren Mann, den Tenor Paul Kalisch, eine Villa in Scharfling am Mondsee errichten. Das Haus im Salzkammergut-Stil existiert bis heute. Im 30 Kilometer entfernten Salzburg fand die Künstlerin gegen Ende ihrer Laufbahn eine ideale Wirkungsstätte und widmete sich intensiv der Beschäftigung mit Mozart. "Mozart ist meine musikalische Heimat", sagte sie einmal. Bei den "Salzburger Musikfesten", einer Art Vorläufer der Festspiele, trat sie als Sängerin, Regisseurin, und künstlerische Leiterin in Erscheinung. Lilli Lehmann, die nicht mit der Sopranistin Lotte Lehmann verwandt ist, trug mit ihren großzügigen Spenden entscheidend zum Bau des Mozarteums bei, weshalb sie auch "Mutter des Mozarteums" genannt wurde. Am Mozarteum gründete sie 1916 die "Gesangskurse", aus denen später die Internationale Sommerakademie Mozarteum hervorging. Bis 1928, ein Jahr vor ihrem Tod, gab sie dort jeden Sommer Unterricht.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

mit Hans Georg Nicklaus. Schostakowitschs "Neunte" sei eine "Anti-Neunte", meinte Leonard Bernstein. Ausgewählt vergleicht Interpretationen und Aufnahmen. Man kann es fast schon nicht mehr hören: geht es um Musik Dmitri Schostakowitschs, dann geht es um Stalin und um Konflikte mit der Politik, um den brutalen Umgang des Sowjetregimes mit Künstlerinnen und Künstlern. Als Schostakowitsch 1945 seine "Neunte" ankündigt, war das Ende des Zweiten Weltkriegs mit dem Sieg der Roten Armee über die Nazis das alles beherrschende Thema in Russland. Selbstverständlich erwartete das Regime eine Jubel- und Siegessymphonie. Doch Schostakowitsch komponiert eine kleine, kurze, zumeist heitere, sehr klassizistische, allen Bombast verweigernde neunte Symphonie. Man war enttäuscht - im Osten wie auch im Westen. Doch schnell schon wurden Stimmen laut, die in dieser Symphonie einen subtilen Witz und Hohn hören. Dementsprechend unterschiedlich fallen die Interpretationen aus: von heiterer Zirkusmusik bis zur grotesken Farce.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Der zauberhafte Sauerteig der Lois Clary" von Robin Sloan (aus dem Englischen von Dietlind Falk). Gestaltung: Friederike Raderer Lois ist Software-Programmiererin in einem Start-Up in San Francisco. Obwohl sie leidenschaftlich gerne arbeitet, fühlt sie sich durch den Druck ihrer Chefs zunehmend isoliert, denn alles, was ihr früher wichtig war, gutes Essen, Familie, Sozialkontakte, hat sie als "jetzt nicht so wichtig" abgelegt. Und dann entdeckt sie die Speisekarte eines neuen Essens-Lieferservices.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Peter Kislinger.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Insulare Schätze: wiederentdeckte Bühnenwerke und Live-Aufnahmen britischer Provenienz Nicht nur in Wiener Aufnahmestudios hat das Mozartjahr 1956 Spuren hinterlassen. Die Londoner BBC sendete etwa als Eigenproduktion den damals noch als Rarität gehandelten "Titus", englisch als "The Mercy of Titus" - und mit der jungen Joan Sutherland als Vitellia. O Wunder: Endlich ist ein Band in vertretbarer Tonqualität aufgetaucht und verhilft sowohl Mozart- als auch Sutherland-Fans zu Aha-Erlebnissen. Sonstige "Schatzhebungen" aus den Archiven beziehen sich eher auf Bühnenwerke, die einmal vielgehört und vielgeliebt waren: hochromantisch und "gothic" "Raymond and Agnes" von Edward J. Loder (1855), salopp und pastoral "Dorothy" von Alfred Cellier (1886), streng und mysterienspielhaft "The Queen of Cornwall" von Rutland Boughton (1924). Zum Drüberstreuen erweitert Dirigent Daniel Barenboim die Edward-Elgar-Diskographie mit "The Dream of Gerontius".


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Kann Mann Gewalt verlernen? Wie Vereine versuchen, Männern überbordende Aggression weg zu trainieren Verschiedene Vereine bieten in Österreich Anti-Gewalt-Trainings an. Zielgruppe sind Freiwillige, dann Männer, die etwa im Zuge eines Ultimatums der Partnerin daran teilnehmen und Täter, die vom Amts wegen mitmachen müssen. Es geht darum, Verhalten zu verändern, indem es zunächst thematisiert und besprochen wird. Im Zuge von Rollenspielen werden konkrete Handlungsanleitungen geliefert, was der Einzelne in bestimmten Situationen tun kann. Die Methodik des Anti-Gewalt-Trainings am Beispiel der Männerberatung Wien. Gestaltung: Céline Béal Die Dinge des Lebens: Der Schuhlöffel Gestaltung: Tanja Rogaunig


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Rudi besucht die UNO-City Rudi fühlt sich international. Er besucht die UNO-City. Die weltweite Organisation hat ihr Zuhause auch in Wien! UNO steht für United Nations Organization, wie die Vereinten Nationen auf Englisch heißen. Roman führt den Radiohund durch das riesige Gebäude, in dem Konferenzen mit Botschaftern aus allen Staaten stattfinden. Da spricht doch jeder eine andere Muttersprache, denkt sich Rudi: Wie wollen sich die Zweibeiner aus allen Ländern der Welt verständigen? Was besprechen sie bei ihren Treffen? Und warum liegt in der UNO-City ein unauffälliger Stein in einer Vitrine? Roman: "Das hier ist ein echter Mondstein. Also ein Stein vom Mond, der mit der US-amerikanischen Apollo Mission auf die Erde gebracht wurde. Es ist ein kleiner Teil von diesem doch größeren Gesteinsbrocken, der mit dieser Mission auf die Erde gebracht wurde." Gestaltung: Jacob Samuel Lassar


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit


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16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Liken, posten und teilen via Smartphone. Gestaltung: Ilse Huber Es befindet sich stets in Griffweite, nicht nur tagsüber auch nachts. Damit man ja nichts versäumt. FOMO heißt das Akronym der Smartphone- Besitzer: Fear of missing out. Ob Foto, Story oder Emoji alias Gefühls-Symbol, die digitale Kommunikation verfügt über etliche Ausdrucksformen. Die Flut an Mitteilungen nimmt ordentlich viel Zeit in Anspruch, auch Energie und Aufmerksamkeit. Bis zu vier Stunden verbringen Jugendliche am Display. Ein kurzer Situationsbericht, ein Schnappschuss auf der Straße oder einfach ein Lebenszeichen von sich geben - die Welt am (eigenen) Leben mitwissen zu lassen, kann auch verbinden. Was macht es so reizvoll sich via Smartphone zu verständigen? Welche gemeinsamen Aktivitäten sind möglich? Und ist die Rund-Um-Die-Uhr-Erreichbarkeit wirklich das Wahre? Die Ö1 Kinderunireporterinnen Johanna-Magdalena und Fabia l tauschen sich gemeinsam mit ihren Kollegen Lukas und Nicolas über Snapchat, Instagram und Co aus. Die Safer-Internet-Trainerin Patricia Groiß-Bischof begleitet sie dabei.


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Zur Geschichte von Wiener Neustadt. Mit Gerhard Wasshuber, Publizist, Lehrbeauftragter für Drucktechnik an der Technischen Universität Graz. Gestaltung: Robert Weichinger Das Lösegeld für die Freisetzung von Richard Löwenherz verwendete der Babenberger Leopold V. auch zur Gründung von Wiener Neustadt. Die "Neue Stadt" wurde aus strategischen Gründen angelegt. Sie sollte die Ebene vor dem Semmering und dem Wechsel schützen und als Stützpunkt für Reisende auf dem Weg nach Venedig fungieren. In der Babenbergerzeit entstand eine große Burganlage, die spätere Militärakademie. Als Kaiserresidenz unter dem Habsburger Friedrich III. stieg die Neustadt im 15. Jahrhundert zu einem bedeutenden Zentrum des Heiligen Römischen Reiches auf. In der Neustädter Burg wurde Friedrichs Sohn, der spätere Kaiser Maximilian I., geboren, in Wiener Neustadt liegt Maximilian auch begraben. Mit seinem Tod verliert in der Neuzeit die Stadt ihre Stellung als Residenz. Zu den Schätzen, die sich im Stift Neukloster befinden, gehört das Hauptwerk des Regensburger Apothekers Johannes Wilhelm Weinmann. Es handelt sich um drucktechnische Kostbarkeiten von handkolorierten Kupferstichtafeln mit Pflanzendarstellungen aus der Barockzeit. Von großer Bedeutung für die Stadt erwies sich Maria Theresias Entscheidung, in der kaiserlichen Burg eine Militärakademie zu gründen. Im Zweiten Weltkrieg wurde Wiener Neustadt beinahe vollständig zerstört. Der Grund: Die Nationalsozialisten hatten in Wiener Neustadt eine Konzentration von kriegswichtiger Industrie betrieben.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Wie wählt Deutschland bei der EU-Wahl? Gestaltung: Andreas Jölli und Birgit Schwarz Der Ausgang der Europawahl ist völlig offen. Das bevölkerungsstarke und wirtschaftsmächtige Deutschland stellt die meisten Abgeordneten im Europaparlament, deshalb schauen alle europäischen Länder und Parteienfamilien nach Berlin. Mit Manfred Weber ist ein Deutscher Spitzenkandidat der europäischen Konservativen (EVP) für den Posten des EU-Kommissars. Auch die deutschen Grünen stellen mit Ska Keller eine europäische Spitzenkandidatin. Fast alle Parteien in Deutschland sind für Europa, wollen aber Veränderungen. Die rechtspopulistische AfD, die im EU-Parlament mit der FPÖ zusammenarbeiten will, fährt einen klaren Kurs gegen Europa. Wir haben den deutschen Europawahlkampf begleitet - bei einer kurzen Dienstfahrt im Diesel mit Manfred Weber, bei einem Wahlkampf-Heimspiel der AfD im Osten Deutschlands, beim grünen Häuserwahlkampf im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg und bei Wahlveranstaltungen der angezählten Sozialdemokraten.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Die Sinnkrise der Teilchenphysik. Von Frank Grotelüschen 2012 erlebte die Teilchenphysik einen ihrer größten Triumphe: Die Entdeckung des Higgs-Bosons im LHC-Teilchenbeschleuniger in Genf. Damit war das Standardmodell der Teilchenphysik zwar komplett und ein weiterer Nobelpreis vergeben. Aber es blieben fundamentale und unangenehme Fragen: Etwa, woraus besteht die Dunkle Materie? Oder, warum ist die gesamte Antimaterie nach dem Urknall verschwunden? - Also muss die Suche nach weiteren Teilchen weitergehen. Theorien, die neue Teilchen vorhersagen, gibt es, beispielsweise SUSY, die Theorie der supersymmetrischen Teilchen. Bloß ließen sich bisher keine neuen Teilchen nachweisen. Eine handfeste Krise. Die wird sich mit noch leistungsstärkeren Beschleunigern überwinden lassen, hoffen die einen. Aber nur, wenn man sich endlich von Theorien löst, die sich nicht beweisen lassen, ergänzen die anderen, und eine neue Physik macht.


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19.30 Uhr

 

 

Schubertiade Hohenems 2019

Mandelring Quartett; Minetti Quartett. Joseph Haydn: Streichquartett F-Dur Hob. III/48, "Der Traum" * Franz Schubert: Streichquartett D-Dur D 94 * Felix Mendelssohn-Bartholdy: Streichoctett Es-Dur op. 20 (aufgenommen am 1. Mai im Markus-Sittikus-Saal, Hohenems). Präsentation: Stefan Höfel


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21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Johannes Silberschneider, Schauspieler (Zeitgenosse im Gespräch im Theater in der Josefstadt am 28. April 2019) Johannes Silberschneider, der 1958 in Mautern in der Steiermark geboren wurde, absolvierte das Max-Reinhardt-Seminar, spielt in Österreich, Deutschland und der Schweiz Theater und hat bis dato an mehr als 100 Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt. Und weil München die Hälfte des Weges zwischen Graz und Hamburg ist, lebt er dort seit einigen Jahren mit seiner Lebensgefährtin Barbara de Koy. Silberschneider ist ein vielfältiger Schauspieler, der mehrfach ausgezeichnet wurde. Seine Hauptrolle im Film "Copy Shop" von Virgil Widrich brachte ihm 2002 eine Oscar-Nominierung. Axel Corti war sein ihn prägender Regisseur und den Sommer verbringt er als "armer Nachbar" des JEDERMANN in Salzburg. Neben all dem hat er noch eine glühende Leidenschaft für klassische Musik und den Dialekt seiner steiermärkischen Heimat. Seit der Spielzeit 2018/19 hat Johannes Silberschneider seine künstlerische Heimat im Theater in der Josefstadt gefunden. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz spricht Silberschneider über diese neue künstlerische Heimat und seine schauspielerischen Vorhaben.


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Der Bruch. Wie Unfälle das Leben verändern (4). Gestaltung: Sabine Nikolay Positionen in der Kunst. Carolee Schneemann, Tino Sehgal, Peng!Collective, Ed Atkins (4). Gestaltung: Thomas Mießgang, Christine Scheucher, Ina Zwerger, Nicole Dietrich Primadonna, Gesangspädagogin, Mäzenin. Die Sopranistin Lilli Lehmann (4). Gestaltung: Philipp Weismann


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Kauders im Zeit-Ton-Porträt. Gestaltung: Heinrich Deisl Der Grazer Gitarrist, Elektronikmusiker und Komponist Gottfried Krienzer aka Kauders vertieft mit seinem Album "In Another Land pt. 2" die Beschreibungen seines Klang-Landes. Wie schon der erste Teil, ist es auf God Records erschienen. Während bei seinen zahlreichen Bands wie etwa The Striggles avantgardistische Noise-Rock-Dekonstruktionen im Vordergrund stehen, verbindet Krienzer in seinem Solo-Projekt Kauders lose Enden zwischen experimentellem Rock und Elektroakustik. Seit gut 20 Jahren veröffentlicht Krienzer Musik, sei es mit der Band Code Inconnu, dem Duo Adé mit Christoph Uhlmann, dem Quartett Automassage, der Avant-Rock-Formation The Striggles und als Kauders. Dem Umfeld Grazer Initiativen wie Tonto, Noise Appeal, Chmafu Nocords und Interpenetration entstammend, haben sich in den letzten Jahren Kollaborationen vor allem mit dem Label God Records ergeben. 2017 erschien dort mit "In Another Land pt. 1" der erste Teil einer Trilogie, in der Kauders Möglichkeitsräume zwischen Gitarre und elektronischem Processing auslotet. Perspektivenänderungen Auf dem zweiten Teil kartografiert Kauders die Klanglandschaften dieses anderen Landes zum einen präziser, zum anderen offener. "Pt. 2" ist kein Folge-Album, sondern ein Gegenpart. Konzepte von Wiederholung und deren Brechung werden aus sich ständig ändernden Perspektiven bearbeitet. Elektroakustische Passagen kontrastieren sich mit skulpturalen Gitarren-Soundwällen, changierend zwischen Drone und Minimal Music; siehe etwa das Stück "Glop", das im Januar in Graz von einem Orchester für 21 Gitarren und Bässen aufgeführt wurde. Kauders' Musik-Land ist voll von Abzweigungen, losen Enden und unabsehbaren Kreuzungen, ein Reise-Soundtrack des quasi situationistischen Flanierens. Praktisch zeitgleich zu "In Another Land pt. 2" haben The Striggles "Low Level Life" auf Rock Is Hell herausgebracht. Im Zeit-Ton-Porträt erzählt Kauders von "In Another Land" und seinen Kollaborationen.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

(Wiederholung von 10:06 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Pia Chryssochoidis Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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