Jetzt läuft auf Ö1:

Kunstradio - Radiokunst Spezial

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Deutung des Weltganzen". Der katholische Theologe Franz Josef Weißenböck stellt Fragen wie "Was ist Religion?", "Haben alle Menschen Religion?", "Verändert sich Religion?" - Gestaltung: Alexandra Mantler Was ist "Zeit"?, fragt Augustinus in seinen "Bekenntnissen". Und er stellt fest: "Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es; will ich es einem Fragenden erklären, weiß ich es nicht." Ganz ähnlich ist es mit "Religion". Jede und jeder weiß, was damit gemeint ist. Aber wer könnte erklären, was Religion genau ist? Viele Definitionen und Umschreibungen gibt es - aber keine allgemein anerkannte. Haben alle Menschen "Religion", von den Anfängen der Menschheit bis in die fernste Zukunft? Wenn alles sich ändert, ändert sich dann auch die Religion? Fragen, die der katholische Theologe Franz Josef Weißenböck anlässlich des "Welttages der Religionen" stellt, der am 20. Jänner begangen wird.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Mirjam Jessa. Ja, passt das denn das zusammen? Schubert und Tschinderassabum, Philharmoniker und Jazz, Krieg und Operette, Cancan und Konzertsaal, das Schwere und das Leichte, und umgekehrt? Sie passen nicht nur zusammen, sie bedingen einander. Den Beweis soll diese kleine Pasticcio-Revue führen.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Wildbiologe Georg Rauer über die Populationsentwicklung bei Wolf, Bär und Luchs in Österreich. Teil 4: Die Wiederansiedlung der Luchse. Gestaltung: Thomas Thaler Um die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts wurden alle großen Beutegreifer in Mitteleuropa ausgerottet. In Österreich wurden seither nur einzelne, umherstreifende Individuen beobachtet. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Wolf, Bär und Luchs in vielen Ländern - nach und nach - unter Schutz gestellt. Seitdem beginnen sie sich langsam und mit großen Rückschlägen wieder auszubreiten. Besonders gut gelingt das dem Wolf, der große Würfe hat, und bei dem Jungtiere beiderlei Geschlechts sehr weit wandern können. Alle drei Arten würden hierzulande durchaus gute naturräumliche Lebensbedingungen vorfinden. Doch die Rückkehr von Wolf, Bär und Luchs hat direkte Auswirkungen auf die Weise, in der der Mensch die Landschaft bewirtschaftet. Nur kluges Management und entsprechende Anpassungsmaßnahmen können das vorhandene Konfliktpotential vielleicht entschärfen. Beutegreifer könnten dann wieder einen Platz in unserer Kulturlandschaft finden, ohne übermäßige Schäden anzurichten.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Adrenalin

Wenn Alarmbereitschaft zum Dauerzustand wird (4). Gestaltung: Johannes Gelich Es ist eines der wichtigsten Hormone, die das Überleben des Menschen im Stresszustand garantieren: Adrenalin. Durch seine Freisetzung wird die sogenannte Kampf-oder-Flucht-Reaktion ausgelöst, die den Körper in allerhöchste Alarmbereitschaft versetzt: es kommt zu einem Anstieg der Sauerstoffaufnahme, der Herzfrequenz, des Blutdrucks sowie des Blutzuckerspiegels. Der Körper leitet energiereiches Blut ins Gehirn und in die Muskeln, weniger wichtige Organe wie der Darm oder die Nieren werden lahm gelegt. Die erhöhte Kampfbereitschaft des Körpers geht mit dem Gefühl einher, geradezu übermenschliche Kräfte zu besitzen. So verwundert es nicht, dass viele Menschen den sogenannten Adrenalin-Kick aktiv suchen, der mit der Ausschüttung von Endorphinen einhergeht, die in einen lustvollen Rauschzustand versetzen. Extremsportarten wie Bungee-Jumping, Klippen- oder Fallschirmspringen sind in den letzten Jahrzehnten deswegen immer mehr in Mode gekommen. Doch was verbirgt sich hinter der rastlosen Jagd nach dem ultimativen Adrenalin-Kick in einer Zeit, in der die unmittelbare Bedrohung durch wilde Tiere oder Kampfhandlungen größtenteils überwunden ist? Auch wenn die akute Gefahr im Laufe der Evolution verschwand, lebt der Tiger in Form eines unberechenbaren Chefs, der Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes oder eines existenzbedrohenden Ohnmachtsgefühles weiter. Die Folge ist ein anhaltender, niederschwelliger Dauerstress, dem der Körper mit der permanenten Ausschüttung von zu viel Adrenalin begegnet. War diese Totalmobilisierung des Körpers ursprünglich nur für kurze Dauer gedacht, droht in Zeiten der permanenten Stressbelastung eine sogenannte Adrenalin-Dominanz. Die körperlichen Folgeerscheinungen können dramatisch sein: Darmerkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck, Burn-Out und Erschöpfungszustände sind nur einige der Symptome für eine Gesellschaft im andauernden Kampfmodus. Doch auch in politischer Hinsicht befindet sich die Gesellschaft in erhöhter Alarmbereitschaft auf Basis eines permanenten Bedrohungsszenarios: Ob Klimakatastrophen, Terrorismus oder Finanzkrisen. Von medialem Dauerbeschuss aufgehetzt fühlt sich der Mensch zunehmend in die Enge getrieben, reagiert mit Dauerempörung und mutiert zum kampfbereiten Wutbürger. Mehr Gelassenheit und Selbstbesinnung könnte bei all diesem Adrenalin-Überschuss nicht schaden.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Eine Ikone des Aufbegehrens

Rosa Luxemburg und der Kampf um eine gerechte Gesellschaft (1). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Am 15. Jänner 1919 wurde Rosa Luxemburg, unorthodoxe Marxistin und Mitbegründerin des "Spartakusbunds" sowie der KPD, zusammen mit ihrem Mitkämpfer Karl Liebknecht in der Wohnung eines Berliner Freundes von Angehörigen einer rechtsextremen "Bürgerwehr" verhaftet. Noch am selben Tag, kurz nach der Niederschlagung des Spartakusaufstands, brachte man die prominenten Gefangenen in das "Eden-Hotel" am Kurfürstendamm, wo sie von Angehörigen eines konterrevolutionären Freikorps verhört wurden. Dann beschloss der Freikorps-Kommandant Waldemar Pabst zusammen mit seinen Offizieren, die beiden KPD-Führer zu ermorden. Beim Verlassen des Hotels wurde Rosa Luxemburg mit Gewehrkolbenhieben bewusstlos geschlagen, man warf ihren Körper in einen bereitgestellten Wagen, wo ein Freikorps-Angehöriger sie mit einem aufgesetzten Schläfenschuss ermordete. Den Leichnam der charismatischen Revolutionärin versenkten die Mörder in den Fluten des Berliner Landwehrkanals. So endete das Leben einer der faszinierendsten Frauen in der Geschichte der europäischen Arbeiterbewegung. "Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden", hatte Rosa Luxemburg postuliert, die sich in ihren theoretischen Schriften und ihrem Handeln zeitlebens als radikale Humanistin verstand. Bis heute wird die polnisch-deutsche Revolutionärin, geboren 1871 in der Stadt Zamosc in der Nähe der polnisch-ukrainischen Grenze, von Linken und Progressiven in aller Welt als Ikone des Aufbegehrens, als "Mutter Courage der Revolution" verehrt. "Sieh, dass Du Mensch bleibst", hat die "rote Rosa" 1916 aus dem Gefängnis an die Berliner SPD-Abgeordnete Mathilde Wurm geschrieben: "Mensch sein ist vor allem die Hauptsache. Und das heißt: fest und klar und heiter sein, ja, heiter trotz alledem und alledem, denn das Heulen ist Geschäft der Schwäche". Für die Philosophin Hannah Arendt war Rosa Luxemburg in ihrer empathischen Haltung der Welt gegenüber vorbildlich: "Für Rosa Luxemburg war die Welt von großer Wichtigkeit", konstatierte Arendt, "und sie interessierte sich überhaupt nicht für sich selbst... Sie konnte sich mit der Ungerechtigkeit in der Welt nicht abfinden". Inwieweit kann die antiautoritäre Sozialistin Rosa Luxemburg, die den Leninschen Totalitarismus scharf kritisiert hat, in einer zunehmend autoritärer werdenden Welt Vorbild und Inspirationsquelle sein? Dieser Frage geht dieses "Radiokolleg" nach.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das Leben - Kein Irrtum

Friedrich Nietzsche und die Musik (4). Gestaltung: Eva Teimel Der Tod Gottes, der Wille zur Macht, die ewige Wiederkehr des Gleichen - um diese Themen kreisen die zentralen Gedanken Friedrich Nietzsches. In der Philosophie des deutschen Denkers spielt jedoch ein weiteres Element eine tragende Rolle, nämlich die Musik. "Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum" - Diesen Satz formuliert Nietzsche in seiner "Götzendämmerung". Es ist eine Aussage, die in der Tat stellvertretend für die Relevanz und den Wert steht, den die Musik im eigenen Leben und Denken des Philosophen einnimmt. Allen voran ist es die Musik Richard Wagners, die besonders den jungen Nietzsche nicht nur begeisterte, sondern in der er das Ideal seines eigenen Denkens wiedererkannte: die Vereinigung des Apollinischen und des Dionysischen, die Einheit von Traum und Rausch. Wagner wurde für Nietzsche nicht nur zur Leitfigur seiner Ideale, sondern auch zum väterlichen Freund. Ein Freund, mit dem er in späteren Jahren brechen sollte, um sich - weg von der Schwere und der christlichen Erlösungsmetaphysik des Wagnerschen Dramas - hin zur Leichtigkeit der französischen Musik etwa eines Georges Bizets zu wenden. Die Musik als Nährboden des Seins entfaltet sich bei Nietzsche jedoch nicht ausschließlich im Theoretischen. Der Denker war selbst auch Musiker, und er hinterließ eine gar nicht so kleine Anzahl an Liedern und Klavierkompositionen. Selbst an einem Weihnachtsoratorium versuchte sich der Philosoph, der später Gott für tot erklären sollte, in jungen Jahren. Mit seinen Kompositionen ist Nietzsche vielleicht nicht in die Geschichte eingegangen. Seine Musikalität und seine Liebe zu Klängen, Rhythmen und musikalischen Formen manifestieren sich jedoch in seinem Denken, und letztlich vor allem in seiner Sprache.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

mit Gustav Danzinger. Vier Töne für ein Halleluja. Angeregt durch einen Aufsatz von Leonard Bernstein habe ich vor 40 Jahren zu sammeln begonnen, wie viele hunderte großartige Musikstücke mit denselben vier Tönen beginnen. Welche vier Töne? Das sind (bezogen auf F-Dur) c, f, g und a, in aufsteigender Richtung. Natürlich in jede beliebige Tonart transponierbar. Wie kann man das variieren? Nun, man nimmt etwa diesen Ton der vier kürzer, jenen länger, oder umgekehrt oder ganz anders. Man legt die Betonung auf den ersten, zweiten, dritten oder vierten Ton. Man variiert durch Wiederholungen eines Tones oder mehrerer Töne. Und noch etliche weitere Möglichkeiten eröffnen sich. Besonders spannend ist es schon in der genannten Grundform der Viertonreihe, wenn etwa Bach in seiner "Hohen Messe" dasselbe Motiv verwendet wie Lehár (mehrfach!) in der "Lustigen Witwe", Tschaikowsky in "Eugen Onegin" und Mozart in der "Kleinen Nachtmusik". Richard Strauss baut eine ganze Symphonische Dichtung darauf auf; bei Weber singen es die Jäger und Brahms kann gar nicht genug davon bekommen. Diese Anordnung der Viertonreihe reicht auch für ein Halleluja des Wolfgang Amadé; um sie geht es im ersten Teil der dreiteiligen "Ausgewählt"-Serie über "Die klingende Welt von vier Tönen" und heißt folgerichtig "Vier Töne für ein Halleluja".


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Der Dorfgescheite". Von Marjana Gaponenko. Es liest Katharina Stemberger. Gestaltung: Friederike Raderer. Was tun, wenn man in seiner Wohnung in einem Versteck das wohlgehütete Geheimnis seines Vor-Bewohners entdeckt? Zum Beispiel eine wertvolle mittelalterliche Handschrift?


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Gerhard Krammer. Romantische Miniaturen für Klavier von Robert Schumann und Johannes Brahms Ohne SIE wäre vermutlich viel Musik nie geschrieben worden: Clara Schumann. Gattin von Robert Schumann und Muse von Johannes Brahms. Die Schumann-Frühwerke "Papillons" und "Kinderszenen" bilden den Rahmen für die Spätwerke Opp. 117 und 118 von Johannes Brahms. Die verbindenden Hände dieser neuen Einspielung stammen von der britischen Pianistin Sarah Beth Briggs, und sie hat dieses Programm für ihre erste Solo-Recital-Aufnahme bei AVIE-Records ganz bewusst ausgewählt. Mit großen Bögen, tänzelnder Leichtigkeit und kantabler Stimmführung entlockt sie diesen Miniaturen einen berührenden wie inspirierenden Zauber. Sarah Beth Briggs begann ihre Karriere bereits im Alter von 11 Jahren als jüngeste Finalistin im BBC Young Musician of the Year - Wettbewerb. Vier Jahre später gewann sie den internationalen Mozartwettbewerb in Salzburg.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Wie die "deutsche Romantik" entstand: Reichardt, Zumsteeg, Knecht, Danzi. Weber, Marschner, Spohr, Wagner - sie stehen für die "deutsche Romantik" auf der Bühne. Aber was war davor? Zum Beispiel Johann Friedrich Reichardts oder Johann Rudolf Zumsteegs "Die Geisterinsel" (1798 und1805), Justin Heinrich Knechts "Die Aeolsharfe", Franz Danzis "Der Berggeist" (1813). Gewiss: Man muss sich dem von Ihnen in Musik Gesetzten mit zugeneigten Ohren nähern, um nicht an antiquierten Texten und bilderbuchhaften Handlungsverläufen Anstoß zu nehmen. Gelingt dies, kommt eine überraschend phantasievolle, oft mit dem Instrumentarium "spielende", stark die literarische Übergangszeit spiegelnde Musik zum Vorschein, die oft auch noch Echos "Zauberflöten"-haften Volkstheaters enthält.


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Verboten und praktiziert Die schwierigen Versuche, ein Verstümmelungsritual zu unterbinden Manchen Frauen werden die Schamlippen mit Glasscherben entfernt, anderen die Klitoris mit einem Messer weggeschnitten oder die Vagina zugenäht. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass rund 200 Millionen Frauen weltweit genitalverstümmelt wurden. Vor allem in afrikanischen Ländern, wie im Sudan oder Eritrea, wird "FGM" praktiziert - kurz für: "female genital mutilation". Doch auch in Österreich dürfte die Verstümmelungspraxis heimlich praktiziert werden. Manche Eltern sollen ihre Töchter über die Ferien aber auch schon in ihre Herkunftsländer geschickt haben, um dort die schmerzhafte Prozedur über sie ergehen zu lassen. All das hört und liest man immer wieder, beweisen kann das selten jemand, strafrechtliche Verfolgungen müssen oft eingestellt werden. Woran es scheitert, hat Nadja Kwapil herauszufinden versucht. Gestaltung: Nadja Kwapil Dinge des Lebens: Der Feuerlöscher Gestaltung: Lukas Tremetsberger


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Der Winterschlaf des Siebenschläfers und des Murmeltiers Rudi ist fasziniert vom Siebenschläfer und seinem Winterschlaf. Bis zu elf Monate verbringt das Nagetier ganz alleine in einer Erdhöhle, ohne Familie, Kuscheldecke oder duftendem Heu. Claudia Bieber von der Veterinärmedizinischen Universität Wien erzählt Rudi vom einsamen Winterschlaf des Siebenschläfers und von kuschelnden Murmeltieren. Rudi: "Wenn viele Siebenschläfer gemeinsam kuscheln würden, wäre es doch viel wärmer - und außerdem schöner! Gibt es kuschelnde Wildtiere, Claudia? Oder sind alle Einzelgänger und Einzelschläfer? Claudia Bieber: "Murmeltiere haben eine sogenannte soziale Überwinterung. Sie schlafen nicht alleine wie der Siebenschläfer, sondern in der Familie. Papa, Mama und die Kinder - die in diesem Jahr geboren worden sind und manchmal auch noch ein Jungtier vom Jahr davor - gehen gemeinsam in einen Bau und wärmen sich gegenseitig." Gestaltung: Johanna Steiner


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit


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16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Von einer Entführung zur internationalen Gemeinschaft Gestaltung: Anna Masoner Europa ist neben Asien, Afrika, Nordamerika, Südamerika, Antarktika und Australien einer der sieben Kontinente. Aber während Australien von Wasser umgeben ist, die Grenzen daher eindeutig sind, wird es bei Europa schon schwieriger. Denn im Osten hängt der Erdteil an Asien dran. Wo fängt Europa an und wo hört es wieder auf? Ein französischer Philosoph meinte daher Europa sei nicht ein Ort, sondern eine Idee. Eine sehr mutige Idee ist die Europäische Union. Heute besteht sie aus 28 Ländern, 500 Millionen Einwohner/innen und 24 Amtssprachen. Gegründet wurde sie nach dem Zweiten Weltkrieg. Es sollte nie wieder Krieg unter den Mitgliedsländern geben. Die Idee einer großen Staatengemeinschaft lässt sich aber schon zu den alten Römern zurückverfolgen, weiß Sonja Schreiner vom Institut für Klassische Philologie, Mittel- und Neulatein der Universität Wien. Und sie erzählt den Ö1 Kinderunireporter/innen die aufregende Geschichte, die hinter dem Namen Europa steckt.


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber. Jazzige Streichkonzerte aus Österreich Seit Charlie Parkers 1949/50 aufgenommenen und vieldiskutierten 10-Zoll-LPs "Bird with Strings" lebt in vielen JazzmusikerInnen die Sehnsucht, ihre Musik einmal ins streichinstrumentale Gewand zu kleiden: Dass das Resultat kitschfrei sein kann, das demonstriert aktuell Österreichs Paradesaxofonist Wolfgang Puschnig mit seiner CD "Songs with Strings, Part 1", aufgenommen mit dem Koehne-Quartett. Manchmal sind es indessen die StreicherInnen selbst, die auf's jazzige Parkett drängen: Im Falle des in Wien beheimateten Quartetts "Extracello" etwa, bestehend aus den Cellistinnen Edda Breit, Melissa Coleman, Margarethe Herbert und Gudula Urban. Im Zuge des neuen CD-Opus "Catch The Cat" bitten die vier Damen ebenso viele männliche Gastmusiker, u. a. Gitarrist Karl Ratzer, Akkordeonist Paul Schuberth und Kontrabassist Peter Herbert, zum instrumentalen Tanz.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Mythos und Wirklichkeit. Mit Birgitta Eder, Althistorikerin und Archäologin an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Gestaltung: Hanna Ronzheimer. Lange Zeit hielt man die antike Stadt Troja für einen Mythos. Der griechische Dichter Homer hatte hier, in Troja, bei ihm auch Ilios genannt, sein Epos "Ilias" angesiedelt. Den zehnjährigen Krieg zwischen den griechischen Belagerern und den Bewohnern Trojas beendete Homer in seiner Erzählung mit dem trojanischen Pferd, in dessen Holzbauch sich griechische Soldaten versteckten. Im Jahr 1868 fand der deutsche Abenteurer und Archäologe Heinrich Schliemann tatsächlich die Ruinen jener Stadt, die Homer beschrieben hatte. Mit Schliemanns Funden unter dem Hügel von Hisarlik an den Dardanellen begann eine der größten Entdeckungen der Archäologie. Im Zeitraum zwischen 3.000 vor bis 500 nach Christus muss hier durchgehend eine Stadt oder Siedlung gestanden haben, so der gegenwärtige Stand der Forschung. Zehn Siedlungsschichten legten Archäologen bis heute frei. Welche davon wirklich zu dem von Homer beschriebenen Troja gehörte und ob es den Krieg zwischen den Griechen und Troja, mitsamt dem trojanischen Pferd, wirklich gegeben hat, ist allerdings offen. Bis heute finden in Troja Ausgrabungen statt.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Reportage aus einer Stadt mit einer uralten Siedlungsgeschichte und versteckten Kunstschätzen Gestaltung: Tassilo Forchheimer und Jan-Christoph Kitzler Matera in der Region Basilikata war jahrzehntelang ein Symbol für die Armut des italienischen Südens - verewigt in Carlo Levis Buch "Christus kam nur bis Eboli". Jahrzehntelang waren die "Sassi", altertümliche, in Felsen gegrabene Wohnsiedlungen, vergessene Orte. Noch nach dem Zweiten Weltkrieg lebten die Bewohner in diesen Höhlen, ohne Strom und fließendes Wasser. Matera galt als Stadt der "nationalen Schande". Gesetze wurden erlassen, damit die Menschen aus ihren Höhlen in moderne Wohnungen umziehen. Doch 1993 wurden die Höhlen in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Inzwischen haben sich dort viele Handwerker niedergelassen. Wer heute nach Matera kommt, kann in einer Höhle übernachten und durch die faszinierenden Gassen spazieren. Aus der "Schande" ist der Stolz Italiens geworden. 2019 wurde Matera mit dem Titel "Europäische Kulturhauptstadt" geadelt.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Agrarforschung unterstützt Pioniere in Osteuropa. Von Sonja Bettel. In Österreich werden 23,8 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche biologisch bewirtschaftet. Österreich steht in der Europäischen Union an erster Stelle was den Anteil an Fläche und den Anteil an Bio-Betrieben anlagt. Was überrascht: Gefolgt wird es beim Flächenanteil von Estland, wo schon 20,5 Prozent der Agrarböden biologisch bewirtschaftet werden. Seit ihren Beitritten in die Europäische Union ziehen viele Staaten in Zentral- und Osteuropa beim Biolandbau nach - hauptsächlich bei der Produktion von agrarischen Rohstoffen. Geänderte Besitzverhältnisse nach dem Ende der Sowjetunion, die Chance auf neue Märkte und EU-Subventionen sowie eine neue Generation an Landwirten haben in diesen Ländern zu einem Bio-Trend geführt. Oft mangelt es aber an speziellen Ausbildungen, angepasstem Saatgut, Verarbeitungsbetrieben und am Wissen der Konsumentinnen und Konsumenten darüber, was "Bio" bedeutet. Mit der Unterstützung von Forschungseinrichtungen in Österreich oder der Schweiz werden Brücken nach Osteuropa geschlagen, um den Biolandbau dort zu etablieren.


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19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Belcea Quartet. Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett B-Dur KV 589, "Preußisches Quartett Nr. 2" * Leos Janácek: Streichquartett Nr. 1, "Kreutzer-Sonate" * Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett f-Moll op. 80 (aufgenommen am 10. Mai 2018 im Mozartsaal des Schwetzinger Schlosses im Rahmen der "Schwetzinger Festspiele 2018"). Äußere Anlässe und Inspirationen gehen in musikalische Charaktere über. In seinen Preußischen Quartetten huldigte Mozart dem Widmungsträger Friedrich Wilhelm II., indem er dessen Instrument, dem Cello, eine ungewöhnlich prominente Rolle zuwies. Die Hommage wurde zum satztechnischen Wahrzeichen: Das Cello tritt als Bassinstrument, aber auch in hoher Lage als führende Oberstimme auf. Die Doppelrolle macht aus dem Quartett ein virtuelles Quintett. Leos Janácek fängt in seinem ersten Streichquartett die innere Dramatik von Leo Tolstois Novelle "Kreutzer-Sonate" auf, der Geschichte einer tragischen, musikbefeuerten Liebe, und biegt sie um. Mendelssohns Opus 80 steht nicht nur in der Trauertonart f-Moll, es ist eine Trauermusik auf den Tod seiner Schwester Fanny, Nachruf und Memento mori. (Schwertzinger Festspiele)


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21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

"Luxemburg war für Stalin auch noch nach ihrem Tod gefährlich" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Jörn Schütrumpf, Biograf von Rosa Luxemburg, Autor. Seine großen Bücher schrieb der Historiker Jörn Schütrumpf über Frauen: Jenny Marx, Angelica Balabanoff und Rosa Luxemburg. Luxemburg, die eine der führenden Intellektuellen ihrer Zeit war, wurde am 15. Jänner 1919 in Berlin ermordet. Ihre Mörder waren Faschisten. Aber - hätte sie weitergelebt - wären es vielleicht auch ihre kommunistischen Genossen gewesen. Der KPD-Vorsitzende Ernst Thälmann, einer der Nachfolger Rosa Luxemburgs, hatte im Februar 1932 nichts Wichtigeres zu tun, als der Bekämpfung des Luxemburgismus ein ZK-Plenum zu widmen. Und das, kurz bevor er selbst von den 1933 an die Macht gewählten Faschisten inhaftiert und später ermordet wurde. "Vollendet wurde die Bespeiung Rosa Luxemburgs nach 1948 - als konstituierender Bestandteil der Stalinisierung der SED", schreibt Schütrumpf. Dass Freiheit immer auch die Freiheit des Andersdenkenden beinhaltet, war auch in den kommunistischen Staaten der poststalinistischen Zeit nicht besonders beliebt. Was war und ist das Skandalon, das von der 1871 in Polen geborenen Wirtschaftswissenschafterin, Politikerin und Revolutionärin Rosa Luxemburg bis heute ausgeht? Darüber spricht Renata Schmidtkunz mit Jörn Schütrumpf, dem langjährigen Leiter der "Fokusstelle Rosa Luxemburg" der Rosa-Luxemburg-Stiftung.


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Adrenalin. Wenn Alarmbereitschaft zum Dauerzustand wird (4). Gestaltung: Johannes Gelich Eine Ikone des Aufbegehrens. Rosa Luxemburg und der Kampf um eine gerechte Gesellschaft (4). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Das Leben - Kein Irrtum. Friedrich Nietzsche und die Musik (4). Gestaltung: Eva Teimel


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Kunstradio - Radiokunst Spezial

Art's Birthday


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Kunstradio - Radiokunst Spezial

(Fortsetzung). Art's Birthday


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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