Jetzt läuft auf Ö1:

Dimensionen

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Weihnachten - Fest der Hoffnung". Erwin Kräutler, ehemaliger Bischof der Prälatur Xingu in Brasilien, über den Kern von Weihnachten. - Gestaltung: Alexandra Mantler Ausgehend von persönlichem Erleben in seiner Diözese am Xingu in Amazonien und inspiriert von den biblischen Texten macht sich der 1939 in Koblach in Vorarlberg geborene und spätere Bischof Erwin Kräutler "Gedanken für den Tag" zum Kern von Weihnachten: der Botschaft, dass Gott den Menschen nahe ist. "Abgewiesen in den Herbergen, arm geboren in einem Stall, geflüchtet in ein fremdes Land, um den Todesschwadronen eines Tyrannen zu entgehen, sind Josef, Maria und Jesus den Menschen ähnlich, die heute abgedrängt, heimatlos und ausgeschlossen sind. Für sie will Jesus der angekündigte Immanuel sein, der Gott-mit-uns, der Frieden und Gerechtigkeit bringt", so der Österreicher, der viele Jahrzehnte Bischof der Prälatur Xingu in Brasilien war. Für seinen Einsatz für die Umwelt und die indigenen Völker wurde Erwin Kräutler mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Alternativen Nobelpreis und mit dem Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Alexandra Faber. Adventgrüße aus Österreich.


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Astronom Stefan Meingast von der Universitätssternwarte Wien spricht über die Astrofotografie. Teil 4: Blicke in die Vergangenheit Gestaltung: Renate Pliem Wer den Himmel fotografieren will, muss sich mit einigen Problemen auseinandersetzen, die es zu lösen gilt, um ebenso schöne farb- und formenreiche Bilder vom Nachthimmel zu erhalten, die wir aus der professionellen Astrofotografie kennen. Erstens sind die Objekte weit weg. Wir müssen vergrößern, um sie fotografieren zu können. Zweitens sind die Objekte lichtschwach. Wir müssen Licht über längere Zeit sammeln, um sie heller abzubilden, als sie am Himmel erscheinen. Drittens verhindert die Erddrehung, dass sie in dieser Zeit scharf abgebildet werden. Wir müssen das Fernrohr der scheinbaren Bewegung der Sterne nachführen, um immer dieselbe Stelle der Aufnahme zu belichten. Und viertens verhindern die Lichter der Stadt, dass die feinen Lichter der Planeten, Sterne und Galaxien überhaupt erst sichtbar werden. Es gibt Objekte am Himmel, die trotzdem fotografiert werden können, auch wenn man nicht alle Probleme lösen kann: Der Mond ist nahe, groß und lichtstark, nahe Planeten und Galaxien können auch schon mit leichten Vergrößerungen gut sichtbar gemacht werden, ausgedehnte Gasnebel zum Beispiel im Sternbild des Orion werden auch schon durch kürzere Belichtungszeiten am Foto sichtbarerer, als sie es für das freie Auge je sind. Für die professionelle Astrofotografie geben die Bilder des nahen und fernen Universums Hinweise auf seine Entwicklung. Wie entstehen Sterne? Welche Prozesse sind beteiligt? Wie ist das Universum entstanden und wie ist es heute aufgebaut? Die Bilder ermöglichen das Kennenlernen von Gegenden, die weit in die Vergangenheit zurückreichen, da das Licht oft lange Zeit unterwegs war, bis es die Linsen der Kameras erreichte.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Helfen: Aber wie?

Fürsorge, Empowerment und Vernetzung (4). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Täglich werden wir mit Armut, Krankheit und Not konfrontiert. Und viele Menschen wollen helfen. Aber wie? Öffentliche Spendenaktionen sammeln für Menschen in Not. Wenn durch Naturkatastrophen ganze Regionen zerstört sind und Menschen ihre materielle Existenz verloren haben, sind diese Spendengelder unverzichtbar, um erste Hilfe zu leisten. Damit werden Häuser wieder aufgebaut, Krankenhäuser ausgestattet, Straßen repariert. Und Spender haben das Gefühl, sinnvoll zu handeln. Noch nie wurde in Österreich so viel gespendet wie heute. Doch: wie ist es mit dem Bettler an der Straßenecke? Caritative Einrichtungen wie die "Vinzirast" errichten Notschlafstellen und sorgen für eine warme Mahlzeit pro Tag. Auch dafür braucht es Spender, und den unermüdlichen Einsatz ehrenamtlicher Mitarbeiter. Aber: sollten soziale Probleme: Armut, Obdachlosigkeit, Hunger nicht in der Agenda eines Sozialstaates stehen? Oft reichen die politisch gesetzten Maßnahmen nicht aus. Manchmal müssen Menschen auch ermutigt werden, ihr Schicksal wieder selbst in die Hand zu nehmen. Empowerment ist hier das Schlagwort. Hilfe zu Selbsthilfe soll Menschen in Krisensituationen ermächtigen und handlungsfähig machen. Und dafür gibt es zahlreiche Beispiele. Gerade im Gesundheitsbereich organisieren sich Betroffene wie Angehörige in Selbsthilfegruppen. In der Kunsthall Wien hat man diese Idee aufgegriffen und erweitert. Mit dem Community College sollen Netzwerke der Solidarität geschaffen werden. Betroffene tauschen sich aus, geben Erfahrungen weiter und unterstützen einander. Wer immer wie hilft, eines bleibt gleich: einander helfen schafft Gemeinschaft. Und diese stärkt alle Beteiligten.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Boomtown Shenzhen

Von der Werkbank zum High Tech Hub (4). Gestaltung: Anna Masoner und Alexandra Siebenhofer Shenzhen ist Teil des Perlflussdeltas im Südosten Chinas, mit 60 Millionen Menschen der weltweit größte Ballungsraum und einer der wichtigsten Handels- und Finanzzentren. Die 12 Millionen Stadt gilt als Hardware Mekka. Ob Smartphone oder Elektromotor: 90 Prozent aller Elektronik, wird hier hergestellt in großen Fabriken und winzigen Hinterhauswerkstätten - eine Stunde von Hongkong entfernt. Shenzhen ist drauf und dran seinen prominenten Bruder Hongkong wirtschaftlich zu überflügeln. Hong Kongs Hafen war einst der wichtigste Warenumschlagplatz der Welt. Heute ist er nur noch auf Platz 5. Hinter Shanghai und Shenzhen. Hongkong ist zwar noch das ausgemachte Bankenzentrum. In Sachen Technologie und Innovation hat Shenzhen die Nase vorn. Tech Giganten wie Huawei und Tencent, die Firma hinter dem größten chinesischen Chat- und Bezahldienst WeChat haben hier ihren Sitz. Gewachsen ist Shenzhen rasend schnell. Anfang der 1980er Jahre befanden sich auf dem heutigen Stadtgebiet eine 30.000 Einwohner Stadt und eine Reihe von Fischerdörfern. Dann erklärte Staatschef Deng Xiaoping Shenzhen zur Sonderwirtschaftszone und damit zum Testgelände für eine marktbasierte Wirtschaft. Ausländische Firmen bauten Fabriken, China stellte billige Arbeitskräfte aus dem ganzen Land zur Verfügung. Hier entstand Chinas Ruf als Werkbank der Welt. Die Wanderarbeiter siedelten an den Rändern in informell gebauten mehrstöckigen Häusern und Baracken. Diese "urban villages" waren lange Merkmal der Stadt und für ihren steilen Aufstieg mitverantwortlich. Dem Bild des neuen, innovativen, sauberen Shenzhen stehen sie im Weg und so fallen sie in den letzten Jahren Abrissbirnen und neuen Hochhäusern zum Opfer. Anna Masoner war unterwegs in der Stadt, die sich immer wieder neu erfindet. Das Projekt wurde von der Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Programms "Grenzgänger China-Deutschland" unterstützt.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Asiatisch - österreichische Musikszenen

Buti nagkakilala tayo! Schön, dass wir uns kennengelernt haben! (4). Gestaltung: Maria Reininger Der Gruß im philippinischen Tagalog wird von tausenden Menschen in Österreich gesprochen. Ihre Musik ist westlich - Hiphop und US-Popsongs, die in den monatlichen Asian Nights gemeinsam abgefeiert werden und mit Inbrunst bei Karaoke-Auftritten gesungen werden, aber kaum Worldmusic, also Mischungen, wie man sie von in Österreich lebenden Immigranten aus afrikanischen Ländern, der Türkei, dem ehemaligen Jugoslawien kennt. Das ist eine der Besonderheiten, wenn man sich in den asiatischen Immigrantenszenen Österreichs umhört. Auch ehemalige Flüchtlinge aus Vietnam und zahlreiche Chinesen und Chinesinnen haben Herkunftstraditionen zurückgelassen. Dem Feiern selbst, den Parties im Wiener Volksgarten tut das keinen Abbruch. Hervorgetan haben sich dagegen in jüngster Zeit einige Musiker aus Indien: Pintoo, Haidar und Iqbal Khan, drei Brüder aus dem westindischen Rajasthan, mischen die österreichische Worldmusicszene auf. Mit dem Trommelpaar Tabla und Dholak, mit den Vorläufern der Gypsiekastagnetten Khartal und den indischen Maultrommeln Morchang zaubern sie in ihre Melodien behende Rhythmen, deren Komplexität die europäische überschreitet. Damit haben sie auch schon Mitglieder der Wiener Tschuschenkapelle auf ihren Teppich geholt. Die indische Khataktänzerin Kaveri Sageder hat bei der A-cappella-Formation Bauchklang angedockt und bewegt sich seither in zwei Welten, Österreich und Indien, die sich hinsichtlich der Funktion ihrer Lieder und der Organisation ihrer Konzerte stark unterscheiden. Und schon vor Jahren hat der Tabla-Spieler Jatinder Takur die damals entstehende Worldmusicszene beeinflusst. Mitunter entdecken migrierte Musiker Besonderheiten ihres Herkunftskontinents, die gar nicht aus der unmittelbaren Nachbarschaft stammen. So konzentriert sich der indisch-österreichische Komponist und Dirigent Vijay Upadhyaya mit seine Symphonie Chang An Men nun auf chinesische Mythen und Musiktraditionen. Traditionen, die dem Chor des Symphonieorchesters der Uni Wien einiges abverlangen. Wie sich die Musiker und Musikerinnen verstehen, was sie in Europa neu entdeckt haben, was sie mitgenommen und was sie weggelassen haben, das erzählen sie im Radiokolleg Buti nagkakilala tayo! Asiatisch-österreichische Musikszenen, von Maria Reininger.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

Bill Connors schwimmt und taucht. Gestaltung: Helmut Jasbar Auch in der Gegenwart gibt es sie: die Unentdeckten und solche, die im Verborgenen arbeiten und schaffen oder schaffen müssen. Etwa Bill Connors. Der Elektrogitarrist - vor Al Di Meola der stilprägende Gitarrist von Chick Coreas "Return To Forever" beschäftigte sich intensiv mit dem Spiel der klassischen Gitarre und so kam 1974 eine denkwürdige LP, die einem Swimmingpool und der Kontemplation gewidmet ist, zustande. Dann verschwand Bill Connors, wer weiß, wohin er geschwommen ist, 2005 nahm er noch einmal einige Nummern auf, dann tauchte er wieder, und zwar ab. Der Titel des Albums von 1974, Swimming With A Hole In My Body, ist schon das Programm. Seine Musik war gestern, könnte aber auch morgen sein.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"So ward Abend und Morgen". Erzählung von Heinrich Böll (100. Geburtstag). Es liest Otto Mellies. Gestaltung: Edith Vukan. Präsentation: Nicole Dietrich Es war Weihnachten. Der junge Mann zögerte seine Heimkehr hinaus, denn das Schweigen seiner Frau, mit dem sie ihn für eine kleine Lüge strafte, wurde ihm immer unerträglicher. Deshalb gab er zunächst den Karton mit seinen Geschenken für Anna im Bahnhof am Gepäckschalter ab. Dann schlenderte er ziellos durch die Stadt - unbeeindruckt von den festlichen Schaufenstern, in Gedanken an ihre Ehe, an Annas Stummheit.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Hans Georg Nicklaus.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Anna und Jonas, Elina und Yusif, Juan Diego und Marina: Aktuelles für "unterm Christbaum" Musikalischer Starglanz zu Weihnachten? Die Tonträgerbranche lässt uns nicht im Stich und beschert allen Interessierten: eine neue Solo-CD mit Jonas Kaufmann im französischen Repertoire, Anna Netrebko (mit Ehepartner Yusif Eyvazov) mit opernnahem Cross-Over, Elina Garanca, passend zu ihrem Eboli-Rollendebut, mit Ausblicken auf kommende Aufgaben. Marina Rebeka legt, schon im Hinblick aufs Rossini-Jahr 2018, ein mit Herzblut gestaltetes Album mit Musik des Meisters aus Pesaro vor, Juan Diego Flórez hingegen nimmt Urlaub vom "Belcanto" und erforscht, was es bei Wolfgang Amadeus Mozart noch für ihn zu tun gäbe. Und gewiss kommen kurz vor Weihnachten zu diesen Recitals noch weitere hinzu, die die Sterne leuchten lassen.


15.30 Uhr

 

 

Moment

1/16-Geigen, Kompaktposaunen und Kindergitarren. Die Welt der kleinen Musikinstrumente für Kinder Wenn Kinder Musik machen, brauchen sie ein passendes und altersadäquates Musikinstrument. Während Streichinstrumente schon zu Mozarts Zeiten kleiner gebaut wurden, ist diese Entwicklung bei Blasinstrumenten erst in den vergangenen zwanzig Jahren zu beobachten. Mittlerweile bieten auch Diskonter Kindergitarren und -geigen zu Billigpreisen an. Eine Sendung über die großen Klang- und Qualitätsunterschieden kleiner Instrumente. Johanna Steiner hat sich in Musikgeschäften und unter musizierenden Kindern umgehört. Gestaltung: Johanna Steiner


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Mein Heiliger Abend. Rudi, der Weihnachtsforscher, Folge 5: Wie feierst du? Nur noch drei Mal schlafen, dann ist es soweit, dann ist Weihnachten. Rudi ist total aufgeregt, obwohl es am Heiligen Abend eine gewisse Routine gibt: Würstel, Gesang, Geschenke... Eva, Ashley und Zodne erzählen dem Radiohund, wie sie diesen Abend verbringen werden. Ashley: "Auf den Philippinen feiern nur wenige Menschen Weihnachten. Meine Cousinen feiern einmal und einmal nicht. Aber ich feiere immer und zwar so: Wir essen Schnitzel und dann meistens Schokolade und dann spielen wir noch ein paar Spiele, drei Spiele ungefähr. Die Geschenke dürfen wir ein bisschen früher aufmachen. Und Weihnachten ist ganz toll!" Gestaltung: Barbara Zeithammer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit


16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Eine Wanderung durchs weite Land Gestaltung: Isabelle Engels Die Seele umfasst alle unserer Gefühle und Geistestätigkeiten. Sie wohnt in unserem Körper. Wo genau sie sitzt - vielleicht aber auch liegt oder schwebt - das hat die Menschen schon immer beschäftigt. Es gibt bis heute keine letztgültige Antwort darauf, aber es ist anregend, darüber nachzudenken und in sich hinein zu spüren. Im Alltag vergessen wir oft, dass wir eine Seele haben. Oft fällt sie uns erst dann auf, wenn etwas passiert, das uns sehr bewegt, wenn wir uns besonders glückseelig oder sehr schwermütig fühlen. Das Wort Seele ist verwandt mit den lateinischen und griechischen Begriffen für Hauch, Atem und Leben. Das streicht schon ihre große Bedeutung für die Menschen hervor - und wirft gleichzeitig Fragen auf: Wozu brauchen wir die Seele? Was passiert mit der Seele, wenn wir sterben? Kann die Seele krank werden wie der Körper? Sind ungeborene Babys beseelt? Die Ö1 Kinderuni Reporter/innen Alexander, Maurice, Mavie und Igor begeben sich gemeinsam mit dem Psychiater und Psychoanalytiker August Ruhs auf Erkundungstour durch die wundersame Seelenlandschaft.


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber. Andreas Felber legt seine Lieblingsplatten des ablaufenden Jahres auf. Mario Rom Interzone: Truth Is Simple to Consume (Traumton) Vijay Iyer Sextet: Far From Over (ECM) Jamie Saft/Steve Swallow/Bobby Previte with Iggy Pop: Loneliness Road (Rare Noise) u. a.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Österreichs langer Weg zur Republik. Mit Wolfgang Häusler, emeritierter Professor für Österreichische Geschichte. Gestaltung: Hanna Ronzheimer "Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volke aus". So lautet Artikel 1 der österreichischen Bundesverfassung von 1920. Demokratie als Verwirklichung von Freiheit, Gleichheit, Solidarität und Gerechtigkeit in Staat und Gesellschaft ist bekanntlich keine Selbstverständlichkeit. Sie ist das Ergebnis eines langwierigen, widersprüchlichen und nicht zuletzt auch zukünftig offenen Prozesses. Insbesondere drei "revolutionäre" Jahreszahlen können als Meilensteine bei der Entwicklung der Demokratie in Österreich betrachtet werden. Die Französische Revolution von 1789 traf in Österreich auf den Reformabsolutismus in seiner Krise. Die bürgerlich-demokratische Revolution 1848 stieß auf das in seiner Entwicklung gehemmte Vielvölkerreich und die sozialen Probleme des Industriekapitalismus. Die österreichische Sozialdemokratie griff später Programmatik und Symbolsprache dieser bürgerlichen Revolutionen wieder auf - im Kampf um das allgemeine Wahlrecht und eine gerechte Sozialordnung sah sich die Arbeiterbewegung als Hüter des Erbes und Testamentsvollstrecker von 1789 und 1848. Auf dem Logo der sozialdemokratischen Zeitschrift "Glühlichter" (1889-1915) prangte etwa die französische "Marianne", die Freiheit, Vernunft und Republik verkörpernde Frauengestalt mit der Jakobinermütze und der Fackel der Aufklärung. Die Gründung der Ersten Republik, von Otto Bauer als die "Österreichische Revolution" benannt, feiert im November nächsten Jahres ihren 100. Geburtstag.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Knapp 2 Milliarden Euro geben die Österreicherinnen und Österreicher pro Jahr für ihre Haustiere aus, Tendenz steigend. Gestaltung: Cornelia Krebs I Die Österreicher lieben und verwöhnen ihre Haustiere. Das Angebot an Futter, Medikamenten und Zubehör für Hund, Katze und andere Tiere ist mittlerweile fast unüberschaubar, Luxusartikel inklusive. Selbst Weihnachtsgeschenke werden für die Tiere erstanden. Je mehr der Mensch auf sich selbst achtet, desto mehr ist er auch bereit, seinem Tier Gutes zu tun, so lautet eine These - was jedoch auch zu recht fragwürdigen Entwicklungen führt, etwa zur veganen Ernährung von Hunden. Und während das Kuscheltier umsorgt wird, scheint man sich um das Wohlergehen von Nutztieren deutlich weniger Gedanken zu machen.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Begegnungen mit dem Schwarm Von Dagmar Röhrlich Quallen bevölkern die Meere seit Äonen. Ihr Bauplan scheint sich in mehr als 600 Millionen Jahren kaum verändert zu haben: Zwei durchsichtige Hautschichten mit Gallerte dazwischen, weder Hirn, Blut noch Herz, eigentlich bestehen sie nur aus Haut, Magen, Mund und einem Netz aus Nervenzellen. Quallen haben eine erstaunliche Vielfalt entwickelt. Allen gemeinsam ist, dass sie sehr schnell wachsen, weil sie keine festen Gewebe aufbauen und zu mehr als 95 Prozent aus Wasser bestehen. - Lange galten Quallen deshalb als unnütze Salzwassersäcke. Dann häuften sich die Zwischenfälle. Sie verstopften die Kühlwasserzuflüsse von Kraftwerken, rissen Boote in die Tiefe und wüteten auf Lachsfarmen. Für die Quallenforschung floss plötzlich Geld und es wurde klar: Die Tiere haben prinzipiell wichtige Funktionen in den Weltmeeren. Wenn ihre Schwärme allerdings überhandnehmen, bedrohen sie die marinen Ökosysteme.


19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Artemis Quartett. Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett D-Dur op. 44/1 * Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 7 fis-Moll op. 108 * Robert Schumann: Streichquartett a-Moll op. 41/1 (aufgenommen am 5. Dezember im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses). Präsentation: Nadja Kayali


21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

"Die Erfolgserlebnisse in der Klinik ermutigen mich." - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Dr. Hiyam Marzouqa, Chefärztin des Caritas Baby Hospitals in Bethlehem "Am Geburtsort Jesu soll keinem Kind medizinische Hilfe verwehrt bleiben." Mit diesem Credo gründete 1952 der Schweizer römisch-katholische Ordenspriester Ernst Schnydrig das "Caritas Baby Hospital" in Bethlehem. Es ist das einzige Kinderspital in Palästina mit aktiver Einbindung und Weiterbildung der Mütter. Und es werden ausnahmslos alle Kinder behandelt, egal, woher sie kommen. Hiyam Marzouqa, selbst römisch-katholische Christin, ist seit 2006 die Chefärztin des Spitals. "Kinder jammern weniger als Erwachsene", sagt die Ärztin, die in den 1980er Jahren ihr medizinisches Grundstudium in Würzburg absolvierte und anschließend ihre Fachärztinnenausbildung in München abgeschlossen hat. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz spricht Hiyam Marzouqa über ihre Arbeit im Kinderspital, ihr Engagement in einem so einzigartigen Umfeld und darüber, was sie tagtäglich motiviert, über ihre eigenen persönlichen und menschlichen Grenzen hinauszugehen.



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Helfen: Aber wie? Fürsorge, Empowerment und Vernetzung (4). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Boomtown Shenzhen. Von der Werkbank zum High Tech Hub (4). Gestaltung: Anna Masoner Asiatisch - österreichische Musikszenen. Buti nagkakilala tayo! Schön, dass wir uns kennengelernt haben! (4). Gestaltung: Maria Reininger


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Wien Modern 2017: Thomas Gorbachs Acousmonium (Teil 3). Gestaltung: Heinrich Deisl Das Wiener Acousmonium ist ein von Thomas Gorbach entwickeltes Lautsprecher-Ensemble, mit dem sich elektroakustische, elektronische und akusmatische Musikstücke umsetzen lassen. Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens war der Konzertserie "The Acousmatic Project" beim Festival Wien Modern eine zweiteilige, von Gorbach kuratierte Veranstaltungsreihe mit gut fünfzehn Aufführungen gewidmet. Verräumlichungen Mit seinen 30 Lautsprechern in unterschiedlichen Klangqualitäten dient das Acousmonium der Interpretation von auf Tonband oder Harddisk gespeicherten Werken. Und das in einem Ambiente, in dem Klänge räumlich erfahrbar werden. Dieses Aufführungsinstrument sei die logische Konsequenz seiner künstlerischen Arbeiten und dem 2007 von ihm initiierten "Acousmatic Project" gewesen, so Thomas Gorbach. Gorbach stammt aus Vorarlberg und studierte bei Günther Rabl. Seit 2004 unterrichtet er an der Technischen Universität Wien Elektroakustische Musik und 2000 gründete er das Label lecoq, auf dem er u. a. die ersten Werke von Anestis Logothetis wiederveröffentlichte. Die Wurzeln des Acousmoniums liegen in der Pionierzeit elektroakustischer und elektronischer Musik, als Komponisten wie François Bayle spezielle Lautsprechersysteme konzipierten, um Klänge räumlich aufführbar zu machen. "Cinema pour l'oreille" - Kino für die Ohren, so nannte der Komponist und Filmtheoretiker Michel Chion Soundtrack-hafte Musik für Filme, die erst während des Zuhörens im Kopf entstehen. Gorbach hat mit Institutionen wie der Brüsseler Musique Recherche oder der Pariser Groupe de Recherches Musicales GRM zusammengearbeitet. Daraus schuf er eine Lautsprecherkonfiguration und eine Steuereinheit - das Wiener Acousmonium. Seit 2010 haben eine Vielzahl Musikschaffender wie Alex Buck, Electric Indigo, Dieter Kaufmann oder Flo Menezes auf dem Acousmonium gespielt. Klangskulpturen Die Präsentation des "Acousmatic Project" beim heurigen Wien Modern Festival, die im TU-Kuppelsaal stattfand, war zweigeteilt. Am ersten Abend war u. a. Pierre Henrys Filmvertonung des Avantgarde-Klassikers "Der Mann mit der Kamera" zu hören. Der zweite Abend bot mit Porträtkonzerten einen Überblick über das Schaffen der argentinischen Komponistin Beatriz Ferreyra, die am GRM und mit Guy Reibel arbeitete. Umrahmt wurden diese Programme von Uraufführungen von Martina Claussen, Kirsten Reese, Elisabeth Schimana und Bruno Strobl sowie Werken von Manuella Blackburn, Nikos Stavropoulos und Studierenden der TU. Der Zeit-Ton präsentiert in drei Sendungen Stereoversionen einiger dieser Stücke. Thomas Gorbach erzählt über das "Acousmatic Project", die dort aufgetretenen Künstler/innen und aktuelle Arbeiten.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Musikauswahl: dazw. 03:00 Uhr Nachrichten