Jetzt läuft auf Ö1:

Im Gespräch

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Nelson Mandela - Ein Leben für die Freiheit". Zum 100. Geburtstag des "Nationalheiligen" Südafrikas Gedanken von Ulrike Bechmann, Professorin für Religionswissenschaft an der Karl-Franzens-Universität Graz. - Gestaltung: Alexandra Mantler Nelson Mandela (1918 - 2013), dessen Geburtstag sich am 18. Juli zum 100. Mal jährt, gilt als eine Art "Nationalheiligtum" in Südafrika. Der Übergang des Landes vom rassistischen Apartheidregime zu einem demokratischen Staat mit gleichen Rechten für alle Bürger und Bürgerinnen, wäre ohne ihn wohl nicht möglich gewesen. Denn nicht zuletzt sein Wille, sein Durchsetzungsvermögen und seine persönliche Integrität halfen Südafrika nach der Apartheid durch alle inneren und äußeren Konflikte in dieser entscheidenden Zeit des Neubeginns.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Ulla Pilz. Großväter, Enkel und Brüder im Geiste Constanze und Wolfgang Amadeus Mozart haben miteinander sechs Kinder, es überleben aber nur zwei Buben das Säuglingsalter. Der jüngere, Franz Xaver, wird erst nach Mozarts Tod geboren. Nicht zuletzt, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, tut Constanze alles, um aus ihm ein Musikwunderkind ganz nach Art des Vaters zu machen, sie benennt ihn sogar in Wolfgang Amadeus um. Und auch wenn ihm die Fußstapfen viel zu groß sind, der Knabe hat unbestreitbar Talent.


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der kleine Bruder des Wolfes. Die Wildtierökologin Jennifer Hatlauf über den Goldschakal. Teil 4: Lebenslange Treue. Gestaltung: Maria Harmer Seine Heimat ist der Balkan, in den letzten Jahren ist er aber auch bereits in Skandinavien nachzuweisen: der Goldschakal. Auch Österreich war ein Durchzugsland, jetzt gibt es erste Reproduktionsnachweise im Seewinkel. Bis heute ist der Goldschakal - der dämmerungs- bzw. nachtaktiv und sehr scheu ist - ein wenig erforschtes Tier. Irgendwo zwischen Fuchs und Wolf ist er von seinem Aussehen her einzuordnen, auf jeden Fall gehört er zur Familie der Caniden, der Hundeartigen. Am Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft läuft derzeit ein Projekt, um mehr über den Goldschakal herauszufinden und um eine präzisere Verbreitungskarte zu erstellen. Initiiert und geleitet wird es von der Wildtierökologin Jennifer Hatlauf.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Allein in der Menge

Wenn Einsamkeit krank macht (4). Gestaltung: Madeleine Amberger Großbritannien hat neuerdings eine eigene Ministerin für Einsamkeit. Diese Maßnahme ist eine Reaktion auf neueste Daten: Rund 15 Prozent der Briten geben an, sie fühlten sich häufig einsam. In Australien will die Regierung mit rund 30 Millionen Euro lokale Organisationen unterstützen, die beim Knüpfen zwischenmenschlicher Kontakte helfen. In Deutschland steht im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD, man werde angesichts einer zunehmend individualisierten, mobilen und digitalisierten Gesellschaft "Strategien und Konzepte entwickeln, die der Einsamkeit in allen Altersgruppen vorbeugen und Vereinsamung bekämpfen". Einsamkeit und die sozialen sowie gesundheitlichen Folgen gelten als demographische Zeitbombe. Denn: Immer mehr Menschen leben länger. Je älter der Mensch, desto eher fühlt er sich im Abseits. Einer der Gründe ist, dass Senioren im Laufe des langen Lebens Freunde und Familienmitglieder verloren haben. Das soziale Netz wird also immer schwächer. Ein weiterer Grund: die eingeschränkte Mobilität. In einen Klub oder zu einer Veranstaltung zu gehen, ist nicht mehr möglich. Gerade für Senioren können daher digitale Hilfsmittel wie Skype und soziale Medien eine Bereicherung darstellen. Doch das ist nur eine Seite der technologischen Medaille: Viele jüngere Menschen sind zwar bestens vernetzt, doch beschreiben sich zunehmend als einsam. Soziale Medien befriedigen nur eingeschränkt, was der Mensch als soziales Wesen braucht: Gespräche, Zuwendung, Geborgenheit, Liebe. Eine britische Befragung kam zu dem überraschenden Schluss, dass 18- bis 35-Jährige häufiger an Einsamkeit leiden als die über 55-Jährigen. Dieses Ergebnis, so die Forscher, sei auf alle westlichen Gesellschaften umzulegen, denn: Es gebe immer weniger Platz für gewachsene Gemeinschaften. Menschen ziehen für die Ausbildung weiter von daheim weg als früher; im Berufleben werden die Pendelzeiten immer länger. Die Arbeitszeit dehnt sich dank Technologie in die Freizeit aus. Kurz: Das moderne Leben macht es also schwieriger, bedeutsame Beziehungen zu knüpfen und zu pflegen. Einsamkeit verursacht nicht nur emotionales Leid, sie kann krank machen. Laut einer US-amerikanischen Studie liegt das Demenz-Risiko bei alten Menschen umso höher je einsamer sie sich fühlen. Finnische und schwedische Wissenschafter analysierten Langzeitdaten von fast einer halben Million Menschen. Demnach leiden sozial Isolierte eher an chronischen Erkrankungen. Eine britische Studie bestätigte ein um 43 Prozent höheres Risiko einen ersten Herzinfarkt zu erleiden. Daraus ergibt sich: Einsamkeit zu bekämpfen würde auch das Gesundheitssystem entlasten. Diesen Schluss lässt ein Pilotprojekt in einer englischen Kleinstadt zu: Seit Ärzte, Gemeinde und private Organisationen versuchen, vereinsamten Menschen mit ihren behördlichen sowie gesundheitlichen Problemen zu unterstützen und ihnen zu sozialen Kontakten zu verhelfen, gingen die Aufnahmen in den Notambulanzen zurück.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Silvio Gesell und die Freiwirtschaftslehre

Von Schwundgeld und kleinen Wundern (4). Gestaltung: Juliane Nagiller In den Jahren 1932 / 1933 ereignete sich in der kleinen, Tiroler Gemeinde Wörgl ein regelrechtes Wunder. Während im ganzen Land die Arbeitslosigkeit stieg, ging die Zahl der Arbeitslosen in Wörgl um 25 Prozent zurück. Das Wiener "12-Uhr-Blatt" schrieb: Wörgl hat plötzlich Weltbedeutung erlangt. Hinter diesem Weltruhm stand ein Experiment des damaligen Wörgler Bürgermeisters Michael Unterguggenberger. Er führte eine eigene Währung im Tausch für Arbeitskraft ein, die nur im Umkreis von Wörgl gültig war - das Schwundgeld. Damit es gültig blieb, musste man jeden Monat eine Wertmarke auf den Schein kleben. Wer beispielsweise einen 10-Schilling-Schein über das Monatsende hinaus behalten wollte, musste für zehn Groschen eine Marke kaufen und sie auf den Schein kleben. Über die Idee zum Schwundgeld stolperte Michael Unterguggenberger regelrecht. Als er im Jahr 1916 als Lokomotivführer in der Nähe der Front seinen Dienst tat, fand er im Zug eine Ausgabe der Zeitschrift "Der Physiokrat". Diese monatliche Zeitschrift wurde zwischen 1912 und 1916 von Silvio Gesell und seinem Mitstreiter Georg Blumenthal herausgegeben. Der 1862 geborene Silvio Gesell gilt als Begründer der Freiwirtschaftslehre, die er in seinem Hauptwerk Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld veröffentlichte. Um Stagnationserscheinungen und eine wirtschaftliche Rezession zu vermeiden, sei es die primäre Aufgabe des Staates für einen stabilen Umlauf im Geldwesen zu sorgen, argumentierte Silvio Gesell. Freigeld, also Geld das einem Wertverfall unterworfen ist, steht unter Umlaufzwang. Da es schnell ausgegeben wird, regt es Investitions- und Konsumausgaben an und verhindert Deflation und Arbeitslosigkeit. Der ökonomische Autodidakt Gesell lehnte den Zins ab und beklagte, dass das Geld tauschdynamisch den Waren und der Arbeitskraft überlegen sei. Denn diese lassen sich nicht unbegrenzt bewahren, verderben oder verlieren an Wert. Wird hingegen Geld aufbewahrt gewinnt es durch den Zins sogar an Wert. Würde das Geld jedoch "rosten", dann würden sich Geldbesitzer nicht mehr weigern das Geld zirkulieren zu lassen, so Gesells Idee. Seit der letzten Finanz- und Wirtschaftskrise werden die Ideen von Silvio Gesell wieder stärker diskutiert. Das Problem, dass Menschen und Banken Geld horten anstatt es zu investieren, erscheint wieder aktuell. Auf regionaler Ebene wird aktuell nach Alternativen zum bestehenden Geldsystem gesucht. So gibt es in Österreich die Regionalwährung Waldviertler und in Bayern den Chiemgauer. Das Schwundgeld-Projekt in Wörgl wurde übrigens nach einem Jahr von der Bundesregierung verboten, da es gegen das Notenbank-Privileg verstieß. Eine Problematik mit der auch aktuelle Kryptowährungen bald konfrontiert werden könnten.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Mucho gusto! Sehr angenehm!

Lateinamerikanisch-österreichische Musikszenen (4). Gestaltung: Maria Reininger Das ist zum einen die Vielzahl lateinamerikanischer Tanzlokale, die zu besuchen in Österreich schon lange nicht mehr als Begegnung mit dem Fremden gilt. Salsatanzen in einem der Wiener Innenstadtlokale ist eine Selbstverständlichkeit geworden. Auch Sambaschulen und Candomblékurse befeuern seit vielen Jahren diverse Festln in Österreich. Das lateinamerikanisch-österreichische Zusammenwirken abseits des Breitenvergnügens hat auch Worldmusicstars hervorgebracht: Juan Garcia Herreros zum Beispiel - der E-Bassist aus Bogotà hat sich mit seinen Worldjazzkompositionen schon vor 10 Jahren einen Martin Kollerpreis erspielt, und sein Album Snow Owl wurde international gefeiert. Und Luis Ribeiro, Drummer und Percussionist, ursprünglich aus Sao Paulo. Er hat seine Virtuosität in den vergangenen Jahren in zahlreichen Formationen eingesetzt, und wird immer wieder für die großen Konzerthäuser nachgefragt. Einige seiner Musikerkollegen aus Brasilien sind wieder zurückgekehrt, nachdem sie jahrelang die österreichische Worldmusiczene geprägt haben: der Gitarrist, Sänger und einer der ersten Cajonspieler in Österreich, Alegre Correa gehört dazu. Und die Sängerin und Gitarristin Celia Mara pendelt seit ein paar Jahren zwischen Österreich und ihrem Kulturhaus in Salvador de Bahia in Brasilien. - Eine Lebensform von Kulturschaffenden, die zunimmt. Wiederkommen wird der kolumbianische Dirigent Andrès Orozco Estrada, und zwar als Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Seine Arbeit wirkt der Gefahr allzu deutscher Klassik-Interpretationen entgegen. Abseits des großen Konzertbetriebs feiern auch zahlreiche südamerikanische Immigranten-Communities ihre Musik. Die der Chilenen zum Beispiel, die in den 1970er Jahren vorm Militärputsch geflohen sind. Mit rund 1.000 von 18.000 Menschen lateinamerikanischer Herkunft hier in Österreich, ist das Grüppchen zwar überschaubar, aber im Vergleich kulturell aktiver als andere, mit mehreren Organisationen. Auch eine internationale Gesellschaft für chilenische Musik gehört dazu, die hier die chilenischen Komponisten der vergangenen hundert Jahre bekanntmachen möchte.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

mit Mirjam Jessa. Das spanische Mysterium der 555 Klaviersonaten Domenico Scarlattis und ein paar präzise Fragen dazu ... ... etwa: wie viel Spanien steckt eigentlich in dem Klavierwunderwerk des Italieners Domenico Scarlatti, das dieser erst relativ spät in seinem Leben "aus Gehorsam" begonnen hatte zu komponieren? Als Musiklehrer der portugiesischen Prinzessin Maria Bárbara de Bragança war er - quasi mit der Ausstattung - an den spanischen Hof gekommen. Dieser wechselte häufig seinen Aufenthaltsort, von Sevilla ging's nach Granada, dann ans Meer in schöne Küstenstädte wie Cádiz und wieder retour. Mit dabei immer diverse Cembali, die auf den Rücken von Maultieren transportiert wurden. Schon der Musikreisende Charles Burney schrieb über Scarlatti, er integriere die Melodien von Liedern, wie sie von Fuhrmännern, Maultiertreibern und dem einfachen Volk gesungen wurden. Auch gibt es Stellen, an denen das Cembalo eine Flamenco-Gitarre imitiert ... Wir wählen also jene Sonaten aus, in denen uns Scarlatti besonders spanisch vorkommt und suchen Interpretationen, die diese Farben herausspielen. Und wir fragen uns, ob das besser mit einem Cembalo gelingen kann oder ob das Instrument dabei keine übergeordnete Rolle spielt?


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Das Phantom der Kathedrale von Las Palmas" von Benito Pérez Galdós. Es liest Karl Menrad. Gestaltung: Friederike Raderer Man weiß nicht so genau: Stört dieser Mensch? Oder gehört er zur Kathedrale wie der Weihrauch und der Orgelklang? Ist er überhaupt ein Mensch?


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Peter Kislinger.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Nur ein Pult-"Handwerker"? Erinnerungen an den großen Joseph Keilberth Tragisch spektakulär endete vor 50 Jahren ein Musikerleben, das der Profession in allen Facetten, doch nie dem Spektakel gewidmet war: Herztod am Dirigentenpult, über den Eruptionen des 2."Tristan"- Aktes an der Bayerischen Staatsoper ... In diesem (nach dem Wiederaufbau von ihm eröffneten) Haus, dessen Strauss-, Wagner- und Mozart-Vorlieben mit denen von Joseph Keilberth so gut zur Deckung kamen, davor als Chefdirigent (und Gründer) der Bamberger Symphoniker und natürlich sommers bei den Bayreuther Festspielen ist Keilberths warmblütiges, nie spekulatives, nie auf schnellen Effekt schielendes, dem Moment der Aufführung verpflichtetes Musizieren auch flächendeckend festgehalten worden, wozu sporadisch Tondokumente von Keilberths Gastspielen bei den Salzburger Festspielen kommen. Besonders bezwingend nach wie vor: Richard Strauss unter Keilberths Leitung! Ein Richard Strauss stets in natürlichem Fluss, bei Zentralem wie "Arabella" und "Frau ohne Schatten" und auch bei diversen Randwerken des Garmischer Meisters.


15.30 Uhr

 

 

Moment

Von Verpackungsstandards, Klimakisten und Zolllagern Reisen bedeutet für ein Kunstwerk: Stress. Dennoch bewegen sich heute nicht mehr so sehr die Menschen zur Kunst, als vielmehr die Kunst zu den Menschen. Dabei gilt: je teurer ein Werk oder eine Leihgabe, desto mehr Wert wird auf Transport, Lagerung und Sicherheit gelegt. Unbezahlbare Meisterwerke sind mit Kurieren oder ganzen Sicherheitseskorten unterwegs. Beim Geschäft mit der reisenden Kunst kommt es auf jedes Detail an - das wissen Versicherer und Zollexperten, Kuratoren und Restauratoren sowie die professionellen Packer im Kunsthistorischen Museum in Wien. Gestaltung: Andreas Maurer


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Vom Mutig sein und Mut machen Rosi fragt Rudi, ob er ihr etwas aus dem Keller holen kann. Leider ist das Licht dort unten kaputt und er kann nur mit der Taschenlampe leuchten. Wie erstarrt, bleibt der Radiohund auf der Kellerstiege stehen und traut sich nicht weiter. Die Dunkelheit ist ihm zu gruselig. "Der Kater hätte sich sicher getraut! Der springt sogar vom 3-Meter-Turm ohne mit den Schnurrhaaren zu zucken!", denkt sich Rudi. Er beschließt mutiger zu werden und holt sich Tipps von den jungen Zweibeiner Laurin, Ellen und David. Laurin: "Wenn man zum Beispiel in der Dunkelheit alleine geht oder sich nicht vom Drei-Meter-Turm springen traut, dann ist es besser, wenn man zuerst von einem kleineren Turm springt. Das mache ich immer so und wenn es funktioniert, dann springe ich vom nächsten. Aber wenn du dich nicht traust, dann ist es besser, du lasst es bleiben. Ich habe mich aber immer getraut." Gestaltung: Kathrin Wimmer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit


16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Über Pollen als Nahrung für Tiere Gestaltung: Anna Masoner Die Augen jucken, die Nase rinnt: Jeden Frühling leiden Allergiker/innen unter Pollen. Jenem feinen Blütenstaub, den viele Pflanzen bilden um sich fortzupflanzen. Um ihn zu verbreiten, nutzen Pflanzen mehrere Möglichkeiten und einer führt über Beine und Rücken oder den Bauch von Tieren. Damit sie die winzigen Samen ohne Murren überbringen, müssen sie aber erst angelockt und verköstigt werden und dafür hat die Natur verschiedene und einfallsreiche Arten entwickelt. Woraus Pollen bestehen und welche anderen Leckerbissen Blüten sonst noch anbieten, das erfahren die Ö1 Kinderuni-Reporter/innen von Karl-Georg Bernhardt vom Institut für Botanik der Universität für Bodenkultur Wien.


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.25 Uhr

 

 

Hundert Häuser

1927 - Justizpalast Der Wiener Justizpalast beherbergt den Obersten Gerichtshof, die Generalprokuratur, das Oberlandesgericht Wien, die Oberstaatsanwaltschaft Wien und das Landesgericht für Zivilrechtsachen Wien. Nach einer umfassenden Generalsanierung steht das Gebäude seit 2007 seinen Benutzern wieder offen. "Erneuert worden ist hier so gut wie alles," so Architekt Robert Grossmann vom Atelier 23. Er hat für die Bundesimmobiliengesellschaft die Generalsanierung des Justizpalastes in der Endphase geleitet. Hauptidee war, das geschichtsträchtige Gebäude in Ringstraßennähe einerseits zu erhalten, andererseits in die jetzige Zeit zu bringen, was auch gut gelungen ist. Im Gegensatz dazu wurden die Renovierung und Aufstockung des Justizpalastes nach dem Brand im Jahr 1927 - ausgelöst durch Proteste gegen die Urteile im Schattendorfer Prozess - heftig kritisiert. Damals divergierten die Meinungen, ob der Palast - als Symbol der Reaktion - abgerissen oder erneuert werden sollte. Die konservativen Kräfte setzen sich durch, und so wurde das von Alexander Wielemans 1881 fertig gestellte Gebäude wiederhergestellt. Ein Wettbewerb wurde ausgeschrieben, den der in der Monarchie ausgebildete Architekt Heinrich Ried - bekannt für seine manieristische Richtung, gewann. Als nach der Abtragung der Baugerüste die Aufstockung sichtbar wurde, die sich unzeitgemäß mit kräftigen Farben und Ornamenten präsentierte, brach ein Sturm der Entrüstung aus. Nahezu alle Fachleute und Architekten verurteilten die "Justizpalastschande". Architekten: Heinrich Ried Brand: 1927 Adresse: 1010 Wien, Schmerlingplatz 10-11 Gestaltung: Daniela Knaller


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Marlene Schnedl. Rhoda Scott - mit 80 Jahren noch immer auf der Bühne. Die afroamerikanische, seit Jahrzehnten in Frankreich lebende Hammond B3-Organistin Rhoda Scott sitzt stets barfüßig an ihrer Orgel, um die Holzpedale zu schonen. Das hat sie bereits als Kind gelernt und ist heute ihr Markenzeichen. Am 3. Juli 2018 hat Scott ihren 80. Geburtstag gefeiert. Heute zählt sie zu den wichtigsten OrganistInnen im Jazz und mit ihrem Lady Quartet - eine reine Frauen Band - feierte Rhoda Scott vergangenes Jahr mit dem Album "We Free Queens" das zehnjährige Bestehen. In den 1970er Jahren spielte Rhoda Scott "Tico Tico" hinter einem Militärjeep in einer der legendären Carpentier Shows von Maritie und Gilbert Carpentier, intonierte "L'Hymne à L'amour" auf der Bühne des Pariser L'Olympia und sang "C'est si bon" in einer Disco-Version. Darüber sagt sie noch heute: "Ich war nicht ich selbst". Eine Musikerin, die gefeiert werden muss!


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Nelson Mandelas Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit. Mit Walter Sauer, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Wien. Gestaltung: Gudrun Braunsperger Im Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit gilt er neben Mahatma Gandhi und Martin Luther King als eine der großen Galionsfiguren des 20. Jahrhunderts. Nelson Mandela erkämpfte in Südafrika das Ende der Apartheid und verbrachte deshalb 27 Jahre seines Lebens im Gefängnis. Ein Jahr nach seiner Freilassung, 1991, wurde er zum ersten schwarzen Präsidenten seines Landes gewählt. Noch in den späten achtziger Jahren war sich die westliche Welt nicht darüber einig gewesen, ob sie in Mandela einen Terroristen sehen sollte, oder ob man Solidarität mit ihm bekunden dürfe. 1993 erhielt er schließlich den Friedensnobelpreis. Seine Politik der Versöhnung und Vergebung hat ein Tor zur Befreiung Südafrikas aufgestoßen, sein politisches Erbe will jedoch verwaltet werden. Das Ende der Apartheid war nur ein Etappensieg auf dem Weg zur sozialen Gerechtigkeit für die schwarze Bevölkerung in Südafrika, das zeigt die aktuelle Lage angesichts der hohen Arbeitslosigkeit, der Aidskrise und stagnierender politischer Reformen. Nelson Mandela war sich des langen und schwierigen Wegs vor dem die Republik Südafrika steht, bewusst: "Wenn man einen hohen Berg bestiegen hat, stellt man fest, dass es noch viele andere Berge zu besteigen gibt".


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Wenn US-Soldaten nach Hause kommen Gestaltung: Marc Hoffmann Im Schnitt bringt sich in den USA fast jede Stunde ein Kriegsveteran um. Alkoholismus und psychische Probleme sind unter Heimkehrern weitverbreitet, eine/r von fünf ehemaligen Soldaten aus dem Irak und Afghanistan leidet an einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Viele Rückkehrer kämpfen mit ihrem neuen, ruhigen Leben in der sicheren Heimat. Die amerikanische Öffentlichkeit antwortet vor allem mit einer großen Portion Patriotismus und Soldatenverehrung und verdrängt weitgehend, mit welchen psychischen Konsequenzen eine ganze Generation von Soldaten nach dem Kriegseinsatz zu kämpfen hat.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Was Überwachungstechnik sieht und sehen darf Von Elmar Krämer Weiße Kästen an Häuserwänden, kleine Glaskuppeln an Decken in Flughäfen, Supermärkten, Bahnhöfen, in Bussen und Bahnen, in Industrieanlagen, Sportarenen, Shopping-Malls - wer darauf achtet, sieht sie immer häufiger: Überwachungskameras. - Der Fall des sog. U-Bahn-Treters, der im Oktober 2016 auf einem Berliner Bahnhof eine junge Frau eine Treppe hinuntertrat und schwer verletzte, sorgte für Aufsehen - nicht nur in Deutschland. Dass der Täter auf den Bildern einer Überwachungskamera eindeutig identifizierbar war, war mit ausschlaggebend für einen schnellen Fahndungserfolg. Auf Seiten der Befürworter/innen sorgen derartige Vorfälle für Forderungen nach mehr und besserer Überwachungstechnik. Aber sorgt sie tatsächlich für mehr Sicherheit, oder nur für mehr Überwachung, wie Kritiker/innen warnen.


19.30 Uhr

 

 

37. Kammermusikfest Lockenhaus 2018

Nicolas Altstaedt und Freunde. "Creatio" (aufgenommen vom 5. - 14. Juli auf Burg Lockenhaus). Präsentation: Gerhard Krammer


21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

"In Russland hat man Angst, auf die Straße zu gehen." - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Irina Scherbakowa, russische Germanistin und Kulturhistorikerin (Erstausstrahlung am 28. Dezember 2017) Totalitarismus, Stalinismus, Gulag. Das sind nur einige der Forschungsgebiete, mit denen sich die in Moskau lebende Historikerin, Publizistin und Übersetzerin Irina Scherbakowa beschäftigt. Ende der 1970er Jahre begann sie, Interviews mit Opfern des Stalinismus zu führen. Scherbakowa, die 1949 als Tochter jüdischer Eltern zur Welt kam, war als Redakteurin unter anderem bei der renommierten Literaturnaja Gaseta tätig und bis 2006 Dozentin am "Zentrum für Erzählte Geschichte und visuelle Anthropologie" der Russischen Staatlichen Universität für Geisteswissenschaften in Moskau. Außerdem ist sie eine der Initiatorinnen der Moskauer Gesellschaft "Memorial", die sich für die Aufklärung der sowjetischen Repressionen und den Schutz der Menschenrechte in Russland einsetzt. Nun hat sie mit "Die Hände meines Vaters. Eine russische Familiengeschichte" die Geschichte ihrer eigenen Familie niedergeschrieben. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz spricht Irina Scherbakowa über diese Jahrhundert-Familie und damit auch über ein Jahrhundert russischer Geschichte.



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Allein in der Menge. Wenn Einsamkeit krank macht (4). Gestaltung: Madeleine Amberger Silvio Gesell und die Freiwirtschaftslehre. Von Schwundgeld und kleinen Wundern (4). Gestaltung: Juliane Nagiller Mucho gusto! Sehr angenehm! Lateinamerikanisch-österreichische Musikszenen (4). Gestaltung: Maria Reininger


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

20 Jahre rhiz. Herbert Molin und Peter Rantasa rekonstruieren die ersten 20 Jahre. Gestaltung: Astrid Schwarz Das Festival PhonoTAKTIK Mitte der 1990er Jahre legte den Grundstein für das Lokal, das der Wiener Elektronikszene als Treffpunkt diente. Klein aber fein war der Ort, den Peter Rantasa und Herbert Molin gemeinsam mit Christof Kurzmann in den Gürtelbögen fanden. Elektronischer Underground, wörtlich genommen, unter der U-Bahn Linie 6. Der Name rhiz ist vom Deleuze/Guattari'schen Mem gegen Hierarchien abgeleitet und bezeichnet eine Wurzel, die sich im Untergrund zu verbreiten sucht, wie auch der Ingwer auf dem "20 years" Plakat anlässlich der Feierlichkeiten. Das rhiz war immer auch als Statement gegen Establishment, Mainstream und Verwertungszusammenhänge gedacht. Die kontinuierliche Arbeit und Pflege der lokalen wie auch internationalen Szenen von Seiten der Betreiber ermöglicht bis heute authentische Erfahrungen in kleinem Rahmen.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

(Wiederholung von 10:06 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Alexander Tschernek Musikauswahl: Beate Linke-Fischer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten