Jetzt läuft auf Ö1:

Nachrichten

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Die Gier nach den neuen Dingen". Zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution. Gedanken vom stellvertretenden Chefredakteur der Wochenzeitung "Die Furche", Oliver Tanzer. Gestaltung: Alexandra Mantler Die einen verstehen darunter den Aufstand für Freiheit und das Sprengen der Ketten, die anderen meinen damit die Bestrafung und Vertreibung der Ungerechtigkeit. Dritte wieder bezeichnen so die Entfesselung von Produktivkräften durch Erfindungen. So ist sie einmal glorreich, einmal russisch, einmal industriell und neuerdings digital. Die Revolution. Das große Wort ist oft auch bloß eine Fassade, bepinselt mit historischen Schönfärbereien und beschrieben mit ideologischen Märchen. In allen seinen Schattierungen aber beschreibt das Revolutionäre eine der wirksamsten menschlichen Regungen: die Suche und die Sucht nach dem Neuen und der Veränderung. Oliver Tanzer, stellvertretender Chefredakteur der Wochenzeitung "Die Furche", macht sich "Gedanken für den Tag" über die Revolution, ihre Visionen, Propheten und Scharlatane - und was sie sich alles von Göttern und Götzen abgeschaut haben. Die etwas andere Würdigung zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Nicole Brunner. "Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen." (Johann Wolfgang von Goethe)


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Die Ozeanographin Kristin Richter über die weltweiten Änderungen der Meeresspiegel. Teil 4: Kontinuierliche Messungen Gestaltung: Lothar Bodingbauer Wo trifft das Meer auf das Land? Diese Linie verändert sich durch kleinräumige Schwankungen im Meer, zum Beispiel durch Gezeiten. Normalerweise mitteln sich diese Schwankungen weg. Insgesamt sind aber im letzten Jahrhundert steigende Meeresspiegel zu beobachten: 15 cm sind die Meeresspiegel in den letzten 100 Jahren gestiegen. Die Ursachen liegen in steigenden Temperaturen. Wasser dehnt sich aus und braucht mehr Platz. Und höhere Temperaturen bedeuten schmelzendes Eis - zusätzliches Wasser. Wenn Eis schmilzt, wird das gespeicherte Wasser frei. In der Auswirkung auf den Meeresspiegel tragen dazu jene Eismassen bei, die auf Gestein lagern. Schwimmendes Meereis hingegen - wie am Nordpol - hat den Meeresspiegel bereits erhöht. So gibt es einerseits schmelzende Gletscher, die zum Anstieg beitragen, andererseits Eispanzer auf Grönland und in der Antarktis. In Summe ist es also der Temperaturhaushalt der Erde, der maßgeblich die Höhe der Meeresspiegel beeinflusst. Zwei Drittel der Änderungen sind menschgemacht - vor allem durch Treibhausgase wird die Erde erwärmt. Computermodelle zeigen die Auswirkungen, denn werden wir Menschen nicht einberechnet, stimmen die Vorhersagen in den Modellen nicht mit den tatsächlichen Beobachtungen überein. Weitere beitragende Faktoren sind große Dämme, die Wasser zurückhalten können, aber auch die Entnahme von Grundwasser, was ursprünglich gespeichertes Wasser den Weltmeeren zuführt. Die beobachteten Anstiege im Meeresspiegel können je nach Ort sehr unterschiedlich ausfallen. Winde, Erdbeben, Vulkanausbrüche und lokale Klimaphänomene wie El Niño überlagern die großen Trends. Ozeanograph/innen versuchen, die gemessenen Daten in ein großes Modell zu bringen, um den Anstieg der Meeresspiegel vorhersagen zu können. Dies ist eine wichtige Entscheidungsgrundlage für politisches Handeln auf lokaler und globaler Ebene.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Erkundungen des literarischen Feldes

Beziehungen, Business und Bedeutungen (4). Gestaltung: Peter Zimmermann Man kann es System nennen oder Raum, aber das Feld ist eine anschauliche Metapher für einen Bereich, der einerseits in sich geschlossen ist, der nach bestimmten Regeln funktioniert und dessen Grenzen dennoch nicht klar gezogen sind. Man kann ein Feld sanktionsfrei betreten und es wieder verlassen, sofern keine Autorität Sanktionen verhängt. Das ist in der Regel eine politische Autorität, ein Führer, ein Diktator, unter dessen Herrschaft Gebote und Verbote verhängt werden, die keinerlei Autonomie zulassen. Das literarische Feld, wie wir es in einem westlich-demokratischen Staat vorfinden, ist in Europa und in den USA in vielerlei Hinsicht ähnlich strukturiert, in vielen Details jedoch geprägt von regionalen Eigenheiten. Und die sind kulturell gewachsen. Der Globalisierung zum Trotz funktioniert das literarische Feld noch sehr traditionell, anders als etwa das Feld der Kunst. Dort hat Internationalität einen anderen Stellenwert. Dafür gibt es vor allem zwei Gründe. Erstens: Der Marktwert von Literatur ist, mit wenigen Ausnahmen, als bescheiden zu veranschlagen. Zweitens: Die Sprache der Literatur ist nicht universell. Das heißt: auch wenn sie von Erfahrungen handelt, die alle Menschen gemacht haben oder machen können - Liebe, Tod, Verrat und so weiter - muss sie in irgendeiner Weise verortet sein. Folgende Fragen sind zu stellen: Was ist ein Schriftsteller und wie wird man zu einem? Was ist der Sinn von Literatur? Ist sie abhängig von ihren Entstehungsbedingungen? In welcher Beziehung stehen die Akteure des Feldes zueinander, also Autoren, Verlage, Medien, Veranstalter, Leser?


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Equus

Von Pferden und Menschen (4). Gestaltung: Sarah Kriesche "Der Exodus des Pferdes aus der Menschengeschichte ist ein erstaunlich unbeachteter Vorgang. Ganze Bibliotheken zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts schweigen sich aus über das Pferd, das gleichwohl in Europa und Amerika allgegenwärtig war - bis das letzte Jahrhundert der Pferde in der Zeit Napoleons anbricht und mit dem Ersten Weltkrieg ausklingt.", so der Autor Ulrich Raulff in seinem Buch "Das letzte Jahrhundert der Pferde", in welchem er die Auflösung der "Arbeitsgemeinschaft" zwischen Mensch und Pferd im Lauf der Jahrhunderte beleuchtet. Das "Ö1 Radiokolleg" begibt sich auf die Spuren des Miteinanders von Mensch und Pferd und beleuchtet seine Rolle in der Wirtschaft, der Kunst, aber auch der Kultur, die mit ihnen einhergeht. Vor allem Reiterstatuen, die Stadtbilder mitgestalten, erinnern an die Zeit und die Rolle des Pferdes vor seinem Wandel vom Nutz- zum Haustier; Sie waren nicht nur das Symbol für die Größe und die Stärke eines Herrschers, sondern auch kriegsentscheidend. Ohne Pferde wären die Strecken, die es zur Eroberung und Verteidigung von Gebieten gebraucht hatte, nicht zu bewältigen gewesen. Manch besonders edlem Ross wurde dementsprechende Ehre zuteil. Bukephalos etwa, der Hengst von Alexander dem Großen, bekam eine eigene Bestattung in einem prunkvollen Mausoleum. Ihm zu Ehren gründete Alexander außerdem die Stadt Alexandreia Bukephalos, das heutige Jhemal in Pakistan. Der größenwahnsinnige Caligula ließ seinem Lieblingspferd "Incitatus" bereits zu Lebzeiten einen eigenen Palast bauen. Das Rennpferd besaß eigene Diener, kostbare Möbel, ein Halsband aus Edelsteinen und trank bei Festen aus goldenen Pokalen. Ein ständiger Sitz im Senat wurde vereitelt, da sein Herr ermordet wurde, bevor er Incitatus - wie geplant- zum Konsul ernennen konnte. Auch in der Mythologie und Sagenwelt ist das Pferd - und alle daraus entstehenden Fantasieformen - quasi ein Fixbestandteil. Zentauren, Einhörner oder fliegende Pferde sind ständige Begleiter in Mythen, Märchen und Göttersagen, durch die man die Welt und Naturerscheinungen erklärbar machen wollte. Bis heute prägen ihre Legenden Kulturen. Sleipnier etwa, der "Dahingleitende", war das achtbeinige Pferd des nordischen Gottes Odin. Einmal stolperte er, konnte sich aber fangen, indem er seinen Fuß auf Nordirland setzte. Bis heute ist sein Hufabdruck, in Form der Ásbyrgi-Schlucht zu sehen. Ob in den Massenmedien und Serien wie "Fury" oder "Black Beauty", im Sprachgebrauch, wo man das Pferd lieber nicht von hinten aufzäumen will, thematisch gut beschlagen ist und dem geschenkten Gaul nicht ins Maul schaut, bis hin zu einem der berühmtesten Wahrzeichen Wiens - den Lippizanern - selten hat ein Miteinander von Mensch und Tier Kulturen so intensiv und nachhaltig geprägt.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Horizontal und vertikal

Von Melodik und Harmonik (4). Gestaltung: Martin Adel Wer wüsste nicht, was eine Melodie ist? - man singt, pfeift, spielt sie nach; man erkennt sie wieder; oder sie sitzt einem als Ohrwurm im Kopf. Man könnte sie auch einfach definieren als zeitliche Tonfolge, die von bestimmten Tonintervallen und Rhythmus strukturiert und charakterisiert ist. Man könnte auch von einer typischen Melodik der italienischen Oper (beispielsweise) sprechen; - aber Verfeinerungen dieser Art machen die Sache im Prinzip nicht anders, nur schwerer zu beschreiben. Tatsächlich komplizierter ist es da mit der Harmonik! Die Harmonik regelt - ganz grob gesprochen - den Zusammenklang mehrerer Töne, d.h. Mehrstimmigkeit, allerdings angefangen von der frühen Mehrstimmigkeit des (europäischen) Mittelalters bis hin zu den Klangstrukturen der Avantgarden. So ist auch eine der vielen Fragen, die sich über das lange wechselseitige Verhältnis von Melodie und Harmonie auftun, nicht zuletzt diese: Haben nicht gerade diese Avantgarden immer wieder versucht, den "Spieß" umzukehren und eine Musik ohne Melodie zu komponieren? Oder auch jene andere Frage: Weltharmonie, Weltharmonik - wie, was, wann, wo? Harmonie ist doch "einigermaßen" der Gegensatz zu Chaos, d.h. geordnet, regelhaft, im traditionellen Sinne aber jedenfalls "wohl proportioniert" oder auch um Spannungsausgleich bemüht! Zumindest Letzteres kann man von der Harmonik gerade nicht behaupten. Vielleicht sind dafür unsere "Ohrwascheln" "von-Haus-aus" zu sehr melodieorientiert, womit das Komponieren und (Zu-)Hören von harmonischen Klanggebilden zur (steigerungsfähigen) hohen Kulturleistung avanciert? Man wird vermutlich nicht falsch liegen mit der These, dass die Herausforderungen des Komponierens - im Laufe der Jahrhunderte - deren melodische Schöpfungen zwar keineswegs obsolet gemacht, aber deren harmonische Komplexität und Kompliziertheit haben steigen lassen. Immerhin scheint es zu kurz gegriffen, wollte man der Melodik das Gefühl zuschreiben und der Harmonik das intellektuelle Vergnügen an musikalischer Artistik.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

60 Jahre Kevin Eubanks. Gestaltung: Klaus Wienerroither Einigen "Couch Potatoes" ist der Gitarrist Kevin Eubanks vielleicht nur als langjähriger Bandleader der Tonight Show des Talkmasters Jay Leno bekannt. Der Mann aus Philadelphia hat sich vor seiner Fernsehkarriere aber als furchtloser Neobop-Musiker und markanter Komponist einen Namen gemacht. Nach seinem Abschied aus der TV-Welt im Jahr 2010 hat sich Eubanks wieder vermehrt dem Jazz zugewandt. Und gestern hat er seinen 60. Geburtstag gefeiert.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Rechne immer mit dem Schlimmsten". Von Petteri Nuottimäki. Aus dem Schwedischen von Wibke Kuhn. Es liest Markus Kofler. Gestaltung: Friederike Raderer. Matti stammt von einer langen Ahnenreihe tapferer Finnen ab. Er liebt sein Land, aber die Zeiten haben sich geändert, so beschließt er, gemeinsam mit seiner Frau Beata ein neues und hoffentlich besseres Leben in Schweden zu beginnen. Doch während er hart arbeitet, um seinen Traum verwirklichen zu können, haben seine Kinder ganz andere Pläne.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Nadja Kayali.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Veristen auf dem Lande: Mascagni, Giordano und Cilea einmal "pastoral". Gleich zwei Bühnenwerke von Pietro Mascagni haben 2017 runden "Geburtstag": "I Rantzau" (1892) und "Lodoletta" (1917). Beide Werke zeigen einen Komponisten, der nach schwer Dramatischem - "Cavalleria rusticana" im ersten Fall, "Isabeau" und "Parisina" im zweiten - im lyrischeren Fahrwasser stilistische Abwechslung sucht und dafür Stoffe sucht, die das Opern-Landleben von seiner beschaulicheren Seite zeigen. Wollten die sogenannten "Veristen" vielleicht alle keine "Veristen" sein, wollten wegkommen von den stets nur hochgepeitschten Emotionen? Bei dem besonders wandlungsfähigen Umberto Giordano könnte man auf diese Idee kommen, bei ihm passt besonders das "idillio moderno" "Marcella" ins pastorale Bild. So wie teils auch "L'Arlesiana", also: Das Mädchen aus Arles, von Francesco Cilea.


15.30 Uhr

 

 

Moment

Schienenfreundliche Siedlungsentwicklung. Wie man Ortskerne mit ihren oftmals seltsam distanziert liegenden Bahnstationen verbinden kann. In vielen österreichischen Ortschaften liegen Bahnhöfe außerhalb der Siedlung. Meist fußläufig erreichbar am Ortsrand, manchmal mehrere Kilometer entfernt auf der grünen Wiese. Die Gründe dafür sind historisch gewachsen, teils gibt es topografische Gründe, teils hat einst das Fuhrwerker-Gewerbe für geschäftsfördernden Abstand gesorgt. Durch vorausschauende Siedlungsentwicklung lassen sich Bahnstationen heute besser integrieren. Gestaltung: Shenja Mannstein Was macht eigentlich... der Verein "Vienna Ghosthunters"? Gestaltung: Tanja Rogaunig


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Mit der Holzpuppe auf der Bühne der Volksoper Wien Gioia hat als Seepferdchen ihren schwebenden Auftritt, Justus spielt den starken Mann und krebst im Krebsgang über die Bühne und Helene wirft sich als Qualle in Schale und stolziert als Stelzengängerin über die Bretter, die die Welt bedeuten - wie es so schön heißt. Die Drei sind Teil eines zauberhaft-tierisch-menschlichen Chors, der die Holzpuppe Pinocchio ab 19. November durch ihre Abenteuer in der Wiener Volksoper begleitet. Rudi hat sich schon vorab in die Garderoben geschlichen. Er will wissen: wie sind die jungen Zweibeiner ihre Rollen angegangen? Allzu viele Gemeinsamkeiten mit Seepferdchen, Krebs und Qualle kann der Radiohund nicht feststellen. Rudi: "Justus - wie mutierst du zum Krebs und zum "starken Mann"? Justus: "Ich kriege ein Hulk-Kostüm mit Schaumstoff-Muskeln und dann eine Hose, die aussieht, wie eine Badehose - mit Streifen. Und als Krebs habe ich einen Panzer mit Scheren. Da muss ich ganz witzig gehen und die Hände so hochheben und die Scheren bewegen." Gestaltung: Barbara Zeithammer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit


16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Über die Stimmlage Sopran. Gestaltung: Gerhard Hafner Diesen Sonntag, am 19. November, feiert die Oper "Pinocchio" des italienischen Komponisten Pierangelo Valtinoni Premiere an der Volksoper Wien. Die Ö1 Kinderunireporter/innen Erla, Lena, Gabriel und Reowen stehen dabei selbst auf der Bühne. Ihnen ist aufgefallen, dass ihre erwachsenen Sängerkollegen unterschiedliche Stimmhöhen haben. Meist ist es so, dass Männer tiefer singen und Frauen höher. Aber auch unter den Männern und unter den Frauen gibt es Unterschiede. Je nachdem, wie hoch oder wie tief ein Sänger singt, heißt seine Stimmhöhe unterschiedlich. Die vier Hauptstimmlagen werden als Bass, Tenor, Alt und Sopran bezeichnet. Die höchste dieser Stimmlage ist der Sopran. Das Wort Sopran bedeutet auf deutsch so viel wie "darüber" und verrät schon, dass diese Stimmlage über allen anderen steht. Lange Zeit durften nur Männer mit knabenhafter Stimme die Frauenrollen in der Oper singen, weil es Frauen verboten war auf der Bühne zu stehen. Heute gibt es viele weltberühmte Frauen, die die Sopranstimme singen. Die gegenwärtig Berühmteste unter ihnen, ist die Russin Anna Netrebko. Die Ö1 Kinderunireporter/innen wollen genaueres über diese außergewöhnliche Stimmlage erfahren. Wie erkennt man beispielsweise, dass man selbst ein Sopran ist, wie läuft die Ausbildung der Sopranstimme ab, tut es der Sängerin im Hals weh, wenn sie so hoch und laut singt? Da es an der Quelle sitzt, hat sich das Reporter/innen-Quartett die junge Sopranistin Juliette Khalil geschnappt. Sie verkörpert an der Volksoper Wien die Holzpuppe Pinocchio und stellt sich den Fragen ihrer wissbegierigen jungen Bühnenkollegen.


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber. Muntere Trompeten-Töne: Mario Rom, Gerhard Ornig Die aktuell spannendsten jungen Trompeter des österreichischen Jazz kommen aus der Steiermark: Mario Rom veröffentlichte mit "Truth Is Simple To Consume" soeben das dritte Album seines Trios "Interzone". Während der ebenfalls erst 27-jährige Gerhard Ornig das vielversprechende Debüt "First Flow" vorlegt. Ohren auf!


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Die Freimaurer. Zur 300-jährigen Geschichte des Geheimbundes. Mit Christian Rapp, Kulturwissenschafter und Kurator. Freimaurer - das sind straff organisierte Geheimbündler mit seltsamen Ritualen, die ihre Finger bei sämtlichen Großereignissen der Weltpolitik mit im Spiel haben - oder? Um die Geschichte der Freimaurer sind viele Verschwörungstheorien und Legenden gesponnen worden. Im Jahr 1717 wurde die erste Großloge in London gegründet - so sagt die Überlieferung, Fakten für diese Datierung fehlen. Tatsache ist, dass sich die Freimaurerlogen von England aus ab dem beginnenden 18. Jahrhundert im Rest Europas ausbreiteten. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität sind bis heute ihre Grundsätze. Das hatte durchaus Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft. Bei der amerikanischen Unabhängigkeit und den 1776 erstmals ausformulierten Menschenrechten etwa spielten die Freimaurer eine wichtige Rolle. George Washington war Freimaurer, ebenso die Präsidenten Abraham Lincoln oder Theodore Roosevelt. In Österreich wurde die erste Freimaurerloge mit dem Namen "Zur wahren Eintracht" im Jahr 1781 in Wien gegründet. Berühmte österreichische Freimaurer kommen aus allen Sparten der Gesellschaft: Künstler wie Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn gehörten Freimaurerlogen an, ebenso wie der ehemalige Bundeskanzler Fred Sinowatz oder Richard Coudenhove-Kalergi, der Begründer der Paneuropa-Bewegung. Derzeit gibt es in Österreich 78 Logen und 3.500 Brüder - denn Frauen sind bis heute nicht in der Großloge von Österreich zugelassen.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Was kann man gegen die grassierende Lichtverschmutzung tun? Eine Sendung zur ORF-Schwerpunktwoche "Mutter Erde".-Gestaltung: Astrid Plank Die meisten Kinder in unseren Breiten kennen den Sternenhimmel nicht mehr. Kein Wunder - über Städten wie Wien ist die Milchstraße schon lange nicht mehr zu sehen. "Lichtverschmutzung" ist daran schuld - ein eher junges Phänomen und Umweltproblem. Zu viel künstliches Licht erhellt die Nächte, und die Orte, an denen man noch einen unbestrahlten Nachthimmel erleben kann, werden rarer. Astronomen leiden darunter, weil ihre Beobachtungen erschwert werden. Zu viel Licht bedeutet aber auch Stress für andere Menschen, weil ihr Biorhythmus und damit der Schlaf gestört werden, und gefährdet die Tierwelt. Außerdem belastet der zusätzliche Stromverbrauch die Ökobilanz enorm. Welche Konzepte gegen die Lichtverschmutzung gibt es?


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Dimensionen. Das Magazin Moderation und Redaktion: Armin Stadler


19.30 Uhr

 

 

Wien Modern 2017

ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Dirigent: Cornelius Meister; Steven Osborne, Klavier; Nathalie Forget, Ondes Martenot. Olivier Messiaen: Turangalila-Symphonie für Klavier, Ondes Martenot und Orchester (1946 - 1948) (aufgenommen am 9. November im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Johannes Leopold Mayer Ein Klangbad in grellen indischen Farben, orgiastische Rhythmen, hemmungslose Glissandi, die elektronischen Klänge der Ondes Martenot, eine sinnliche Auseinandersetzung mit der Liebe in allen Formen und Farben ? es ist eigentlich kein Wunder, dass Pierre Boulez das riesige Orchesterwerk seines Lehrers Olivier Messiaen verächtlich als "Bordello music" und "Vorstadt-Bernini" bezeichnete. Eines der schillerndsten Werke der gesamten Orchesterliteratur in herausragender Besetzung ? mag sein, dass Sie die nackten goldenen Karyatiden im Musikverein hinterher mit anderen Augen sehen ...


21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

"An Aufgaben wachse ich" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Lore Heuermann, bildende Künstlerin, Grafikerin und Zeichnerin Was es bedeutet, als Frau Kunst zu machen, hat Lore Heuermann bereits in den 1960er und 1970er Jahren erfahren. Als zwei Herren eine ihrer Ausstellungen besuchten, sagte der eine zum anderen: "Der Heuermann gefällt mir eigentlich ganz gut!" Dass eine Frau hinter den Bildern stecken könnte, die ihm so gut gefielen, kam dem Besucher wohl nicht in den Sinn. Auch so manche Galerie ließ Lore Heuermann wissen, man stelle keine Arbeiten von Frauen aus. Heuermann, die 1937 in Münster zur Welt kam, ist ihren künstlerischen Weg trotzdem beharrlich weitergegangen. Nachdem sie sich mit 27 Jahren von ihrem Mann, dem Schriftsteller Oswald Wiener scheiden ließ, war sie alleinerziehende und alleinverdienende Mutter von drei Kindern. Heuermann bereiste fast alle Kontinente und arbeitete als Grafikerin, Zeichnerin, als Installations- und Performancekünstlerin. Sie publizierte Bücher mit eigenen Texten und Fotografien. 2009 wurde sie mit dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes Wien und dem Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst ausgezeichnet. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz spricht Lore Heuermann über ihre Arbeit, den Gang durch die Männerwelt und die Quelle ihrer Kunst.



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Erkundungen des literarischen Feldes. Beziehungen, Business und Bedeutungen (4). Gestaltung: Peter Zimmermann Equus. Von Pferden und Menschen (4). Gestaltung: Sarah Kriesche Horizontal und vertikal. Von Melodik und Harmonik (4). Gestaltung: Martin Adel


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

HerbstZeitlos 2017: "Luciversére" im Klangraum Krems Minoritenkirche 2017. Gestaltung: Marlene Schnedl Seit 2014 laden die Veranstalter/innen von Glatt Verkehrt im September zum "spätsommerlichen Nachspiel" in den Klangraum Krems Minoritenkirche. Am Samstag, den 30. September, gastierte dieses Jahr dort unter dem Motto "Mediterraner Klangraum" u.a. ein Quartett mit Wurzeln in Algerien, Frankreich, Syrien, den USA und Österreich und präsentierte unter dem vielversprechenden Namen "Luciversére" eine Weltpremiere. Der österreichische Vierteltontrompeter Franz Hautzinger - Teil des Projekts und ein ständig nach neuen Klangräumen und Klangmöglichkeiten Suchender - spricht von einer "abenteuerlichen Reise" und einem "Weg der Erkenntnis". Musikalische Strömungen aus fünf Ländern und drei Kontinenten trafen an diesem Abend aufeinander. Franz Hautzinger zur Seite standen die französische Klarinettistin und Vokalperformerin Isabelle Duthoit, der US-amerikanische Schlagzeuger Michael Zerang und der in Frankreich geborene algerische Gitarrist Camel Zekri, ein weiterer Meister der freien Improvisation mit einem tiefen Verständnis für seine musikalischen afrikanischen Wurzeln.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Musikauswahl: dazw. 03:00 Uhr Nachrichten