Jetzt läuft auf Ö1:

Ö1 Mittagsjournal

Hören
 

05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


13 Wertungen:      Bewerten

06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


0 Wertungen:      Bewerten

06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

Heute um ca. 6.50 Uhr in "Frauenmacht - Frauen machen Politik": Irmtraud Karlsson Dr.in Irmtraut Karlsson>. 1944 in Windschau, Mähren als Irmtraut Leirer Studium der Psychologie und Soziologie. Mitbegründerin und Geschäftsführerin des ersten Wiener Frauenhauses. Enge Zusammenarbeit mit der Wiener SPÖ-Frauensekretärin Johanna Dohnal bei der Einführung der Fristenlösung bei Abtreibungen. Generalsekretärin der Sozialistischen Fraueninternationale in London. Bundesfrauensekretärin der SPÖ. Bundesrätin. Nationalratsabgeordnete. Frauenbeauftragte beim Bundesheer. Krimi- und Sachbuchautorin. Ausgezeichnet mit dem Frauenkrimipreis 2002. Vorsitzende des Vereins "Steine der Erinnerung an die Opfer des NS-Regimes in der Josefstadt".


13 Wertungen:      Bewerten

06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Humor ist, wenn man trotzdem lacht". Gedanken im Fasching macht sich die Schauspielerin und Autorin Topsy Küppers. - Gestaltung: Alexandra Mantler "Manchmal springt mir die Kröte aus dem Mund", lacht die Schauspielerin und Autorin Topsy Küppers. "Ich bin eine Meisterin darin, und schade mir selbst damit enorm. So alt wie ich bin, habe ich es immer noch nicht gelernt, meine Spontanität zu zügeln". In diesem Jahr feiert Topsy Küppers ihren 88. Geburtstag und verfügt über jede Menge humorvolle und schlagfertige Lebensweisheit. Und die versprüht sie in ihren "Gedanken für den Tag" mitten im Fasching: Ob es nun um die Frage geht, was Hildegard von Bingen und Cremeschnitten gemeinsam haben oder warum sie den Gruß "Servus" so viel lieber mag als ein lässiges "Hallo Frau Küppers ... "


10 Wertungen:      Bewerten

07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


0 Wertungen:      Bewerten

07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


13 Wertungen:      Bewerten

07.52 Uhr

 

 

Leporello


2 Wertungen:      Bewerten

08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


0 Wertungen:      Bewerten

08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Helmut Jasbar. Schnaderlhüpferln "Und dies ist der selbe Komponist, den andere wiederum den "heiteren" nennen, gleich als hätte er seine Symphonien und Quartette nur aus lauter Schnaderlhüpferln zusammengesetzt, derselbe Meister, dessen Jugendwerke den kritischen Zeitgenossen als die Produkte eines fast frivolen Übermuts wilder Regeln und Herkommen erschienen, während die nämlichen Werke an seinem Lebensabend von der romantischen Jugend als viel zu herkömmlich und regelrecht beiseite gelegt wurden, der Meister, den die Mitlebenden eben so häufig zu dunkel, ernst und mystisch fanden, wie die Nachlebenden zu hell, licht und lustig!" Hmm ... ein Text, der im Kopf herumkugelt, aber nicht weil er, der Text, rund ist, sondern der Kopf, damit solche Texte eben darin herumkugeln können. Hier die Musik des so aufgeregt Besungenen, Musik von Joseph Haydn.


9 Wertungen:      Bewerten

08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Die Latinistin Ursula Gärtner über Tiere in antiken Fabeln. Teil 4: Vom Sprechen, Bellen und Nachahmen Gestaltung: Renate Pliem Man kennt sie aus dem Schulunterricht: den Fuchs, dem die Trauben zu hoch hängen und der sie deshalb schlechtredet - sie wären sowieso zu sauer gewesen. Oder den Wolf, der das Lamm frisst und sich vorher dafür rechtfertigen will. Tiere in Fabeln sind sehr eloquent. Sie agieren einerseits wie Menschen, und doch kommen auch ihre tierischen Verhaltensweisen zum Vorschein. "Dieses Spannungsfeld macht den Reiz der Fabel aus", sagt Ursula Gärtner. Sie ist Professorin für Klassische Philologie an der Universität Graz und Spezialistin für antike Fabeln. Wichtig für sie ist es auch, Fabeln nicht nur aus dem heutigen Blickwinkel zu betrachten, sondern im Kontext der Entstehungszeit zu sehen. Die "Moral von der Geschicht", die Fabeln nachgesagt wird, gibt es nicht immer: Oft wird die Welt einfach so gezeigt, wie sie ist. Und wenn ein Frosch neidisch auf die Größe eines Rindes ist und sich deshalb aufbläst, platzt er eben. In einem Sparkling Science Projekt mit Schüler/innen wird eine digitale Schulausgabe mit antiken Fabeln gestaltet. Außerdem werden kreative Umsetzungen auf einem Schüler/innenkongress präsentiert.


22 Wertungen:      Bewerten

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg

Bestandsaufnahmen einer brüchigen Demokratie (4). Gestaltung: Ulla Ebner, Ina Zwerger Im größten Land Lateinamerikas hat eine neue Ära begonnen. Anfang des Jahres hat der ultrarechte Ex-Militär Jair Messias Bolsonaro das Präsidentenamt in Brasilien übernommen. Nimmt man seine Ankündigungen ernst, so dürfte dort kaum ein Stein auf dem anderen bleiben. In den vergangenen 15 Jahren wurde die Geschichte des Landes zu einem großen Teil von der Politik der linken Arbeiterpartei (PT) geprägt. Brasilien galt als Vorzeigeland in punkto Armutsbekämpfung. 40 Millionen Menschen stiegen aus der Armut in eine untere Mittelschicht auf, der Hunger im Land wurde quasi ausgerottet, tausende Angehörige sogenannter bildungsferner Schichten, bekamen die Chance auf ein Universitätsstudium. Der brasilianische Kultursektor blühte auf. Doch die Arbeiterpartei ist zum Teil an ihren eigenen Erfolgen gescheitert. Der Aufstieg armer Gesellschaftsschichten hat die Mittelschicht verärgert, sie fühlte sich von der Politik übergangen. Die PT hat demokratische Institutionen gestärkt, unabhängige Korruptionsermittlungen ermöglicht - und geriet selbst unter deren Räder. Eine schwere Wirtschaftskrise und die Aufdeckung riesiger Korruptionsskandale in fast allen Parteien haben das Vertrauen in das politische System stark beschädigt. In Mitten dieser Krisen schlug die Stunde des polternden Bolsonaro, der sich - obwohl schon 30 Jahre als Abgeordneter tätig - erfolgreich als "Anti-System-Kandidat" inszenieren konnte. Der neue Präsident hat angekündigt, im Land "aufräumen" zu wollen. Mit harter Hand will er Korruption und Drogenkriminalität bekämpfen. Kritiker/innen befürchten einen massiven Demokratieabbau in den kommenden Jahren. Das wirtschaftspolitische Projekt der neuen Regierung setzt Kurs auf eine neoliberale Wende. Garant dafür ist der Finanzmarktguru Paulo Guedes. Dieser plant einen harten Sparkurs, Kürzung der Sozialleistungen, Privatisierungen und die Öffnung der Märkte. Zu befürchten ist, dass die Ungleichheit wieder dramatisch steigen wird und die Erfolge im Bereich der Armutsbekämpfung zunichte gemacht werden. Das gesellschaftspolitische Projekt des neuen Präsidenten birgt enormen Sprengstoff. Bolsonaro glaubt nicht an den Klimawandel, er bekämpft stattdessen homosexuelle Menschen, indigene Bevölkerungsgruppen und Feminist/innen. Sexualaufklärung und das Hinterfragen traditioneller Geschlechterrollen wird als "Gender Ideologie" verunglimpft und soll aus Schulen und Universitäten verbannt werden, ebenso die emanzipatorischen Pädagogik des Brasilianers Paulo Freire. Unterstützt wird Bolsonaro unter anderem von den einflussreichen evangelikalen Pfingstkirchen. Sie sind längst zu einer politischen Macht im Land geworden, stellen ein Drittel der Abgeordneten im Parlament und betreiben eigene TV-Sender. Manipulierend haben auch soziale Medien in den Wahlkampf eingegriffen. Insbesondere Whatsapp wurde zur Spielwiese exzessiver Fake News Kampagnen.


11 Wertungen:      Bewerten

09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg

Grippeforschung und Grippebekämpfung (4). Gestaltung: Madeleine Amberger Influenza ist wahrlich keine exotische Krankheit. Pandemien, die Millionen Menschen das Leben kosten, brechen zwar nur alle paar Jahrzehnte aus. Doch die sozusagen ganz gewöhnliche, saisonale Grippewelle gibt es jedes Jahr. Und jedes Jahr sterben an der Viruskrankheit weltweit rund eine halbe Million Menschen. Besonders gefährdet sind Kinder, Menschen über 60 sowie Herz-Kreislaufkranke. Die Spanische Grippe von 1918/1919 gilt als die verheerendste Seuche aller Zeiten, die sogar die mittelalterliche Pest übertraf. Das Influenzavirus H1N1 wütete auf allen Kontinenten: von entlegenen Dörfern in Alaska bis in die Schützengräben Frankreichs. Weltweit starben geschätzte 50 Millionen Menschen. Zu den prominenten Opfern zählten auch der österreichische Maler Egon Schiele und seine schwangere Frau Edith. Grundsätzlich gibt es drei Typen von Influenzaviren: A, B und C. Pandemien lösen üblicherweise die Influenza-A-Viren aus. Der natürliche Wirt sind Wild- und Wasservögel, die ihrerseits Hausgeflügel anstecken. Menschen erkranken zwar nur selten an Vogelgrippe, doch im Fall einer Ansteckung verläuft die Krankheit meist schwer oder sogar tödlich. Die meisten Vogelgrippefälle zählt man in Asien, wo Menschen auf dem Land in unmittelbarer Nähe mit ihrem Geflügel leben. Überspringt ein Vogelgrippevirus nun die Artenschranke und wechselt in Schweine, Pferde oder auch Meeressäuger, kann es in der Folge Menschen leichter anstecken. Umso wichtiger ist daher ein regelmäßiges Monitoring von neuen Virenvarianten, um für eine künftige Epidemie besser gerüstet zu sein. Zwar gibt es mittlerweile einige antivirale Grippemittel auf dem Markt, doch nach wie vor gilt Prävention als die beste Waffe. Sie funktioniert freilich nicht perfekt. In der nördlichen Hemisphäre überlegen Grippeexperten im Februar, welche Stämme in der kommenden Herbst-Winter-Saison aktiv sein werden. Da der Impfstoff-Cocktail in Hühnereiern produziert wird, dauert die Herstellung von Millionen Dosen Monate. Doch Influenzaviren sind höchst wandelbare Erreger. Der Impfstoff ist daher meist nur zu 60 Prozent, in manchen Jahren gar nur zu 30 Prozent wirksam. Forscher/innen arbeiten seit langem an einem Universalimpfstoff, der über Jahre vor jedem Grippevirus schützen soll.


11 Wertungen:      Bewerten

09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg

Zwischen Poesie und Regimekritik (4). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Sergej Nikitin war 14 Jahre alt, als er erstmals ein Lied des Dichters und Chansonniers Bulat Okudschawa hörte und daraufhin beschloss, Gitarre zu lernen. Es war Ende der 1950er Jahre. Nach Stalins Tod hatte der neue sowjetische Machthaber Nikita Chruschtschow ein politisches Tauwetter eingeleitet. Eine neue Dichter- und Sängergeneration wagte es, das auszudrücken, was im offiziellen Kulturschaffen unterdrückt wurde. Bulat Okudschawa begründete ein Genre, das später als Autorenlied oder Gitarrenlyrik bezeichnet wurde. Im Kontrast zum heroischen Pathos und dem künstlichen Frohsinn des staatlich verordneten Kunststils vermittelten diese Lieder ein weites Spektrum von Inhalten - von authentischen menschlichen Gefühlen und Sehnsüchten bis hin zu scharfer Regimekritik. Die Texte durften nicht gedruckt werden, Schallplattenaufnahmen konnten die berühmtesten Liedermacher wie Bulat Okudschawa, Alexander Galitsch und Wladimir Wyssozkij nicht machen. Doch inoffiziell fanden die Lieder - vor allem auch dank des Tonbands, das damals verfügbar wurde, eine weite Verbreitung. Studenten formierten sich in Singbewegungen, ausgehend vom Moskauer Staatlichen Pädagogischen Institut. Es war das einzige, an dem Kinder von politisch Verfolgten der Stalinzeit relativ problemlos aufgenommen wurden. Sergej Nikitin studierte Physik, spielte Gitarre und sang in mehreren Ensembles, bevor er mit seiner Frau Tatjana, auch sie eine Physikerin, vor allem im Duo auftrat. Im Unterschied zu den Liedermachern Okudschawa, Galitsch und Wyssozki verfassten die Nikitins keine eigenen Texte. Sie wählten Gedichte bedeutender russischer Poeten, und Sergej Nikitin vertonte sie. Die Physik, sagt Sergej Nikitin, war ein von sozialistischer Ideologie weitgehend freier intellektueller Raum, die mit Gitarrenbegleitung gesungene Poesie ein Raum der geistigen Freiheit. Im März wird Sergej Nikitin 75 Jahre alt. Als Physiker sind die Nikitins in Pension, doch Konzerte geben sie bis heute.


11 Wertungen:      Bewerten

09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


11 Wertungen:      Bewerten

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

10.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

mit Nina Polaschegg. Zu Tränen rühren, in Feuer und Flamme aufgehen und sein Instrument stets neu denken - Vivaldis Cellosonaten und Helmut Lachenmanns "Pression" im Interpretationsvergleich. Antonio Vivaldi galt lange Zeit als Hinterbänkler im Vergleich zu Johann Sebastian Bach. Doch diese Zeit ist längst vorbei, haben doch zahlreiche Interpretinnen und Interpreten gezeigt, wie lebendig seine Werke sind, spielt man sie nur mit Fingerspitzengefühl bzw. hoher Energie. Seitenkrachen erlaubt. Und dass auch zeitgenössische Werke zum Teil faszinierende Interpretationsvarianten zulassen, das zeigt zum Beispiel Helmut Lachenmanns "Pression" für Violoncello solo.


0 Wertungen:      Bewerten

11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

100 Jahre Frauenwahlrecht: "Ameisen und Eisbären" von Bettina Balàka. Es liest Brigitta Furgler. Gestaltung: Nicole Dietrich Die Salzburger Schriftstellerin und Essayistin Bettina Balàka setzt in diesem Essay Erinnerungen an ihre feministische Mutter neben allgemeinere kritische Analysen der Frauenbewegung. Die "Tücken der Emanzipation" entlarvend erzählt sie unter anderem von kinderwagenschiebenden Männern, die Anfang der 1970er Jahren als moderne Helden gefeiert wurden, von der atonalen rhythmischen Gymnastik im Orff Institut, die sie als junges Mädchen gegen jeglichen Tussi-Verdacht imprägnieren sollte, warum sie das Barbieverbot der Mutter bei ihrer eigenen Tochter aufhob und ihre Sprache nicht durchgehend gendert. Bettina Balàka, Jahrgang 1966, veröffentlichte zuletzt die Romane "Unter Menschen" und "Die Prinzessin von Arborio" sowie den Essayband "Kaiser, Krieger, Heldínnen. Exkursionen in die Gegenwart der Vergangenheit.


12 Wertungen:      Bewerten

11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


7 Wertungen:      Bewerten

11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Gerhard Krammer. Weniger Bekanntes von Händel als Neuentdeckung. Er gehört zu den vielfältigsten Ensemble-Cembalospielern Frankreichs. Als Begleiter saß er bei mehr als 40 Aufnahmen am Cembalo. Jetzt hat Philippe Grisvard seine Solo-Debüt-CD vorgelegt und widmet sich dabei ausschließlich dem Komponisten Georg Friedrich Händel. Gewiss, die bekannte Chaconne hat er auch eingespielt. Daneben scheut er sich aber nicht, seinem Publikum weniger Bekanntes und quasi "Neuentdeckungen" zu präsentieren. Sein Motto lautet: "Stay curious - bleib neugierig". Da darf man neugierig sein, wie sich das anhört!


1 Wertung:      Bewerten

11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


11 Wertungen:      Bewerten

12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


0 Wertungen:      Bewerten

13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


0 Wertungen:      Bewerten

13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


2 Wertungen:      Bewerten

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Höchste Handwerks Kunst: Marek Janowski dirigiert Fürs optische Zeitalter ist der nun 80-jährige Marek Janowski nicht der Typ. Er posiert nicht, "Show" wäre ihm lachhaft. Und dennoch ist Marek Janowski seinen Weg gegangen, mit strengster Professionalität und hat Musik gemacht in vielen Stilen, ohne hinter den Aufgaben zurückzustehen. Vokalmusik ist ihm nahe seit seinen Kapellmeister-Anfängen an deutschen Opernhäusern abseits der Zentren. Eine Dresdner Studioeinspielung von Richard Wagners "Ring" in den frühen 1980er Jahren wurde weithin gefeiert, nicht zuletzt wegen des in ihr erreichten Ausgleichs zwischen Wagner-Neudeutung à la Boulez und der Tradition - Interpretationscharakteristika, für die Marek Janowski auch in seiner fruchtbaren Chefdirigentenzeit bei Radio France und dann dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin stand, mit einer Fülle an konzertanten Opernprojekten. Sportiv geradezu sein spätes Bayreuth-Debut, entgegen dem früheren Entschluss, sich mit dem "Regietheater" nicht gemein zu machen. Das Repertoire des gebürtigen Polen Janowski reicht bis Krzystof Penderecki, auch Werke von Korngold, Krenek, Hindemith sind ihm offene Bücher.


5 Wertungen:      Bewerten

15.30 Uhr

 

 

Moment

Wenn man für 50 Euro anrufen muss Hilfe, wenn der Überblick über die Finanzen und anderes fehlt Die Vertretenen leiden meist an einer psychischen Erkrankung oder intellektuellen Beeinträchtigung. Häufig beginnt es damit, dass sie Termine beim Arbeitsamt nicht mehr wahrnehmen, Arbeitslosengeld und Krankenversicherung eingestellt werden, die Miete nicht mehr bezahlt wird und die Delogierung droht. In solchen Fällen kann das Gericht Erwachsenenvertreter - bislang "Sachwalter" - einsetzen, die von nun an die finanziellen Belange der Menschen regeln. Für die Betroffenen kann das bedeuten, dass sie mit einem wöchentlichen Fixbetrag auszukommen haben. Wenn sie darüber hinaus etwas benötigen, müssen sie ihren Vertreter anrufen. Gestaltung: Jonathan Scheucher Rätsel des Alltags: Warum bei manchen Lokomotiven eine Tonleiter beim Anfahren erklingt Gestaltung: Lothar Bodingbauer


0 Wertungen:      Bewerten

15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Rudi trifft die Donaupiraten aus Asagan Kaum hat sich der Radiohund dazu entschlossen im Fasching als Pirat zu gehen, tauchen plötzlich überall welche auf: im Funkhaus trifft er Donnie Jepp und Josephine - die Donaupiraten. Sie befahren die Donau mit ihrem Schiff und stehlen Geschichten. Rudi ist neugierig: was ist so toll daran auf der Donau Pirat zu sein? Schatztruhen werden doch meistens auf dem Meeresgrund verbuddelt? Die Piraten schnappen sich eine Gitarre und erzählen dem Radiohund von ihren Abenteuern auf den großen Strom. Donny Jepp: "Naja, die Donau fließt ja auch in ein Meer und zwar ins Schwarze Meer und das ist ja viel aufregender, weil man durch verschiedene Länder schippern und dort Geschichten kapern kann." Josephine: "Genau, die Donau ist deshalb so toll, weil sie auf ihrer Reise zehn verschiedene Länder berührt. Das ist mehr als jeder anderer Fluss auf ihrer Reise. Deshalb sind wir sehr stolz auf unseren Heimatfluss." Gestaltung: Kathrin Wimmer


0 Wertungen:      Bewerten

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit


0 Wertungen:      Bewerten

16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Über eine musiktheatralische Megashow. Gestaltung: Gerhard Hafner Noch bis Ende Juni ist im Ronacher in Wien das Musical "Bodyguard" zu sehen ist. Der Name Musical kommt aus dem Englischen und ist die Abkürzung für "A musical play", was auf Deutsch so viel heißt wie "ein musikalisches Spiel". Wie bei der Oper wird eine Geschichte mit Musik erzählt. Die Darsteller singen, tanzen und spielen dabei auf der Bühne und werden von einem Orchester begleitet. Allerdings ist das Musical doch etwas ganz anderes als eine Oper, denn der Musikstil der Musicals orientiert sich nicht an der klassischen Musik, sondern an der gerade populären Musik. Es entstand vor über 100 Jahren in den USA, genauer gesagt im New Yorker Theaterviertel Broadway. Bis heute ist der Broadway das berühmteste Musical-Stadtviertel der Welt. Die Ö1 Kinderuni Reporter/innen Filippa, Meta, Moritz und David Paul wollen mehr über diese moderne Form des Musiktheaters erfahren. Als Experten hat sich das Reporter/innen-Quartett, Christian Struppeck, den Musical-Intendanten der Vereinigten Bühnen Wien, geschnappt, der ihnen Rede und Antwort steht.


3 Wertungen:      Bewerten

16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


4 Wertungen:      Bewerten

17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


0 Wertungen:      Bewerten

17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


9 Wertungen:      Bewerten

17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber.


15 Wertungen:      Bewerten

17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Hernán Cortés bricht zur Eroberung Mexikos auf. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Vor 500 Jahren, im Februar 1519, landete der Spanier Hernán Cortés (1485-1547) an der Küste Mexikos. Er kam aus Kuba, wo er Diego Velázquez geholfen hatte, das Land zu erobern. Nun sollte er eigentlich nur die Aztekengebiete auskundschaften und genaue Karten anlegen. Doch es kam anders: Als die Spanier auf der Halbinsel Yukatán im Golf von Mexiko anlegten, waren sie zahlenmäßig den aztekischen Kämpfern weit unterlegen. Mit ihren Eisenwaffen, Kanonen und Pferden gewannen sie allerdings bereits die erste Schlacht vor der Hauptstadt Tenochtitlan. Erstaunlich rasch gelang es Hernán Cortés sogar, den Aztekenherrscher Moctezuma II festzunehmen und in seinen eigenen Mauern gefangen zu halten. Viel zu lange hatte Moctezuma, der König der Azteken, mit kriegerischem Widerstand gewartet - weil er sich, so die Legende, nicht sicher war, ob mit Hernán Cortés vielleicht der Gott Quetzalcoatl vor ihm stand, deren Wiederkehr in den Schriften der Azteken geweissagt wird. Im August 1521 stürmten spanische Truppe Tenochtitlan. Damit war das Aztekenreich gefallen und die spanische Kolonisation begann. Hernán Cortés ging als brutaler, aber auch listiger Eroberer in die Weltgeschichte ein.


4 Wertungen:      Bewerten

18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


0 Wertungen:      Bewerten

18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Vor 130 Jahren wurde in Österreich eine geeinte sozialdemokratische Bewegung ins Leben gerufen. Wo steht die SPÖ heute? Gestaltung: Uschi Mürling-Darrer "Niedergang der Genossinnen und Genossen" oder "Kampf gegen die Bedeutungslosigkeit": Geht es in den vergangenen Jahren um sozialdemokratische Parteien in Europa, sind meist solche und ähnliche Schlagzeilen zu lesen. Bis auf wenige Ausnahmen haben die Sozialisten in fast allen europäischen Ländern massiv an Wählerstimmen verloren. Die SPÖ schneidet im internationalen Vergleich noch relativ gut ab, bei der Nationalratswahl 2017 hat sie 27 Prozent erreicht. Im Vergleich ist das freilich ein erbärmliches Ergebnis, wenn man beispielsweise an eine absolute Mehrheit unter Bruno Kreisky denkt. Begonnen hat die Erfolgsgeschichte vor 130 Jahren - mit der Gründung der Partei durch Viktor Adler; das "Rote Wien" feiert heuer seinen 100. Geburtstag. Die Gründe für den Niedergang sind umstritten. Österreichs Genossinnen und Genossen üben sich seit der vergangenen Wahlniederlage nicht nur in Oppositionsarbeit, sondern auch in Zweckoptimismus und meinen, es gebe keine Krise. Und wenn doch, solle sie als Chance für eine Neuorientierung oder Besinnung auf alte Werte genutzt werden, um das in weiten Teilen der Bevölkerung verspielte Vertrauen in die Sozialdemokratie zurückzugewinnen.


32 Wertungen:      Bewerten

18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


2 Wertungen:      Bewerten

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Die Wissenschaft als Gerichtsgutachterin. Von Lukas Tremetsberger Gewaltverbrechen, Umweltanliegen, ärztliche Kunstfehler - ist in einem Gerichtsprozess die Beweislage nicht ausreichend oder steht Aussage gegen Aussage, werden Gutachten erstellt. Wissenschaft und Justiz suchen nach Wahrheit. Beide Disziplinen sammeln Fakten und ziehen ihre Schlüsse daraus. Entscheidend ist der Austausch zwischen Juristen und wissenschaftlichen Experten. Beide Disziplinen sprechen unterschiedliche Sprachen, haben ihre jeweiligen Fachbegriffe und Arbeitsweisen, was zu Missverständnissen führen kann. Im Idealfall sind Gerichtsgutachter eine Art Übersetzer zwischen Wissenschaft und Justiz. Wie müssen wissenschaftliche Ergebnisse im Gerichtssaal präsentiert werden, damit Juristen ihre Fragestellungen beurteilen können? Wie groß darf der Spielraum für Interpretation sein? Was passiert, wenn Forensiker oder Kriminologen sich irren, wer ist verantwortlich für Fehlurteile? Wie lenken die Befunde das richterliche Urteil? Schlussendlich entscheidet die Justiz über Schuld und Unschuld, nicht die Wissenschaft.


0 Wertungen:      Bewerten

19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Louise Alder, Sopran; Gary Matthewman, Klavier. Werke von Gabriel Fauré, Francis Poulenc, Robert Schumann, Hugo Wolf und Giuseppe Verdi (aufgenomman 5. Februar im Stephaniensaal des Grazer Congress' in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Franz Josef Kerstinger Nach ihrem erfolgreichen Debüt bei der Gala des Liedes im Jubiläumsjahr 2015 kehrt die britische Sopranistin Louise Alder mit einem Liederabend nach Graz zurück. Die mehrfach ausgezeichnete Sängerin, die als strahlendster lyrischer Sopran der jungen Generation gilt, ist Young Artist in Residence 2018/2019. (Grazer Musikverein)


2 Wertungen:      Bewerten

21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

100 Jahre Frauenwahlrecht - Alltag im Parlament "Als ob sie von jeher das Wahlrecht besessen hätten kamen und gingen sie" (Marianne Heinisch, Februar 1919) Zu Gast bei Renata Schmidtkunz: Irmtraud Karlsson, Psychologin, Schriftstellerin, ehem. NR-Abg. SPÖ Terezija Stoisits, ehem. Volksanwältin und NR-Abg. GRÜNE Maria Rauch-Kallat, Unternehmerin, Unternehmensberaterin, ehem. NR-Abg. ÖVP Magda Bleckmann, Coaching Consulting, ehem. NR-Abg. BZÖ Am 16. Februar 1919 durften Frauen in der gerade ausgerufenen Republik Deutsch-Österreich zum ersten Mal wählen. Das Ergebnis war enttäuschend, vor allem für jene Frauen und Männer, die jahrzehntelang für das Wahlrecht der Frauen gekämpft hatten: Der Großteil der Frauen wählte konservative Männer. Nur acht Frauen - das waren 5,03 Prozent der Abgeordneten - konnten ins Parlament einziehen. Bis zum Jahr 1990 blieb der Frauenanteil unter zehn Prozent. 100 Jahre nach der Einführung des Frauenwahlrechtes sind immerhin 63 der 183 Abgeordneten Frauen, knapp 35 Prozent. Aber wie sieht der politische Alltag von Frauen im Parlament aus? Was können und wollen sie durchsetzen, wer unterstützt und wer behindert sie? Renata Schmidtkunz spricht mit ehemaligen Parlamentarierinnen über das harte Brot des Politikmachens.


8 Wertungen:      Bewerten

21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


7 Wertungen:      Bewerten

22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


0 Wertungen:      Bewerten

22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Kurswechsel in Brasilien. Bestandsaufnahmen einer brüchigen Demokratie (4). Gestaltung: Ulla Ebner, Ina Zwerger Influenza. Grippeforschung und Grippebekämpfung (4). Gestaltung: Madeleine Amberger Russische Gitarrenlyrik. Zwischen Poesie und Regimekritik (4). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch


11 Wertungen:      Bewerten

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Werner X. Uehlinger und sein Label hathut. Gestaltung: Nina Polaschegg Serifenlose weiße und rote Schrift auf weißem Grund bzw. orange Schrift auf grauschattiertem Coverbild - Seit den 1970er Jahren steht das Label hathut mit seinen Sparten Hat(now)ART and hatOLOGY für hochkarätige Musik abseits des Mainstreams. Oder des ehemaligen Mainstreams. Denn als der unermüdliche Labelbetreiber Werner X. Uehlinger in den 70ern anfing, Komponisten der New York School oder von Improvisierenden wie Anthony Braxton, Joe McPhee und anderen zu veröffentlichen, so galten diese Musiken - noch weit mehr als heute - als Klangwelten für Minderheiten. Doch Werner X. Uehlinger hat sich nie beirren lassen. Bis heute produziert er komponierte wie improvisierte Musik - große und bekannte Namen findet man ebenso darunter wie wunderbare Entdeckungen, denen man zunehmende Aufmerksamkeit wünscht. Der Mastermind des Schweizer Labels erzählt über Musikauswahl, Geschichte und Zukunft des Labels. Teil 1 dieses zweiteiligen Label-Porträts widmet sich den Anfängen und dem freien Jazz.


16 Wertungen:      Bewerten

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

00.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

(Wiederholung von 10:06 Uhr).


0 Wertungen:      Bewerten

01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Beate Linke-Fischer Musikauswahl: Beate Linke-Fischer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


7 Wertungen:      Bewerten