Jetzt läuft auf Ö1:

Des Cis

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Nicht mitzuhassen" - Sechs Frauen der griechischen Tragödie und ihre Tränen. Hubert Gaisbauer, Publizist und Autor, stellt zeitlos gültige Fragen aus Jahrtausende alten griechischen Tragödien. - Gestaltung: Alexandra Mantler Ob Die Bakchen, Medea oder Sophokles' Antigone ("Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da"): Im Theater boomt die Antike. Vor zweieinhalb Jahrtausenden waren die Aufführungen meist tagelange Exerzitien des Gemeinwesens der Polis, sie waren Gewissensspiegel für subjektives und für kollektives Entscheiden und Handeln. In den großen Gestalten der Tragödien wird sichtbar, was - oft schuldlos - zwischen den Menschen geschieht: Liebe, Hass, Leidenschaft. Sich darin selbst zu erkennen, kann ein Schritt auf dem Weg zu mehr Menschlichkeit sein: Katharsis, Reinigung. Immer wieder sind es vor allem die Frauen, die das Publikum ganz direkt ansprechen. Auch wenn sie einst von Männern gespielt wurden, sind es Iphigenie und Antigone, Atossa und Agaue, Alkestis und Klytämestra, die hohle Männlichkeit demaskieren und in ihrem Leiden die Empathie der Leserinnen oder Zuseher gewinnen. Es gleicht einem Wunder, wie die zweieinhalb Jahrtausende alten Texte der griechischen Tragödien Fragen von zeitloser Gültigkeit aufwerfen. Fragen, die der Kultur- und Religionspublizist Hubert Gaisbauer in der zweiten Adventwoche neu stellt.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Nicole Brunner. Wolfsmilchgewächse Seit über 60 Jahren erfreut sich der Weihnachtsstern größter Beliebtheit, in der dunklen Jahreszeit als hübsch anzuschauende Zimmerpflanze. Der Diplomat Joel Roberts Poinsett entdeckte sie in den 1820er-Jahren auf seinen Reisen durch Südmexiko.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Urwaldvogel mit Schopf und Flügelkrallen. Die Biologin Antje Müllner über den in Südamerika lebenden Hoatzin. Teil 4: Brüten in Familiengruppen Gestaltung: Anja Petersen Der Hoatzin hat in seiner Heimat Südamerika auch den unrühmlichen Spitznamen "Stinkvogel". Diesen hat der Tropenvogel dem Geruch seines Kots zu verdanken, der an Kuhdung erinnert. Auch sein Verdauungssystem ähnelt dem der wiederkäuenden Säugetiere und ist einzigartig in der Vogelwelt. Der Hoatzin ernährt sich hauptsächlich von Blättern und besitzt einen vergrößerten Vorderdarm, der gefüllt bis zu 25 Prozent seines Körpergewichts ausmachen kann. Um seinen schweren Bauch auf Zweigen und Ästen abstützen zu können, besitzt er am Brustbein einen speziellen Knorpelhöcker. Die etwa hühnergroßen Vögel brüten entlang von Wasserläufen oder an den Ufern von Seen. Werden die Jungvögel gestört, springen sie aus dem Nest und schwimmen einige Meter unter Wasser. Ist die Gefahr vorüber, klettern sie an einem anderen Baum mit Hilfe ihrer Flügelkrallen wieder hoch. Aufgrund dieser anatomischen Besonderheit galten die Tiere fälschlicherweise lange Zeit als Bindeglied zwischen dem Urvogel Archaeopteryx und den heute lebenden Vögeln. Die größten Bedrohungen für den Hoatzin sind die Zerstörung der Regenwälder und der zunehmende Goldabbau entlang der Flüsse. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt setzt sich seit vielen Jahren für den Erhalt von Wildnisgebieten in Südamerika ein.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Sibirien: Mythen Realität

Ressourcen, Eroberer und Verbannte (4). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Extreme Kälte, Verbannung und Zwangsarbeit: Das sind die gängigen Assoziationen zu Sibirien. Sie haben ihre Berechtigung. Ein Temperaturspektrum von bis zu 40 Grad plus im Sommer und - zumindest in einigen sibirischen Gegenden- bis zu minus 70 Grad im Winter ist einzigartig. Millionen russischer und sowjetischer Bürger und Bürgerinnen mussten in diesem Klima noch dazu Zwangsarbeit leisten. Was Verbannung und Straflager bedeuteten, kann man bei den Schriftstellern Fjodor Dostojewski Aufzeichnungen aus einem Totenhaus - und Alexander Solschenizyn - Der Archipel Gulag - nachlesen. Der sowjetische Gulag, der auf einer langen zaristischen Straftradition aufbaute, beschränkte sich allerdings nicht auf Sibirien, Lager bestanden auch westlich des Urals, der als Grenze zwischen dem europäischen Teil Russlands und Sibiriens gilt. Sibirien umfasst damit rund drei Viertel des russischen Staatsgebiets. Jahrhunderte vor der Errichtung des ersten sibirischen Lagers interessierten sich russische Kaufleute bereits für die Ressourcen jenseits des Urals. An oberster Stelle für sie standen dabei zunächst die Felle von Zobeln, die auch in Westeuropa in hohem Kurs standen. Zobelfelle wurden bald zu einem wichtigen Tribut, den die russischen Herrscher von den neu eroberten Gebieten in Sibirien einforderten. Die Erschließung Sibiriens begann Ende des 16. Jahrhunderts durch Kosaken, denen bald Händler, Beamte, Bauern und Missionare folgten. Bereits 1639 erreichten die Russen erstmals die pazifische Küste. Der sogenannte Sibirische oder Moskauer Trakt wurde zur zentralen Handelsstraße, über die auch Tee von China bis nach Europa gelangte. Um 1900 wurde die Transsibirische Eisenbahn zur wichtigen Verkehrsachse. Neue Ressourcen wurden entdeckt und vermarktet - wie Gold, Diamanten, Holz und schließlich Erdöl und Erdgas. Dass von dem Reichtum vor allem Moskau profitiert, hat in Sibirien immer wieder zu Verstimmung geführt, gelegentlich auch zu separatistischen Überlegungen. Die Bevölkerungszahl, die in Sibirien stets sehr gering war, ist heute weiter rückläufig. An bedeutenden Universitäten wie in Nowosibirsk oder Tomsk stellen Professoren einen Migrationstrend von Osten nach Westen fest: Studenten kommen aus Ostsibirien und wollen weiter nach Moskau, Petersburg oder überhaut Europa. Der Pioniergeist, der Eroberer, Wissenschafter und Komsomolzen nach Osten führte, gehört der Vergangenheit an. Das bremst nach den Analysen russischer Wirtschaftsexperten auch heutige Pläne für den eurasischen Raum.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das ABC der Finanzwelt

U wie Umschuldung, V wie Versicherung, W wie Weltbank, Z wie Zahlungsverkehr (4). Gestaltung: Gerald Nestler *Z wie ZAHLUNGSVERKEHR* Bei "Z" kehren wir zurück zur Frage, die wohl am Anfang aller Finanzwelten steht: Wie wird bezahlt? Wie sind Transaktionen geregelt, wer wickelt sie ab, wie sicher sind sie? Und inwieweit betrifft uns das? Seit babylonischer Zeit werden Zahlungsleistungen umgeschrieben, das heißt schriftlich in Kontobüchern vermerkt. In vielen Kulturen entstanden "Berufsgruppen", die ihrer Tätigkeit in der Nähe von Tempeln nachgingen (wir die "Trapeziten" im alten Griechenland oder die "Argentarii" im antiken Rom). Heute wird der Zahlungsverkehr elektronisch abgewickelt, also in Echtzeit, was sich im alltäglichen Gebrauch allerdings nicht unbedingt widerspiegelt. Zahlungen werden gerne verzögert gebucht, da Anbieter nicht nur von Bearbeitungsgebühr und Wechselkursabweichung profitieren, sondern die so erzeugte Liquidität abwirft. Dass datenbasierter Zahlungsverkehr komplex und nicht selten auch problematisch ist, zeigt sich in den neuen Regeln der Kundenauthentifizierung, in kryptografischer Verschlüsselung oder in der Ablösung des Bargelds durch bargeldlose Zahlungen. Was manche als schweren Eingriff in Freiheitsrechte kritisieren wird etwa von neuen Fin-Tech Anbietern als Wettbewerbsvorteil gegenüber den "Platzhirschen" im Bankengeschäft genutzt. Dass der Zahlungsverkehr auch politischen Machtansprüchen dient, zeigt aktuell der Ausstieg der USA aus dem Iran-Atomabkommen. Wer trotz der US-Sanktionen Zahlungen in den Iran tätigt, setzt sich nicht nur hohem Risiko aus, er braucht auch einiges an "Kreativität". Wo machtpolitische Interessen durchgesetzt werden und Technologien zur Umgehung fehlen, entsteht ein "Schwarzmarkt" des Zahlungsverkehrs, der wie einst auf die Einhaltung von Abmachungen vertrauen muss. Denn trotz der Willensbekundung der EU für ein bargeldloses Zahlungssystem, das über das innereuropäische SEPA hinausgeht - unterstützt von China und Russland, die an einer Alternative zum US-Dollar als Handelswährung interessiert sind - fehlen ausgereifte Alternativen. Und ob die vielgepriesene Blockchain und ihre Kryptowährungen diese Rolle in Zukunft übernehmen wird, bleibt bis auf Weiteres "bare" Glaubensfrage.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Der Wiederentdeckung eines Unerwünschten

Zum 100. Geburtstag des jüdisch-polnisch-russischen Komponisten Mieczyslaw Weinberg (4). Gestaltung: Verena Gruber "Ich sehe es als meine moralische Pflicht, vom Krieg zu schreiben", sagte Mieczyslaw Weinberg, der 1919 in Warschau geboren wurde. Weinberg war Jude und seine einzigartige Biografie verläuft zwischen der nationalsozialistischen und stalinistischen Diktatur. 1939 musste er vor dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht aus Warschau flüchten, seine jüdische Familie blieb zurück und wurde von den Nationalsozialisten ermordet. Er gelangte in die kommunistische Sowjetunion und ließ sich in Minsk nieder, wo er sein Musikstudium, das er in Polen begonnen hatte, wiederaufnahm. 1941 musste er erneut flüchten und kam schließlich nach Moskau, wo er ein Freund von Dmitri Schostakowitsch wurde. 1953 wurde er unter Stalin inhaftiert und kam erst frei, als Stalin starb. Bis zu seinem Tod im Jahr 1996 lebte Mieczyslaw Weinberg in Moskau. Er war ein unermüdlicher Komponist. Er schrieb wie ein Besessener. Im Komponieren sah er eine Möglichkeit der Bewältigung des Traumas, das er erlitt. Und so steht sein gesamtes Werk im Zeichen des Krieges: Opern, Operetten, Symphonien, Streichquartette, Instrumentalwerke, Kammermusik, Filmmusik und Lieder. Seine bedeutendste Oper, die Auschwitzoper "Die Passagierin", wurde erst 2010, mehr als 40 Jahre nach ihrer Veröffentlichung, bei den Bregenzer Festspielen uraufgeführt. Seitdem erlebt sein Oeuvre eine internationale Renaissance. Im Dezember 2019 jährt sich der 100. Geburtstag von Mieczyslaw Weinberg, der mittlerweile zu einem der bedeutendsten jüdischen Komponisten des 20. Jahrhunderts zählt. In der Radiokolleg-Reihe spricht Verena Gruber unter anderem mit vielen Musikern und Dirigenten, die sich um die Wiederentdeckung Mieczyslav Weinbergs verdient gemacht haben: Gidon Kremer, Linus Roth, Mirge Grazinyte-Tyla, Oksana Lyniv, Nicolas Altstaedt, Frank Stadler ua.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

mit Nina Polaschegg. Seltene Instrumente im Fokus. Chalumeau, Psalterio und Dudelsack - vor langer Zeit waren sie recht gebräuchlich im Instrumentenkanon nicht nur der Volksmusiken, sondern auch der Kunstschaffenden. Doch auch dem Alphorn, der Glasharmonika oder der Zither haben Komponierende eigene Konzerte oder Kammermusik gewidmet. Einige dieser aus heutiger Sicht nicht ungewöhnlichen Instrumente rückt "Ausgewählt" ins Rampenlicht: Musik vom Barock über die Klassik und Romantik bis ins Hier und Jetzt wird dabei erklingen.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Die Hyazinthenstimme" von Daria Wilke. Gestaltung: Friederike Raderer "Der Zar ist klein, schmal und hat feuerrote Haare - er ist ein schräger Vogel. Ein schräger und bunter Vogel. Er mag enge Jeans und teure Hemden mit barocken Rüschen an den Ärmeln und üppigen, kitschigen Jabots. Wenn ich ihn sehe, frage ich mich immer, ob er dort draußen, außerhalb des Schlosses, überleben könnte? Kann ein bunter Vogel in einem Krähenschwarm überleben?" Ein Mann erfüllt sich seinen Traum vom Barock, mitten in unserer Gegenwart, doch der Preis ist hoch ...


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Daniela Knaller. Gesamteinspielung von Bachs Orgelwerk. Johann Sebastian Bach - Erneuerer und an jeglicher Art von Fortschritt interessierter Genius. Ein Musiker, der stets teilhatte an den neuesten Entwicklungen, insbesondere auf dem Sektor des Instrumentenbaus. Vor diesem Hintergrund hat sich Peter Kofler für sein Mammutprojekt "Opus Bach" bewusst für die Verwendung einer modernen Orgel entschieden. Mehr als 220 Stücke, die Kofler an der Rieger-Orgel in der Münchener Jesuitenkirche St. Michael eingespielt hat, sind auf dieser neuen Box mit fünf CDs zu finden. Nicht nur ein besonderes, neues technisches Aufnahmeverfahren macht "Opus Bach" hörenswert, vor allem ist es die sichere, sehr differenzierte Interpretation von Peter Kofler.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Und ewig lockt das Zwischenreich: Von weiblichen Farinellis, kontra-tenoralen Winterreisenden und weiteren Grenzgängen Cecilia Bartoli hat entschieden: Nach Themenalben wie "Opera proibita", "Sacrificium" oder "Mission" muss noch einmal von Farinelli Gesungenes her, also "geschnittene Nudeln" aus der Hochblüte des Kastratengesangs. Womit sich die seit 1985 auf den Brettern Stehende auf arg vermintes Terrain begibt: Für die Tonspur eines opulenten Farinelli-Biopic wurden seinerzeit Männer- und Frauenstimme digital auf Idealversion gemixt, Mezzo Vivica Genaux hat sich dem Thema ebenso gewidmet wie eine ganze Riege "angesagter" Countertenöre. Freilich: Erlaubt ist, was gefällt, und sind wir nicht längst in einer Gesangs-Ära angelangt, in der Geschlechtergrenzen so munter überschritten werden wie in der barocken Oper? Letztes Indiz: Schuberts "Winterreise", von Xavier Sabata falsettiert ...


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Die Wohngemeinschaft "Transition" für volljährig gewordene mit psychischen Erkrankungen; Fremduntergebrachte, psychisch erkrankte Jugendliche und das Versorgungssystem Erwachsenwerden ist mühsam, eine Zeit der Identitätsfindung, einhergehend mit sozialen und biologischen Veränderungen - eine Entwicklungsaufgabe, die mit der gesetzlichen Volljährigkeit noch nicht abgeschlossen ist. Besonders nicht, wenn Jugendliche an einer komplexen psychischen Erkrankung leiden. Das Erreichen des 18. Geburtstages stellt auch die Gesundheitsversorgung vor große Herausforderungen: Zuständigkeiten ändern sich, aufgebaute medizinische und soziale Beziehungen werden abrupt beendet und Jugendliche müssen sich in den neuen Strukturen der erwachsenenorientierten Versorgung zurechtfinden. Das kann schwerwiegende Folgen mit sich ziehen. Wie kann die psychiatrische Versorgung nachhaltig gegeben werden? Wie können vorherrschende Strukturen aufgebrochen werden? Die sozialpsychiatrische Wohngemeinschaft "Transition" leistet hier Pionierarbeit und denkt Übergänge in das Erwachsenenleben neu. Gestaltung: Olivia Wimmer Rätsel des Alltags: Warum man "blau" macht, und nicht "grün" oder "rot". Gestaltung: Johanna Steiner


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Der Glaube an Glücks- und Unglücksbringer Rudi beteuert: er ist nicht abergläubisch. Überhaupt nicht. Aber der Igel, der kann keinen Test und keine Schularbeit ohne seinen Glücksbleistift schreiben. Mit der Volkskundlerin Eva Kreissl spricht Rudi über Glücksbringer, Johanniskraut und über den Sinn und Unsinn von Aberglauben. Eva Kreissl: "Die alten Glücksbringer und Amulette funktionierten nach den Regeln des Aberglaubens. Da war festgelegt, was warum funktionierte. Heute ist das anders. Wenn Kinder zu einem Test etwas in die Schule mitnehmen - ein Bild von der Oma, zum Beispiel, oder eine kleine Figur - dann ist das meistens von jemanden, den sie gerne haben und der auch sie gerne hat. Und man weiß: die Oma mag mich, auch wenn ich nicht gut bin in Mathe. Das gibt einem für die Matheschularbeit so viel Kraft, dass man vielleicht wirklich besser ist."


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit


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16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Im Sitzen gehen, mit Händen sehen, mit Augen hören Gestaltung: Hans Groiss "Eine Behinderung hat man, oder hat man nicht", sagt Stefan Urban. Er selbst ist schwerhörig und sagt, eine Behinderung darf keine Diskriminierung darstellen. Daniela Rammel ergänzt: "Man wird von der Umwelt behindert" - davon kann sie ein Lied singen, weil sie kleinwüchsig ist. Isabella Aigner - sie sitzt im Rollstuhl - meint: "Eine Brille hat fast jeder" und daher sei es wichtig zu berücksichtigen, wo Behinderung anfängt. Alle drei Expert/innen wissen wovon sie sprechen, weil sie Interessen ihrer Behinderung im ÖZIV - das ist der Bundesverband für Menschen mit Behinderungen - vertreten. Motto dieses Vereins: "Gleiches Recht für alle!" Die Mitarbeiter/innen kämpfen für den Aufbau einer inklusiven Gesellschaft. Aber was ist Inklusion und was ist Gebärdensprache? Wie sieht die Wohnung eines Rollstuhlfahrers aus und ab wann können behinderte Menschen ihren Alltag nicht alleine bewältigen und brauchen Hilfe? Die drei Expert/innen diskutieren mit den Ö1 Kinderuni Reporter/innen, wie eine Gesellschaft ohne Barrieren aussieht und wie Menschen in all ihrer Vielfalt zusammenleben und Unterschiede als Bereicherung sehen können.


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber. Musik von Blank Manuskript und Christian Lillingers "Opern Form For Society" Zwei spannende Werke des zu Ende gehenden Jahres 2019: Die Salzburger Jazz-Prog-Rock-Band "Blank Manuskript" verhandelt in ihrem Konzeptalbum "Krásná Hora" das so facettenreiche Thema menschlicher Beziehungen zwischen Geburt und Tod. Während das mit nicht weniger als drei Tasteninstrumentalist/innen aufwartende Nonett "Open Form of Society" des Berliner Schlagzeugers Christian Lillinger Sir Karl Poppers Modell der offenen Gesellschaft als Ausgangspunkt für variantenreiche interaktive Prozesse nimmt - Lillingers bis dato überzeugendste Arbeit!


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Ein Rückblick auf drei Jahrzehnte Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse. Mit Veronika Bohrn-Mena, Arbeitsforscherin und Expertin für atypische Beschäftigung bei der Gewerkschaft GPA-djp. Gestaltung: Hanna Ronzheimer "Lern etwas Gescheites, dann wird einmal etwas aus dir"- mit diesem Spruch sind wohl die meisten von uns aufgewachsen. Immer mehr wird aber klar, dass dieses Versprechen von Erfolg durch Fleiß und Leistung nicht mehr gilt. Ein guter Arbeitsplatz, eine berufliche Sicherheit, die auch eine Sicherheit in der Lebensplanung mit sich bringt, ist auch für Akademiker/innen schon lange nicht mehr selbstverständlich. Ein Drittel der Beschäftigten in Österreich ist heute mit unsicheren oder gar prekären Arbeitsbedingungen konfrontiert, meint die Arbeitsforscherin Veronika Bohrn-Mena. Das bedeutet zum Beispiel: schlechte Bezahlung, oftmals keine Anstellung, Kettenverträge, Leiharbeit, kein Kündigungsschutz, fehlende Sozialversicherung, schwierige, weil besonders flexible Arbeitszeiten. Abgezeichnet hat sich diese Entwicklung schon vor rund 30 Jahren. In ganz Europa gibt es unter dem Schlagwort "Flexicurity" seit Jahrzehnten die Tendenz zur sogenannten Arbeitsmarktflexibilisierung. Dabei wird es den Arbeitgebern immer mehr ermöglicht, außerhalb des klassischen Arbeitsrechts der Tarifverträge und Mindestlöhne zu agieren. In Deutschland gilt die "Agenda 2010" als eine Art Wendepunkt zur Deregulierung der Arbeitsverhältnisse, in Großbritannien war das zu Zeiten der Regierung von Margaret Thatcher. Auch in Österreich wird, in kleinen Schritten, beständig dereguliert. Die Annahme, dass durch Flexibilität mehr Arbeitsplätze geschaffen würden - ein Hauptargument der Befürworter - hat sich bisher nicht bestätigt.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Für viele Menschen ist die Staatsbürgerschaft unerreichbar, auch wenn sie schon lange im Land leben. Gestaltung: Margarete Endl Auf den "österreichischen" Opernstar Anna Netrebko ist die Nation stolz - zumindest deren musikbegeisterter Teil. Doch für andere Menschen, sogenannte "Normalos", kann es ziemlich schwer sein, die österreichische Staatsbürgerschaft zu erlangen. Eine Einbürgerung erfordert, dass man schon lange im Land lebt, ein gewisses Einkommen und Sprachkenntnisse hat; zudem kostet sie relativ viel Geld. Österreich zählt bei diesen Bedingungen zu den restriktivsten EU-Staaten. Das führt dazu, dass immer mehr Menschen, die in Österreich leben, die Staatsbürgerschaft nicht haben und daher nicht wählen können. In Wien sind bereits 27 Prozent der Wohnbevölkerung nicht wahlberechtigt. Experten sprechen von einer "defizitären Demokratie".


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Das Monatsmagazin


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19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

CrossNova (Sabine Nova, Violine; Hubert Kerschbaumer, Klarinette; Leonard Eröd, Fagott; Rainer Nova, Klavier). "Secrets of Chamber". Werke von Peter Androsch, Johannes Berauer, Leonard Eröd, Viola Falb, Flora Geißelbrecht, Julia Lacherstorfer, Bernhard Lang, Rainer Nova, Michael Radanovics, Gerald Resch, Mathias Rüegg, Kurt Schwertsik u.a. (aufgenommen am 18. Oktober im Großen Sendesaal des ORF RadioKulturhauses in Wien im Rahmen der "Jeunesse"). Präsentation: Eva Teimel Unter dem Begriff des musikalischen Crossovers verbergen sich heutzutage Projekte, die - inhaltlich wie qualitativ - unterschiedlicher kaum sein könnten: was für die einen eine erfrischende Bewegung im oftmals starren klassischen Konzertbetrieb bedeutet, ist für andere ein vorrangig kommerziell motivierter Auswuchs der Musikindustrie jenseits des guten Geschmacks. Das Ensemble CrossNova versucht, in diesem Dschungel seinen ganz eigenen Weg und Klang zu finden - inspiriert von verschiedenen zeitgenössischen Strömungen, gleichzeitig fest in der klassisch-europäischen Tradition verwurzelt. Mit der ungewöhnlichen Besetzung von Violine, Klarinette, Fagott und Klavier haben die vier Ensemblemitglieder auch einen ganz eigene Klangsprache entwickelt. Gegründet wurde CrossNova vor 10 Jahren - am 18. Oktober feierte das Ensemble im ORF Radio-Kulturhaus seinen Geburtstag; und das nicht etwa mit einem Best-Of der letzten Dekade, sondern mit 15 brandneuen Stücken, die das Ensemble bei Komponistinnen und Komponisten in Auftrag gegeben hat. Aus den vielfältigen und stilistisch ganz unterschiedlichen Werken haben CrossNova ein Konzertprogramm gestaltet, das gewissermaßein ein Querschnitt der zeitgenössischen Musikszene ist.


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21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

"Geschlechterverhältnisse lassen sich nur verändern, wenn sie radikal hinterfragt werden." - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Lisz Hirn, Philosophin, Publizistin Es ist wieder schick, sich "konservativ" zu nennen. Das hat gefährliche Folgen für Frauen, sagt die 1984 geborene Philosophin und Publizistin Lisz Hirn in ihrem Buch "Geht's noch! Warum die konservative Wende für Frauen gefährlich ist." Eine "richtige" Frau übernimmt das Gros der Erziehungs- und Hausarbeit, ist für ihre Kinder immer verfügbar, ist gut ausgebildet, schlank und sexuell attraktiv. Aber warum ist das so, nach mehr als 40 Jahren autonomer Frauenbewegung? Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz im Rahmen einer Matinee, die am 8.12.2019 im Theater in der Josefstadt aufgezeichnet wird, geht es unter anderem um die Fragen, warum solch traditionelle Rollenbilder wiederkehren und ob Frauen aller Gesellschaftsschichten gleich von Emanzipation und Feminismus profitiert haben.


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Sibirien: Mythen Realität. Ressourcen, Eroberer und Verbannte (4). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Das ABC der Finanzwelt. U wie Umschuldung, V wie Versicherung, W wie Weltbank, Z wie Zahlungsverkehr (4). Gestaltung: Gerald Nestler Der Wiederentdeckung eines Unerwünschten. Zum 100. Geburtstag des jüdisch-polnisch-russischen Komponisten Mieczyslaw Weinberg (4). Gestaltung: Verena Gruber


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Franz Pomassl im Zeit-Ton-Porträt. Gestaltung: Heinrich Deisl Der Österreicher Franz Pomassl lotet Grenzbereiche der akustischen Wahrnehmung aus und verwendet dafür oftmals zu Musikinstrumenten umgerüstete Messtechnik-Apparaturen wie Echolote, Schwingungsgeneratoren und Erdbeben-Simulatoren. Das von ihm mitbegründete Label Laton war eines der ersten Österreichs für elektronische Musik. Auf dem aktuellen Album "Seismik Krew" verbinden sich Klangforschung mit Club-Rhythmen. Franz Pomassl gründete mit dem Elektronikmusiker Alois Huber 1990 in der Nähe des niederösterreichischen Allentsteig das Label Laton. Angeregt durch die Künstlerin Anna Ceeh, finden seit gut 20 Jahren Forschungsreisen nach Russland statt, bei denen Elektronik-Musiker/innen von Murmansk bis Wladiwostok dokumentiert wurden. Zu seinen Kollaborationspartnern zählen Pan Sonic, Carl Michael von Hausswolff, Carsten Nicolai und in den letzten Jahren besonders der finnische Elektroniker Randy Barracuda. Außerdem ist Pomassl langjähriger Leiter der Sound-Klasse an der Wiener Akademie der bildenden Künste. "Sonic Sience" für den Club Bei Pomassl geht es kaum um Musik als solche, sondern um physio- und psychoakustische Vibrationen, sein Spezialgebiet ist tieffrequenter Ultraschall. Es sind taktile Szenarien, die in industriellen Umgebungen wie Tankerwerften oder Kraftwerken ihre volle Intensität erreichen. So nennt sich eine Arbeit mit dem Musiktheoretiker Kodwo Eshun für das Museumquartier Wien treffend "Architectronics"; Pomassls Audiokunst ist eine Architektur des Hörens. Konzerte und Installationen brachten ihn zu Festivals und Ausstellungen bis Island und Japan. Für ihn als einen der ersten Techno-Musiker Österreichs war der Club schon immer ein Ort der Innovation. Pomassls Klangforschungen finden in den letzten Jahren wieder verstärkt im Kontext Club-Kultur statt: Sein zehntes, auf Laton veröffentlichtes Album "Seismik Krew" bringt neben Huber, Eshun und Barracuda den Produzenten DJ Sotofett und Alessandro Cortini von der Band Nine Inch Nails. Im "Zeit-Ton" erzählt Pomassl von den Club Rus Partys in der Secession, der sogenannten Latonautik und aktuellen Herausforderungen für hochtechnologische Klanggenerierungen.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

(Wiederholung von 10:06 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Alexander Tschernek Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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