Jetzt läuft auf Ö1:

Guten Morgen Österreich

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten 06:50 Uhr "Frauenmacht - Frauen machen Politik": Zenzi Hölzl und Maria Rothschädl, Bürgermeisterinnen Zenzi Hölzl Mit ihrem Amtsantritt 1948 im niederösterreichischen Gloggnitz bisher fälschlicherweise für die erste Bürgermeisterin in Österreich gehalten. Zwei Jahre zuvor wurde aber bereits die Landwirtin Maria Rothschädl kurzfristig Bürgermeisterin der steirischen Gemeinde Oberhaag. Während Maria Rothschädl ihren Vater in seiner Amtsperiode nur ein Jahr lang vertrat, stellte sich Kreszentia Hölzl der Bürgermeisterinnenwahl und gewann diese.


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Versprechen und Vergeben". Georg Simbruner, Neonatologe, Theologe und Krankenhausseelsorger, über die wichtigsten Elemente des Zusammenlebens. - Gestaltung: Alexandra Mantler "Als Ehemann, Familienvater, Arzt und Krankenhausseelsorger habe ich die Erfahrung gemacht, dass Menschen bis zum Sterbebett an gebrochenen Versprechen und nicht vollzogenem Verzeihen leiden", erzählt der emeritierte Professor für Neonatologie Georg Simbruner in seinen "Gedanken für den Tag" mitten in der vorösterlichen Fastenzeit, die für viele Menschen ja auch eine Zeit der Reduktion und Besinnung darstellt. Versprechen und Verzeihen zählten, so Simbruner, zu den wichtigsten Elementen des Zusammenlebens. Ohne Versprechen, also ohne Aussagen und Zusagen, auf die man sich verlassen kann, und ohne den Willen, einander zu vergeben, also dem Verzeihen, sei eine Gemeinschaft nicht möglich. Versprechen und Verzeihen gewährleisten den Zusammenhalt einer Gemeinschaft. Doch so leicht ein Versprechen oft über die Lippen kommt, so schwer fällt manchmal das Verzeihen, sagt der Neonatologe und emeritierte Universitätsprofessor, der heute ehrenamtlich als Krankenhausseelsorger tätig ist. "Vergeben bedeutet nicht vergessen, zugefügte Verletzungen oder enttäuschte Erwartungen begleiten uns oft lange, wenn nicht gar lebenslang. Vergeben aber verändert die Art und Weise, wie ich mich erinnere, es befreit mich vom Gift der Unversöhnlichkeit. Verzeihen verhindert, dass mich ein Geschehen aufzehrt und zugrunde richtet".


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.55 Uhr

 

 

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Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


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08.15 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Hans Georg Nicklaus. Ein Märchen von Schumann, ein Glaserl Sekt von Ravel und Toscanini dirigiert Beethoven so "trocken" wie möglich. Über welche Musik urteilten die Zeitgenossen so: "man fühlt sich ergriffen von banger Wehmut und süßem Schmerz, von Andacht und Sehnsucht nach einem bessern Jenseits; mit solchen Klagetönen beweinen die Engel den Fall ihrer Mitbrüder."


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08.55 Uhr

 

 

Heimspiel


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Hörbilder

"Ich bin bloß ein Clown, warum haben sie Angst vor mir?" Der Satiriker Bassem Youssef und die Revolution in Ägypten. Feature von Christian Lerch "Die Regierung möchte also verhindern, dass die Bevölkerung in Massen auf dem Tahrir protestiert? Dann soll sie besser nicht verlautbaren, dass ausländische Feinde Taschengeld und Fastfood an Demonstranten auf dem Platz verteilen". Die Lügen und Widersprüche des Mubarak-Regimes waren eine reichhaltige Quelle für den Satiriker Bassem Youssef, erst auf YouTube, dann einige Monate später im Hauptabendprogramm des ägyptischen Fernsehens. Im Zuge der Ägyptischen Revolution lud der Satiriker im März 2011 seinen ersten Clip auf Youtube hoch. Mit seiner Gegenüberstellung von Wirklichkeit und politischer Propaganda konnte Bassem, im Brotberuf Herzchirurg, die Energie der Generation Tahrir über zwei Jahre lang am Leben erhalten und das Land politisieren. Mehr als 30 Millionen lachten vor den Fernsehgeräten befreit auf, wenn Bassem, der Moderator der Show Al-Bernameg ("Die Show"), die Lügen des Präsidenten, von Politikern oder der Medienelite offenbarte. Zuweilen blieben ihm und seinem Publikum das Lachen im Halse stecken, als etwa die Armee die Erfindung einer "Anti-Aids-Maschine" öffentlich feierte, ohne jeglichen wissenschaftlichen Beweis: "Gerade als Mediziner war ich von dieser Propaganda besonders verärgert. Ich kann es nicht leiden, wenn Menschen die krank sind, auch noch belogen werden". Das Mubarak Regime wurde vom Volk gestürzt, der Muslimbruder und Kurzeitpräsident Mohammed Mursi von Bassem mit Spot, Häme und Sarkasmus aus dem Amt gejagt. Nach dem Militärcoup unter der Führung des Generals Abdel Fattah el-Sisi wurde schnell klar, dass Bassem zu erfolgreich und für die Armeeführung zu einem Problem geworden war: "Nur schwache Regime verbieten Worte oder verhindern politische Satire". Technik: Elmar Peinelt Redaktion: Elisabeth Stratka


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem RadioCafe in Wien. Gast: Arabella Steinbacher. Präsentation: Helmut Jasbar Wenn man die lange Liste der errungenen Preise und ausgezeichneten Einspielungen zwischen 2000 und 2018 der Geigerin Arabella Steinbacher liest, muss man das Geburtsjahr 1981 der Solistin ein zweites Mal nachlesen. Die Violin-Virtuosin mit dem absoluten Gehör, die eine Stradivari-Violine aus dem Jahr 1716 spielt, ist in diesem "Ö1 Klassik-Treffpunkt" zu Gast bei Helmut Jasbar im RadioCafe des Funkhauses Wien. Mit neun Jahren erhielt die Tochter einer Japanerin und eines deutschen Musikprofessors bereits ein Stipendium an der Hochschule für Musik in ihrer Heimatstadt München bei Ana Chumachenco, die das junge Talent förderte und die Teilnahme an Meisterkursen in Paris und in Aspen ermöglichte. Dem Debüt zum 100. Geburtstag von Aram Chatschaturjan (2003) in Moskau unter Wladimir Fedossejew folgte die Zusammenarbeit mit Christoph von Dohnanyi und dem Chicago Symphony Orchestra und bereits 2008 das Eröffnungskonzert des Schleswig-Holstein Musik Festivals mit dem Solopart des Brahms-Violinkonzerts. Das Debüt in der New Yorker Carnegie Hall erfolgte 2011. Die Liste der CD-Einspielungen (sechs CDs für das Label Orfeo und seit 2009 eine stattliche Anzahl für das Label Pentatone) beinhaltet die meisten der "großen" Solokonzerte, von Mozart über Beethoven, Brahms bis Bruch und Tschaikowsky, jedoch auch selten zu hörende Kompositionen für Violine und Orchester von Britten, Hindemith oder Richard Strauss. Eine der erfolgreichsten Geigerinnen jüngerer Generation zu Gast im RadioCafe und live in Ö1 im Gespräch mit Helmut Jasbar, das sollten Sie nicht versäumen!


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11.35 Uhr

 

 

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11.40 Uhr

 

 

help - das Ö1 Konsumentenmagazin


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal


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12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


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13.00 Uhr

 

 

Le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib. Das Wien der Jahre 1783 bis 1787, Teil 3 Mit Michael Kelly, Nancy Stephen Storace, Antonio Salieri, Joseph Haydn, Carl Ditters von Dittersdorf, Johann Vanhal und vielen anderen. 1783 werden sie von Josef II nach Wien an die Hofoper berufen, eine kleine Gruppe von zuvor in Venedig engagierten Opernstars, die Spezialisten für das italienische Fach sind. Erstaunlicher sind sie auf den Britischen Inseln geboren: die Sopranistin Nancy Storace - sprich "sto-rá-dsche", ihr Bruder, der Komponist Stephen Storace, und der Tenor Michael Kelly, oder auch Michael O'Kelly, weil er in Dublin zur Welt kam, oder auch Signor Ochelli dank seiner italienischen Sozialisierung als Sänger. Und dieser Michael Kelly verfasste Jahrzehnte später Memoiren. Eine Fundgrube für das Wiener Kulturleben sowie Tratsch und Klatsch aus den wilden 80er Jahren des 18. Jahrhunderts. Gemeinsam mit Antonio Salieri flüchtet der Sänger Michael Kelly in den Prater Auen vor einem herannahenden Wildschwein, mit Joseph Haydn genießt er in Esterhazys Kutsche eine pannonische Überlandpartie, gegen Mozart verliert er in diesen Jahren jede einzelne Partie Billard. Er ist 1784 bei jener Partie anwesend, die nicht nur "joyous and lively in the extreme", sondern auch Schauplatz eines legendären Streichquartett-Auftritts gewesen sein soll: Die Geigen werden gespielt von Joseph Haydn und Carl Ditters von Dittersdorf, die Bratsche spielt Wolfgang Amadeus Mozart und das Cello Johann Babtist Vanhal. Vier zeitgenössische Komponisten spielen ihre Werke in beredtem musikalischen Austausch vor so exquisitem wie ausgelassenem Fachpublikum. Und während all dieser Jahre stehen die Protagonisten beinahe Abend für Abend auf der Bühne der Wiener Hofoper, um eine Uraufführung nach der anderen vor vollem Haus zu spielen: Mozarts "Figaro" ebenso wie Werke von Paisiello, Righini, Salieri und anderen. Le week-end wirft mit Hilfe von Michael Kellys "Reminiscences" die Zeitmaschine an und mäandert durch die wilden Wiener 1780er Jahre. Und die exzessiven Wiener Ballnächte, die nächtlichen Luxus-Schlittenfahrten und die ausschweifenden Sommer in Schloss Laxenburg haben wir noch gar nicht erwähnt.


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14.00 Uhr

 

 

Ö1 Hörspiel

"Fake News Blues". Von Felix Kalaivanan, Yannick Reuter, Andreas Schiessler und Sophia Sixta. Mit Hannes Duscher, Roland Gratzer, Katharina Knap, Johannes Silberschneider, Sona MacDonald, Gerald Votava, Elisabeth Semrad, Lukas Tagwerker, Felix Kalaivanan, Yannick Reuter, Andreas Schiessler u.a. Musik: Peter Kaizar. Regie: Philip Scheiner (ORF 2019) Angespannt sitzen Reini und Alfred in ihrem klapprigen Auto und starren auf das Funkhaus in Wien. Ihr Plan ist simpel, aber riskant. Sie wollen endlich ihre Wahrheit verbreiten. Es ist nicht nur ihre Wahrheit. Sie teilen sie mit einer eingeschworenen Gruppe, die sich im Westen des Landes auf ein Anwesen einer verarmten Adelsfamilie zurückgezogen hat. Aus der Sicht dieser Gruppe handelt es sich bei der Republik Österreich um ein pseudostaatliches, ausbeuterisches, freiheitsgefährdendes Firmenkonglomerat. Sie müsse daher kompromisslos abgelehnt werden. Bewaffnet mit einer Audiokassette, einer Pistole mit Schalldämpfer und einer großen Portion Voreingenommenheit verschafft sich Reini Zutritt zum Abendjournalstudio von Ö1. Sein Plan misslingt und Reini sieht sich gezwungen, die Moderatorin Andrea und den Tontechniker Michael samt Übertragungswagen auf die Ländereien der Gräfin von Virgen zu bringen, den Sitz von Neu-Österreich. Von dort sollen die Nachrichten an die unwissende Welt verkündet werden. Ein nächtlicher Roadtrip beginnt. "Fake News Blues" wird auch als 3-teilige Podcast-Serie ausgestrahlt.


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15.10 Uhr

 

 

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15.16 Uhr

 

 

Apropos Klassik

mit Gerhard Krammer. Joseph Haydn zum Geburtstag. Joseph Haydn: a) Symphonie C-Dur Hob. I/97, "1. Londoner"; b) Klaviertrio A-Dur, Hob. XV/35; c) Symphonie D-Dur, Hob. I/15; d) Klaviertrio Es-Dur, Hob. XV/22; e) Sonate für Klavier C-Dur, Hob. XVI/50, Teresa Jansen-Bartolozzi gewidmet; f) Konzert für Klavier und Orchester G-Dur, Hob. XVIII/4 (Österreichisch-Ungarische Haydnphilharmonie, Adam Fischer; Joseph Haydn Trio Eisenstadt; Roland Batik; Barbara Moser) Am 31. März 1732 wurde Joseph Haydn in Rohrau geboren. Vielleicht war es ja auch der 1. April - das war zumindest die Eintragung im Taufbuch. Er sollte eine der drei "Säulen" der Wiener Klassik werden. Er entwickelt die Form des Streichquartetts, schreibt mehr als 100 Symphonien und war - heute weitgehend vergessen - fleißiger Opernkomponist. Ein musikalischer Streifzug durch das vielfältige Schaffen des Künstlers, dessen Sprache man "durch die ganze Welt versteht", interpretiert vom Haydn Trio Eisenstadt, Roland Batik und der österreich-ungarischen Haydn Philharmonie unter Adam Fischer.


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16.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

Die dunklen Jahre sind vorbei. Diagonal-Stadtporträt Bogotá. Eine Sendung von Ines Mitterer und Johann Kneihs Die Bombe, die in einer Polizeischule der kolumbianischen Hauptstadt am 17. Jänner 21 Menschen tötete, kam unerwartet. Denn seit dem historischen Friedensvertrag mit der Guerillabewegung FARC im Jahr 2016 war Bogotá aufgeblüht: mit neuem Leben auf Straßen und Plätzen, in den historischen Gassen, in den hippen Cafés, Parks und Grünräumen der Metropole hoch oben in den Anden auf 2.640 Metern Seehöhe. Anders als das benachbarte Venezuela, aus dem aufgrund der prekären politischen und wirtschaftlichen Lage, eine Million Menschen ins Land geflüchtet sind, entwickelt sich Kolumbien mit seiner Hauptstadt Bogotá deutlich in Richtung besseres Leben. Die neue Bombe, der Rebellengruppe ELN zugeschrieben (was deren Führung aber bestritt), war eine Erinnerung an eine düstere Vergangenheit: Ein halbes Jahrhundert lang hatte Bürgerkrieg geherrscht; Kämpfe um die Vorherrschaft im Drogenhandel und die Gewalt der Kartelle machten Kolumbien zusätzlich gefährlich. Inzwischen soll die Hauptstadt dagegen eine der sichereren des Kontinents sein, und inzwischen sogar ein attraktives Reiseziel. In anderem erscheint Bogotá aber als typische lateinamerikanische Metropole: Rasantes Wachstum innerhalb weniger Jahrzehnte, auf derzeit acht Millionen Einwohner in den Stadtgrenzen und elf Millionen im Großraum kennzeichnet sie ebenso wie ein enormes Verkehrsproblem, vorübergehend gelindert durch die Einführung des Expressbusses Transmilenio auf eigenen Spuren. Die sozialen Probleme der Stadt sind räumlich klar geordnet: im Norden die wohlhabenden Vierteln, im Süden die ärmlichen. Die Konflikte in den Regionen Kolumbiens haben Hunderttausende Menschen in städtische Elendsviertel getrieben. Emigranten und Emigrantinnen auch aus nicht-spanischsprachigen Ländern haben das kulturelle Leben in Bogotá mitgestaltet. Am bekanntesten wurde der litauischstämmige Bürgermeister Antanas Mockus, der in seinen Amtszeiten die gesellschaftliche Modernisierung mit unkonventionellen Methoden vorangetrieben hat. Unter ihnen sind aber auch der Architekt und Stadtplaner Karl Brunner so wie 526 weitere Österreicher/innen in der Zeit zwischen 1934 und 1942. Nach dem "Anschluss" war Kolumbien eines von wenigen Ländern, die Flüchtlinge aus Österreich aufgenommen haben.


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19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Logos - Glauben und Zweifeln

"Die Einheit bröckelt". Aktuelle Fragen zur Orthodoxie und ihren ungelösten Problemen. - Gestaltung: Kerstin Tretina. Der Konflikt in der Ukraine ist längst auch einer der dort ansässigen orthodoxen Kirchen. Seit Monaten, wenn nicht sogar Jahren, herrscht ein erbitterter Streit zwischen der russisch-orthodoxen Kirche und dem oft als Oberhaupt der Weltorthodoxie bezeichneten, ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. Im Dezember 2018 haben die Spannungen ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Bei einer Synode in Kiew wurde eine von Moskau unabhängige orthodoxe Kirche für die gesamte Ukraine, eine ukrainische Nationalkirche, gegründet. Patriarch Bartholomaios I. von Konstantinopel, unterschrieb im türkischen Istanbul einen Erlass zur Eigenständigkeit der neuen Kirche. Die Schriftrolle überreichte er am 6.1.2019 am Ende eines Gottesdienstes an Kirchenvertreter aus der Ukraine. Damit gilt Medienberichten zufolge die Spaltung der orthodoxen Kirche als vollzogen. Die Kirche in Moskau ("Moskauer Patriarchat") tobt, und die Folgen dieser Spaltung sind immer noch nicht abzusehen. Das Oberhaupt der neuen ukrainisch-orthodoxen Kirche, Epifanij Dumenko, wurde indes vom ukrainischen Staatspräsidenten Petro Poroschenko persönlich vorgestellt. Nicht nur in diesem Fall sind die Verknüpfungen der orthodoxen Kirche mit der Politik offensichtlich. Oft wird den verschiedenen Nationalkirchen vorgeworfen, untrennbar mit den Herrschenden verbunden zu sein. Zu Recht oder zu Unrecht? Wie ist die orthodoxe Kirche verfasst? Was sind die Grundbedingungen dafür, dass es zu solch religiös-politischen Eskalationen kommen kann? Welche Rolle spielen Geschichte, Ethnie und Nationalität für ihr Selbstverständnis? "Logos" geht diesen und anderen brandaktuellen Fragen zur Orthodoxie und ihren ungelösten Problemen nach.


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19.30 Uhr

 

 

Piotr Iljitsch Tschaikowsky: "Die Jungfrau von Orléans"

Mit Lena Belkina (Johanna), Willard White (Thibaud d'Arc), Dmitry Golovnin (Kaiser Karl VII), Simona Mihai (Agnès Sorel), Martin Winkler (Erzbischof von Reims), Daniel Schmutzhard (Dunois), Kristján Jóhannesson (Lionel), Raymond Very (Raimond) Igor Bakan (Bertrand), Florian Köfler (Loré) und Ivan Zinoviev (Ein Krieger) Arnold Schoenberg Chor, Wiener Symphoniker; Oksana Lyniv (aufgenommen im März 2019 im Theater an der Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Chris Tina Tengel


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22.15 Uhr

 

 

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22.20 Uhr

 

 

Nachtbilder - Poesie und Musik

"il carso. la bora". Von Mike Markart und Martin Wanko. Gestaltung: Nikolaus Scholz. Redaktion: Edith-Ulla Gasser "Il carso", das ist der Karst, und die Bora ist ein Fallwind an der östlichen Adriaküste. Dieser Wind fällt vom Karstgebirge herab zum Meer und kann wütende Ausmaße annehmen. Die beiden Grazer Autoren Mike Markart und Martin G. Wanko wurden für ihr literarisches Reiseprojekt "il carso. la bora." mit einem Stipendium des Landes Steiermark ausgezeichnet. Die Texte in diesem Band sind während ihrer Fahrten in den italienischen und slowenischen Karst und nach Triest, Duino und Venedig entstanden. Für das Buch steuerte Mike Markart die Gedichte bei, und Martin Wanko eine längere Erzählung über Triest und das Hinterland. "Triest ist eine Art geografischer Hexenkessel", schreibt Martin Wanko, "in den Karst gebaut, denke ich mir immer wieder, in den Karst gebaut. Und auf das Meer hinaus. Zwar nicht so gewagt wie in Venedig, aber der Platz der italienischen Einheit musste auch erst einmal trockengelegt werden". Und Mike Markart antwortet in dem Gedicht "gorizia: via trieste": "habe ich den blick aufs meer, / dann bin ich zu allem bereit"!


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23.15 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

Im Westen viel Neues: Stephan Costa im Studio, HI5 beim Outreach-Festival 2018. Gestaltung: Ines Reiger Der Tiroler Pianist und Komponist Stephan Costa leitet seit 1991 die Abteilung für Jazz und improvisierte Musik am Tiroler Landeskonservatorium und unterrichtet ebenso am Mozarteum Innsbruck. So zaghaft der Beginn war, so nachhaltig konnte Costa ab 1994 durch Einladung von Jazzgrößen wie Bob Mintzer, Maria Schneider, Randy Brecker und Nils Landgren das Ansehen seiner Institution heben. Stephan Costa berichtet im Interview mit Ines Reiger über die Entwicklung der Jazzszene im Westen Österreichs sowie über das Berufsfeld Jazz und dessen Wertschätzung in Tirol. Im Anschluss hören Sie das Konzert des Tiroler Quartetts HI5, das durch seine hochoriginelle Mischung aus Jazz, Minimal Music, Pop und klassischer Kammermusik in den vergangenen Jahren auch international auf sich aufmerksam gemacht hat, beim Outreach-Festival in Schwaz am 3. August 2018.


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00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

(Fortsetzung) Im Westen viel Neues: Stephan Costa im Studio, HI5 beim Outreach-Festival 2018. Gestaltung: Ines Reiger; 01:00, 02:00 MEZ = 03:00 MESZ und 05:00 Uhr Nachrichten Der Tiroler Pianist und Komponist Stephan Costa leitet seit 1991 die Abteilung für Jazz und improvisierte Musik am Tiroler Landeskonservatorium und unterrichtet ebenso am Mozarteum Innsbruck. So zaghaft der Beginn war, so nachhaltig konnte Costa ab 1994 durch Einladung von Jazzgrößen wie Bob Mintzer, Maria Schneider, Randy Brecker und Nils Landgren das Ansehen seiner Institution heben. Stephan Costa berichtet im Interview mit Ines Reiger über die Entwicklung der Jazzszene im Westen Österreichs sowie über das Berufsfeld Jazz und dessen Wertschätzung in Tirol. Im Anschluss hören Sie das Konzert des Tiroler Quartetts HI5, das durch seine hochoriginelle Mischung aus Jazz, Minimal Music, Pop und klassischer Kammermusik in den vergangenen Jahren auch international auf sich aufmerksam gemacht hat, beim Outreach-Festival in Schwaz am 3. August 2018.


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