Jetzt läuft auf Ö1:

Radiokolleg - Wenn die Seele schmerzt

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Heaven, not Sky" von Reinhard Deutsch, Verleger. - Gestaltung: Alexandra Mantler "Die vier Himmelsrichtungen bestimmen die Position jedes Einzelnen. Es ist nicht egal, wo jemand aufwächst, welche Umweltbedingungen welches Leben ermöglichen. Ob Dürre das Umfeld prägt oder sattes Grün, schmutziges Trinkwasser oder ein umfassendes Gesundheitssystem - alles hat mit Geografie zu tun, Geschichte ist Erdgeschichte ist Geschichte des Raumes", sagt der Verleger Reinhard Deutsch in seinen "Gedanken für den Tag", in denen er gleich nach den "Koffergeschichten" die Reise fortsetzt: in alle vier Himmelsrichtungen. Und er kommt dabei zu dem Schluss: "Die wissenschaftlichen Erklärungen erhellen die Zusammenhänge, erforschen Ursache und Wirkung, bringen das Licht der Erkenntnis in das Dunkel des Unbegreiflichen - doch dennoch ? es bleibt und wird immer bleiben - ein Rest. Transzendenz, Glaube, Kult, Pantheismus oder Weltreligion - der Kompass in uns zeigt auf etwas, das jenseits aller Begrenzungen liegt".


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.55 Uhr

 

 

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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


08.15 Uhr

 

 

Pasticcio


08.55 Uhr

 

 

Heimspiel

Die Woche im RadioKulturhaus


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Hörbilder

Auf der Flucht vor Allah. Ex-Muslime in der europäischen Gesellschaft. Von Daniel Guthmann und Marcus Latton (SWR/SR 2017). Für Rechtspopulist/innen, Ausländerbehörden und Medien sind Flüchtlinge aus islamischen Herkunftsländern vor allem eines: Muslime. Doch immer mehr Asylsuchende wollen sich von diesem Stigma befreien. Sie sind Atheisten, Agnostiker und Säkulare aus Ländern wie Syrien, Iran, Irak oder Marokko. In ihren Heimatländern haben sie für den Abfall vom Islam viel riskiert: von der Ächtung durch Gesellschaft und Familie über staatliche Verfolgung bis hin zur Todesstrafe, die radikale Islamisten unter Berufung auf den Koran über sie verhängen. Jetzt versuchen sie sich im säkularen Europa ein neues Leben aufzubauen. Doch selbst hier können sie sich nicht sicher fühlen. Religiöse Fanatiker machen ihnen das Leben zur Hölle - in Flüchtlingsheimen und in sozialen Netzwerken. Auf die Solidarität unserer Gesellschaft können sie sich nicht immer verlassen. Das Feature porträtiert Ex-Muslime in Deutschland und in Frankreich in ihrem Kampf um Anerkennung und Freiheit von der Religion.


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem RadioCafe in Wien. Gäste: TrioVanBeethoven. Präsentation: Renate Burtscher Renate Burtscher als Sendungsgestalterin und die Gäste im RadioCafe haben heute die Möglichkeit, das 2011 gegründete TrioVanBeethoven in Gesprächen mit den einzelnen Mitgliedern zu erleben. Dem Ö1 Publikum dürfte das TrioVanBeethoven schon bekannt sein, wurde es im Juli des vergangenen Jahres mit dem Ö1 Pasticciopreis für seine Gesamteinspielung der Klaviertrios von Ludwig van Beethoven ausgezeichnet. Wie schon der Ensemblename verrät, steht Beethoven im Mittelpunkt, ist aber auch Ausgangpunkt und Verbindung zu Komponisten der Wiener Klassik, genauso wie zu Crossover-Projekten und Kompositionsaufträgen bzw. Uraufführungen. Schottische Volksliedbearbeitungen von Haydn und Beethoven schlagen die Brücke von Kunstmusik zur schottischen Volksliedtradition, die das Trio gemeinsam mit der Sopranistin Lorna Anderson und dem Tenor Jamie MacDougall aufführt. Pianist Clemens Zeilinger feierte seine ersten Erfolge bei internationalen Wettbewerben, war "artist in residence" im Brucknerhaus Linz, spielte ebendort als Solist Konzertzyklen und unterrichtet sowohl an der Anton Bruckner-Universität Linz als auch an der Musikuniversität Wien. Verena Stourzh, kann eine umfangreiche Konzerttätigkeit im In- und Ausland als Geigerin des Haydn Trio Eisenstadt vorweisen, mit dem sie, neben dem Konzertzyklus in Eisenstadt, bei den renommiertesten Kammermusikfestivals gastierte und international anerkannte Gesamteinspielungen (Klaviertrios von Haydn, Beethoven, Mozart, Schubert sowie der Schottischen Lieder von Haydn) vorlegte. Als Solist und Kammermusiker hat der Cellist Franz Ortner schon früh international reüssiert, war drei Jahre lang Solocellist des Metropolitan Chamber Orchestra in Lissabon und von 2009 bis 2014 Erster Cellist des Esbjerg Ensembles in Dänemark und gastierte als Solist mit dem Bournemouth Symphony Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra und dem Chamber Orchestra of Europe. Über die zukünftigen Projekte und Konzertzyklen wird im Gespräch mit Renate Burtscher persönlich vom TrioVanBeethoven zu erfahren sein und auch musikalisch wird das Ensemble den "Klassik-Treffpunkt" mit seinen CD-Einspielungen bereichern. Wie immer live in Ö1!


11.35 Uhr

 

 

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11.40 Uhr

 

 

help - das Konsumentenmagazin


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) ist Samstag, den 21. April 2018, bei Wolfgang Werth "Im Journal zu Gast"


12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


13.00 Uhr

 

 

Le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib. Tafelmusik für Fortgeschrittene. Mit Musik von Georg Philipp Telemann, Carla Bley, Charles Mingus, Louis Jordan und Michael Praetorius. Luft und Liebe sind die Hauptnahrungsmittel in diesem le week-end. Um das nochmals aufzuschlüsseln: Um Nahrung geht es, weil wir heute Tafelmusik spielen. Um Luft, weil Musik per se nichts anderes ist, als schwingende Luft. Und selbstverständlich ist die Musik im le week-end'schen Idealfall ja immer mit Liebe zubereitet. Aber auch wenn Tafelmusik für Fortgeschrittene mit Luft und Liebe umzugehen weiß, wir haben für diese Mittagsstunde schon auch Handfesteres vorbereitet: Von Kapaun in Austernsauce nach einem exquisiten Rezept aus dem 15. Jahrhundert bis zu schlichtem Bread and Butter mit Danny Kaye und den Andrews Sisters. Und eine der heimlichen le week-end Hymnen ist auch dabei: "If Music be the Food of Love". Wenn Musik der Liebe Nahrung ist, dann : "play on", setzte Shakespeare fort, und Henry Purcell vertonte einen gleich beginnenden Text von Henry Heveningham, der allerdings anders weitergeht: If Music be the Food of Love, sing on till I am fill'd with joy.


14.00 Uhr

 

 

Ö1 Hörspiel

"Der Himmel war eine große Gegenwart. Ein Abschied" von Ludwig Fels. Mit Marlen Diekhoff, Rainer Bock, Bearbeitung und Regie: Ulrich Lampen (HR 2015). "Als mein Bruder anrief und mir sagte, die Ärzte hätten festgestellt, dass bei unsrer Mutter bereits die ganze Bauchhöhle verkrebst sei, ging ich vors Haus und holte die Mülltonne von der Straße herein". Mit dieser ungeheuren Nachricht, kontrastiert mit einer banal-alltäglichen Verrichtung, beginnt Ludwig Fels' Abschied von der Mutter. Es ist ein radikales und minutiöses Abschiednehmen, das gleichsam zu einer schonungslosen Selbstbefragung wird. Voller Mitgefühl und Zärtlichkeit, Verzweiflung und Wut beschreibt Fels die Biografie einer Frau, die als Bauernmagd ein hartes, entbehrungsreiches Leben hatte und ihre Kinder allein durchbringen musste. "Meine Mutter hat nie ein Leben gehabt. Wie kann so jemand tot sein?" In der wort- und bildmächtigen Prosa, so beeindruckend wie schamlos, wird das langsame Sterben der Mutter zu einem Monument nachgetragener Liebe. Zur traurigen Gewissheit wird, dass der Weg zurück in die Kindheit nun für immer verschlossen bleibt. "Wenn du tot bist, bin ich nirgends mehr daheim".


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


15.05 Uhr

 

 

Apropos Klassik

mit Gerhard Krammer. Das tragische Schicksal eines anfangs erfolgreichen Frühwerkes. Jean Sibelius verfasste während seiner Studienzeit in Wien bei Karl Goldmark und Robert Fuchs (1890 - 1891) Teile seiner Komposition "Kullervo". Das anfangs begeistert aufgenommene Werk (Uraufführung: 28. April 1892) wurde rasch von der Kritik verrissen, und der Komponist untersagte weitere Aufführungen zu Lebzeiten - damals war Sibelius 27 Jahre alt! Mittlerweile findet man die "Symphonie" für großes Orchester, Chor und Soli doch auch im Aufnahmerepertoire vertreten. Eine "tragische" Wiederentdeckung aus der Feder des finnischen Nationalkomponisten.


16.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten


17.05 Uhr

 

 

Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

Diagonal Stadtporträt Bangalore. Eine Sendung von Roman Tschiedl und Peter Waldenberger. Die Welt redet über den wirtschaftlichen Aufstieg Chinas zu einer Weltmacht. Doch der globale Spitzenreiter ist zurzeit wohl Indien. Das Wachstum auf dem Subkontinent lag im Jahr 2017 bei 7,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, BIP. Verantwortlich für diese gigantischen Wachstumsraten sind Indiens Mega-Metropolen. Bangalore im Bundesstaat Karnataka zählt nach New Delhi und Mumbai zu den drei größten - fast 10 Millionen Bewohner/innen leben in der im Süden liegenden Stadt. Das Wort Bauboom scheint für Bangalore nicht mehr auszureichen. Bauwut trifft die aktuelle Situation wohl besser. Ein Dutzend indischer Städte hat in den vergangenen Jahren einen neuen Flughafen bekommen - auch Bangalore. Damit die urbanen Zentren durch den gigantischen Zuzug nicht im Chaos versinken, hat die Regierung schon vor langem fast 30 Milliarden Euro veranschlagt, um im ganzen Land 100 Smart Cities zu etablieren. Auch Bangalore gehört dazu. Nicht von ungefähr: Man feiert sich als das wichtigste IT-Zentrum des Landes, als "Silicon Valley Asiens". Der Bundesstaat zählt 400 Forschungszentren, mit 320.000 Wissenschafter/innen und Entwickler/innen. Doch die Sonnenseite, das gigantische Wachstum, nicht nur im IT-Bereich, hat gesellschaftliche und ökologische Schattenseiten. Diagonal in der Verkehrshölle - trotz neuer U-Bahn. Zwischen IT-Nerds und toxischem Schaum in brennenden Seen, überforderten Spitälern und fehlenden Bildungseinrichtungen, Call-Centern und Verzweiflungs-Selbstmorden, Reichtum und Armut.


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Logos - Glauben und Zweifeln

"Glücksfaktor Religion?! Was Glück ist und wie viel Religion man dafür braucht". Gestaltung: Johannes Kaup Das Sehnen und das Endziel allen menschlichen Strebens ist die Glückseligkeit ("Eudaimonia"). So hat es der griechische Philosoph Aristoteles definiert. Auch heute wird dies von modernen Ratgeber/innen, Philosoph/innen und Autor/innen in Vorträgen, Büchern und Seminaren behauptet. Aber dabei bleibt unklar, wie dieses Glück näher zu beschreiben ist. Liest man zeitgenössische Ratgeberliteratur zu diesem Thema, so lässt sich feststellen, dass der ihnen zugrundeliegende Glücksbegriff sehr unscharf und verwaschen bleibt. Offen bleiben Fragen wie: Welches Glück vermag denn den Menschen wirklich zu erfüllen? Worin besteht Glück eigentlich? Welche Wege führen denn zum Glück (und welche ins Unglück)? - Und: Es muss auch der skeptischen Frage nachgegangen werden, ob es denn wirklich stimmt, dass sich das Menschsein nur im Glück erfüllt. Wenn diese Fragen einigermaßen befriedigend beantwortet sind, dann lässt sich erst ermessen, ob es die Sache einer Religion ist, denen, die ihr folgen, einen Weg zum Glück zu ebnen. Ist das, was Aristoteles aus guten Gründen mit "Glückseligkeit" beschrieben hat, überhaupt ohne Religion zu haben? Eine Frage, die erst eine Antwort findet, wenn die landläufigen Konzepte von Glück und Religion revidiert werden. Johannes Kaup hat dazu mit dem Philosophen und evangelischen Theologen Christoph Quarch gesprochen. Von 2000 bis 2006 war er Programmchef des Deutschen Evangelischen Kirchentags und bis 2008 Chefredakteur der Zeitschrift "Publik-Forum". Er ist Autor und Herausgeber von mehr als 35 Büchern.


19.30 Uhr

 

 

Jules Massenet: "Cendrillon"

Mit Joyce DiDonato (Cendrillon), Laurent Naouri (Pandolfe, Cendrillons Vater), Alice Coote (Der Prinz), Kathleen Kim (Die Fee), Stephanie Blythe (Die Stiefmutter), Ying Fang (Noémie), Maya Lahyani (Dorothée), Bradley Garvin (Der König) u.a. Chor und Orchester der Metropolitan Opera New York, Dirigent: Bertrand de Billy (Zeitversetzte Live-Übertragung aus der Metropolitan Opera New York)


22.15 Uhr

 

 

Nachrichten



22.20 Uhr

 

 

Nachtbilder - Poesie und Musik

"über zeugungen". Von Semier Insayif. Es liest der Autor. Gestaltung: Nikolaus Scholz. Redaktion: Edith-Ulla Gasser Er ist einer der interessantesten deutschsprachigen Lyriker: der 1965 in Wien geborene irakischstämmige Autor Semier Insayif. Der Performancekünstler und Kommunikationstrainer arbeitet an den Schnittstellen zwischen Literatur, Musik und Tanz. "die geometrie des himmels ist unerhört" nennt Semier Insayif eines der Kapitel in seinem neuen Lyrikband, und ein anderes Kapitel darin heißt, ganz der Lautmalerei verpflichtet: "echos resonanzen". Semier Insayif knetet das sprachliche Material für seine Gedichte solange, bis seine Poesie wie getanzt klingt: eingesprungen, weggedreht, angedeutet, zurückgedreht und ausgeatmet. "die luft besteht aus langen kanten" heißt es einmal in einem der Gedichte, und ein anderes endet mit den freigeatmeten Zeilen: "solange bis die / herzhirnkammern / sich öffnen."


23.15 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

mit Christian Bakonyi. Guido Spannocchi im Jazznacht-Studio, Alex Miksch im Jänner 2017 im Wiener RadioCafe Zu Gast im Studio ist der 1982 in Wien geborene Saxofonist Guido Spannocchi, der seit 2011 in London lebt und soeben von einer Brasilien-Tournee zurückgekehrt ist. Mit Gastgeber Christian Bakonyi spricht Spannocchi über die Einflüsse aus Jazz, Punk und Elektronik in seiner Musik, über das Leben in der Hauptstadt Großbritanniens und über bevorstehende Projekte, in denen er sich seinen Vorbildern annähern will, zu denen die Saxofonisten Steve und Ornette Coleman zählen. Christian Bakonyi präsentiert außerdem das Konzert des in Wien lebenden Sängers, Gitarristen, Dialekt-Blues-Poeten und Lebenskünstlers Alex Miksch, der mit seiner Band am 30. Jänner 2017 im Rahmen der Reihe "Stormy Monday" im Wiener RadioCafe gastierte.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

(Fortsetzung) mit Christian Bakonyi. Guido Spannocchi im Jazznacht-Studio, Alex Miksch im Jänner 2017 im Wiener RadioCafe; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten Zu Gast im Studio ist der 1982 in Wien geborene Saxofonist Guido Spannocchi, der seit 2011 in London lebt und soeben von einer Brasilien-Tournee zurückgekehrt ist. Mit Gastgeber Christian Bakonyi spricht Spannocchi über die Einflüsse aus Jazz, Punk und Elektronik in seiner Musik, über das Leben in der Hauptstadt Großbritanniens und über bevorstehende Projekte, in denen er sich seinen Vorbildern annähern will, zu denen die Saxofonisten Steve und Ornette Coleman zählen. Christian Bakonyi präsentiert außerdem das Konzert des in Wien lebenden Sängers, Gitarristen, Dialekt-Blues-Poeten und Lebenskünstlers Alex Miksch, der mit seiner Band am 30. Jänner 2017 im Rahmen der Reihe "Stormy Monday" im Wiener RadioCafe gastierte.