Jetzt läuft auf Ö1:

Die Ö1 Jazznacht am Ö1-Operntag

Hören
 

06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


13 Wertungen:      Bewerten

06.55 Uhr

 

 

Zwischenruf


1 Wertung:      Bewerten

07.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

07.05 Uhr

 

 

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

Lebensweisen - Glaubenswelten. Ein Panorama am Sonntagmorgen mit Reportagen und Berichten aus der Welt der Religion und Religionen


0 Wertungen:      Bewerten

08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


0 Wertungen:      Bewerten

08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


11 Wertungen:      Bewerten

08.15 Uhr

 

 

Du holde Kunst

"Schließe dein Haus nicht zu". Gedichte von Doris Mühringer (10. TT!). Es spricht Marion Degler. Gestaltung: Edith Vukan und Renate Burtscher Über Wege und Zäune, das Warten des Fremden auf sein Gespräch, über das Umgehen der Schule des Lebens und das Lernen des Lassens - die Gedichte der 1920 in Graz geborenen Doris Mühringer sind leise wie sie selbst war. Denn, dass sie zu den weniger bekannten Namen der österreichischen Literatur nach 1945 gehört, liegt nicht an der Qualität ihrer Lyrik, sondern daran, dass sie sich stets abseits des Literaturbetriebs gehalten hat. Ihr schmales Werk schuf die Trakl-Preisträgerin nach und nach in der Zurückgezogenheit ihrer Wiener Wohnung. Sie starb am 26. Mai 2009. Zu Mühringers Gedichten ist Musik von Leos Janacek und Josef Suk zu hören.


15 Wertungen:      Bewerten

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

09.05 Uhr

 

 

Gedanken

Katharina Hofer und Helmut Emersberger machen sich Gedanken über ihren seit fast zehn Jahren ausgeübten "Nebenberuf" als Krisenpflegeeltern. Gestaltung: Peter Blau Die Stimmbildnerin und Sängerin Katharina Hofer und der Autor (u.a. "Vorhangverbot!" fürs Wiener Burgtheater) und Sänger Helmut Emersberger sind zwei von österreichweit rund 140 Krisenpflegeeltern. Seit 2010 haben sie - nebenberuflich aber mit Vollzeiteinsatz - 18 Kleinkinder betreut, die es vor untragbaren Zuständen oder einer akuten Gefährdungslage in ihrem eigenen familiären Umfeld zu schützen galt. Mehrere Wochen oder Monate bleiben die Kinder jeweils in der sicheren Obhut der Krisenpflegeeltern, bis abgeklärt ist, ob sie zu ihren leiblichen Eltern zurückkehren können oder langfristig in Pflegefamilien untergebracht werden müssen. Die Krisenpflege ist für sie stets nur eine Zwischenstation: Erste Hilfe in der größten Not. Für die Betreuenden ist sie ein "einerseits sehr anstrengender, andererseits auch sehr bereichernder, sinnvoller" (Hofer) Dienst an der Gesellschaft, dessen horizonterweiternde Funktion für alle Beteiligten nicht zu unterschätzen ist.


6 Wertungen:      Bewerten

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

10.05 Uhr

 

 

Ambiente - von der Kunst des Reisens

Reisemagazin u.a. mit: Indigener Tourismus - Was ist das? Eine Nachforschung von Ursula Burkert; Ein Rotkehlchen auf Bärenjagd. Zu Besuch im Kejimkujik Nationalpark im äußersten Osten Kanadas. Von Sonja Prieth; Kondorpark und Krateersee von Quiltoa - Indigene Tourismusprojekte in den ecuadorianischen Anden, von Edgar Schütz. Redaktion: Ursula Burkert Indigener Tourismus - was ist das? Eine Nachforschung. "Die Kunst, engagiert und nachhaltig authentische indigene Tourismuserfahrungen zu kreieren", so lautete der Titel einer Veranstaltung auf der Internationalen Travelbörse in Berlin, die sich erstmals in größerem Stil dem Thema "Indigener Tourismus" widmete. Initiiert wurde sie von der Österreicherin Susanna Hagen, die gemeinsam mit Marcus Bauer "respontour", das Mediennetzwerk für nachhaltigen Tourismus, gegründet hat. Lange schon besteht der Wunsch indigener Tourismusanbieter, sich im Umgang mit Besucher/innen authentisch und selbstbestimmt darzustellen. Nur dann kann eine Destination Nachhaltigkeit für sich beanspruchen, wenn sie ihre marginalisierten indigenen Gemeinschaften in die touristischen Aktivitäten einbindet. Ein Rotkehlchen auf Bärenjagd. Zu Besuch im Kejimkujik Nationalpark im äußersten Osten Kanadas. Der Kejimkujik Nationalpark in Nova Scotia im Osten Kanadas ist Natur- und Kulturjuwel in einem: Neben Wald-, See- und Flusslandschaften, einem prächtigen Sternenhimmel sowie vielfältiger Tierwelt können Besucher/innen hier auch die Kultur der ersten Einwohner/innen erkunden. Die ältesten Hinweise auf die indigenen Mi'kmaq datieren rund 10.000 Jahre zurück. Angehörige der Volksgruppe arbeiten heute im Park als Kulturvermittler/innen. Ihre Geschichten erzählen sie manchmal auch bei Nacht, wenn nach Auffassung der Mi'kmaq die Seelen der Vorfahren und vieler anderer Wesen erwachen. Kondorpark und Kratersee von Quilotoa - indigene Tourismusprojekte in den ecuadorianischen Anden. Der Kondor ist das Wappentier Ecuadors. Mit seinen ausgestreckten Schwingen gilt er als Symbol für Macht, Größe und Stärke des südamerikanischen Landes. An sich ist er in den Anden beheimatet. In jenem bis auf fast 7.000 Meter Höhe ansteigendem Gebirgszug, der sich durch den Subkontinent zieht. In den vergangenen Jahren hat sich sein Bestand freilich verringert. Diesem Schwund soll nun mit privaten Initiativen Einhalt geboten werden. Das Leben hoch oben war auch für die Menschen stets hart und entbehrungsreich. Doch haben findige Indigenen-Vereinigungen Projekte gestartet, um ihren Lebensraum mit naturverträglichen Tourismusprojekten ein wenig zu erschließen.


0 Wertungen:      Bewerten

11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

11.03 Uhr

 

 

Matinee

Grazer Philharmoniker, Dirigent: Gabriel Feltz; Louise Alder, Sopran. Franz Schreker: Ein Tanzspiel für Orchester * Richard Strauss: Ausgewählte Orchesterlieder * Franz Schmidt: Symphonie Nr. 2 Es-Dur (aufgenommen am 30. April im Stephaniensaal des Grazer Congress' in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Franz Josef Kerstinger


6 Wertungen:      Bewerten

11.50 Uhr

 

 

(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Gespräch


2 Wertungen:      Bewerten

12.10 Uhr

 

 

Matinee

Grazer Philharmoniker, Dirigent: Gabriel Feltz (aufgenommen am 30. April im Stephaniensaal des Grazer Congress' in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Franz Josef Kerstinger


6 Wertungen:      Bewerten

12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


11 Wertungen:      Bewerten

13.00 Uhr

 

 

Ö1 Sonntagsjournal


0 Wertungen:      Bewerten

13.10 Uhr

 

 

gehört.gewusst. Das Ö1 Quiz

Drei Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Österreich lösen mit Doris Glaser raffinierte Rätsel aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Dabei kann allwöchentlich ein Gutschein für den ORF-Shop im Wert von 150 Euro erspielt werden. Zur Auswahl stehen erlesene Hörbücher, Klassiker aus der Kabarett-Edition, Aufnahmen des Radiosymphonieorchesters, Raritäten aus der Edition "Alte Musik" u.v.m. Außerdem erhält jede Kandidatin, jeder Kandidat, die Ö1 Club-Mitgliedschaft, ein Jahresabo des Klassik-Streaming-Portals fidelio und eine Grafik aus der Ö1 Talentebörse. Die Besten der Besten spielen am 23. Juni in einer öffentlichen Superchampions-Runde im Casino Bregenz um eine Ö1 Garten- und Naturreise für zwei Personen in die Normandie. Wenn Sie selber mitspielen wollen, melden Sie sich an unter: oe1.orf.at/quiz/anmeldung


2 Wertungen:      Bewerten

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

14.05 Uhr

 

 

Menschenbilder

"Handarbeit" - Der Verleger und Maler Georg Koenigstein 1987 gründeten die Autorin Christine Koenigstein und der Maler Georg Koenigstein in Klosterneuburg einen Handpressenverlag mit dem Ziel, literarische Texte mit Originalgrafiken als bibliophile Bücher in kleinen, limitierten und signierten Auflagen von 50 bis 95 Exemplaren herzustellen. Die Drucktechnik der Illustrationen, das Seitenlayout, die Schrifttype, Farbe und Farbdifferenzierung jedes Buches wurden auf den Inhalt und die Aussage des Textes abgestimmt. Mit dem Band "Das Spiel ist aus?" beenden Christine und Georg Koenigstein nun ihre Tätigkeit als Verleger. Ein Verlag für bibliophile Bücher schließt seine Pforten. Unter Verwendung einer Tiefdruckpresse und einer Andruckpresse wurden in den vergangenen Jahren Radierungen, Farblinolschnitte, Holzschnitte und Siebdrucke vom Künstler selbst auf wertvollen Papieren gedruckt und mit den dazu ausgewählten Texten zu Büchern in Leinen handgebunden. Über 30 Bücher mit Original- Druckgrafiken von Georg Koenigstein sind in der Edition Koenigstein erschienen. Im Verlagsprogramm finden sich zeitgenössische österreichische Autoren wie Barbara Frischmuth, Alfred Komarek, Peter Turrini und viele andere. Gestaltung: Heinz Janisch


2 Wertungen:      Bewerten

14.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


7 Wertungen:      Bewerten

15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

15.05 Uhr

 

 

Apropos Oper

Das Wiener Staatsopernmagazin. Ausschnitte aus aktuellen Aufführungen der Wiener Staatsoper. Gestaltung: Michael Blees


3 Wertungen:      Bewerten

16.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen Vom Verlust Ruth Schweikert: Tage wie Hunde, S. Fischer Verlag Leila Slimani: All das zu verlieren, Roman, Luchterhand Verlag (Übersetzung: Amelie Thoma) Vea Kaiser: Rückwärtswalzer, Roman, Kiepenheuer Witsch Verlag Elisabeth Hager: Fünf Tage im Mai, Roman, Klett Cotta Verlag Jens Balzer: Das entfesselte Jahrzehnt. Sound und Geist der 70er, Rowohlt Berlin Gespräch mit dem Autor


7 Wertungen:      Bewerten

16.55 Uhr

 

 

Ö1 heute


11 Wertungen:      Bewerten

17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


0 Wertungen:      Bewerten

17.15 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

Tune in - Musik europäischer Radiostationen. Gestaltung: Michael Neuhauser Die 1950 gegründete European Broadcasting Union (EBU) ist die Vereinigung öffentlich-rechtlicher Medienhäuser Europas. Auf einer von der EBU produzierten CD-Box präsentieren 28 Radiostationen aktuelle Musik ihrer Länder. Den Tag der heutigen Europawahl nehmen die Spielräume zum Anlass, um eine musikalische Reise durch die musikalische Vielfalt des Kontinents zu unternehmen.


2 Wertungen:      Bewerten

17.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


7 Wertungen:      Bewerten

18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


0 Wertungen:      Bewerten

18.30 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

(Fortsetzung) Tune in - Musik europäischer Radiostationen. Gestaltung: Michael Neuhauser Die 1950 gegründete European Broadcasting Union (EBU) ist die Vereinigung öffentlich-rechtlicher Medienhäuser Europas. Auf einer von der EBU produzierten CD-Box präsentieren 28 Radiostationen aktuelle Musik ihrer Länder. Den Tag der heutigen Europawahl nehmen die Spielräume zum Anlass, um eine musikalische Reise durch die musikalische Vielfalt des Kontinents zu unternehmen.


2 Wertungen:      Bewerten

18.55 Uhr

 

 

Magazin des Glücks

Von und mit Franz Schuh


0 Wertungen:      Bewerten

19.00 Uhr

 

 

Ö1 Sonderjournal zur EU-Wahl


0 Wertungen:      Bewerten

19.10 Uhr

 

 

Contra - Kabarett und Kleinkunst

Salzburger Stier 2019: Patti Basler - Erziehungswissenschafterin mit Nebenfach Kriminologie. Gestaltung: Doris Glaser. Patti Basler ist Bühnenpoetin, Autorin und Kabarettistin. Sagt zumindest ihre Website. Im Herzen ist die ausgebildete Erziehungswissenschafterin mit Nebenfach Kriminologie aber unser aller Lehrerin. Eine Lehrerin, die Fehler nicht korrigiert, sondern gnadenlos protokolliert. Ja, vermutlich ist Patti Basler die schnellste satirische Protokollantin des Abendlandes. Wortspiele sind ihr Colt. Auf der Bühne, in ihren Programmen und Moderationen, registriert, kommentiert und persifliert sie schon seit neun Jahren die Unzulänglichkeit der Menschheit; wenn nicht sogar der Männer! In ihrem ersten Bühnenprogramm "Frontalunterricht" mistete sie, zusammen mit Bühnenpartner Philippe Kuhn, das Schweizer Schulsystem aus. Im März 2019 erscheint ihr zweites Bühnenprogramm "Nachsitzen".


3 Wertungen:      Bewerten

19.30 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


0 Wertungen:      Bewerten

19.33 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiosession

Physikalische Erkundungen: Auf Messers Schneide. Gestaltung: Klaus Wienerroither Einige Zeit war es still geworden um das Ensemble "Aufmessers Schneide" des Bassisten und Komponisten Gregor Aufmesser, doch nun gibt es wieder Lebenszeichen: Mit dem Debütalbum "Orbs" im Gepäck wird das Septett 2019 beim Jazzfest Wien zu hören sein. "Orbs" thematisiert mit musikalischen Mitteln vier Teilbereiche der Physik, nämlich Mechanik, Thermodynamik, Relativitätstheorie und Quantentheorie. Die dabei entstehenden Klangfarben entrücken die Zuhörenden immer wieder in unerwartete Soundwelten, nur um sie im richtigen Moment wieder abzuholen und auf der musikalischen Welle mitreiten zu lassen. Der Wechsel von kammermusikalischen Passagen und dem großen Sound der vollen Band bedeutet zusätzliche spannungsgeladene Momente. Besetzung: Lorenz Raab (Trompete), Alois Eberl (Posaune, Akkordeon), Lukas Schiemer (Alt-, Sopransaxofon), Leonhard Skorupa (Tenorsaxofon, Klarinette), Lukas Kletzander (Klavier), Gregor Aufmesser (Kontrabass), Lukas Aichinger (Schlagzeug).


2 Wertungen:      Bewerten

20.15 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Stolz und Vorurteil. Eine Annäherung an Jane Austens populären Klassiker. Feature von Julia Reuter "Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau". Das ist einer der bekanntesten Romananfänge der Literaturgeschichte, der erste Satz aus Jane Austens "Stolz und Vorurteil". Und dieser erste Satz enthüllt bereits die spitze Feder der Autorin. Denn zu Jane Austens Lebzeiten war genau das Gegenteil der Fall, nämlich dass eine junge Frau ohne Vermögen dringend einen Ehemann benötigte. Heiraten ist ein großes Thema in diesem Roman. So ist etwa Mrs. Bennet davon besessen, ihre fünf Töchter unter die Haube zu bringen. Auf einem Ball macht die Familie Bennet Bekanntschaft mit dem sympathischen Mr. Bingley und dem zurückhaltenden, schroffen Mr. Darcy, beide vermögende Junggesellen. Jane und Bingley fühlen sich auf Anhieb zueinander hingezogen, Elizabeth hingegen wird von Darcy beleidigt, der sie als "ganz passabel, aber nicht hübsch genug" bezeichnet. Mit viel Witz und Ironie erzählt Jane Austen, wie Elizabeth und Darcy doch noch zueinander finden. Allerdings ist "Stolz und Vorurteil" nicht einfach nur ein Liebesroman - mit feiner Klinge wird hier die doppelbödige Moral und Heuchelei der englischen Gesellschaft offenbart. Der Roman wurde erstmals im Jahr 1813 veröffentlicht und ist bis heute einer der beliebtesten und meistverkauften englischen Klassiker. Zahlreiche Verfilmungen, zum Beispiel jene aus dem Jahr 1995 mit Colin Firth in der Rolle des Mr. Darcy, sorgten für weitere Popularität. Die Tonspuren gehen der Faszination von "Stolz und Vorurteil" auf den Grund. Redaktion: Alfred Koch


4 Wertungen:      Bewerten

21.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Milestones

How to disappear completely: "Mark Hollis" (1998). Gestaltung: Helmut Jasbar Der Ex-"Talk Talk"-Sänger Mark Hollis hat nach Beendigung der Zusammenarbeit mit seiner Band 1991 und einer mehrjährigen Schaffenspause ein einziges, selbst betiteltes Soloalbum aufgenommen. Nach den üppigen Synthi-Balladen von "Talk Talk" zeigt er sich darauf als gnadenloser Reduktionist, der mit Jazz-Versatzstücken spielt. Textfragmente irren umher, die Gitarre zupft eher versehentlich einige Töne, der Mundharmonikaspieler ist gerade erst aufgewacht und die Bläser klingen, als hätten sie einen schlechten Trip hinter sich. Großartige, einsame und unverstandene Musik die - ebenso wie ihr Schöpfer - Kategorisierungen brüsk zurückweist. Der britische Jazz-Trompeter Henry Lowther, Dominik Miller an der Gitarre und Session-Drummer-Urgestein Martin Ditcham (der u.a. für Elton John und Tina Turner gearbeitet hat) runden ein einzigartiges Album ab, das sich allen Klischees verweigert. Mark Hollis, der sich anschließend weitestgehend aus der Musikszene zurückzog, starb heuer im Februar im Alter von 64 Jahren. Das Soloalbum kann in gewisser Weise als sein Vermächtnis bezeichnet werden.


1 Wertung:      Bewerten

21.40 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Neue Texte

Ö1 "Kunstgeschichten": "Die Jesus-Uhr. Zu einer Installation des Künstlers Manfred Erjautz in der Spitalskirche in Innsbruck". Von Bernhard Kathan. Redaktion: Edith-Ulla Gasser Man würde die Arbeit wohl kaum sehen, würde man nicht darauf aufmerksam gemacht, die der Künstler Manfred Erjautz während der Fastenzeit 2019 in der Innsbrucker Spitalskirche installiert hat. Man muss nach vorne gehen, sich umdrehen und auf die untere Chorempore blicken. Der Blick fällte auf den Corpus einer Christusfigur, deren linker Arm die Minuten, deren rechter Arm die Sekunden anzeigt. Mag das Ziffernblatt auch fehlen, zwangsläufig muss man an eine Uhr denken, wobei der rechte Arm in seiner gleichförmigen Bewegung nach jeder abgelaufenen Minute eben dort, wo man sich die 12 vorstellen muss, einen Augenblick verharrt, um sich dann wieder weiter zu drehen. Der Rumpf zeigt die Stunde an. Je nachdem, wann man die Kirche betrifft, liegt der Rumpf einmal waagrecht, dann wieder weist der Kopf nach unten. Der Autor Bernhard Kathan, Jahrgang 1953, stammt aus Vorarlberg und lebt in Tirol. Bernhard Kathan beschäftigt sich mit den Überschneidungsbereichen zwischen Alltagsforschung, Psychologie und Kunst. Neben Erzählungen und Romanen schrieb er auch wegweisende Sachbücher unter anderem zum Thema unseres Umgangs mit den Tieren. Darüber hinaus ist Bernhard Kathan Land-Art-Künstler und Museumskurator.


0 Wertungen:      Bewerten

22.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

22.05 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


0 Wertungen:      Bewerten

22.08 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Jet Lag All Stars Radio Show

Gedankensprünge aus dem Musterbuch des Jetlags. Gestaltung: Robert Czepel, Rainer Elstner, Alexander Ach Schuh, Thomas Tesar, Elke Tschaikner, Christian Scheib und Klaus Wienerroither Dort, wo Heiliges und Alltag, Ekstase und To-do-Liste zusammentreffen, präsentieren die Jet Lag All Stars Musik, Gespräche, Reportagen und Essays vom äußersten Rand der Woche. Die Jet Lag All Star Radio Show ist die Bügelfalte des Kunstsonntags.


0 Wertungen:      Bewerten

22.55 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: ZOOM->In


0 Wertungen:      Bewerten

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

23.03 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

Das schottische Radiokunstfestival Radiophrenia Radiophrenia ist ein temporärer Radiokunstsender - eine zweiwöchige Erkundung aktueller Trends in der Klang- und Übertragungstechnik. Der Sender, der live aus dem Glasgower Centre for Contemporary Arts vom 13. bis 26. Mai sendet, will das Radio als Kunstform und mit herausfordernden und radikal neuen Ansätze für das Medium fördern. Die beiden schottischen Radiokünstler Mark Vernon und Barry Burns kuratieren und veranstalten Radiophrenia bereits zum vierten Mal. In Auftrag gegeben werden vierzehn neue Radiokunstarbeiten, davon zwei gemeinsam mit dem Ö1 Kunstradio. Außerdem werden Live-Studiosendungen, zuvor aufgezeichnete Features und zwölf Live-to-Air-Auftritte und fünf Stücke aus dem Ö1 Kunstradio Archive zu hören sein.


0 Wertungen:      Bewerten

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

00.05 Uhr

 

 

Du holde Kunst

(Wiederholung von 8:15 Uhr)


15 Wertungen:      Bewerten

01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Andreas Maurer Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 3:00 Uhr Nachrichten


7 Wertungen:      Bewerten