Jetzt läuft auf Ö1:

Des Cis

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


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06.55 Uhr

 

 

Zwischenruf

von Susanne Heine


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07.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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07.05 Uhr

 

 

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

Lebensweisen - Glaubenswelten. Ein Panorama am Sonntagmorgen mit Reportagen und Berichten aus der Welt der Religion und Religionen


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


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08.15 Uhr

 

 

Du holde Kunst

"Ich habe mich in mir selber verirrt". Brigitte Karner liest Gedichte von Jeannie Ebner. Gestaltung: Edith Vukan und Michael Blees, Bearbeitung: Gudrun Hamböck "Leben geschieht und geschieht. Durch mich geht es hindurch als sei ich nicht da" heißt es in "Unaufhaltsam", einem von zehn Gedichten Jeannie Ebners, die die Flüchtigkeit der Existenz und die Ungewissheiten der Erkenntnis reflektieren. Zu hören mit Musik von Richard Strauss, Theodor Kirchner, Max Reger, Franz Strauss und Karl Goldmark. Jeannie Allinger-Ebner, geboren am 17. November 1918 in Sidney, war Schriftstellerin, Übersetzerin und als Herausgeberin bedeutende Förderin von Nachwuchsautorinnen und -autoren der österreichischen Nachkriegsliteratur - unter ihnen Christine Lavant und Thomas Bernhard, der sie in der Figur der Jeannie Billroth in seinem Roman "Holzfällen" wenig schmeichelhaft verewigte. Im Café Raimund der Nachkriegsjahre nahm Ebner die Texte entgegen, die sie für Hans Weigels "Stimmen der Gegenwart" vorsortierte. Später gab sie die Literaturzeitschrift "Literatur und Kritik" heraus (1968-1979) und veröffentlichte dort Übersetzungen polnischer, ungarischer und tschechischer Autorinnen und Autoren. Neben diesen literaturkritischen Tätigkeiten und ihren Übersetzungen - beispielsweise von Doris Lessing - schuf Jeannie Ebner ihr eigenes literarisches Werk. Ab 1954, als sie ihren Debüt-Roman "Sie warten auf Antwort" publizierte, schrieb sie Romane, Novellen und Gedichte - erschienen in 26 Büchern. Sie starb 2004 in Wien.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Gedanken

Gebaut aus Erde. Die Architektin und Lehmbauexpertin Anna Heringer über Lehm als ökologischen und sozialen Baustoff. Gestaltung: Jakob Fessler "Wenn wir mehr mit Lehm bauen würden, würden unsere Städte und Dörfer, unsere Arbeitsplätze und unsere Zuhause nicht nur wesentlich gesünder und nachhaltiger, sondern auch menschlicher und schöner werden". Für die Architektin Anna Heringer bietet Lehm als Baumaterial zahlreiche Vorteile. Lehm ist gesund und reguliert auf natürliche Weise die Luftfeuchtigkeit. Als Baustoff ist er meist regional vorhanden und kann schon aus dem Kelleraushub gewonnen werden. Während konventionelle Baustoffe wie Zement bei der Herstellung viel Kohlendioxid verursachen und als Bauschutt zurückbleiben, lässt sich mit Lehm nachhaltig arbeiten, da dieser zur Gänze natürlich abbaubar ist. Rund drei Milliarden Menschen leben heute weltweit in Lehmbauten. Obwohl Lehmbau eine lange Tradition hat, ist er in Europa und auf anderen Kontinenten mehr und mehr als "Baustoff der armen Leute" verpönt und verdrängt worden. Anna Heringer nennt gerne das Beispiel, dass in China innerhalb von drei Jahren so viel Zement und Beton verbraucht worden ist, wie in den USA im Laufe des gesamten 20. Jahrhunderts. Die international tätige Architektin hat auch regelmäßig ihre eigenen Hände im Lehm. Erde in die Hand zu nehmen, tut der Seele gut, ist Anna Heringer überzeugt. 2005 realisierte sie ihr Diplomarbeitsprojekt, die "METI School" in Rudrapur, einem Dorf im Norden von Bangladesch. Erbaut wurde das zweigeschossige Gebäude aus Lehm, Stroh und Bambus aus der Region, mithilfe der menschlichen Muskelkraft. Bis heute engagiert sich Anna Heringer für Projekte, die dörfliche Strukturen erhalten und fördern. Ihre Ausstellung "This is not a shirt - This is a playground" ist derzeit bei der Architekturbiennale in Venedig zu sehen. Für Anna Heringer ist klar, dass nicht nur Architektinnen und Architekten, sondern alle Menschen Räume beeinflussen. Wer ein billiges T-Shirt aus Bangladesch kauft, gestaltet den Lebensraum jener Textilarbeiterinnen mit, die ihr Leben in den Dörfern aufgeben, um unter schlechten Arbeitsbedingungen in den Großfabriken der Stadt zu arbeiten. Mit dem Projekt "Didi Textiles" engagiert sie sich für den Erhalt der dörflichen Strukturen und des traditionellen Textilhandwerks in Bangladesch. Anna Heringer wurde 1977 in Laufen, einer kleinen, bayerischen Grenzstadt nahe Salzburg geboren. Im Alter von 19 Jahren geht sie für ein Jahr nach Bangladesch und arbeitet dort für die NGO "Dipshikha" im Bereich der nachhaltigen Entwicklungsarbeit. 2004 schließt sie ihr Architekturstudium an der Kunstuniversität Linz ab. Seit 2005 leitet sie ihr eigenes "Studio Anna Heringer". Die Lehmbauexpertin hat die UNESCO-Professur für Earthen Architecture, Building Cultures and Sustainable Development inne und arbeitete als Gastprofessorin bereits in Wien, Linz, Zürich, München, Stuttgart, Alghero und Harvard. Anna Heringer wurde mit zahlreichen, renommierten Preisen wie dem "Aga-Khan-Preis für Architektur" oder dem "Global Award for Sustainable Architecture" ausgezeichnet.


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10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Ambiente - von der Kunst des Reisens

Reisemagazin, u.a. mit: Meine neue Heimat: St. Pölten. Von Nikolaus Scholz; "Geschafft!" Die erste Kunstbiennale auf Zypern. Von Eva Roither; Bananen und Arcataca - Der Geburtsort von Gabriel García Márquez will touristisch durchstarten. Von Edgar Schütz. Redaktion: Ursula Burkert Meine neue Heimat: St. Pölten. In dieser Folge begleitet Ambiente die 16-jährige Sofia Lavvaf durch die niederösterreichische Landshauptstadt, unterer anderem ins Café Central und an den Ratzerstdorfer See. Sofia Lavvaf ist mit ihren Eltern aus dem Iran gekommen, lebt seit 6 Jahren in Österreich, und seit ca. 5 Jahren in St. Pölten. Aktuell ist sie Schülerin der "HAK IT". Sie schreibt: "Ich will mit 20 erfolgreiche Geschäftsfrau sein und dann in Berlin studieren. In St. Pölten kennt sich fast jeder und darum lieb ich es hier so sehr. Es ist eigentlich eine sehr ruhige und freundliche Stadt". Die erste Kunstbiennale auf Zypern "Man muss nicht Kunst studiert haben, noch muss man einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht haben, um hier teilzunehmen". Kurator Vassilis Vassiliades und sein Team, bestehend aus Künstler/innen und einer Kunsthistorikerin aus Larnaca, haben sich ein ungewöhnliches Konzept für die erste Biennale überlegt: Die Arbeiten zum Thema "Behälter und Inhalt" (Container Content) sollten anonym eingereicht werden. Aus über 300 Einreichungen, ungefähr die Hälfte stammte von zypriotischen Künstler/innen, haben die Juror/innen 114 Skulpturen, Installationen, Gemälde sowie Fotografien ausgewählt - und sich dabei nur vom Inhalt überzeugen lassen. Nicht mit großen Namen wollte man punkten, sondern mit ungewöhnlichen, aufregenden Arbeiten, die an drei besonderen Orten in der Hafenstadt ausgestellt sind. Zwei Jahre hätten sie fieberhaft die Biennale vorbereitet. Es sei ein Abenteuer mit unbekanntem Ausgang gewesen, bekennt Vassiliades. Und sie hätten aus ihren Fehlern gelernt. Für die Biennale 2020, das weiß er schon jetzt, würden sie ein wesentlich größeres Team brauchen. Kolumbien ist einer der größten Bananenexporteure in die EU. Die Plantagen befinden sich Großteils in der Zona Bananera im Norden des Landes nahe der Karibikküste. Große Konzerne produzieren hier ebenso wie kleinere Genossenschaften, die sich am nachhaltigen Anbau orientieren. Die Geschichte der großen Bananenkompanien des frühen 20. Jahrhunderts finden sich auch im Werk von Gabriel García Márquez wieder, der 1982 den Literaturnobelpreis erhielt. Er wurde am 6. März 1927 in Aracataca geboren. Der Ort wurde 1885 gegründet und liegt im Departamento Magdalena am gleichnamigen Fluss. Seine Heimatstadt diente García Márquez als Vorlage für den Ort Macondo in dem Roman "Hundert Jahre Einsamkeit". Lange Zeit war die 35.000 Einwohner/innen zählende Stadt trotz des berühmten Sohnes eher ein verschlafenes Provinznest, nun aber soll das literarische Erbe auch touristisch genutzt werden. Das Geburtshaus des Autors ist nicht mehr original erhalten, es wurde aber eine Replik nachgebaut. In dieser Casa Museo lässt sich viel über das Leben des Nobelpreisträgers erfahren. Aber auch andere Orte - wie die Casa de Telegrafista - kommen Leser/innen seiner Romane (etwa "Die Liebe in Zeiten der Cholera") wohl bekannt vor ...


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.03 Uhr

 

 

Matinee

Wiener Symphoniker, Dirigent: Bertrand de Billy; Jasminka Stancul, Klavier. Hector Berlioz: Symphonische Ausschnitte aus: "Roméo et Juliette", Dramatische Symphonie op. 17 * Maurice Ravel: Konzert für Klavier und Orchester G-Dur * César Franck: Symphonie d-Moll FWV 48 (aufgenommen am 14. Oktober im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound) Maurice Ravel selbst wollte 1932 bei der Uraufführung seines Klavierkonzerts in G-Dur solistisch auftreten. Aus gesundheitlichen Gründen war er dazu jedoch nicht in der Lage, weshalb die bedeutende französische Pianistin Marguerite Long engagiert wurde. Ihr, die ihn zuvor darum gebeten hatte, für sie zu komponieren, widmete er das Werk schließlich auch. Ravel schlägt darin den Bogen von der Klassik - "im Geiste Mozarts" - zum Jazz und macht letzteren endgültig konzertfähig. Diese großen Zusammenhänge ergründet auch die österreichisch-serbische Pianistin Jasminka Stancul. Ihr Repertoire reicht von Mozart, Haydn und Beethoven bis hin zu César Franck - dessen Symphonie in d-moll im zweiten Teil des Konzerts erklingt - Edvard Grieg und Ravel. Vom slowenischen Musikwissenschafter Franc Kriznar als "Künstlerin von großem musik-poetischen Format" bezeichnet, ist sie seit dem Gewinn des Beethoven Klavierwettbewerbs in Wien ein Fixstern im internationalen Konzertbetrieb. Das französische Programm wird mit Ausschnitten aus Hector Berlioz' dramatischer Symphonie Roméo et Juliette ergänzt. (Wiener Symphoniker)


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11.50 Uhr

 

 

(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Ge

spräch


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12.10 Uhr

 

 

Matinee

Wiener Symphoniker, Dirigent: Bertrand de Billy (aufgenommen am 14. Oktober im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)


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12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


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13.00 Uhr

 

 

Ö1 Sonntagsjournal


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13.10 Uhr

 

 

gehört.gewusst. Das Ö1 Quiz

Drei Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Österreich lösen mit Doris Glaser raffinierte Rätsel aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Dabei kann allwöchentlich ein Gutschein für den ORF-Shop im Wert von 150 Euro erspielt werden. Zur Auswahl stehen erlesene Hörbücher, Klassiker aus der Kabarett-Edition, Aufnahmen des Radiosymphonieorchesters, Raritäten aus der Edition "Alte Musik" u.v.m. Außerdem erhält jede Kandidatin, jeder Kandidat, die Ö1 Club-Mitgliedschaft, ein Jahresabo des Klassik-Streaming-Portals fidelio und eine Grafik aus der Ö1 Talentebörse. Die Besten der Besten spielen Ende Jänner 2019 in einer öffentlichen Superchampions-Runde um eine Ö1 Flusskreuzfahrt für zwei Personen am Rio Douro in Portugal. Wenn Sie selber mitspielen wollen, melden Sie sich an unter: oe1.orf.at/quiz/anmeldung


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14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Menschenbilder

Die Ärztin Barbara Nath-Wiser. Das Sanskrit-Wort "Nishta" heißt Vertrauen. Die österreichische Ärztin Barbara Nath-Wiser hat am Fuße des Himalayas im nordindischen Bundesstaat Himachal Pradesh das "Nishta - Rural Health, Education und Enviroment Center" aufgebaut, eine Landklinik, die jährlich mehr als 4.000 Patientinnen und Patienten versorgt. - In diesen Tagen feiert Nishta sein zwanzigjähriges Jubiläum. Das Nishta-Zentrum ist längst mehr als eine Klinik, die sich vor allem um Menschen kümmert, die unter der Armutsgrenze leben. Es hat sich zu einem Gemeinschaftszentrum entwickelt, in dem Sport und Selbstverteidigung angeboten werden. Es gibt eine Bücherei, Computerkurse und Bildungsstipendien für Jugendliche. Nishta verteilt täglich Früchte und eine gesunde Jause in sechs Kindergärten und vier Schulen. Eine Aktionsgruppe kümmert sich um alleinstehende Frauen und bietet Beratungen in sozialen und finanziellen Fragen an. Barbara Nath-Wiser, 1949 in Linz geboren, studierte in Wien Medizin. 1978 kam sie erstmals nach Indien. Dort lernte sie ihren späteren Ehemann, Krishan Nath Baba kennen, das Ehepaar bekam zwei Kinder. Indien ist für die engagierte Ärztin längst zur zweiten Heimat geworden. 2004 wurde Barbara Nath-Wiser im Rahmen der Initiative "1.000 Frauen" für den Friedensnobelpreis nominiert. Gestaltung: Heinz Janisch


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14.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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15.05 Uhr

 

 

Apropos Oper

Zu Gast im Teatro Regio von Turin: Ausschnitte aus Giuseppe Verdis Oper "I Lombardi alla prima crociata", mit Angela Meade (Giselda), Gabriele Mangione (Arvino), Alex Esposito (Pagano), Francesco Meli (Oronte) u.a. sowie Chor und Orchester des Teatro Regio unter der musikalischen Leitung von Michele Mariotti (aufgenommen am 17. April 2018). Gestaltung: Michael Blees


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16.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen Moderation: Julia Zarbach Hass. Zorn. Schmerz. Ursula Krechel: Geisterbahn, Roman, Jung Jung Verlag Hanna Sukare: Schwedenreiter, Roman, Otto Müller Verlag Mela Hartwig: Inferno, Roman, Droschl Verlag Natascha Wodin: Irgendwo in diesem Dunkel, Rowohlt Verlag Zoltán Danyi: Der Kadaverräumer, Roman, Suhrkamp Verlag (Übersetzung: Terézia Mora) Jugendbuch des Monats Vorgestellt von Karin Haller


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16.55 Uhr

 

 

Ö1 heute


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.10 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

Beatles 1968. Gestaltung: David Baldinger Der Auftrag an den Journalisten und Autor Hunter Davies war klar: die offizielle Geschichte der Beatles sollte verfasst werden. Dass die Band ausgerechnet 1968 ihre Geschichte erzählen möchte, ist kein Zufall. Noch sehen die Fab Four zumindest von außen wie eine unerschütterliche Einheit aus. In der Wigmore Street 95 logiert nun Apple, die Business gewordene Vision der Band, Kreativität nicht wegen fehlenden Kapitals brach liegen zu lassen. Jeder war willkommen - und fast jeder kam auch. Eine Art "westlicher Kommunismus" sollte es werden, meinte Paul McCartney. Hinter der Fassade zerbröselt unterdessen die Band. Brain Epstein ist tot, der Maharishi verblasst und die psychedelischen Farbkleckse des Vorjahres verschwimmen zu einem kühlen, minimalistischen und defensiven Weiß. Yoko Ono und Linda Eastman unterwandern den bisher strikten Kodex der trauten Viersamkeit. "The Beatles", das als Weißes Album bekannte 68-er Werk ist Zeugnis dieses Zerfransens. Es dokumentiert eine Band, deren Konturen sich auflösen. Immer öfter nehmen die vier alleine auf. George Martin sitzt mit Schokoriegeln am Mischpult und beobachtet das beginnende Scheidungsritual stoisch. Hier McCartneys jubilierendes "Na na na na na ,na na na, hey Jude..." dort Lennons gepeinigte "Yes, I'm lonely, want to die". George Harrison komponiert Filmmusik und Ringo Starr steigt gleich aus der Band aus - für 10 Tage. McCartney produziert Mary Hopkin, Lennon und Ono tauchen in ihr höchst privates Nest ab. Ihre Welt betrachten sie durch einen in Heroin getränkten Schleier tauber Wohligkeit. Die Spielräume Spezial fühlen den unregelmäßigen Puls der Beatles im Umbruchsjahr 1968.


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17.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.15 Uhr

 

 

Moment am Sonntag

Der Bedarf nach Pflege steigt, die wiederum immer teurer wird. Eine Bestandsaufnahme eines weitgehend ignorierten Problemfeldes der Gesellschaft Immer mehr Menschen wollen zu Hause gepflegt werden. Das ist oft eine große Belastung für die Angehörigen. Seit 2008 gibt es die 24-Stunden Betreuung nach dem Hausbetreuungsgesetz. Sie ist laut Gesetz keine reguläre Pflege sondern eine Hilfe bei Haushalts- und Lebensführung. Außerdem stellt sich die Frage, wie und für wen die Pflege in Zukunft leistbar sein wird? Eine wesentliche Frage ist auch die Qualitätsüberprüfung, sowohl zu Hause als auch in Heimen. Was leisten Heime im Bereich Pflege? Über den Alltag in einem Heim, ein Blick auf die gegenwärtige Situation und darauf, wie es weiter gehen soll. Gestaltung: Alois Schörghuber


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Contra - Kabarett und Kleinkunst

"Doppelklick" / "Alles andere später" / "Gemmas an" / "Heute gehört uns Österreich und morgen die ganze Scheibe". Neu im Kabarett - mit besten Empfehlungen. Gestaltung: Peter Blau Rund 40 Premieren sind seit Saisonbeginn im September bereits über die heimischen Kabarettbühnen gegangen. Peter Blau hat unter den zahlreichen bemerkenswerten neuen Programmen für die heutige Sendung vier besonders empfehlenswerte ausgewählt, die ob der Fülle des Angebots in Contra bislang noch keinen Platz gefunden haben. "Doppelklick"heißt das jüngste Kleinkunstwerk aus der schrägen Humorwerkstatt der Kärntner Zwillingsschwestern Birgit und Nicole Radeschnig. Mit aberwitziger Fantasie und virtuoser Spielfreude bringen sie darin das ganze Irrenhaus des Internets auf die Bühne. Seine zahlreichen virtuellen Begegnungszonen sind ihre Abenteuerspielplätze für schwarzhumorigen und scharfsinnigen Satiren auf die moderne Kommunikation und ihre Schattenseiten. Neues gibt es auch von Pepi Hopf, der unter dem Titel "Gemmas an!" ein Programm über Arbeit erarbeitet hat. Der in Berlin beheimatete Kabarettist und Liedermacher Tilman Birr plädiert in seinem aktuellen Solo "Alles andere später" für mehr Gelassenheit in Zeiten allgemeiner Aufgeregtheit - und vor allem für selbständiges Denken. Die Gebrüder Moped verhandeln indes in der Bühnenshow zu ihrem Buch "Heute gehört uns Österreich und morgen die ganze Scheibe" (Milena Verlag) die Geschichte und das Wesen Österreichs - von der glorreichen Schöpfung bis zur "Austrokalypse".


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19.30 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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19.33 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiosession

Radiosession mit Helmut Jasbar. Tobias Vedovellis Quartett Polykleitos Dialog stellt sich vor. Polykleitos Dialog ist ein 2017 gegründetes Quartett, das sich nicht den Mühen der Nivellierung unterzieht und sich konsequent dem modernen und zeitgenössischen Jazz widmet. Dabei kommt die Lust des Musizierens nicht zu kurz. Wie selbstverständlich melden zudem verschiedene interkulturelle Einflüsse ihre Anwesenheit an. Elemente der Neuen Musik, des anspruchsvolleren Hip-Hop oder, etwas zeitferner, der klassischen indischen Rhythmuslehre finden ihren Platz im Gewebe der Klänge.


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20.15 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

"Ich bin auch nur ein Arschloch." Ein Aufruf zum Umdenken von Milo Rau. Feature von Monika Kalcsics Ein Tribunal im Dschungel, ein Völkermordradio auf der Bühne, eine Partei zur Einführung des Ausländerstimmrechts. In den Aktionen und Performances des Schweizer Autors und Regisseurs Milo Rau verschränken sich Bühne und Realität. In seinen Werken verhandelt er die Moral hinter der Politik. "Zynischer Humanismus" nennt er die eurozentrische Betroffenheitskultur, denn das Schreckliche sei ja, dass es kein Anderes mehr gebe. "Es gibt nur noch das multiplizierte Eigene, es gibt nur einen einzigen planetaren Innenraum, im Realen genauso wie im Imaginären". Er fordert daher einen "globalen Realismus", denn die aktuellen Künste hätten nicht einmal den Ansatz einer Sprache für dieses Endspiel des Humanen gefunden. 2007 gründete Milo Rau die Theater- und Filmproduktionsgesellschaft "International Institute of Political Murder" (IIPM). Seine Produktionen stehen für eine dokumentarisch und ästhetisch verdichtete Form politischer Kunst. "Realtheater" nannte der deutsche Filmemacher und Schriftsteller Alexander Kluge Milo Raus Ästhetik einmal. Seit 2007 hat das IIPM mehr als 50 Theaterinszenierungen, Filme, Bücher, Ausstellungen und Aktionen in mehr als 30 Ländern realisiert. Seit Herbst 2018 ist Milo Rau Intendant des Nationaltheaters Gent. Im November erhält er den von der EU-Kommission verliehenen Theaterpreis "Europe Prize Theatrical Realities". Studiotechnik: Fridolin Stolz Redaktion: Alfred Koch


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21.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Milestones

mit Johann Kneihs. Ein Stern im Mondschein: Billie Holidays frühe Jahre 1935 bis 1938 Als Teenager hat sich Billie Holiday, geboren 1915, einen Namen in New Yorker Clubs gemacht, mit zwanzig Jahren erhält sie ihren ersten Plattenvertrag. Der Auftrag: mit Musikern unter der Leitung des nur wenig älteren Pianisten Teddy Wilson populäre Songs im gerade modernen Swing-Stil aufzunehmen. Die Einspielungen aus den Jahren 1935 bis '38 haben zum Teil noch nicht die zartbittere Melancholie der späteren Billie Holiday, wirken gelegentlich verspielter, aber bereits bemerkenswert souverän. Hits wie "What a Little Moonlight Can Do" machen die Sängerin berühmt. Mit Lester Youngs Saxofon als zweiter "Stimme" interpretiert Billie Holiday aber auch Songs, die von einer früh erfahrenen Härte des Lebens (oder von enormem Einfühlungsvermögen) zeugen. In diesen Sessions der frühen Jahre mit dem Teddy Wilson Orchestra entstehen viele bis heute gerühmte Interpretationen von Stücken des Billie-Holiday-Repertoires.


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21.40 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Neue Texte

"Einen Wald geerbt". Von MartinPeichl. Es liest: Michael Dangl. Redaktion: Edith-Ulla Gasser "Alles, was man schreibt, ist auch eine Liebesgeschichte" oder "Wenn du nicht aufpasst, mache ich eine Geschichte aus dir". Sätze wie diese schreibt der Wiener Autor Martin Peichl auf mitgebrachte oder vorgefundene Bierdeckel, die er nach dem Trinken mitnimmt oder auch unauffällig im Lokal verteilt. Es gibt inzwischen eine große Sammlung dieser beschrifteten Kartonstücke - eine Auswahl daraus ist auch online zu besichtigen. Einige davon könnten in atmosphärischer Hinsicht dem heute vorgestellten Text von Martin Peichl entstammen: "Du erzählst deinen Freunden, wir hätten uns auf einer Beerdigung kennengelernt" oder: "Ich will deine Traurigkeit aus Schnapsgläsern trinken". Denn in der Erzählung "Einen Wald geerbt" geht es um einen kürzlich verstorbenen Vater, und um die Spuren, die er im Leben des Sohnes hinterlassen hat. Wenige genug, wie dieser nun feststellt, oder doch auch wieder sehr viele. Der Text entstammt einem bis jetzt noch unveröffentlichten Roman, der im Februar unter dem Titel "Wie man Dinge repariert" in der Edition Atelier erscheinen wird. Martin Peichl wurde 1983 geboren, er lebt in Wien als Lehrer für Deutsch und Englisch, und schreibt Kurzgedichte und andere Literatur auf Twitter und auf Bierdeckel. Der aus dem Waldviertel stammende Autor errang mit verschiedenen Texten unter anderem Platz 3 beim FM4 Literaturwettbewerb 2017, war in der Shortlist zum Alois-Vogel-Literaturwettbewerb 2018, oder war stolzer Sieger der Villacher "Nacht der schlechten Texte 2018", einem auf paradoxe Weise anspruchsvollen Kärntner Literaturwettbewerb, den man nur mit einem gut durchtrainierten Ironie-Organ gewinnen kann.


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22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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22.08 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Zeit-Ton extended

Die Lieblingskompositionen der Pianistin, Improvisatorin, Elektronik-Musikerin und Komponistin Katharina Klement. Gestaltung: Rainer Elstner Die in Graz geborene Katharina Klement hat sowohl als Komponistin als auch als Improvisatorin und Interpretin zu einer höchst individuellen klanglichen Gestaltungskunst gefunden. Dabei ist Musik für sie "Alles, was klingt". Entsprechend vielfältig sind die musikalischen Mittel, die sie äußerst präzise einzusetzen weiß, vom Spiel im Klavierkorpus (ihrem Hauptinstrument), über Elektronik bis hin zu Papier, Metall Spielzeug und Betonmaschinen. Klement studierte Klavier, Komposition und Elektroakustische Musik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und erfüllt ebendort seit 2006 einen Lehrauftrag am Lehrgang "Computermusik und Elektronische Medien". In "Zeit-Ton extended" stellt Klement eine Auswahl an Musikstücken vor, die sie geprägt haben.


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22.55 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: ZOOM->In


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23.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

Female Voices von Renata Roman. In ihrem neuen Radiostück "Female Voices" arbeitet die aus Brasilien stammende Künstlerin Renata Roman mit Stimmen von Künstlerinnen, Aktivistinnen und überhaupt von Frauen. Im Laufe der Geschichte wurden die Stimmen der Frauen ausgespart und zum Schweigen gebracht. Obwohl der gegenwärtige Kontext einige Fortschritte zeigt, ist der Weg noch immer lang, selbst wenn regionale und kulturelle Unterschiede berücksichtigt werden. Renata Romans Radiostück besteht aus Samples weiblicher Stimmen, die Geschichte gemacht haben, anonyme oder bekannte. Sie sind meine persönlichen Referenzen. Viele hat die Künstlerin ausgelassen, und viele sind ihr nicht bekannt. Daher ist die Auswahl nicht perfekt und unvollständig. Dies ist ihre Hommage an Frauen. An alle von ihnen. An alle von uns.


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00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Du holde Kunst

(Wiederholung von 8:15 Uhr)


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01.00 Uhr

 

 

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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Raphael Sas Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 3:00 Uhr Nachrichten


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