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06.00 Uhr

 

 

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06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


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06.55 Uhr

 

 

Zwischenruf


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07.00 Uhr

 

 

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07.05 Uhr

 

 

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

Unter anderem mit dem Beitrag: "Begleiter der Sonne" oder "Im Reich des Regengottes" - Jenseitsvorstellungen der Azteken Vor 500 Jahren ging der spanische Eroberer Hernán Cortés an der Küste des heutigen Mexiko an Land. Zu dieser Zeit beherrschten die Azteken das Tal von Mexiko. Sie hatten eine Hochkultur geschaffen und waren ausgezeichnete Mathematiker, die auch astronomische Phänomene präzise berechnen und vorhersagen konnten. Die Azteken (oder Meschika, wie sie sich selbst nannten) glaubten an eine Fülle von Gottheiten, die in unterschiedlichen Erscheinungsarten und unter verschiedenen Namen präsent waren und das Schicksal der Menschen beeinflussten. Durch Opfergaben, insbesondere durch menschliches Blut, konnte man sie gütig stimmen. Die Azteken glaubten auch an ein Weiterleben nach dem Tod. Ausschlaggebend war allerdings nicht das Leben selbst, sondern die Todesart. Maria Harmer war in Mexiko und hat diesen Beitrag über die Jenseitsvorstellungen der Azteken gestaltet.


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


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08.15 Uhr

 

 

Du holde Kunst

"Wohin ich schau, Gethsemane" - Ostergedichte von Christine Busta. Es spricht Marion Degler. Gestaltung: Elfi Lindner, Bearbeitung: Gudrun Hamböck. Von verschlafenen Christen und einem Judas, der sich nicht erhängt, von einem verdrossenen Hahn und der Auferstehung im Schlüpfen eines Kükens - das gegenwärtige, dennoch zeitlose Ostern der österreichischen Nachkriegsdichterin. 1950 erschien Christine Bustas erster Gedichtband "Jahr um Jahr", viele weitere Lyrikbände und Kinderbücher folgten, die sie über Österreich hinaus bekannt machten. Sie erhielt zahlreiche Preise, darunter den Georg-Trakl-Preis, den Großen Österreichischen Staatspreis sowie den Anton-Wildgans-Preis. Busta starb 1987 in Wien.


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09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

Gedanken

"Zurück ins Leben finden" - Die Therapeutin und Biologin Roswitha Zink über ihre Arbeit. Gestaltung: Doris Glaser "Das wichtigste Anliegen ist mir, für Kinder und Jugendliche, die von einer Behinderung, Krankheit, von Gewalt, Todesfällen, oder einem sozialen Umfeld mit schwierigen Lebensbedingungen betroffen sind, mit Hilfe von speziell ausgebildeten Therapie-Tieren einen Ort zu schaffen, der sie immer neu zurück ins Leben holt!" So beschreibt Roswitha Zink, die Psychologie, Biologie und Heilpädagogik studiert hat, ihr Aufgabenfeld, das ihr über die Jahre vom Beruf zur Berufung geworden ist. Roswitha Zink ist Gründerin, Leiterin und Therapeutin des "e.motion - Lichtblickhofs", einer Einrichtung, die kranken und traumatisierten Kindern und ihren Angehörigen Mut, Würde und Geborgenheit zuteil werden lässt. An zwei Standorten - im sozialmedizinischen Zentrum Otto-Wagner-Spital Wien und in Steinbach/Niederösterreich - wird die sogenannte Equotherapie, eine ganz besondere Therapieform mit Pferden angeboten, die Kindern und Jugendlichen in Krisenzeiten helfen kann, wieder neue Kraft und Lebensfreude zu schöpfen. Die Therapie beruht auf der besonderen Begabung der Pferde, nonverbale Körperimpulse zu erkennen und rückzumelden. Das Pferd ist fürsorglich - es trägt den Menschen im wahrsten Sinn des Wortes - und fordert gleichzeitig Verantwortung, denn es muss geführt und gesteuert werden. Roswitha Zink bezeichnet die Pferde am Lichtblickhof gern als "Lebensweisheitsüberbringer". Auch auf emotionaler Ebene leisten sie ganze Arbeit. Pferde seien Tiere, die die Balance zwischen Angst und Vertrauen ideal vermitteln können. "Pferde helfen, das Leben mit dem nötigen Respekt und der nötigen Vorsicht anzugehen, aber doch auch mit einer großen Kraft und Zuversicht!"


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10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Ambiente - von der Kunst des Reisens

Reisemagazin, u.a. mit: Auf der Alm. Die Schriftstellerin und Hirtin Noëmi Lerch und ihre Arbeit in den Bergen des Nordtessins. Von Jakob Fessler. Altstadt, Jungfernturm, Teppichmuseum - ein Streifzug durch Baku, die Hauptstadt von Aserbaidschan. Von Sabine Nikolay. Wadi Natrun: Koptische Klöster in der ägyptischen Wüste. Von Brigitte Voykowitsch Die Schriftstellerin Noëmi Lerch wuchs im Kanton Aargau in der Nordschweiz auf. Nach ihrem Studium und Tätigkeiten für ein Reisemagazin entschloss sich die heute 31-Jährige, verstärkt auf einem Bauernhof zu arbeiten. Heute lebt Noëmi Lerch in Aquila im Valle di Blenio im Tessin. Jeden Sommer geht sie als Hirtin auf die Alm. Auf der Greina-Hochebene auf über 2.000 Meter Seehöhe und am Lago di Luzzone auf über 1.600 Meter Höhe melkt sie Kühe, treibt sie auf die Weide und hilft beim Käsen. Die Arbeit auf der Alm ist hart, die Natur rau. Ihre Eindrücke und Erlebnisse des Sommers fließen in die Geschichten und Erzählungen ein, die Noëmi Lerch schreibt. 2015 erschien ihr erstes Buch "Die Pürin", zwei Jahre später folgte ihr Roman "Grit". Im "Duo Käser Lerch" vertont sie gemeinsam mit der Cellistin Sara Käser ihre Texte und gibt Konzerte. Ihr neues Buch heißt "Willkommen im Tal der Tränen", erscheint im April 2019 und führt wieder in die Berge. In Baku, der Hauptstadt des Kaukasusstaats Aserbaidschan, treffen eine mittelalterliche Stadt mit Moscheen, Karawansereien, einem alten Friedhof, dem Shirwanshah-Palast, Marktplätzen, öffentlichen Brunnen und charakteristischen Wohnhäusern in engen Gassen auf moderne Stadtteile mit gläsernen Hochhäusern, breiten Prachtboulevards und einer Flaniermeile am Kaspischen Meer. Die Altstadt ist seit 2007 Weltkulturerbe. Ein besonders charakteristisches Bauwerk außerhalb der alten Stadtmauer ist der Jungfernturm, ein mittelalterlicher Wehrturm, der von einem österreichischen Restauratorenteam Anfang des 21. Jahrhunderts von Grund auf renoviert wurde. Heute kann er besichtigt werden. Die steilen Treppen im Inneren des Turms führen bis hinauf auf das Flachdach, von dem aus man die ganze Stadt im Blick hat. Der besondere Grundriss des Jungfernturms wurde zum prägenden Stilelement der aserbaidschanischen Teppichtradition. In der kargen Region rund um die Hauptstadt wächst fast nichts, aber weiter oben in den hohen Bergen des Kaukasus züchtet man Schafe und Ziegen. Deren Wolle diente von alters her für die Erzeugung von Teppichen unterschiedlichster Traditionen. Am Rande der Altstadt liegt auf dem "Bulvar", der Strandpromenade mit großen Parks, Vergnügungsbetrieben und Gastronomie, das vom österreichischen Architekten Franz Janz entworfene Teppichmuseum. Es vereint moderne Architektur, atemberaubende Blicke auf das Meer und die Stadt, und eine exzellente Objektpräsentation. In die sketische Wüste, einem Ausläufer der Sahara, der sich bis in die Nähe der Hafenstadt Alexandria erstreckt, zogen sich in der Frühzeit des Christentums die Eremiten zurück. Hier wollten sie ein Leben in Askese führen, hier bildeten sie ihre Gemeinschaften und gründeten erste Klöster. Da diese Klöster häufig von Berbern und Beduinen überfallen wurden, mussten sie teils zu festungsartigen Anlagen ausgebaut werden. Einige Klöster im Wadi Natrun haben sich bis heute erhalten und sind wichtige Pilgerorte.


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11.00 Uhr

 

 

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11.03 Uhr

 

 

Matinee

Akademie für Alte Musik Berlin, Dirigent: Howard Arman; Chor des Bayerischen Rundfunks; Christina Landshamer, Sopran; Anke Vondung, Mezzosopran; Steve Davislim, Tenor; Tobias Berndt, Bass. Leopold Mozart: Litaniae Lauretanae Es-Dur * Wolfgang Amadeus Mozart: Messe c-Moll KV 427 (Rekonstruktion/Vervollständigung von Clemens Kemme, 2017) (aufgenommen am 8. Juni 2018 im Dom St. Kilian in Würzburg im Rahmen des "Mozartfestes Würzburg 2018")


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11.50 Uhr

 

 

(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Gespräch


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12.10 Uhr

 

 

Matinee

Akademie für Alte Musik Berlin, Dirigent: Howard Arman (aufgenommen am 8. Juni 2018 im Dom St. Kilian in Würzburg im Rahmen des "Mozartfestes Würzburg 2018")


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12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


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13.00 Uhr

 

 

Ö1 Sonntagsjournal


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13.10 Uhr

 

 

Tolle Titel - starke Stücke

Präsentation: Gerhard Hafner.


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14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Menschenbilder

"Die Botschaft der Träume" - Ute Karin Höllrigl Sie war als Gerichtsschreiberin tätig, arbeitete in den verschiedensten juristischen Bereichen mit dem Schwerpunkt Strafrecht und Vollzug, war Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Kriminologie, später wurde sie zur stellvertretenden Jugendanwältin des Kantons Schaffhausen gewählt. Geboren wurde Ute Karin Höllrigl in Stuttgart, aufgewachsen ist sie in Wien. Der Umzug in die Schweiz erfolgte aus beruflichen Gründen. In der Schweiz lernt sie die Bücher C.G. Jungs kennen, aufgrund eines Traums entschließt sie sich 1976 zu einem Studium am C.G. Jung-Institut in Zürich. Die aktive Jugendanwältin schließt 1983 ihr Studium der Psychologie ab, noch im selben Jahr eröffnet sie eine psychotherapeutische Praxis. Die Beschäftigung mit Träumen und Traumbildern wird ihr immer wichtiger. In vielen "Traumseminaren" und in zahlreichen Publikationen versucht sie seither die Botschaften der Träume erfahrbar zu machen und zu entschlüsseln. Ute Karin Höllrigl sieht Träume als hilfreiche Hinweise für die aktuelle Lebenssituation, als Botschaften, die auf einen anstehenden Entwicklungsschritt verweisen. Seit vielen Jahren lebt und arbeitet Ute Karin Höllrigl wieder in Österreich. Ein Porträt zum 80. Geburtstag. Gestaltung: Heinz Janisch


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14.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

Apropos Oper

Zu Gast in der Bayerischen Staatsoper von München. Ausschnitte aus Giuseppe Verdis Oper "Otello", mit Jonas Kaufmann (Otello), Anja Harteros (Desdemona), Gerald Finley (Jago), Evan LeRoy Johnson (Cassio) u.a. sowie dem Chor der Bayerischen Staatsoper und dem Bayerischen Staatsorchester unter der musikalischen Leitung von Kirill Petrenko (aufgenommen am 23. November 2018). Gestaltung: Michael Blees


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16.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen Moderation: Peter Zimmermann. Von der Rolle Roberto Calasso: Das unnennbare Heute, Suhrkamp Verlag (Übersetzung: Reimar Klein, Marianne Schneider) Joe Lederer: Bring mich heim, Roman, Milena Verlag Gespräch mit der Literaturwissenschaftlerin Evelyne Polt-Heinzl Tanja Raich: Jesolo, Roman, Blessing Verlag Tomer Gardi: Sonst kriegen Sie Ihr Geld zurück, Roman, Droschl Verlag (Übersetzung: Anne Birkenhauer) Jugendbuch des Monats


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16.55 Uhr

 

 

Ö1 heute


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.10 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

Sister Rosetta Tharpe fragt nach: "Wot are they doing in heaven now?". Gestaltung: Christian Scheib "Wot are they doing in heaven now?" fragt Sister Rosetta Tharpe. In den 30er- und 40er-Jahren feiert sie spektakuläre Erfolge als Gospelsängerin, Songschreiberin und Gitarristin, aber auch auf den weltlichen Bühnen mit beispielsweise Cab Calloway und der Lucky Millinder Band ist Sister Rosetta Tharpe ein Star. In den späten 50er-Jahren bringt sie eine erfolgreiche Europa-Tournee zurück sowohl ins Rampenlicht wie auch ins geistliche Fach, und neben vielen weiteren Platten entsteht 1963 "Sister Rosetta Tharpe sings Hot, Hot, Hot", eine Platte, die eben mit der Frage eröffnet wird, was denn die im Himmel gerade tun.


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17.55 Uhr

 

 

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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.15 Uhr

 

 

Moment am Sonntag

Verzeihen. Toleranz. Nachgeben Menschliche Eigenschaften wider den Trend der allgemeinen Aufregung. Menschen, die nachgiebig und versöhnlich sind, gelten schnell als "weich". Man traut ihnen keine "Chefqualitäten" zu, bezeichnet sie als naiv oder gar dumm, oft werden sie übervorteilt und übergangen. Was hat ein Mensch davon, milde zu sein? Wie kann man diese Fähigkeit (ver)lernen? Wie altmodisch ist sie in Zeiten von Shitstorms, Hass-Postings und proklamierter Härte in Politik und Öffentlichkeit? Gestaltung: Andrea Hauer


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19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Contra - Kabarett und Kleinkunst

Grazer Kleinkunstvogel - Die 33. Ausgabe des Grazer Kabarett- und Kleinkunstwettbewerbs. Gestaltung: Peter Blau Paul Pizzera hat ihn bekommen, Martin Puntigam, Gery Seidl, Gerhard Walter, Mike Supancic, Berni Wagner, David Scheid und viele mehr: den Grazer Kleinkunstvogel. Heuer wird er zum 33. Mal vergeben. Seit 1987 geht der Grazer Kleinkunstwettbewerb jährlich über die Bühne des Grazer Theatercafés. Gefahndet wird nach kleinkünstlerischem Nachwuchs. Es gilt eine Regel: Wer mitmachen will, darf noch keine nennenswerten Auftritte vor zahlendem Publikum hinter sich haben. Das Mindestalter, um an diesem Wettbewerb teilnehmen zu können, beträgt 15 Jahre - Clemens M. Schreiner hat diese Untergrenze 2005 als erster für sich in Anspruch genommen. Für "Spätberufene" gibt es aber keine Altersobergrenze. Der Hauptpreis, der Kleinkunstvogel, ist mit 1.000 Euro dotiert, wird jährlich von einer Fachjury vergeben und beinhaltet zusätzliche Auftritte im Theatercafé und ein Engagement in Kitzbühel.


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19.30 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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19.33 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiosession

Regina Habeler-Capik, Hermann Vasik und Theresa Habeler. Gestaltung: Klaus Wienerroither Das Duo Saxonette besteht aus der nicht alltäglichen Kombination einer Bassklarinette mit diversen Saxofonen und Querflöte. Die Musik dieses Zweigespanns - bestehend aus Regina Habeler-Capik und Hermann Vasik - bewegt sich zwischen Klassik und Jazz, wobei die (freie) Improvisation einen wichtigen Raum einnimmt. Mit Sängerin Theresa Habeler als Gast erweitert bisweilen eine Stimme das Duo zum Trio, sowohl instrumentale Farben als auch Text-Interpretationen beisteuernd. Und bereichert den zwischen lyrischen Klangmalereien, Grooves und spontanen Ausbrüchen wechselnden Band-Sound.


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20.15 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Michelangelo Buonarotti. Der Maler als Dichter. Feature von Barbara Zeithammer Eine Pietà im Petersdom, der überlebensgroße David aus Marmor, die monumentalen Fresken in der Sixtinischen Kapelle - Michelangelo Buonarroti wurde von seinen Zeitgenossen "Il Divino - der Göttliche" genannt. Der Künstler selbst sah sich in erster Linie als Bildhauer, doch er war auch Maler, Architekt und Dichter und leistete auf all diesen Gebieten etwas Bedeutendes. Neben seinen bildnerischen Werken sind von Michelangelo heute etwa 300 Gedichte erhalten, von denen ein großer Teil seiner langjährigen Freundin Vittoria Colonna und seinem Freund Tommaso de' Cavalieri gewidmet ist. Diese Gedichte seien "Denkmäler seiner inneren Entwicklung", schrieb Carl Frey 1897 in der ersten kritischen Edition einer Gesamtausgabe. Aus den Gedichten sei "der innere Roman seines Lebens ersichtlich", schrieb Georg Simmel in seinem Aufsatz "Michelangelo als Dichter" und weiter: "Er war unliebenswürdig und ungehobelt in seinem Auftreten und zeigte doch in seinen Gedichten, wie weich und widerstandslos, von zartestem Empfinden durchgeistet, sein Inneres war". Wenn Michelangelo von seinen Gefühlen übermannt wurde, legte er Meißel und Pinsel beiseite und griff zur Feder: "Er warf sich gegen die Sprache mit der ganzen Wucht seines im Stein nicht unterzubringenden Gefühls", schrieb Rainer Maria Rilke, der viele von Michelangelos Gedichten übersetzte.


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21.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Milestones

Intimer Alleingang eines Vibrafonvirtuosen: Gary Burton. Gestaltung: Michael Neuhauser Eigentlich ist Vibrafonist Gary Burton ja ein guter Teamplayer - das hat er schon in den 1960er Jahren bewiesen, sowohl in der Band eines Egomanen wie Stan Getz als auch im stilistisch offenen, gemeinschaftlichen Wirken im Quartett mit Bassist Steve Swallow, Gitarrist Larry Coryell und Schlagzeuger Bob Moses. Trotzdem wirkt der Titel seines ersten Albums ohne musikalische Weggefährten fast wie ein Befreiungsschlag: "Endlich allein!" Bei den drei Stücken der ersten Plattenseite ist Gary Burton tatsächlich nur mit seinem Vibrafon zu hören, und zwar live beim Jazzfestival in Montreux 1971. Auf der zweiten Seite macht sich der gelernte Pianist dann zumindest selbst noch zum Partner und begleitet sich mithilfe von Mehrspuraufnahmen im Studio auf Klavier, E-Piano und Orgel. Trotz des Alleingangs bleibt "Alone At Last" stilistisch vielfältig und abwechslungsreich. Burtons Raffinesse im Verweben von Melodik und Harmonik tritt in der Exponiertheit und Intimität des Solospiels noch deutlicher hervor als anderswo. Seine innovative Vier-Schlägel-Technik steht dabei stets im Dienst der atmosphärischen Tiefe des jeweiligen Stücks.


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21.40 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Neue Texte

"Gnädige Frau". Von Julian Schutting. Es lesen: Joachim Bißmeier und Silvia Meisterle. Redaktion: Edith-Ulla Gasser


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22.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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22.05 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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22.08 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Zeit-Ton extended

Eine Vorschau auf das Musikprogramm des diesjährigen Donaufestivals. Gestaltung: Susanna Niedermayr Wie wird die Gesellschaft von morgen aussehen? Ist sie tatsächlich gespalten oder zumindest polarisiert, wie es so oft heißt? Und ist die Vorstellung eines sozialen Verbunds am Ende oder baut sich die Gesellschaft bloß um? Diese und artverwandte Fragen stellt der künstlerische Leiter Thomas Edlinger im Vorfeld zur diesjährigen Ausgabe des Kremser Donaufestivals, der sich heuer vorgenommen hat "die Spannbreite zwischen den Vorstellungen einer falschen, einer unmöglichen und einer nächsten Gesellschaft zu vermessen". Wir hören gemeinsam mit Edlinger punktuell in das gewohnt facettenreiche Musikprogramm hinein, das heuer die Kraft der Musik feiert "die Stellung von Individuen und Gruppen in von Verwerfungen gekennzeichneten Gesellschaften zu verhandeln".


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22.55 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: ZOOM->In


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23.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

"Spectral Cities" von Christina Kubisch, Peter Kutin und Florian Kindlinger "Spectral Cities" ist eine audiovisuelle Performance, die im Dezember 2018 im HeK, dem Haus der elektronischen Künste Basel, uraufgeführt wurde - in Radiokunst - Kunstradiot gibt es ein fürs Radio adaptierte Fassung des Projekts zu hören. Ausgangspunkt ist die Erforschung verschiedener spektraler Ebenen von Großstädten in Zeiten von Hochfrequenztechnologie und digitalen Medien. Diese Ebenen werden in den Bereich der menschlichen Wahrnehmung übersetzt: Durch erweiterte Field-Recording-Techniken werden unter anderem elektromagnetische Felder hörbar gemacht. Alle Aufnahmen wurden in Ballungszentren des 21. Jahrhunderts erstellt - in Hongkong, Las Vegas, Seoul, Wien, Antananarivo, Lagos, Peking, Tokyo und Shanghai.


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00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Du holde Kunst

(Wiederholung von 8:15 Uhr)


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01.00 Uhr

 

 

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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 3:00 und 5:00 Uhr Nachrichten


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