Jetzt läuft auf Ö1:

Nachrichten

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


06.55 Uhr

 

 

Zwischenruf

von Superintendent Olivier Dantine (Innsbruck)


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten


07.05 Uhr

 

 

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

Unter anderem mit dem Beitrag: Von koscher und halal bis zum veganen Festmenü - Religiöse Speisevorschriften und neue Trends Während sich viele religiöse Menschen noch nach Vorschriften ernähren und Essensbräuche einhalten, orientieren sich andere an neuen Trends, die oft mit Ethik zu tun haben. Judith Fürst hat sich für den ORF-Schwerpunkt "MUTTER ERDE - Schau wo dein Essen herkommt" umgehört, umgesehen und durchgekostet.


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


08.15 Uhr

 

 

Du holde Kunst

"Anders sein und anders scheinen". Es spricht Wolfgang Gasser. Gestaltung: Edith Vukan und Elfi Lindner, Bearbeitung: Gudrun Hamböck Wer wäre man gerne? Wer könnte man sein? Warum ist man aber nur der, der man ist? Der Mensch und das Vielschichtige, Widersprüchliche, Verdrehte und Wandlungsfähige seines Selbstbildes. Von der ewig aktuellen Opportunismus-Kritik des schlesischen Barockdichters Friedrich von Logau bis zum komischen Selbstbetrug des Spätromantikers Adelbert von Chamisso, vom in seinen Widersprüchen verfangenen lyrischen Ich des Conrad Ferdinand Meyer bis zum skrupulösen Ästheten Palmström des Christian Morgenstern. Die Musik dazu stammt von Jean-Philippe Rameau, Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven, Anton Eberl und Johann Nepomuk Hummel.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Gedanken

"gut, sauber, fair" - die Journalistin und Slow-Food-Botschafterin Barbara van Melle über Genuss mit Verantwortung. Gestaltung: Ursula Burkert Seit vielen Jahren engagiert sich die Journalistin Barbara van Melle für die Förderung des Rechtes auf Esskultur, Genuss und der regionalen Vielfalt der Lebensmittel. Es geht ihr um Lebensmittel, die herausragend schmecken, nachhaltig hergestellt werden und den Kleinproduzent/innen einen fairen Preis einbringen. Als leidenschaftliche Köchin und engagierte, kritische Konsumentin war ihr immer bewusst, dass gesundes Essen ein wesentlicher Bestandteil unserer Lebensqualität ist. Sie hat sich auf der Suche nach dem guten Geschmack und nach wirklich gutem Brot in die Backstuben der besten österreichischen Bäcker/innen begeben, die nach dem Grundsatz "gut, sauber, fair" arbeiten. Aus dieser Recherche von Vorarlberg bis Burgenland ist das Buch "Der Duft von frischem Brot" entstanden, eine Sammlung aus sehr persönlichen Reportagen und traditionellen Brotrezepten, die alle auf Alltagstauglichkeit überprüft wurden. Und an der Entwicklung eines neues Projektes ist die engagierte Journalistin auch beteiligt: Slow Food Travel Regionen werden etabliert, in welche traditionelle Lebensmittelproduzent/innen bereit sind, ihr überliefertes Wissen und altes Handwerk weiterzugeben. Aktive Teilnahme und Wissensvermittlung sind ausdrücklich gewünscht. Über Kochkurse, Betriebsführungen und die Mitarbeit bei der Lebensmittel- und Getränkeproduktion wird eine Brücke zwischen Gast und Region gebaut und Verständnis für das Erhaltenswerte geschaffen. Es geht um die Sehnsucht nach dem Ursprünglichen. Die erste Slow Food Travel Region Österreichs befindet sich in Kärnten: im Gail- und Lesachtal.


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ambiente - von der Kunst des Reisens

Reisemagazin, u.a. mit: Freiheit üben. Ein Tag im Bärenwald Arbesbach. Von Eva Roither; Unberührte Natur: Urwälder in Rumänien. Von Brigitte Voykowitsch. Redaktion: Ursula Burkert Freiheit üben. Ein Tag im Bärenwald Arbesbach. Vor 20 Jahren wurde die Auffangstation für Bären von der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" gegründet. Auf 14.000 Quadratmetern in Arbesbach in Niederösterreich können die Tiere wieder ein artgerechtes, naturnahes Zuhause finden. Diese Bären haben im Zirkus Kunststücke vorgeführt, wurden im Zoo bestaunt oder privat in kleinen Verschlägen gehalten - bis man keine Verwendung mehr für sie hatte. "Vier Pfoten" hat mit den Besitzerinnen und Besitzern verhandelt und die Bären ins Waldviertler Areal überführt. Aktuell können sieben Tiere, davon vier Europäische und drei Syrische Braunbären im Freigehege baden, graben, umherstreifen, klettern, Winterruhe halten - und vor allem langsam ihre Instinkte und ihr natürliches Verhalten wiederentdecken. Durch die schlechten Haltungsbedingungen haben die Tiere Verhaltensstörungen ausgebildet, die sie unter den neuen Lebensbedingungen erst nach und nach ablegen. Um natürliches Verhalten zu fördern, wird zum Beispiel von den Tierpfleger/innen die Nahrung täglich versteckt, so dass die Bären einen Großteil ihrer Zeit mit Nahrungssuche beschäftigt sind, wie in freier Wildbahn. Die Tiere bleiben im Gehege bis zu ihrem Tod - ausgewildert werden könnten sie nicht mehr, da sie sich zu sehr an den Menschen gewöhnt haben. Auch wird keine Nachzucht von Wildtieren in Gefangenschaft betrieben. Im Frühjahr erwachen die pelzigen Gesellen langsam aus ihrem Winterschlaf. Ab diesem Zeitpunkt werden Besucher/innen durch das Areal geführt, behutsam. Denn auch hier gilt: Die Bären werden nicht zur Schau gestellt und der Kontakt zum Menschen soll auf ein notwendiges Minimum reduziert werden. Unberührte Natur: Urwälder in Rumänien. Noch vor nicht allzu langer Zeit waren weite Teile Rumäniens von dichten Urwäldern bedeckt. Der Raubbau der vergangenen Jahrzehnte mit brutalen Kahlschlägerungen bedroht inzwischen dieses reiche Erbe. Zumindest einige Urwälder aber stehen unter Schutz der UNESCO und werden auch von lokalen Gemeinden und Forstbehörden gut betreut. Dazu gehört der Wald bei Sinca Veche in den Karpaten nördlich der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Hier können Besucher/innen noch erleben, was Urwald heißt. Am besten im Frühjahr, wenn eine Vielzahl von Vogelstimmen erklingt, oder im Herbst, wenn das Laub der Bäume sich in einer unglaublichen Farbenpracht zeigt.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.03 Uhr

 

 

Matinee live

Wiener Philharmoniker, Dirigent: Christoph Eschenbach. Wolfgang Rihm: Spiegel und Fluss für Orchester * Anton Bruckner: Symphonie Nr. 1 c-Moll (Übertragung aus dem Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)


11.50 Uhr

 

 

(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Ge

spräch


12.10 Uhr

 

 

Matinee live

Wiener Philharmoniker, Dirigent: Christoph Eschenbach (Übertragung aus dem Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)


12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


13.00 Uhr

 

 

Ö1 Sonntagsjournal


13.10 Uhr

 

 

gehört.gewusst. Das Ö1 Quiz

Drei Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Österreich lösen mit Doris Glaser raffinierte Rätsel aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Dabei kann allwöchentlich ein Gutschein für den ORF-Shop im Wert von 150 Euro erspielt werden. Zur Auswahl stehen Klassiker aus der Kabarett-Edition, erlesene Hörbücher, Raritäten aus der Edition "Alte Musik", Aufnahmen des Radiosymphonieorchesters u.v.m. Außerdem erhält jede Kandidatin, jeder Kandidat, die Ö1 Club-Mitgliedschaft und eine Grafik aus der Ö1 Talentebörse. Die Besten der Besten spielen in einer öffentlichen Superchampions-Runde am 24. Juni im Casino Graz um eine Ö1 Kulturreise für zwei Personen nach Israel. Von Tel Aviv aus führt sie zu den heiligen Stätten dreier Weltreligionen in Jerusalem, nach Bethlehem, an den See Genezareth und ans Tote Meer. Wenn Sie selber mitspielen wollen, senden Sie ein mail an gehoert.gewusst@orf.at.


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Menschenbilder

Die Sängerin und Harfenistin Arianna Savall Arianna Savall ist eine ungewöhnliche Musikerin. Sie begeistert als Sängerin ebenso wie als Harfenistin. Aufgewachsen in einer katalanischen Musikfamilie - ihre Mutter war die 2011 verstorbene Sängerin Montserrat Figueras, ihr Vater ist Jordi Savall - begann sie früh ein Studium der klassischen Harfe. Später kam eine Ausbildung als Sängerin dazu. Sie absolvierte ein Studium der historischen Aufführungspraxis und besuchte Meisterkurse bei bekannten Musikern wie Hopkinson Smith. Im Jahr 2000 war Arianna Savall erstmals als Sängerin in einer Barockoper zu hören. In Europa, Skandinavien, den USA, Südamerika, Australien, Japan, Neuseeland und Israel ist sie seither als Sängerin und Harfenistin auf vielen Bühnen zu erleben. Ihre Leidenschaft für die alte Musik und für die Improvisation führte Arianna Savall auch zur zeitgenössischen Musik. So hat sie gemeinsam mit dem Schweizer Komponisten Conrad Steinmann alte griechische Musik und Gedichte neu rekonstruiert. 2009 gründete sie mit ihrem Partner, dem Musiker Petter Udland Johansen, das Ensemble "Hirundo Maris", das auf alte Musik und eigene Kompositionen spezialisiert ist. Im Mittelpunkt stehen mediterrane und nordische Musik. Musikalisch folgen sie jenen Wegen, auf denen sich Zugvögel einst hoch über dem Meer trafen ... Gestaltung: Heinz Janisch


14.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


15.05 Uhr

 

 

Apropos Oper

Das Wiener Staatsopernmagazin. Ausschnitte aus aktuellen Aufführungen der Wiener Staatsoper. Gestaltung: Michael Blees


16.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen Verwicklungen Angelika Reitzer: Obwohl es kalt ist draußen, Roman, Jung Jung Verlag Tanja Paar: Die Unversehrten, Roman, Haimon Verlag Najem Wali: Saras Stunde, Roman, Hanser Verlag Dasa Drndic: Belladonna, Roman, Hoffmann Campe Verlag (Übersetzung: Brigitte Döbert, Blanka Stipetic) Gespräch mit dem Autor Andreas Guski: Dostojewskij. Eine Biographie, C.H. Beck Verlag Jugendbuch des Monats


16.55 Uhr

 

 

Ö1 heute


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.10 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

Sex and Drums and Rock'n Roll. Gestaltung: Klaus Wienerroither Am 31. Mai hätte John Henry "Bonzo" Bonham seinen 70. Geburtstag gefeiert. Der Schlagzeuger der britischen Band Led Zeppelin gilt als der Inbegriff des virtuosen Powerdrummers in der Rockmusik, der trotz aller Lautstärker auch sehr subtile und mitreißende, stark von afroamerikanischer Musik beeinflusste Rhythmen spielen konnte. Auch wenn im Titel dieser Sendung "drugs" durch "drums" ersetzt worden sind. Die Drogen, genauer gesagt die Volksdroge Alkohol waren die Achillesferse von "Bonzo". Am 25. September 1980 stirbt er, stark alkoholisiert, durch Ersticken am eigenen Erbrochenen im Haus des Led Zeppelin Gitarristen Jimmy Page.


17.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.15 Uhr

 

 

Moment am Sonntag

Fensterbrett und Stadtbrache als Mini-Garten Die Spielarten und Orte des urbanen Gärtnerns. In städtischen Blumenkisten gedeihen immer öfter nicht nur Stiefmütterchen und Pelargonien, sondern selbstgezogenes Gemüse, Beeren und frische Kräuter. "Urban Gardening" nennt sich der Trend, der - von den USA aus - längst auch europäische Metropolen erobert hat. Neben dem finanziellen Aspekt überwiegt für viele Stadtgärtner die Lust am Eigenbau. Der Platz zum Gärtnern ist beschränkt. Deshalb wird - abseits von Kleingartenanlagen - jede freie Fläche genützt: ob Fensterbrett, Terrasse, Dachgärten oder Stadtbrachen. Gegärtnert wird oft in der Gruppe. Und so wächst neben selbst gezogenem Gemüse auch die Gemeinschaft. Gestaltung: Bea Sommersguter


18.55 Uhr

 

 

Magazin des Glücks

Von und mit Franz Schuh


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Contra - Kabarett und Kleinkunst

Salzburger Stier 2018: Der Schweizer Preisträger. "Der Richtige für fast alles" - Ein Abend mit Christoph Simon. Gestaltung: Ursula Burkert Christoph Simon wurde 1972 im Emmental in der Schweiz geboren. Er wurde 2014 und 2015 gleich zweimal in Folge Schweizer Meister im Poetry Slam. Seit 2015 entdeckt er die Bühne auch als erzählender Satiriker und Kabarettist. Er gewann 2015 die "Sprungfeder" der Oltner Kabarett-Tage, ab 2018 tourt er mit seinem dritten Solo "Der Richtige für fast alles" durch die Schweiz und durch Deutschland. Simons Bühnentexte tauchen tief ein in den Alltag von Studenten-WGs, in beispielhafte Eheszenen und allzu menschliche Freundeskreise. Mittlerweile ein Markenzeichen geworden ist auch Christoph Simons leise Zurückhaltung auf der Bühne, zumal Selbstentlarvungen und Sticheleien gegen Konventionen dadurch umso kräftiger nachwirken.


19.30 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


19.33 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiosession

mit Helmut Jasbar. chuffDRONE, neu aufgestellt Die Gewinner des "Bawag P.S.K. Next Generation Jazz Award" 2013 präsentieren sich nach der Umbesetzung mit neuem Programm in der Ö1 Radiosession. chuffDRONE zeichnet sich durch unbefangenen Umgang mit musikalischen Materialien aus vielen Richtungen aus. Ein besonders interessanter Aspekt ist der Zugang zu den Ideen des Free Jazz, der das Aufeinander-Hören zur Kunstform erhoben hat. Die sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten der Bandmitglieder bereichern den Sound des Ensembles auch kompositorisch und stehen für erfrischend individuelle Zugangsweisen zum Jazz. Neben den drei Mitbegründerinnen Lisa Hofmaninger (Sopransaxofon, Bassklarinette), Judith Ferstl (Kontrabass) und Judith Schwarz (Schlagzeug) sind nun die Neuzugänge Robert Schröck (Altsaxofon, Baritonsaxofon, Klarinette) und Jul Dillier (Klavier) bei chuffDRONE mit an Bord.


20.15 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Horváths Gebeine oder Endlich zu Hause! Spurensuche einer Heimholung. Feature von Nikolaus Scholz Schon die Umstände seines frühen Todes am 1. Juni 1938 waren tragisch-absurd. Ödön von Horváth, am 9. Dezember 1901 in Fiume als Sohn eines österreichisch-ungarischen Diplomaten geboren, wurde auf dem Heimweg auf dem Pariser Boulevard Champs-Élysées von einem herabstürzenden Ast erschlagen. So weit, so bekannt. Weniger bekannt ist jedoch, schreibt Peter Turrini in einem Artikel in der Tageszeitung "Die Presse", dass sich in seiner Sakkotasche Pornohefte befanden und Joseph Roth nach der Totenrede auf Horváth sturzbetrunken in die offene Grube fiel. Geradezu skurril muten jedoch die Umstände der Exhumierung von Horváths Gebeinen im Jahr 1988 an, sowie deren anschließender Überführung und Wiederbestattung am Wiener Heiligenstädter Friedhof. Damals wurde ein in Paris lebender Übersetzer Horváth'scher Texte von der österreichischen Botschaft mit dieser heiklen Angelegenheit betraut, und dafür mit drei Kisten "Grüner Veltliner" entlohnt. Dass dieser schließlich höchstpersönlich die Exhumierung von Horváths Gebeinen überwachte und sie in einem schwarzen Kindersarg im Handgepäck nach Wien brachte, ist allerdings noch nicht der Clou der Geschichte, die genügend Stoff für ein Drama bietet, das von Horváth selbst stammen könnte. Zu Ödön von Horváths 80. Todestag reist der Autor nach Paris, um jenen in Klagenfurt geborenen Schauspieler und Übersetzer zu treffen, der nicht nur unmittelbarer Zeuge dieser Ereignisse vor 30 Jahren gewesen ist, sondern auch das Gesamtwerk Ödön von Horváths ins Französische übersetzt hat.



21.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Milestones

mit Klaus Wienerroither. Eine echte Fusion auf Augenhöhe Der Gitarrist John McLaughlin hat einmal gesagt: "Die Fusion von Musikstilen muss in deinem Kopf passieren, oder sie passiert überhaupt nicht". McLaughlin hat dieses Prinzip in seiner Karriere jedenfalls beherzigt. Als er Mitte der 1970er Jahre von der an Rockbands erinnernden Lautstärke seines "Mahavishnu Orchestra" genug hat, gründet er mit indischen Musikern das akustische Ensemble "Shakti". Und McLaughlin setzt sich tatsächlich ernsthaft mit der klassischen indischen Musik auseinander, bringt im Rahmen des 1976 veröffentlichten LP-Debüts "Shakti with John McLaughlin" zudem Musiker aus den stilistisch sehr unterschiedlichen nordindischen und südindischen Traditionen zusammen und kreiert so ein wundersames Amalgam diverser Musikstile, welches in seiner Frische und Einzigartigkeit bis zum heutigen Tag singulär geblieben ist.


21.40 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Neue Texte

"Die Schiffe des Kolumbus". Von Wolfgang Wenger. Gestaltung: Karin Buttenhauser


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten


22.05 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


22.08 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Jet Lag All Stars Radio Show

Gedankensprünge aus dem Musterbuch des Jetlags Dort, wo Heiliges und Alltag, Ekstase und To-do-Liste zusammentreffen, präsentieren die Jet Lag All Stars Musik, Gespräche, Reportagen und Essays vom äußersten Rand der Woche. Die Jet Lag All Star Radio Show ist die Bügelfalte des Kunstsonntags.


22.55 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: ZOOM->In


23.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

Manifest 53 / Hymnen wider die Mittellage Hörspiel von FALKNER. Mit Merlin Sandmeyer, Fabian Krüger, Sabine Haupt und Max Bauer. Musik: Manfred Engelmayr, Regie: FALKNER Eine Welt, in der die Menschen offenbar in großer Angst vor "DER DRACHE" leben, einem riesigen fauchenden Drachen, der die Menschen seltsame Rituale der Unterwerfung vollführen lässt. Der Drache nährt sich von der Angst der Menschen, was aber nur Ivan klar zu sein scheint. Ivan hat keine Angst vor dem Drachen. Er weiß, dass der Drache nur "der" Drache ist, nur die Ablenkung, das Schauspiel, das von den Machenschaften dahinter ablenken soll, der Drache soll sie nur ablenken, ist genau hierfür installiert. Ivan bezichtigt seine Gefährten Georg und Ida an ihrer Unterjochung mitverantwortlich zu sein und kritisiert ihren ausbleibenden Widerstand. Ein weiterer Vorwurf: keine Ahnung haben zu wollen. Ivan gehörte früher zum engeren Kreis von "DER DRACHE". Den einen Schritt, um wirklich dazuzugehören (einen Menschen, ein Kind zu töten), diesen letzten Schritt schaffte Ivan nicht. Er hat in seinen und in des Drachen Augen versagt. Ivan will aussteigen. Der Ausstieg geht aber nur über den eigenen Tod, niemand verlässt den Kreis lebend. Ivan hat mit "DER DRACHE" einen Pakt geschlossen: er darf aussteigen, wenn er ihm dafür zehn Menschen bringt. Zehn Menschen für seine Freiheit! Ivans Suche brutalisiert sich zunehmend, der Druck diese zehn Menschen zu finden wird immer größer, verzweifelter. Ivan, Georg und Ida sind Protagonisten, deren Reinheit, Einsamkeit und Tapferkeit rührt. Ida will sich aus dem Spiel ausklinken und zu "Der Mensch" überlaufen. Georg will im Blut des Drachen waten. Als der Schwächste von den dreien, ergeht er sich erst recht in Drachentöterfantasien. Die Rolle des vermeintlichen "Drachentöters" erzeugt auf ihn unglaublichen Druck, dem er überhaupt nicht gewachsen ist. Vom Drachen wird Georg verhöhnt. Georg ist groß und berührend in seiner Verzweiflung, er ringt aufrichtig um Mut. Der Drache braucht Gruppenbildung und Gegnerschaft um optimal agieren zu können. "Manifest 53 / Hymnen wider die Mittellage" ist eine Parabel auf gegenwärtige Konstellationen. Das Stück verhandelt das Prinzip: solidarische Gruppenbildungen verhindern und die Gegnerschaft zwischen den Menschen zu fördern. Der Drache ist die Ordnung, das System, die Strategie, und er ist völlig verrottet. Er beherrscht und tyrannisiert die Gegend, macht aus den Menschen in die Enge getriebene Tiere. Er ist aber auch ein Verführer, energiegeladen, ein elegantes irrsinnig schönes Viech! Des Drachen Spiel: uns, "Der Mensch" (als identitätslose Masse im Bemühen gesehen zu werden) in sinnlosen Kämpfen ergehen zu lassen. Rituale der Unterwerfung, um dazu zu gehören zum Kreis, im Kreis bleiben zu können, bleiben zu dürfen, letztlich aufgenommen zu werden. Eine brutale, brutalisierte Erwachsenenwelt, Erwachsenenendzeit. Eine Anklage! Der Appell an den Hörer: Sich der Nähe der Angst zur Utopie stellen! Eine große humanistische Hymne. Ein Manifest.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Du holde Kunst

(Wiederholung von 8:15 Uhr)


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Raphael Sas Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 3:00 Uhr Nachrichten