Jetzt läuft auf Ö1:

Punkt eins

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


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06.55 Uhr

 

 

Zwischenruf


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07.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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07.05 Uhr

 

 

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

Lebensweisen - Glaubenswelten. Ein Panorama am Sonntagmorgen mit Reportagen und Berichten aus der Welt der Religion und Religionen


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


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08.15 Uhr

 

 

Du holde Kunst

"Vielleicht dass wir träumen". Gedichte von Alois Hergouth. Es spricht Axel Corti. Gestaltung: Edith Vukan und Renate Burtscher Nach den Zurichtungen des Nationalsozialismus der Sprache ihre Integrität zurückzugeben, ohne sie zu zertrümmern, war eine wesentliche Ausrichtung der Lyrik von Alois Hergouth. Der 1925 in Graz geborene Mitbegründer des "Forum Stadtpark" und der Zeitschrift "Manuskripte" schrieb - abseits der Experimente der Wiener Gruppe - Gedichte, von denen sich manche lesen "als stünden sie am Anfang der Welt. Sie haben die Frische und Unschuld des ersten Tages, gleichzeitig aber verleugnen sie nicht ihre Herkunft aus einem katastrophischen Jahrhundert?" (Christian Teissl) Zu den Gedichten Alois Hergouths ist Musik von Jan Garbarek, Johann Sebastian Bach, Philip Glass, Silvius Leopold Weiss, Alfred Schnittke, Paul Giger und Claude Debussy zu hören.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Gedanken

Es geht um nichts Geringeres als um die drei ewigen Fragen der Menschheit: Wer sind wir, woher kommen wir und wohin gehen wir? Mit wissenschaftlich scharfem Blick und den Mitteln der vergleichenden Verhaltensforschung nähert sich der Biologe Kurt Kotrschal dem Wesen des Menschen. Warum ist er, wie er ist? Und was wird wohl dereinst aus ihm werden? Gestaltung: Peter Blau Fast sein gesamtes Berufsleben widmet sich der renommierte Verhaltensbiologe Kurt Kotrschal der Frage, wie wir zu dem geworden sind, was wir heute sind. Da nur der vergleichende Blick erklären kann, was uns eigentlich zu Menschen macht, erforscht er seit vielen Jahren das Sozialverhalten von Raben, Hunden, Affen und Wölfen: "Ohne Artvergleiche in Anatomie, Physiologie, Verhalten und mentale Anlagen", so Kotrschal, "wäre es nicht möglich, menschliche Eigenarten aus Stammes- und Individualgeschichte herzuleiten." Der Mensch ist ein irrationales Wesen: höchst sozial und kooperativ - und dennoch bereit zu töten. Hinzu kommt die allzu menschliche Sucht nach Sinn und das selbstherrliche Bedürfnis nach Überlegenheit: "Zweitausend Jahre Selbstüberschätzung - mit dem Ergebnis, dass wir uns ernsthaft als Krone der Schöpfung wahrnehmen." Kurt Kotrschal bezieht Position - und rückt unser Selbstbild nachhaltig zurecht. Sein Anfang Oktober erschienenes Werk "Mensch - Woher wir kommen, wer wir sind, wohin wir gehen" (Brandstätter) gilt als sein opus magnum: "Dieses Buch ist das Ergebnis meiner Erfahrung aus Wissenschaft, Lehre und Leben der letzten 60 Jahre. Es soll einen Überblick über das Wesen des Menschen bieten, den Stand der biologischen Anthropologie skizzieren, und so ein umfassendes Bild der Conditio humana zeichnen", erläutert Kotrschal. Es geht ihm um eine neue, differenzierte und realistische Gesamtschau der Natur des Menschen. Und schlussendlich auch um dessen bedenkliche Zukunft, wenn er sich weiter so verhält, wie er sich verhält.


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Ambiente - von der Kunst des Reisens

Unterwegs im Land der Macchia - die Balagne im Nordwesten Korsikas. Von Ursula Burkert Die Macchia in der Balagne ist dafür verantwortlich, dass Napoleon behauptet haben soll, dass er seine Heimatinsel an ihrem Duft erkennen würde. Tatsache ist, dass der Honig "miel corse - fleurs du maquis", den die Bienen in diesem blütenreichen, aber undurchdringbaren dornigen Gestrüpp sammeln, zu den besten der Welt gehört. In früheren Zeiten bot die Macchia im hügeligen Hinterland Verstecke für jene Korsen, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten waren. Und Konflikte gab es auf Korsika stets viele, besonders in den 1960er Jahren. Die Zeiten waren unruhig, von Separationsbestrebungen bestimmt. Mit Bombenanschlägen machten die unterschiedlichsten Autonomiebewegungen auf sich aufmerksam. Etliche Hotels wurden in die Luft gesprengt. In dieser Zeit waren ohnehin schon viele Ortschaften der Balagne von Landflucht betroffen. Sie waren verlassen und dem Verfall preisgegeben. Dagegen versuchten damals einige beherzte Korsen aus dem Kulturbereich anzukämpfen. In der Gemeinde Corbara zum Beispiel hat der Bäcker, Musiker und Sammler Guy Salvelli sein Haus in ein außerordentliches Privatmuseum umgestaltet. Er fungiert gewissermaßen als Chronist und lebendiges Gedächtnis der Insel. Ein paar Gemeinden weiter, in Pigna ließ sich der Maler Tony Casalonga nieder, der sich mit der Bewegung Corsicada darum bemühte, das korsische Kunsthandwerk vor dem Aussterben zu bewahren. Diese Bemühungen fruchteten: In Pignia haben sich wieder etliche Kunsthandwerker angesiedelt, aber auch zunehmend Tourist/innen kaufen in den vergangenen Jahren alte Steinhäuser und machen sie zu Zweitwohnsitzen. Eine Entwicklung, die in den Dörfern der Balagne nur teilweise begrüßt wird. Die Bausubstanz bleibt zwar erhalten, allerdings auf die Dorfgemeinschaft wirken sich die Ferienwohnsitze nicht gerade positiv aus.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.03 Uhr

 

 

Matinee

Wiener Symphoniker, Dirigent: Philippe Jordan; Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien; Regula Mühlemann und Robin Johannsen, Sopran; Wiebke Lehmkul, Alt; Werner Güra, Tenor; Michael Volle, Bass. Johann Sebastian Bach: Ein feste Burg ist unser Gott BWV 303 * Arvo Pärt: Sieben Magnificat-Antiphonen * J. S. Bach Magnificat für Soli, Chor, Orchester und Basso continuo D-Dur BWV 243 * Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 5 d-Moll op. 107, "Reformations-Symphonie" (aufgenommen am 17. Oktober im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)


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11.50 Uhr

 

 

(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Gespräch


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12.10 Uhr

 

 

Matinee

Wiener Symphoniker, Dirigent: Philippe Jordan. (aufgenommen am 17. Oktober im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)


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12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


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13.00 Uhr

 

 

Ö1 Sonntagsjournal


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13.10 Uhr

 

 

gehört.gewusst. Das Ö1 Quiz

Drei Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Österreich lösen mit Bernhard Fellinger raffinierte Rätsel aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Dabei kann allwöchentlich ein Gutschein für den ORF-Shop im Wert von 150 Euro erspielt werden. Zur Auswahl stehen erlesene Hörbücher, Klassiker aus der Kabarett-Edition, Aufnahmen des Radiosymphonieorchesters, Raritäten aus der Edition "Alte Musik" u.v.m. Außerdem erhält jede Kandidatin, jeder Kandidat, die Ö1 Club-Mitgliedschaft, ein Jahresabo des Klassik-Streaming-Portals fidelio und eine Grafik aus der Ö1 Talentebörse. Die Besten der Besten spielen Ende Jänner 2020 in einer öffentlichen Superchampions-Runde um eine Ö1 Genussreise für zwei Personen ins Piemont. Wenn Sie selber mitspielen wollen, melden Sie sich an unter: oe1.orf.at/quiz/anmeldung


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Menschenbilder

Ein überzeugter Mischling. Der britisch-österreichische Filmemacher, Archäologe und Autor Frederick Baker Es scheint kaum etwas zu geben, das ihn nicht interessiert: vom Fall der Berliner Mauer bis zu prähistorischen Felsritzungen im lombardischen Val Camonica, die er mit digitaler Animation "zum Leben" erweckt. Künstlerisch, wissenschaftlich und journalistisch setzt sich Frederick Baker mit der Welt auseinander - die Betonung liegt dabei gleichermaßen auf allen drei Zugängen. Geboren 1965 in Salzburg, aufgewachsen in London, begann Frederick Baker nach Studien in Sheffield, Tübingen und dem Abschluss in Cambridge als Dokumentarfilmer die Umstürze in Europa nach 1989 festzuhalten, ist in vielen Arbeiten aber auch österreichischer Geschichte und Kultur nachgegangen: vom "Dritten Mann" bis zur "Stillen Nacht", von Romy Schneider bis zum Populismus eines Jörg Haider - und der Bedeutung der Proteste dagegen, sowohl für das österreichische Selbstverständnis wie auch die internationale Einschätzung des Landes. Nach zahlreichen Filmen für BBC und ORF und neben seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit hat Frederick Baker innovative audiovisuelle Formen entwickelt. Die preisgekrönte "Zeituhr 1938" bereitet die Ereignisse rund um den "Anschluss" Österreichs am 11. und 12. März 1938 interaktiv auf; "Klimt's Magic Garden" schafft aus Motiven des Malers ein einzigartiges virtuelles Erlebnis. Gestaltung: Johann Kneihs


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14.55 Uhr

 

 

nach-gehört

Edition Ö1 Dschi Dsche-i Dschunior Gestaltung: Stephan Pokorny


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15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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15.05 Uhr

 

 

Apropos Oper

Das Wiener Staatsopernmagazin. Ausschnitte aus aktuellen Aufführungen der Wiener Staatsoper. Gestaltung: Michael Blees


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16.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen Moderation: Nicole Dietrich Donau. Drava. Drina. Danilo Ki?: Psalm 44, Roman, Hanser Verlag (Übersetzung: Katharina Wolf-Grieshaber) Miljenko Jergovic: Ruth Tannenbaum, Roman, Schöffling Co (Übersetzung: Brigitte Döbert) Ivna ?ic: Die Nachkommende, Roman, Matthes Seitz Verlag Michael Martens: Im Brand der Welten. Ivo Andric. Ein europäisches Leben, Zsolnay Verlag Gespräch mit dem Autor György Dalos: Für, gegen und ohne Kommunismus, Erinnerungen, C.H. Beck Verlag Cornelius Hell


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16.55 Uhr

 

 

Ö1 heute


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.10 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

Vom Glück des Erhaltenen und Unglück des Verlorenen. Gestaltung: Michael Neuhauser In der Frühzeit von Schallplattenindustrie und Radio war noch nicht klar, ob diese beiden Medien sich eher konkurrierend in die Quere kommen oder doch fruchtbar zusammen wirken würden. Jedenfalls gab es Musikschaffende, die vom Live-Spiel im Radio und auf Bühnen so gut leben konnten, dass sie gar nicht an Aufnahmen dachten. Es war oft nur ein Zufall, wenn von manchen dann doch einmal einige wenige Tonträger gemacht wurden und ihre Musik so bis heute zumindest in Ausschnitten erhalten ist. Auf der anderen Seite war die Plattenindustrie zu Beginn stilistisch noch recht offen und experimentierfreudig, sodass wir heute teilweise auch Musik von zum Aufnahmezeitpunkt eher unbekannten und kommerziell unbedeutenden Künstlerinnen und Künstlern kennen. Bei vielen historischen Aufnahmen wiederum sind die Originalaufnahmen aus verschiedensten Gründen unwiederbringlich verloren gegangen, und wir müssen uns heute mit Kopien von Kopien begnügen. 2005 wurde der 27. Oktober von der UNESCO zum jährlichen "World Day for Audiovisual Heritage" erklärt. Die Spielräume unternehmen deshalb einen bunten Streifzug durch den Musik-Tonträger-Dschungel des 20. Jahrhunderts und einige seiner historischen Zu-, Glücks- und Unglücksfälle.


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17.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.15 Uhr

 

 

Moment am Sonntag

Schützen, trennen, markieren. Ein Blick in die Welt von Maschendraht, Holzlatten und Eisengittern, die eines vom anderen abgrenzen Zäune sind Ausdruck menschlicher Ordnungen und Beziehungen. Sie vermessen Land- und Ortschaften, grenzen ein, definieren, schützen und trennen. Von schlichten Holzlatten über klassischen Maschendraht bis hin zu verzierten Eisengittern und Stahlstäben mit Stacheldraht - so unterschiedlich er auch beschaffen sein mag: Jeder Zaun hat zwei Seiten. Gestaltung: Georg Pöchhacker


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18.55 Uhr

 

 

Magazin des Glücks

Von und mit Franz Schuh


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Contra - Kabarett und Kleinkunst

"Wir Staatskünstler - Jetzt erst recht" Gestaltung: Doris Glaser Seit 2011 sind Thomas Maurer, Robert Palfrader und Florian Scheuba als selbsternannte "Staatskünstler" unterwegs. Ihre Mission: das Aufdecken von Korruption und anderer politischer Ungereimtheiten. Kurz nach der Nationalratswahl präsentieren die Chefsatiriker der Nation ihre neue, brandaktuelle Show. Der Karikaturist Gerhard Haderer liefert dazu exklusiv angefertigte Illustrationen. Leicht haben es die Staatskünstler nicht, denn während sie in den vergangenen Monaten versucht haben ein tagespolitisches Programm zu schreiben, war Sebastian Kurz gerade frischgebackener Altkanzler und Pamela Rendi-Wagner altbackene Zukunftshoffnung. Die verblüffendsten, erheiterndsten und erhellendsten Erkenntnisse legen Scheuba, Maurer und Palfrader nun auch in ihrem Buch "Wir Staatskünstler - Unser Österreich" vor. Eine Pflichtlektüre für alle, die Österreich verstehen wollen und dabei bereit sind, Humor als Notwehrhilfe in Anspruch zu nehmen.


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19.30 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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19.33 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiosession

Highlights aus dem Duke-Ellington-Songbook. Gestaltung: Klaus Wienerroither Im Jahr 2019 feiern wir den 120. Geburtstag von Edward Kennedy "Duke" Ellington, einem der großen Komponisten der Jazzgeschichte. Pianist Heribert "Hepi" Kohlich hat sich aus diesem Anlass mit dem reichhaltigen ?uvre des "Maestro" (so wurde Ellington von den Musikern seiner Bigband genannt) auseinandergesetzt und interpretiert seine Kompositionen in intimer Duobesetzung, zusammen mit Kontrabassist Martin Treml. Und wahrscheinlich wird bei der heutigen Ö1 Radiosession auch eine der Eigenkompositionen Kohlichs, inspiriert vom Duke, als Premiere zu hören sein.


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20.15 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

"Wie sagt man auf Deutsch?" Spracherkundungen mit dem Schriftsteller Tomer Gardi. Feature von Claudia Gschweitl Mit seinem in gebrochenem Deutsch verfassten und vorgetragenen Text löste der israelische Autor Tomer Gardi beim Bachmannpreis im Jahr 2016 eine bemerkenswerte Debatte aus. Darf jemand, der das Deutsche nicht fehlerfrei beherrscht, überhaupt an einem solchen Wettbewerb teilnehmen? Wie viel Migrantensprache ist der schönen, deutschen Literatur zumutbar? Wo sind die Grenzen einer literarischen Integration? Eine literaturästhetische Frage wurde zum Politikum. Gardi, geboren in einem Kibbuz in Galiläa, lebte als Kind mehrere Jahre in Wien und studierte einige Zeit in Berlin. Er veröffentliche Texte auf Hebräisch, bevor er sich entschloss, eine Geschichte in einer Sprache zu schreiben, die er nie wirklich gelernt hat. In seinem virtuos-aberwitzigen Großstadtroman "Broken German" belebt und zerlegt er die deutsche Grammatik gleichermaßen und nimmt ihr die oftmals innewohnende Sperrigkeit. "Realismus schreiben nur Menschen mit einem festen Wohnsitz und einer Aufenthaltserlaubnis", sagt Tomer Gardi und entwirft ein Plädoyer für die Sprachenvielfalt innerhalb einer Sprache. Die Hörspieladaption des Romans gewann 2017 den Deutschen Hörspielpreis.


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21.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Milestones

Zum 100. Geburtstag von Anita O'Day. Gestaltung: Johann Kneihs Ihr 100. Geburtstag bietet einen willkommenen, wenn nicht überfälligen Anlass, ihre Musik (wieder) zu hören. Anita O'Day, geboren am 18. Oktober 1919 in Chicago, zählt zu den großen Jazz-Sängerinnen ihrer Zeit. Wobei es O'Day verstand, ihre Hörer/innen mit rauchiger, "schwarzer" Stimme und bemerkenswerter interpretatorischer Freiheit in ihren Bann zu ziehen. Nach ersten, großen Erfolgen in den 1940er Jahren, mit den Big Bands von Gene Krupa und Stan Kenton, nahm O'Day zwischen 1955 und 1964 mit wechselnden Besetzungen für Norman Granz' Label Verve auf. Ein herausragendes unter etlichen gelungenen Alben war "Anita Sings the Most" mit dem Oscar Peterson Quartet. Akrobatisch ebenso wie lyrisch, abwechselnd schelmisch, zärtlich und verführerisch scheint Anita O'Day durch die elf Songs, durchwegs Standards, zu schweben. Ihre Stimme, die Gitarre von Barney Kessel, der Bass von Ray Brown, das Schlagzeug von John Poole (bzw. Milt Holland) sowie das Klavier von Oscar Peterson spornen einander wechselseitig an und schaffen so phantasie- wie stimmungsvolle Höhepunkte.


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21.40 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Neue Texte

Ö1 "Kunstgeschichten": "Im Schatten des Bodhibaums". Über die österreichisch-nigerianische Künstlerin Susanne Wenger. Von Sophie Reyer. Redaktion: Ilse Amenitsch und Edith-Ulla Gasser "Das erste, woran sie sich erinnert: Fenster. Vorhänge. Eine ausgebreitete Decke in Pastellfarben, auf der ein Ballon zu sehen ist und eine weite Wiese. Diese bunten Pastellfarben werden später in ihrem Bild `Im Schatten des Bodhibaums´ wiederkehren." Die 1915 in Graz geborene Künstlerin Susanne Wenger starb 2009 als Adunni Olurisa in Nigeria, wo sie seit 1950 mit ihrem deutschen Ehemann gelebt hatte. Die Wiener Autorin und Komponistin Sophie Reyer kam während ihrer Grazer Studienzeit mit Susanne Wengers Arbeiten in Kontakt. Für die Ö1 "Kunstgeschichten" nähert sie sich einem Bild der Künstlerin und Yoruba-Priesterin auf literarische Weise. Sophie Reyer wurde 1984 in Wien geboren. Sie ist vielfach preisgekrönte Komponistin und Theaterautorin, schreibt Lyrik, Prosa, Hörspiele und Filmdrehbücher, und arbeitet als bildende Künstlerin an "visueller Poesie".


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22.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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22.05 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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22.08 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Zeit-Ton extended

Die Lieblingskompositionen von Marin Alsop. Gestaltung: Rainer Elstner Marin Alsop gilt weltweit als inspirierende und einflussreiche Dirigentenpersönlichkeit, als eine Orchesterleiterin mit Gestaltungswillen und Leidenschaft, getragen von der tiefen Überzeugung, dass "Musik unser Leben verändern kann". International wird sie geschätzt für ihre innovativen Programme sowie für ihr Engagement für Publikumsschichten aller Altersgruppen. Seit September 2019 ist sie neue Chefdirigentin des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien. In "Zeit-Ton extended" präsentiert die einstige Assistentin von Leonard Bernstein Musik, von der sie geprägt worden ist. Marin Alsops Konzertreigen mit dem RSO Wien beginnt mit einem Kompositionsauftrag an Lera Auerbach am 24. Oktober 2019 und mit Werken von Clara Iannotta und Agata Zubel beim Eröffnungskonzert von Wien Modern am 31. Oktober 2019. Das Konzert zum 50 Geburtstag des RSO Wien dirigiert Alsop am 6. November 2019 im ORF RadioKulturhaus.


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22.55 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: ZOOM->In


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23.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

SMOG von Arsenije Jovanovic SMOG ist die neueste Radioarbeit des 1932 in Belgrad geborenen Regisseurs und Radiokünstlers Arsenije Jovanovic.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Du holde Kunst

(Wiederholung von 8:15 Uhr)


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Andreas Maurer Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 3:00 Uhr Nachrichten


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