Jetzt läuft auf Ö1:

Radiokolleg

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Zeit für Spiritualität" - Gedanken zum jüdischen Pessachfest von der Jazzsängerin Timna Brauer. - Gestaltung: Alexandra Mantler "Dieser für Juden zentrale Feiertag bringt mich jedes Jahr dazu, innezuhalten und mich mit meiner eigenen Spiritualität zu verbinden", meint die Jazzsängerin Timna Brauer auf das jüdische Pessachfest angesprochen. Denn "im hektischen Alltag bleibt diese wesentliche Ebene unseres Daseins so oft auf der Strecke". In ihren "Gedanken für den Tag" erzählt sie von den Pessachfesten ihrer Kindheit ebenso wie davon, was ihr das Fest heute bedeutet. Timna Brauer, in Wien geboren, wuchs in Paris und Israel auf. Als Jazzsängerin stand sie mit Weltgrößen wie Miles Davis oder Herbie Hancock auf der selben Bühne. Im Laufe ihrer Karriere wurden ihre Auftritte immer mehr zu Brückenschlägen zwischen der jüdischen, christlichen und muslimischen Kultur: So tourte sie etwa mit ihrem Liedprogramm aus drei Religionen "Voices for peace" durch Europa.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Stefanie Maderthaner. Jupiter benötigt fast 12 Jahre, um die Sonne einmal zu umrunden. Uranus braucht dafür 84 Jahre und Neptun hat eine Umlaufzeit von 165 Jahren. Das bedeutet, dass Neptun im Jahre 1854 das letzte Mal an der Stelle war, wo er aktuell steht. Als der junge Brahms also, 1854, ins Firmament blickte, befand sich Neptun das letzte Mal im Jahre 1689 dort, in seiner Umlaufbahn - und 1689 wurde "Dido und Aeneas" von Henry Purcell in einer Mädchenschule in Chelsea uraufgeführt. Purcells wichtigstes musikdramatisches Werk.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Pelzige Blütenbesucher. Die Agrarökologin Sophie Kratschmer über heimische Hummeln. Teil 2: Charakteristische Streifen Gestaltung: Renate Pliem Im Frühling summt und brummt es auf den Wiesen. Zahlreiche Blütenbesucher sorgen für die Bestäubung, wie die Hummeln, die zu den Echten Bienen gehören. Hummeln haben - wie alle Bienen - einen Stachel, doch hat dieser keine Widerhaken und bleibt bei einem Stich daher auch nicht stecken. Heimische Hummelarten unterscheiden sich durch ihre charakteristische Streifenfärbung, wobei eine Bestimmung nicht so einfach ist. Bei der Veränderlichen Hummel zum Beispiel unterscheiden sich die Individuen sogar innerhalb eines Volkes. Andere Hummelarten, wie zum Beispiel die Erdhummel oder die Wiesenhummel sind leichter zu bestimmen. Der Hummelstaat lebt nur ein Jahr. Die Königin überwintert, sucht sich einen Nistplatz und brütet Arbeiterinnen aus. Erst wenn das Volk stark genug ist, werden Drohnen und Jungköniginnen geboren. Im Winter stirbt das Volk, und die Jungköniginnen suchen Plätze zum Überwintern, um im Frühling wieder ein neues Volk gründen zu können. Es gibt neben den sozialen Hummelarten auch die so genannten "Kuckuckshummeln", bei denen sich eine Kuckuckshummel-Königin in ein soziales Volk drängt, dessen Königin vertreibt und die Arbeiterinnen quasi "versklavt".


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Nicht willkommen

Die Rückkehr der Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg (2). Gestaltung: Ute Maurnböck Sie sind heute ältere Herren und Damen, die Mitglieder der "Kinderjause", Söhne und Töchter von aktiven Gegner/innen des Nationalsozialismus. Die Eltern waren in der Arbeiterbewegung oder im Austromarxismus aktiv, waren jüdische Flüchtlinge oder einfach Gegner/innen des Regimes. Die Biographien eint die Zerrissenheit. Die Kinder wuchsen in der Fremde auf, viele verloren ihre Mütter und Väter, haben frühe Erinnerungen an Konzentrationslager. Die Eltern führten schon davor ein Leben außerhalb der Mehrheit, ihre nach Österreich zurückgekehrten Kinder mussten sich nach 1945 einen Platz in einer Gesellschaft suchen, die sie nicht mit offenen Armen empfing. 55 Millionen Tote waren durch den Krieg zu beklagen, davon 6 Millionen, die in Lagern ermordet worden waren. 10 Millionen Menschen wurden aus ihrer Heimat vertrieben, Millionen gerieten in Kriegsgefangenschaft, Europa war in großen Teilen zerstört. Wie stellte sich das Leben für jene dar, die ein neues Österreich nach dem Kriegsende vorfanden? In einem Land, in dem ehemalige Täter Karriere machen konnten und schon vor einer Aufarbeitung der vergangenen Jahre lieber an einen Schlussstrich gedacht wurde? Wie bauten sie sich ein Leben abseits der Mainstream-Gesellschaft auf? Und war den Rückkehrenden Anpassung oder Widerstandsgeist wichtiger? Die Mitglieder der Kinderjause treffen sich auch über 70 Jahre nach dem Kriegsende. Die Schicksale ihrer Eltern und die Erfahrungen der eigenen frühen Jahre eint sie.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die österreichische Ikone: Paul Hörbiger

Leichtfuß mit Heurigen-Charme (2). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Er war der Prototyp des gemütlich-phäakischen Wieners - und beliebt wie kaum ein anderer Volksschauspieler seiner Zeit: Paul Hörbiger, Sohn eines weltbekannten Wissenschafts-Esoterikers und einer ehemaligen Handschuhmacherin. Zusammen mit Bruder Attila und Schwägerin Paula Wessely hat der 1894 geborene Paul die österreichische Schauspiel-Dynastie der "Hörbigers" mitbegründet. In 250 Spielfilmen und unzähligen Theaterproduktionen verkörperte der Publikumsliebling über sechs Jahrzehnte hinweg sympathische Volkstypen wie Fiaker, Heurigensänger, Hausknechte, Dienstmänner und Schuster, er spielte aber auch Ärzte, Kavaliere und bedeutende Künstler wie Franz Schubert, Johann Strauß und Franz Grillparzer. Paul Hörbiger, in jungen Jahren auf die Rolle des kauzigen Leichtfusses mit Heurigen-Charme festgelegt, war in vielem so etwas wie das Inbild des Durchschnitts-Österreichers - auch in seinem Verhalten während der NS-Zeit. Im Frühjahr 1938 stellte sich der Leinwandstar der NS-Propaganda, wie viele andere Künstler, für einen Aufruf zur "Anschluss"-Volksabstimmung zur Verfügung. In der Folge gehörte Paul Hörbiger zu meistbeschäftigten Schauspielerin des Dritten Reichs. 1944 setzte ihn Joseph Goebbels sogar auf die sogenannte Gottbegnadeten-Liste. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs schloss sich Hörbiger dann einer Widerstandsgruppe an. Dabei dürfte er seine politische Unantastbarkeit als "Gottbegnadeter" überschätzt haben: Er übergab der Widerstandsgruppe rund um den Kaffeehausbesitzer Richard Patsch kurzerhand einen Scheck über 3000 Reichsmark mit seiner eigenhändigen Unterschrift. Die Folge: Hörbiger wurde im Wiener Landesgericht inhaftiert und wegen "Hochverrats" zum Tode verurteilt. Das Kriegsende und die Niederlage der Nazis retteten dem populären Künstler das Leben. Nach dem Krieg konnte Hörbiger seine Karriere ohne Unterbrechung fortsetzen: in den 1940er- und 50er-Jahren drehte er einige seiner erfolgreichsten Filme: "Der Hofrat Geiger" (1947), "Der Engel mit der Posaune" (1949), "Der dritte Mann" (1949) und "Hallo, Dienstmann" (1952). In Hans Holt und Theo Lingen, in Oskar Sima und vor allem in Hans Moser fand Paul Hörbiger kongeniale Leinwandpartner, die das Bild des österreichischen Nachkriegs-Films wesentlich mitbestimmten. Zu Paul Hörbigers 125. Geburtstag erinnert das "Radiokolleg" an eine österreichische Ikone, an einen wandlungsfähigen Komödianten, der zu den populärsten Künstlern seiner Zeit gehörte, an einen leutseligen, charmanten und verführerisch vielseitigen Schauspieler und Sänger, den man als paradigmatische Verkörperung der "österreichischen Seele" sehen kann.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Musik Kretas

Lebendige Traditionen einer Mittelmeerinsel (2). Marie-Theres Himmler und Michaela Schierhuber Es ist schon lange dunkel, wenn Jung und Alt der kretischen Bevölkerung am Dorfplatz zusammentreffen, um in dionysischer Atmosphäre zu essen, zu trinken und bis in die frühen Morgenstunden nach lokaler Tradition mit schleifenden und gesprungenen Schrittfolgen im Kreis zu tanzen. Und das alles zu Musik, die live von der Bühne gespielt wird. Dieses Szenario beschreibt ein typisches "Glendi" (dt. Fest) - eine von vielen Gelegenheiten, traditionelle kretische Musik zu erleben. Kretische Musik offenbart sich als Schmelztiegel orientalischer und okzidentaler Einflüsse, von denen sie sich durch lokaltypische Eigenheiten aber auch abzugrenzen weiß. Die dreisaitige Kniegeige Lyra gilt in Begleitung der kretischen Laouto (Laute) weitgehend als das Aushängeschild des inseltypischen Instrumentariums. Das war und ist aber nicht immer so: Hier eine Daouli (Trommel), da eine Violine mit Gitarre und plötzlich eine im wahrsten Sinne des Wortes aufgeblasene Ziege, aus deren Vorderbeinen Mundstück und Spielpfeifen herausragen: der kretische Dudelsack, welch Kuriosum! Es sind die von einer Generation zur nächsten weitergegebenen regionalen Spezifika, ebenso wie das Entdecken von Altem und das Entwickeln von Neuem, das flexible Reagieren auf gesellschaftliche Veränderungen und vor allem das Interesse und Engagement einzelner Personen, herausragender Musikerpersönlichkeiten sowie Institutionen, die diese Musiktradition so lebendig halten. Im Radiokolleg zur Musik Kretas beleuchten Marie-Theres Himmler und Michaela Schierhuber verschiedene Aspekte einer der aktivsten Musiktraditionen Europas.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Nadja Kayali. Felix Mendelssohn Bartholdy: Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op. 49 (Trio Wanderer) "Es ist das Meistertrio der Gegenwart" - das sagte Robert Schumann über Felix Mendelssohn Bartholdys erstes Klaviertrio op. 49. Bevor das Werk öffentlich gespielt wurde, überarbeitete Mendelssohn auf Anraten des Komponisten Friedrich Hiller den Klavierpart. Bei der Uraufführung im Leipziger Gewandhaus übernahm er den Klavierpart selbst. Violine spielte Ferdinand David, für den Mendelssohn sein Violinkonzert in e-Moll op. 64 geschrieben hat und der eine eigene Kammermusikreihe im Leipziger Gewandhaus organisierte.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Szene" von Heinrich Mann. Es liest Johannes Terne. Gestaltung: Bernhard Herrman. Präsentation: Gudrun Hamböck Lea erfährt von der Verlobung Viktors, ihres Geliebten. Als sie ihn zur Rede stellt und er beteuert, die Verlobte bedeute ihm zwar nichts, aber an der bevorstehenden Hochzeit sei nichts zu ändern, will sich Lea töten. Nicht irgendwo, sondern auf der Bühne. Denn Lea ist Schauspielerin und am Abend eine Vorstellung. Viktor verfolgt das Stück, gebannt gleichermaßen von seiner Sorge wie von ihrem Spiel ...


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. 1. Gartenbaukino Wien 2. Kulturquartier Kufstein 3. Ulrichsberger Kaleidophon Gartenbaukino Wien Das Gartenbaukino in Wien ist eines der wenigen Kinos in Österreich, das noch bzw. wieder Filme in 70mm-Projektionen zeigt. Unter dem Motto "The Bigger Picture" entstaubt das Haus am Parkring einen Klassiker: "The Sound of Music" von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein. Das Erfolgsstück, das im Salzburg des Jahres 1938 spielt und die Geschichte der österreichischen Sängerfamilie Trapp erzählt, wurde 1959 in New York uraufgeführt. 1965 kreierte die Filmproduktionsfirma 20th Century Fox die Hollywood-Filmversion des beliebten Musicals und heimste gleich fünf Oscars ein. "Edelweiß", "My Favorite Things" und "Do-Re-Mi" wurden zu internationalen Evergreens. Der Film "The Sound of Music" von Robert Wise in 70mm. Im Wiener Gartenbaukino am 2. Mai um 18:00 Uhr. Kulturquartier Kufstein Hat die Liebe eigentlich Grenzen? Oder eine Nationalität? In seinem neuen Theaterstück "Öztürks II - die Traumhochzeit" beschäftigt sich der deutsche Autor, Schauspieler und Regisseur Murat Isboga mit diesen Fragen und lässt dabei zwei Kulturen aufeinandertreffen: Es geht um die Liebe des jungen, türkischen Mannes Hakan zu seiner deutschen Freundin Nina, deren Hochzeitspläne und die Pläne ihrer Familien? Ein Einakter mit viel Humor, aber auch Tiefe und Ernsthaftigkeit. Immer im Blick: die Verständigung zwischen unterschiedlichen Nationalitäten. Das deutsch-türkische Theaterensemble "Halber Apfel" bringt "Öztürks II - die Traumhochzeit" von Murat Isboga auf die Bühne - am Samstag, dem 27. April, im Kulturquartier Kufstein. Ulrichsberger Kaleidophon Eine kreative Mischung aus Jazz, Neuer Musik und Improvisation bieten ab übermorgen Freitag jene 10 Formationen, die beim diesjährigen Ulrichsberger Kaleidophon in Oberösterreich auftreten. Am ersten Festivalabend spielt etwa das WHO Trio Neuinterpretationen der Musik von Billy Strayhorn und Duke Ellington. Am Samstag tritt unter anderem das Duo Dieter Glawischnig/Klavier und Tanja Feichtmair/Saxophon - in einen Dialog über 2 Generationen. Und am Sonntag ist unter anderem das Quatuor Brac zu Gast. 4 Streicherinnen und Streicher aus Italien und Frankreich erkunden improvisatorisch neue Sounds und Formen. Das Ulrichsberger Kaleidophon - vom 26. bis 28. April im Jazzatelier Ulrichsberg in Oberösterreich.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Daniela Knaller. Facettenreich und bunt. Ist es gerecht, dass Wolfgang Amadeus weitaus hochrangiger klassifiziert wird als seine Zeitgenossen? Erst die Nachwelt kürte Mozart nach seinem frühen Tod zum unsterblichen Musikgenie, was zur Folge hatte, dass einige seiner komponierenden Kollegen zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind. Die Sopranistin Olga Peretyatko stellt sich den Anforderungen von Opernpartien zwischen dem feudalen und dem bürgerlichen Zeitalter. Auf der neuen CD "Mozart +" finden sich einige Überraschungen: zum Beispiel die Erkenntnis, dass Mozart auch Einlage-Arien für die Opern anderer Komponisten schrieb. "Es ergeben sich aber auch Bezüge zu meiner Lebensgeschichte", erzählt die Sängerin. Letzteres etwa durch die Musik von Vicente Martín y Soler und Giovanni Paisiello, beide einst beruflich verbunden mit Peretyatkos Geburtsort St. Petersburg.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Wiener Symphoniker, Dirigent: Gustavo Gimeno; Harriet Krijgh, Violoncello. Henri Dutilleux: "Métaboles" für großes Orchester * Camille Saint-Saëns: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 33 (aufgenommen am 24. März im Großen Musikvereinssaal Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Peter Kislinger Für sein Erstes Cellokonzert brach Camille Saint-Saëns mit der bis dahin herrschenden Konvention, Konzerte in drei Sätzen anzuordnen. Er strukturierte sein Werk in einem einzigen Satz, der allerdings in drei Abschnitte (Allegro non troppo, Allegretto con moto und Tempo primo) unterteilt ist. Sie sind eng aneinandergereiht und in zyklischer Form angeordnet. Trotz der Herausforderungen, die die Komposition an den Solisten stellt, wurde es zu einem der beliebtesten Stücke der großen Cellovirtuosen. Mehr als nur Virtuosin ist Harriet Krijgh, die österreichisch-holländische "Rising Star", die laut Presse-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz längst "eine Künstlerin großen Formats" ist. Seit ihrem fünften Lebensjahr hegt die junge Cellistin eine innige Beziehung zu ihrem Instrument, dem sie auf elegante und expressive Weise samtweiche Töne entlocken kann. Umrahmt wird das Cellokonzert von Henri Dutilleux Métaboles. (Wiener Symphoniker)


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Wie ein syrischer Flüchtling mit Poetry Slam Öffentlichkeitsarbeit macht Dialog 2019: Politische Bildung in Salzburg Der syrische Flüchtling Omar Khir Alanam hat sich als Poetry Slammer einen Namen gemacht. Er hat über seine erfolgreiche Integration in Österreich ein Buch geschrieben und wird von Schulen und Jugendorganisationen als Redner und Diskussionsgast eingeladen. Beim 67. Jugendredewettbewerb in der Stadt Salzburg erzählt er von seinem Leben in Syrien, von Flucht und Asyl, von Hilfe, Fremdsein und Diskriminierung. Für manche Schüler ändert dieser Dialog das Bild, das sie sich von Flüchtlingen gemacht haben. Viele Jugendliche hatten bisher noch keine persönlichen Begegnungen mit Flüchtlingen, aber sie haben Vorurteile. Der direkte Kontakt mit dem Vortragenden und der originelle Zugang über Poetry Slam macht Jugendliche neugierig. Sie stellen Fragen über die Lebensumstände von Asylwerbern, über die Rolle von Mann und Frau in der arabischen Kultur, sie diskutieren über Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Reden hilft, sagt Omar Khir Alanam. Gespräche erweitern Horizonte. Gestaltung: Ernst Weber Moment-Echo: Lothar Bodingbauer Wort der Woche: Noel Kriznik


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Faszination Flimmerkiste Amelie spekuliert, dass ihre Mutter darauf vergisst; Adrian hofft auf Telekonferenzen, Leonie auf Abende allein mit ihrem Papa und Letizia hat Glück - sie darf fast immer, wenn sie fragt - Fernsehen. Kinder wollen und wollen immer unbedingt länger fernsehen, als die Eltern es für richtig halten. Wie kommt Rudi trotzdem zu genussvollen Stunden vor der Glotze? Mit Hundeblick und Bettelbrief, psychologischer Kriegsführung und einer Portion Glück, erfährt der Radiohund von seinen Gästen. Adrian: "Ich darf jeden Tag zwei Stunden Fernsehen und Computerspielen. Meist teile ich mir das so ein, dass ich eine Stunde fernsehe und eine Stunde Computer spiele. Das darf ich jeden Tag, bis auf Samstag, da haben wir ausgemacht, dass das ein Elektronik-freier Tag ist." Rudi: "Kein Computer, keine Konsole, kein Fernsehen - ein Elektronik-freier Tag... da schau her! Adrian, gilt das auch für deine Eltern? Gehen sie mit gutem Vorbild voran?" Adrian: "Nein, die dürfen immer fernsehen und bleiben oft bis später in der Nacht wach und da schauen sie dann Nachrichten und vielleicht noch eine Sendung." Gestaltung: Barbara Zeithammer


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Praxis - Religion und Gesellschaft

Unter anderem mit dem Beitrag: "Brexit: Die Kirchen und die grüne Grenze" Wie wird es nach einem möglichen Brexit weitergehen? Auch im Hinblick auf die - dann - EU-Außengrenze zwischen Irland und Großbritannien? Welche Gräben werden sich auftun? Was können die christlichen Kirchen tun, um diese zu überbrücken? Wie können Probleme gemildert und Kooperationen beibehalten bzw. ausgebaut werden? Darüber hat Brigitte Krautgartner mit Kirchenvertretern gesprochen.


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16.40 Uhr

 

 

Das Ö1 Gesundheitsmagazin


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa. Istanbul Tel Aviv, Salam Shalom: Die ungewöhnliche musikalische Reise des israelischen Perkussionisten und Oud-Spielers Yinon Muallem. Seine Eltern kamen aus dem Irak nach Israel. Nach dem Studium in Tel Aviv wechselte er zur Musik mit Fokus auf die Perkussionsinstrumente des Mittleren Ostens und die Langhalslaute Oud. Er begann zu komponieren und übersiedelte in die Türkei, angezogen von der klassischen ottomanischen Musik. Sein Oud-Studium vertiefte er bei Meister Yurdal Toczan und wurde in Istanbul Mitglied des bekannten Sazendeleri Ensembles, mit dem er die Welt bereiste. Interkulturelle Musik-Projekte sind ihm ein wichtiges Anliegen, viele hat er selbst initiiert. Er spielte zusammen mit so unterschiedlichen Musikern wie Ross Daly aus Griechenland, Alim Gasimov aus Azerbaijan oder den indischen Musikern Ganesh Kumar und Subash Chandran. Nun ist er zurück in Israel, "Back Home", so hat er auch sein neues Album genannt, mit dem er einen optimistischen Blick auf eine nicht vielversprechende Geografie wirft, darin ein zartes Licht des Friedens, wie er schreibt. Was politisch so schwierig ist, musikalisch gelingt Muallem die Begegnung von arabischen Maqams und traditioneller jüdischer Musik: Ungewöhnlicher, suggestiver Ethno-Jazz.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Aufstieg und Fall des US-amerikanischen Präsidenten Richard Nixon. Mit Siegfried Beer, Historiker, Amerika-Experte. Gestaltung: Julia Reuter Am 22. April jährt sich Richard Nixons Todestag zum 25. Mal. 1913 in Kalifornien geboren, wurde "Tricky Dick" - so lautete sein Spitzname - 1969 zum 37. Präsidenten der USA gewählt. Sein demokratischer Vorgänger Lyndon B. Johnson, der das Land in den Vietnamkrieg geführt hatte, verzichtete auf eine Wiederwahl. Nixon, der für die Republikaner kandidierte, punktete bei der Bevölkerung mit dem Wahlkampfversprechen, den Krieg zu beenden. Nixon war ein engagierter Außenpolitiker, der seinen größten Erfolg 1972 verzeichnen konnte: Als erster Präsident der USA besuchte er das kommunistische China. Im selben Jahr fand allerdings auch jenes Ereignis statt, das Nixon zu Fall bringen sollte, der Einbruch in das Watergate-Gebäude in Washington. Fünf Einbrecher hatten versucht, eine Abhöranlage im Hauptquartier der Demokratischen Partei zu installieren. Die Recherchen der beiden mittlerweile legendären Washington-Post-Journalisten, Bob Woodward und Carl Bernstein, ergaben eine Verbindung der Einbrecher mit dem Komitee zur Wiederwahl Präsident Nixons und somit zum Weißen Haus. Monatelang beschäftigte sich der vom Senat einberufene Watergate-Ausschuss mit dieser Affäre, die dazugehörigen Hearings wurden landesweit im Fernsehen übertragen. Nixons Beteiligung konnte schließlich dank des sogenannten "Smoking Gun Tapes" nachgewiesen werden. Um einem schmachvollen Impeachment-Verfahren zu entgehen, trat Richard Nixon am 8. August 1974 - als bislang einziger Präsident der USA - von seinem Amt zurück.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.30 Uhr

 

 

Klartext

Über die neue Mindestsicherung und die Sozialpolitik der Regierung diskutieren bei Klaus Webhofer im "Klartext": Dagmar Belakowitsch, FPÖ-Sozialsprecherin Josef Muchitsch, SPÖ-Sozialsprecher Wolfgang Mazal, Sozial- und Arbeitsmarktexperte Maria Katharina Moser, Direktorin Diakonie Am Donnerstag wird das Sozialhilfe-Grundgesetz im Parlament beschlossen. Dann haben die Bundesländer bis Jahresende Zeit, die Vorgaben dieser neuen Mindestsicherung umzusetzen. Die Opposition und alle im Sozialbereich tätigen Nicht-Regierungsorganisationen befürchten nun die Zunahme von Armut und die Polarisierung der Gesellschaft. ÖVP und FPÖ entgegnen, man wolle Arbeitsanreize schaffen und sehen einen ihrer zentralen Wahlkampfslogans umgesetzt: Stopp der Zuwanderung ins Sozialsystem.


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19.30 Uhr

 

 

Alte Musik - neu interpretiert

präsentiert von Gerhard Hafner. Die junge Blockflötistin Lucie Horsch und die Academy of Ancient Music mit Werken von Johann Sebastian Bach, Giuseppe Battista Sammartini und Antonio Vivaldi. Holländischer Boden hat sich in der Vergangenheit immer als besonders (Block-)Flöten-freundlich erwiesen. Genannt seien stellvertretend Frans Brüggen, Paul Leenhouts und jetzt auch Lucie Horsch. Noch keine 20 Jahre alt, ist sie u. a. bereits mit dem Edison-Klassik-Preis ausgezeichnet worden. Ausgebildet an der renommierten Sweelinck Academie des Amsterdamer Konservatoriums, hat sich die Niederländerin im Eiltempo ins internationale Rampenlicht gespielt. Heute ist sie auf allen großen Konzertbühnen gefragt - auch dank einer hinreißenden Einspielung mit Werken von Vivaldi. "Für mich steht der Klang der unterschiedlichen Blockflöten am nächsten zur menschlichen Stimme", sagt Horch, die parallel zu ihrem Flötenspiel auch noch Klavier studiert. Am 26. Februar dieses Jahres gastierte die junge Blockflötistin gemeinsam mit der "Academy of Ancient Music" unter der Leitung von Richard Egarr in der West Road Concert Hall in Cambridge. Bei diesem Konzert wurden Werke von Bach, Sammartini und Vivaldi zu einem abwechslungsreichen Programm zusammengeführt.


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21.00 Uhr

 

 

Salzburger Nachtstudio

Zum 500. Todestag eines Genies Gestaltung: Nikolaus Halmer Leonardo da Vinci gilt als Universalgenie der Renaissance. Der Maler der Mona Lisa, der Zeichner des ideal proportionierten Menschen, der Konstrukteur von Flugapparaten, der Verfasser von philosophischen Bemerkungen wurde zum Mythos, der bis heute anhält und zu zahlreichen Spekulationen geführt hat. Anlässlich seines 500. Todestages haben führende Renaissance-Experten wie Volker Reinhardt und Bernd Roeck umfangreiche Studien vorgelegt, die diesen Mythos dekonstruieren. Ein sorgfältiges Quellenstudium - speziell der Notizbücher Leonardos - zeigt den vermeintlichen Uomo universale als einen eigenwilligen Künstler, der mit den humanistischen Idealen seiner philosophischen Zeitgenossen wie Marsilio Ficino oder Pico della Mirandola wenig anfangen konnte. Da er aufgrund seiner unehelichen Geburt über keine höhere Bildung verfügte, ging er einen anderen Weg. Für Leonardo galt nur die einfache Erfahrung des optischen Eindrucks, die er in obsessiver Weise zeichnend und malend festhielt. Leonardo verstand die Malerei als eine Philosophie, mit der er die Natur oder auch die menschliche Anatomie erforschte. Diese Ausrichtung auf die Materie machte ihn zum schärfsten Kritiker der wort- und schriftgewandten Humanisten und der christlichen Theologen, die mit einem metaphysischen Brimborium die materiellen Grundlagen des menschlichen Lebens verleugneten. Und Leonardo kannte auch die Abgründe der menschlichen Existenz: In zahlreichen Zeichnungen finden sich demente Physiognomien, die Samuel Becketts Rumpfexistenzen, die in Tonnen hausen, vorwegnehmen. Nikolaus Halmer zum 500. Todestag Leonardo da Vincis am 2. Mai 2019


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. 1. Gartenbaukino Wien 2. Kulturquartier Kufstein 3. Ulrichsberger Kaleidophon Gartenbaukino Wien Das Gartenbaukino in Wien ist eines der wenigen Kinos in Österreich, das noch bzw. wieder Filme in 70mm-Projektionen zeigt. Unter dem Motto "The Bigger Picture" entstaubt das Haus am Parkring einen Klassiker: "The Sound of Music" von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein. Das Erfolgsstück, das im Salzburg des Jahres 1938 spielt und die Geschichte der österreichischen Sängerfamilie Trapp erzählt, wurde 1959 in New York uraufgeführt. 1965 kreierte die Filmproduktionsfirma 20th Century Fox die Hollywood-Filmversion des beliebten Musicals und heimste gleich fünf Oscars ein. "Edelweiß", "My Favorite Things" und "Do-Re-Mi" wurden zu internationalen Evergreens. Der Film "The Sound of Music" von Robert Wise in 70mm. Im Wiener Gartenbaukino am 2. Mai um 18:00 Uhr. Kulturquartier Kufstein Hat die Liebe eigentlich Grenzen? Oder eine Nationalität? In seinem neuen Theaterstück "Öztürks II - die Traumhochzeit" beschäftigt sich der deutsche Autor, Schauspieler und Regisseur Murat Isboga mit diesen Fragen und lässt dabei zwei Kulturen aufeinandertreffen: Es geht um die Liebe des jungen, türkischen Mannes Hakan zu seiner deutschen Freundin Nina, deren Hochzeitspläne und die Pläne ihrer Familien? Ein Einakter mit viel Humor, aber auch Tiefe und Ernsthaftigkeit. Immer im Blick: die Verständigung zwischen unterschiedlichen Nationalitäten. Das deutsch-türkische Theaterensemble "Halber Apfel" bringt "Öztürks II - die Traumhochzeit" von Murat Isboga auf die Bühne - am Samstag, dem 27. April, im Kulturquartier Kufstein. Ulrichsberger Kaleidophon Eine kreative Mischung aus Jazz, Neuer Musik und Improvisation bieten ab übermorgen Freitag jene 10 Formationen, die beim diesjährigen Ulrichsberger Kaleidophon in Oberösterreich auftreten. Am ersten Festivalabend spielt etwa das WHO Trio Neuinterpretationen der Musik von Billy Strayhorn und Duke Ellington. Am Samstag tritt unter anderem das Duo Dieter Glawischnig/Klavier und Tanja Feichtmair/Saxophon - in einen Dialog über 2 Generationen. Und am Sonntag ist unter anderem das Quatuor Brac zu Gast. 4 Streicherinnen und Streicher aus Italien und Frankreich erkunden improvisatorisch neue Sounds und Formen. Das Ulrichsberger Kaleidophon - vom 26. bis 28. April im Jazzatelier Ulrichsberg in Oberösterreich.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Nicht willkommen. Die Rückkehr der Vertriebenen nach dem 2. Weltkrieg (2). Gestaltung: Ute Maurnböck Die österreichische Ikone: Paul Hörbiger. Leichtfuß mit Heurigen-Charme (2). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Die Musik Kretas. Lebendige Traditionen einer Mittelmeerinsel (2). Marie-Theres Himmler und Michaela Schierhuber


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Magazin. Gestaltung: Susanna Niedermayr Jeden Mittwoch präsentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuveröffentlichungen. Mit u. a. einer Vorschau auf das diesjährige Donaufestival in Krems.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Alexander Tschernek Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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