Jetzt läuft auf BR-Klassik:

Mittagsmusik

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05.00 Uhr

 

 

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05.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (IV)

Johann Valentin Rathgeber: Konzert Nr. 14 D-Dur (Christian Leitherer, Klarinette; Henry Moderlak, Trompete; ensemble arcimboldo); Joseph Gung'l: "Amorettentänze", Walzer, op. 161 (Nürnberger Symphoniker: Christian Simonis); Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate G-Dur, KV 283 (András Schiff, Klavier); Alessandro Scarlatti: Sonata f-Moll (Batzdorfer Hofkapelle); Johann Strauß: "Kaiserwalzer", op. 437 (Ensemble 13 Baden-Baden); MAias Alyamani: "Longa Nahawand" (MAias Alyamani, Violine; Mohammad Taha, Percussion, Tamburin; Kremerata Baltica, Violine und Leitung: Gidon Kremer)

1472 Hörer

06.00 Uhr

 

 

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06.05 Uhr

 

 

Auftakt

Aus dem Studio Franken: Georg Friedrich Händel: Concerto grosso B-Dur, HWV 312 (Consort Amsterdam: Jan Willem de Vriend); Joseph Haydn: Klavierkonzert D-Dur, Hob. XVIII/11 (Emanuel Ax, Klavier; Franz Liszt Chamber Orchestra: Emanuel Ax); Frédéric Chopin: Variationen über ein Thema von Gioacchino Rossini (James Galway, Flöte; National Philharmonic Orchestra: Charles Gerhardt); Muzio Clementi: Sonatine C-Dur, op. 36, Nr. 3 (Philippe Entremont, Klavier); Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Es-Dur, KV 16 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Klaus Tennstedt); Johannes Brahms: Serenade A-Dur, Rondo, op. 16 (Bamberger Symphoniker: Karl-Anton Rickenbacher)

1065 Hörer

07.00 Uhr

 

 

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07.05 Uhr

 

 

Laudate Dominum

Melchior Hoffmann: "Meine Seele erhebt den Herrn" (Deborah York, Sopran; Elbipolis Barockorchester Hamburg); Antonio Lotti: "Missa a tre cori" (Heike Heilmann, Tanya Aspelmeier, Sopran; Marion Eckstein, Alt; Marek Rzepka, Bass; Daniel Sepec, Violine; Balthasar-Neumann-Chor und Ensemble: Thomas Hengelbrock); Bernardo Pasquini: Pastorale G-Dur (Michael Hartmann, Orgel)

726 Hörer

08.00 Uhr

 

 

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08.05 Uhr

 

 

Die Bach-Kantate

Mit Bach durch das Kirchenjahr Johann Sebastian Bach: "Nimm von uns, Herr, du treuer Gott, die schwere Straf' und große Not", Kantate am 10. Sonntag nach Trinitatis, BWV 101 (Gerlinde Sämann, Sopran; Melinda Paulsen, Alt; Sebastian Hübner, Tenor; Thomas Gropper, Bass; Heinrich Schütz Ensemble München; Monteverdi Orchester München: Wolfgang Kelber)

484 Hörer

08.32 Uhr

 

 

Barocco

Francesco Maria Veracini: Sonate a-Moll, op. 1, Nr. 1 (Lyriarte); Marc-Antoine Charpentier: Concert à quatre parties de violes (Ensemble Mare Nostrum: Andrea De Carlo)

606 Hörer

09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

Das Musikrätsel

Kniffliges für Musikliebhaber Mit Martin Fogt umrahmt von Ludwig van Beethoven: Zwölf Kontretänze, WoO 14 (Swedish Chamber Orchestra Örebo: Thomas Dausgaard); Carl Philipp Emanuel Bach: Symphonie A-Dur, Wq 182, Nr. 4 (Academy of Ancient Music: Christopher Hogwood) Internet: www.br-klassik.de/das-musikraetsel

726 Hörer

10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Symphonische Matinée

Zum 85. Geburtstag des Dirigenten Moshe Atzmon Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Johannes Brahms: Serenade D-Dur, op. 11; Louis Spohr: Violinkonzert a-Moll, op. 47 (Rudolf Koeckert, Violine); Felix Mendelssohn Bartholdy: "Ein Sommernachtstraum", Schauspielmusik (Edith Mathis, Sopran; Ursula Boese, Alt; Chor des Bayerischen Rundfunks; Rafael Kubelík) Am 30. Juli feiert der israelische Dirigent Moshe Atzmon seinen 85. Geburtstag. Geboren wurde er 1931 in Budapest, wo er Cello und Horn lernt. Als Dreizehnjähriger wandert Atzmon mit seiner Familie 1944 nach Israel aus und setzt sein Studium in Tel Aviv und Jerusalem fort. Atzmon gewinnt einige bedeutende Dirigentenwettbewerbe und debütiert bei den Wiener, Berliner und Münchner Philharmonikern. Bekannt wird er bei uns Anfang der siebziger Jahre als Chefdirigent des NDR Sinfonieorchesters. Auch beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks war Atzmon zu Gast - BR-KLASSIK gratuliert mit romantischer Orchestermusik.

1473 Hörer

11.55 Uhr

 

 

Terminkalender

Musik in Bayern

1199 Hörer

12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

Tafel-Confect

Aus dem Studio Franken: Am Mikrofon: Sven Knappe Johann Valentin Rathgeber: Konzert Nr. 14 D-Dur (Christian Leitherer, Klarinette; Henry Moderlak, Trompete; ensemble arcimboldo: Thilo Hirsch) Best.nr./Label: 92.559 / AUDITE Johann Sebastian Bach: "Mer hahn en neue Oberkeet", BWV 212, "Dein Wachstum sei feste und lache vor Lust" (Emma Kirkby, Sopran; David Thomas, Bass; The Academy of Ancient Music: Christopher Hogwood) Best.nr./Label: 417621-2 / Decca Johann Hermann Schein: Intrada und Galliarda (Hespèrion XX) Best.nr./Label: 7243-482025-2 / VIRGIN CLASSICS Domenico Scarlatti: Sonate E-Dur (Pierre Hantaï, Cembalo) Best.nr./Label: MIR 9920 / AMBROISIE Georg Friedrich Händel: Orgelkonzert F-Dur, op. 4, Nr. 4, HWV 292 (Richard Egarr, Orgel; Academy of Ancient Music: Richard Egarr Best.nr./Label: HMU 807446 / HARMONIA MUNDI FRANCE Johann Christian Bach: "Amadis des Gaules", Arie der Oriane (Mojca Erdman, Sopran; La Cetra Barockorchester Basel: Andrea Marcon) Best.nr./Label: 477 8979 / Deutsche Grammophon Carl Friedrich Abel: Symphonie Nr. 3 D-Dur, Allegro (The Hanover Band: Anthony Halstead) Best.nr./Label: 999214-2 / cpo Joseph Martin Kraus: aus: Divertissement, (10) Chaconne. Finale Allegro Amphion Bläseroktett Best.nr./Label: Kein Bestellnr. angegeben 12.20 CD-Tipp * Die Tafel-Confect-Kostprobe 12.40 Das Stichwort * "Couperin, François" François Couperin: Suite Nr. 11, La Zénobie (Christophe Rousset, Cembalo) Best.nr./Label: HML 5908535.36 / HARMONIA MUNDI FRANCE * Freunde, Rivalen, Weggefährten Johann Valentin Rathgeber hat uns einen großen Gefallen getan, um uns seine Lebensdaten merken zu können: Er wurde 1682, drei Jahre vor Johann Sebastian Bach geboren, und er starb 1750, im selben Jahr wie Bach. Der ist der absolute "Großmeister", Rathgeber nur ein "Kleinmeister". Johann Christian Bach - der große Kosmopolit unter den Bach-Söhnen - und Carl Friedrich Abel schlossen in den 1760er Jahre in London Freundschaft und gründeten dort die berühmten "Bach-Abel-Concerts" - ein Vorläufer unserer heutigen Abonnementkonzerte. Rund ein halbes Jahrhundert zuvor trafen sich Georg Friedrich Händel und Domenico Scarlatti - wie eine Anekdote berichtet - in Rom zu einem "Tastenspiel-Wettbewerb". Die Partie endete unentschieden: Händel siegte auf der Orgel, Scarlatti auf dem Cembalo...Freunde und Rivalen, Kollegen und Konkurrenten, "Große" und "Kleine" werden in der Tafel-Confect-Ausgabe am letzten Juli-Sonntag miteinander konfrontiert: Ein Tafel-Confect der Gegensätze und Gemeinsamkeiten. Übrigens: Das Stichwort für unser Radiolexikon liefert dieses Mal François Couperin, und der wird "Le Grand" genannt, weil er in der Komponistenfamilie der Couperins als "Der Größte" gilt.

901 Hörer

13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

Après-midi

Leone Sinigaglia: "Rapsodia piemontese", op. 26 (Kurt Guntner, Violine; Münchner Rundfunkorchester: Kurt Eichhorn); Joaquín Rodrigo: "Concierto Andaluz" (Los Angeles Guitar Quartet; Delaware Symphony Orchestra: David Amado); Camille Saint-Saëns: "Suite algérienne", op. 60 (Orchestra della Svizzera Italiana: Francis Travis); Reynaldo Hahn: "Concerto provençal" (Ensemble Initium; Orchestre des Pays de Savoie: Nicolas Chalvin); Nikos Skalkottas: Aus "Fünf Griechische Tänze" (Seitz-Quartett); Ottorino Respighi: "Rossiniana", Capri e Taormina (Radio-Symphonie-Orchester Berlin: Gerd Albrecht); Alexander Luigini: "Ballet égyptien", op. 12 (London Symphony Orchestra: Richard Bonynge)

0 Hörer

15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

Wunsch:Musik

Ihr Wunsch ist uns Musik Mit Yvonne von Bibra Wählen Sie per TED Ihre aktuelle Wunschmusik Telefon: 0137 - 20 10 20 - (1) - (2) - (3) während der Sendung ( 0,14/Min) Internet: www.br-klassik.de/wunsch-musik

1188 Hörer

17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

Do Re Mikro

Hoppel Hoppel Rhythm Club Live-Mitschnitt vom Isarinselfest 2014 Die Musiksendung für Kinder Kinderlieder im jazzig-groovigen Stil. Mal swingen die Enten, mal rocken die Pferde. Mal grooven drei Chinesen oder war's die Polizei? Ab und zu hüpft auch ein Butzemann vergnügt über die Bühne, oder man hört von weit entfernt eine Mühle klappern. Und je nach Jahreszeit tanzt entweder der Weihnachtsmann Rumba oder der Osterhase Twist. Das kann einen manchmal auch beim bloßen Zuhören zum Schwitzen bringen, denn das Saxophon gibt ordentlich Dampf, das Schlagzeug donnert los, der Bass schiebt mächtig und die Saiten des Klaviers schwingen unentwegt. Wer hat, darf Rasseln, Zimbeln und sonstige selbstgebaute Rhythmusinstrumente ins Konzert mitbringen, ansonsten schnippt ihr halt einfach mit den Fingern mit. Das umjubelte Live-Konzertdes Hoppel Hoppel Rhythm Clubauf der Bühne vor dem Vater-Rhein-Brunnen in München wurde von BR-Klassik mitgeschnitten. Do Re Mikro sendet den Mitschnitt in voller Länge.

749 Hörer

18.00 Uhr

 

 

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18.05 Uhr

 

 

Cinema - Kino für die Ohren

Filmmusik und Filmtipps Zum 75. Geburtstag des Dirigenten Riccardo Muti (IV) Am Mikrofon: Matthias Keller Anlässlich seines 75. Geburtstags wird Riccardo Muti auch in der Sendung "Cinema" am 31. Juli zu hören sein - in Wort und Ton. Denn Muti verdankt seine Karriere ganz wesentlich dem Komponisten und Filmkomponisten Nino Rota. Rota war es, der seinerzeit Mutis Talent entdeckte und ihn nachhaltig auch menschlich beeindruckte. Nicht nur, dass Muti mit dem Orchester der Mailänder Scala mehrere von Rotas Filmkompositionen auf CD einspielte, für ihn sei Rota auch ein absolut seriöser Komponist, der keinerlei Rehabilitierung nötig habe.

574 Hörer

19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Kissinger Sommer

Opernarien und -duette Münchner Rundfunkorchester Leitung: Asher Fisch Solistinnen: Ricarda Merbeth, Sopran; Vesselina Kasarova, Mezzosopran Wolfgang Amadeus Mozart: Aus "La clemenza di Tito"; Richard Wagner: Aus "Der fliegende Holländer"; Richard Strauss: Aus "Der Rosenkavalier"; Richard Wagner: Aus "Tannhäuser"; Camille Saint-Saëns: Aus "Samson et Dalila"; Engelbert Humperdinck: Aus "Hänsel und Gretel"; Francesco Cilea: Aus "Adriana Lecouvreur"; Richard Wagner: Aus "Tristan und Isolde" Aufnahme vom 17. Juli 2016 "Hier spüre ich positive Energie, sehr große Disziplin und Liebe zur Musik. Es ist nicht diese Routine - jeden Tag sitzen Musiker und haben keinen Spaß am Musizieren - sondern das ist der nächste Tag und wir müssen einfach arbeiten. Das ist es, was ich spüre bei diesem Orchester", sagt die bulgarische Mezzosopranistin Vesselina Kasarova über die Zusammenarbeit mit dem Münchner Rundfunkorchester. Sie kennt dieses Orchester sehr gut, vier CDs hat sie mit ihm aufgenommen. Für das diesjährige Konzert beim 30. Kissinger Sommer - das Rundfunkorchester ist seit 2003 fast jedes Jahr in Kissingen zu Gast - hat sie wieder mit den Musikern des Rundfunkorchesters geprobt. Zusammen mit der Sopranistin Ricarda Merbeth und dem Dirigenten Asher Fisch haben sie ein gut zweistündiges Programm mit Opern-Highlights zusammengestellt. Ricarda Merbeth, die seit 2000 bei den Bayreuther Festpielen singt und als Wagner-Interpretin an verschiedenen Opernhäusern für Aufsehen sorgt, singt auch in Kissingen Wagner, während Veselina Kasarova Solo-Arien von Mozart, Camille Saint-Saëns und Francesco Cilea singt. Natürlich musizieren die Beiden auch im Duett, sodass dieser Abend, diese Nacht, zur "Belle nuit" wird.

11 Hörer

21.00 Uhr

 

 

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10196 Hörer

21.05 Uhr

 

 

Operetten-Boulevard

Mit Stefan Evertz und Stefan Frey

279 Hörer

22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Geistliche Musik

Aus dem Studio Franken: Gregorio Allegri: "Miserere mei" (The Tallis Scholars: Peter Philipps); Valentin Silvestrov: Diptych (Kiev Chamber Choir: Mykola Hobdych); Stefano Felis: "Missa super voces musicales La, sol, fa, mi, re, ut" (Marina Szudra, Sopran; Jochen Blume, Tenor; Egidienchor Nürnberg; Schola Cantorum Nürnberg; I Fedeli; Gamben-Consort; Lauten-Consort: Pia Praetorius); Claudio Merulo: "Pax vobis, ego sum" (Schola Cantorum Nürnberg; I Fedeli: Pia Praetorius)

629 Hörer

23.00 Uhr

 

 

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10196 Hörer

23.05 Uhr

 

 

Musik der Welt

Aus dem Studio Franken: Rhythmus im Blut Klischees und Vorurteile über afrikanische Musik Von Dieter Weberpals Erstaunlich lange haben sich viele Klischees über afrikanische Musik gehalten, die eigentlich aus der Kolonialzeit stammen. Immer noch weit verbreitet ist die Annahme, jeder Afrikaner - oder doch zumindest jeder schwarze Afrikaner - müsse "von Natur aus" trommeln und tanzen können, das sei "bei denen angeboren". Auch die Ansicht, Musik und Instrumente der Afrikaner seien primitiv und unstrukturiert, wird weiterhin häufig geäußert, obwohl wissenschaftliche Forschungen über afrikanische Musik seit einem halben Jahrhundert zu vollkommen anderen Ergebnissen kommen. Reiseberichte von Afrika-Expeditionen europäischer Entdecker wurden im 19. Jahrhundert von weiten Teilen der Bevölkerung ähnlich enthusiastisch mitverfolgt, wie vielleicht im 20. Jahrhundert die Eroberung des Mondes. Bücher mit Schilderungen und Zeichnungen über das Leben im "ursprünglichen" Afrika waren zu dieser Zeit Bestseller. Die damaligen Reportagen über Afrika und die dortige Musik entstanden natürlich nicht objektiv im Sinne der Wissenschaft - auch wenn man dies vorgab. Um das System der Kolonialisierung zu rechtfertigen, mussten die Afrikaner als primitiv und unzivilisiert dargestellt werden. Deren Musik - und dabei insbesondere die Trommelmusik - wurde als Lärm und Bedrohung empfunden. Man hatte immerhin festgestellt, dass in Schwarzafrika Nachrichten mit einer Art Trommelsprache weitergegeben wurden, aber natürlich konnten die europäischen Entdecker und Eroberer diese Botschaften nicht entschlüsseln und kontrollieren: eine Gefahr also für ihren Herrschaftsanspruch und ihr Gefühl der Überlegenheit. "Bis lange nach Mitternacht dauerte der gräuliche Lärm", schreibt da z.B. der Afrikareisende Gerhard Rohlfs, oder auch vom "meilenweit durch die Wildnis erschallenden Höllenlärm". Sein Kollege Georg Schweinsfurth spricht von "Orgien", "entfesseltem Treiben" oder auch von "dumpfem Gebrüll", wenn er afrikanische Musik beschreibt. Dies hat im kollektiven Bewusstsein der Europäer das Klischee der "wild durcheinander trommelnden Neger" derart verfestigt, dass sich dieses Vorurteil bis ins 21. Jahrhundert hartnäckig hält, obwohl inzwischen längst bekannt ist, dass der Großteil der Trommelmusik in Afrika genau festgelegt - also komponiert - ist, mittels "oraler Notation" festgehalten und weitergegeben wird und über hochkomplizierte Strukturen verfügt, die sich uns Europäern allerdings nicht so einfach erschließen. Dieter Weberpals zeichnet das Entstehen einiger dieser kultureller Missverständnisse nach und sucht nach Ursachen für deren Zustandekommen. Den gängigen Vorurteilen stellt er neue Erkenntnisse über afrikanische Musik gegenüber, er lässt afrikanische Musiker zu diesem Thema selbst zu Wort kommen und bietet die Gelegenheit für ein ganz anderes Hinhören nach Afrika.

808 Hörer

00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-Klassik Ernst Wilhelm Wolf: Symphonie C-Dur (Franz Liszt Kammerorchester Weimar: Nicolás Pasquet); Carl Philipp Emanuel Bach: Klavierkonzert d-Moll, Wq 17 (Michael Rische, Klavier; Leipziger Kammerorchester: Morten Schuldt-Jensen); Johann Sebastian Bach: "Jesu meine Freude", BWV 227 (Thomanerchor Leipzig; Capella Thomana: Georg Christoph Biller); Franz Schubert: Sonate g-Moll, D 408 (Ulrich Beetz, Violine; Rolf-Dieter Arens, Klavier); Max Bruch: Symphonie Nr. 3 E-Dur (Gewandhausorchester Leipzig: Kurt Masur)

2778 Hörer

02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Ernest John Moeran: Violinkonzert (Tasmin Little, Violine; BBC Philharmonic: Andrew Davis); Gustav Holst: "Die goldene Gans", op. 45, Nr. 1 (Joyful Company of Singers; BBC National Orchestra of Wales: Richard Hickox); Bernard Herrmann: "Souvenirs de voyage" (Julian Bliss, Klarinette; Tippett Quartet); Arnold Bax: "Mediterrarean" (Ashley Wass, Klavier); Frederick Delius: "Paris: The song of a great city" (BBC Symphony Orchestra: Andrew Davis)

2336 Hörer

04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Antonio Rosetti: Symphonie D-Dur (Hamburger Symphoniker: Johannes Moesus); Georg Christoph Wagenseil: Sonate Nr. 3 C-Dur (Berliner Fagottquartett); John Corigliano: "The Red Violin" (Chloë Hanslip, Violine; Royal Philharmonic Orchestra London: Leonard Slatkin)

1068 Hörer