Jetzt läuft auf Bayern 2:

Nachtmix

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

3588 Hörer

05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Miriam Scholz Volksmusik und Informationen Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus der Region und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. Denn Heimat ist das Hier und Heute. Heimat ist der Ort, wo die Menschen in vertrautem Umfeld leben und auch die eine oder andere Überraschung erleben. 6.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr Altmühltal-Panoramaweg - 10 Jahre Qualitätsweg - Morgen beginnt BR-Aktion / Sprachnotfallkoffer für die Urlaubszeit / Was braucht es für die perfekte Bratwurstsemmel? / Von wegen nur für den Schatten - Fuchsien

249 Hörer

06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

3588 Hörer

07.05 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel extra

Feste feiern Feste feiern Anlässe, sich zu freuen Mit Regina Fanderl

14 Hörer

08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Alfred Delps Zufluchtsort Simssee Im Eingang zur Wallfahrtskirche "Maria Stern" in Neukirchen, oberhalb des Simssees, überrascht den Besucher eine Gedenktafel, die hier niemand erwartet. Sie erinnert an den Jesuitenpater Alfred Delp, der vor 70 Jahren von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde. Der damalige Pfarrer von München-Bogenhausen verbrachte die letzten drei Sommerurlaube vor seiner Verhaftung in dem nahegelegenen Weiler Wolferkam. "Pater Delp", wie ihn die Leute nannten, wohnte dabei immer beim Sötzn-Bauern, in dessen Stube bis heute mit Respekt von dem geistlichen Gast gesprochen wird. Alfred Delp war damals ein humorvoller, junger Mann, der nicht nur sonntags gepredigt, sondern auch gerne beim Mähen geholfen hat. Er probierte selbst einmal die Sense aus, musste aber feststellen, dass diese Arbeit furchtbar in die Arme geht! Den Kindern war er auch deswegen so sympathisch, weil er ihnen mit Brunnenwasser ein "Kracherl", eine Limonade gemacht hat. So ein wohlschmeckendes Getränk hat es sonst am Hof nie gegeben. Der Sommerfrischler Delp liebte das Segeln auf dem Simssee und das Wandern in den nahen Chiemgauer Alpen. Vom Widerstandskämpfer Delp erfuhren die Leute in Wolferkam erst, als er darum bat, gefährliche Arbeitspapiere des Kreisauer Kreises im Bienenhaus verstecken zu dürfen.

536 Hörer

08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Der Mensch wird am Du zum Ich Noch kurz vor seinem Tod im Juni 1965 veröffentlichte der jüdische Religionsphilosoph Martin Buber eine Art politisches Manifest, in dem er dafür plädiert, dass "Israel und die arabischen Völker miteinander in ein echtes Gespräch kommen, in dem sich gegenseitige Aufrichtigkeit und gegenseitige Anerkennung verbinden". Der Dialog - das war Lebensthema Martin Bubers, dessen Worte heute noch genauso aktuell klingen wie vor 50 Jahren. Zeit seines Lebens verstand er sich als Vermittler zwischen Völkern und Religionen. In seinem wohl berühmtesten Werk "Ich und Du" geht es um die Begegnung des Menschen mit dem Menschen, mit der Welt und mit Gott. Begegnung war für Buber echter, gelebter Glaube. Denn nur in Begegnungen kann der Mensch heil und ganz werden. Sein "dialogisches Prinzip" inspirierte vor allem die Erziehungswissenschaftler und Sozialpsychologen - aber auch die Theologie. Martin Buber wurde 1878 in Wien geboren und wuchs bei seinem Großvater, einem bedeutenden Gelehrten, in Lemberg auf, in der heutigen Ukraine. Durch ihn lernte der Junge den Chassidismus kennen, eine mystisch-jüdische Bewegung, die Mitte des 18. Jahrhunderts in Südpolen entstand. Sie wurde prägend für sein weiteres Leben. Wir verdanken Buber auch die großartigen chassidischen Geschichten, die er gesammelt, übersetzt, bearbeitet und gedeutet hat. Seine "jüdische Identität" entdeckte Buber, als er Theodor Herzl begegnet und sich in der zionistischen Bewegung engagierte. Doch für Buber war der Zionismus weit mehr als ein politisches Ziel, was zu Unstimmigkeiten zwischen den beiden Männern führte. Unter dem Druck der Nazis emigrierte Buber 1938 nach Jerusalem. Dennoch zögerte er nicht, Deutschland nach dem Krieg die Hand zur Versöhnung zu reichen. Buber wurde zum Wegbereiter des christlich-jüdischen Dialogs und gehört zu den großen Vorbildern des 20. Jahrhunderts.

726 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6569 Hörer

09.05 Uhr

 

 

orange - Das Feiertagsmagazin

Moderation: Imke Köhler Zwei Wochen vor dem G7-Gipfel: Wie laufen die Vorbereitungen der G7-Sherpas und vor Ort? Ein Gespräch mit Regierungssprecher Steffen Seibert / Pfingstferien: Ein Interview mit Bergfex Hans Martin Götz über die Faszination und Belastungsgrenzen der Berge / Goldene Palme: Das sind die Preisträger von Cannes / Drama TSV 1860: Was ist da los? Ein historischer Blick auf das Spiel vom Vorabend / Stichwahl in Polen: neuer Präsident gewählt

731 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6569 Hörer

10.05 Uhr

 

 

Sydney-Magazin

Sonnenplatz down under - "Sydney aufs Dach steigen" - Reportage von der Harbour Bridge - "Die komische Oper" - Architekturdenkmal und Wahrzeichen am Hafen - "Morgens in Manly" - Surfen als Sydneys Frühsport - "Nach Norden, wo's wärmer ist" - Whalewatching ist ein must für Sydney-Reisende - "Sydney historisch" - von der Sträflingskolonie zur Weltmetropole - "Pazifisches Frischeparadies" - Sydneys "Fish-Market" ist der größte der südlichen Erdhalbkugel Wiederholung um 17.05 Uhr

7 Hörer

11.00 Uhr

 

 

radioTexte

Mr. Knoppert und seine Schnecken Evelyn Hamann liest Patricia Highsmiths Erzählung "Der Schneckenforscher" Er hat ein schönes und durchaus ungewöhnliches Hobby: Peter Knoppert züchtet Schnecken. Die schleimigen Tiere, in manchen Ländern als kulinarische Delikatessen bei exklusiven Dinners zu finden, üben auf den merkwürdigen Mr. Knoppert eine ungeahnte Faszination aus: als er eher zufällig zwei Schnecken beim Liebesspiel zuschaut, empfindet er plötzlich eine schicksalhafte Zuneigung für diese Lebewesen, die er mit Patricia Highsmith, der Autorin dieser Geschichte, teilt. Im Laufe ihrer Schriftstellerkarriere hat sich die talentierte Miss Highsmith mehrmals über ihre Schneckenmanie geäußert. Wie der Protagonist ihrer Erzählung war sie vor allem von dem Paarungsverhalten zweier lebender Organismen beeindruckt, das sich über vierzehn Stunden hinziehen kann. Die Meisterin des subtilen Terrors und der unheimlichen Hochspannung fand es als "entspannend" ihnen dabei zuzusehen, weil ihre Kopulation "etwas Ästhetisches hat, ein völlig gewaltfreies Liebkosen". Sie nahm sogar ihre Schnecken gerne mit auf Reisen. In den 1960er Jahren hielt die Erfinderin des begabten Hochstaplers Tom Ripley in ihrem Cottage in Earl Soham in Suffolk dreihundert Schnecken als Haustiere. "Man kann unmöglich entscheiden, welches das Männchen und welches das Weibchen ist, weil sie in ihrem Verhalten und Aussehen völlig gleich sind", sagte die raffinierte Schriftstellerin. "Der Schneckenforscher" war jedoch nicht sehr beliebt. "Meine von mir heiß und innig geliebte Schneckenstory, ist so abscheulich, wie mir meine Agentin mitteilte, dass man sie keinem Redakteur zeigen kann. Bin über alle Maßen enttäuscht", schrieb sie im Juni 1948. Heute gehört diese Meistererzählung zu den Klassikern der Weltliteratur.

843 Hörer

11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-radioMusik

anspruchsvoll - entspannt - weltoffen anspruchsvoll - entspannt - weltoffen Mit Musik von Prefab Sprout, Asa, Brigitte und vielen mehr Moderation: Dagmar Golle

318 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

3588 Hörer

12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Altbayern/Schwaben Neunzig Jahre rundherum Geschichten rund um das älteste Riesenrad Bayerns Von Wolf Gaudlitz Franken Literatur-Tourismus in Nordbayern Von Bernhard Setzwein Altbayern/Schwaben Neunzig Jahre rundherum Geschichten rund um das älteste Riesenrad Bayerns Von Wolf Gaudlitz Viele werden neunzig. Doch bei voller Leistung über neunzig lange Jahre ständig im Arbeitseinsatz, das schaffen nur wenige - Objekte. Die Russische Schaukel von der Dult, später umgemünzt in Riesenrad,war über Jahrzehnte das größte transportable Riesenrad Süddeutschlands. Nun dreht und dreht und dreht es sich ins neunzigste Jahr. Angefangen haben die Geschichten um das Riesenrad mit dem Schwabinger Schuhmachermeister Josef Esterl 1924, im Jahr nach der Währungsreform. Weil die Leute damals kaum Geld hatten, um ihre Schuhe flicken zu lassen und folglich der Schuhmachermeister auch keines mehr, um seine Familie zu ernähren, blieb der Schuster nicht mehr bei seinem Leisten und wechselte risikofreudig und reiselustig ins Schaustellergewerbe. Er nahm Kredite auf und bestellte eine "besonders schön ausgeschmückte Russische Schaukel" bei einer Thüringer Karussellfabrik. Das bis dato noch seltene Fahrgeschäft wurde nach der Herkunft seiner Erfindung benannt und erinnerte aber plötzlich an das verlorene Zarenreich. Das mochte man nicht und erfand einen neuen Begriff: Riesenrad. Wolf Gaudlitz hat sich neben das mittlerweile in dritter generation besetzte Kassenhäuschen und wiederholt in eine der zwölf Schaukeln gesetzt und hat zugehört, was die Menschen so zu erzählen haben, wenn sie manchmal zum ersten, meist aber zum zigsten Male mit dem alten Fahr- und Vergnügungsgeschäft in die Höhe getragen werden, sich erinnern und zu erzählen beginnen. Oft ist es das Festhalten eines Glücksgefühls oder die stete Wiederkehr altgewonnener Betrachtungsweisen, dass das eigene Leben in guter Ordnung steht, solange sich das Rad dreht und man sich durch die Luft geschaukelt fühlt, wie im richtigen Leben: drei Mal im Jahr zur Dult, zum Münchner Jahrmarkt und ein Mal auch auf der Wiesn. Franken Literaturtourismus in Nordbayern - "Wer den Dichter will verstehen ..." Feature von Bernhard Setzwein "Wer den Dichter will verstehen, muss in Dichters Land gehen", lautet ein Ratschlag, den schon Goethe in seinem "Westöstlichen Diwan" gemacht hat. Das wäre der ideale Werbeslogan für einen Trend, der in den letzten Jahren immer mehr Anhänger findet: Literaturtourismus. *Überall entstehen Wanderwege, wie etwa der auf den Spuren Jean Pauls, oder pfiffige Museen und kleine, liebenswürdige Gedenkstätten. Gäste werden in die Landschaften und Lebenswelten regionaler Dichter gelockt und eingeladen, deren Blickwinkel auf Land und Leute nachzuvollziehen oder gar selber einzunehmen. Literaturtourismus komme seinem Ideal einer "reisenden Hochschule" wunderbar entgegen, sagt der Literaturführer und Autor Gerd Holzheimer. Man bewegt sich - nicht selten zu Fuß - in der Natur, am besten mit einem Buch in der Hand, aber auch mit Picknick-Decke und kulinarischen Schmankerln. Literaturunterricht kann Spaß machen, und zwar der ganzen Familie. Wie zum Beispiel im Museum über den Dichter des "Parzival"-Epos ins Wolframs-Eschenbach, wo raffinierte Installationen das mittelalterliche Leben lebendig werden lassen. Das Erika-Fuchs-Haus in Schwarzenbach an der Saale, der "Pfad der Poesie", rund um den Weißenstädter See, das Kunsthaus von Eugen Gomringer in Rehau: Schon erstaunlich, welche unterschiedliche Dichter man in Nordbayern verstehen lernen kann.

1315 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

3588 Hörer

13.05 Uhr

 

 

Breitengrad

Der Islam in China Auch im sozialistischen China hat der Islam eine lange Tradition. Schon im 7. Jahrhundert kamen vermutlich die ersten Muslime über Handelsrouten nach China. Heute leben über 20 Millionen Muslime in der Volksrepublik. Aber der Umgang mit ihnen ist nicht überall gleich. In Zentralchina ist die Minderheit der Hui gut integriert und genießt relativ große religiöse Freiheiten. Über die Jahrhunderte hat sich eine eigene islamisch-chinesische Identität entwickelt. Bei den Hui gibt es sogar Moscheen für Frauen und Koranschulen für Mädchen. Ganz anders sieht es in Nordwestchina aus, in Xinjiang, der Heimat der ebenfalls muslimischen Uighuren. Wegen der Unruhen und Gewalt in Xinjiang sieht die Regierung dort Verbindungen zu radikalen Islamisten im Ausland und greift hart durch. Religiöse Traditionen werden dabei zur Zielscheibe staatlicher Verbote und Einschränkungen.

1348 Hörer

13.30 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

Die Fotografin Ingrid Amslinger "Zur Kunst fehlte mir die wirkliche Begabung." Sagt sie von sich. Und Ingrid Amslinger ist sich selbst die größte Kritikerin. Was aber dann? Wie rauskommen aus der geistigen Enge im Nachkriegs-Göttingen, wie mit der Liebe zur Kunst einen Lebensunterhalt verdienen, der Selbständigkeit und Freiheit verspricht? "Lerne Fotografie" war einer jener Hinweise, die Lebensweichen stellen. Und dann hatte sie ja schon als Kind den Architekten und Universitätsprofessor Hans Döllgast getroffen, den Stadtplaner und behutsamen Rekonstrukteur des kriegsverwundeten München. Döllgast erkannte die künstlerische Begabung einer Zehnjährigen und schickte reizende Grußbotschaften. Aus der kindlichen Verehrung wurde profundes Interesse an der Architektur und aus Ingrid Amslinger eine gefragte Architekturfotografin, die in ihrer neuen Wahlheimat München regelmäßig zu Streifzügen aufbrach und die Architektur der Moderne in den Fokus nahm. Schließlich begegnete sie dem Künstler Hannsjörg Voth und wurde zur Vermittlerin seiner außergewöhnlichen Landart-Projekte in der marokkanische Wüste. Sie schuf die fotografischen Dokumente von der "Himmelstreppe", der "Goldenen Spirale" und der "Stadt des Orion": eine Übersetzung archaischer Sehnsuchtsbilder. Das Ehepaar Voth und Amslinger - eine künstlerische Symbiose, fast wie bei Christo und Jeanne Claude. Nur dass Ingrid Amslinger zwar den Kopf aus einer fliegenden Cessna herausstreckt, aber nie aus dem Schatten der zweiten Reihe hervortreten will. In Gesprächen mit Barbara Knopf nehmen die Lebenslinien dieser Schwarzweißfotografin Konturen an ...

881 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6569 Hörer

14.05 Uhr

 

 

radioMikro

Die Geschichte vom Edelsteinkäfer Ab 7 Jahren Hörspiel von Carlo Schindhelm Mit Gert Heidenreich, Mira Dietl, Paul Herwig, Caroline Ebner, Stefan Merki und anderen Musik: Urna Chahar-Tugchi Regie: Justyna Buddeberg-Mosz Produktion: BR 2007 Mimi und Papa ziehen um und dann ist nichts mehr wie bisher. In der Stadt haben sie in einer Wohngemeinschaft gelebt. Da war Mimi fast nie allein. Wenn ihr Papa für die Uni zu tun hatte, waren Robert oder Hanna oder Armin zu Hause, die anderen Mitbewohner aus der WG. Das alte Bauernhaus am Dorfrand, in das Papa und Mimi nun gezogen sind, ist ein trauriges Haus, findet Mimi. In den Zimmern riecht es gammelig und in der Nacht gibt es seltsame Geräusche. Mimi weiß, dass es nur der Wind ist, trotzdem ist das sehr unangenehm. Papa schreibt viel am Computer und am Nachmittag arbeitet er beim Bauern auf dem Nachbarhof. Mimi muss also die meiste Zeit allein zurechtkommen. Und übermorgen fängt die Schule an. Mit lauter fremden Kindern, Mimi hat schon welche im Dorf gesehen, die fies gelacht haben. Nur ein Mädchen hat nicht gelacht, das mit dem Hund. Auf der großen Wiese hinter dem traurigen Haus hat Mimi bunte Käfer gefunden. Einer glitzert silbrig-rot, als hätte er Diamantenstaub auf seinem dicken Käferpanzer. Mimi ist überzeugt, dass dieser Käfer magische Kräfte hat. Ein Edelsteinkäfer. Der wird sie ins Zauberland bringen, gleich morgen!

3025 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6569 Hörer

15.05 Uhr

 

 

radioMitschnitt

Calexico Calexico Aufnahme des Konzerts vom 21. April 2015 in der Münchner Muffathalle Moderation: Noe Noack

793 Hörer

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

3588 Hörer

16.05 Uhr

 

 

Feiertags-Feuilleton

Das Unterhaltungsmagazin aus Franken "Perfekt" Vom krankhaften Perfektionismus, aber auch von der Unvollkommenheit, vom perfekten Sex, von der perfekten Pasta und anderen wirklich "vollendeten" Dingen Nur keine Schwächen zeigen. Perfekt sein muss man heute um erfolgreich zu sein. Das perfekte Outfit, das perfekte Auftreten, perfektes Styling und schon ist man "on top". Vom krankhaften Perfektionismus, aber auch von der Unvollkommenheit. Wdhl. vom 28.05.2012

636 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

3588 Hörer

17.05 Uhr

 

 

Sydney-Magazin

Sonnenplatz down under - "Sydney aufs Dach steigen" - Reportage von der Harbour Bridge - "Die komische Oper" - Architekturdenkmal und Wahrzeichen am Hafen - "Morgens in Manly" - Surfen als Sydneys Frühsport - "Nach Norden, wo's wärmer ist" - Whalewatching ist ein must für Sydney-Reisende - "Sydney historisch" - von der Sträflingskolonie zur Weltmetropole - "Pazifisches Frischeparadies" - Sydneys "Fish-Market" ist der größte der südlichen Erdhalbkugel Wiederholung von 10.05 Uhr

7 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

3588 Hörer

18.05 Uhr

 

 

Bayern 2 - an Pfingsten

"Der Traum der Nomfusi ..." Von der Kellnerin zum Weltmusikstar Von Roland Kunz Welch eine Sängerin, welch ein Schicksal, welch ein Werdegang!!! Nomfusi Gotyana aus KwaZhakele bei Port Elisabeth ist eine äußerst quirlige, offenherzige Künstlerin, gehandelt als die "Soul-Sensation aus Südafrika". Und es ist in der Tat eine Sensation, mit welcher Power diese junge, kleine, zierliche Künstlerin ihren Weg gegangen ist: Von der Kellnerin zu einer mit Preisen ausgezeichneten Welt-Pop-Sängerin. Der Vater im Gefängnis, die Mutter und viele andere aus der Verwandschaft sind an AIDS gestorben. "Ich bin in einer sehr schwierigen Zeit in Südafrika aufgewachsen..." Nomfusi arbeitete in einem Entertainment-Restaurant in Kapstadt, wo die Kellner nicht nur servierten, sondern auch sangen. Und im Kirchenchor des Townships wurde man auf sie aufmerksam, ein Produzent empfahl sie an ein großes Welt-Plattenlable - und so begann eine schöne Geschichte.... Die riesige Bühne scheint viel zu groß für die zierliche Künstlerin, aber wo immer sie hinkommt: Mit der Wucht ihrer durchdringenden Stimme und ihrer explosiven Energie füllt sie die ganze Szenerie aus und reißt das Publikum mit - auch mit ihren kleinen Geschichten: Etwa, dass Nelson Mandela ihr absoluter Held sei, obwohl er kein perfekter Mensch gewesen sei, aber dass er Herzenswärme und Vergebung als Grundprinzipien seines Lebens gewählt habe und in jedem anderen Menschen das Schöne sehen wollte. Und so war es kein Zufall, dass die mittlerweile 27jährige Nomfusi im Kinofilm "Mandela" sogar eine Rolle übernahm: Sie spielte mit viel Überzeugung die damals noch junge Sängerin Miriam Makeba.

15 Hörer

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6569 Hörer

19.05 Uhr

 

 

Zündfunk extra

Popkultur am Feiertag 19.05 Papa war kein Rolling Stone Mit Sabine Gietzelt 20.00 Nachrichten, Wetter 20.05 Passionsspiele Legendäre Typen und Lieblingsklassiker der Zündfunk-Redaktion Die kleine Blonde schlägt zurück - warum wir alle "Buffy the Vampire Slayer" gucken sollten Von Caroline Matzko Internet: www.bayern2.de/zuendfunk Papa war kein Rolling Stone In vielen Biographien lesen wir von Musikerinnen und Musikern, dass ihre Väter als Pfarrer oder Wanderprediger unterwegs waren, um die religiöse Botschaft zu verbreiten. Bei den wenigsten führte dies dazu, dass sie selbst christliche Musik machten. Grace Jones etwa, die Sängerin mit der tiefen Stimme, galt vor allem in den 80er-Jahren als exzentrische Persönlichkeit im Pop-Geschäft, Matthew E. White ist heute einer der angesagtesten Musiker und Komponisten. Aber noch viele andere wie der Alternative Country-Musiker Eugene David Edwards, der Americana-Sänger Micah P. Hinson oder New Wave- Punk Willie"Loco"Alexander können behaupten: Papa war kein Rolling Stone. Passionsspiele. Legendäre Typen und Lieblingsklassiker der Zündfunk-Redaktion. Heute: Die kleine Blonde schlägt zurück - warum wir alle "Buffy the Vampire Slayer" gucken sollten Selbst Untote können irgendwann sterben - zumindest was die öffentliche Aufmerksamkeit angeht. 2003 lief die letzte Folge "Buffy the Vampire Slayer" und zumindest für einige Jahre verschwand damit der Vampir fast gänzlich von der Bewegtbildfläche des Mainstream-Fernsehens. Erst Ende der Nullerjahre feierte der Vampir mit Magnumflaschen voller Kunstblut und besseren Zähnen ein Comeback: die US-Fernseh-Serie "True Blood" und das Teenager-Drama "Twilight" bedienten neue Zielgruppen. Der Vampir war omnipräsent und begann kolossal zu nerven, was auch daran lag, dass Edward seltsam blutleer anmutete, beinahe schon vegan. Jetzt da Draculas Erben wieder einen medialen Boxenstopp im Fernsehsarg machen, nutzt der Zündfunk die Atempause um an die eigentlich beste Vampir-Serie aller Zeiten zu erinnern. In every generation there is a chosen one: Von 1997 bis 2003 jagte Highschool-Göre Buffy den Vampiren ihrer Heimatstadt Sunnydale hinterher. Buffy, das typische kalifornische Valley Girl, blond, schlank, Cheerleader, wäre in herkömmlichen Horrorfilmen die erste gewesen, die von den Blutsaugern verfrühstückt wird: das perfekte Opfer, aber genau dieses Klischee ging Buffy-Regisseur und bekennender Feminist Joss Whedon massiv auf die Nerven. Er wollte, dass das liebliche Opfer endlich zurückschlägt, dass das Lamm den Wolf reisst. Schon allein deswegen sollten wir Buffy alias Sarah Michelle Gellar lieben: Ein Mädchen, das sich wehrt und andere beschützt. Doch hierzulande wurde die Serie als Teenieklamotte mit billigen Effekten abgetan - auch dank der deutschen Übersetzung, die die Feinheiten des geistreichen, warmherzigen und humorvollen Drehbuchs schlicht und ergreifend platt machte. Der Zündfunk legt den langen Ledermantel an, föhnt den Pony über eine Rundbürste, schnappt den Holzpflock und kehrt in der Sendereihe "Passionsspiele" zurück in die End-Neunziger und back to highschool. Zusammen mit den bekennenden Buffy-Fans Chris Köver vom feminisitischen Missy-Magazin und Tocotronic-Sänger Dirk von Lowtzow bricht Zündfunk-Autorin Caro Matzko eine Lanze für die hierzulande leider völlig unterschätzte Vampirserie Buffy. Wiederholung vom 26.12.2014

1300 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Hörspiel

Chaplet: Nichts als die Wahrheit(2/2) Anne Buraus Rückkehr in die große Politik vollzieht sich unschön und rätselhaft. Warum ist Alexander Bunge, für den Anne Burau als "Nachrückerin" in den Bundestag einzieht, vom Turm der Frankfurter Nikolaikirche gefallen? Ist er gesprungen oder hat ihn jemand gestoßen? Was hat der Journalist Peter Zettel, ein alter Bekannter von Anne Burau, vom Berliner Journal mit der Sache zu tun? Im Journal hatte wenige Wochen zuvor jener Artikel gestanden, der Bunge als Päderasten outete. Grund genug für die Frankfurter Staatsanwältin Karen Stark, die an einen Selbst-mord glaubt. Nicht für ihren jungen Kollegen Wenzel, der Bunge mehr als nur freundschaftlich verbunden war. Auch in der Journal-Redaktion in Berlin herrscht helle Aufregung. Wer hat den Bunge-Artikel recherchiert? Stimmen die Fakten? Woher kam der Tipp? Viele Fragen, auf die der junge Journalist Hansi Becker heimlich eine Antwort sucht. Antworten sucht auch Anne Burau. Warum nur wird sie von der Sekretärin bis zum Fraktionschef gehasst? Wo ist Peter Zettel? Liegt die Antwort vielleicht in Bunges Aufgabenbereich, den jetzt sie verwalten soll? Bunge war Vorsitzender der Baukommission des Ältestenrates im Bundestag gewesen, und damit zuständig für sämtliche Bauten des Bundes in Berlin. Eine mächtige Position und wer mächtig ist, hat auch viele Feinde. Oder liegt die Antwort auf Annes Fragen in der Vergangenheit, die sich hinter meterdickem Beton unter dem neuen und alten Regierungsviertel ausbreitet? Anne Chaplet, eigentl. Cora Stephan, geb. 1951, Autorin. Romane als Anne Chaplet: Caruso singt nicht mehr (1998), Nichts als die Wahrheit (2000, ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimipreis 2001), Schneesterben (2003). Weitere Hörspielproduktionen Caruso singt nicht mehr (BR 2003), Schneesterben (BR 2006), Tod unterm Hellweg (WDR 2010).

2642 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6569 Hörer

22.05 Uhr

 

 

Nachtstudio

Das Wolper-Ding Wie sich der Mensch sein Tier denkt Von Jan Snela und David von Westphalen Den Wolpertinger, dieses Fabelwesen und Vielgetier, gibt es nicht. So gesehen ist er ein Untier. Aber gibt es das Tier an sich? Der französische Philosoph Jacques Derrida hat das schon bestritten. Für ihn ist "das Tier" im Singular ein Bild, das wir Menschen uns von einer Vielzahl von Lebewesen machen, um uns möglichst eindeutig von ihnen zu unterscheiden. Von ihnen allen: vom Tier! Wir essen - es frisst. Wir sprechen - es röhrt, bellt, miaut und wiehert. Die geistige Pflege des Unterschieds zwischen Mensch und Tier gehört zum Berufsdenken von Philosophen, Metzgern und Fernsehköchen genausowie zu somancher küchenphilosophischen Debatte. Warum? Ist des Menschen Selbstwertgefühl so schwach, dass er diese Alleinstellung braucht? Ist aber diese Idee vielleicht nur ein Hirngespinst? Wie der Wolpertinger, dieses Mischwesen aus vielen Arten? Der Wolpertinger steht seit jeher auf wackligen Füßen. Seine abstruse Gestalt führt uns vor Augen, wie aberwitzig einfach wir es uns mit der Konstruktion dessen machen, was wir auf keinen Fall sein wollen. Seit Jahrzehnten befassen sich Philosophinnen und Philosophen, Künstlerinnen und Künstler mit Konzepten wie dem "Tier-Werden" oder entwerfen coyotische Visionen des Zusammenlebens. Und während auf den Balkonen weiter die Wurst der Gewohnheit brutzelt,sprechen die Ersten schon von der "zoologischen Wende" im Denken und inder Grillkultur. David von Westphalen und Jan Snela heften sich dem Trend an die Fersen und kriechen ins tierphilosophische Dickicht.

1553 Hörer

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6569 Hörer

23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Blue Monday Blue Monday Musik von Giant Sand bis Jamie XX Mit Noe Noack Zum 30sten Band-Geburtstag veröffentlichtHowe Gelb mit Giant Sanddas Album "Heartbreak Pass" und lässt zum Jubiläum ein paar Country-Engelchen singen. Aufgeräumt und beseelt zeigt sich der Crooner, Wortspieler und große Erzähler zwischen knarzigem Folk, Country und feinstem Americana-Rock. Und dazwischen wird's kuschelig bei Streicherballaden. Torres hat Folk- und Country mit Anfang 20 bereits hinter sich gelassen und wandelt an den Abgründen eines Kurt Cobain. Jamie XX verfeinert auf seinem Solo-Album "In Colour" seine Electronica-Handschriften um weitere Nuancen. Dazu: The Unknown Mortal Orchestra, The Replacements, Jenny Hval, Nocturnal Sunshine u.v.a.

3323 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6569 Hörer

00.05 Uhr

 

 

Nachtsession

Sounds of the Universe Sounds of the Universe Neue und alte Sounds aus aller Welt Mit Klaus Walter "Sounds of The Universe" ist der Titel einer tollen Compilation aus dem Hause Soul Jazz, die uns durch die heutige Nachtsession begleiten wird. Das Sound-Universum reicht von Noise-Punk aus Glasgow von Golden Teacher (weniger noisy und punky als die Ankündigung erwarten lässt) über den Moodymann-Freund Andres aus Detroit und den Flying Lotus-Freund Ras G von der Westküste, den Prince-Soundalike mit dem schönen Namen Reginald Omas Mamode IV und ein Act mit dem nicht minder schönen Namen Africans With Mainframes. Bei Letzteren handelt es sich nicht um wirkliche Afrikaner, ganz im Gegensatz zu Felix Laband, der aus dem südafrikanischen Pietermaritzburg stammt und diesem Ort auch gleich einen Song widmet, auf einem anderen Song seines tollen Albums Deaf Safari sampelt Laband die leibhaftige Nico, eine Idee, die auch das zu Unrecht vergessene Berlin-Frankfurter Duo März schon mal gekommen war. So kommt eins zum anderen und auf der Gästeliste stehen unter anderen auch Bob Marley, Lauryn Hill, Gil Scott-Heron, Grandmaster Flash & The Furious Five und Prince mit einem neuen Song über die Ereignisse von Baltimore. Und A.J.Holmes weiß: The Revolution will not be twitterized.

1796 Hörer

02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6569 Hörer

02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Robert Schumann: "Julius Cäsar", Ouvertüre (Swedish Chamber Orchestra: Thomas Dausgaard); Johann Caspar Ferdinand Fischer: "Uranie" (Gerald Hambitzer, Cembalo); Peter Tschaikowsky: "Manfred", op. 58 (David Bell, Orgel; London Philharmonic Orchestra: Mstislaw Rostropowitsch); Carl Philipp Emanuel Bach: Konzert a-Moll, Wq 170 (Akademie für Alte Musik Berlin)

2351 Hörer

04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6569 Hörer

04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Johan Svendsen: Festpolonaise, op. 12 (Norwegisches Rundfunk-Sinfonie Orchester: Ari Rasilainen); Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Es-Dur, KV 482 (Mitsuko Uchida, Klavier; English Chamber Orchestra: Jeffrey Tate); Georges Bizet: Symphonie C-Dur, Finale (Orpheus Chamber Orchestra)

1028 Hörer

04.58 Uhr

 

 

Impressum

410 Hörer