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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

5807 Hörer

05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Markus Tremmel Volksmusik und Informationen Mit Markus Tremmel Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus der Region und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. Denn Heimat ist das Hier und Heute. Heimat ist der Ort, wo die Menschen in vertrautem Umfeld leben und auch die eine oder andere Überraschung erleben.

617 Hörer

06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

5807 Hörer

06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Christoph Peerenboom Magazin am Morgen Gespräch mit Petra Schmidt, Staatliche Kunstsammlung Dresden, zum Fahrrad Gespräch mit Jürgen Böhm, Vorsitzender des Realschullehrerverbands, zu Realschulen Gespräch mit Wenzel Michalski, Human Rights Watch, zur Iranreise von Vizekanzler Sigmar Gabriel Gespräch mit Politologe Marcel Lewandowsky zum Bundeparteitag der AfD Kommentar von Charly Grüneberg, ARD-Hauptstadtstudio, zum Bundesparteitag der AfD Unterwegs mit der bayerischen AfD auf dem Bundesparteitag Kommentar von Jeanne Turczynski, BR, zu Übertrittszeugnissen an Grundschulen Zehn Jahre Internetkonferenz "re:publica" Wirtschaftliche Situation im Iran nach den Sanktionen Vor fünf Jahren - Ermordung von Osama bin Laden, Anführer des Terrornetzwerks alQaida Wirtschaftskrise, Strom- und Wasserknappheit in Venezuela - Leiden der Kleinunternehmer Die Presse mit Jeanne Rubner Ende der Welt von Roland Söker mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

11172 Hörer

08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Moderation: Knut Cordsen

2235 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Bier und Bayern Die Kunst des Bierbrauens - Mehr als 5000 Jahre Geschichte Autor: Herbert Becker / Regie: Eva Demmelhuber "Schon die alten Sumerer..." - so könnte auch eine Abhandlung über die Geschichte des Bierbrauens beginnen. In der Tat dürfte die Braukunst eine mehr als 5000 Jahre lange Entwicklung hinter sich haben. Babylonier und Ägypter, Römer und Germanen kannten das Bier, und auch in den mittelalterlichen Klöstern spielte es eine bedeutende Rolle. Das Bier ist in zahlreiche Mythen eingegangen und aus unserer Alltagskultur ist es nicht wegzudenken. Trotzdem wissen nur wenige, wie aus Wasser, Gerste, Hopfen und Hefe Bier wird. Schon gleich gar nicht ist dem Laien bewusst, warum es so viele Sorten und so unterschiedliche Qualitäten gibt. Paul Pausinger, der Inhaber der ältesten Privatbrauerei der Welt erklärt es. Carl von Linde - Der Kältekönig Autorin: Carola Zinner / Regie: Eva Demmelhuber Carl von Linde (1842-1934) ist einer der bedeutendsten deutschen Wissenschaftler und Unternehmer. Diesem Pionier der Kältetechnik hat München unter anderem seinen Aufstieg zur "Bierstadt" zu verdanken, denn erst dank der Linde'schen Kühlanlagen konnten die Brauer in großen Mengen und das ganze Jahr über produzieren. Ab den 1890er Jahren begann Linde sich der Tieftemperaturtechnik zuzuwenden und entwickelte ein Verfahren zur Verflüssigung von Luft, durch das in Folge reiner Sauerstoff und Stickstoff gewonnen werden konnte. Neben seinen Leistungen auf diesen Gebieten war Carl Linde (1898 erhielt er vom Prinzregenten den persönlichen Adelstitel) einer der wichtigsten Förderer des Deutschen Museums, Mitbegründer des Dampfkessel-Revisions-Vereins (des späteren TÜV) und engagierter Professor am Polytechnikum, wo er sich erfolgreich dafür einsetzte, dass der Unterricht in engem Bezug zur Praxis stattfand. Privat war der Pfarrerssohn Linde ein bescheidener Mann. Eng verbunden mit der evangelischen Kirche, versuchte er auch in geschäftlichen Fragen, soziale und moralische Aspekte in seine Entscheidungen einzubeziehen. Dabei brachte ihn das große Engagement, mit dem er sich seinen vielen Aufgaben widmete, mehrfach an den Rand seiner Kräfte. Moderation: Thies Marsen Redaktion: Thomas Morawetz Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83

3994 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

Sterben im Altenheim Wegen Krankheit gekündigt - Der Fall Franziska Keller Nah dran: Sterben im Altenheim - Zwischen Wunsch und Wirklichkeit Was Schüler in der Pause essen - Blick in die Brotzeitbox Gesundheitsprävention bei jungen Leuten Prävention - Gespräch mit Dr. Hannes Blankenfeld, Hausarzt und Autor Gesund, vitaminreich: Welche Versprechen halten Produkte speziell für Jugendliche? Eisenmangel bei Kindern und Jugendlichen Kurz vor 12: Wie ich in der Jugend gesund lebte, ohne es zu ahnen Moderation: Oliver Buschek 11.00 Nachrichten, Wetter 11.56 Werbung Nah dran: Sterben im Altenheim - Zwischen Wunsch und Wirklichkeit Sterben ist gar nicht so einfach -und immer schwieriger geworden. Die Menschen heute sind gesünder und leben länger und wer krank ist, kann mit Hilfe von Medizin und technischen Geräten lange am Leben gehalten werden. Sterben hat in Folge dessen immer öfter mit schwierigen Entscheidungen zu tun: Will ich diesen medizinischen Eingriff noch machen lassen? Wo kann ich sterben, ohne dass der Notarzt oder eine Wiederbelebungsmaßnahme mich daran hindert? Kann ich Essen und Trinken einstellen, um nach 90 oder 95 Jahren lebenssatt sterben zu dürfen? Und was bedeutet es für das Pflegepersonal, wenn ein Bewohner bewusst das Essen und Trinken einstellen will? Viele Menschen wollen inzwischen im Hospiz sterben, weil es den Ruf hat, ein vergleichsweise "angenehmes Sterben" zu bieten. Doch tatsächlich sterben heutzutage die meisten Menschen im Pflegeheim oder im Krankenhaus. Seit diesem Jahr gibt es gesetzliche Vorgaben für Pflegeheime, sich mit Hospizeinrichtungen zu vernetzen. Und die Diakonie bietet eine Ethikberatung an, um in Zusammenarbeit mit Angehörigen, Pflegekräften und Medizinern die nötigen Entscheidungen möglichst im Sinne des Sterbenden zu treffen. Ulrike Lefherz berichtet im Notizbuch Nah dran am 2. Mai über das "Sterben zwischen Wunsch und Wirklichkeit".

6014 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

5807 Hörer

12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Hörerforum

3784 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

5807 Hörer

13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Tilman Seiler Magazin am Mittag Gespräch mit Guido Steinberg, Stiftung Wissenschaft und Politik, zum Tod von Osama bin Laden vor fünf Jahren Koalitionsvertrag der Grünen und der CDU in Baden-Württemberg

11172 Hörer

13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert

1643 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

9505 Hörer

14.05 Uhr

 

 

radioReisen

Reif für die Insel

1628 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

9505 Hörer

15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Der Wilde Westen und Deutschland Lewis und Clark - Wie weit reicht der Wilde Westen? Autorin und Regie: Susi Weichselbaumer Heute sind sie US-amerikanische Nationalhelden: Meriwether Lewis und William Clark.Nationalparks sind nach ihnen benannt, Straßen und Plätze sowieso, an allen Ecken und Enden der USA steht ein Denkmal für die Männer, die den Westen erobert haben. Dabei ist das mit dem Erobern nicht ganz richtig. Als die jungen USA im Jahr 1893 von Napoleon dessen riesigen Überseebesitz Louisiana abkaufen, wissen sie nur, das Gebiet ist riesig. Doch wie groß genau, wie das neue Land aussieht und auf wen man dort trifft, ist den Amerikanern ein Rätsel. Als deshalb 1804 die Lewis-und-Clark-Expedition auf Geheiß von Präsident Jefferson aufbricht, wähnt man, der unbekannte Indianer mache die Hauptgefahr aus auf dem Weg gen Pazifik. Doch unterwegs erweisen sich die Eingeborenen oft als Helfer in der Not. Die wirkliche Bedrohung liegt im widrigen Wetter, im unwegsamen Gelände - und zu Essen findet sich phasenweise auch nicht viel. Apropos Finden: Den Weg hin an den Pazifik und wieder her an den Startpunkt Louisiana weist eine junge Indianerin. Die einzige weibliche Teilnehmerin der Expedition. "Mein roter Bruder" - Das Indianerbild in Deutschland Autor: Herbert Becker / Regie: Martin Trauner Der Indianer jagt hoch zu Ross mit Pfeil und Bogen über die Prärie oder er sitzt, angetan mit seinem Federschmuck, vor dem Tipi und raucht Friedenspfeife. Dieses Klischee hatte nie viel mit der Wirklichkeit zu tun, und es lässt außer Acht, dass unter den indigenen Völkern Amerikas große kulturelle Vielfalt herrscht. Zu ersten Begegnungen mit Indianern kam es hierzulande durch die Völkerschauen des späten 17. Jahrhunderts, eine richtiggehende Indianerbegeisterung brach aus, als rund hundert Jahre später Buffalo Bill mit seiner Wild West Show durch Europa tourte. Niemand aber hat das deutsche Indianerbild stärker geprägt als Karl May. Er selbst bezog weite Teile seines Wissens über die Indianer von James F. Cooper, Gabriel Ferry und Balduin Möllhausen. Das Bild vom Indianer unterlag über die Zeiten starken Veränderungen. Vom Edlen Wilden, den frühe Zivilisationskritiker in ihm sahen, wurde er zu dem tapferen Krieger, der keinen Schmerz kennt, die Ökobewegung betrachtete ihn als den Naturschützer par excellence, und Esoteriker führen unter anderem indianische Spiritualität in ihrem Angebot. Dass Indianer bis heute verbittert um ihre Rechte kämpfen müssen, ist für viele Indianerbegeisterte allenfalls ein Thema am Rande. Moderation: Florian Kummert Redaktion: Thomas Morawetz Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83

2807 Hörer

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

5807 Hörer

16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Martin Brambach, Schauspieler "Der unbekannte Fernsehstar", "Mann in der zweiten Reihe", "Der heimliche Star" titeln Zeitungen, wenn sie über Martin Brambach schreiben. Tatsächlich war er bereits in über 170 Filmen zu sehen, spielte aber nur selten die Hauptrolle. Doch Martin Brambach macht auch aus kleinen Parts großes Kino. Und steht aktuell beim Sachsen-"Tatort" in der ersten Reihe - und in der Komödie "Frauen", die diese Woche in die Kinos kommt. Das Theater als zweites Wohnzimmer Martin Brambach legte eine ungewöhnlich steile Theaterkarriere hin, bevor er aus finanzieller Not ins Filmgeschäft wechselte. Obwohl er die Schauspielschule nach nur einem Jahr abgebrochen hatte, gelangte er als Nachwuchstalent ans Wiener Burgtheater und an die Schaubühne Berlin. Das bedeutete aber auch, dass er mit Anfang zwanzig dem Druck unter Regisseuren wie Claus Peymann, George Tabori und Einar Schleef standhalten musste. Martin Brambach lebte über seine Verhältnisse und war schließlich bei drei Banken verschuldet. "Ich habe mit Konsum etwas kompensiert, das hatte bestimmt auch mit meinem Aufwachsen in der DDR zu tun", urteilt er rückblickend. Seit seinem sechsten Lebensjahr lebte der gebürtige Dresdner in Ostberlin. Mutter Heidi Brambach arbeitete als Kostümbildnerin genauso an der Volksbühne wie Vater Karlheinz Liefers als Regisseur. Das Berliner Theater wurde daher sein zweites Wohnzimmer. Mit zwölf Jahren entdeckte er durch Zufall, dass er gar nicht Liefers leiblicher Sohn ist. Und dass er Halbgeschwister hat - unter ihnen Jan Josef Liefers. Leben zwischen Ost und West Von seinem bewegten Leben zwischen Ost und West, spannenden Filmprojekten und inspirierenden Kollegen erzählt Martin Brambach in "Eins zu Eins. Der Talk" mit Stefan Parrisius.

7049 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

5807 Hörer

17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Birgit Harprath Magazin am Abend Afghanistan nach dem Tod von alKaida-Führer Osama bin Laden vor fünf Jahren Hinterbliebene der NSU-Opfer unternehmen eine Gedenkstättenreise nach Nürnberg 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

11172 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

5807 Hörer

18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Magazin Chemiewaffen Die Bedrohung bleibt Asthma Wird die Krankheit zu oft diagnostiziert? Moderation: Miriam Stumpfe

1798 Hörer

18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin für Kinder Rätsel: So klingt's in Omas Küche Von Johannes Keller Aktion: Motor aus! Von Ursel Böhm

3721 Hörer

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

9505 Hörer

19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Schon so groß! - 10 Jahre re:publica Schon so groß! - Zehn Jahre "re:publica" Mit Bärbel Wossagk und Achim Bogdahn Internet: www.bayern2.de/zuendfunk

5481 Hörer

20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

9505 Hörer

20.03 Uhr

 

 

Hörspiel

Mona Winter: Oumy, Moussou und die Anderen Oumy, Moussou und die Anderen Von Mona Winter Mit Sona MacDonald, Samuel Finzi, Martha Fessehatzion, Wambui Mwangi-Baal, Marie-Lou Sellem, Heiko Raulin, Oumy Guey, Moussou Diop und anderen Regie: Mona Winter rbb 2010 Dakar, nahezu 3-Millionen-Metropole, am westlichsten Punkt von Afrika gelegen. Baugerippe, Wellblechhütten, fliegende Händler, überall der hunderttausendmalige Versuch zu überleben, den Kopf über Wasser zu halten. Überall auch die Taxis, die hupend und stinkend die Straßen bevölkern wie Hornissenschwärme. Einzusteigen und mitzufahren ist für die Reisenden ein riskantes Abenteuer: Oft geben die Schrottautos während der Fahrt ihren Geist auf. Die Fahrer - zumeist Analphabeten - kennen das Ziel nicht, fahren irgendwo ins Nirgendwo. Wie Königinnen erscheinen den Reisenden dagegen die "Taxi-Sisters" in ihren farbenprächtigen, afrikanischen Roben und tadellosen Fahrzeugen. Eine weibliche Kooperative im ansonsten von muslimischen Bruderschaften beherrschten Transportgewerbe, einzigartig in Dakar und einzigartig in ganz Afrika. Die "Taxi-Sisters" sind Expertinnen des Übergangs zwischen Tradition und Moderne. Von ihnen lassen sich die Reisenden aus dem fernen Europa mitnehmen auf eine - auch akustische - Odyssee durch die Widersprüchlichkeiten der Stadt und ihrer eigenen Existenz. Mona Winter, Autorin. Prosa, Features, Hörspiele. Hörspiele u.a. "Killing me softly" (WDR 2001), "Der Himmel - wegen Überfüllung geschlossen" (rbb 2008), "Eine von vielen" (rbb 2015).

3585 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

9505 Hörer

21.05 Uhr

 

 

Theo.Logik

Heilige Räume Ein weltanschaulich neutrales Angebot für alle Studenten sollen sie sein, um im stressigen Unialltag Ruhe zu finden. Räume der Stille gibt es an vielen deutschen Universitäten. Sie sollen Platz zum Meditieren und Beten bieten und auch Orte sein, an denen sich Menschen verschiedener Religionen und Weltanschauungen treffen und austauschen können. An der TU Dortmund ist so ein öffentlicher Raum jetzt geschlossen worden, nachdem muslimische Besucher das Zimmer offenbar durch Stellwände in zwei Teile getrennt haben - einen für Männer und einen für Frauen. Und auch weil in der Ruheinsel für Studenten auf dem Universitätscampus ein Koran auslag und Gebetsteppiche gelagert wurden. Ist der Dortmunder Streit ein Einzelfall? Barbara Schneider hat sich an bayerischen Universitäten umgehört. Ein Raum der Stille für alle - für Juden, Muslime, Atheisten, Christen und Buddhisten gemeinsam - funktioniert das überhaupt? Und wie muss so ein Raum gestaltet sein, dass sich alle Menschen darin wohlfühlen, die Ruhe suchen? Soll er multireligiös oder soll er ganz leer sein? Experte für diese Fragen ist der evangelische Theologe Johann Hinrich Claussen, der gerade die Gemeinde vom Berliner Dom bei der Gestaltung ihres Raumes der Stille berät. Theo.Logik spricht mit dem Hauptpastor der Hamburger St. Nikolaikirche auch über die Notwendigkeit stiller Räume in der modernen Großstadt. Zum Zweiten Vatikanischen Konzil, das vor etwas mehr als 50 Jahren zu ende gegangen ist, sind in den letzten Monaten viele Bücher erschienen. Dem italienischen Kirchenhistoriker Alberto Melloni aber ist jetzt der kühne Versuch zu verdanken, das Konzil in Atlasform zu bringen. Herausgekommen ist ein faszinierender Band über das weltgeschichtliche Ereignis mit Karten, Grafiken, Tabellen und viele seltenen Fotografien. Jan-Christoph Kitzler stellt das Werk vor. Am kommenden Sonntag (1.Mai) feiern die orthodoxen Christen Ostern - so auch die koptischen Christen in Ägypten. Immer wieder werden sie Opfer von Gewalt und Diskriminierung. Im Zuge der Revolution 2011 und der Krise in Ägypten wurden wiederholt auch Angehörige der christlichen Minderheit getötet. Zahlreiche Kirchen wurden geplündert oder zerstört. Ein Bericht aus Kairo über die Lage der Kopten in Ägypten.

650 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

9505 Hörer

22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Martin Brambach, Schauspieler "Der unbekannte Fernsehstar", "Mann in der zweiten Reihe", "Der heimliche Star" titeln Zeitungen, wenn sie über Martin Brambach schreiben. Tatsächlich war er bereits in über 170 Filmen zu sehen, spielte aber nur selten die Hauptrolle. Doch Martin Brambach macht auch aus kleinen Parts großes Kino. Und steht aktuell beim Sachsen-"Tatort" in der ersten Reihe - und in der Komödie "Frauen", die diese Woche in die Kinos kommt. Das Theater als zweites Wohnzimmer Martin Brambach legte eine ungewöhnlich steile Theaterkarriere hin, bevor er aus finanzieller Not ins Filmgeschäft wechselte. Obwohl er die Schauspielschule nach nur einem Jahr abgebrochen hatte, gelangte er als Nachwuchstalent ans Wiener Burgtheater und an die Schaubühne Berlin. Das bedeutete aber auch, dass er mit Anfang zwanzig dem Druck unter Regisseuren wie Claus Peymann, George Tabori und Einar Schleef standhalten musste. Martin Brambach lebte über seine Verhältnisse und war schließlich bei drei Banken verschuldet. "Ich habe mit Konsum etwas kompensiert, das hatte bestimmt auch mit meinem Aufwachsen in der DDR zu tun", urteilt er rückblickend. Seit seinem sechsten Lebensjahr lebte der gebürtige Dresdner in Ostberlin. Mutter Heidi Brambach arbeitete als Kostümbildnerin genauso an der Volksbühne wie Vater Karlheinz Liefers als Regisseur. Das Berliner Theater wurde daher sein zweites Wohnzimmer. Mit zwölf Jahren entdeckte er durch Zufall, dass er gar nicht Liefers leiblicher Sohn ist. Und dass er Halbgeschwister hat - unter ihnen Jan Josef Liefers. Leben zwischen Ost und West Von seinem bewegten Leben zwischen Ost und West, spannenden Filmprojekten und inspirierenden Kollegen erzählt Martin Brambach in "Eins zu Eins. Der Talk" mit Stefan Parrisius.

7049 Hörer

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

9505 Hörer

23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Blue Monday Blue Monday Musik von Mocky, Portishead und The Velvet Underground Mit Judith Schnaubelt Das dritte "Moxtape Vol.III" vom kanadischen Multiinstrumentalisten Mocky ist mit 20 Minuten leider nur eine Schallplattenlänge lang, serviert aber zur blauen Stunde einen prächtigen Hipster-Cocktail an den Hotelpool: das entspannte Daisy Age-Feeling von De La Souls Hip Hop gemixt mit Jobims eleganten Bossa Nova-Grooves und Soulsänger Jamie Lidells Sexiness. Existenzialismus klingt aber anders als Mocky: Zwei Popsong-Klassiker wurden jetzt von Portishead bzw. Brian Eno herzzerfetzend neu interpretiert: Abbas "SOS" und Lou Reeds "I'm Set Free'". Letzteres im Original auf The Velvet Undergrounds drittem Album anno 1969. Darauf auch das wunderbare "Pale Blue Eyes". Außerdem: Sophisticated Dub-Electronica vom neuen Driftmachine-Album "Colliding Contours" aus Berlin. Tanzbare, entspannte Housemusic auf der Compilation "DJ Koze presents Pampa Vol.1" aus Hamburg. Und kosmische Musik von Juan Atkins & Moritz von Oswald auf "Borderland".

3802 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

9505 Hörer

00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt

618 Hörer

00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Bayerische Komponisten Peter Stangel: "Cabaret Voltaire", Suite (die taschenphilharmonie: Peter Stangel); Markus Schmitt: "echoi" (Felix Seiffert, Violoncello; Stefan Schulzki, Klavier); Tobias PM Schneid: "sacred landscapes" (ensemble trioLog münchen); Jan Müller-Wieland: Streichquartett (Keller-Quartett); Rudi Spring: Tango Nr. 4, op. 62 b (Così fan Tango); Rudi Spring: Tango Nr. 5, op. 67 (Maria Reiter, Akkordeon; Elisabeth Seitz, Hackbrett; Rudi Spring, Klavier); Hans Huyssen: "Zeitverlust" (Tanja Tetzlaff, Violoncello); Moritz Eggert: "Morphing" (Sofia Ahjoniemi, Akkordeon; Ensemble Schwerpunkt)

2436 Hörer

02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

9505 Hörer

02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Carl Maria von Weber: Messe solennelle Es-Dur (Krisztina Laki, Sopran; Marga Schiml, Alt; Josef Protschka, Tenor; Jan-Hendrik Rootering, Bass; Chor der Bamberger Symphoniker; Bamberger Symphoniker: Horst Stein); Johann Sebastian Bach: "Wachet auf, ruft uns die Stimme", BWV 645 (Angelika Nebel, Klavier); Dmitrij Schostakowitsch: Konzert c-Moll, op. 35 (Tobias Willner, Trompete; Anna Vinnitskaya, Klavier; Kremerata Baltica); Ludwig van Beethoven: Sonate B-Dur, op. 106 - "Hammerklavier-Sonate" (Dina Ugorskaja, Klavier)

2727 Hörer

04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

9505 Hörer

04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Heinrich Schütz: "Die Deutsche Litanei" (Udo Klotz, Viola da gamba; Matthias Nagel, Kontrabass; Annette Maisch, Orgelpositiv; Regensburger Kantorei: Christian Kroll); Franz Schubert: Zwölf Deutsche Tänze, D 790 (Alfred Brendel, Klavier); Ottorino Respighi: "Antiche danze ed arie", Suite Nr. 2 (Boston Symphony Orchestra: Seiji Ozawa); Felix Mendelssohn Bartholdy: Nocturne C-Dur, op. 24 (Zefiro: Alfredo Bernardini)

1221 Hörer

04.58 Uhr

 

 

Impressum

427 Hörer