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05.00 Uhr

 

 

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05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


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06.00 Uhr

 

 

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06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Imke Köhler Magazin am Morgen Gespräch mit Thomas Kreuzer, CSU-Fraktionschef, zur Klausur in Banz Gespräch mit Dr. Richard Knoche, Klimaforscher: Ist der viele Schnee ein Zeichen des Klimawandels? Neue Ausbildung für Psychotherapeuten? Wie Spahns Gesetzesentwurf bewertet wird Tiere im All In Memoriam Anita Augspurg - Unterwegs mit dem Verein für Fraueninteressen Die Presse mit Jeannette Winter Gedanken zum Tag von Reinhard Marx Ende der Welt von Michael Zametzer 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung


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08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Aktuelles Feuilleton Zuhause bei Cineasten Das Schicksal des Augsburger Wohnzimmer-Kinos "Liliom" Von Mario Kubina Best of Gespräch mit Svenja Böttcher zum 40-jährigen Bestehen des Max-Orphüls-Festivals Kindeswohl und Tierschutz Beitrag zur GG-Serie: Wie elastisch ist unsere Gesetzgebung? Von Christian Schiffer Die Welt im Ausnahmezustand Uraufführung von Beat Furrers Oper "Violetter Schnee" in Berlin Von Maria Ossowski Musik Randy Houser, "Magnolia" [Stoney Creek]


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09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Versailler Vertrag und politische Gewalt Der Versailler Vertrag Ende und Anfang einer Katastrophe Karl Liebknecht Sozialist und Antimilitarist Das Kalenderblatt 14.1.1690 Johann Christoph Denner entwickelt Klarinette Von Markus Mähner Der Versailler Vertrag - Ende und Anfang einer Katastrophe Autor: Thomas Morawetz / Regie: Sabine Kienhöfer Die Kampfhandlungen des Ersten Weltkriegs waren gerade erst ein gutes halbes Jahr eingestellt, doch schon standen wieder alliierte Truppen bereit, um nötigenfalls in Deutschland einzumarschieren. Ende Juni 1919 sollte die deutsche Delegation ultimativ die Bestimmungen des Versailler Vertrags unterzeichnen, anderenfalls würden die Alliierten die Unterschrift erzwingen. Als "unerträglich" hatte die deutsche Seite die vorgelegten Vertragsbedingungen zuvor bezeichnet. Jetzt gab sie nach. Die junge Weimarer Republik verlor mit dem Vertrag ein Siebtel ihres Gebiets samt Bevölkerung, verlor den Großteil der Handelsflotte, große Kohle- und Erzvorkommen. Die Höhe der Reparationen war noch nicht festgelegt, um nicht zu tief zu greifen. Dazu musste Deutschland radikal abrüsten und das Schlimmste für viele Deutsche: Deutschland wurde die Alleinschuld am Krieg zugesprochen. Ein großer Teil der Bevölkerung hatte den Frieden und die Republik immer mit einem zu Unrecht und völlig unerwartet verlorenen Krieg verbunden. Die wahren Umstände kannte fast niemand. Der Versailler Vertrag, der am 10. Januar 1920 in Kraft trat, war von Anfang an eine schwere Hypothek für die junge Weimarer Demokratie. Karl Liebknecht - Sozialist und Antimilitarist Autorin: Ulrike Beck / Regie: Sabine Kienhöfer Wer "Karl Liebknecht" erwähnt, nennt ihn meistens in einem Atemzug mit Rosa Luxemburg. Dennoch fehlt es nicht an Respekt für ihn und sein Lebenswerk. Jedes Jahr am 15. Januar legen Hunderte von Menschen rote Nelken, das Symbol der Arbeiterklasse auf sein Grab. Als tiefe Verbeugung vor einem Mann, der für seine Überzeugungen sein Leben geben musste. Wegen der von der SPD mitgetragenen militärischen Aufrüstung im Ersten Weltkrieg bricht er seine Fraktionsdisziplin. Er wird Mitglied der von Rosa Luxemburg gegründeten "Gruppe Internationale", die entschieden gegen den Krieg kämpft. Am 9. November 1918 ruft Liebknecht vor Tausenden von Menschen im Berliner Tiergarten eine "Freie Sozialistische Revolution" aus. Nur zwei Monate später - am 15. Januar 1919 wird er erschossen. Moderation: Michael Zametzer Redaktion. Thomas Morawetz


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10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

Die Bahn und die Pünktlichkeit Anrufsendung: Kochen mit Kohn - Warum Risotto glücklich macht Rufen Sie an: 0800/246 246 9 (kostenfrei) - im Studio: Christian Kohn Nah dran: Und wenn der Zug mal wieder ausfällt - die Bahn und die Pünktlichkeit Von Wolfram Schrag Fernsehtipp: Die Macht der Bauernlobby Robert Rollinger - der Kolumnist im Rollstuhl Wo blinde Menschen alleine Urlaub machen können Das AURA Hotel Saulgrub Moderation: Mathias Knappe 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung


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12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Hörerforum Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha


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13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Matthias Dänzer-Vanotti Magazin am Mittag


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13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * Hammelburger Pfarrer veranstaltet "Whisky-Exerzitien für Männer" *


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14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

radioReisen

Hidden Beautys Hidden Beautys Wenn sich ein zweiter Blick lohnt Sie sind nicht die touristischen Hot-Spots, aber aus diesem Grund lassen sich hier noch ganz andere Schätze entdecken, Geschichten hören. Nagoya und Livorno sind Städte, die die meisten Reisenden nur durchqueren - und die Reise zu den Wunderbäumen von Menorca wird nur für die Eingeweihten zu einer wahren Schatzsuche. Nagoya Die Wunderbäume von Menorca Kanäle, Kommunisten und große Küche Warum Livorno einen Zwischenstopp lohnt Moderation: David Mayonga Wiederholung vom Sonntag, 13.05 Uhr Nagoya Wenn nicht der neue Flughafen, Central Japan International Airport, so günstig im Land liegen würde, gäbe kaum einen Grund, Nagoya bei einer Japanreise zu besuchen. Das lässt zumindest der Blick in den Reiseführer vermuten. Aber Andreas Pehl ist Fan von Underdogs: gerade dort findet er immer wieder ganz besondere Orte und Menschen. Ob ihm das in Nagoya auch gelingt? Von Andreas Pehl Die Wunderbäume von Menorca Bäume, die es schaffen, auf einer flachen windigen Insel in die Höhe zu wachsen, haben Respekt verdient. Auf Menorca gibt es nicht viele davon. 16 stehen unter Schutz. Sie sind Zeugen der Inselgeschichte. Von Brigitte Kramer Kanäle, Kommunisten und große Küche Warum Livorno einen Zwischenstopp lohnt Viele kennen Livorno nur als Fährhafen auf dem Weg nach Sardinien und Korsika. Dabei hat die Stadt in der Toskana viel mehr zu bieten: Kanäle wie Venedig, kommunistische Denkmäler und eine Küche, die allein einen Zwischenstopp lohnt. Von Manfred Schuchmann


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15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Immergrün und Kerzenlicht Geschichte der Kerze Walrat, Unschlitt und Wachsschnäuzer Die Tanne Immergrün und vielbesungen Das Kalenderblatt 14.1.1690 Johann Christoph Denner entwickelt Klarinette Von Marius Mähner Geschichte der Kerze - Walrat, Unschlitt und Wachsschnäuzer Autorin: Regina Fanderl / Regie: Was wären Advent und Weihnachten ohne Kerzen? Unvorstellbar! Seit Wochen stapelt sich in den Kauf- und Einrichtungshäusern neben den allzeit bereit gehaltenen Haushaltskerzen die wichtigste und unentbehrlichste Deko in der "staadn Zeit". In allen Farben, Größen und Duftnoten - aus wertvollem Honigwachs oder preiswe rtem Paraffin hergestellt, verzaubern Kerzen unsere Wohnzimmer und sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Zum Deko-Objekt wurden sie allerdings erst im 20. Jahrhundert. In stromlosen Zeiten waren sie den Kirchen und Herrschaftshäusern vorbehalten. Die einfachen Leute mussten sich mit Kienspänen oder so genannten Unschlittkerzen aus Hammel - oder Rindertalg zufriedengeben, die grauenvoll stanken und obendrein heftig rußten. Auch der Walrat, eine fettige Substanz aus dem Kopf des Pottwales, war nicht wohlriechend. Die Knappen in den Silberbergwerken von Tirol bekamen Schnaps verabreicht, damit sie den Gestank des Talglichts ertrugen. Die Tanne - Immergrün und vielbesungen Autorin: Christiane Köhler / Regie: Christiane Klenz Nutzholz hat sie den Menschen bereits in der jüngeren Steinzeit geliefert. Aber auch in späteren Zeitaltern der Erdgeschichte stand sie, weil ihr Holz keine Harzkanäle durchzieht und Feuchtigkeit besser als andere Baumarten verträgt, bei Böttchern, Schnitzern und Schiffsbauern hoch im Kurs. Die Rede ist von Abies alba, der Weißtanne, aus deren Holz auch die Fundamente von Amsterdam und Rotterdam gebaut sind. Von der Fichte lässt sich der Nadelbaum, der über 500 Jahre alt und mehr als 50 Meter hoch werden kann, leicht mit einem Blick nach oben unterscheiden: die Krone einer Tanne ist flach ausladend wie ein Storchennest, die Fichte dagegen läuft pyramidenförmig spitz zu. Weil sie aber empfindlicher als jede andere Waldbaumart auf schwankendes Klima und verunreinigte Luft reagiert, hat die Tanne den Ruf einer "Mimose". Ein weiteres Problem: Gerade junge Tannen sind beim Rehwild höchst beliebt. Was hilft da ihre Stärke, gerade im Jugendstadium mit wenig Licht auszukommen? Nichts desto trotz besaß die immer-grüne Tanne schon bei den alten Germanen Kult- Bedeutung als "Mittwinterbaum", galt als Symbol von Lebenskraft und stetigem Wachstum. Um Götter und Geister gut zu stimmen, wurde der Mittwinterbaum mit Esswaren und anderen Geschenken behangen. Der geschmückte Tannenbaum - nicht nur zum Weihnachtsfest - hat also eine lange Tradition! Moderation: Redaktion: Thomas Morawetz


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16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Mirko Borsche, Grafikdesigner Stefan Parrisius im Gespräch mit Mirko Borsche, Grafikdesigner Wiederholung um 22.05 Uhr Er ist einer der kreativsten Grafikdesigner Deutschlands: Mirko Borsche zeichnet für das Layout des ZEIT-Magazins ebenso verantwortlich wie lange Jahre für die Zeitschrift NEON und das "jetzt"-Magazin der Süddeutschen Zeitung. Graffiti und Grafikdesign 1971 in Tegernsee geboren, entdeckt Mirko Borsche schon als Jugendlicher sein Faible fürs Zeichnen. Er taucht in die Münchner Graffiti-Szene ein. Nach der Schule führt ihn das Grafikdesign-Studium zunächst nach London, dann zurück nach Augsburg. Anschließend beginnt er seine berufliche Laufbahn in einer Werbeagentur. 1993 wird er "durch Zufall" Art Director beim "jetzt"-Magazin der SZ. Als das eingestellt wird, regt er die Zeitschrift NEON an. 2007 gründet er sein eigenes Grafikbüro und wird zugleich Art Director bei der ZEIT. Daneben entstehen in seinem Büro Konzepte für Corporate Design für Kultureinrichtungen und große Firmen. Turbulenter Alltag In "Eins zu Eins. Der Talk" mit Stefan Parrisius prüft Mirko Borsche, was in seinem Leben mehr Turbulenzen verursacht: sein Grafikdesignstudio oder seine lebhafte Patchwork-Familie mit drei Kindern sehr unterschiedlichen Alters aus drei Partnerschaften.


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17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Tilman Seiler Magazin am Abend Gespräch mit dem bayerischen Hotel- und Gaststättenverband: Wie umgehen mit "Hygiene-Pranger" von Foodwatch? Clevere Klamotten, was können sie inzwischen? 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr


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18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Magazin Neue Technik gegen Raser Deutschlands erster Strecken-Radar Zahnimplantate Warum Ärzte immer häufiger Keramik einsetzen Moderation: Stefan Geier


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18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin für Kinder Schluckauf bei Tieren - gibt's das? Von Katrin Stadler Buchtipp: Jutta Richter, "Frau Wolle und der Duft von Schokolade" Von Valentin Nowak


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18.53 Uhr

 

 

Bayern 2-Betthupferl

Gutenachtgeschichte für Kinder Kuscheltiere im Einsatz Von Anna Lott Erzählt von Lisa Wagner


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19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Aus Markus wird Tessa: Transidentität im Bayerischen Landtag Aus Markus wird Tessa: Transidentität im Bayerischen Landtag Mit Thomas Mehringer und Achim Bogdahn Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk


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20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Michail Bulgakow: Meister und Margarita(1/12) Meister und Margarita (1/12) Von Michail Bulgakow Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg Erzähler 1 - Michael Rotschopf Erzähler 2 - Manfred Zapatka Iwan - Milan Peschel Theaterprobe - Jeanette Spassova Theaterprobe - Samuel Finzi Woland - Thomas Thieme Berlioz - Jens Harzer Frau 1 - Margit Bendokat Komposition, Bearbeitung und Regie: Klaus Buhlert BR 2014 im Hörspiel Pool Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein "russischer Faust". Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302 b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich und werden von Romanbeginn an miteinander verschränkt. Nach etwa zweihundert Seiten tritt der Urheber des Romans im Roman auf: der Meister, ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302 b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. "Meister und Margarita" zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.


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21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

Theo.Logik

Frauen über alles Alles über Frauen - Frauen über alles! Ein persönlicher Rückblick. Frauen im Film. Von Friederike Weede Ein Spaziergang durch München. Unterwegs mit dem Verein für Fraueninteressen. Von Antje Dechert Frauenbund reloaded. Warum sich junge Frauen heute in katholischen Frauenverbänden engagieren. Von Elisabeth Tyroller Zuflucht vor häuslicher Gewalt. Aus dem Alltag eines Münchner Frauenhauses. Von Kristina Dumas Moderation: Wolfgang Küpper Am 19. Januar 1919 durften die Frauen in Deutschland zum ersten Mal wählen. Die gleichberechtigte politische Teilhabe hatte sich die Frauenbewegung, in der auch kirchliche Frauengruppen mitwirkten, lange erkämpfen müssen. Wie steht es 100 Jahre später um die Frauen? Trotz gleicher politischer Rechte sind die Frauen in der katholischen Kirche weit davon entfernt, gleichgestellt zu sein. Zwischen Staat und Kirche - wie fühlt es sich für katholische Frauen an, in zwei so unterschiedlichen Welten zu leben? Was denken junge Frauen, die sich heute im Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) engagieren? Der Bedarf nach Frauenhäusern und anderen Zufluchtsorten vor häuslicher Gewalt steigt. Laut dem Schlüssel der Istanbul-Konvention, die im Februar 2018 in Kraft getreten ist, fehlen bundesweit derzeit mehr als 14.600 Schutzplätze für Frauen. Theo.Logik berichtet vom Alltag in einem Münchner Frauenhaus.


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22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Mirko Borsche, Grafikdesigner Stefan Parrisius im Gespräch mit Mirko Borsche, Grafikdesigner Wiederholung von 16.05 Uhr Er ist einer der kreativsten Grafikdesigner Deutschlands: Mirko Borsche zeichnet für das Layout des ZEIT-Magazins ebenso verantwortlich wie lange Jahre für die Zeitschrift NEON und das "jetzt"-Magazin der Süddeutschen Zeitung. Graffiti und Grafikdesign 1971 in Tegernsee geboren, entdeckt Mirko Borsche schon als Jugendlicher sein Faible fürs Zeichnen. Er taucht in die Münchner Graffiti-Szene ein. Nach der Schule führt ihn das Grafikdesign-Studium zunächst nach London, dann zurück nach Augsburg. Anschließend beginnt er seine berufliche Laufbahn in einer Werbeagentur. 1993 wird er "durch Zufall" Art Director beim "jetzt"-Magazin der SZ. Als das eingestellt wird, regt er die Zeitschrift NEON an. 2007 gründet er sein eigenes Grafikbüro und wird zugleich Art Director bei der ZEIT. Daneben entstehen in seinem Büro Konzepte für Corporate Design für Kultureinrichtungen und große Firmen. Turbulenter Alltag In "Eins zu Eins. Der Talk" mit Stefan Parrisius prüft Mirko Borsche, was in seinem Leben mehr Turbulenzen verursacht: sein Grafikdesignstudio oder seine lebhafte Patchwork-Familie mit drei Kindern sehr unterschiedlichen Alters aus drei Partnerschaften.


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23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Ralf Summer Blue Monday Musik von Nils Frahm, Haruomi Hosono und Unknown Mortal Orchestra Jahresanfang heisst immer: Platten entdecken, die im vergangenen Jahr untergegangen sind. Wie z.B das Digital-Album "SB-06" vom Unknown Mortal Orchestra (instrumental), das Heiligabend auf Soundcloud aufploppte (die meisten "SB"-Mini-Alben des Neuseeländers gibt's inzwischen auch zu kaufen). Ende 2018 erschien der Soundtrack des herrlichen Cannes-Gewinner-Films "Shoplifters - Familienbande" - er stammt von Haruomi Hosono (Yellow Magic Orchestra). Der Zündfunk präsentiert das Konzert des Pianisten Nils Frahm im Februar in Erlangen - zur Tour erscheint die "Spells" EP des Berliners. Außerdem dabei: Big Joanie (die Album der Woche-Band), Ramzi (Kanada), Viola Klein (Köln), Sound Voyage (München) und US-Songwriter Angelo de Augustine.


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00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 15.1.1990 - Rochus Dedler geboren


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00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Bayerische Komponisten Wilhelm Killmayer: Acht Bagatellen (Nicolas Altstaedt, Violoncello; José Gallardo, Klavier); Hans Werner Henze: "Royal Winter Music I" (Stephan Stiens, Gitarre); Werner Egk: "Die Nachtigall" (Harald Christian, Ludwig Hornung, Violine; Ludwig Schmalhofer, Viola; Hartmut Tröndle, Violoncello); Günter Bialas: Lamento, vier Intermezzi und Marsch (Siegfried Mauser, Klavier); Harald Genzmer: Bläserquintett (Hindemith Quintett)


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02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Paul Dukas: Symphonie C-Dur (Orchestre de la Suisse Romande: Armin Jordan); Pietro Locatelli: Concerto grosso Es-Dur, op. 7, Nr. 6 - "Il pianto d'Arianna" (Andrea Keller, Violine; Concerto Köln); Joachim Raff: Klavierkonzert c-Moll, op. 185 (Jean-François Antonioli, Klavier; Orchestre de Chambre de Lausanne: Lawrence Foster); Franz Anton Hoffmeister: Sinfonia concertante B-Dur (Dieter Klöcker, Klarinette; Karl-Otto Hartmann, Fagott; Academy of St.Martin-in-the-Fields: Iona Brown)


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04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Sergej Rachmaninow: "Fürst Rostislaw" (Staatliches Akademisches Sinfonieorchester der UdSSR: Jewgenij Swetlanow); Jean-Philippe Rameau: "Naïs", Suite (Orchestra of the Eighteenth Century: Frans Brüggen); Claude Debussy: Marche écossaise sur un thème populaire (Orchestre National de l'ORTF: Jean Martinon)


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04.58 Uhr

 

 

Impressum


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