Jetzt läuft auf Bayern 2:

radioWelt

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

3873 Hörer

05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Nora Kaltenbeck Volksmusik und Informationen mit Nora Kaltenbeck Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus der Region und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. Denn Heimat ist das Hier und Heute. Heimat ist der Ort, wo die Menschen in vertrautem Umfeld leben und auch die eine oder andere Überraschung erleben. 6.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (nur in BR Heimat)

372 Hörer

06.45 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften Heute: Evangelisch-methodistische Kirche

458 Hörer

07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

3873 Hörer

07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin Wumme und die böse Hausmeisterin Ab 5 Jahren Hörspiel von Ernestine Koch Mit Christine Ostermayer, Herbert Bötticher und Regine Hackethal Regie: Jan Alverdes BR 1971 7.30 Sonntagshuhn - "Kikeriki" von Carola Zinner Die kleine Äffin und das Krokodil Von Heinz Janisch mit Thomas Loibl / Leute Von Günter Kunert mit Wolfgang Hinze / G'schichten vom Victor (8): Zirkusluft Von Ingrid Kellner mit Bettina Mittendorfer

3138 Hörer

08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

3873 Hörer

08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Priester und Künstler Sieger Köder Er zählt zu den bekanntesten deutschen Malern christlicher Kunst des 20. Jahrhunderts, der katholische Priester und Künstler Sieger Köder. Seine religiösen Werke sind in zahlreichen Kirchen zu bewundern und kaum ein Lehrbuch des modernen Religionsunterrichts kommt ohne seine kraftvollen und farbgewaltigen Bilder aus. Noch 2010 hatte Sieger Köder in der St. Clemenskirche im Allgäu ein großes Gemälde geschaffen. Ein Ereignis für das 1200-Seelen-Dorf Primisweiler bei Wangen im Allgäu. Gemalt hat Sieger Köder das Clemensbild in seinem Atelier in Wasseralfingen, einem Stadtbezirk Aalens, am Fuße des Braunenbergs im Nordosten der Schwäbischen Alb. Schwäbisch und vor allem katholisch sind Köders Wurzeln. In der katholischen Kleinstadt Wasseralfingen wurde Sieger Köder 1925 geboren. Seine Familie lebte in bescheidenen Verhältnissen. Die so genannte Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 war für den damals 8-Jährigen ein einschneidendes Erlebnis, denn die Ereignisse im fernen Berlin veränderten auch das beschauliche schwäbische Idyll. Doch die Köders blieben im Nationalsozialismus ihren politischen Vorstellungen treu. Eine große Hilfe war ihnen in dieser Zeit die katholische Kirche und ihr Glaube. Von 1931 bis 1935 besuchte Sieger Köder die Volksschule in Wasseralfingen, danach bis 1943 das Gymnasium in Ellwangen. Unendlich viele Bilder hat Sieger Köder in seinem Leben gemalt. Meist waren es religiöse Themen, aber nicht nur: an seinem 80. Geburtstag wurden zahlreiche Landschaftsbilder für eine Ausstellung zusammengetragen. Zu seinem 85. Geburtstag, am 3. Januar 2010, organisierten seine Freunde in seiner Heimatstadt Aalen eine große Ausstellung mit dem Titel "Narren, Clowns und Harlekine". Am 9. Februar 2015 ist Sieger Köder gestorben. Daniel Knopp erinnert an den Priester und Künstler mit einer Wiederholung einer Sendung aus dem Jahr 2011.

545 Hörer

08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Wieviel Mama steckt im Mann? Die evangelische Kirche streitet seit geraumer Zeit darüber: Was ist Familie? Keine leichte Frage, denn alte Rollenbilder verwischen zusehends: Frauen sind längst nicht mehr "nur" Mutter und Hausfrau, Männer sind längst nicht mehr nur Alleinernährer und harte Kerle. Sie sind Ernährer, Spielgefährte, Tröster, Vorleser, Ansprechpartner für Erzieher und Lehrer, sie kleben Pflaster, kochen Kartoffelbrei, wechseln Windeln und erklären die Welt. Andererseits erklimmen sie die Karriereleiter, bauen Hochhäuser, programmieren Computer, fliegen Flugzeuge oder leiten Vorstandsetagen. Sie leben - wie Frauen - zunehmend mit der Doppelbelastung von Kind und Karriere und leiden zugleich unter klassischen Klischeezuschreibungen, unter stereotypen Eigenschaften, die traditionell als typisch männlich gelten: Männer sind gewalttätig, triebgesteuert, hartherzig. Anthropologen sprechen von einer "negativen Andrologie", die uns kulturell in den Köpfen sitzt. Die positive Blaupause dieser angeblich männlichen Züge lebt der Mann von heute in seiner Freizeit aus, wenn er mit nacktem Oberkörper über dem Grill schwitzt, die Grillzange im Anschlag, wenn er im Stadion Schlachtgesänge grölt oder im Klettersteig seine Ängste besiegt oder wenn er im heimischen Garten mit Axt und Kettensäge die Wildnis bändigt. Wann ist der Mann ein Mann? Zwischen all diesen Gegensätzen müssen sich Männer von heute neu definieren. Wie erleben sie diese Identitätssuche und wo finden sie Anknüpfungspunkte für ein neues, facettenreicheres Bild von Männlichkeit? Gibt es auch in der Bibel, auch in der christlichen Tradition Identifikationsmöglichkeiten für den "neuen Mann"? Gerade die Kirche muss darauf Antworten finden, wenn sie nicht auch die letzten männlichen Stimmen im Chor verlieren möchte. Friederike Weede sammelt Beiträge zur Männerspiritualität.

738 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6920 Hörer

09.05 Uhr

 

 

radioReisen

Sesam, öffne Dich! Unterwegs in fremden Ländern und Kulturen Peking Kaiserpalast: Die Verbotene Stadt / Topkapi Serail Istanbul / Die Templer auf Mallorca / Vatikanisches Geheimarchiv Moderation: Margot Litten Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr Sakrale Stätten, verbotene Orte - sie haben Imperien und Kulturen überdauert. Mythen und Legenden ranken sich um sie, bis heute. In den radioReisen erzählen wir Geschichte und Geschichten über die Verbotene Stadt in Peking, über den Harem im Topkapi Palast in Istanbul, über das Vatikanische Geheimarchiv und über den Templerorden auf Mallorca. Ein Sesam öffne Dich also - zu dem Sie Margot Litten begrüßt.

1367 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6920 Hörer

10.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Aufzüge Feuilletonistische Seitenblicke "Aufzüge" Moderation: Gregor Hoppe Wiederholung um 17.05 Uhr Sie sind die Sinnbilder glanzvollen Aufstiegs oder rascher Niederfahrt - Aufzüge, Fahrstühle, Lifte. Aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, entwickeln sie in unseren Geschichten der heutigen Beilage noch ganz andere Funktionen. Die Sonntagsbeilage aus der Liftkabine mit Beiträgen von Vladimir Nabokov, Thomas Mann, Jochen Weeber, Gregor Hoppe, Winston Churchill und Jan Weiler.

1190 Hörer

11.00 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Udo Wachtveitl liest Friedrich Anis Krimi(1/5) "Der namenlose Tag" Friedrich Ani, erfolgreicher und preisgekrönter Autor sensibler Kriminalgeschichten, schickt einen neuen Ermittler durch Münchens Straßen Tatort-Kommissar Udo Wachtveitl liest Fast zwanzigmal schickte Friedrich Ani seinen berühmten Kommissar Tabor Süden vom Vermissten-Dezernat durch die Straßen der bayerischen Landeshauptstadt. Viermal wurde er dafür mit dem Deutschen Krimi-Preis geehrt. Dann erfand er mit Polonius Fischer einen Mönch als Ermittler und mit Jonas Vogel einen blinden Polizisten und dessen Sohn Max in der Mordkommission. Nun tritt Jakob Franck auf den Plan: wieder ein Einzelgänger, seit kurzem pensioniert und allein mit den Geistern der Vergangenheit. Alle Krimis von Friedrich Ani sind gefärbt von dieser Stimmung aus Stille, Sprachlosigkeit, Einsamkeit, melancholietrunkener Düsternis und haben ein aktuelles Thema. "Der Kriminalroman zwingt zum Hinschauen in die Gegenwart, das Drama des in seinem Lebenszimmer gefangenen Menschen gelingt mir mit dem Krimi am besten, ohne dass es mir auf Mord und Totschlag und spektakuläre Plots ankäme. In meinen Krimis bestimmen die Langsamkeit und das Schweigen den Handlungsablauf, wobei ein gewisses Maß an genreüblicher Spannung unerlässlich bleiben muss", sagt Friedrich Ani und beginnt - jetzt bei Suhrkamp - mit dem Rentner Jakob Franck eine neue Krimi-Reihe. Francks Leben im Ruhestand, jenseits der Toten, misslingt, wie könnte es anders sein. Ein alter Fall holt ihn ein, als das Telefon klingelt, sich ein Mann namens Ludwig Winther meldet, später in Francks Wohnung auftaucht und endlich wissen will, ob sich seine Tochter vor Jahren wirklich das Leben nahm, oder ob ihr Mörder noch auf freiem Fuß ist. Damit beginnt Jakob Francks Recherche nach langer Zeit erneut und führt tief in die Abgründe einer Familie und der Gesellschaft. Udo Wachtveitl alias Tatort-Kommissar Franz Leitmayr, liest für die Koproduktion von Hessischem und Bayerischem Rundfunk mit dem Osterwold-Verlag. Das Hörbuch erscheint zeitgleich mit dem Roman am 10. August. "radioTexte - Das offene Buch", die Lesung am Sonntagvormittag auf Bayern 2, sendet ab 2. August fünf Folgen mit Udo Wachtveitl und dem vielfach preisgekrönten Münchner Autor Friedrich Ani als Gast im Studio. Moderation: Cornelia Zetzsche.

774 Hörer

11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Heimatsound

221 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

3873 Hörer

12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Vordenker in Bayern Vordenker in Bayern Denken, planen und spinnen für die Zukunft Von Reinhard Knodt Wer macht sich in Bayern Gedanken über die Zukunft? Wer gibt die große Richtung vor? Welche Werte, welche Philosophie liegt diesen Entwürfen zugrunde und gibt es Utopien für unser Leben in den nächsten fünfzig Jahren? Reinhard Knodt spricht mit Menschen die die Zukunft unseres Landes beeinflussen, die Ideen und Konzepte haben oder daran arbeiten. Ein Islamwissenschaftler und eine Architektin, ein Verkehrsplaner und eine Politologin, ein Unternehmenstrainer, der die Megatrends im Auge hat und ein Solarunternehmer. Sogar ein Institut für Zukunftsforschung gibt es in München und ein Zukunftslabor, in dem Künstler und Techniker zusammen an der fernsten Zukunft bauen. Zuletzt geraten wir an einen streng geheimen Ort in einer ehemaligen Fabrik, an dem es neuerdings sogar "Zukunftsmusik" zu hören gibt. Ein Feature über Zukunft, Werte und Visionen. (Wiederholung vom 22.06.2014)

1344 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

3873 Hörer

13.05 Uhr

 

 

Weitwinkel

Reportage vom Land

706 Hörer

13.30 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

Gunther Plüschow, der Flieger von Tsingtau Im eisigen Rico-See zu Füßen des Gletschers Perito Moreno endete sein letzter Flug. Gunther Plüschow ertrank am 28. Januar 1931, als sein "Silberkondor" wegen eines technischen Defektes abstürzte. Der 1886 geborene Münchner, der mit 10 Jahren als Kadett in den Dienst der Kaiserlichen Flotte eintrat, hatte ein abenteuerliches Leben hinter sich. Zunächst Leutnant auf einem Kriegsschiff kam Gunther Plüschow nach seiner Ausbildung zum Militärflieger in die deutsche Festung Tsingtau nach China. Wie er sich dort heldenhaft bewährte und mit einer halsbrecherischen Flucht über Japan, USA, Gibraltar und Holland das eigene Leben rettete, erzählte er in seinem 1916 veröffentlichten Buch "Die Abenteuer des Fliegers von Tsingtau". Nach dem Ersten Weltkrieg schlug sich Plüschow zunächst als Kinoansager, Autoverkäufer und Handelsmatrose durch. Doch mit Hilfe von Spendengeldern konnte er einen Segelkutter und ein Wasserflugzeug erwerben, um sich einen Traum zu verwirklichen: den äußersten Süden der Anden zu erkunden. Im November 1928 überflog Plüschow als erster Mensch Feuerland. Die Einheimischen feierten ihn wie einen Helden. Mit Fotos, Dokumentar-Filmen und dem 1929 veröffentlichten Buch "Silberkondor über Feuerland" machte er die atemberaubenden Gletscherwelten Argentiniens und Chiles bekannt. Justina Schreiber erinnert an einen Flugpionier.

908 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6920 Hörer

14.05 Uhr

 

 

musikWelt

963 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Hörspiel

Ernst Jandl: "szenen aus dem wirklichen leben" Zum 90. Geburtstag von Ernst Jandl. Der Text "szenen aus dem wirklichen leben" war von Jandl für das Nachtstudio der Wiener Festwochen 1966 eher zusammengesetzt als geschrieben worden. Fast 25 Jahre später sichtete Jandl seine poetischen Texte mit dem Blick auf das Thema "Beziehungen zwischen Mann und Frau" und wählte 19 Einheiten als Fertigteile, vorwiegend Sprechgedichte oder Teile von solchen. "Es sollte eine Art Kurzoper im Geiste von Eric Satie werden", schreibt Ernst Jandl dazu, "und keiner war dafür geeigneter als der Wiener Komponist Ernst Kölz." Über seine Komposition sagt Ernst Kölz: "Es handelt sich nicht um Vertonung im herkömmlichen Sinn, sondern um eine musikalische Akzentuierung des Textes, um klangliche und rhythmische Interpretation der Dichtung." Ernst Jandl, geb. am 1. August 1925 in Wien, gest. am 9. Mai 2000 ebenda. Lyriker, Lehrer und Dozent für neue Dichtung, freischaffender Autor experimenteller Literatur und Hörspielmacher. Auszeichnungen u.a. Hörspielpreis der Kriegsblinden 1968 (für Fünf Mann Menschen, gemeinsam mit Friederike Mayröcker). BR-Hörspiele u.a. jandls dilemma (1992), 13 radiophone texte & das röcheln der mona lisa (1970).

2757 Hörer

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

3873 Hörer

16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Brigitta Rambeck, Kulturschaffende Kunst ist ihr Lebenselixier, seit ihrer frühesten Kindheit. "Ihr" Schwabing hat sie schreibend und malend erobert - beide sind einander verfallen: das Münchner Szeneviertel ihr und sie ihm. Dort spinnt Brigitta Rambeck ihr Kulturnetz und bringt Künstler an einen Tisch, nicht nur als Leiterin des geschichtsträchtigen sogenannten "Seerosen Kreises".

5752 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

3873 Hörer

17.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Aufzüge Feuilletonistische Seitenblicke "Aufzüge" Moderation: Gregor Hoppe Wiederholung von 10.05 Uhr Sie sind die Sinnbilder glanzvollen Aufstiegs oder rascher Niederfahrt - Aufzüge, Fahrstühle, Lifte. Aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, entwickeln sie in unseren Geschichten der heutigen Beilage noch ganz andere Funktionen. Die Sonntagsbeilage aus der Liftkabine mit Beiträgen von Vladimir Nabokov, Thomas Mann, Jochen Weeber, Gregor Hoppe, Winston Churchill und Jan Weiler.

1190 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

3873 Hörer

18.05 Uhr

 

 

Das aktuelle Feuilleton

28 Hörer

18.30 Uhr

 

 

Festspielcafé

Nibelungen-Festspiele Worms Christoph Leibold im Gespräch mit Autor Albert Ostermeier und Regisseur Nico Hofmann.

23 Hörer

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6920 Hörer

19.05 Uhr

 

 

Bayern 2-radioMusik

348 Hörer

19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Klassik, Pop und Jazz - Selbst gemacht! Konzertante Blasmusik

710 Hörer

20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6920 Hörer

20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Michael Ballhaus zum 80. Geburtstag Sein erstes Bild aufgenommen hat er mit einer Agfa Box, einem einfachen quadratischen Kasten, der weniger als zehn Mark kostete. Das war 1948 in Unterfranken, auf dem Schloss Wetzhausen, wo seine Eltern ein Domizil für ihr Fränkisches Theater sowie ihre wilde Schauspieler-Kommune gefunden hatten. Michael Ballhaus war damals zwölf Jahre alt. Er sieht das Foto des Schlosses noch heute vor sich, mit dem Torbogen, dem alten Innenhof und dem viergeschossigen Erker. Geboren wurde der weltberühmte Kameramann 1935 in Berlin. Seine Kindheit verbrachte er in Coburg, seine Jugend in Wetzhausen. Als er 18 war, bekam er durch seinen Vater die Gelegenheit, zum ersten Mal in seinem Leben bei einem Filmdreh dabei zu sein: Er konnte Max Ophüls in München beim Inszenieren der Zirkusszenen für "Lola Montez" zuschauen. Bald arbeitete er selbst als Kameramann, zuerst beim SWR in Baden-Baden, dann für Rainer Werner Fassbinder und ab Mitte der achtziger Jahre für Regisseure wie Martin Scorsese, Francis Ford Coppola, Robert Redford und Wolfgang Petersen. Im Bayerischen Feuilleton erzählt Michael Ballhaus von seiner Zeit in Franken, von seiner Zusammenarbeit mit Fassbinder in München - und wie er dann den Sprung in die USA schaffte. Er, ein Augenmensch par excellence, spricht auch über den unaufhaltsam fortschreitenden Verlust seiner Sehkraft. Moritz Holfelder hat Michael Ballhaus in seiner Wohnung in Berlin getroffen, aber auch die Plätze seiner Kindheit und Jugend aufgesucht. Das von den Eltern gegründete Fränkische Theater gibt es heute noch, nur ein paar Kilometer von Wetzhausen entfernt auf Schloss Maßbach. Geleitet wird es von Ballhaus' Nichte Anne Maar, der Tochter von Kinderbuchautor Paul Maar. Am 5. August 2015 wird Michael Ballhaus 80 Jahre alt.

1298 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6920 Hörer

21.05 Uhr

 

 

radioMitschnitt

40. Bardentreffen Nürnberg(1/4) "40 Jahre Lieder von Welt" Live-Schaltungen zum Hauptmarkt und zur Katharinenruine Musik von Stephan Eicher und die Automaten, Fanfare Ciocarlia, Sväng sowie Live-Schaltungen zu Los de Abajo und Bratsch Mit Roland Kunz Teil 2: Sonntag, 9. August 2015, 21.05 Uhr "40 Jahre Lieder der Welt" lautet das Motto des diesjährigen 40. Bardentreffens. Zum Jubiläum machen Stadt Nürnberg und der Hauptsponsor dem Publikum ein Geschenk: Bereits am Vorabend des traditionellen Festivals wird mit dem Schweizer Stephan Eicher ein Kreativmusiker auftreten, der mit seinem "Automaten-Projekt" Erstaunliches auf die Bühne bringt - über raffinierte mechanische Konstruktionen läßt er Instrumente "wie von Geisterhand" spielen und baut ihre einzelnen Parts zu funktionierenden Songs zusammen. Die 12-köpfige rumänische Dorf-Blaskapelle Fanfare Ciocãrlia reist seit über 20 Jahren mit präzise und aberwitzig schnell gespielter Gypsy-Brass-Musik um die Welt; nun gastiert sie ein zweites Mal beim Bardentreffen. Auch die World-Music-Award-Gewinner "Los de Abajo" wurden nach 13 Jahren wieder eingeladen. Damals wie heute wirken Cumbia-Rap und Salsa-Punk der Mexikaner absolut elektrisierend und werden in einer Direktschaltung live in der Sendung erleben zu sein. Auch in diesem Jahr ist die erste von insgesamt vier Sendungen zum Bardentreffen 2015 als Live-Sendung konzipiert und wird mit der französischen Formation "Bratsch" einen weiteren Live-Act durchschalten. Damit werden die Bayern2-HörerInnen Zeugen des Endes einer Ära: "Bratsch" beenden in Nürnberg ihre über 40jährige Erfolgs-Geschichte. "Wie ein Marathon ist es, ein ganzes Konzert auf diesen Mundharmonikas zu geben", so die vier Finnen des Ensembles " Sväng",das schon 2008 beim Bardentreffen für Furore sorgte....und 2015 an jenen Erfolg anknüpfen möchte.

794 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6920 Hörer

22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

Über den zweiten Sommer der virtuellen Realität Anfang der 90er Jahre erlebt die virtuelle Realität ihren ersten Sommer. Magazine sind voll mit Artikeln zum Thema "Cyber-Sex", in Anzeigen werden klobige Virtual Reality-Helme angepriesen, der Datenhandschuh gilt als modisches Nerd-Accessoire und im Kino läuft dazu "Der Rasenmähermann", ein Science-Fiction-Film, in dem aus einem einfältigen Gärtner durch gehirnstimulierende Substanzen und virtuelle Realität ein Mann mit telekinetische und telepathische Fähigkeitenwird. Nur wenige Jahre später platzt der Traum von der virtuellen Realität. Die Helme entpuppen sich als zu schwer und als zu teuer, die virtuelle Realität besteht aufgrund der schwachen Rechner zudem nur aus matschigen Pixeltexturen, außerdem wird einem Teil der Nutzer schlecht, sobald sie sich in den digitale erzeugten Welten umsehen möchten. Fast zwei Jahrzehnte passiert nichts - dann baut der 19-jährige Design-Student Palmer Luckey aus Smartphonetechnik die "Oculus Rift", eine Virtual-Reality-Brille, die die Techjournalisten dieser Welt in helle Aufregung versetzt. Palmer Luckey hat der virtuellen Realität zu einem Comeback verholfen, große Unternehmen arbeiten längst an eigenen Virtual-Reality-Brillen, Programmierer, Künstler und Gamedesigner überbieten sich mit unterhaltsamen, skurrilen und manchmal befremdlichen Anwendungen für die neue Technologie. Liegen wir also bald auf einem Holodeck à la Star Trek und trinken virtuelle Cocktails mit Schirmchen im Glas? Der Zündfunk Generator auf Bayern 2 hat sich im Cyberspace umgesehen und fragt, ob die virtuelle Realität auch die wirkliche Realität besser machen kann.Wiederholung vom 16.11.2014

892 Hörer

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6920 Hörer

23.05 Uhr

 

 

ARD Radiofestival: Nachtmix

Mehmets Schollplatten Mehmets Schollplatten Mit Achim Bogdahn und Mehmet Scholl (wird bundesweit auch im ARD-Radiofestival in DAB+ Bayern 2 Nord übertragen) Jeder erste Sonntag im Monat gehört im Nachtmix Mehmet Scholl und Achim Bogdahn. Der ARD-Fußballkommentator und Ex-Profi Mehmet Scholl ist ausgewiesener Indie-Rock-Fan und spricht mit Nachtmix-Moderator Achim Bogdahn über Musik und aktuellen Fußball. Man spielt sich auch musikalisch die Bälle zu. Wichtig in dieser monatlichen Reihe sind aber auch die wechselnden Orte, an denen die einzelnen Sendungen aufgenommen werden. Scholl und Bogdahn waren schon im Münchner Olympiastadion und auf dem "Alten Peter" (dem ehemaligen Rathausturm), in einer Regensburger WG oder im Taxi durch die Großstadt unterwegs - die zufällig auftauchenden Passanten werden Teil der Sendung, indem sie von den Moderatoren angesprochen werden.

0 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6920 Hörer

00.05 Uhr

 

 

Nachtsession

Einmal um die ganze Welt Einmal um die ganze Welt Ein globaler Mix Mit Jay Rutledge Heute gibt's eine Tour de Force zwischen Dorfkneipe und Clubnacht. Statt stilistischer Reinheitsgebote springen wir durch globale Parallelwelten und lassen den Ungleichzeitigkeiten der Welt freien Lauf. Von Limas Bassmusik bis hin zu Jazzimprovisationen auf den Dächern Bamakos in Mali. Von Old School Electro aus Beirut über mexikanische Folksongs bis hin zu verstörend schönem Indiepop aus Buenos Aires. In zwei Stunden Nachtsession erwaten Sie Dom La Nena, Toto La Momposina, Dengue Dengue Dengue, den Polyversal Souls, Omar Souleyman, Ballake Sissoko & Vincent Segal oder Lila Downs.

1838 Hörer

02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6920 Hörer

02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Frédéric Chopin: Klavierkonzert f-Moll, op. 21 (Mari Kodama, Klavier; Russisches Nationalorchester: Kent Nagano); Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade B-Dur, KV 361(Enno Senft, Kontrabass; Bläsersolisten des Chamber Orchestra of Europe); Edvard Grieg: Symphonie c-Moll (WDR Sinfonieorchester Köln: Eivind Aadland)

2450 Hörer

04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6920 Hörer

04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Ludwig van Beethoven: Streichquartett A-Dur, op. 18, Nr. 5 (Artemis Quartett); Georg Friedrich Händel: "Wassermusik", Suite Nr. 2 D-Dur und Suite Nr. 3 G-Dur (The English Concert: Trevor Pinnock)

1075 Hörer

04.58 Uhr

 

 

Impressum

414 Hörer