Jetzt läuft auf Bayern 2:

radioWissen am Nachmittag

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2797 Hörer

05.03 Uhr

 

 

Heimatspiegel

Volksmusik und Informationen 6.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

2292 Hörer

06.30 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften 6.30 Jehovas Zeugen in Deutschland 6.45 Neuapostolische Kirche

427 Hörer

07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2797 Hörer

07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Mit Ohrengeschichten und Sonntagshuhn 7.05 Ohrengeschichten Der Geräuschehändler und die Reisekrähen Von Kathi Roman mit Markus Friesenegger 7.30 Sonntagshuhn Nikolaus und Nikomaus Von Kika mit Oliver Nägele / Die unsinkbaren Drei: Adventskalenderautomat Von Wilhelm Nünnerich Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge

2638 Hörer

08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2797 Hörer

08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Aus Nächstenliebe ins Elend Aus Nächstenliebe ins Elend Eine Familie in Johannesburg gibt viel auf, um alles zu verändern Von Kerstin Welter "You have to be the change you want to see in the world" - das heißt: Sei die Veränderung, die Du in der Welt zu sehen wünscht - dieses Zitat von Mahatma Gandhi ist für die Familie Branken zum Motto geworden. Vor zwei Jahren hat sie ihr Leben auf den Kopf gestellt und den beschaulichen Vorort mit einem unberechenbaren Problemviertel getauscht. Vater Nigel, seine Frau Trish und sechs Kinder sind nicht nur aus dem riesigen Haus mit Garten und Pool aus- und in eine enge Drei-Zimmer-Wohnung im Hochhaus eingezogen. Sie haben auch ihren Alltag umgestellt: was für die anderen Bewohner im Bezirk Hillbrow recht ist, sollte von nun an auch für die Brankens gut genug sein. Das heißt: Keine regelmäßigen Restaurantbesuche oder Kinoabende, keine private Schule oder Krankenversicherung mehr. Klamotten und Bettzeug flicken, statt neu kaufen. Raus aus einem typischen 'weißen' hinein in ein typisches 'schwarzes' Leben in Südafrika. Der Anstoß dazu kam für die christlich gläubige Familie aus der Bergpredigt im Matthäus-Evangelium. Deren Grundprinzip, die Feindesliebe, nimmt Vater Nigel gern wörtlich - kaum in Hillbrow angekommen, wurde er überfallen. Statt von da an ängstlich in der Wohnung zu bleiben, trommelte er ein paar Leute zusammen und verteilte an der Stelle des Überfalls Essen an die Armen. "Liebe säen, wo Gewalt herrschte" sagt Nigel. Das funktioniert - auch deswegen, weil die Brankens nicht allein sind. Immer wieder helfen Freiwillige bei ihren Hilfsaktionen im Viertel mit. Zum Beispiel der deutsche Pfarrer der evangelischen Gemeinde von nebenan. Oder die Hausverwalterin ihres Wohnblocks. Fast jeder im Viertel kennt diese acht Weißen, die sich weigern, soziales Elend als unveränderlich hinzunehmen. Trotzdem müssen sie jeden Tag aufs Neue gegen Verzweiflung, Gewalt und Verbitterung ankämpfen. Aufgeben und zurück in ihr altes Leben zu gehen, das kommt für sie aber nicht in Frage. Denn die Risse in ihrem früheren Welt- und Glaubensbild sind einfach zu groß. Und es gibt einfach zu viel zu tun.

492 Hörer

08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Frieden schaffen ohne Waffen Frieden schaffen ohne Waffen Das Ende einer Vision? Von Christina Fuchs "Viele teilen die Einschätzung, die Welt sei eine andere geworden und der internationale Terrorismus schaffe eine völlig neue friedenspolitische Situation...", - heißt es im Vorwort zur Schrift Friedensethik in der Bewährung, die im September 2001 von der Evangelischen Kirche Deutschland veröffentlicht wurde. Die Worte wirken heute aktueller denn je. Die öffentliche Diskussion um deutsche Waffenlieferungen in den Nordirak haben gezeigt, dass das Leitbild christlicher Friedensethik - der "gerechte Friede" - nicht mehr so handlungsweisend scheint, wie das die Kirchen in der DDR und der alten BRD auf der Ökumenischen Versammlung für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung von 1988 mit der Abkehr vom Gedanken des 'gerechten Krieges' postuliert haben. Damals setzte sich der DDR-Pfarrer Joachim Gauck für "ein engagiertes Wirken der Christen in der Gesellschaft" ein - gemeint war ein unter allen Umständen friedliches Wirken. Heute, als Bundespräsident, fordert Gauck, dass Deutschland seine Zurückhaltung ablegen und nötigenfalls auch "zu den Waffen greifen" solle. Mit dieser Aussage befeuert er die friedensethische Diskussion innerhalb der Kirchen. Ein Paradigmenwechsel vollzieht sich in Politik und Religion. Waffengewalt ist für viele Kirchenvertreter nicht mehr "undenkbar" sondern "ultima ratio" - also das letzte Mittel für den äußersten Notfall. Wann dieser Notfall eintritt, auch darüber gehen die christlichen Meinungen auseinander. Ist unter den neuen Herausforderungen, die der Terror an die Weltgemeinschaft stellt, eine politische Lösung ohne Waffen überhaupt noch vermittelbar? Müssen sich christliche Pazifisten den Vorwurf gefallen lassen, "weltfremde Spinner" zu sein oder ist es gerade Aufgabe der Kirchen für eine waffenlose Konfliktlösung einzustehen? Eine schwierige friedensethische Debatte ohne eindeutige Lösung - aber mit einer Vielzahl unterschiedlicher Stimmen. Christina Fuchs hat sie gesammelt.

665 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

5175 Hörer

09.05 Uhr

 

 

radioReisen

Die Macht der Nacht Unterwegs in fremden Ländern und Kulturen Kanada / Jasper Nationalpark / Alaska / Der Highway nach Deadhorse / Tiefsee / La Palma / Sternwarte Moderation: Margot Litten Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr Ausgewählte Beiträge Durch Raum und Zeit surfen wir heute in den radioReisen - wir greifen nach den Sternen in einem der größten Sternenlicht-Reservate der Welt in den Rocky Mountains, erleben Sternstunden auf der Kanareninsel La Palma, begleiten einen Trucker durch die Dunkelheit Alaskas bis ans Polarmeer, und wir tauchen ab in die tiefsten Tiefen, auf den Grund der Meere

1151 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

5175 Hörer

10.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung um 17.05 Uhr

914 Hörer

11.00 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Gert Heidenreich: Swobodas letzter Fall Mit Kommissar Swoboda macht Gert Heidenreich philosophische Fragen, politische Skandale, dunkle Kapitel der Vergangenheit zu spannenden Krimis. "Der Fall" ist Swobodas letzter Einsatz - im Jenseits. Letztes Jahr erst landete Gert Heidenreich mit der Erzählung "Die letzte Heimat" einen Bestseller und gewann mit dem dazugehörigen Drehbuch für und mit Edgar Reitz den Deutschen Filmpreis. Jetzt schickt er seinen Ermittler Swoboda zum letzten Mal auf Tour. Der Kriminalhauptkommissar aus der bayerischen Kleinstadt Zungen ist kein gewöhnlicher Polizist. Er sieht Szenen und Gesichter. Er malt sich seine Täter. Er hat, so könnte man glauben, "seherische Qualitäten". Verbrechen sind für ihn nicht nur eine grausame Tat, er sieht sie als verletzte Ordnung zwischen Menschen. So manchen Täter zwischen Zungen und Edinburgh hat er schon enttarnt und dabei viel Grausames gesehen. Gleich zu Beginn etwa "Im Dunkel der Zeit", die "Eisenmaske" eines Toten, das genagelte Gesicht des Opfers, eines Schulfreundes. Immer wieder verschmolzen dunkle Kapitel der Vergangenheit mit der gesellschaftlichen und politischen Gegenwart. Jetzt ist Swoboda pensioniert und kann sich endlich seiner eigentlichen Berufung widmen, dem Malen. Mit Farben, Leinwand und Staffelei steht er auf den Klippen von Les Petites Dalles, auf den berühmten Kreidefelsen vor normannischem Himmelsblau. Plötzlich hört er einen Schuss. Und obwohl er - der Pensionär - versucht, den Mord zu ignorieren, kann er sich nicht entziehen und wird schon bald selbst zum Opfer. Und wer ermittelt bei Swobodas letztem Einsatz? Der Ermordete selbst - aus dem Jenseits! Und "Der Fall" führt tief in den Sumpf von Geldwäschern und ihren Komplizen zwischen Weinfeldern und Vatikan. Gert Heidenreich kommt zu Lesung und Gespräch ins Bayern2-Studio. Moderation: Cornelia Zetzsche.

666 Hörer

11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Heimatsound

144 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2797 Hörer

12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Der Lutherweg als gesamtdeutsches Projekt Reformationsgeschichte zwischen Coburg und Eisfeld Der Lutherweg als gesamtdeutsches Projekt Von JoachimDresdner Reformationsgeschichte zwischen Coburg und Eisfeld - Der Lutherweg - ein gesamtdeutsches Projekt Ein Feature von Joachim Dresdner Am 31.Oktober 2017 jährt sich Martin Luthers Thesenanschlag zum 500. Mal. Zur Vorbereitung darauf hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) die Lutherdekade ins Leben gerufen. Vor allem das Lutherwege-Projekt ermöglicht es, das Netzwerk der Lutherstättenauszudehnen und zusammenzuhalten.Der Lutherweg durchzieht, aus Thüringen kommend, auf einer Länge von 96 Km das Coburger Land. Er verbindet Städte der Reformation wie Eisfeld in Thüringen mit den bayerischen OrtenNeustadt b. Coburg, Coburg und Bad Rodach. Am 30.09.2012 wurde der bayerische Teil in der St. Georgskirche in Neustadt bei Coburg eingeweiht. "Den Lutherweg müssen wir in Richtung Nürnberg und Augsburg verlängern", soder Wunsch vonGünther Beckstein. Der Ministerpräsident a.D. hat die Schirmherrschaft für die bayerische Teilstrecke übernommen. Der Lutherwegmit der Markierung: Grünes "L" auf weißem Quadrat - ist zum einen für Pilger konzipiert, deren Ziel ein geistliches, kein geografisches ist. Er lädt aber auch Wanderer ein, die sich für reformationsgeschichtliche Wirkungen interessieren. Joachim Dresdner wandert auf der sogenannten Südschlaufe und bringt historisch interessierte Einwohner von Lutherorten in Franken und Thüringen zu einem Dialog zusammen.

1167 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2797 Hörer

13.05 Uhr

 

 

Weitwinkel

Reportage vom Land Wiederholung vom Samstag, 7.30 Uhr

579 Hörer

13.30 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

Literarische Zensur in der Prinzregentenzeit Tagebuch einer Dame Literarische Zensur in der Prinzregentenzeit Von Thomas Grasberger Am 6. September 1907 stellt die Polizeidirektion München "mit dem ergebensten Ersuchen um strafrechtliche Würdigung" beim Staatsanwalt am Landgericht München einen Antrag. Es soll schnellstens ein Buch beschlagnahmt werden, bevor es in den Schaufenstern der Buchhandlungen ausliege und weite Verbreitung in der Bevölkerung finde. Der Titel des verwerflichen Werks: "Tagebuch einer Dame". Der Autor blieb zunächst anonym, aber das Schriftwerk hatte es in sich. Die bayerische Polizei befürchtete jedenfalls, dass darin "Schicksale einer, mit einer 'Hetärennatur' begabten Dame der Gesellschaft geschildert" werden. Und noch dazu sei es ein Schlüsselroman, in den höhere und höchste Kreise verwickelt sein könnten. Dem Antrag wird stattgegeben. Der Münchner Piper Verlag und diverse Buchhandlungen in ganz Deutschland werden durchsucht und "gereinigt". 102 Exemplare werden allein in München eingezogen, noch mehr in Leipzig. - Eine Zensurgeschichte, wie sie in der Prinzregentenzeit an der Tagesordnung ist. Auch Autoren wie Oskar Panizza oder Max Halbe wurden damals zensiert. Zum Jahreswechsel 1907/08 tauchen wieder Exemplare des inkriminierten "Tagebuchs einer Dame" auf, und die Polizei versucht dem Verlag nachzuweisen, dass dieser trotz Verbotes das Buch weiter vertreibe. Die Behörden beginnen zu recherchieren und dokumentieren ihre Ergebnisse im reinsten Bürokratendeutsch jener Zeit. Die Identität des Autors wird ermittelt: Die ursprüngliche Fassung des "Tagebuches" stammt von der Schriftstellerin Elfriede Meinhold, die in Münchner Bohème- und Künstlerkreisen verkehrte. Nach ihrem Tod im November 1906 will ihr älterer Bruder, Hauptmann a. D. Meinhold in Dresden-Trachau das vorgefundene Manuskript vernichtet haben. Doch irgendwie scheint eine Abschrift in Umlauf gekommen zu sein. Thomas Grasberger schildert ein Stück Sitten-, Literatur- und Verlagsgeschichte der Prinzregentenzeit - mit Zitaten aus dem inkriminierten Werk und anhand von Dokumenten aus den Archiven.

795 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

5175 Hörer

14.05 Uhr

 

 

musikWelt

Musik aus aller Welt Mit Dagmar Golle

856 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Hörspiel

Bulgakow: Meister und Margarita(10/12) Meister und Margarita (10/12) Von Michail Bulgakow Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg Erzähler 1 - Michael Rotschopf Erzähler 2 - Manfred Zapatka Korowjew - Wolfram Berger Iwan - Milan Peschel Ferner: Dietmar Bär, Werner Wölbern, Jeanette Spassova, Samuel Finzi, Gottfried Breitfuß, Margit Bendokat, Caroline Ebner, Stephan Zinner, Steffen Scheumann, Götz Schulte und Margit Bendokat Komposition, Bearbeitung und Regie: Klaus Buhlert BR 2014 Ursendung Wiederholung am Montag, 20.03 Uhr Zur Ursendung im Hörspiel Pool Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein "russischer Faust". Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie . Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich und werden von Romanbeginn an miteinander verschränkt. Nach etwa zweihundert Seiten tritt der Urheber des Romans im Roman auf: der Meister, ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. "Meister und Margarita" zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

2137 Hörer

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2797 Hörer

16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Katja Kessler, Bild-Kolumnistin und Autorin Daniela Arnu im Gespräch mit Katja Kessler, Bild-Kolumnistin und Buchautorin Die Blondine aus Kiel schreibt einen Bestseller nach dem anderen: Katja Kessler. Gesellschaftskolumnistin und Schriftstellerin. Ihr neuestes Buch heißt "Silicon Wahnsinn. Wie ich mal mit Schatzi nach Kalifornien auswanderte" und handelt von ihrem nicht immer so lustigen Amerika-Aufenthalt mit Ehemann "Schatzi" Kai Diekmann, Chef der Bildgruppe.

4555 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2797 Hörer

17.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung von 10.05 Uhr

914 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2797 Hörer

18.05 Uhr

 

 

Kulturjournal

Kritik. Dialog. Essay

1025 Hörer

19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Klassik, Pop und Volksmusik - Selbst gemacht! Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Altbayern/Schwaben Das Porträt - Puttin' on the Ritz in MONaco Die Bigband des Musikbundes von Ober- und Niederbayern in Neuaufnahmen des Bayerischen Rundfunks Vorgestellt von Simone Wichert Franken Der Tonabnehmer Gegründet 2012 als Projektbigband zum Landesmusikfest in Weilheim, hat sich diese Formation anschließend zur Talentschmiede des Musikbundes von Ober- und Niederbayern (MON) entwickelt, um auch dem wieder erwachten Bedürfnis nach "Bigbandjazz" Rechnung zu tragen. Dieses hehre Ziel erreicht der erfahrene Bandleader Gerd Fink unter anderem durch innovative Projekte mit international renommierten Gastsolisten. Ob mit Hugo Strasser, Ron Van Lankeren, oder dem "bayerischen Benny Goodman" Bernhard Ullrich - a bisserl was geht immer bei der MONaco-Bigband! Simone Wichert stellt sie Ihnen in Neuaufnahmen des Bayerischen Rundfunks vor.

632 Hörer

20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

5175 Hörer

20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Rainer Langhans und seine Gefährtinnen Das Harem-Experiment Rainer Langhans und seine Gefährtinnen Von Friedemann Beyer Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr Seit mehr als drei Jahrzehnten Jahren pflegt der Ex-Kommunarde Rainer Langhans mit vier Frauen ein privates Netzwerk, das von den Medien als "Harem" tituliert wurde, über die mit diesem Begriff verknüpften Vorstellungen jedoch weit hinaus geht. Anfangs stand die Beschäftigung mit der eigenen Biografie und die Ausbildung einer selbstbestimmten Persönlichkeit im Vordergrund der Gruppenarbeit. Auch die Auseinandersetzung mit Themen wie Eifersucht, Neid, Mobbing, die aus dieser ungewohnten Form des Zusammenlebens auf Distanz entsprangen. Inzwischen überwiegt das Spirituelle. "Wie bereiten wir uns auf den Tod vor, wie lernen wir zu sterben?" Solche Fragen beschäftigen Langhans (73), Brigitte Streubel (64), Christa Ritter (72) und die Zwillinge Jutta Winkelmann und Gisela Getty (beide 65) nicht erst, seit eine der Frauen schwer erkrankt ist. Der "Harem": exotisches Relikt aus 68er Zeiten - oder Modell für eine neue Form des Zusammenlebens? Dieser Frage geht Friedemann Beyer in seinem Bayerischen Feuilleton nach.

1082 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

5175 Hörer

21.05 Uhr

 

 

das ARD radiofeature

Neue Heimat Salafismus Neue Heimat Salafismus Feature über eine gewaltbereite Gegenkultur Von Paul Elmar Jöris und Irene Geuer WDR 2014 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Plötzlich trägt sie Kopftuch, muss nicht mehr selbst über ihre Zukunft entscheiden. Auch die jungen Männer finden, was ihnen ansonsten in Deutschland fehlt: Ein festes Ziel! Kämpfen für den Glauben - im Irak, in Syrien und anderswo. Der Salafismus entwickelt sich in Deutschland zur neuen Jugenddroge. Die Zahl der Anhänger steigt täglich, auch bei jungen Christen, die dafür zum Islam konvertieren müssen. Die Verfassungsschützer rechnen mit 6.600 Salafisten in Deutschland. Hilfsorganisationen wissen: Wer sich einmal dieser radikalen Glaubensrichtung verschrieben hat, ist so gut wie verloren. Wie gelingt es den Salafisten, immer mehr junge Menschen von ihrer Sache und ihrer Gewaltbereitschaft zu überzeugen. Wie gehen die Sicherheitsbehörden mit dem Phänomen um? Hat Deutschland die kampfbereiten Anhänger bereits verloren?

132 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

5175 Hörer

22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

Rolltreppe rückwärts - Vom Ende der Infrastruktur Rolltreppe rückwärts - Vom Ende der Infrastruktur Von Ralf Homann Internet: www.bayern2.de/zuendfunk Der Zündfunk-Generator fährt Rolltreppe, sofern sie nicht gerade kaputt ist. Die Sendung "Rolltreppe rückwärts" schlägt das Funktionieren oder Nicht-Funktionieren dieser alltäglichen urbanen Einrichtung als Metapher vor, um mit ihr den Investitionsstau in Deutschland deutlich zu machen: Nicht der Winter-Streusplit oder der Sommer-Sand in ihrem Getriebe bringt die Rolltreppen zum Stehen, nein, sie sind schlichtweg zu lange nicht erneuert worden und deshalb verrottet. Volkswirtschaftler beklagen seit langem den Verfall des staatlichen Kapitalstocks. "Ob Rathäuser, Kanalisationen, Krankenhäuser, Schulen oder Polizeistationen, allerorten bröckelt der Putz von den Wänden", meldete Reuters Ende letzten Jahres pünktlich zu den Berliner Koalitionsverhandlungen. Die Vizepräsidentin des Städtetages und Oberbürgermeisterin von Ludwigshafen, Eva Lohse (CDU) forderte damals: "Die Finanzierung der Infrastruktur muss ein Megathema der nächsten Legislaturperiode werden." Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble steuert jedoch konsequent einen Haushaltsausgleich ohne Neuverschuldung an. So hat es jetzt im März auch das Bundeskabinett in seinen Eckwerten für die Jahre 2015 bis 2018 beschlossen. Die Folge: Der Investitionsstau in Deutschland wird immer größer. Damit setzt die Bundesregierung einen Trend fort, anstatt ihn zu stoppen: Seit der Jahrtausendwende ist die Jahresinvestitionsquote des Staates im Durchschnitt negativ. Doch nicht nur der Staat verweigert seiner Infrastruktur die Erneuerung. Auch die Investitionen der Privatwirtschaft gehen deutlich zurück. "Von ihren diesjährigen Ersparnissen von 280 Milliarden investieren die Deutschen 200 Milliarden Euro im Ausland. Nur 80 Milliarden werden im Inland in Investitionen gebunden.", erläutert Prof. Heinz-Josef Bontrup, Sprecher der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik die private Abkehr vom Wirtschaftsstandort Deutschland. Mit dem Westfälischen Wirtschaftswissenschaftler und mit dem Münchner Philosophen Michael Hirsch sucht der Zündfunk-Generator "Rolltreppe Rückwärts" nach den Ursachen, warum die jetzige Generation den zukünftigen Generationen eine marode Infrastruktur hinterlassen wird. Eine rasselnde Reise von der Zeit als die Treppen laufen lernten über Sony Hunters Pop-Hommage Shiny Escalator bis hin zum unerwarteten, aber ruhigen Stillstand.

785 Hörer

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

5175 Hörer

23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Playback Billy Childish Playback Billy Childish Mit Sabine Gietzelt

2853 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

5175 Hörer

00.05 Uhr

 

 

Nachtsession

Labels, Booking & Vertrieb Labels, Booking & Vertrieb Live-Gäste: Mira Mann und Sebastian Schnitzenbaumer Mit Ralf Summer Mira Mann ist Bookerin des Milla Clubs Münchens, der vor Kurzem mit dem "Deutschen Spielstättenpreis" ausgezeichnet wurde - als Musikladen mit dem besten Booking im Lande. Mira spielt bei der weitgebuchten Band Candelilla und wird in der Sendung über Bands & Booking berichten. Sie wird auch die Musik der zweistündigen Sendung bestimmen - zusammen mit Sebastian Schnitzenbaumer, einem weiteren wichtiger Musikakteur, der über die Grenzen der Stadt hinauswirkt.Schnitzenbaumer ist Sohn des Filmemachers Peter Schamoni (Mitinitiatordes Oberhausener Manifests 1962, Produzent von "Zur Sache, Schätzchen"). Nun baut Sebastian Schnitzenbaumer bei Schamoni Film den Ableger "Schamoni Musik" auf - mit Label und eigenem Vertrieb kleinerer Münchner Labels (Echokammer, Piko´s Yodelin Records, Schamoni). Sein eigenes Musik-ProjektBelp ist instrumentaler-elektronischer Natur. Wir dürfen gespannt sein, welche Platten die beiden in dieNachtsession mitbringen.

1664 Hörer

02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

5175 Hörer

02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Johann Christoph Friedrich Bach: Sinfonia a 8 G-Dur (Freiburger Barockorchester: Gottfried von der Goltz); Joseph Haydn: Klaviertrio C-Dur, Hob. XV/C1 (Beaux Arts Trio); Nikolaj Rimskij-Korsakow: "Mlada", Nacht über dem Berge Triglav (Russisches Nationalorchester: Michail Pletnev); Ludwig van Beethoven: Septett Es-Dur, op. 20 (Scharoun Ensemble Berlin)

1998 Hörer

04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

5175 Hörer

04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Arcangelo Corelli: Concerto grosso F-Dur, op. 6, Nr. 6 (Ensemble 415: Chiara Banchini, Jesper Christensen); Joachim Raff: Symphonie Nr. 5 E-Dur (Orchestre de la Suisse Romande: Neeme Järvi)

840 Hörer

04.58 Uhr

 

 

Impressum

397 Hörer