Jetzt läuft auf Bayern 2:

Bayern 2-Rucksackradio

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr



05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Thomas Viewegh Mit Thomas Viewegh Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.45 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungs-Gemeinschaften Heute: Neuapostolische Kirche


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin Das radioMikro Lachlabor: Sind Schnecken ohne Haus schneller als Schnecken mit Haus? * Von und mit Tina Gentner und Mischa Drautz 7.30 Sonntagshuhn - Steine von Silke Wolfrum * Problem Von Christian Morgenstern Mit Paul Herwig Ein Mädchen fand einen Stein Von Benno Pludra Mit Katja Bürkle Der kleine Herr Armin: Grüße aus der Steinzeit Von Laura Feuerland Mit Herbert Bötticher *


08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Warum junge Senegalesen nach Europa flüchten "Sterben schreckt mich nicht ab" Warum junge Senegalesen nach Europa flüchten Von Marion Krüger-Hundrup Der Senegal gilt als Schlüsselstaat für die Migration von Afrika nach Europa. Tausende verlassen jährlich das Land, meistens auf dem lebensgefährlichen Weg über das Meer. Sie sehen in ihrer von Arbeitslosigkeit, mangelnden Ausbildungsplätzen, fehlender Industrie, Dürre und Wassermangel geplagten Heimat keine Zukunftsperspektiven. Um gerade junge Senegalesen von der Flucht abzuhalten, hat die Bayerische Staatsregierung ein Sonderprogramm zur Bekämpfung der Ursachen gestartet. Kooperationspartner sind das Erzbistum Bamberg und das senegalesische Bistum Thiès, die seit Jahren eine Partnerschaft pflegen. In Thiès, an diesem weit entfernten Ort in Afrika, funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Kirche und Staatsregierung gut, was nicht immer der Fall ist gerade im Blick auf die Asyl- und Flüchtlingspolitik der CSU. Marion Krüger-Hundrup hat in Thiès junge Menschen getroffen, die fliehen oder doch bleiben wollen, weil sie die neuen Projekte der Kirche und Bayerns überzeugen.


08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Suche nach dem verlorenen Paradies Der Traum vom Nirwana Suche nach dem verlorenen Paradies Von Corinna Mühlstedt Der Begriff "Nirwana" ist schillernd. In der westlichen Welt verbindet man mit ihm allerlei exotische Vorstellungen und ebenso viele Missverständnisse. Übersetzungen wie "absolute Leere" oder "höchste Vollkommenheit" sind wenig hilfreich. Denn in der fernöstlichen Spiritualität lässt sich die Erfahrung des Nirwana nicht in Worte fassen. "Das Nirwana kann man weder beschreiben noch beweisen", sagte ein buddhistischer Mönch, "aber wer mit ihm in Berührung kommt, der verändert sich von Grund auf". Diese erlösende Veränderung ist für Hindus und Buddhisten das Ziel ihres religiösen Wegs. Vorstellungen vom Nirwana und vom Paradies, das Christen erwarten, zeigen daher interessante Berührungspunkte. Stets bemühen sich die Gläubigen durch Meditation und Kontemplation, ihre Egozentrik zu überwinden und sich für eine höhere Wirklichkeit zu öffnen. Mitten im Leben beginnt der Weg der Vollendung. Im Gespräch mit buddhistischen und christlichen Gelehrten versucht die Sendung, die alten Begriffe für die heutige Zeit zu erschließen.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


09.05 Uhr

 

 

Bayern 2 am Sonntagvormittag

Moderation: Stefan Parrisius Sonntagsbeilage: Kultur. Alltag. Feuilleton. 10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.05 Uhr

 

 

kulturWelt


12.30 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Hans Joachim Schädlich: "Felix und Felka" Ein Epitaph für das Malerpaar Felix Nussbaum und Felka Platek. Er: Ein Vertreter der Neuen Sachlichkeit. Sie: Eine polnische Jüdin, die sich in Berlin emanzipierte und für die geistige Freiheit der Frau in der Weimarer Republik stand. Hier beschrieben von einem Meistererzähler, der immer wieder historischen Figuren auf der Spur war: von "Tallhover", dem ewigen Spitzel, über den Dichter Äsop, den Südsee-Reisenden Stevenson, bis zu Friedrich dem Großen und Voltaire in der zauberhaften Novelle "Sire, ich eile". "Felix und Felka" beginnt im Mai 1933 mit einer drastischen Szene in der Villa Massimo in Rom. Felix ist Gast der Künstlervilla, Felka zu Besuch, als ein Kollege Felix aus heiterem Himmel ohrfeigt, ob aus künstlerischer Rivalität oder aus antisemitischen Motiven ist historisch nicht eindeutig, für Hans Joachim Schädlich aber ein klarer Fall von Antisemitismus. Felix Nussbaums Bilder im Berliner Atelier wurden zuvor schon bei einem Brandanschlag zerstört. Es folgt eine jahrelange zermürbende Odyssee beider Künstler, zunächst zwar in französische und italienische Postkarten-Idyllen, dann aber auf der verzweifelten Suche nach einem Versteck. In Brüssel werden sie 1944 verhaftet und deportiert, in Auschwitz ermordet, viel mehr weiß man nicht. Hans Joachim Schädlich schildert die Katastrophe in knappen Vignetten, Szenen und Dialogen, mit absolut minimalistischen Mitteln, am Ende nur noch mit Zeitzeugen-Aussagen. Ein bestürzendes Flüchtlingsschicksal von trauriger Aktualität. Schauspielerin Sibylle Canonica folgt bravourös dem reduzierten Ton Schädlichs, der alles in der Schwebe hält, der die Intimität eines Kammerspiels vermittelt, ohne "Felix und Felka" zu nahe zu rücken. Moderation und Redaktion: Cornelia Zetzsche Nach der Sendung als kostenloser Podcast verfügbar.


13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

radioReisen

Markenzeichen Markenzeichen radioReisen nach Ecuador, Lohr, Israel radioReisen mit unique selling point: In Ecuador gibt es den weltweit besten Kakao, Lohr will eine Märchenprinzessin zum Markenzeichen machen und bei der Reise nach Jerusalem sitzen wir auf allen religiösen Stühlen gleichzeitig. Die goldene Bohne - wie Vinces die Welthauptstadt des Kakaos wurde Von Thomas Becker Spieglein, Spieglein - wie die Stadt Lohr eine Märchenprinzessin eingemeindet hat Von Silke Schmidt-Thrö Reise nach Jerusalem - wie man in einer Stadt auf allen religiösen Stühlen sitzt Von Bernd-Uwe Gutknecht Moderation: Bärbel Wossagk Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


14.05 Uhr

 

 

Diwan

Das Büchermagazin


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Virginia Woolf: Zum Leuchtturm(3/3) Zum Leuchtturm (3/3) Der Leuchtturm Von Virginia Woolf Aus dem Englischen von Gaby Hartel Mit Zoe Hutmacher, Wiebke Puls, Irina Wanka, Walter Hess, Caroline Ebner, Sven Gey und anderen Bearbeitung: Gaby Hartel Komposition: Ulrike Haage Regie: Katja Langenbach BR 2016 Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr im Hörspiel Pool "Zum Leuchtturm" ist Virginia Woolfs fünftes literarisches Experiment und liegt damit so zentral in ihrem Schaffen wie der strukturgebende Baum, den die Protagonistin Lily Briscoe ganz entschieden in die leere Mitte ihres Bildes setzt, um es zu vollenden. Am Anfang steht die Frage des kleinen James Ramsay, ob die für den nächsten Tag geplante Segeltour zum Leuchtturm stattfinden wird. Das Wetter verhindert den Ausflug. Zehn Jahre vergehen bis zur Erfüllung seines Kindheitstraums, womit der Roman endet. Anhand der Erlebnisse der Familie Ramsay und einiger Freunde in einem schottischen Ferienhaus verschachtelt Woolf die Gleichzeitigkeit und Unordnung von unmittelbar erfahrenem und reflektiertem Leben. Sie kontrastiert einen auf die Menschen gerichteten Blickcluster mit der vom menschlichen Schicksal ungerührt fortschreitenden Zeit, in der Kriege und menschliche Tragödien nur winzige, unwichtige Episoden darstellen. Diese Perspektive ist akustisch markiert vom Geräusch der am Strand sich brechenden Wellen, was gleichzeitig bedrohlich und beruhigend wirkt. "Zum Leuchtturm" wird von Natur- und Alltagsgeräuschen getragen, von Gesprächsfetzen oder erinnerten Stimmen, die dieses Textgebilde schon beim Lesen emotional zum Leuchten bringen. Im Radio kommen sie zu sich. Virginia Woolf, geb. 1882 in London, Autorin und Verlegerin. Durch den Vater Sir Leslie Stephen, Biograf und Kritiker, früher Kontakt mit Literatur und dem Literaturbetrieb. Beginn ihrer Autorentätigkeit als Mitarbeiterin für die literarische Beilage der Times, die sie bis zu ihrem Tode beibehielt. Immer wieder Depressionen. 1912 Heirat mit dem Journalisten und politischen Schriftsteller Leonard Woolf. In dem Haus am Fitzroy Square 29 in London entsteht die sogenannte "Bloomsbury-Gruppe", der bedeutende Schriftsteller wie Desmond MacCarthy, Charles Tennyson, Clive Bell, Lytton Strachey und John Maynard angehören. 1913 erster Selbstmordversuch. 1915 Romandebüt mit "The Voyage Out (Die Fahrt hinaus)". 1917 Gründung des Verlags "Hogarth Press", gemeinsam mit ihrem Mann, mit der Spezialisierung auf moderne Literatur aus England, den USA und Russland. 1919 Erwerb des "Monk's House" in Rodmell (Sussex), abwechselnde Aufenthalte in London und Sussex. 1922 Beginn einer engen Beziehung zur Schriftstellerin Vita Sackville-West. Zahlreiche Veröffentlichungen von Erzählungen, Romanen und Essays. 1939 fester Wohnsitz im "Monk's House". 1941 erneut schwere Depressionen. Aus Furcht vor neuen Nervenzusammenbrüchen Suizid am 28. März 1941 in Rodmell.


16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Cornelia Boese, Souffleuse Norbert Joa im Gespräch mit Cornelia Boese, Souffleuse Lange saß Cornelia Boese als Souffleuse in einem winzigen Kasten im Würzburger Mainfranken Theater und soufflierte Opern. Trotz ihres großen Erfolges dort wurde sie später Kinderbuchautorin. Wir wiederholen ein Gespräch mit ihr aus dem Jahr 2013. Soufflieren und dichten Auf den Musik-Leistungskurs folgt das Studium an der Musikhochschule. Danach arbeitet Cornelia Boese aber nur sehr kurz als Musiklehrerin. Dafür, so erzählt sie in "Eins zu Eins. Der Talk", sei sie einfach zu sehr auf der Seite der Schüler und zu verrückt. Ein wenig verrückt muss man auch sein, wenn man sich als Souffleuse am Theater anheuern lässt, als "Vollzeitsklavin" im Souffleusekasten, die vier Stunden am Vormittag und vier Stunden am Abend Stichworte zuwirft und Einsätze gibt, ohne freie Tage, mit Residenzpflicht. Weiter als 30, 40 Kilometer darf sich Cornelia Boese in dieser Zeit nicht von Würzburg entfernen. Aber die Bühne steckt dann doch an, Cornelia Boese moderiert auch Kinderkonzerte und präsentiert schließlich nicht nur dort ihre selbstverfassten Verse. Zehn Bücher hat sie seitdem gedichtet. Rotes Kanu auf dem Main Bei Gastgeber Norbert Joa erzählte Cornelia Boese 2013 in "Eins zu Eins. Der Talk" aber nicht nur von Versen und Theateraufführungen. Wir erfahren wir viel über die Stadt Würzburg, von miteinander verflochtenen Mädchen- und Jungengymnasien, von der "richtigen" Tanzschule, und von einem roten Kanu auf dem Main.


17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

radioDoku

Die Kosten des Krieges(1/3) Die Kosten des Krieges (1/3) Sterben tun immer die anderen Wer verdient am Waffenhandel? Von Tom Schimmeck SWR/WDR 2018 Waffengewalt erobert und sichert Macht. Ohne Waffen fühlen sich Weltherrscher und Warlords hilflos. Nachschub ist gefragt: Aktuell werden auf der Welt 18 Kriege und 226 gewaltsame Konflikte gezählt; die Zahl der Terroranschläge wächst. Aber wo kommen all die Waffen her, derer sich die Milizen, Brigaden, Armeen und Terroreinheiten bedienen? Nach dem Ende des Kalten Krieges sank die Produktion zunächst. Doch nun meldet das Stockholmer SIPRI-Institut enorme Steigerungsraten. Deutschland exportierte 2016 Waffen für 6,9 Milliarden Euro, der Export von Kleinwaffen explodierte geradezu. Diese Waffen fordern besonders viele Menschenleben und lassen sich leichter verschieben als schweres Gerät. Die Branche boomt. NGOs erkunden mit modernen Methoden offizielle und illegale Lieferwege. Den neuen UN-Vertrag über den Waffenhandel haben bereits 130Staaten unterschrieben. Wird er mehr bewirken als die vorherigen? Was lässt sich tun gegen dieses mörderische Geschäft?


17.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Playlist


18.00 Uhr

 

 

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18.05 Uhr

 

 

Kulturjournal

Kritik. Dialog. Essay


19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Fränkische Dirigenten und Komponisten Oberstleutnant Roland Kahle - Leiter Heeresmusikkorps Veitshöchheim Mit Werner Aumüller Der in Hof/Saale geborene Oberstleutnant Roland Kahle leitet seit 2015 das Heeresmusikkorps Veitshöchheim und hat nahezu alle Stationen hinter sich gelassen, die ein Soldat als Leiter eines Bundeswehrorchesters nehmen kann. Werner Aumüller im Gespräch mit dem international erfahrenen Chefdirigenten, dem folgendes Motto am Herzen liegt: "Aus Freude an der Musik die Zuhörer begeistern!" Seine bisherigen Stationen waren, das Luftwaffenmusikkorps 2 in Karlsruhe, das Luftwaffenmusikkorps 1 in Neubiberg/München, das Heeresmusikkorps 2 in Kassel, das Heeresmusikkorps 4 in Regensburg, das Wehrbereichsmusikkorps III und Luftwaffenmusikkorps in Erfurt, derzeit ist Oberstleutnant Kahle Leiter des Heeresmusikkorps im fränkischen Veitshöchheim. In seiner Eigenschaft als Chefdirigent all dieser renommierten Orchester der Deutschen Bundeswehr bereiste Oberstleutnant Roland Kahle sämtliche Hauptstädte Europas, seine dienstlichen Verpflichtungen führten ihn auf alle Kontinente dieser Erde und zahlreiche Aufnahmen und Auftritte in Funk und Fernsehen runden seine Bundeswehrkarriere ab. Qualität und Vielfalt - dafür steht das Heeresmusikkorps Veitshöchheim seit über 50 Jahren. Truppenbetreuung und Repräsentation der Bundeswehr in In- und Ausland sind die Kernaufgaben des Militärorchesters. Das einstige Heeresmusikkorps 12 untersteht seit 2013 direkt dem Zentrum Militärmusik und trägt fortan die Bezeichnung Heeresmusikkorps Veitshöchheim.


20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Der Schauspieler Josef Bierbichler wird 70 Empfindsame Naturgewalt Der Schauspieler und Schriftsteller Josef Bierbichler Von Eva Demmelhuber Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr Josef Bierbichler - ein Schauspieler? Das wäre zu eng gedacht. Er ist ein Urgestein der Schauspielkunst, mächtig, impulsiv, polternd, zerbrechlich, brutal und zärtlich. Einer, der im Bühnenraum die Atmosphäre verändert, dessen leiser, lyrischer Tenor einen mitten ins Herz trifft. Ein sensibles Kraftpaket, das ohne Theater untergegangen wäre, das ihn "vor einem Leben im eigenen Kot rettete", wie er schreibt. Grimme-Preis, Deutscher Filmpreis als "Bester Darsteller", mehrmals "Schauspieler des Jahres", die Auszeichnung mit dem Gertrud-Eysoldt-Ring und andere bezeugen das. Aber er ist viel mehr, Bierbichler ist ein typisch bayerischer Grantlhauer, dem Reden zuwider ist genauso wie in der Öffentlichkeit zu stehen, aber kein verbohrter, sturer Grantler, sondern ein verschmitzter; charmant und bärbeißig. Und er ist Waldbauer und Philosoph, ein Schriftsteller, wie sein grandioses Lebensbuch "Mittelreich" beweist, ein Film- und Theaterregisseur und ein politisch denkender Mensch, der schon mal bei einer Theatervorstellung die Bühne verlässt, um der Bayerischen Staatsregierung ihre Verlogenheit an den Kopf zu werfen. Das Hirn in der Künstlergarderobe abzugeben ist ihm zuwider. Deswegen auch immer Zerwürfnisse, hin und wieder auch handgreifliche. Aber auch solche, die ihn veranlassten,etwa das Preisgeld des Eysoldt-Rings an seinen jungen Kollegen Christoph Schlingensief, einemWesensverwandten,weiterzureichen, immerhin 20.000 DM, weil jeder Preis sowieso ein Fangstrick sei und in diesem Fall mit einer gewissen Verhaltensempfehlung verbunden war. Bierbichler bleibt immer Bierbichler und sich grundsätzlich treu. Und wenn Bierbichler sagt: "Theater muss berühren, muss verletzen! Ohne die Fähigkeit, der Gesellschaft immer wieder Wut- und Schmerzensschreie zu entlocken, kann das Theater einpacken", so gilt das auch für sein künstlerisches Schaffen, für sein Leben! Zum 70. Geburtstag am 26. April 2018 eine Annäherung von Eva Demmelhuber


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

radioFeature

Die Kraft der Reduktion Die Kraft der Reduktion - Minimalismus in der Kunst Von Rainer Praetorius DLF 2017 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Kölner Konzert-Tumult Februar 2016: In der Philharmonie wird Bach- Musik gegeben, kombiniert mit Zeitgenössischem von Fred Frith, Henryk Górecki und Steve Reich. Doch dann ist plötzlich Schluss. Die Komposition aus dem Jahr 1967 "Piano Phase" von Steve Reich, einem Pionier der Minimal Music, wird durch lautes Klatschen und Buhrufe gestört. Einer der besten Cembalisten der Welt, der aus Iran stammende Musiker Mahan Esfahani, unterbricht sein Spiel und fragt auf Englisch: "Wovor haben Sie Angst?" Daraufhin brüllt jemand im Saal: "Reden Sie doch gefälligst auf Deutsch!" Ob nun "Rassismus", so die schnell in Sozialen Medien zirkulierende Botschaft, oder "Überforderung des Publikums" wie der Veranstalter beschwichtigte: Der Konzert-Abbruch markiert eine Wende. Kölns Bildungsbürgertum war lange stolz darauf, das Avantgarde-Mekka der Bundesrepublik zu sein. Bereits 1951 etablierte der WDR das Studio für elektronische Musik mit seinem späteren Leiter Karl-Heinz Stockhausen. Die Avantgarde-Band Can schrieb von Köln aus Pop-Geschichte. In den 1960ern erfanden Kölner Galeristen die erste Kunstmesse für das zeitgenössische Schaffen, die Art Cologne. Eng verbunden mit dieser Avantgarde waren immer die Künstler des Minimalismus wie eben der Komponist Steve Reich oder bildende Künstler wie der Maler Yves Klein. Autor Rainer Praetorius begibt sich auf die Suche nach den Ursachen des Banausen-Ausbruchs in der Philharmonie. Er flaniert durch die Kölner Museumslandschaft und verfolgt die weltweite Wirkung der Werke des Minimalismus bis in die Gegenwart. Club Music wie House oder Techno sind die populärste Spätfolge. Pop-Art-Künstler Andy Warhol praktizierte in seinen frühen Filmen Extrem-Minimalismus und das legendär minimalistische Produktdesign der Firma Braun fand weltweit Beachtung. Jahrzehnte und viele iPhones und iPads später bedankte sich der Apple-Chefdesigner höchstpersönlich bei seinem Braun-Kollegen für die Inspiration.


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

"Fremd im eigenen Land" - Ein Satz wandert vom Pop nach rechts "Fremd im eigenen Land" Ein Satz wandert vom Pop nach rechts Von Sammy Khamis Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk "Ich habe einen grünen Pass mit einem goldenen Adler drauf!" Mit diesen Worten wurde die Rap-Crew Advanced Chemistry 1992 berühmt. Der Song, der so beginnt, heißt "Fremd im eigenen Land" und ist bis heute eines der einflussreichsten deutschen Rap-Lieder. Rund 25 Jahre später ist der Satz "Fremd im eigenen Land", der von den anti-rassistischen Rappern geprägt wurde, ganz rechts angekommen. Bei der NPD und ganz aktuell auch bei der AfD. Wie diese Phrase aus dem Pop in die radikale Rechte gewandert ist zeichnet dieser Zündfunk Generator nach.


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


23.05 Uhr

 

 

Nachtmix


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-Klassik Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie D-Dur, KV 504 - "Prager Sinfonie" (MDR-Sinfonieorchester: Mario Venzago); Adolf von Henselt: Duo h-Moll, op. 14 (Norbert Hilger, Violoncello; Stefan Burkhardt, Klavier); Ralph Vaughan Williams: "A Sea Symphony" (Geraldine McGreevy, Sopran; Tommi Hakala, Bariton; MDR Rundfunkchor; MDR Sinfonieorchester: Howard Arman)


02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Mario Castelnuovo-Tedesco: Klavierkonzert G-Dur, op. 46 (Pietro Massa, Klavier; Neubrandenburger Philharmonie: Stefan Malzew); Antonín Dvorák: Symphonie Nr. 3 Es-Dur (London Symphony Orchestra: István Kertész); Edmund Rubbra: Konzert A-Dur, op. 75 (Lawrence Power, Viola; BBC Scottish Symphony Orchestra: Ilan Volkov); Sergej Rachmaninow: Rhapsodie über ein Thema von Paganini, op. 43 (Denis Matsuev, Klavier; Orchester des Mariinskij-Theaters St. Petersburg: Valery Gergiev)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Cole Porter: "Broadway Melody of 1940", I concentrate on you (Fred Hersch, Klavier); Johann Baptist Vanhal: Symphonie F-Dur (The Umeå Sinfonietta: Jukka-Pekka Saraste); Sergej Prokofjew: Violinkonzert Nr. 2 g-Moll (Viktoria Mullova, Violine; hr-Sinfonieorchester: Paavo Järvi); Georg Friedrich Händel: "Terpsichore", Vezzi piu amabile (Lautten Compagney: Wolfgang Katschner)


04.58 Uhr

 

 

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