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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr



05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Thomas Viewegh Mit Thomas Viewegh Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (nur in BR Heimat)


06.45 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungs-Gemeinschaften Heute: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin


08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Kriegspropaganda von der Kanzel Die zentrale Bedeutung des ländlichen Klerus für die staatliche Kriegspropaganda im Ersten Weltkrieg ist in der katholischen Kirche lange Zeit verdrängt worden. Von einer breiten Diskussion oder gar Aufarbeitung kann keine Rede sein. In der einschlägigen Forschung ist sie jedoch unbestritten. Allein ein Blick in die bischöflichen Amtsblätter der Jahre von 1914 bis 1918 spricht Bände. Sie sind voll von Übermittlungen staatlicher Wünsche nach entsprechender Beeinflussung des Kirchenvolkes. So sahen sich beispielsweise die Pfarrer auf Wunsch des Kultusministeriums von der vorgesetzten bischöflichen Behörde aufgefordert, die Gläubigen von der Notwendigkeit der Ablieferung von Goldmünzen zu überzeugen, zum Zwecke der Kriegsfinanzierung. Als in immer mehr Orten die Glocken abgeholt wurden, um eingeschmolzen und zu Kanonen verarbeitet zu werden, mussten die Pfarrer um Verständnis werben. Auch für Sparsamkeit mit Lebensmitteln sollten sich die Pfarrer von der Kanzel herab einsetzen. Und als der Krieg immer länger dauerte, verlangte der Staat schließlich unverhohlen die Integration des Klerus in die staatliche Propagandamaschinerie - was letztlich zu einem massiven Glaubwürdigkeitsverlust führte.


08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Lutheraner im Schatten des Vatikans Als Papst Franziskus 2015 in Rom die lutherische Christuskirche besuchte, schenkte er der Gemeinde einen Kelch als Symbol der Hoffnung auf ein baldiges gemeinsames Abendmahl. Mehr als 500 Jahre sind vergangen, seit der Augustiner-Mönch Martin Luther nach Rom pilgerte und wenig später mit seinem Bemühen um eine Erneuerung der katholischen Kirche scheiterte. Ab dem 16. Jahrhundert galten Lutheraner in Rom als Ketzer schlechthin. Ausländer lutherischen Glaubens wurden von nun an zwar stillschweigend geduldet aber diskriminiert: Kreuze auf lutherischen Gräbern waren ebenso verboten wie lutherische Gottesdienste. 1817 brachen die deutschsprachigen Lutheraner Roms erstmals das Tabu und versammelten sich im Schutz der Preußischen Botschaft heimlich zu einer Reformations-Feier. Doch es bedurfte noch vieler diplomatischer Schritte, bis einhundert Jahre später in Rom offiziell die erste lutherische Kirche eingeweiht wurde: Heute ist die Christuskirche aus der ewigen Stadt nicht mehr wegzudenken. Drei Päpste haben sie besucht: Johannes Paul II., Benedikt XVI. und Papst Franziskus. 2017 ging für die Gemeinde ein Traum in Erfüllung: Sie konnte ihr 200jähriges Bestehen feiern und wurde dabei von Botschaftern, Kardinälen und Freunden als "Brückenpfeiler der Ökumene" gewürdigt.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


09.05 Uhr

 

 

radioReisen

Einfach woanders sein


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


10.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung um 17.05 Uhr Ausgewählte Beiträge unter bayern 2.de und in der Bayern 2 App verfügbar


11.00 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Der große Unbekannte - Ror Wolf zum 85. Seit über 50 Jahren brilliert der Schriftsteller und Collagist Ror Wolf mit seinen Entdeckungsreisen ins Innere der Welt und mit seinem unverwechselbaren Ton. Nun wird der große Unbekannte der deutschsprachigen Literaturszene 85 Jahre alt. Zeit zu feiern! "Pilzer und Pelzer", "Die heiße Luft der Spiele", "Die Gefährlichkeit der großen Ebene", "Die Vorzüge der Dunkelheit". Schon diese wenigen Buchtitel aus der Fülle seiner Veröffentlichungen zeigen: Ror Wolf ist ein Ausnahmeschriftsteller. Seine Radio-Balladen, Fußball-Hörspiele, Text-Bild-Ton-Collagen und Expeditionen ins Innere der Welt, seine grotesk-komischen Einblicke in die Wirklichkeit und in die Welt als Fressmaschine sind einzigartig. Seine apokalyptischen Szenarien aus der Wirklichkeit sind gemacht aus Alltag und Phantasie, Erfahrung und Halluzination, Poesie und einem musikalischen Grundton und vor allem: aus Sprache! Die Sprache, ein wuchernder Organismus, erschafft alles Mögliche und Unmögliche und lässt es wieder kollabieren. "Ich setze aufs Wort", sagt der Schriftsteller, Künstler, Fußball- und Jazz-Fan Ror Wolf. Ein Besuch in seiner wundersamen, poetischen "Wirklichkeitsfabrik" in Mainz vor seinem 85. Geburtstag am 29. Juni. Moderation: Cornelia Zetzsche.


11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Heimatsound


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Zahm & Wild Mit dem Reagenzglas auf Jagd - das Wildkatzenprojekt im Spessart Von Klaus Rüfer Spätestens seit 1914 galt sie in Bayern als ausgestorben - die Wildkatze. Das scheue Tier, das in Wäldern lebt und sich von Kleintieren ernährt, es wurde auch im Spessart vom Menschen gejagt und schließlich ausgerottet.1985 startet dann der Bund Naturschutz ein Projekt zur Wiederansiedlung der Wildkatze. Mediengerecht lässt kein Geringerer als der weltbekannte Tierschützer Bernhard Grzimek eine Wildkatze im Spessart frei. Doch schnell wird klar: Es bedarf weit mehr, als solcher Symbolaktionen. Der Spessart-Förster Hubert Gebhard nimmt sich schließlich der Sache an und startet im Forst bei Rothenbuch ein systematisches Zuchtprojekt. Innerhalb von 25 Jahren kann Gebhard über 180 Wildkatzen auswildern. Um die Nachhaltigkeit des Projekts zu überprüfen, kommt dann der Biologe Jürgen Thein ins Spiel. Mit der sogenannten Lockstockmethode sammelt er Genmaterial der Wildkatzen ein. Im Laufe vieler Jahre können so Daten über Lebensräume, Wanderungen und Fortpflanzung der äußerst scheuen Tiere wissenschaftlich exakt erfasst werden. Von Paukenpferden und Turnierrössern Pferde bei der Landshuter Hochzeit Von Birgit Fürst Was wäre die Landshuter Hochzeit ohne die schweren Schlachtrösser, die die Ritter samt zentnerschwerer Rüstung tragen, ohne die furchtlosen Pferde der Feuerkopfreiter oder die eleganten Vollblüter vor der goldenen Kutsche der Braut? Die 120 Pferde des größten historischen Fests der Welt müssen ganz verschiedene Ansprüche erfüllen, aber spezielles Training dafür brauchen sie alle. Pferde sind Fluchttiere. Beim Turnier aufeinander zu galoppieren ist Ihnen ein Graus. Wenn sie aber ausweichen, stürzt der Ritter fast immer, denn die Rüstung macht ein Ausbalancieren fast unmöglich. Kein Wunder, dass die zehn Ritter ein Jahr lang auf die vier Turniersonntage hin trainieren. Jeden Sonntag geht es wieder um die Ehre, wer mit seiner Lanze die meisten Treffer landet. Adrenalin pur für Pferd und Reiter! Aber auch der Festzug durch die von zigtausend Menschen dicht gesäumten Straßen der historischen Altstadt ist für Pferde eine Herausforderung. Langsam im Schritt gehen, während gejubelt und geklatscht wird - das müssen sie üben, üben, üben. Birgit Fürst hat sich in Landshuter Pferdeställen, auf Reitplätzen und auf der Turnierwiese umgeschaut und erzählt, wie die Pferde ihre Zeit verbringen, wenn sie nicht Mittelalter spielen müssen.


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


13.05 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

Die Volksschauspielerin Bettina Mittendorfer Wenn Bettina Mittendorfer im Film "Eine ganz heiße Nummer" in ihrer Rolle als Maria Brandner dem ganzen Dorf lautstark und überzeugend die Leviten liest, dann entspricht das auch der persönlichen Grundeinstellung der Schauspielerin: gegen Ungerechtigkeit und Doppelmoral. Maria Brandner baut in der Filmkomödie heimlich in einem niederbayerischen Dorf eine Telefonsex-Hotline auf - alles nur, um ihren Tante-Emma-Laden in Zeiten von Discounter-Konkurrenz über Wasser zu halten. Wie Bettina Mittendorfer es schafft, diesen naiv-ehrlichen Charakter zu verkörpern ohne ihn bloß zu stellen, das hat die gebürtige Niederbayerin berühmt gemacht: 2011 bekam sie den Bayerischen Filmpreis für diese Rolle und wurde als "Riesenentdeckung" gehandelt. Gerade ist sie in den aktuellen bayerischen Serien "Hubert und Staller" und "Hindafing" dabei und mit "Maikäfer, flieg" auf der Kinoleinwand zu sehen. Nachdenklich, wütend, rasend, komödiantisch, verträumt, melancholisch: in ihren Solo-Programmen - szenischen Lesungen mit Texten von Oskar Maria Graf, Lena Christ, Thomas Bernhard - spielt Bettina Mittendorfer alles mit großer emotionaler Tiefe. Meistens sind ihre Rollen bayerisch, und immer gradheraus. Ihre Liebe zur bayerischen Sprache hat sie schon als Schauspielschülerin an der Otto-Falckenberg-Schule hochgehalten, wo sie als 20-Jährige Anfang der 1990er Jahre vorsprach und sofort genommen wurde. Bettina Mittendorfer steht in der Tradition der Volksschauspielerinnen und erhält dafür im Juli 2017 den oberbayerischen Kulturpreis. In der Reihe "Land und Leute" blickt Bettina Mittendorfer mit Sabine März-Lerch zurück auf die Zeit an der Schauspielschule, schwärmt von ihrem großen Lehrer Jörg Hube, erzählt von ihrem Leben als alleinerziehende Mutter und von ihren verschiedenen Drehs und Rollen.


13.30 Uhr

 

 

Nahaufnahme

Die Reportage


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


14.05 Uhr

 

 

musikWelt

Musik aus aller Welt Musik aus aller Welt Mit Dagmar Golle


15.00 Uhr

 

 

Hörspiel

Jan Peters: Wie ich mich dem Ereignishorizont annäherte Immer noch ist der Filmemacher und Hörspielautor Jan Peters auf der Suche nach Antworten auf die wirklich großen Fragen: nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest. Mit dem Eindruck, es schon an vielen Stellen versucht und dabei wenig Neues entdeckt zu haben, hat er sich als "artist in residence" an einem Ort beworben, der für die Entwicklung neuer Ideen bekannt ist: am CERN, der europäischen Organisation für Kernforschung in Genf, wo Wissenschaftler aus aller Welt auch auf der Suche nach Antworten auf wirklich große Fragen sind. Sie suchen die Weltformel, die alle bekannten physikalischen Phänomene erklären und verknüpfen soll. Dazu haben sie einen gigantischen Teilchenbeschleuniger gebaut, in dem auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigte Protonen zur Kollision gebracht werden. Im Rahmen eines Stipendiums konnte Jan Peters an dieser Grundlagenforschung teilnehmen und ist mit dem CERN-Ingenieur und nebenberuflichen Filmemacher Neal Hartman zum Forschungsteam um den Pixel-Detektor am ATLAS-Experiment im CERN gestoßen. Im Hörspiel Wie ich mich dem Ereignishorizont annäherte erzählt er davon, wobei er immer wieder eine Verbindung zwischen Physik und Kunst, zwischen Philosophie und Politik herstellt. Jan Peters, geb. 1966, Filmemacher, Hörspielautor. BR-Hörspiele u.a. "Lost Tapes Found 1,2,3," (2009), "Zeitlochbohrversuche" (2011).


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Hannes Wader, Liedermacher Mit 20 wurde er als Dekorateur entlassen "wegen Streitsucht und Musizierens während der Arbeitszeit". Auch sein Grafikstudium brach Hannes Wader ab, weil er lieber Gitarre spielte und mit dem Zeichenstift vor allem eigene Lieder schrieb. Zu seinem 75. Geburtstag am 23. Juni wiederholen wir den Talk mit Hannes Wader aus dem Jahr 2008. Heute hier, morgen dort Es ist 1968 und Hannes Wader tourt zusammen mit Reinhard Mey durch die Berliner Liedermacherszene. In den Siebzigern wird er zu einem Star der linksalternativen Szene. 1977 geht er auf Reisen und überlässt seine Hamburger Wohnung einer vermeintlichen NDR-Reporterin, die sie verwüstet und sich am Ende als Gudrun Ensslin entpuppt. Nachdem Hannes Wader fünf Jahre später in die DKP eingetreten ist, boykottieren die Medien ihn vollends. Doch er sieht es als Pflicht, "die Schnauze aufzutun", auch wenn seine Lieder nichts verändert haben. Seit 1972 beginnt er seine Konzerte mit seinem bekanntesten Stück "Heute hier, morgen dort". Das Politische und das Private Zu Gast bei Norbert Joa sprach Hannes Wader über das Politische und das Private, was bei ihm nicht zu trennen ist.


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung von 10.05 Uhr Ausgewählte Beiträge unter bayern 2.de und in der Bayern 2 App verfügbar


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

Kulturjournal

Kritik. Dialog. Essay


19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Klassik, Pop und Jazz - Selbst gemacht! In Blue ... Das neue "Outfit" der Bayerischen Polizei Sichtbar und hörbar gemacht von Stephan Ametsbichler Die Bayerische Polizei wird (wieder) blau. Bis Mitte 2018 werden rund 27.500 bayerische Polizistinnen und Polizisten mit neuen Uniformen ausgestattet. Damit weicht das leicht angestaubte Grün der letzten 40 Jahre einem modernen Blau nach österreichischem Vorbild. Funktionaler und schicker sind sie geworden, und sie stoßen schon heute unter ihren Trägern auf breite Zustimmung. Im Zuge dieser Farbauffrischung erhielten auch die 45 Musikerinnen und Musiker des Polizeiorchesters einen neuen ... blauen ... Konzertsmoking. Am 5. Mai war er im Stadtsaal in Mühldorf erstmals zu bewundern. Passend dazu gab es auch etwas zu hören: das Programm der neuen, farbbegleitenden CD des Polizeiorchesters Bayern: "Blue" - gespickt mit Blautönen von Gershwins "Rhapsody in Blue", über den "Blue Moon" von Richard Rodgers bis hin zu John Mackeys "Hymn to a blue hour". Stephan Ametsbichler hat sie ausgepackt.


20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Oskar Maria Graf als US-Bürger Oskar Maria Graf war einer der Autoren, die am frühesten erkannten, was mit der Nazibarbarei auf Deutschland zukommen würde. Deshalb flüchtete er unmittelbar nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler 1933 aus seiner bayerischen Heimat und landete - nach Zwischenstationen in Wien und Brünn - schließlich im amerikanischen Exil. Eine winzige Wohnung in einem Mietsblock in Nord-Manhattan wurde das letzte Domizil. Bis zu seinem Tod vor genau 50 Jahren lebte er in New York. Zahlreich sind die Anekdoten über seine mangelnde Integrationsbereitschaft. Nicht nur, dass er einen bayerischen Stammtisch in der Gaststätte "Alt-Heidelberg" unterhielt, er unternahm auch kaum Anstrengungen, das amerikanische Englisch zu erlernen. Allein noch beheimatet in seiner Sprache, einem bairisch gefärbten Schriftdeutsch, schrieb er auch im Exil noch bedeutende Werke, allen voran sein großes Bekenntnisbuch "Das Leben meiner Mutter". Bis Graf die amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt, dauerte es lange. Eher traute er sich allerdings nicht, das alte Europa noch einmal zu besuchen ... er hatte Angst, man würde ihn, den Gefühlssozialisten, in das von einer Kommunistenhatz geprägte Amerika nicht mehr zurücklassen. Die wenigen Besuche, die er Bayern noch abstattete, waren nie ganz konfliktfrei. Sein Beharren darauf, in bayerischer Landestracht bei einer Lesung im Münchner Cuvilliéstheater aufzutreten, provozierte einen regelrechten Lederhosen-Skandal. Mitterweile ist Graf längst heimgeholt. Er gilt als einer der wichtigsten bayerischen Autoren. Seine sterblichen Reste liegen in München-Bogenhausen, seinen Nachlass sowie den New Yorker Schreibtisch verwahrt das Literaturarchiv Monacensia. Für sein Feature, in dem Oskar Maria Graf selbst zu hören ist, hat der bayerische Schriftsteller Bernhard Setzwein unter anderem mit Dr. Elisabeth Tworek, Leiterin der Monacensia, gesprochen, wie auch mit Prof. Waldemar Fromm, dem Vorsitzenden der Oskar-Maria-Graf-Gesellschaft.


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

das ARD radiofeature

Fußball ist unser Tod Korruptionsvorwürfe, Todesfälle, katastrophale Arbeitsbedingungen auf WM-Baustellen und nun Wirtschaftsboykott wegen Terrorismusvorwurf. Die Vergabe der WM 2022 an Katar ist für die FIFA zum Dauerproblem geworden. Wegen der Menschenrechtsverletzungen im Ausrichterland wird sie von internationalen Gewerkschaften verklagt. Die Fußball-WM 2022 in Katar gerät nun auch wegen des Wirtschaftsboykotts arabischer Staaten in Gefahr. Leidtragende des Boykotts sind nicht zuletzt ausländische Arbeiter, die schon vorher in einem Sklaverei ähnlichen Ausbeutungssystem gefangen waren. Angeheuert für WM-Stadion- und Infrastrukturprojekte leiden die Bauarbeiter unter illegalen Rekrutierungsgebühren, Lohneinbehalt, unhygienischen Unterkünften und fehlenden Beschwerdemöglichkeiten. Auch erste Todesfälle gab es bereits. Wegen des damit verbundenen systematischen Verstoßes gegen die Charta der Menschenrechte hat der niederländische Gewerkschaftsdachverband FNV gegen die FIFA Klage eingereicht. Dann würde erstmals juristisch verhandelt werden, ob die FIFA Unrecht tat, die WM an ein Land mit eingeschränkten Arbeiterrechten zu vergeben, in dem sogar gewerkschaftliche Arbeit verboten ist. Auf die zunehmende internationale Kritik reagieren die WM-Gastgeber immerhin mit einzelnen Verbesserungen. Die FIFA selbst schiebt ihre Verantwortung jedoch an die Organisatoren ab. So gehen die Menschenrechte im Geflecht des Subunternehmertums unter.


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

Ideen aus Pop, Politik und Gesellschaft


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


23.05 Uhr

 

 

Nachtmix


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-Klassik Carl Stamitz: Sinfonie Es-Dur (Thüringisches Kammerorchester Weimar: Wolf-Dieter Hauschild); Richard Wagner: "Das Liebesmahl der Apostel", Biblische Szene (Sächsischer Staatsopernchor Dresden; Sächsische Staatskapelle Dresden: Christian Thielemann); Philip Lasser: "The circle and the child", Klavierkonzert (Simone Dinnerstein, Klavier; MDR-Sinfonieorchester: Kristjan Järvi); Carl Nielsen: Flötenkonzert D-Dur, op. 119 (Aurèle Nicolet, Flöte; Gewandhausorchester Leipzig: Kurt Masur); Georg Friedrich Händel: Suite E-Dur, HWV 430 (Ragna Schirmer, Klavier); Sven Helbig: "Eisenhüttenstadt" (Fauré Quartett; MDR-Sinfonieorchester: Kristjan Järvi)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge G-Dur, BWV 541 (Matthias Maierhofer, Orgel); Hector Berlioz: "Roméo et Juliette", op. 17 (Rosalind Elias, Mezzosopran; Cesare Valetti, Tenor; Giorgio Tozzi, Bass; New England Conservatory Chorus; Boston Symphony Orchestra: Charles Munch); Tomaso Albinoni: Konzert C-Dur, op. 9, Nr. 9 (Stefan Schilli, Giovanni Deangeli, Oboe; Stuttgarter Kammerorchester: Nicol Matt)


04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Gioacchino Rossini: "Maometto II", Ouvertüre (Academy of St.Martin-in-the-Fields: Neville Marriner); Jean-Philippe Rameau: Suite G-Dur/g-Moll (Cathy Krier, Klavier); Johan Svendsen: "Festpolonaise", op. 12 (Norwegisches Rundfunk-Sinfonie Orchester Oslo: Ari Rasilainen); Johannes Brahms: Intermezzo, op. 117, Nr. 1 (Maximilian Hornung, Violoncello; Nicholas Rimmer, Klavier)


04.58 Uhr

 

 

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