Jetzt läuft auf Bayern 2:

Zündfunk

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

6381 Hörer

05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Andi Ebert Volksmusik und Informationen mit Andi Ebert Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus der Region und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. Denn Heimat ist das Hier und Heute. Heimat ist der Ort, wo die Menschen in vertrautem Umfeld leben und auch die eine oder andere Überraschung erleben. 6.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (nur in BR Heimat)

711 Hörer

06.30 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften 6.30 Neuapostolische Kirche 6.45 Jehovas Zeugen in Deutschland

494 Hörer

07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

6381 Hörer

07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin Wumme macht ein Fest Ab 6 Jahren Hörspiel von Ernestine Koch Mit Christine Ostermayer, Herbert Bötticher und Julia Fischer Regie: Werner Simon BR 1976 7.30 Sonntagshuhn - "Das Rap-Huhn" von Bernhard Jugel Herzmusik Von Fredrik Vahle Mit Wolfgang Hinze Der Ohrwurm Von Gregor McLeod Mit Wolfgang Pregler

3880 Hörer

08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

6381 Hörer

08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Teilen und Tauschen Ein urchristliches Motiv bekommt im Kontext der "Sharing Economy" eine ganz neue Tragweite: das Teilen ist schick geworden. Ob Auto, Waschmaschine oder Bett, zahlreiche Internetportale bieten neue Möglichkeiten kollektiver Teilhabe an Gütern, Wissen oder Dienstleistungen. Es scheint als ob die alte Verheißung des Internets, Menschen schrankenlos zusammenzubringen, Wirklichkeit werden sollte. Das Motiv des Teilens ist in der (Netz-)welt geblieben und führt zu gemeinwohlorientierten Projekten undneuen Wirtschaftsbereichen. Dass die digitalisierte Wirtschaft mit ihren neuen Zwangssystemen, die alle Lebensbereiche durchdringen, kritisch zu beurteilen ist, zeigen all die Airbnb's, Uber und andere, in denen die freundliche Geste zum Geschäftsmodell mutiert. "Freundschaft" wird kapitalisiert und Vertrauen ist die neue Währung. Es ist höchste Zeit, dass eine kritische Diskussion darüber in Kirche und Gesellschaft beginnt. Das Ausstellungsprojekt "Die Gabe" der Galerie für Christliche Kunst in München, die zusammen mit der katholischen Gemeinde von St. Paul realisiert wurde, ist ein Beispiel dafür. Oder das Symposium "Teilen und Tauschen". Das Goethe Institut entfaltete in Weimar sein riesiges internationales Netz aus Künstlern, Wissenschaftlern und Aktivisten für eine hochkarätig besetzte Veranstaltung, auf der weltweite Ansätze und Projekte des Teilens vorgestellt und diskutiert wurden. Das Feature von Horst Konietzny zeigt die kontroversen Positionen auf und diskutiert, inwieweit sich der heilige St. Martin als Gründer eines Start Ups der "Sharing Economy" denken lässt.

619 Hörer

08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Das reife Glück Und sie lebten glücklich bis an das Ende ihrer Tage...nur wenigen Paaren ist dieses märchenhafte Schicksal gegönnt. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr rund 164 000 Ehen geschieden. Trotzdem trauen sich Frauen und Männer zu einem zweiten Versuch und heiraten erneut. Wiederverheiratete stehen vor anderen Fragen als in ihrer ersten Ehe: Bedeutet diese neue Liebe wirklich eine Kurskorrektur? Sind die alten Beziehungsfallen und Muster erkannt und bearbeitet? Lasten auf der Scheidung immer noch Enttäuschungen, Schuldgefühle, Feindseligkeiten? Sind die Kinder mit der neuen Ehe einverstanden? Und schließlich: müssen geschiedene wiederverheiratete katholische Paare damit leben, dass sie von den Sakramenten ihrer Kirche ausgeschlossen sind, weil sie vor einem katholischen Traualtar nur einmal den Bund fürs Leben schließen dürfen? Dennoch, so berichten die Betroffenen selbst und auch Therapeuten: Wer sich diesen Fragen mutig stellt, kann in einer zweiten Ehe zu einem reifen Glück finden.

810 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

10414 Hörer

09.05 Uhr

 

 

radioReisen

Einfach woanders sein Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr

1711 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

10414 Hörer

10.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

"Von Riesinnen und Riesen" Feuilletonistische Seitenblicke "Von Riesinnen und Riesen" Moderation: Gregor Hoppe Gekürzte Wiederholung um 17.05 Uhr Heute dreht sich´s um Riesinnen und Riesen, allein schon, weil sie so schön deutlich aus der Menge herausragen. Großgewachsene Wesen haben aber auch ihre liebe Not im Leben, wie wir hören werden in Gedichten und Geschichten von Stefan aus dem Siepen, Thomas Meyer, Jonathan Swift, Adelbert von Chamisso, Charles Baudelaire und dem Alten Testament. Jan Weiler erzählt von der Begegnung mit einem "Headhunter".

1738 Hörer

11.00 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Die Ungesichter - Eine Flucht aus Somalia Fünfzehn Jahre jung ist Amal, als Islamisten ihr Dorf stürmen. Heute lebt sie in Bayern. Der Münchner Autor Fridolin Schley traf die Somalierin und schrieb ihre Fluchtgeschichte auf. Sibylle Canonica vom Residenztheater liest "Die Ungesichter", ein Jahr nach Kanzlerin Merkels "Wir schaffen das". Als Islamisten ihr Dorf besetzen, den Vater ermorden und sie in einem Lager gefangen halten, weiß Amal, sie muss fliehen. Ihre Mutter verkauft Haus und Hof, um den Schlepper bezahlen zu können. Über Abu Dhabi, Kiew, Bratislava und Wien, mit dem Flugzeug, in Autos und Lieferwagen, tagelang zu Fuß durch Schnee und Kälte, Städte und Wälder führt die Flucht nach Deutschland, ein monatelanger Leidensweg in den Jahren 2009/10. Heute ist sie 20 Jahre alt und möchte in Deutschland Krankenschwester werden. - Der Münchner Schriftsteller Fridolin Schley begegnete Amal und machte aus ihrer Geschichte eine bewegte und bewegende literarische Erzählung; rastlos, getrieben wie die flüchtende Somalierin selbst; ein bildstarkes, rhythmisches, fließendes Textgewebe, den ersten und letzten Punkt gibt es erst am Ende, auf Seite 97. Eindrucksvoll findet die preisgekrönte Film- und Theater-Schauspielerin Sibylle Canonica in ihrer Lesung die Balance aus Empathie, Zurückhaltung und Dringlichkeit. Im Studio: Fridolin Schley. Moderation: Cornelia Zetzsche.

1030 Hörer

11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Heimatsound

391 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

6381 Hörer

12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Bayern genießen: Suchen

1659 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

6381 Hörer

13.05 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

Bayerische Charakterköpfe: Erwin Eisch Es ist eine Weile her. Da unterhielt sich Erwin Eisch, der Meister der Glaskunst aus Frauenau im Bayerischen Wald, mit einer seiner Kursteilnehmerinnen über Gott und die Welt. Und da erzählte ihm die Dame aus Basel von ihrem Enkel Niklas, der folgenden Satz gesagt habe: "Der Himmel fängt am Boden an." Nicht, dass die Frau von diesem Satz nicht ebenfalls beeindruckt gewesen wäre. Aber eine ungleich größere Wirkung erzielte er beim Kursleiter Erwin Eisch. Der Satz habe ihn regelrecht umgehauen, erzählt der Künstler. Wer die Lebensgeschichte des Erwin Eisch ein wenig kennt, wer weiß, dass er ein kerniger, bodenständiger Waldler ist, dass er aus einem alten Glasmachergeschlecht stammt, dass er ein mutiger und provokanter Künstler-Revoluzzer im spießigen Adenauerstaat war, dass er seinen Weg als freier Künstler gegen alle Widerstände gegangen ist - wer all das weiß, kann ermessen, wie wuchtig dieser kleine Satz des kleinen Niklas auf Erwin Eisch gewirkt haben muss - wenn es ihn umgehauen hat. Der Satz steht in seinem Atelier, an die Wand geschrieben. Und hat die Arbeit des Erwin Eisch die letzten Jahre geprägt. Geahnt, aber ohne es auf den Punkt zu bringen, hat er es eigentlich auch schon die Jahrzehnte davor. Dass zuviel Abgehobenheit in die Irre führt. Dass eine Bodenhaftung wichtig ist. Dass man ein Fundament braucht. Dass man nur stark ist, wenn man eine Erdung hat. Und dann, nach dieser Erdung, mit dieser Erdung, kann man anfangen zu laufen, zu springen, ja sogar zu fliegen. Joseph Berlinger hat Erwin Eisch im Atelier und in der Internationalen Sommerakademie in Frauenau besucht.

1093 Hörer

13.30 Uhr

 

 

Nahaufnahme

Neustart

1176 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

10414 Hörer

14.05 Uhr

 

 

musikWelt

Mehmets Schollplatten Mehmets Schollplatten Mit Achim Bogdahn und Mehmet Scholl

1157 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Hörspiel

Hermann Bohlen: Gräser fliegen nur noch selten Gräser fliegen nur noch selten Von Hermann Bohlen Mit Hermann Bohlen und Hartmut Hoppe Komposition: Karl Sczuka Regie: Hermann Bohlen SWR 2005 Wiederholung am Montag, 20.03 Uhr Gräser fliegen nur noch selten, ein retrofuturistisches Hörspiel, spielt in einer düsteren Zukunft, die Musik kommt aus der finsteren Vergangenheit. Es handelt sich um Hörspielmusik der Jahre 1947-54 von Karl Sczuka, dem damaligen Hauskomponisten des Südwestfunks. In Gräser fliegen nur noch selten erzählt Achim, wie er eines Morgens aufbricht, um heimlich die Stadt zu verlassen, in der ein Schreckensregiment herrscht. Angeführt von einem Mann mit roten Hosen, überwacht es die Bewohner z.B. durch in den Boden eingelassene Kontrollfelder; die Luft wird künstlich von den Stadtwerken gemischt, Belustigungen finden täglich auf dem Großen Platz statt. Am Stadtrand droht der Kamm, ein Gerät mit dem die Wälder nach Flüchtigen durchsucht werden. Achim erzählt von einer Chinesin, die er kürzlich kennen gelernt hat und überreden möchte, sich an der Flucht zu beteiligen. Im Hörspiel Gräser fliegen nur noch selten folgen wir einem Paranoiker und tauchen ein in seine wahnhafte Wahrnehmung der Welt. Im Dialog mit den aus den 50er Jahren stammenden Hörspielkompositionen von Karl Sczuka wechselt der Mann abrupt Richtung und Tempo. Obwohl selbst nicht der Langsamste, wird er dabei oft vom Orchester überholt. Hermann Bohlen, geb. 1963 in Celle, Autor und Hörspielmacher. Hörspiele u.a. "Onager" (RB 2004), "Angriff ist die beste Verteidigung" (SWR 2009), "Alfred C. Aus dem Leben eines Getreidehändlers" (DKultur/hr 2012, Deutscher Hörspielpreis der ARD), "Lebensabend in Übersee" (WDR 2014).

3809 Hörer

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

6381 Hörer

16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Joachim Meyerhoff, Schauspieler Er spielt die richtig großen Rollen, egal ob am Theater oder als Autor: Joachim Meyerhoff, erfolgreich und ausgezeichnet mit dem Nestroy-Theaterpreis als bester Schauspieler und gleichzeitig gefeiert für seinen dritten Roman "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke". Mit diesem Talk-Highlight endet für "Eins zu Eins" das Bayern 2-Sommerradio. Begeistert sein Etwas ist an diesem Erfolg allerdings irritierend: Joachim Meyerhoff hat selbst keine Ahnung, wie das passieren konnte. Und der Leser weiß es auch nicht, denn schließlich erzählt er in seinen drei Romanen ausführlich über seinen wenig verheißungsvollen Werdegang: Aufgewachsen auf dem Gelände einer Psychiatrie in Schleswig, der Vater war Direktor dort. Die Ehe der Eltern scheitert, sein Bruder stirbt bei einem Unfall. Meyerhoff kommt zum Zivildienst nach München und bewirbt sich an der berühmten Otto-Falckenberg-Schule, wo er prompt als Schauspielschüler genommen wird. Schnell muss er erkennen, dass er an sich nichts beherrscht: Weder Atmen noch Sprechen, Gehen noch Stehen. Im Grunde kann er gar nichts, "außer begeistert sein". Was aber dann doch genug ist, um erstens: Einige Jahre später in der Rolle des Mephisto im Hamburger Schauspielhaus mit keinem Geringeren als mit Gustav Gründgens verglichen zu werden. Zweitens: Am Wiener Burgtheater seit Jahren zu den Besten zu zählen. Und drittens: Als Autor den dritten Bestseller in Reihe geschrieben zu haben. Mit den Großeltern in einer WG In "Eins zu Eins. Der Talk" erzählt Joachim Meyerhoff auch von der WG mit den Großeltern. Die feiern jeden Tag ihr Leben mit Champagner und anderen alkoholischen Getränken. Eine Herausforderung für den Enkel. Welche Rolle der Treppenlift dabei spielt, erzählt er Gastgeberin Daniela Arnu.

7403 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

6381 Hörer

17.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

"Von Riesinnen und Riesen" Feuilletonistische Seitenblicke "Von Riesinnen und Riesen" Moderation: Gregor Hoppe Gekürzte Wiederholung von 10.05 Uhr Heute dreht sich´s um Riesinnen und Riesen, allein schon, weil sie so schön deutlich aus der Menge herausragen. Großgewachsene Wesen haben aber auch ihre liebe Not im Leben, wie wir hören werden in Gedichten und Geschichten von Stefan aus dem Siepen, Thomas Meyer, Jonathan Swift, Adelbert von Chamisso, Charles Baudelaireund dem Alten Testament.

1738 Hörer

17.45 Uhr

 

 

Deutsche Geschichte in 100 Objekten

Der "Saufang" Der "Saufang" Glocken im kulturellen Wandel Dinge, die für große Geschichte stehen, können tatsächlich monumentale Objekte sein, eine berühmte Skulptur oder ein Thron. Sie können aber auch ganz klein sein, eine Tabaksdose oder ein Handy. Der Historiker Hermann Schäfer hat 100 Objekte ausgesucht, die symbolisch für 2000 Jahre deutsche Geschichte stehen und dazu ein Buch geschrieben, das im Piper Verlag erschienen ist. Als Gründungsdirektor der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ist er der berufene Experte für ein derart spannendes und gewagtes Vorhaben. Für den Bayerischen Rundfunk vertonte Bayern 2 das ambitionierte Projekt. Stefan Wilkening und Katja Bürkle erzählen Geschichte und Geschichten so lebendig, als sei man selbst dabei. Unterstützt durch ein spezielles Sounddesign entsteht der Eindruck, als folge man 100 Objekten der deutschen Geschichte durch die Zeitläufe. Das Hörbuch "Deutsche Geschichte in 100 Objekten" wird herausgegeben von Hörbuch Hamburg. Autor: Hermann Schäfer / Regie: Martin Trauner Redaktion: Thomas Morawetz

74 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

6381 Hörer

18.05 Uhr

 

 

Das aktuelle Feuilleton

44 Hörer

18.30 Uhr

 

 

Festspielcafé

Ruhrtriennale Peter Jungblut im Gespräch mit Susanne Kennedy, Regisseurin

41 Hörer

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

10414 Hörer

19.05 Uhr

 

 

Bayern 2-radioMusik

anspruchsvoll - entspannt - weltoffen anspruchsvoll - entspannt - weltoffen Mit Haindling, John Lee Hooker, Norah Jones und vielen mehr Moderation: Bernhard Jugel

593 Hörer

19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Magazin Moderation: Franziskus Büscher

821 Hörer

20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

10414 Hörer

20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Bayerische Berufungen: Der Schmied Den muskulösen Oberkörper entblößt, schwingt er mit grimmigem Blick und dichtem Rauschebart seinen Hammer über der Hitze der Esse. Der Schmied ist die Personifikation des bodenständigen, hart arbeitenden Mannes. Einer, der auch mal voranmarschiert, wenn's ernst wird - wie einst der legendäre Schmied von Kochel, der in Bayern zum Inbegriff seiner Zunft wurde. Das Klischee hält sich wacker und prägt unser Bild vom Berufsstand bis heute. Dabei wird schnell übersehen, dass der Hüter des Feuers und Gestalter des Eisens immer mehr war als nur ein Kraftprotz und "Hau Drauf". Nämlich ein kreativer Handwerker, ein feinfühliger Künstler und geheimnisumwitterter Bewahrer alten Wissens um besondere Kulturtechniken. Seit 3000 Jahren ist der Schmied eine Institution. Schließlich produzierte er nicht nur die materiellen Grundlagen für die Entwicklung unserer Zivilisation, er schmiedete auch jene kostbaren Waffen, die für Krieg und Zerstörung herhalten mussten. Ein Berufsstand also, der immer auch eine mythische Dimension hatte. Denn wer tagein tagaus in Rauch, Schwefel und Hitze aus rotglühendem Eisen Neues schaffte, der stand nicht selten im Ruch, mit dem Teufel im Bunde zu sein. Aber weil dieser Magier seinen Mitmenschen durch sein umfassendes Wissen oft um einen Schritt voraus war, hatte der Schmied schon in frühesten Gesellschaften immer auch eine besondere Stellung. Bis in die jüngste Zeit hinein stand die Schmiede buchstäblich in der Mitte des Dorfes. Ob für Rüstungen, Hufe, Töpfe oder Schwerter, immer war der Schmied gefragt, als Spezialist und Allrounder in einem. Und heute? Die traditionellen Huf-, Grob-, Kessel- oder Kupferschmiede sind eher selten geworden. Aber allen Unkenrufen zum Trotz ist der Schmied nicht ausgestorben, auch wenn er heute anders heißen mag. Trotz zahlreicher Wandlungen und Krisen - er lebt. Thomas Grasberger folgt dem schwefligen Geruch von Schmiedekohle und den Klängen der Hämmer, die bis heute aus den Werkstätten zu vernehmen sind.

1583 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

10414 Hörer

21.05 Uhr

 

 

radioMitschnitt

15. Internationales Klezmer Festival Fürth Von Tradition bis Klezmer-Punk Impressionen vom 15. Internationalen Klezmer Festival Fürth mit der Festivalleiterin Claudia Floritz Von Detlef Krenge

893 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

10414 Hörer

22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

Was Migration mit Logistik zu tun hat "Über euer scheiß Mittelmeer käm' ich, wenn ich ein Turnschuh wär" singen die "Goldenen Zitronen". Und haben so schon im Jahr 2006 Logistik und Migration kurzgeschlossen. Denn ökonomische und politische Gründe für Migration lassen sich kaum voneinander trennen. Migration ist Teil der Globalisierung und damit einer weltumspannenden Logistik. Genauso wie der Welthandel folgt sie den Regeln des Marktes. Noch nie wurden so viele Waren um den Globus transportiert wie heute. Und noch nie waren so viele Menschen auf der Flucht oder ziehen als Arbeitsmigranten um die Welt. Einige Sozialwissenschaftler haben die Logistik nun als Forschungsfeld entdeckt. Logistik ist für sie nicht nur kühle BWL, Handelsketten und Containerschiffe, sondern viel mehr eine soziale Ordnung, nach der unsere globalisierte Welt funktioniert. Die kanadische Geographin Deborah Cowen spricht sogar von einer "logistischen Revolution". In der Entwicklung des Schiffscontainers sieht sie wie auch andere Wissenschaftler einen neuen Abschnitt des Kapitalismus. Anhand von Logistik untersuchen sie, wie unser Wirtschaftssystem heute funktioniert und wie es Migration und Flucht im 21. Jahrhundert verändert. Logistik ist für sie eine Art "Brille", um Migration besser zu verstehen. Wiederholung vom 28.02.2016

1017 Hörer

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mehmets Schollplatten Mehmets Schollplatten Mit Willy Michl im Bayerischen Wald Mit Achim Bogdahn und Mehmet Scholl Diesmal sind Mehmet und Achim zu Gast in Riedlhütte im Landkreis Freyung-Grafenau, dort haben sie auf einem kleinen Musikfestival die bayerische Blueslegende Willy Michl getroffen. Und so geht es in der Sendung um den Isarindianer (der noch nie in den USA war!), um eine Tankstellenbegegnung zwischen Michl und Scholl vor ein paar Jahren und um Musik. Die kommt diesmal von den Augustines, Elastica, Willy Michl, Sufjan Stevens, Dandy Warhols und John Grant.

3958 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-Klassik Walter Braunfels: Divertimento, op. 42 (Orchester der Staatsoperette Dresden: Ernst Theis); Johannes Brahms: Violinkonzert D-Dur, op. 77 (Isabelle van Keulen, Violine; MDR-Sinfonieorchester: Dennis Russell Davies); Johann Friedrich Fasch: Konzert F-Dur (Les Amis de Philippe: Ludger Rémy); Franz Liszt: Grand Duo concertant (Friedemann Eichhorn, Violine; Rolf-Dieter Arens, Klavier); Joseph Haydn: Symphonie Nr. 87 A-Dur - "Pariser" (MDR-Sinfonieorchester: Bruno Weil)

80 Hörer

02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

10414 Hörer

02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Richard Strauss: "Till Eulenspiegels lustige Streiche", op. 28 (City of Birmingham Symphony Orchestra: Andris Nelsons); George Onslow: Quintett c-Moll, op. 38 (L'Archibudelli and Smithsonian Chamber Players); Maurice Ravel: "Shéhérazade" (Magdalena Kožená, Mezzosopran; Berliner Philharmoniker: Simon Rattle); Gustav Mahler: Symphonie Nr. 1 D-Dur - "Der Titan" (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Mariss Jansons)

2843 Hörer

04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

10414 Hörer

04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Bernhard Henrik Crusell: Concertino B-Dur (Karen Geoghegan, Fagott; BBC Philharmonic: Gianandrea Noseda); Johann Sebastian Bach: Sonate f-Moll, BWV 1018 (Frank Peter Zimmermann, Violine; Enrico Pace, Klavier); Camille Saint-Saëns: Suite d-Moll, op. 16 (Maximilian Hornung, Violoncello; Bamberger Symphoniker: Sebastian Tewinkel)

1272 Hörer

04.58 Uhr

 

 

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