Jetzt läuft auf Bayern 2:

Eins zu Eins. Der Talk

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

6186 Hörer

05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Tom Viewegh Volksmusik und Informationen mit Tom Viewegh Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus der Region und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. Denn Heimat ist das Hier und Heute. Heimat ist der Ort, wo die Menschen in vertrautem Umfeld leben und auch die eine oder andere Überraschung erleben. 6.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (nur in BR Heimat)

680 Hörer

06.45 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften Heute: Evangelisch-methodistische Kirche

493 Hörer

07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

6186 Hörer

07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin Was wird aus Wumme? Hörspiel von Ernestine Koch Mit Christine Ostermayer, Herbert Bötticher und Julia Fischer Regie: Werner Simon BR 1976 7.30 Sonntagshuhn - "Drückeberger" von Silke Wolfrum Kennst du den wunderbaren Geruch? Von Frantz Wittkamp Mit Katja Bürkle Goldlöckchen und die drei Bären Englisches Märchen mit Paul Herwig Ein Katastrophentag Von Werner Färber Mit Christoph Lindert

3830 Hörer

08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

6186 Hörer

08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

800 Jahre Dominikaner Sie galten im Mittelalter und in der frühen Neuzeit als Speerspitze des Papstes gegen Häresie und Glaubensabfall, ihre Predigtkünste waren und sind berühmt und berüchtigt. Die Rede ist von den Dominikanern. Ein Mönchsorden, der auf den spanischen Adligen Dominikus von Caleruega (1170 - 1221) zurückgeht, und der noch heute weltweit tätig ist. Vor 800 Jahren - am 22. Dezember 1216 - wurde der Predigerorden - wie er auch genannt wird - gegründet. Anlass für zahlreiche Jubiläumsfeierlichkeiten im In- und Ausland. In Regensburg erinnern die deutschsprachigen Dominikaner mit einer zentralen Ausstellung an die 800-jährige Ordensgeschichte. Die Stadt an der Donau ist der einzige Ort in Deutschland mit einer seit 1229 ununterbrochenen dominikanischen Präsenz. Die Dominikanerkirche St. Blasius gilt als eine der größten und bedeutendsten Bettelordenskirchen Deutschlands. Das 1233 in Regensburg gegründete Kloster Hl. Kreuz ist das älteste Dominikanerinnenkloster Deutschlands überhaupt. Auch die Säkularisation im 19. Jahrhundert überstanden die Nonnen unbeschadet. Gemäß dem Motto der Ausstellung "Mehr als Schwarz und Weiß" spürt Siegfried Höhne den Licht- aber auch den Schattenseiten der Ordensgeschichte nach. Da sind zum einen überragende Gestalten wie zum Beispiel Albertus Magnus, Thomas von Aquin oder Katharina von Siena, zum anderen aber auch die Verstrickungen der Dominikaner in Inquisition und Hexenverfolgung. Schließlich und endlich geht es um die Bedeutung des Ordens im Hinblick auf aktuelle Herausforderungen wie Kirchen- und Glaubenskrise oder die intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Islam. Phänomene, die bereits in der Zeit der Ordensgründung eine große Rolle gespielt haben. Zu Wort kommen unter anderem Ordensprovinzial Pater Thomas Gabriel Brogl, junge Ordensnovizen, die Initiatoren der Ausstellung und Schwestern aus dem Kloster Hl. Kreuz.

613 Hörer

08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Kalte Seelen Ob Völkermorde, Krieg und Folter, ob die alltägliche Erniedrigung von Kindern durch ihre Eltern, ob Mobbing in Kindergarten, Schule oder am Arbeitsplatz oder das Quälen eines einzelnen Menschen durch eine Clique - alle diese Beispiele von Gewalt und Hass stellen uns vor die Frage: Was macht Menschen böse? Warum verfolgen und peinigen sie ihre Mitmenschen und fühlen dabei weder Reue noch Schuld? Das Drama beginnt schon ganz früh. Es gibt Kinder und Jugendliche, die andere Menschen demütigen, misshandeln, gar töten. Es gibt Menschen ohne Mitgefühl. Manche von Geburt an. Ratlos steht die Gesellschaft vor dem Phänomen der "kalten Seelen" und sucht Antworten auf die Fragen: Warum werden manche Menschen kalt und böse? Wie gehen wir damit um? Denn auch in den besten geordneten Verhältnissen kann entstehen, was wir als böse erleben. Heute sind Experten verschiedener Denkrichtungen damit befasst, diese Persönlichkeitsstörungen zu untersuchen. Die Chancen auf Heilung sind eher gering, doch wäre es verheerend für eine Gesellschaft, wenn sie dem Verlangen, das hin und wieder laut wird, nachgäbe, diese Menschen als rettungslos aufzugeben und wegzusperren, sie aus dem Leben zu verbannen. Aus christlicher Sicht wäre es ein Verstoß gegen die Menschlichkeit, das Ende aller Hoffnung auf die Gnade der Umkehr.

807 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

10084 Hörer

09.05 Uhr

 

 

radioReisen

Einfach woanders sein Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr

1682 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

10084 Hörer

10.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Gekürzte Wiederholung um 17.05 Uhr

1687 Hörer

11.00 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Najet Adouani: "Meerwüste" Die Dichterin Najet Adouani floh aus ihrer Heimat Tunesien, einem sogenannten "sicheren Herkunftsland". Nun möchte sie in Deutschland neu beginnen. Mit "Meerwüste" hat sie ihren ersten Gedichtband auf Deutsch vorgelegt. Jetzt sucht sie Asyl. "So oft ich davonflieg, weit fort,/ weil sich ein Unheil anbahnt in meinem Land, zwinkert ein Stern/ seiner Erwählten am Himmel zu", dichtet Najet Adouani im "Lied", ihrer Hymne, und wünscht sich die Augen eines Falken, die Flügel einer Taube und eine Kehle aus Messing. - Najet Adouani stammt aus dem Süden Tunesiens, veröffentlichte Lyrik und Prosa, schrieb für Freiheit, Frieden und die Gleichberechtigung der Frau und war Mitglied des tunesischen Schriftstellerverbands; ein Risiko in Diktaturen, die das Wort niederknüppeln. Und ein Wagnis in Tunesien, wo sie als mutige intellektuelle und geschiedene Frau zur Zielscheibe islamistischer Kräfte wurde - trotz des Arabischen Frühlings. Als Salafisten ihre Wohnung verwüsteten und sie und ihre drei Söhne mit dem Tod bedrohten, verließ sie ihr Land 2012. Sie sei, sagt Najet Adouani, "im Schleier der Poesie geboren" und könne nicht wegsehen. Sie kam nach Weimar, fand drei Jahre Zuflucht in Berlin, war als "Writer in Exile" Gast des deutschen PEN, schrieb, fand neue Freunde, lernte etwas Deutsch, lebt nun mit einem neuen Stipendium in Norddeutschland und hofft auf Asyl. Eine Nomadin, ohne Wohnung, ohne Arbeit und ohne Arbeitserlaubnis. Zurück kann sie nicht angesichts des islamistischen Terrors, dem deutschen Innenminister gilt Tunesien als sicheres Herkunftsland. Eine heikler Fall, mitten in Europa. Lesung: Wiebke Puls von den Münchner Kammerspielen. Studiogast: Najet Adouani. Moderation: Cornelia Zetzsche.

1009 Hörer

11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Heimatsound

Höhepunkte vom Heimatsound-Festival Neue Musik aus Bayern und dem Alpenraum Höhepunkte vom Heimatsound-Festival im Passionstheater Oberammergau Moderation: Thomas Mehringer

372 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

6186 Hörer

12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Akustische Reisen durch Bayerns Regionen Olympia made in Bavaria Was aus Bayern zu den Olympischen Spielen in Brasilien kommt Von Birgit Fürst Vom Schuh bis zur Cap - dass die deutschen Sportlerinnen und Sportler in Kleidung aus Franken von adidas ihre Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro gewinnen werden, ist offensichtlich und das weiß eigentlich jeder. Aber woher kommen die Lautsprecheranlagen für die Stadien, die Zufahrtsstraßen dorthin, das Insektenschutzmittel, mit dem sich die Sportler einsprühen, die Ringermatten, auf denen die Ringer kämpfen werden? Ganz klar: aus Bayern. Selbst der Kaffee für Sportler und ihre Gäste im Deutschen Haus kommt von einer Münchner Coffee-Shop-Kette. Ihr Chef und Firmengründer Stefan Tewes hat eine ganz spezielle Beziehung zu Olympia: 1992 in Barcelona stand er für die deutsche Hockey-Mannschaft auf dem Feld und brachte eine Goldmedaille mit nach Hause. Olympia ist für ihn vor allem ein fröhliches Treffen der Nationen - und Bayern ist mitten drin. Birgit Fürst hat für ihr Feature "Olympia made in Bavaria - Was aus Bayern zu den Olympischen Spielen in Brasilien kommt" zahlreiche Menschen in Bayern interviewt, die zum Gelingen der Olympischen Spiele in Südamerika beitragen. Kaffeekannen, Kunst & Politik Das Porzellanimperium der Rosenthals Zwei Männer, Vater und Sohn, erfinden das "weiße Gold" neu und schreiben Designgeschichte. Der ältere von beiden, ein cleverer Geschäftsmann, erkennt in den USA schnell das Potenzial von bemaltem Porzellan. Er verlegt seinen Wohnsitz nach Deutschland und lässt im fränkischen Adelsschlösschen Erkersreuth sogenannte "Weißware" mit dem Pinsel veredeln: die Keimzelle der Weltmarke "Rosenthal". Der jüngere, Philip Rosenthal junior, kämpft in der Fremdenlegion "gegen Läuse und Langeweile", desertiert, lebt unter falschen Namen und schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch. Nach dem 2.Weltkrieg steigt er in den Betrieb des Vaters ein. Der Filius verkauft nicht nur Porzellan. Als Bundestagsabgeordneter der SPD setzt er sich für mehr soziale Gerechtigkeit ein. Zu Prominenten aus Politik und Kultur pflegt er enge Kontakte. Blümchengeschirr hält er für grauenvoll und überholt. Selb, damals Sitz der Rosenthal AG, wird zu einem Synonym für innovatives Design. Philip Rosenthal junior revolutioniert mit seinen Produkten die deutschen Wohnzimmer. Angesagte Künstler wie Dali werden zu Aushängeschildern des Unternehmens, das heute - nach Jahren wirtschaftlicher Turbulenzen - zu einer italienischen Firma gehört. Thomas Senne lässt in seinem Feature für die "Zeit für Bayern" Porzellan-Experten und Weggefährten der Rosenthals zu Wort kommen und geht der Frage nach, wie mitten in der oberfränkischen Provinz, nur ein paar Kilometer von der Tschechischen Grenze entfernt, zur Zeit des Kalten Krieges die Avantgarde Einzug halten konnte und von dort aus lange Zeit großen Einfluss auf Kunst, Design, Politik und Wirtschaft ausübte.

1638 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

6186 Hörer

13.05 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

Bayerische Charakterköpfe: Max Hannes In der Glashütte Theresienthal bei Zwiesel wird Luxusglas hergestellt. Stück für Stück handgemacht, kristallklar, hauchzart. Königshäuser in der ganzen Welt zählten einst zu den Kunden. 1930 hatte die Manufaktur schon Händler in New York, die ihre Produkte vertrieben. Das Wirtschaftswunder in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg brachte der Manufaktur einen enormen Aufschwung. Es war die Zeit der üppigen Tischkulturen nach Elend und Not. Die Menschen legten Wert auf hochwertiges Glas und Porzellan, gaben gerne Geld für schöne Dinge aus. 300 Leute arbeiteten in den 1950er und 1960er Jahren in Theresienthal. Am 5. November 1962 begann dort der 14-jährige Max Hannes seine Lehre als Hohlglasfeinschleifer, wurde Geselle, Meister, Abteilungs- und schließlich Betriebsleiter. Nach guten Jahren setzten Importe aus Billiglohnländern der Glashütte immer mehr zu. Im April 2001 meldete Theresienthal Insolvenz an. Max Hannes und ein paar seiner Kollegen gingen trotzdem jeden Tag in die Firma, fuhren den Ofen - das Herzstück der Manufaktur - langsam herunter, damit er nicht kaputt ging. Hannes verhinderte, dass die hochwertigen Gläser für billiges Geld verramscht wurden. "Waidlersturheit" nennt er dieses Verhalten, das letzten Endes von Erfolg gekrönt war. Die BMW-nahe Eberhard-von-Kuenheim-Stiftung brachte Theresienthal 2004 zurück auf den Markt - ein kleines Wunder, möglich gemacht von Menschen, die für eine gemeinsame Idee brannten. Mitten drin Max Hannes mit wachen hellblauen Augen, aufrecht, authentisch. Er verhandelte auf Augenhöhe mit Managern und Bankern, hielt die Belegschaft bei der Stange. Wieder stellte er sich als Betriebsleiter in die erste Reihe. Im Sommer 2013 ist er in Rente gegangen, nach 51 Jahren in der Hütte. "Ich bin froh, die Verantwortung los zu sein", beschreibt Max Hannes seine neue Freiheit. Heidi Wolf schildert an seinem Beispiel ein zerbrechliches Stück Kultur-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte im Bayerischen Wald.

1074 Hörer

13.30 Uhr

 

 

Nahaufnahme

Die Reportage

1166 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

10084 Hörer

14.05 Uhr

 

 

musikWelt

Musik aus aller Welt Musik aus aller Welt Mit Dagmar Golle

1151 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Hörspiel

Joachim Ringelnatz: ... liner Roma ... ... liner Roma ... Von Joachim Ringelnatz Frau Purmann - Lena Stolze Gustav - Florian Lukas Erzähler - Michael Mendl Wiga - Ilka Teichmüller Deeters/Z - Wanja Mues Ferner: Mira Partecke, Bettina Kurth, Britta Steffenhagen, Eva Meckbach Bearbeitung, Komposition und Regie: Thomas Gerwin rbb 2015 Wiederholung am Montag, 20.03 Uhr Der angehende Literat Gustav Gastein, das Alter Ego Joachim Ringelnatz´, schlägt sich im Berlin der Goldenen Zwanziger durch, hat Affären, Mäzeninnen, wenig Erfolg und noch weniger Geld. Dieser raue, quirlige, vor Phantasie überbordende Prosatext wurde 1924 publiziert und ist der erste deutsche Großstadtroman. Bereits sein Titel - [Ber]liner Roma[ne] - indiziert, dass Ringelnatz darin das Fraktale, Unfertige und Unvorhersehbare im Rhythmus einer sich immer wieder verwandelnden Metropole zum Prinzip erklärt. Eine literarische Entdeckung und ein Porträt Berlins in den 1920er Jahren, der "Stadt, die immer wird, aber niemals ist". Joachim Ringelnatz (eigentlich Hans Gustav Bötticher, 1883-1934), Autor, Kabarettist, Maler, der vor allem für humoristische Gedichte um die Kunstfigur Kuttel Daddeldu bekannt wurde. Weitere Hörspielbearbeitung: "Als Mariner im Krieg" (NDR/DKultur 2014).

3736 Hörer

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

6186 Hörer

16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Klaus Hampl, Klarinettist Der Kritikerpapst Joachim Kaiser nannte ihn einen "Kammermusiker hohen Ranges..., dessen Kunst zugleich spirituelles und sinnliches Vergnügen bereitet": Klaus Hampl, international gefragter Klarinettist und Kammermusiker. "Eins zu Eins. Der Talk" startet heuer das Sommerradio mit diesem Gespräch vom Februar - ein Highlight aus der ersten Jahreshälfte 2016. Der "klare Klang der Klarinette" Die Liebe zur Klarinette hat er vom Großvater. Der ist eigentlich Steinmetz, spielt aber auch "unglaublich gut" Klarinette, was er sich als Autodidakt selber beigebracht hat. Und er vermittelt seinem Enkel die grundsätzlichen Sachen; vor allem den "klaren Klang" hat Klaus Hampl von ihm. Heute reicht die Liste renommierter Musiker und Ensembles, mit denen Klaus Hampl zusammenarbeitet, vom russischen Rimsky-Korsakow-Quartett über das italienische Trio Michelangelo und das Quartetto di Roma bis hin zum Bamberger Streichquartett und zu Solisten aus dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Faszination für emotionale Inszenierungen In "Eins zu Eins. Der Talk" erzählt Klaus Hampl bei Gastgeberin Daniela Arnu aber nicht nur von seiner Liebe zur Musik, sondern auch von seiner Faszination für emotionale Inszenierungen insgesamt: Zum Beispiel beim Fußball: Er geht sehr gerne ins Stadion, egal ob in München oder in Rom.

7285 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

6186 Hörer

17.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Gekürzte Wiederholung von 10.05 Uhr

1687 Hörer

17.45 Uhr

 

 

Deutsche Geschichte in 100 Objekten

Der Erstdruck des Deutschlandliedes Der Erstdruck des Deutschlandliedes "Einigkeit und Recht und Freiheit" Dinge, die für große Geschichte stehen, können tatsächlich monumentale Objekte sein, eine berühmte Skulptur oder ein Thron. Sie können aber auch ganz klein sein, eine Tabaksdose oder ein Handy. Der Historiker Hermann Schäfer hat 100 Objekte ausgesucht, die symbolisch für 2000 Jahre deutsche Geschichte stehen und dazu ein Buch geschrieben, das im Piper Verlag erschienen ist. Als Gründungsdirektor der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ist er der berufene Experte für ein derart spannendes und gewagtes Vorhaben. Für den Bayerischen Rundfunk vertonte Bayern 2 das ambitionierte Projekt. Stefan Wilkening und Katja Bürkle erzählen Geschichte und Geschichten so lebendig, als sei man selbst dabei. Unterstützt durch ein spezielles Sounddesign entsteht der Eindruck, als folge man 100 Objekten der deutschen Geschichte durch die Zeitläufe. Das Hörbuch "Deutsche Geschichte in 100 Objekten" wird herausgegeben von Hörbuch Hamburg. Autor: Hermann Schäfer / Regie: Martin Trauner Redaktion: Thomas Morawetz

69 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

6186 Hörer

18.05 Uhr

 

 

Das aktuelle Feuilleton

34 Hörer

18.30 Uhr

 

 

Festspielcafé

Salzburger Festspiele Christoph Leibold im Gespräch mit Hans-Michael Rehberg, spielt "Prospero" in Shakespeares "Sturm"

35 Hörer

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

10084 Hörer

19.05 Uhr

 

 

Bayern 2-radioMusik

542 Hörer

19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Klassik, Pop und Jazz - Selbst gemacht! Der Tonabnehnmer "Bach forever" - Johann Sebastian Bach musical-isch Von Marcus Wagner Bach und Musical - passt das zusammen? Jeder Klassikfan wird bei diesem Gedanken vermutlich schnell die Nase rümpfen. Doch davon ließ sich der Kirchenmusiker Thomas Gabriel nicht abhalten und komponierte für die Aschaffenburger Bachtage 2015 als Auftragswerk ein Musical über Johann Sebastian Bach. Zusammen mit dem eingefleischten Bachliebhaber Andreas Bomba entstand ein Musical, das den Komponisten des 18. Jahrhunderts in unsere heutige Zeit holt und das vor allem Jugendlichen den Menschen Johann Sebastian Bach näher bringen soll. Der Bayerische Rundfunk (Studio Franken) hat dieses Musical nun auf CD herausgebracht. Der "Tonabnehmer" von Markus Wagner berichtet von den Aufnahmen, die im Januar und Juni mit dem Jugendchor "Ars Antiqua" im Stadttheater in Aschaffenburg stattfanden. Auch die Macher kommen zu Wort. Der Komponist Thomas Gabriel erzählt von der Entstehung des Musicals und Stefan Müller-Ruppert philosophiert im "Tonabnehmer" über seine Rolle als Bach, denn im letzten Jahr stand er noch im Queen-Musical "We will rock you" auf der Bühne. Auch wenn es für den Chorleiter Stefan Claas ganz normal ist, eine CD aufzunehmen, für nicht wenige Mitglieder des Chores "Ars Antiqua" war es aber zum ersten Mal und alles war ungewohnt. Und: Was würde wohl Bach über dieses Musical sagen?

812 Hörer

20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

10084 Hörer

20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Bayerische Berufungen: Der Pfarrer "Gelobt sei Jesus Christus!" Ein würdiger Gruß für eine hochwürdige Instanz. Denn ohne den Pfarrer ist oder war ein Dorfleben in Bayern kaum möglich. "Wos braucht ma auf'm Bauerndorf?" fragt ein Kinderlied um 1850. Und die Antwort ist kurz und bündig: "An Pfarrer, der schön singt, / a Glockn, die hell klingt." Doch mit dem Singen allein ist es noch lange nicht getan. Religionsunterricht, Seelsorge, Sterbebegleitung, Wetterprognose, Beratung in persönlichen und politischen Fragen - der Pfarrer war für so ziemlich alles zuständig. Bei mancher Sonntagspredigt ist der eine oder andere sicher zusammengezuckt, spätestens wenn die gewilderte Gams, die ledige Mutter oder das falsche Kreuzerl auf dem Stimmzettel von der Kanzel aus Allgemeingut wurden. Denn das Beichtgeheimnis ist zwar heilig, doch wer um alle Fehltritte seiner Schäfchen weiß, der hat auch eine ganz gewaltige Macht im Dorf. Ehen wurde vom Pfarrer angebahnt oder verhindert, die Geschicke von Familien und ganzen Dörfern von den Geistlichen geprägt - und das nicht nur im katholischen Altbayern. Das Pfarrerklischee ist so gefestigt, dass in einem Lied der Biermösl Blosn die Frage aufgeworfen werden kann: "Herr Pfarrer, i bin am window gwen, wos werd mit meiner software gschehn?" Viel hat sich verändert, doch der Einfluss des Pfarrers auf das Leben im Dorf ist heute immer noch spürbar. Schließlich ist ein Fest ohne Pfarrer und Feldmesse nur "a halbe Sach". Trotzdem: richtig leicht haben es die Arbeiter im Biergarten des Herrn mit uns hirschfänger- und haarnadelbewehrten Schäfchen nie gehabt. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

1558 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

10084 Hörer

21.05 Uhr

 

 

radioMitschnitt

41. Bardentreffen Nürnberg(1/3) "Sounds of Islands" Live-Schaltungen zum Hauptmarkt und zur Katharinenruine Musik von Mo'Kalamity, Funny van Dannen, Monsieur Doumani, OUM, La 33 und Franca Masu Mit Roland Kunz Teil 2: Sonntag, 7. August 2016, 21.05 Uhr Eine "Frontfrau" in der Männerdomäne des "Reggae"?....Das ist eher die Ausnahme! Aber die auf den Kapverden geborene Sängerin Mo'Kalamity kannte keine Berührungsängste, als sie 2004 - nach einigen Jahren als Backgroundsängerin - ihre eigene Band "The Wizards" gründete. Schon früh zeigte sich Mo'Kalamity angezogen von karibischen und afro-amerikanischen Klängen und trägt sie 2016 in den Eröffnungsabend des Bardentreffens hinein. "Sounds of Islands" lautet das Motto des Bardentreffens, das Bayern 2 auch 2016 wieder in 3 Folgen mit Interview- und Konzertausschnitten abbildet. Aus einer Welt unterschiedlichster Farben heraus entstehen die Songs von Funny van Dannen. Dass der Künstler im Frühjahr in einer Ausstellung "Farbenglück" seine neuesten Bilder präsentierte, gerade sein 8. Buch veröffentlichte und mit mehr als 15 Alben eine wahre "Fangemeinde" erreicht, zeugt von einem "Kreativling" erster Güte. Die aus Bogota/Kolumbien anreisende Band "La 33" ist seit ihrer Gründung 2002 eine feste Größe in der internationalen Salsa-Welt. "Radiomitschnitt" schaltet live in die Konzerte von "La 33" und von Franca Masu; sie istdie einzige sardische Sängerin, die im Dialekt ihrer Heimatstadt Alghero international auftritt. In den 90er Jahren kam Franca Masu zum Jazz, sang ihre ersten Lieder im "Algherese", dem Dialekt der katalanischen Eroberer des 14. Jahrhunderts, das bis heute auf der Insel gepflegt wird. Auch die erst 2011 gegründete dreiköpfige Band "Monsieur Doumani" ist tief in der Folklore ihrer Heimatinsel verwurzelt: Zypern. Aktuelle Themen wie z.B. Finanzkrise oder Korruption werden mit Gitarre und der griechischen "Tzouras" so verpackt, dass sie veritable Songwirkung entfalten und der Band schon einige Preise bescherten. Die studierte Architektin OUM bringt marokkanische Gnawa-Rhythmen in Balance mit wohldosierten Jazz-, Pop-, Soul- und Funk-Klängen. In ihrem Heimatland Marokko wird die charismatische Sängerin aus Casablanca verehrt wie eine Diva, beim Bardentreffen 2016 erfährt das Publikum, weshalb das so ist!

879 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

10084 Hörer

22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

Wann darf und wann muss man jemanden einen Nazi nennen? Es ist unübersehbar: In Deutschland wie in anderen europäischen Ländern wächst eine rechtspopulistische Bewegung, die einerseits offen gehalten wird in die "Mitte der Gesellschaft" hinein, andererseits aber auch offen gehalten wird zur extremen, in einigen Fällen auch zur militanten und gewaltbereiten Rechten. Die Kritiker dieser rechtspopulistischen, antidemokratischen und antieuropäischen Bewegungen sind oft recht schnell mit der Bezeichnung "Nazi" bei der Hand, so offensichtlich scheinen zumindest die Anknüpfungs- und Verbindungspunkte zwischen Rechtspopulismus und Neofaschismus. Möglicherweise aber ist der inflationäre und unbedachte Gebrauch der "Nazi" -Bezeichnung nicht minder gefährlich als eine Auflösung der Grenzen gegenüber Gedanken, Worten und schließlich Taten, die den Bruch mit demokratischen, rechtsstaatlichen und humanistischen Grundwerten zumindest in Kauf nehmen. Es gibt einerseits jene Nationalkonservativen, "Identitäten" oder auch nur "besorgten Bürger" , die Wert darauf legen, nicht "in die rechte Ecke gestellt" oder gar mit "Nazis" gleichgestellt zu werden. Und andererseits die Neofaschisten, die sich durch den Gebrauch der einschlägigen Insignien, der Zitate und der Selbstinszenierung selber eindeutig in die Tradition und in den Geist des deutschen Nationalsozialismus stellen. Dazwischen freilich tut sich ein weites graues Feld auf. Die Sendung will versuchen, eine sehr notwendige Auseinandersetzung zwischen der demokratischen Zivilgesellschaft und den nationalistischen, xenophoben, antidemokratischen und "völkischen" Rechten diskursiv zu schärfen.

1014 Hörer

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

10084 Hörer

23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Musik aus aller Welt Musik aus aller Welt Mit Dagmar Golle

3918 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

10084 Hörer

00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-Klassik Ernst Wilhelm Wolf: Symphonie C-Dur (Franz Liszt Kammerorchester Weimar: Nicolás Pasquet); Carl Philipp Emanuel Bach: Klavierkonzert d-Moll, Wq 17 (Michael Rische, Klavier; Leipziger Kammerorchester: Morten Schuldt-Jensen); Johann Sebastian Bach: "Jesu meine Freude", BWV 227 (Thomanerchor Leipzig; Capella Thomana: Georg Christoph Biller); Franz Schubert: Sonate g-Moll, D 408 (Ulrich Beetz, Violine; Rolf-Dieter Arens, Klavier); Max Bruch: Symphonie Nr. 3 E-Dur (Gewandhausorchester Leipzig: Kurt Masur)

72 Hörer

02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

10084 Hörer

02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Ernest John Moeran: Violinkonzert (Tasmin Little, Violine; BBC Philharmonic: Andrew Davis); Gustav Holst: "Die goldene Gans", op. 45, Nr. 1 (Joyful Company of Singers; BBC National Orchestra of Wales: Richard Hickox); Bernard Herrmann: "Souvenirs de voyage" (Julian Bliss, Klarinette; Tippett Quartet); Arnold Bax: "Mediterrarean" (Ashley Wass, Klavier); Frederick Delius: "Paris: The song of a great city" (BBC Symphony Orchestra: Andrew Davis)

2822 Hörer

04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

10084 Hörer

04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Antonio Rosetti: Symphonie D-Dur (Hamburger Symphoniker: Johannes Moesus); Georg Christoph Wagenseil: Sonate Nr. 3 C-Dur (Berliner Fagottquartett); John Corigliano: "The Red Violin" (Chloë Hanslip, Violine; Royal Philharmonic Orchestra London: Leonard Slatkin)

1257 Hörer

04.58 Uhr

 

 

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