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Musik für Bayern

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

7438 Hörer

05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag

841 Hörer

06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

7438 Hörer

06.05 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Miriam Scholz Mit Miriam Scholz Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (nur in BR Heimat)

841 Hörer

06.45 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften Heute: Alt-Katholische Kirche

506 Hörer

07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

7438 Hörer

07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin Ein Gespenst mit Namen Wumme Ab 6 Jahren Hörspiel von Ernestine Koch Mit Christine Ostermayer, Herbert Bötticher und Julia Fischer Regie: Werner Simon BR 1979 7.30 Sonntagshuhn - "Ausguck" von Renus Berbig, Ursendung So, so! Von Kurt Schwitters Mit Helmut Stange Wie Erlemännchen und Blindenmaus ein Traumhaus bauen Von Thomas Schmid Mit Sabine Kastius Die unsinkbaren Drei: Goethe von Wilhelm Nünnerich Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

4233 Hörer

08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

7438 Hörer

08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Eremiten Einsiedler im eigenen Land? Gibt es sie noch? Braucht es sie? Und wenn, für wen? Die Einsamkeit als Selbstzweck, um in erster Linie zu sich selbst zu finden? Irgendwo versteckt beten sie und bekehren Suchende eher weniger, als dass sie ihnen mit nur knapp gesetzten Worten vielleicht zu einem erweiterten Bewusstsein verhelfen. Vorausgesetzt, man sucht sie gezielt auf und trifft sie an. Unserem stets in vielerlei Hinsicht die Welten durchquerendem Autor Wolf Gaudlitz sind auf wochenlanger Suche mehrere Begegnungen gelungen. Anhand zweier Beispiele - Einsiedelei Frauenbründl bei Bad Abbach und die Sankt Georgs Einsiedelei 1001 im österreichischen Saalfelden - wird spürbar, mit welchen Entbehrungen und auch Aufgaben diese durchweg verdienstlose Tätigkeit verbunden ist. Direkt zu Wort kommen dabei der bayerische Eremit Johannes Schuster und ein sich auf das "Amt" vorbereitender eventueller Nachfolger, Otto Stahl. Ferner der Pfarrer von Saalfelden, Alois Moser, sowie der sich abseits der Stadt eingerichtete Klausner, Thomas Flieglmüller. Passanten kommentieren und geben auch Aufschluss, wie z.B.: "Es ist wichtig, wenn es in unserer lauten Zeit noch einen Strohhalm gibt, an dem man sich festhalten kann!" Und der Eremit Johannes Schuster: "Eremit wird man nicht, um Karriere zu machen! Auch deshalb nehmen wir (der Eremitenverband) keine jungen Menschen".

637 Hörer

08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Die Kirchen deiner Träume 500 Jahre Reformation - evangelische wie katholische Kirche blicken zurück auf das 16. Jahrhundert, auf den Reformator Martin Luther, den Thesenanschlag zu Wittenberg und die theologischen und politischen Folgen für Deutschland und Mitteleuropa. Der Rest ist Geschichte - oder? Von wegen: Allzu leicht verkommt das Reformationsgedenken zum Historienschauspiel, und über Cranach-Kitsch und Playmobil-Luther gerät das Wichtigste in Vergessenheit, dass nämlich Reformation nicht einfach vor 500 Jahren stattfand, sondern seit 500 Jahren gelebt wird. Dass es für die Kirche darum geht, sich immer wieder neu zu reformieren, sich selbst zu hinterfragen, den eigenen Glauben aufs Neue durchzudeklinieren auf der Suche nach seiner zeit- und christusgemäßen Form. Reformieren? Immer! So müsste die Botschaft zum Reformationsjubiläum eigentlich lauten. Friederike Weede befragt evangelische Christen: Was sind deine Thesen? Wie sieht sie aus, die Kirche deiner Träume?

826 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

12017 Hörer

09.05 Uhr

 

 

radioReisen

Einfach woanders sein

1824 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

12017 Hörer

10.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung um 17.05 Uhr Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

1902 Hörer

11.00 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Terézia Mora und der Marathonmann Im Dezember war Terézia Mora mit ihrem neuen Erzählband für den Bayerischen Buch-Preis nominiert, im Januar wird sie dafür mit dem Bremer Literaturpreis geehrt. Der Schauspieler Franz Pätzold liest daraus die Geschichte eines unerwarteten Marathonlaufs: "Fisch schwimmt, Vogel fliegt". Seit Terézia Mora 1999 mit "Der Fall Ophelia" den Bachmann-Preis gewann und mit dem Erzählband "Seltsame Materie" als Schriftstellerin debütierte, ist sie eine wichtige Stimme im deutschsprachigen Literaturleben. Vor allem aber ist sie bekannt für opulente Romane wie "Der einzige Mann auf dem Kontinent" und "Das Ungeheuer", die ersten zwei Bücher einer Trilogie über den IT-Experten Dariusz Kopp und seine Frau. Nun überraschte sie mit Erzählungen, die 2015 entstanden. Monat für Monat schrieb Terézia Mora eine neue Geschichte über Menschen und Beobachtungen in ihrer Umgebung, zwischen Berlin und Japan; zehn Geschichten unter dem Titel "Die Liebe unter Aliens". Zwei Jugendliche hausen da wie Aliens, wie Fremde in dieser Welt. Ein Nachtportier hasst seine Ex-Frau und begehrt seine Halbschwester. Eine Literaturwissenschaftlerin wird von ihrem Freund verlassen, weil sie gestand, dass er ihr "Leben" ist. Ein japanischer Professor in Berlin, gerade emeritiert, ist fremd im neuen Leben, findet eine Göttin und verliebt sich in die Frau von der Reinigung, ohne Happy End versteht sich. Und über all diesen Solitären, Außenseitern, Einzelgängern in prekären Verhältnissen, diesen modernen Nomaden mit gebrochenen Herzen, liegt ein melancholischer Zauber der Vergeblichkeit. Eine der schönsten Erzählungen ist die vom Marathonmann, der eines Tages beraubt wird und zu seinem letzten Lauf antritt. Der Film- und Theater-Schauspieler Franz Pätzold liest "Fisch schwimmt, Vogel fliegt". Terézia Mora erzählt im Studio von ihrer Herkunft, einem kleinen ungarischen Dorf, von ihren literarischen Figuren und davon, wie sie den Marathonmann fand. Redaktion und Moderation: Cornelia Zetzsche

1094 Hörer

11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Heimatsound

439 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

7438 Hörer

12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Akustische Reisen durch Bayerns Regionen Die Suche nach dem Dorf der Zukunft Von der Flurbereinigung zur ländlichen Entwicklung Von Lorenz Storch "Flurbereinigung" - wer macht denn so was noch? Vor gut 130 Jahren hat König Ludwig II. die gesetzliche Grundlage unterschrieben. Damals diente das Gesetz in erster Linie einer optimierten Bodenordnung. Zersplitterte landwirtschaftliche Flächen konnten zusammengelegt und damit produktiver bewirtschaftet werden. Heute ist das Bundesgesetz zur Flurbereinigung ein Regelwerk mit 159 Paragrafen und versteht sich als Basis für die ländliche Entwicklung. Es geht zwar immer noch um die Verbesserung der Agrarstruktur, aber im Fokus stehen der Umwelt- und der Gewässerschutz, die Landschaftspflege und die Dorferneuerung. Denn mehr denn je braucht es strukturpolitische Instrumente, um vitale Dörfer neben den Ballungszentren zu erhalten. Autor Lorenz Storch macht sich auf die Suche nach dem Dorf der Zukunft in Bayern. Die "Kreativ-Bürger"! Mit privatem Engagement gegen den demografischen Wandel Von Carlo Schindhelm Leerstehende Geschäfte, Häuser in denen keiner mehr wohnen will. Schulen, die schließen müssen. In manchen Regionen Bayerns sinken die Einwohnerzahlen, weil die alten Menschen sterben und die jungen in die Metropolen ziehen. Sich gegen den demografischen Wandel zu stemmen, ist kein einfaches Unterfangen. In der oberfränkischen Region Kronach versuchen es die Menschen trotzdem, in dem festen Glauben, dass die eigene Heimat eigentlich viel zu bieten hat. Mit Erfolg suchen sie nach neuen Lösungen und sind auf ihre Art Pioniere. Denn von den Kommunen ist angesichts leerer Kassen meist nicht viel zu erwarten. Aus der Not heraus entsteht ein bürgerschaftliches Engagement, das über einen Dorfladen zur Sicherung der Nahversorgung für ältere Menschen weit hinaus geht. Vor 15 Jahren begann etwa der Kronacher Unternehmer Rainer Kober, nach Strategien gegen den Bevölkerungsschwund zu suchen. Als Vorsitzender des Vereins "Kronach kreativ" motivierte er bald auch andere. Inzwischen gibt es den Verein seit über 20 Jahren und immer wieder stoßen die "kreativen Bürger" neue Projekte an, um die Region lebenswerter und attraktiver zu machen. Leerstehende Gebäude werden zu Wohnungen für Senioren, ein ungenutztes Schulgebäude zu einer "Schule für alle" mit Bücherei und Volkshochschule. In seinem Feature aus der Reihe Zeit für Bayern spricht Carlo Schindhelm mit engagierten Bürgern in Oberfranken, stellt innovative Projekte vor und zeigt auf, wie der Staat die Bürger in ihrem privaten Engagement fordert und fördert.

1755 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

7438 Hörer

13.05 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

Auf den Spuren der Lehman Brothers in Bayern Die US-amerikanische Investmentbank "Lehman Brothers" muss am 15. September 2008 Insolvenz beantragen. Die Finanzkrise eskaliert. Der Name dieser Bank wird zu einem Synonym für das Spekulantentum im globalisierten Kapitalismus. "Ashes of Disaster" heisst ein britisches Whiskeylabel. Unternehmer James Green betont, der Scotch habe einen "reuevollen, erdigen Geschmack" mit einer "Note von verbrannten Geldscheinen" und einem "Hauch von reifen Herbstfrüchten, die kurz davor sind, herunterzufallen". "Aufstieg und Fall einer Dynastie" heißt ein Theaterstück über die Lehman Brothers. Der junge Schauspieler Philip Dechamps spielt im Münchner Residenztheater den Philip Lehman. Die wenigsten wissen, dass die Lehman Brothers aus dem unterfränkischen Rimpar stammen. Weil die Juden Mitte des 19. Jahrhunderts Bürger zweiter Klasse sind, wandern viele von ihnen nach Amerika aus. So auch Hajum Lehmann. Zunächst ist er noch Hausierer, dann eröffnet er als Henry Lehman einen Gemischtwarenladen in Montgomery. Bald folgen ihm seine Brüder über den großen Teich und landen ebenfalls in Alabama. In Lehmanns Rimparer Geburtshaus ist heute eine Apotheke untergebracht. Aber Rezepte gegen die Krisenanfälligkeit des Finanzkapitalismus sind dort nicht einzulösen. Und in der Synagoge, die die Lehmann-Brüder als Kinder besucht haben, hält heute ein Geflügelzüchter seine Hühner. Bürgermeister Burkard Losert hatte lange Zeit gehofft, dass die große Investmentbank aus New York eine Finanzspritze über den großen Teich jagt, damit Rimpar seine alte Synagoge renovieren kann. Fehlanzeige. Der Konkurs der Investmentbank kam dem zuvor. Wer Milliarden Dollar Schulden hat, engagiert sich nicht als Kulturmäzen. Joseph Berlinger hat sich in Bayern auf die Spuren der Lehman Brothers gemacht.

1131 Hörer

13.30 Uhr

 

 

Nahaufnahme

Die Reportage

1273 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

12017 Hörer

14.05 Uhr

 

 

musikWelt

1215 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Hörspiel

Franz Kafka: Das Schloss(6/12) Das Schloss (6/12) Von Franz Kafka Erzähler - Michael Rotschopf K. - Devid Striesow Beobachter vom Schloss - Werner Wölbern Frauenstimme - Deleila Piasko Frieda - Gerti Drassl und andere Bearbeitung, Komposition und Regie: Klaus Buhlert BR 2016 Ursendung Wiederholung am Montag, 20.03 Uhr Ausgewählte Hörspiele in der Bayern 2 App verfügbar Drei Gassen, zwei Gasthöfe und ein Schloss. Alles auf engstem dörflichen Raum: draußen ist Winter. Der rätselhafte Neuankömmling K. betritt diese kleine, kalte Welt des Grafen Westwest mit ihren eigenen und eingefahrenen Gesetzen. Den Makel eines ewig Überzähligen, des Außenseiters, wird er, 'Landvermesser' K., hier nie verlieren. Ob der Gast im Dorfgasthaus ein heimatloser Querulant ist oder wirklich als Landvermesser kommt, das wird in der fragmentarischen Versuchsanordnung Das Schloss, die Franz Kafka 1922 schrieb und die 1926 posthum von seinem Freund Max Brod veröffentlicht wurde, nie eindeutig geklärt. Erstarrung und Bürokratie, Willkür, Argwohn und Fremdenhass verbergen sich hinter den winterlichen Masken dörflicher Stumpfheit. Hier ist offenbar das moralisch reinigende Mandat des wehrhaften Außenseiters gefragt. Kafka lässt seinen Helden K. erst einmal hungrig, müde und allein eintreffen, in der ungastlichen Wirtsstube des 'Brückenhofes'. Doch An- und Weiterkommen, das schwant auch dem Kafka-unkundigen Zuhörer, werden schnell zum heiklen Unterfangen. Der Zutritt zum mysteriösen Schloss bleibt K. beharrlich verwehrt. Ohne Status und Legitimation wird er zusehends zum Irrgänger - ähnlich den Ortsansässigen, die teilnahmslos durch die "hiesige Ordnung der Dinge" treiben, ohne dass "Ordnung" oder "Dinge" je durchschaubar wären. Nur in den Anfangskapiteln des Romanfragments wird überhaupt eine Handlung entwickelt. Alle weiterführenden Kapitel dagegen sind durch lange in sich kreisende Gespräche geprägt. Der kausale Ablauf verliert sich zunehmend. Ob der bürokratische Apparat des Schlosses K. will oder nicht, ob die Bauern ihm trauen, die Schankmädchen ihn lieben, das bleibt ungewiss; der 'Roman' bleibt Fragment. Die Chiffren der Entfremdung, die Kafkas Das Schloss bietet, überträgt die 12-teilige Hörspielproduktion von Klaus Buhlert in eine dunkel ironische Inszenierung von Sprache und Klang.

4093 Hörer

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

7438 Hörer

16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Margarethe von Trotta, Regisseurin Sie wird als radikal und unbeugsam beschrieben: Margarethe von Trotta, erfolgreiche Schauspielerin und gefeierte Regisseurin. Am 21. Februar wird sie 75 Jahre alt. Zu diesem Anlass wiederholt "Eins zu Eins. Der Talk" das Gespräch mit Margarethe von Trotta aus dem Jahr 2013. Starke Frauen in Filmen Ministerpräsident Horst Seehofer würdigt Margarethe von Trotta als "eine der engagiertesten Regisseurinnen in Deutschland". Und tatsächlich, wer kennt nicht "Die verlorene Ehre der Katharina Blum", wo sie noch als Co-Autorin mit ihrem Mann Volker Schlöndorff zusammenarbeitet, "Die bleierne Zeit", hinter der deutlich die Schwestern Christiane und Gudrun Ensslin zu erkennen sind oder "Rosa Luxemburg"? Ihre Filme haben immer wieder starke, sich emanzipierende Frauen zum Thema. Von ihrer eigenen Emanzipation und ihrem Weg von der Schauspielerin zur Regisseurin erzählt Margarethe von Trotta in "Eins zu Eins. Der Talk". Die unbekannte Halbschwester Im Gespräch mit Gastgeberin Stephanie Heinzeller berichtet Margarethe von Trotta aber auch von der ersten Begegnung mit ihrer Halbschwester, von deren Existenz sie erst nach dem Tod der gemeinsamen Mutter erfuhr.

8298 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

7438 Hörer

17.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung von 10.05 Uhr Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

1902 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

7438 Hörer

18.05 Uhr

 

 

Kulturjournal

Kritik. Dialog. Essay

1468 Hörer

19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Klassik, Pop und Jazz - Selbst gemacht! Im Auftrag des Pop Detlef Krenge im Gespräch mit Peter Näder, Popularmusikbeauftragter von Unterfranken

872 Hörer

20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

12017 Hörer

20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Jean-Paulianer Im 253. Jahr nach seiner Geburt hat Jean Paul nur mehr wenige Leser. Dabei war er ein Bestseller-Autor der Goethezeit. Doch seine wilde fantastische Literatur voll der wunderlichsten Abirrungen macht es dem Publikum heute schwer. Nur mehr "die besten Leser", so scheint es, finden zu ihm. Bernhard Setzwein, selbst Autor einer Jean-Paul-Monographie, hat einige besonders enthusiasmierte Leser besucht. So etwa das Ehepaar Schmidt, das im kleinen fränkischen Dorf Joditz ein privates Jean-Paul-Museum betreibt. Von hier aus startet auch ein über 200 Kilometer langer Jean-Paul-Wanderweg, der bis nach Bayreuth führt, jener Stadt, in der der Dichter seinen Lebensabend verbrachte und in der heute einige besonders rührige Jean-Paulianer leben. Frank Piontek zum Beispiel schrieb zum 250. Geburtstag des Dichters ein ganzes Jahr lang einen Blog über seinen Liebling: Jean Paul - angekommen in der Internet-Community! Ob er sich das je hätte träumen lassen, in seiner Rollwenzelei? Das ehemalige Wirthaus vor den Toren Bayreuths steht noch immer, die Stube, in der der Dichter schrieb, ist im Originalzustand erhalten, dank der idealistisch gestimmten Familie Sommer, die dort lebt. Der Münchner Künstler Hartmut Riederer hat nicht nur einen 165-teiligen Zyklus von Radierungen zu Jean Paul geschaffen, sondern er versucht seit Jahren auch als Rezitator einem staunenden Publikum die ungeheuren Bandwurmsätze des gefährlichen Idyllikers nahezubringen. Aus diesen und noch weiteren Erzählungen "bester Jean-Paul-Leser" entsteht das Bild eines faszinierenden Autors, der - laut Rolf Vollmann - "das Tolle neben dem Schönen" zu bannen wusste wie kein Zweiter.

1682 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

12017 Hörer

21.05 Uhr

 

 

radioFeature

Mapping Lenin Bis heute liegt ein Hauch Oktoberrevolution in der Luft, wenn man am aufgebahrten Lenin im Mausoleum auf dem Roten Platz vorbeidefiliert. Allein das Lebendig halten dieses Körpers ist eine revolutionäre Kunst, denn längst wird Lenin nicht mehr konserviert, sondern kultiviert. Körperteile müssen ausgetauscht werden, unter den Augenlidern des Revolutionsführes liegen Glasprothesen, der Mund ist zugenäht, alle inneren Organe sind ohnehin entnommen. Der Anthropologe Aleksej Yurchak spricht von "work in progress". Lenin ist allerdings auch eine zeitgenössische Erfahrung von Ewigkeit eingeschrieben. Er ist ein Hohlkörper, irgendwo zwischen biologischer Leiche und Skulptur. Ähnlich hybrid gestalten sich die Machtverhältnisse heute in Russland. Sie sind ein Zwischending zwischen Zarentum und Sowjetunion, werden unablässig modelliert und ideologisiert. Bisweilen schwer originell. Aus der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution ist inzwischen beispielsweise im offiziellen Sprachgebrauch die Große Russländische Revolution geworden. Eine Revolution ohne Klassenkampf und Arbeiterbewegung. Die work-in-progress-Energie scheint sich heute vom Mausoleum aus auf das ganze Land zu übertragen. 100 Jahre nach Ende des Zarenreichs verfolgt Christine Hamel diese work-in-progress-Energie im Alltag der Russen und reist zu den nach Lenin benannten Orten. Am dichtesten konzentrieren sich seine Botenstoffe nämlich in Gorkij Leninskije, in Leninsk und Uljanowsk an der Wolga, in Lenino, Leninogorsk und in St. Petersburg, in der Wiege der Revolution. Sie gewinnt Einblicke in Russlands Garagenökonomie, begleitet ein Lenin-Double bei den Fotosessions auf dem Roten Platz und trifft Mars Ischakow in Leninogorsk, für den Putin der neue Lenin ist.

1615 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

12017 Hörer

22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

Unterwegs mit dem deutschen Pop-Art-Künstler Jim Avignon Jim Avignon ist entweder in München, Tokio oder Stockholm geboren und wahrscheinlich in einem idyllischen Dorf im Schwarzwald aufgewachsen. Glaubt man seinen biografischen Angaben, ist er entweder als Bäcker oder als Schulbusfahrer tätig gewesen, hat als Matrose auf einem Tanker oder war Kindergärtner in einem Moskauer Vorstadt-Bezirk. Die Figur Jim Avignon ist eine Kunstfigur - die Angaben zur Biografie bleiben daher ebenso vage wie veränderbar. Hinter der Figur steckt ein handfester Maler - und Musiker. Der Wechsel zwischen Sparten, Genres, Milieus und Kontexten ist Teil seiner künstlerischen Strategie. Die Regeln des Kunstmarktes haben ihn noch nie interessiert, nur wenn es galt, sie zu brechen oder ironische Spiele mit ihnen zu treiben. Seine poppigen Bilder mit großen Farbflächen und klaren, schwarzen Umrisslinien sind ein Mashup aus cartooniger Figuration, expressionistischem Bildaufbau und oft dominanten Titeln. Er thematisiert in seinen Arbeiten die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft und kritisiert mit oft schwarzem Humor Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit.

1065 Hörer

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

12017 Hörer

23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

4219 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

12017 Hörer

00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-Klassik Gustav Mahler: Symphonie Nr. 6 a-Moll (MDR-Sinfonieorchester: Fabio Luisi); Joseph Haydn: Allegretto G-Dur, Hob. XVII/10 (Ragna Schirmer, Klavier); Ottorino Respighi: "Fontane di Roma" (Philharmonisches Orchester des Theaters Altenburg - Gera: Gabriel Feltz); Johannes Brahms: "Zu Rauch muß werden", WoO 30 (Rundfunkchor Leipzig: Wolf-Dieter Hauschild)

157 Hörer

02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

12017 Hörer

02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Erich Wolfgang Korngold: "The Sea Hawk", Filmmusik (London Symphony Orchestra: André Previn); Felix Mendelssohn Bartholdy: Klaviertrio c-Moll, op. 66 (Trio con Brio Copenhagen); Paul Dukas: Symphonie C-Dur (Orchestre de la Suisse Romande: Armin Jordan); Ignaz Moscheles: Variationen über das böhmische Volkslied "Das sind meine Pferde", op. 46 (Ernö Sebestyen, Violine; Schubert-Weber-Trio); Olli Mustonen: "Petite Suite" (Martti Roussi, Violoncello; Tapiola Sinfonietta: Olli Mustonen)

2992 Hörer

04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

12017 Hörer

04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Richard Strauss: "Capriccio", Vorspiel, op. 85 (Mitglieder der Bamberger Symphoniker); Georg Friedrich Händel: Orgelkonzert B-Dur, op. 4, Nr. 6 (Ursula Holliger, Harfe; The English Concert, Orgel und Leitung: Trevor Pinnock); Joseph Haydn: Trio D-Dur, Hob. XI/97 (Pablo Valetti, Violine; Patricia Gagnon, Viola; Petr Skalka, Violoncello); Henry Dumont: "Magnificat" (Brigitte Bellamy, Sopran; Guillemette Laurens, Alt; Henri Ledroit, Countertenor; Howard Crook, Tenor; Ulrich Studer, Bariton; Peter Kooij, Bass; Choeur et Orchestre La Chapelle Royale: Philippe Herreweghe)

1339 Hörer

04.58 Uhr

 

 

Impressum

448 Hörer