Jetzt läuft auf Bayern 2:

Nachtsession

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

4026 Hörer

05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Andi Ebert Volksmusik und Informationen Mit Andi Ebert Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus der Region und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. Denn Heimat ist das Hier und Heute. Heimat ist der Ort, wo die Menschen in vertrautem Umfeld leben und auch die eine oder andere Überraschung erleben. 6.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (nur in BR Heimat)

412 Hörer

06.30 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften 6.30 Neuapostolische Kirche 6.45 Jehovas Zeugen in Deutschland

460 Hörer

07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

4026 Hörer

07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin Wumme - das blöde Aufräumen Ab 5 Jahren Hörspiel von Ernestine Koch Mit Christine Ostermayer, Herbert Bötticher und Regine Hackethal Regie: Willy Purucker BR 1972 7.30 Sonntagshuhn - "Sport II" von Carola Zinner Die Geschichte vom Springseil Von Ursula Wölfel mit Udo Wachtveitl / G'schichten vom Victor (13): Ende gut, alles gut von Ingrid Kellner mit Bettina Mittendorfer

3175 Hörer

08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

4026 Hörer

08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Das Münchner Johannes Kolleg Muslime, Buddhisten, Hinduisten, Juden und Christen: 112 Studenten aus aller Welt leben im Münchner Studentenwohnheim "Johannes Kolleg" unter einem Dach. 70 Prozent kommen aus dem Ausland, 30 Prozent sind Deutsche. Betreut werden sie von einer Gruppe von Missions-Dominikanerinnen und Steyler Missionaren. Das Wohnheim ist 1963 von Missio, dem damaligen Ludwig-Missionsverein, gegründet worden. Seitdem reden die Bewohner des "Jokos" - wie sie es liebevoll nennen - nicht nur über interreligiöse und interkulturelle Verständigung, sondern sie leben sie. Die Studenten veranstalten interreligiöse Gebete und Diskussionsrunden über ihren Glauben. Für die jungen Menschen ist der Andersgläubige zum Alltag geworden. Nebeneinanderher leben sie hier sowieso nicht. Sie kochen, spielen Fußball oder führen gemeinsam Theaterstücke auf - ohne groß darüber nachzudenken, dass der Gegenüber aus einem anderen Land stammt oder eine andere Religion hat. Gerade die ausländischen Studenten finden hier vorübergehend eine zweite Heimat, und eine Art Ersatzfamilie. Die Missions-Dominikanerin Schwester Francesca, die langjährige Leiterin des Johannes-Kollegs, ist auch ein bisschen stolz auf ihre interkulturelle Verständigungs-Arbeit: Palästinenser und Israelis sitzen an einem Tisch und diskutieren friedlich über den Nah-Ost-Konflikt. Hier werde Frieden gelernt und gelebt, sagt sie. Zum 30.9. soll das Johannes-Kolleg dennoch geschlossen werden. Es ist renovierungsbedürftig. Eine Sanierung sei wirtschaftlich nicht rentabel, so die künftige Eigentümerin - die Münchner Erzdiözese. Stattdessen plant sie den Abriss des Studentenheims und den Neubau einer Wohnanlage - unter anderem für Erzieherinnen. Die Studenten aus aller Welt halten zusammen, protestieren und engagieren sich für den Erhalt ihres "Jokos".

549 Hörer

08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Deutschland - Israel Vor 50 Jahren nahmen Deutschland und Israel ganz offiziell diplomatische Beziehungen auf. Dem voran gingen zahlreiche "inoffizielle", weichenstellende zwischenmenschliche Begegnungen und Beziehungen zwischen Juden und Christen - nicht nur in Deutschland und Israel, sondern auch in der DDR. Während jüdische Gemeinden und Kirchen in der alten BRD ihre Kontakte ins Heilige Land schon seit den 1960er Jahren systematisch ausbauten, gab es in der DDR so gut wie keine offiziellen Verbindungen nach Israel. Jüdische DDR-Bürger durften Verwandte in Israel ebenso wenig besuchen wie in Westdeutschland. Offizielle diplomatische Beziehungen gab es schon gar nicht. In den 1980er Jahren allerdings versuchte die DDR-Staatsführung sich an einer bescheidenen Öffnung: Parteichef Honecker übernahm die Schirmherrschaft für den Wiederaufbau der Synagoge in der Oranienburger Straße in Berlin. Einzelne Gemeindemitglieder durften nach Israel reisen. Doch erst nach der politischen Wende begann ein florierender Austausch - im Rahmen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und auf Initiative zahlreicher Kirchengemeinden in Ost und West. Wolfram Nagel wirft einen ungewöhnlichen Blick auf die Geschichte der deutsch-israelischen Beziehungen und der deutschen Wiedervereinigung.

745 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

7176 Hörer

09.05 Uhr

 

 

radioReisen

Im nicht mehr ewigen Eis Unterwegs in fremden Ländern und Kulturen Argentinien - Valdes / Argentinien - Walisische Einwanderer / Chile - Patagonien / Kanada - Arktis Moderation: Margot Litten Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr Die Vorstellung eines südlichen Kontinents entstand in den Köpfen antiker griechischer Philosophen und Naturforscher, die der Überzeugung waren, zur nördlichen Hemisphäre "Arktos" - griechisch für das Sternbild Großer Bär - müsse es ein Äquivalent auf der entgegengesetzten Seite geben. Doch erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde der unbekannte Kontinent - die Ant-Arktis - von Forschern und Seefahrern erschlossen. Wir sind heute in beiden Hemisphären unterwegs - im südlichen Teil von Argentinien und Chile, und am nördlichen Rand von Kanada. Dabei begegnen wir neben interessanten Menschen auch Delphinen, Walen, Pinguinen, und natürlich Eisbären..

1383 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

7176 Hörer

10.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung um 17.05 Uhr

1238 Hörer

11.00 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Ilija Trojanow: Macht & Widerstand(1/2) Neun Jahre nach seinem Bestseller "Der Weltensammler" schrieb Ilija Trojanow einen großen Polit-Roman. Ulrich Pleitgen und Thomas Thieme, zwei preisgekrönte Schauspieler, lesen aus "Macht & Widerstand" die Rollen von Opfer und Täter in der Diktatur. In Sofia ist er geboren, bevor er zum Weltbürger wurde, nach Bulgarien reist er immer wieder. Bulgarien bleibt ein Fixpunkt in seinem Koordinatensystem Deutschland, Afrika, Indien und der Rest der Welt. Bitter ist seine Abrechnung mit Bulgariens Politik und Gesellschaft bis heute, in Reiseberichten wie "Hundezeiten" und in dem eindringlichen Bildband "Wo Orpheus begraben liegt". Die alten Seilschaften sind stabil, die politische Kaste ist korrupt und verfilzt in mafiösen Strukturen, so sein gnadenloses Urteil. Nun schreibt Ilija Trojanow - neun Jahre nach seinem Bestseller "Der Weltensammler" - einen grandiosen Roman über Bulgarien in sozialistischen und postsozialistischen Zeiten. Und zugleich ist "Macht und Widerstand" weit mehr als ein Bulgarien-Roman, denn die Geschichte von Metodi und Konstantin, von Täter und Opfer, ist allgemein gültig und eine Parabel auf universale Strukturen und menschliches Verhalten in jeder Diktatur. Was da in Folterzellen, Straflagern, Wohnzimmern und Büros passiert, geschieht überall, in allen totalitären Staaten, von Lateinamerika über Nazi-Deutschland und die DDR bis zu Putins Russland und China heute. Und es ist mit dem Sturz der Diktatoren nicht zu Ende! Es geht um nichts weniger als Anstand und aufrechten Gang, um Würde und Humanität, um "Macht und Ohnmacht", und mächtig ist im Roman nicht nur der, der das Ruder in der Hand hat. Ilija Trojanow erzählt den Roman als Kammerspiel und entfächert doch ein gewaltiges Panorama. Er nimmt einzelne Jahre eines halben Jahrhunderts in den Blick, er zitiert Akten der Staatssicherheit und erzählt aus zwei Perspektiven, Metodi und Konstantin, Täter und Opfer, in der Lesung atemberaubend interpretiert von zwei preisgekrönten Schauspielern: Thomas Thieme - großartig als SED-Kulturminister in "Das Leben der Anderen" - und Ulrich Pleitgen - unter anderem ausgezeichnet mit dem Goldenen Bären und dem Deutschen Hörspiel-Preis. Eine Lesung der Superlative. Ein großer Roman. Unbedingt lesens- und hörenswert! Moderation: Cornelia Zetzsche.

794 Hörer

11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Heimatsound

231 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

4026 Hörer

12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Bayern genießen Bayern genießen: Früchte

1368 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

4026 Hörer

13.05 Uhr

 

 

Weitwinkel

Reportage vom Land

726 Hörer

13.30 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

The royal Bavarian court actor Konrad Dreher "Man kann sich nicht satt hören an diesen Naturlauten, nicht satt sehen an den derbherzigen und doch so runden Bewegungen", schrieb das Wiener Tagblatt nach einem Auftritt des Schlierseer Bauerntheaters. Das Erfolgsgeheimnis der Truppe, die der Münchner Schauspieler Konrad Dreher 1892 gegründet hatte, war ihre Authentizität. Die ehemaligen Metzger, Schreiner, Gastwirte, Näherinnen und Stubenmädchen spielten nicht, sie lebten gewissermaßen auf der Bühne. Mit Stücken wie "Der Herrgottschnitzer von Ammergau" oder "Die Zuwiderwurzen" trugen sie ihre unterhaltsame Kunde von den angeblich "unverfälschten" Sitten und Gebräuchen des oberbayerischen Gebirgsvolkes 1895/96 bis in die USA. Wenn auf den Brettern, die die Welt bedeuten, Holz gehackt, geschuhplattelt oder gefensterlt wurde, hielt sich der geistige Vater des weiß-blauen Spektakels im Hintergrund. Konrad Dreher wählte zwar die Schauspieler aus, richtete Stücke für die Bühne ein und führte Regie. Aber er glänzte auch vor amerikanischem Publikum lieber mit den Haupt- und Paraderollen, die er sich auf den Leib geschrieben hatte. So reiste der Charakterdarsteller 1909 und 1912 durch die USA und gab als bayerischer Komiker umjubelte Solo-Vorstellungen. Dass man ihn verstand, ohne des Dialektes mächtig zu sein, spricht für sein Talent als Schauspieler. Vielleicht aber freuten sich die Yankees auch einfach nur darüber, den Ureinwohner einer europäischen Alpenregion so leibhaftig in Augenschein nehmen zu können. Justina Schreiber schildert Konrad Drehers Erfolge in den USA.

920 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

7176 Hörer

14.05 Uhr

 

 

musikWelt

973 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Hörspiel

Jörg Albrecht: Moon Tele Vision Mit der Fußspur eines amerikanischen Astronauten im Mondboden, der noch in zehn Millionen Jahren zu sehen sein wird, prägen sich die Hoffnungen des Westens auf die Herrschaft über Erde, Weltraum und Geschichte in Staub ein. Mit der Flagge im Mondboden, die Anfang der Achtziger auf amerikanischen Bildschirmen zu sehen ist, prägen sich schnell wechselnde Farben und ein Name in die Sehrinde der gerade Neugeborenen ein. Der Name: MTV, für Moon Tele Vision. Drei Astronauten starten 2008 ins All, um den Tod ihres Freundes Jan Jupiter auf dem Mond aufzuklären. Dort finden sie eine Mini Disc, von Sternenstaub umhüllt. Wurde Jan Jupiter bei einer Fahrt im Mondauto durch Meteoriteneinschlag getötet? Waren die Bilder von Videoclips schuld, die über den Bordcomputer des Raumschiffs flimmern? Oder hat er sich selbst das Leben genommen? Zusammen mit drei Astronautinnen der feministischen Raumfahrt begeben sich die Freunde von Jan Jupiter in seine und ihre Vergangenheit, auf der Erde und im All. Auch Sandmännchen International schaut zwischendurch im Raumanzug vorbei. Was aber ist, wenn die Sterne auf einmal anders aussehen? Was ist echt, was gefälscht, in der eigenen Geschichte, der Geschichte des Musikfernsehens und der Raumfahrt? Entlang der Weltraummythen des Pop, von David Bowie bis zu den Klaxons, erzählt Moon Tele Vision von einer Jugend im Outer Space der Musik, im zu Ende gehenden Zeitalter des Videoclips. Jörg Albrecht, geb. 1981 in Bonn, Autor. Prosa, Theatertexte, Hörspiele, Essays, Romane. Weitere BR-Hörspiele "Du kannst nicht immer schimmern, mein Spatz" (2009), "Hell of Fame" (2013).

2816 Hörer

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

4026 Hörer

16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Inge Deutschkron, Autorin Inge Deutschkron ist zehn Jahre alt, als sie 1933 erfährt, dass sie Jüdin ist. Von da an wurde sie mit der Rassentrennung der Nationalsozialisten konfrontiert. Die deutsch-israelische Journalistin und Autorin wurde 1978 durch ihr Buch "Ich trug den gelben Stern" bekannt und veröffentlichte auch weitere Werke wie "Mein Leben nach dem Leben".

5892 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

4026 Hörer

17.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung von 10.05 Uhr

1238 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

4026 Hörer

18.05 Uhr

 

 

Kulturjournal

Kritik. Dialog. Essay

1189 Hörer

19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Das Porträt "Ein Verein ... viele Gesichter" Musikalische Vielfalt als Konzept für ein zukunftsfähiges Vereinsleben Porträt der Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn Von Stephan Ametsbichler Musikalische Vielfalt hat sich die Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn auf ihre Fahnen geschrieben und damit eine Leitidee, mit der so mancher Verein seine Zukunftsfähigkeit zu sichern versucht. Dennoch ist Vielfalt allein kein Allheilmittel. Drückt sie sich nur in Beliebigkeit aus, verblasst sie schnell, wird unattraktiv und reduziert sich, kaum dass sie etabliert wurde, auf das, was letztlich alle machen und als "Kerngeschäft" dauerhaft am Leben erhalten werden kann. Nicht zuletzt deshalb versuchen die heute rund 200 aktiven Musikerinnen und Musiker auf der Basis einer professionellen Infrastruktur, unter anderem mit drei ausgebildeten Dirigenten, Musik auf höchstmöglichem Niveau zu machen. Dabei agieren sie in bis zu sechs, von bairisch bis symphonisch klar profilierten Klangkörpern, auch "interaktiv". Wer im symphonischen Blasorchester auf der Konzertbühne spielt, nimmt sein Instrument selbstverständlich auch in der Blaskapelle zur Hand. Und wenn es gilt, für eine Hochzeits- oder eine Adventsfeier in kleinem Rahmen aufzutreten, formiert sich ganz unkompliziert auch ein Kammermusikensemble. Für dieses Konzept einer qualifizierten Vielfalt wurde die Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn in diesem Jahr mit dem Bayerischen Staatspreis für Musik ausgezeichnet. Stephan Ametsbichler hat sie vor Ort besucht, ihr Profil noch einmal unter die Lupe genommen und seine Einschätzungen in einem Porträt zusammengefasst.

716 Hörer

20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

7176 Hörer

20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Künstler und Kosmopoliten in München Der Maler und Bühnenbildner Erich Klossowski gehört - wie der Maler Eugen Spiro - zu den heute vergessenen Künstlern seiner Generation. Wenn überhaupt, ist er als Vater zweier berühmter Söhne bekannt: des Malers Balthus und des Schriftstellers Pierre Klossowski. Erich Klossowski gehörte zu Beginn des letzten Jahrhunderts zur legendären Künstlergesellschaft, die sich im Pariser Café du Dôme traf und die moderne französische Malerei studierte - da waren auch der Kunstsammler Wilhelm Uhde und die deutschen Schriftsteller in Paris dabei, zum Beispiel Franz Hessel. Alle mussten bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges Frankreich verlassen - und trafen sich zwanzig Jahre später als Hitler-Flüchtlinge an der Côte d'Azur wieder. Erich Klossowski lebte in den 20er Jahren in München und Berlin; als Bühnenbildner für Max Reinhardt und andere Regisseure genoss er hohes Ansehen in der Theaterwelt, und sein Freund Rainer Maria Rilke fasste eine große Zuneigung zu seinem frühreifen, exzentrischen Sohn Balthazar, der sich später Balthus nannte. Vielfältige familiäre Verknüpfungen schufen ein ganzes Netz von künstlerischen Beziehungen - Klossowski war in erster Ehe mit Eugen Spiros Schwester, der Malerin Baladine Klossowska verheiratet, die später eine leidenschaftliche Liebe mit Rilke verband. Eugen Spiro seinerseits war mit der Schauspielerin Tilla Durieux verheiratet, bevor der einflussreiche Kunsthändler Paul Cassirer sie ihm abspenstig machte. Im Theater lernte Klossowski auch seine langjährige Lebensgefährtin Hilde Stieler kennen, als sie noch mit dem Staatsschauspieler Kurt Stieler verheiratet war - einem Enkel des Münchner Hofmalers Joseph Stieler, der die Schönheiten-Galerie für König Ludwig I. geschaffen hatte. Hilde Stieler ging mit Erich Klossowski nach Sanary ins Exil; dass sie ein interessantes Leben in München als Schriftstellerin und als Freundin von Autoren wie Joseph Breitbach, Franz Blei, Heinrich Mann, Annette Kolb und vielen anderen geführt hat, kann man ihren Memoiren entnehmen; sie ergeben das Bild eines vielfältigen Münchner Kulturlebens, das 1933 schlagartig zu Ende war.

1321 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

7176 Hörer

21.05 Uhr

 

 

radioFeature

Kinderraub in Spanien Mauern des Schweigens Kinderraub in Spanien Von Margot Litten BR 2012 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Mehr als 100.000 politische Gegner ließ das Franco-Regime nach dem spanischen Bürgerkrieg umbringen. Das haben Historiker mittlerweile ausführlich dokumentiert. Eine andere Art von Verbrechen blieb jedoch über Jahrzehnte weitgehend unbekannt: organisierter Kindesraub. In den ersten Jahren der Diktatur ideologisch motiviert, entwickelte er sich bald zu einem lukrativen Geschäft, in das Ärzte, Anwälte und vor allem die katholische Kirche verwickelt waren. Es wird geschätzt, dass in spanischen Geburtskliniken bis in die 80er Jahre an die 300.000 Babies verschwanden und mit gefälschten Papieren an kinderlose Paare verkauft wurden. Inzwischen suchen Mütter ihre Kinder und Kinder ihre leiblichen Eltern - doch das gestaltet sich extrem schwierig: Kein Wunder angesichts fehlender Dokumente, mangelndem politischen Willen und vor allem der Mauer des Schweigens, mit der sich die Kirche umgibt.

1256 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

7176 Hörer

22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

Wie Google, Amazon, Virgin und Co. den Weltraum erobern Google finanziert Mondmissionen, Virgin schießt Ashton Kutcher ins All und wer will kann sich bei einem holländischen Startup für eine Marsmission im Jahr 2027 anmelden. Es herrscht wieder Betrieb im Weltraum, der Zündfunk wirft sich ins Sternengetümmel. Früher, da war der Weltraum ein magisches Versprechen. Wenn Kinder gefragt wurden: Was willst du werden? Dann war 'Astronaut' immer auf Platz Eins der Berufswünsche. Nachdem der große Hype der Apollo-Missionen aber verflogen war, ist es still geworden im All. Und die großen Weltraumbehörden der Welt kämpfen längst mit Nachwuchsproblemen. Aktuell lässt sich aber feststellen: Der Weltraum feiert sein Comeback - dank Hollywoods Millionenhits wie "Avatar", "Gravity", "Interstellar" oder dem Neustart der "Star Wars"-Saga einerseits im Kino, aber nicht nur dort. Auch im Business ist der Weltraum wieder schwer angesagt, neben Konzernen wie Amazon, Google, Tesla oder Virgin tummeln sich viele kleine Startups auf der Weltraumbühne. Die einen wollen Satelliten ins All schießen, die anderen ganze Marsmissionen und Siedlungsprojekte starten, wieder andere inspiriert von Computerspielen wie "Mass Effect" oder Filmen wie "Armageddon" auf fremden Planeten und Asteroiden nach Rohstoffen schürfen.

910 Hörer

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

7176 Hörer

23.05 Uhr

 

 

ARD Radiofestival: Nachtmix

Mehmets Schollplatten Mehmets Schollplatten Zu Gast bei Marius Müller-Westernhagen Mit Achim Bogdahn (wird bundesweit auch im ARD-Radiofestival in DAB Bayern 2 Nord übertragen) Einmal im Monat ziehen Mehmet Scholl und Achim "60" Bogdahn durch die Welt und senden von ungewöhnlichen Orten. Diesmal sind die beiden in Berlin zu Gast bei Marius Müller-Westernhagen daheim. Der bekannteSänger ist mit Mehmet befreundet und erzählt in der Sendung freimütig aus seiner Karriere. Von seinen Anfängen als Musiker, von einer unvergesslichen Begegnung mit Paul McCartney und den Beatles, warum er nicht mehr in Stadien spielt und vom Fußball,Westernhagen ist bekennender Dortmund-Fan, und kann hier mitScholl fachsimpeln. Dazu gibt´s Musik von Westernhagen, von Christine& The Queens, Ghostpoet, Neil Young und anderen.

2 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

7176 Hörer

00.05 Uhr

 

 

Nachtsession

Bongo & Tango: Sounds from around the world Bongo & Tango: Sounds from around the world Mit Sabine Gietzelt Songs mit Orchester aus den USA von Matthew E White und Natalie Prass, Ska und Reggae aus Jamaika von Laurel Aitken, Don Drummond und Count Ossie, europäischer Funk von der Stones Foundation und Gecko Turner und deutsche Elektronik von Hauntologists und Solomun.

1856 Hörer

02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

7176 Hörer

02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Ermanno Wolf-Ferrari: "La dama boba", Vorspiel (Academy of St.Martin in the Fields: Neville Marriner); Franz Schubert: Klaviertrio Es-Dur, D 929 (Trio Fontenay); Marin Marais: "Suite dans un goût étranger" (Lorenz Duftschmid, Viola da gamba; Thomas C. Boysen, Theorbe, Gitarre; Johannes Hämmerle, Cembalo); Jean Sibelius: Tanz-Intermezzo, op. 45, Nr. 2 (Göteborger Sinfoniker: Neeme Järvi)

2481 Hörer

04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

7176 Hörer

04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Johan Svendsen: Violoncellokonzert D-Dur, op. 7 (Truls Mørk, Violoncello; Philharmonisches Orchester Bergen: Neeme Järvi); Jean Sibelius: Zwei Humoresken, op. 87 (Pekka Kuusisto, Violine; Tapiola Sinfonietta: Pekka Kuusisto); Dmitrij Schostakowitsch: "Hamlet", Suite, op. 32 a (National Symphony Orchestra of Ukraine: Theodore Kuchar)

1102 Hörer

04.58 Uhr

 

 

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