Jetzt läuft auf Bayern 2:

Zündfunk

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

7180 Hörer

05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Karin Schubert mit Karin Schubert Volksmusik und Informationen Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus der Region und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. Denn Heimat ist das Hier und Heute. Heimat ist der Ort, wo die Menschen in vertrautem Umfeld leben und auch die eine oder andere Überraschung erleben. 6.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (nur in BR Heimat)

811 Hörer

06.45 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften Heute: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten

501 Hörer

07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin Wumme im Winter Ab 6 Jahren Hörspiel von Ernestine Koch Mit Christine Ostermayer, Herbert Bötticher und Julia Fischer Regie: Werner Simon BR 1979 7.30 Sonntagshuhn - "Wetter" von Silke Wolfrum, Ursendung Der Wetterhahn Von Wilhelm Busch Mit Wolfgang Hinze Oma und Frieder: Regen Von Gudrun Mebs Mit Jule Ronstedt Die Kriminalfälle von Schrapp & Rübe: Marmelade Von Laura Feuerland Mit Jens Wawrczeck, Thomas Loibl, Burchard Dabinnus und Josefine Michel

4142 Hörer

08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

7180 Hörer

08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Christliche Moral Alle Welt redet von Werten, auch von christlichen Werten. Aber es gibt genug Christen, die unter den christlichen Werten und Normen gelitten haben. Ein umfangreiches Buch, herausgegeben von dem Münchener theologischen Sozialethiker Wilhelm Korff, verfasst von vielen Mitarbeitern, schildert die verschiedenen Weisen, legitime und unsinnige, wie christliche Werte in der Geschichte begründet werden und verweist auf heute sinnvolle Möglichkeiten. Der befremdliche Titel: "Gliederungssysteme angewandter Ethik", der schon auf die tatsächliche Pluralität christlicher Ethik zielt, in der kritisch auszuwählen ist. Interessant sind vor allem die Darlegungen der verheerenden Fehlformen christlicher Moral.

630 Hörer

08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Familiengeheimnisse Familienverhältnisse heute sind meist kompliziert: Trennungen, neue Partnerschaften, Patchwork-Familien, Adoptionen und die Reproduktionsmedizin schaffen schwierige Verhältnisse. Manches bleibt dabei im Dunkeln, wenn beispielsweise ein Elternteil ausgeschlossen oder der leibliche Vater verschwiegen wird. Nicht-Gesagtes wirkt im Familiensystem weiter, auch wenn es auf den ersten Blick nicht wahrgenommen wird. Diese verzwickten Verwandtschaftsverhältnisse haben Konsequenzen sowohl für das Kind, das in Unwissenheit aufwächst, als auch für den verheimlichten Elternteil. Geheimnisse und Tabus sind sozusagen das seelische Erbe der Familie, das generationsübergreifend weiterwirkt. Welchen Einfluss haben solche familiären Verstrickungen auf die Persönlichkeitsentwicklung und das weitere Leben? Wie wirkt sich die gebrochene Lebensgeschichte auf die Identität aus? Je mehr Brüche die eigene Lebensgeschichte enthält, desto mehr Brüche gibt es im Selbst, sagen Trauma-Therapeuten. Der Theologe Henning Luther machte die Fragmentiertheit des Lebens zu einer Leitidee seines theologischen Denkens. Er sah das Leben in seiner Bruchstückhaftigkeit und nicht unter dem Ideal von Einheitlichkeit, Kontinuität und Heil. Wie hilfreich ist dieser Impuls in der systemischen Seelsorge für die Menschen? Rita Homfeldt erzählt, wie Menschen sich von den Verstrickungen ihres Lebens befreien können, um endlich ihren eigenen Weg zu gehen.

825 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

11550 Hörer

09.05 Uhr

 

 

radioReisen

Einfach woanders sein Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr

1786 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

11550 Hörer

10.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung um 17.05 Uhr

1841 Hörer

11.00 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Martin Walser und sein letzter Rank(3/4) Sechs Jahrzehnte war Martin Walser der literarische Begleiter der Bundesrepublik und spiegelte Alltagswelten, Durchschnittsbürger zwischen Selbstsuche und Selbstfindung. Nun webt er mit den Erfahrungen seiner fast neunzig Lebensjahre seinen persönlichsten Roman: "Statt etwas oder Der letzte Rank" Studio-Gespräch und Autorenlesung "Mir geht es ein bisschen zu gut. Seit dieser Satz mich heimsuchte, interessierte ich mich nicht mehr für Theorien. Alles Besitzergreifende mied ich mühelos. Das war mein Zustand". So beginnt der Erzähler in Martin Walsers neuem Roman, nennt sich mal "Ich", mal "Er", mal "Du", heißt "Memle", Otto oder Bert, erweist sich als Menschenkenner wie sein Autor und besichtigt sein Leben in dieser "Tugendrepublik", seine Freunde, Feinde, Gegner und seinen Erzfeind, Amouren und Lieben, Treue und Untreue, Träume, Ängste und Schwächen und erzählt am Ende von einem irdischen Engel der Barmherzigkeit. "Statt etwas oder Der letzte Rank" ist der Monolog eines nicht mehr jungen Mannes, der sich befreit sieht vom "Interessengewusel", "Zu träumen genügt", schreibt er und möchte verstummen. "Statt etwas" dieser "Draußen-Welt" entgegenzusetzen, zieht er sich zurück in eine fein gewobene Textur aus Erinnerungen, Reflexionen und Bildern, aus Wortschöpfungen, einzigartigen Walserschen Wendungen und Aphorismen. Ein "letzter Rank" tatsächlich? Das letzte Gewächs, das letzte Buch, eine letzte Ranküne? In jedem Fall ist Martin Walsers neuer Roman auch eine Hommage des "Wörterlieferanten" an die Sprache: "Wenn du nicht gewesen wärst, Sprache, hätte es mich nicht gegeben", schreibt Martin Walser, der im März 2017 seinen 90. Geburtstag feiert. In Kooperation mit dem Argon-Verlag produzierte Bayern 2 Walsers "letzten Rank" als Autorenlesung und Hörbuch mit vier CDs, "radioTexte - Das offene Buch" sendet daraus vier Folgen. Im Studio liest Martin Walser und zieht Bilanz. Moderation: Cornelia Zetzsche.

1076 Hörer

11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Heimatsound

420 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

7180 Hörer

12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Akustische Reisen durch Bayerns Regionen Adios Amigos! Separatismus in Bayern Von Gerald Huber Bayern ist nicht Schottland oder Katalonien, aber die Idee ist populär: Laut einer Umfrage der Hans-Seidel-Stiftung von 2011 wollen 40% der Bayern - egal ob Altbayern, Franken oder Schwaben, Einheimische oder Zugezogene - mehr Unabhängigkeit für den Freistaat. Knapp ein Viertel wünschte sich sogar eine von der Bundesrepublik losgelöste Republik Bayern. Man kann davon ausgehen, dass die Zahl der Unabhhängigkeitsbefürworter in den letzten sechs Jahren noch deutlich gestiegen ist. Und das liegt nicht nur daran, dass mehr als 50% der bayerischen Steuereinnahmen an den Bund und Europa gehen. Für viele Bayern gibt es gute Gründe über eine "Verschweizerung" Europas nachzudenken. Sie glauben, dass Freiheit und Selbstbestimmung für den Souverän, den Bürger, in kleineren politischen Einheiten abseits der Nationalstaaten eher zu gewährleisten sind. Stichworte sind Föderalismus und Subsidiarität. In Gerald Hubers Zeit-für-Bayern-Feature zum Separatismus in Bayern kommen zahlreiche dieser Bürger zu Wort, aber auch Florian Weber, der Vorsitzende der separatistischen Bayernpartei und Peter Gauweiler, fundamental-föderalistischer Vordenker der CSU. Identitätsfindung einer Stadt Nürnberg auf dem Weg zur Europäischen Kulturhauptstadt Früher - vor allem zu Beginn des 16. Jahrhunderts - war Nürnberg eine der bedeutendsten Reichsstädte. Herausragende Künstler und Philosophen dieser Zeit wie Albrecht Dürer, Veit Stoß oder Willibald Pirckheimer prägen das Bild und die Geschichte der Stadt bis in die Gegenwart. Doch der Ruhm der reichen und weltoffenen Handelsstadt Nürnberg verblasste wieder. Erst im 19. Jahrhundert gelang ihr durch die Industrialisierung ein neuer Aufstieg zur Großstadt. Bis heute allerdings ist die Identität Nürnbergs auch und vor allem von der Zeit des Nationalsozialismus geprägt. Die Reichsparteitage wurden hier abgehalten, die "Nürnberger Rassegesetze" in ihrer ganzen Perversion definiert. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wiederum fanden in Nürnberg die Kriegsverbrecherprozesse statt. Es war die Geburtsstunde des modernen Völkerrechts. Heute bezeichnet sich die Stadt als "Stadt der Menschenrechte". Was aber macht die kulturelle Identität der Stadt heute aus, die sich nun als "Europäische Kulturhauptstadt 2025" bewerben will. Welches Flair, welche Atmosphäre verbreitet die Stadt und auch: wie europäisch und weltoffen ist sie? Die Autorin Barbara Bogen befragt Kulturschaffende über ihr Lebensgefühl in Nürnberg, spricht mit Einheimischen und Zugereisten über Potentiale und verpasste Chancen und untersucht die kulturelle Identität der fränkischen Metropole.

1742 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

7180 Hörer

13.05 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

Der Autor Gregor Dorfmeister Verhetzt und verheizt wurden sie, die jungen Männer, die in den letzten Kriegstagen 1945 zum Volkssturm einberufen und in einen sinnlosen Krieg geschickt wurden. Einer von ihnen war der Gymnasiast Gregor Dorfmeister. Aufgewachsen in einem katholischen Elternhaus in Bad Tölz, war er von der Ideologie des Nationalsozialismus nur wenig infiziert. "Aber über den Sport haben sie uns erwischt", sagt der heute 87-Jährige. Reiten, Boxen und Fechten lernten die Buben damals in der Tölzer SS- Junkerschule. Und als es dann ernst wurde, kam auch das Schießen mit der Panzerfaust hinzu. Denn die amerikanischen Panzer waren bereits im Anmarsch. Im Frühjahr 1945 wurde Dorfmeister einberufen, um an den letzten Kämpfen in seiner Heimat teilzunehmen. Anders als viele seiner jungen Kameraden überlebte er. Beim Verarbeiten der grauenvollen Bilder half ihm nach dem Krieg das Schreiben. Als Journalist beim Münchner Merkur, aber bald auch als Romanautor. Unter dem Pseudonym Manfred Gregor wurde Gregor Dorfmeister schnell bekannt; vor allem mit seinem stark autobiografischen Erstlingswerk "Die Brücke", in dem er den sinnlosen Volkssturm-Einsatz von sieben Sechzehnjährigen beschreibt. Das Buch wurde zum Bestseller: die gleichnamige Verfilmung durch Bernhard Wicki ist bis heute ein Klassiker unter den internationalen Antikriegsfilmen. Dorfmeister schrieb zwei weitere Romane und arbeitete neben seiner journalistischen Tätigkeit jahrzehntelang mit und für Behinderte. Seine schönste Arbeit, wie er sagt. Heute lebt er - hochbetagt, aber geistig sehr fit - im Ruhestand in Bad Tölz. Thomas Grasberger hat ihn dort getroffen und mit ihm gesprochen: über Gott und die Welt, über den Krieg und den Frieden. Und natürlich auch über "Die Brücke".

1126 Hörer

13.30 Uhr

 

 

Nahaufnahme

Die Reportage

1239 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

11550 Hörer

14.05 Uhr

 

 

musikWelt

1194 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Hörspiel

Franz Kafka: Das Schloss(2/12) Das Schloss (2/12) Von Franz Kafka Erzähler - Michael Rotschopf K. - Devid Striesow Beobachter vom Schloss - Werner Wölbern Frauenstimme - Deleila Piasko Frieda - Gerti Drassl Wirtin vom "Brückenhof" - Corinna Harfouch Artur, Jeremias - Jens Harzer Olga - Sandra Hüller Barnabas - Moritz Kienemann Wirt vom "Herrenhof" - Stephan Zinner Bearbeitung, Komposition und Regie: Klaus Buhlert BR 2016 Ursendung Zur Ursendung als Podcast verfügbar im Hörspiel Pool Wiederholung am Montag, 20.03 Uhr Drei Gassen, zwei Gasthöfen und ein Schloss. Alles auf engstem dörflichen Raum: draußen ist Winter. Der rätselhafte Neuankömmling K. betritt diese kleine, kalte Welt des Grafen Westwest mit ihren eigenen und eingefahrenen Gesetzen. Den Makel eines ewig Überzähligen, des Außenseiters, wird er, 'Landvermesser' K., hier nie verlieren. Ob der Gast im Dorfgasthaus ein heimatloser Querulant ist oder wirklich als Landvermesser kommt, das wird in der fragmentarischen Versuchsanordnung Das Schloss, die Franz Kafka 1922 schrieb und die 1926 posthum von seinem Freund Max Brod veröffentlicht wurde, nie eindeutig geklärt. Erstarrung und Bürokratie, Willkür, Argwohn und Fremdenhass verbergen sich hinter den winterlichen Masken dörflicher Stumpfheit. Hier ist offenbar das morlisch reinigende Mandat des wehrhaften Außenseiters gefragt. Kafka lässt seinen Helden K. erst einmal hungrig, müde und allein eintreffen, in der ungastlichen Wirtsstube des 'Brückenhofes'. Doch An- und Weiterkommen, das schwant auch dem Kafka-unkundigen Zuhörer, werden schnell zum heiklen Unterfangen. Der Zutritt zum mysteriösen Schlss bleibt K. beharrlich verwehrt. Ohne Status und Legitimation wird er zusehends zum Irrgänger - ähnlich den Ortsansässigen, die teilnahmslos durch die "hiesige Ordnung der Dinge" treiben, ohne dass "Ordnung" oder "Dinge" je durchschaubar wären. Nur in den Anfangskapiteln des Romanfragments wird überhaupt eine Handlung entwickelt. Alle weiterführenden Kapitel dagegen sind durch lange in sich kreisende Gespräche geprägt. Der kausale Ablauf verliert sich zunehmend. Ob der bürokratische Apparat des Schlosses K. will oder nicht, ob die Bauern ihm trauen, die Schankmädchen ihn lieben, das bleibt ungewiss; der 'Roman' bleibt Fragment. Die Chiffren der Entfremdung, die Kafkas Das Schloss bietet, überträgt die 12-teilige Hörspielproduktion von Klaus Buhlert in eine dunkel ironische Inszenierung von Sprache und Klang.

3995 Hörer

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

7180 Hörer

16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Werner Schneyder, Kabarettist Dass sich Werner Schneyder dem biografischen Gespräch mit einem Moderator stellt, ist nicht selbstverständlich. Seine ungewöhnliche Autobiografie "Gespräch unter zwei Augen" hat er nämlich als "Verhör mit sich selbst" geschrieben. Aber der österreichische Kabarettist hat in seinem Leben bewiesen, dass er sowohl im Duo als auch solistisch erfolgreich ist. Kurz vor seinem 80. Geburtstag am 25. Januar wiederholt "Eins zu Eins. Der Talk" das Gespräch mit Werner Schneyder aus dem Jahr 2016. Zwölf Leben in einem 1937 in Graz geboren, arbeitet Werner Schneyder als Journalist, Barsänger und Werbetexter und später als freier Rundfunkautor und -regisseur. Einem großen Publikum wird der Mann mit dem Stoppelhaarschnitt dann als Duo-Partner von Dieter Hildebrandt bekannt. 1974 finden sich die beiden, um über acht Jahre lang gemeinsam auf der Bühne zu stehen und sich dann auf Solopfade aufzumachen. Werner Schneyder schreibt darüber hinaus zahlreiche Bücher mit autobiografischen Texten - ob über seine "zwölf Leben" oder den Krebstod seiner Frau. Die Zeit mit Dieter Hildebrandt In "Eins zu Eins. Der Talk" mit Achim Bogdahn blickt Werner Schneyder auf seine Zeit mit Dieter Hildebrandt und ein vielseitiges Leben - auf und jenseits der Bühne - zurück. Am 25. Januar wird Werner Schneyder 80.

8052 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

7180 Hörer

17.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung von 10.05 Uhr

1841 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

7180 Hörer

18.05 Uhr

 

 

Kulturjournal

Kritik. Dialog. Essay

1442 Hörer

19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Klassik, Pop und Jazz - Selbst gemacht! Konzertante Blasmusik 65 Jahre Don Bosco Musikanten Bamberg ...und kein bisschen leise... Werner Aumüller begrüßt in dieser Sendung Musikerinnen und Musiker der Don Bosco Musikanten und beleuchtet sämtliche Aktivitäten im Jubiläumsjahr. Das Jubiläumsjahr der Don Bosco Musikanten aus Bamberg beginnt mit der intensiven Vorbereitung auf eine CD-Produktion. Aufgenommen werden erneut Klassiker aus dem Bereich der Böhmischen und Mährischen Blasmusik. Ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr stellt die Ausrichtung der 18. Europameisterschaft der Böhmischen und Mährischen Blasmusik mit Wertungsspielen und Unterhaltungsprogramm in ganz Bamberg dar. Werner Aumüller begrüßt in dieser Sendung Musikerinnen und Musiker der Don Bosco Musikanten und beleuchtet sämtliche Aktivitäten im Jubiläumsjahr. Während sich bei den meisten Musikerinnen und Musikern mit dem Spiel während der Christmette die musikalischen Aktivitäten im Verein oder der Blaskapelle erst mal einstellen, nimmt die Probenarbeit bei den Don Bosco Musikanten erst richtig Fahrt auf. Mitte Januar 2017 entsteht eine neue CD, aufgenommen werden Klassiker der Böhmischen und Mährischen Blasmusik. Mit Beginn der 2000er Jahre richten sich die Don Bosco Musikanten Bamberg musikalisch neu aus: im Focus steht nun die Böhmisch-Mährische Blasmusik. In regelmäßigen Abständen stellen sich neue Erfolge ein, wie beispielsweise 2007 der 1. Platz in der Unterstufe bei der Europameisterschaft in Empfingen oder 2015 ein weiterer 1. Platz, diesmal in der Oberstufe in Kerkrade in den Niederlanden.

847 Hörer

20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

11550 Hörer

20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Die Friedrich Wilhelm Murnau-Connection "Nosferatu", "Faust", "Der letzte Mann", "Sunrise", "Tabu" - Friedrich Wilhelm Murnau ist einer der bedeutendsten Regisseure der Stummfilmzeit, er prägte das Weimarer Kino und arbeitete auch in Hollywood. Geboren wurde er als Friedrich Wilhelm Plumpe 1888 in Bielefeld. Dass er sich 1910 umbenannte, hatte - abgesehen davon, dass es nicht gerade der ideale Name für die angestrebte erste Karriere als Schauspieler auf der Bühne war - mehrere Gründe. Es signalisierte den Bruch mit den Eltern, die sich weder mit seinen künstlerischen Ambitionen noch mit seiner vergleichsweise offenen Homosexualität arrangieren konnten. Es war aber auch eine Hommage an Murnau und die Kunstszene der Moderne, auf die der junge Schauspieler stieß, als er im Sommer 1910 in Oberbayern weilte. Neben den expressionistischen Malern war es auch der legendäre Theatermann Max Reinhardt, der Murnaus Leben und seinen Gestaltungswillen beeinflusste. Und tatsächlich gastierte dieser Max Reinhardt in dieser Zeit ebenfalls in Murnau. Ein Traumspiel beginnt, Bühne und Bild, Schauspiel und Licht treffen sich in der Realität und in der Phantasie. Es entsteht die Vision davon, wie das alles auf neuartige Weise in Bewegung gebracht werden kann. Das Feature würdigt den expressionistischen Filmemacher, den Romantiker und Melancholiker, der die Kamera entfesselte und dem Film zu einer neuen Ausdrucksweise verhalf. Und es geht der Frage nach, welche Spuren die "Murnau-Connection", das Zusammentreffen mit den Expressionisten der Gruppe "Der blaue Reiter" um Wassily Kandinsky und Franz Marc, im Schaffen des Filmkünstlers F.W. Murnau hinterlassen hat.

1645 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

11550 Hörer

21.05 Uhr

 

 

radioFeature

Zerschnittener Traum Das chinesische Kino zwischen Kunst, Kommerz und Zensur Von Caroline von Eichhorn und Hinnerk Feldwisch-Drentrup Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Während die kommerzielle Filmszene in China boomt, liegt das unabhängige Kino in Ruinen. Im Jahr 2016 wurden täglich mehr als 25 neue Multiplex-Säle eingeweiht, zum Jahresende wird China die USA wohl überholt haben. Um vom wachsenden Markt zu profitieren, unterwirft sich Hollywood den chinesischen Spielregeln und zensiert in vorauseilendem Gehorsam Blockbuster, die auch in deutschen Kinos landen. Gleichzeitig geht die Regierung von Präsident Xi Jinping immer stärker gegen Filmemacher vor, die nicht seinen chinesischen Traum der nationalen Wiederbelebung verfolgen, sondern eigene künstlerische Vorstellungen verwirklichen wollen. Und sie verhindert sogar unerwünschte Kritik in Deutschland. Indie-Regisseur Han Tao, Jahrgang 1979, bleibt trotz eines Hausarrestes unerschrocken. Er bringt Geschichten von chinesischen Whistleblowern und Dissidenten auf die Leinwand. Allerdings kann er seine Filme nur in Untergrund-Vorführungen zeigen - oder im Ausland. Seinen nächsten Spielfilm über die russische Minderheit im Norden Chinas hat er in die Zukunft verlegt. Am Grenzfluss ist es kalt und unwirtlich, doch mit dicken Jacken und etwas Brennholz macht sich sein kleines Team an die Dreharbeiten. Innerhalb weniger Wochen will Han Tao seinen Film fertigstellen - und es mit ihm zur Berlinale schaffen. Han Tao will weitermachen, während chinesische Filmfestivals wie das "Bejing Independent Film Festival" von den Behörden untersagt werden. Seine Generation habe die Verantwortung, konstruktiv zu sein und etwas aufzubauen. Wenn man sich immer an die vorgegebenen Grenzen hielte, sei ein Wandel niemals möglich. Caroline von Eichhorn, Jahrgang 1986, liebt nicht nur Filme, sondern auch Kino im Kopf. Seit die Journalistin in China Reportagen rund um die chinesischen Subkulturen recherchiert hat, ist sie ebenso fasziniert wie schockiert über Wirtschaftswachstum und Auswüchse der Diktatur. Sie hat Kunst, Politik und Design studiert und arbeitet multimedial für den BR und andere Medien. Hinnerk Feldwisch-Drentrup, Jahrgang 1979, glaubt an die Kraft des Kinos. Gerne taucht er in ihm unbekannte Welten ein, um darüber zu berichten. Der freie Journalist verbrachte über ein Austauschprogramm drei Monate im Reich der Mitte, seitdem hat es ihn nicht wieder losgelassen. Neben Politik und Kultur faszinieren ihn auch Forschung und Wissenschaft.

1578 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

11550 Hörer

22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

Wie der Jazz-Trompeter Nils Petter Molvær Elektronik und Jazz fusioniert NilsPetter Molvær gilt als Pionier des elektronischen Jazz. Der 56-jährige norwegische Trompeter begann in den 1980ern, einen eigenen Sound zu entwickeln. Dabei orientierte er sich am elektrischen Funkrockjazzvon MilesDavis. 1997 veröffentlichte er auf dem Münchner ECM Label sein Debütalbum Khmer: ein MixausJazz, Elektroniksowie House, Drum'n' Bass und TripHop-Beats- fiebrig-hypnotische Improvisationen über einem minimalistischen Sample-Teppich. Es folgten weitere Soloalben, Filmsoundtracks, eine Kollaboration mit Moritz von Oswald, Molvaer blieb nie stehen. Er liebt Gegensätze und Grauzonen. Bisheute bezeichnet der Black Sabbath-Fan die eigenen Soundkreationen alsfreien, dunklen Progressivrock. Sein aktuelles Album, mit dem er im Herbst 2016 auch durch Deutschland getourt ist, heißt Buoyancy, ein Album, dasmit seinen psychedelischen Ambient-Dub-Elementen an Molværsfrühere Zusammenarbeit mit Sly Dunbar und Robbie Shakespeare erinnert, der legendären Reggae-Rhythmussektion von BlackUhuru. Judith Schnaubelt hat Nils Petter Molvær bei seinem Konzert in München getroffen.

1048 Hörer

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

11550 Hörer

23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

4136 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

11550 Hörer

00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-Klassik Georg Philipp Telemann: Sonate D-Dur (Gábor Boldoczki, Trompete; Franz Liszt Kammerorchester: János Rolla); Richard Strauss: Tanzsuite aus Klavierstücken von François Couperin (Staatskapelle Dresden: Rudolf Kempe); Robert Schumann: Klavierquintett Es-Dur, op. 44 (Peter Rösel, Klavier; Gewandhaus-Quartett); Louis Spohr: Klarinettenkonzert Nr. 4 e-Moll, WoO 20 (Sharon Kam, Klarinette; MDR-Sinfonieorchester: Gregor Bühl); Richard Wagner: "Siegfried-Idyll" (MDR-Sinfonieorchester: Christof Prick)

138 Hörer

02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

11550 Hörer

02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Johann Sebastian Bach: Französische Suite G-Dur, BWV 816 (Murray Perahia, Klavier); Joseph Haydn: Symphonie Nr. 102 B-Dur - "9. Londoner Sinfonie" (Chamber Orchestra of Europe: Claudio Abbado); Antonín Dvorák: Violoncellokonzert h-Moll, op. 104 (Jean-Guihen Queyras, Violoncello; Philharmonisches Orchester Prag: Jirí Belohlávek); Ludwig van Beethoven: Streichquartett A-Dur, op. 18, Nr. 5 (Jerusalem Quartet)

2947 Hörer

04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

11550 Hörer

04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade c-Moll, KV 388 (Mitglieder des Orpheus Chamber Orchestra); Nino Rota: Klavierkonzert e-Moll (Janne Mertanen, Klavier; Tampere Philharmonic Orchestra)

1325 Hörer

04.58 Uhr

 

 

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