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BR-Heimatspiegel

Moderation: Volksmusik und Informationen Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus der Region und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. Denn Heimat ist das Hier und Heute. Heimat ist der Ort, wo die Menschen in vertrautem Umfeld leben und auch die eine oder andere Überraschung erleben. 6.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

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06.45 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften Heute: Evangelisch-methodistische Kirche

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BR-Heimatspiegel extra

Galgenpoesie des Schwabinger Dichters Christian Morgenstern "Es schreit der Kauz: pardauz! pardauz!" Galgenpoesie des Schwabinger Dichters Christian Morgenstern Von Beate Himmelstoß Mit dem Namen "Morgenstern" lässt sich allerlei Unfug treiben. "Morgenstern ist aller Laster Anfang" lästerten die Spötter, doch der Dichter nahm's gelassen. Am 6. Mai 1871 wird Christian Morgenstern im Münchner Stadtteil Schwabing als Nachkomme einer Familie von Landschaftsmalern geboren. Seine Mutter stirbt an Tuberkulose, als der Bub zehn Jahre alt ist, vermutlich hat er sich bei ihr angesteckt. Morgensterns Leben ist in der Folge geprägt von Kur- und Sanatoriums-Aufenthalten, sein Schaffen aber ist geprägt vom feinsinnigen Wort. Morgenstern studiert Volkswirtschaft und Jura, später Philosophie und Kunstgeschichte, er arbeitet als Dichter, Schriftsteller und Übersetzer. Seine heiter-grotesken Dichtungen wie "Galgenlieder" und "Palmström" machen ihn bekannt, kaum jemand kennt ihn als ernsten Lyriker. Durch den frühen Tod der Mutter und die eigene Tuberkuloseerkrankung ist der Tod für ihn ein Lebensthema. Am 31. März 1914 stirbt Morgenstern in Untermais bei Meran, gerade einmal 42 Jahre alt. In diesem Heimatspiegel extra begegnen uns die heitere und die ernste Seite Christian Morgensterns gleichermaßen. Beate Himmelstoß hat sich auf Leben und Werk des Dichters spezialisiert und liest aus seinen Gedichten. BR Heimat Redaktion: Stefan Frühbeis

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08.00 Uhr

 

 

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Ökumenische Perspektiven

Menschengerecht Wirtschaften Als vor drei Jahren in Rana Plaza in Bangladesch die Textilfabrik zusammenstürzte, kam einmal mehr ins Bewusstsein: Es sind wir, die auch für die Arbeitsbedingungen in Bangladesch oder Taiwan mitverantwortlich sind. Die Arbeitswelten sind längst vernetzt. Künftig sollen deutsche Firmen aller Branchen dafür sorgen, dass in den Produktionsländern menschenwürdige Arbeitsstandards herrschen. Die Bundesregierung will in den kommenden Wochen den nationalen Aktionsplan "Wirtschaft und Menschenrechte" fertigstellen - ausgearbeitet wurde er in enger Zusammenarbeit auch mit den kirchlichen Hilfsorganisationen wie "Brot für die Welt", die weltweit agieren. Anlässlich des "Tags der Arbeit" fragen wir in einer Sondersendung: Wo bleibt der Mensch in den weltwirtschaftlichen Verflechtungen? Wo bleibt der Mensch auch bei uns, wenn Firmen, Fabriken und Betriebe immer weiter alle Arbeitsprozesse an Maschinen, Robotern und digitalen Möglichkeiten ausrichten? Ist der Mensch dann nur noch Risikofaktor im Produktionsprozess - und wie kann Arbeit künftig als "erfüllend" erlebt werden? Wir beobachten schon lange eine Aufweichung aller festen Arbeitszeiten - wie wichtig sind uns künftig feste Rhythmen, gemeinsame Freizeiten, der Sonntag, der Feiertag, das Wochenende? Als vor zwei Jahren die katholische und die evangelische Kirche in Deutschland ein gemeinsames Sozialwort herausbrachten - war auch die Wirtschaft des Lobes voll. Grundtenor damals war die Forderung, die soziale Marktwirtschaft müsse ausgebaut werden zur sozialen und nachhaltigen Marktwirtschaft, die Arbeitswelt zur sozial-ökologischen Arbeitswelt. Ein frommer Wunsch, auf Weltebene am Klimagipfel von Paris bestätigt. Doch welchen Einfluss haben derartige Papiere der Kirchen noch? Wo bleibt der Mensch, wo die Erde in unserem Wirtschaften? Damit beschäftigt sich unsere Sondersendung zum 1. Mai. Es moderiert Matthias Morgenroth.

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09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

orange - Das Feiertagsmagazin

774 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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10.05 Uhr

 

 

Feiertagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung um 17.05 Uhr

105 Hörer

11.00 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Guntram Vesper: "Frohburg"(1/2) In seinem preisgekrönten Lebensbuch erzählt Guntram Vesper von seiner Kindheit nach dem Krieg im sächsischen "Frohburg" "Möbel. Zimmerwände. Tür. Der lange schmale Korridor. Braunes Linoleum. Halbdunkel. Widerhall der Schritte". Mit Dingen, Bildern, Geräuschen, Orten, kurzum: mit der Topographie der Stadt beginnt der Schriftsteller Guntram Vesper sein Opus Magnum "Frohburg": Tausend Seiten über eine Kindheit und Jugend in der Not der Nachkriegszeit, mit den russischen Besatzern, dem gar nicht so fernen Echo der Stalin-Zeit, in der frühen DDR - alles in der Kleinstadt Frohburg, der Vesper nun mit dem gleichnamigen Roman ein literarisches Denkmal setzte. Aber nicht nur diese Stadt ist Heldin des Romans, auch das erzählende Ich, Guntram, Sohn einer Familie von Ärzten und Schmieden und das Kopftheater des Autors spielen eine wesentliche Rolle. Und Freiberg mit seinen reichen Silberminen und einer jahrhundertelangen Bergbau-Tradition. Aus Vespers Erinnerungen und assoziationsreichen "Gedankengirlanden" wird eine weit verzweigte Familiengeschichte, ein überbordendes Gesellschaftspanorama, ein filigranes Textgewebe und ein nie versiegendes Füllhorn von Anekdoten, Lebensläufen, Assoziationen und Szenen, von politischen Einblicken, historischen Exkursen und literarischen Reverenzen. Fotos, Notizen, Gespräche mit den Eltern, Träume und sein Gedächtnis sind die Quellen dieses mäandernden Erzählstroms, der im März dieses Jahres mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde. - Guntram Vesper ist zu Gast im Offenen Buch, der Lesung am Sonntagmorgen. Es liest der Schauspieler Wolfgang Hinze, der den nicht enden wollenden Gedankenketten virtuos folgt und selbst im südlichen Sachsen aufwuchs, wie der Autor. Und, wie das Leben so spielt, besitzt Guntram Vesper ein Bild von Conrad Felixmüller: Es zeigt einen Bergmann namens Zetzsche. Kein seltener Name in Sachsen. Moderation: Cornelia Zetzsche.

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11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-radioMusik

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Zeit für Bayern

Bayern genießen

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Bayern - Land und Leute

Der Maibaum-Aufstand der Frauen Dass der Brauch des Maibaumaufstellens bis auf die Germanen zurückgeht, ist umstritten, regt aber niemanden auf. Dass die alten Zottelbärte ihre Waldgottheiten verehrt haben, liegt auf der Hand. Was aber jetzt, im dritten Jahrtausend, passiert, gleicht einer Revolution. Den Männern wird die Ausübung dieses alten Brauchtums streitig gemacht. Seit ein paar Jahren bereits erdreisten sich Frauen, dieses alte Ritual an sich zu reißen. In zwei Stadtrandgemeinden der Welterbestadt Regensburg lässt sich das Schisma festmachen. Die beiden Orte sind nicht nur durch die Donau getrennt, sondern auch in ihrer Brauchtumsideologie. In Kleinprüfening ist die Welt noch in Ordnung. Da dürfen die Frauen beim Maibaumaufstellen nur zuschauen. Und sich dabei geehrt fühlen. In Großprüfening dagegen wuchtet ein gutes Dutzend Frauen zusammen mit einer Gruppe von Männern den Maibaum in die Höhe und läutet damit ein neues Zeitalter ein. Und die beteiligten Männer finden das auch noch gut. Joseph Berlinger wurde Zeuge dieses lokalen Glaubenskrieges.

1040 Hörer

13.30 Uhr

 

 

Breitengrad

Autobahn-Misere in Süditalien Für viele Italiener ist sie ein "Running Gag": Die Autobahn, die schon seit Jahrzehnten nicht fertig wird, bei der es immer wieder Verstrickungen der Mafia und Korruptionsskandale gab und gibt. Und wer behauptet, die Kosten für die A3 seien irgendwo zwischen Salerno und Reggio Calabria völlig aus dem Ruder gelaufen, spricht einen riesigen Skandal noch recht gelassen aus. Für viele Italiener (und Touristen), die mit dem Auto in den Süden Italiens wollen, ist diese Autobahn aber kein Witz, sondern einfach nur ein großes Ärgernis. Und zugleich ist diese Strecke Sinnbild für so vieles, was in Italien nicht funktioniert, für das Versagen von Politik und Verwaltung - und für das abgehängte Süditalien. Eine Fahrt auf der A3 und ein Besuch bei Menschen, die an dieser Autobahn verzweifeln. Wie an Italien

1645 Hörer

14.00 Uhr

 

 

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radioMikro

Traumhafte Abenteuer Geschichten-Tag: Traumhafte Abenteuer Finis Traum Von Nini Pfefferkorn Mit Stefan Merki Das geheimnisvolle Buch: Die Versammlung der Einhörner Von Christian Gailus Mit Gert Heidenreich Das Gespensterzimmer Von Hans-Georg Schmitten Mit Samuel Weiss Das geheimnisvolle Buch - Der Archäopteryx und andere fliegende Saurier Von Christian Gailus Mit Gerd Heidenreich Von Pferden und Regenmänteln Von Brigitte Endres Mit Heinz Peter

3717 Hörer

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radioMitschnitt

Hazmat Modine Hazmat Modine Aufnahme des Konzerts von 9. Juni 2015 im Münchner Ampere Moderation: Jay Rutledge

866 Hörer

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Feiertags-Feuilleton

Das Unterhaltungsmagazin aus Franken Feiertags-Feuilleton am 1. Mai "Ordnung muss sein" Neben einer vernünftigen Staatsordnung braucht der Mensch auch eine innere Ordnung. Aber wie viel und vor allem, welche Ordnung ist es, die wir für notwendig erachten? Eine Sendung über die innere und äußere Reinigung, die Wissenschaft des Aufräumens und Putzens, über die Ordnung der vorletzten und letzten Dinge. Wiederholung der Sendung aus dem Jahr 2014

669 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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17.05 Uhr

 

 

Feiertagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung von 10.05 Uhr

105 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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18.05 Uhr

 

 

Bayern 2 am 1. Mai

Arbeitsmarkt und Mindestlohn Arbeitsmarkt und Mindestlohn Von Klaus Boffo Siehe auch 8.05 Uhr

8 Hörer

19.00 Uhr

 

 

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Zündfunk extra

Popkultur am Feiertag 19.05 Passionsspiele. Legendäre Typen und Lieblingsklassiker der Zündfunk-Redaktion TheTeaches of Peaches Merril Nisker, die Gallionsfigur der Queerness Von Carolin Matzko 20.00 Nachrichten, Wetter 20.05 Passionsspiele. Legendäre Typen und Lieblingsklassiker der Zündfunk-Redaktion Mute Records Depeche Mode und die Avantgarde Von Roderich Fabian Internet: www.bayern2.de/zuendfunk Passionsspiele - Legendäre Typen und Lieblingsklassiker der Zündfunk-Redaktion. TheTeaches of Peaches: Merril Nisker, die Gallionsfigur der Queerness Sommer 2000: Der deutsche Bundeskanzler heißt Gerhard Schröder, die CDU stellt eine Frau an die Spitze, die Angela Merkel heißt, und die Entdeckung auf dem Buchmarkt heißt Harry Potter. Das Jahrtausend ist noch jung und hat Bock. Und wie ein Omen, dass die Welt im zweiten Millennium fresher daherkommen könnte, rollen wie aus dem Nichts zwei young ladies in Hotpants auf Bonanzarädern über den Bildschirm des Musikfernsehens. Und es ist sofort klar: Das ist erst der Anfang. Von den beiden werden wir noch hören. Die eine, Leslie Feist, wird ein Grammy-dekorierter Weltstar werden mit Sesamstraßen-Auftritt, Apple-Werbespot und anschließendem Burn Out. Die andere, Merril Beth Nisker alias Peaches, wird eine feministische Ikone und eine Gallionsfigur der Queer-Kultur werden. Wir widmen heute die Zündfunk-Passionsspiele der Musikerin, Sängerin, Rapperin und Schauspielerin und Peaches Christ-Superstar. Caro Matzko lädt ein zum Einsteigerseminar "The Teaches of Peaches". Als Gastdozenten wirken mit: Peaches selbst, AnnaMüller, Weggefährtin undLeiterin der Tanztheatertage inBerlin, und dieFeministin und AutorinMascha Jacobs. Passionsspiele - Legendäre Typen und Lieblingsklassiker der Zündfunk-Redaktion. Mute Records: Depeche Mode und die Avantgarde Als Daniel Miller Ende der 70er Jahre sein Label "Mute Records" gründete, gab er damit einer neuen, oft elektronisch unterfütterten Szene eine neue Heimat. Da Miller aber auch ein Herz für Pop hatte, nahm er die junge Band Depeche Mode unter Vertrag, was das Schicksal von Mute Records entscheidend ändern sollte. Depeche Mode und auch Erasure sorgten jedenfalls mit ihren Hits dafür, dass Miller Leute wie die Deutsch-Amerikanische Freundschaft, Fad Gadget, Nick Cave und Diamanda Galas veröffentlichen konnte. Mit einem Vertriebs-Deal via EMI Records wurde Mute dann sogar ein ernstzunehmender Player im internationalen Musikmarkt. Inzwischen ist alles anders: Depeche Mode sind von Mute weg, EMI ist verkauft. Aber noch immer kommen mit Leuten wie Arca, Zola Jesus und Cold Specks interessante neue Acts bei Mute heraus. Und Daniel Miller zeigt im Interview, dass er noch nicht gewillt ist aufzugeben.

1391 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Hörspiel

Serotonin: Buddenbroichs oder Die Angst der Mittelschicht vor... Buddenbroichs oder Die Angst der Mittelschicht vor dem Abstieg Von Serotonin Bernhard Lenker - Bernhard Schütz Erzähler - Friedhelm Ptok Innere Stimme - Leslie Malton Sophie Rois/Frau Paul - Sophie Rois Intendant - Jörg Hartmann Ferner: Dustin Semmelrogge, Heike Falkenberg, Matthias Horn, Nadine Müller und andere Komposition: Matthias Pusch Regie: Maria-Luise Goerke und Matthias Pusch WDR 2011 Vorhang auf: Wir befinden uns mitten in den Proben des Theaterstücks Buddenbroichs, einem Remix von Manns Familienepos, in dem sich die bürgerlich-kreative Theaterwelt mit echten Hartz IV-Empfängern anreichern soll. Doch die Begegnung von Mittelschicht und Prekariat fuhrt nur zu Missverständnissen - und beruht auf einem solchen: Dem, dass "die da unten" sich doch bitte schön ein bisschen Mühe geben könnten, um wieder reinzukommen ins Karussell. Wo wir, die wir drinsitzen, uns doch so viel Mühe geben, nicht rauszufliegen. Während die "Buddenbroichs" im Chaos versinken, steigern sich die Beteiligten auch jenseits der Bühne unter dem Motto "Partizipieren und Funktionieren" in die blanke Hysterie. Ergebnis: der Panikbürger. Serotonin sind die Berliner Autoren, Feature- und Hörspielmacher Marie-Luise Goerke und Matthias Pusch. Die Gruppe wurde 2002 gegründet. Hörspiele u.a. "Scheitern für Fortgeschrittene" (WDR 2005), "Workingclass Hero" (SWR 2009), "Dinge, die dringend geändert werden müssen" (SWR 2013).

3569 Hörer

22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Nachtstudio

Libido, Geld, Aufmerksamkeit Die Schrecken der Quote Ein Essay von Martin Burckhardt BR 2014 Wenn der Volksmund sagt, dass man im Geld schwimme, so war das lange nur eine Metapher. Seit einer Generation aber, seitdem die Gesellschaften (mit dem Ende von Bretton Woods, also dem Ende des Goldstandards und fester Umrechnungskurse für Währungen) in den Zustand des "free floating" eingetreten sind, ist dieser flüssigen Redeweise eine Realität zugewachsen, hat sich Geld auf eine merkwürdige Weise aufgelöst. In der Verdunstungszone der Cloud tauchen Alternativ-, Regional- oder Spielwährungen auf, werden Bitcoins erzeugt und verschwinden wieder, müssen die alteingesessenen Banken gewärtigen, dass ihnen mit den Internetkonzernen Konkurrenten zugewachsen sind, die über kurz oder lang in das Geschäft mit dem Geld einsteigen werden. Wo alle Geld verdienen wollen, wird jedoch wenig über die fundamentale Metamorphose des Geldes gesprochen. Martin Burckhardt lässt in seinem Essay zwei Zeitgenossen aufeinander treffen. In dem Gespräch, das sich vermeintlich um die Finanzierung des die gesamte Wirtschaft revolutionierenden Projekts dreht, tun sich die Abgründigkeiten des Themas auf. Denn wenn Geld sich zur Aufmerksamkeitswährung gewandelt hat, kann man sich daran schon nicht einmal mehr die Zähne ausbeißen. Aber was ist Geld, wenn man als Ich-AG genötigt ist, nicht nur die Arbeitskraft, sondern die eigene Psyche, die Ängste und die Begierden ins kapitalistische Gesellschaftsspiel einzuspeisen?

1758 Hörer

23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Die Stunde für anspruchsvolle Popmusik Mit Sabine Gietzelt

3798 Hörer

00.00 Uhr

 

 

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Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-Klassik Antonio Vivaldi: Konzert D-Dur, R 428 - "Il gardellino" (Stefan Temmingh, Blockflöte; The Gentleman's Band; La Folia Barockorchester); Johannes Brahms: Violinkonzert D-Dur, op. 77 (Vadim Repin, Violine; Gewandhausorchester Leipzig: Riccardo Chailly); Edward Elgar: "Enigma-Variationen", op. 36 (Elfrun Gabriel, Klavier); Eduard Künneke: "Tänzerische Suite", op. 26 (Orchester der Staatsoperette Dresden: Ernst Theis)

41 Hörer

02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Johann Friedrich Fasch: Ouvertüre G-Dur (La Stravaganza Köln); Valentin Silvestrov: Zwei Dialoge mit Nachwort (Alexej Ljubimow, Klavier; Münchener Kammerorchester: Christoph Poppen); Ludwig August Lebrun: Oboenkonzert Nr. 1 d-Moll (Thomas Indermühle, Oboe; Nationales Sinfonieorchester Estland: Toomas Vavilov); Georg Friedrich Händel: "Messiah", Rezitativ und Arie, HWV 56 (Daniel Kotlinski, Bassbariton; Salzburger Hofmusik: Wolfgang Brunner); Arvo Pärt: "Spiegel im Spiegel" (Lisa Batiashvili, Violine; Hélène Grimaud, Klavier); Georg Philipp Telemann: Suite F-Dur - "Alster-Ouvertüre" (Hornquartett; Akademie für Alte Musik Berlin)

2725 Hörer

04.00 Uhr

 

 

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Das ARD-Nachtkonzert (III)

Johann Sebastian Bach: "Das Wohltemperierte Klavier", Präludium und Fuge C-Dur, BWV 846 (Christine Schornsheim, Cembalo); Henry Purcell: "Come ye sons of art away" (Le Concert Spirituel: Hervé Niquet); André Caplet: Klavierquintett (Éric Le Sage, Klavier; Les Vents Français)

1215 Hörer

04.58 Uhr

 

 

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