Jetzt läuft auf Bayern 2:

radioMikro

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

3751 Hörer

05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Miriam Scholz Volksmusik und Informationen Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus der Region und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. Denn Heimat ist das Hier und Heute. Heimat ist der Ort, wo die Menschen in vertrautem Umfeld leben und auch die eine oder andere Überraschung erleben. 6.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (nur in BRheimat)

331 Hörer

06.45 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften Heute: Evangelisch-freikirchliche Gemeinde

455 Hörer

07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

3751 Hörer

07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin Wumme und der verlorene Teddybär Ab 5 Jahren Hörspiel von Ernestine Koch Mit Christine Ostermayer, Herbert Bötticher und Regine Hackethal Regie: Jan Alverdes BR 1971 7.30 Sonntagshuhn - "Früher" von Bettina Brömme Umwelt Von Erwin Grosche mit Stefan Wilkening / G'schichten vom Victor (4): Eisdiele Von Ingrid Kellner mit Bettina Mittendorfer / Herr Heinrich und das Glück Von Susanne Vettinger mit Ilse Neubauer

3090 Hörer

08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

3751 Hörer

08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Armenische Christen auf der Flucht Für kurze Zeit rückte das armenische Volk im April 2015 ins Zentrum des medialen Interesses. Die Erinnerung an die 1,5 Millionen Toten und das Ringen um die Anerkennung des Genozids von 1915 als historische Tatsache eint die Armenier in der Diaspora weltweit. Weniger Aufmerksamkeit erfährt die größte christliche Minderheit in Syrien, die nun der Bürgerkrieg erneut in alle Winde zerstreut. 100 Jahre lang war das Land ein sicherer Hafen gewesen für die Nachkommen der Armenier, die den Genozid überlebt hatten. Sie genossen dieselben Rechte wie muslimische Bürger, konnten dabei aber ihre Kultur bewahren, in christlichen Kirchen beten, ihre Kinder in armenischen Schulen unterrichten. In Aleppo, nur 55 Kilometer von der türkischen Grenze entfernt, bildeten die Armenier 15 Prozent der Bevölkerung und das wirtschaftliche Rückgrat der ganzen Region. Viele zögerten lange, die Heimat zu verlassen. Doch der Raketenbeschuss nahm zu und auch die Übergriffe auf Christen. Das weckte alte Ängste. Und so suchen seit 2012 immer mehr Armenier Zuflucht in der ehemaligen Sowjetrepublik Armenien. Das kleine und wirtschaftlich schwache Land, im Lauf seiner Geschichte stets vom Ausbluten bedroht, begrüßt offiziell die Zuwanderung der Glaubensbrüder aus Syrien, kann ihnen aber keine Perspektive bieten. In der armenischen Hauptstadt Eriwan trifft sich anlässlich einer Hochzeit ein großer, aus Aleppo stammender Familienclan. Die Freude über das Wiedersehen nach drei Jahren ist getrübt durch bange Fragen. Werden wir jemals wieder nach Syrien zurückgehen können? Was wird aus unseren Kindern? Wohin können wir gehen? Warum können wir in Europa kein Asyl beantragen? Die Armenier fühlen sich erneut von der Welt im Stich gelassen, wie schon ihre Großeltern und Urgroßeltern während des Ersten Weltkriegs. "Barfuss sind wir gekommen und barfuss werden wir gehen", sagen die Alten.

542 Hörer

08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Zum 80. Geburtstag des Dalai Lama Unter dem Jubel des Volkes zog 1939 der 4jährige Tensin Gyatso in Tibets Hauptstadt Lhasa ein. Er wurde als 14. Reinkarnation des Dalai Lama anerkannt. Auf ihm ruhte die Hoffnung seines Landes. Doch 20 Jahre später, als Truppen des kommunistischen Chinas Tibet eroberten, sah sich der junge Herrscher zur Flucht gezwungen. Fast 1 Million Tibeter starben im Widerstand gegen die Besatzung. In Indien und Nepal entstanden große Exilgemeinden, die bis heute vergeblich auf eine Rückkehr in ihre Heimat hoffen. Der Dalai Lama hat inzwischen im indischen Dharamsala eine Exilregierung gebildet und alle weltliche Macht einem Parlament übertragen. Beharrlich sucht er nach einer friedlichen Lösung des Problems, die den Wünschen Chinas und Tibets gleichermaßen gerecht wird. Bisher ohne Erfolg. 1989 wurde Tensin Gyatso mit dem Friedens-Nobelpreis ausgezeichnet. Tief verwurzelt im tibetischen Buddhismus ist er heute bemüht, eine universelle Ethik zu entwerfen, die das ökologische Gleichgewicht der Welt und den Frieden zwischen den Nationen fördert. In Gesprächen mit Exiltibetern, buddhistischen Geistlichen sowie Freunden des Dalai Lama gibt die Sendung Einblicke in das Leben und Wirken eines Mannes, der weltweit zur Symbolfigur wurde und - nach seinen eigenen Angaben - der letzte amtierende Dalai Lama sein könnte.

733 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6790 Hörer

09.05 Uhr

 

 

radioReisen

Alte Zeugen Unterwegs in fremden Ländern und Kulturen Das Lächeln der Toten - Unterwegs in Cerveteri, auf den Spuren der Etrusker / Von Andreas Pehl / Die Erben einer großen Kultur - Portugals letzte Juden / Von Brigitte Kramer / Fisch und Fado - Von der Liebe zu alten Traditionen rund um die portugiesische Stadt Coimbra / von Harald Schmid Moderation: Niels Beintker Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr Von vielen alten Kulturen künden heute vor allem die Orte, an denen Menschen ihre letzte Ruhestätte fanden. So auch im Fall der Etrusker - eines antiken Volkes, das mehrere Jahrhunderte lang im nördlichen Mittelitalien lebte und schließlich von den Römern besiegt wurde. Die Etrusker pflegten einen besonderen Totenkult: Sie fertigten kunstvolle Gefäße für die Asche der Verstorbenen und bauten ganze Totenstädte, sogenannte Nekropolen. In Cerveteri, in der Nähe Roms, kann man einen dieser besonderen Orte zwischen Diesseits und Jenseits erkunden. Die radioReisen besuchen die Anlage, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Außerdem Streifzüge durch Portugal, darunter auf den Spuren der einst so großen jüdischen Kultur im alten Königreich. Die jüdische Geschichte wurde lange verdrängt, heute wirbt das Land mit der Kultur und muss zugleich erleben, dass die Gemeinden dort kaum noch eine Zukunft sehen.

1352 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6790 Hörer

10.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung um 17.05 Uhr

1148 Hörer

11.00 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Die besten Texte aus Klagenfurt - Live Vierzehn Autoren lesen und ringen in Klagenfurt um den Ingeborg-Bachmann-Preis. Am Wörthersee ein Wörtersee der anderen Art und die Preisverleihung. "Das offene Buch" - live von den "39. Tagen der deutschsprachigen Literatur". Moderation: Cornelia Zetzsche "Ich küsse den Mann, der Männer küsst./ Ich komme mit dem falschen Blut, das rettet./ Ich bin in jedem Tropfen, bin ein Januskopf,/ gespaltene Zunge, Wort darauf/"dichtete sie gerade noch in ihrem neuen Lyrikband "Morbus". - Nora Gomringer. Dichterin und Dichters Tochter, Wortkünstlerin und Leiterin der Künstlervilla Concordia in Bamberg, Schweizerin und Deutsche und Bayerns, nein besser: Frankens Joker im Ringen um den Ingeborg-Bachmann-Preis dieses Jahr. Eine von vierzehn deutschsprachigen Autoren und Schriftstellerinnen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, die vom 2. - 4. Juli in Klagenfurt lesen werden, gewinnen wollen und beurteilt werden von einer runderneuerten Jury mit dem in Klagenfurt bestens bekannten Literaturkritiker Hubert Winkels als neuem Jury-Vorsitzenden. - Zum 39. Mal organisiert ihre Geburtsstadt Klagenfurt zu Ehren von Ingeborg Bachmann knapp fünf "Tage der deutschsprachigen Literatur". Am Ende stehen die Vergabe des Ingeborg-Bachmann-Preises und drei weitere Ehrungen - ein Event und eine feste Größe im deutschsprachigen Literaturbetrieb. Worte, Texte, Debatten, Stimmen im Halbstunden-Takt und die Choreographie des gemeinsamen Lesens, Hörens, Umblätterns machen das Wettlesen aus. Reinanken-Essen und Abendschwimmen gehören auch zum größten Betriebsausflug der Buch-Branche, wenn sich Autoren, Kritiker und Verlagsleute Anfang Juli im ORF-Studio in Klagenfurt treffen und hören, welche Themen und Schreibformen junge Autoren heute be- und erarbeiten. Ein Wörtersee am Wörthersee. Ein Sprungbrett für bisher unbekannte Namen. Autorinnen wie Felicitas Hoppe und Sibylle Lewitscharoff, die es inzwischen beide zum Büchner-Preis brachten, haben das längst vorgemacht. Zum ersten Mal sind die jungen Schriftstellerinnen in der Überzahl, zehn von vierzehn Kandidaten sind Frauen! Wer beginnt entscheidet das Los am Eröffnungsabend, am 1. Juli. Wer das große Los des Ingeborg-Bachmann-Preises zieht, wird am 5. Juli, am Sonntagvormittag ab 11 Uhr entschieden, zeitgleich mit "radioTexte - Das offene Buch", das live aus Klagenfurt die besten Texte vorstellt und vielleicht auch schon den/die Gewinner/In. Spannung ist also garantiert! Moderation: Cornelia Zetzsc

760 Hörer

11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Heimatsound

215 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

3751 Hörer

12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

1328 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

3751 Hörer

13.05 Uhr

 

 

Weitwinkel

Reportage vom Land

695 Hörer

13.30 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

Jan Hus in der Oberpfalz Am 6. Juli 1415 - vor genau 600 Jahren - wird der böhmische Reformator Jan Hus in Konstanz als Ketzer öffentlich verbrannt. Bereits Monate zuvor zieht er von seiner Heimatstadt Prag Richtung Bodensee. Unterwegs ist er auf der sogenannten "Goldenen Straße", einem wichtigen Handelsweg, der damals mitten durch die Oberpfalz bis nach Nürnberg führt. Die Oberpfälzer bereiten dem von der Kirche Geächteten einen triumphalen Empfang. "Noch bevor ich in die Stadt Bärnau kam, hat mich der Pfarrer mit seinen geistlichen Gehilfen bereits erwartet, und wie ich die Stube betrat, da gab er mir sofort einen großen Humpen Wein zu trinken." So schreibt Han Hus in seinem "Reisebrief" vom Oktober 2014. Ähnliche Begrüßungen erlebt Jan Hus auch in Neustadt, Weiden, Sulzbach und Hirschau. Die Leute dort kennen Hus und dessen Kritik an der Habsucht der Kirche und dem Lasterleben des Klerus. Sie hoffen, dass Jan Hus rehabilitiert aus Konstanz zurückkehrt. Doch diese Erwartung erfüllt sich nicht. Stattdessen erleben die Oberpfälzer die Folgen der Verbrennung von Jan Hus. Die Hussitenkriege brechen aus und bringen den Städten und Gemeinden in der Oberpfalz und Teilen Frankens Tod und Verwüstung. Bis heute erinnern zahlreiche Freiluftspiele wie der "Drachenstich" in Furth im Wald oder "Der Hussenkrieg" in Neunburg vorm Wald an diese Schreckenszeit. Aber auch die triumphale Aufnahme von Jan Hus in der Oberpfalz wird auf vielfache Weise nachgespielt, z.B. in Bärnau und Tachau. Darüber hinaus befassen sich zahlreiche Schulen diesseits und jenseits der Grenze mit Jan Hus und dessen Weg nach Konstanz. Siegfried Höhne hat sich auf Zeitreise begeben und ist dabei auf völlig neue Forschungsergebnisse gestoßen. "Die Wahrheit wird siegen" - die Botschaft von Jan Hus wirkt auch heute noch nach.

894 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6790 Hörer

14.05 Uhr

 

 

musikWelt

946 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Hörspiel

Markus Orths: Die Entfernung der Amygdala Die Entfernung der Amygdala Von Markus Orths Nina Krohn - Janina Sachau Paul Bernstein - Jan Georg Schütte Dr. Anne Buber - Katja Bürkle Ferner: Jens Harzer, Traute Hoess, Götz Schulte, Matthias Brüggemann Regie: Silke Hildebrand SWR 2014 Wiederholung am Montag, 20.03 Uhr Nina Krohn wird sterben. Ihre Neurochirurgin Anne Buber gibt ihr ein halbes Jahr. Ein eigentlich inoperabler Tumor. Es sei denn, man würde Ninas Amygdala gleich mit entfernen, jenen Ort im Gehirn, in dem - laut neurowissenschaftlicher Forschung - unter anderem die Angst "entsteht". Ohne Amygdala aber würde Nina ein gefühlstotes, betäubtes Leben führen. Ninas Angst droht sie zu ersticken. Sie weiß nicht, wie sie es ihrem Mann sagen soll: Paul Bernstein, einem eigenbrötlerischen Philosophen. Sie schafft es nicht allein und bittet ihre Ärztin Anne, sie bei diesem Gang zu begleiten. Die Situation spitzt sich zu, als die Neurochirurgin in Ninas Mann jenen Philosophen erkennt, mit dem sie nach einem Symposium eine wilde Nacht verbracht hat. Und dann sind da noch der Sargverkäufer Gernot, in dessen "Kiste" Nina steigt, weil sie alles über den Tod herausfinden will; Ninas Mutter Ilse, die pausenlos spricht, ohne dass man sie gefragt hätte; sowie das Smartphone Galaxy mit Sprechfunktion, ein sehr moderner Gott der Technik, der fast nie um eine Antwort verlegen ist. In seiner "komischen Tragödie" nähert sich Markus Orths dem Phänomen des Todes aus fünferlei Perspektive: als existenzielles Drama, als burleske Farce über das Geschäft mit dem Sterben, als Boulevardkomödie der Verdrängung sowie im Widerstreit des naturwissenschaftlichen und philosophischen Diskurses. Dieser Genre-Mix seziert die Vielzahl der Möglichkeiten, mit denen wir dem eigenen Ende ins Gesicht schauen - oder eben nicht. Markus Orths, geb.1969, Autor. Werke u.a. "Irgendwann ist Schluss" (2013), "Alpha & Omega: Apokalypse für Anfänger" (2014). Hörspiele u.a. "Das Zimmermädchen" (NDR 2013), "Hirngespinste" (WDR 2013), "Wer auch immer" (WDR 2015).

2699 Hörer

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

3751 Hörer

16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

5658 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

3751 Hörer

17.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung von 10.05 Uhr

1148 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

3751 Hörer

18.05 Uhr

 

 

Kulturjournal

Kritik. Dialog. Essay

1174 Hörer

19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Konzertante Blasmusik "musikantastisch" - Das Bayerische Landesmusikfest 2015 in Alzenau. Impressionen aus Open-Air-Veranstaltungen, Wettbewerben und Konzerten. Eingefangen und vorgestellt von Stephan Ametsbichler

701 Hörer

20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6790 Hörer

20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Jäger verborgener Schätze Laien verbinden mit dem Berufstand der Archäologen oft recht phantastische Vorstellungen. Sie glauben etwa, bei einem Archäologen müsse es sich entweder um einen Visionär wie Heinrich Schliemann handeln, der sich mit seinem Homer in der Hand erfolgreich auf die Suche nach Troja machte; oder aber um real existierende Vorbilder von Computerspiel- respektive Hollywood-Superhelden wie Lara Croft und Indiana Jones, die sich Level um Level bzw. Abenteuer um Abenteuer bis zum "Dolch von Xian" oder gar zur israelitischen Bundeslade durchboxen und chießen. Die Wirklichkeit sieht natürlich ganz anders aus - und zwar deutlich weniger spektakulär und abenteuerlich. Da setzen die Archäologen zwar manchmal modernste Technik ein - z.B. elektronische oder magnetische Prospektionsverfahren - , im Allgemeinen jedoch müssen sie sich mit solch unerquicklichen Problemen wie der Finanzierung ihrer Projekte abmühen und können sich glücklich preisen, wenn es ihnen gelingt, mit Spatel, Flachpinsel und Zahnarztbesteck in akribischer Geduldsarbeit ein paar alte Knochen oder Tonscherben freizulegen. Etwas mehr Abenteuerluft als die professionellen Archäologen umweht jene passionierten Amateure, die sich in ihrer Freizeit auf die Jagd nach verborgenen Schätzen begeben. Manche dieser Altertumsforscher aus Leidenschaft setzen brav auf die herkömmlichen Mittel der archäologischen Feldmethode und lassen sich einfach davon überraschen, was sie in den Tiefenschichten der Vergangenheit entdecken werden. Andere hingegen suchen mit Metalldetektoren gezielt nach Artefakten aus wertvollem Edelmetall. Ihren wissenschaftlichen Kollegen sind beide Gruppen äußerst suspekt. Teils zu Recht, teils zu Unrecht. Tatsächlich richten die Schatzgräber bisweilen an Bodendenkmälern beträchtlichen Schaden an. Manchmal aber spricht aus der Verachtung der Gelehrten auch nur Standesdünkel oder der Neid auf sensationelle Funde seitens der Amateure. Ulrich Zwack versucht dem Phänomen Hobbyarchäologie auf den Grund zu gehen.

1271 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6790 Hörer

21.05 Uhr

 

 

radioFeature

Auf Wiedersehen Russland Wie ich Putin den Rücken kehrte Junge Russen und ihre Suche nach einer neuen Zukunft Von Anastasia Gorokhova BR 2015 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr "Wir sind die Macht" und "Wenn jemand für die Zukunft unseres Landes verantwortlich ist, dann sind wir es, nicht, Politiker und Staatsapparat". So etwa lässt sich das neue Selbstverständnis der Protagonisten eines kurzen politischen Frühlings im Jahr 2012 in Russland zusammenfassen. Russische Staatsbürger wandelten sich quasi über Nacht zu engagierten Akteuren im sozialen Leben des Landes. Auch im Westen wuchs der Eindruck, die Ära Putin könne begrenzt sein. Doch der Frühling, der im Winter 2011 mit den Protesten gegen die gefälschten Parlamentswahlen begann, war im März 2012, mit der Wiederwahl Putins zum Präsidenten schon wieder beendet, die neue, junge Protestbewegung wenig später zerschlagen. Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft im eigenen Land geriet mehr und mehr ins Wanken und verflüchtigte sich spätestens mit dem Beginn der Krimkrise. Etwas im Putin-Russland verändern zu können - dieser Traum scheint für die meisten aktiven jungen Russen endgültig beerdigt. Viele können sich eine Zukunft nur noch im Ausland vorstellen und haben bereits die Koffer gepackt. Anastasia Gorokhova lebt seit zwei Jahren in Berlin. Die junge Journalistin engagierte sich in den Protestjahren und geriet als Berliner Redaktionsleiterin des russischen staatlichen Radiosenders "Stimme Russlands" in Konfrontation mit dem propagandistischen Staatsapparat. Seit dem beobachtet sie, wie ihr Freundeskreis das Leben in Russland aufgibt und nach Westeuropa zieht. "Wie ich Putin den Rücken kehrte" erzählt die Geschichte ihrer Generation: Eine Generation, die auswandert, sich aber nicht als Auswanderer sieht, sondern ihr neues europäisches Dasein als Exil betrachtet. Eine Generation, die keine Hoffnung hat, aber den Glauben an ein neues Russland trotzdem nicht ganz verlieren will. Anastasia Gorokhova, 1986 in Moskau geboren, wuchs in einer russischen Familie in Karlsruhe auf und lebt von 2003 bis 2013 in Moskau. Sie realisierte Kulturprojekte am Goethe Institut Moskau und arbeitete als Journalistin für deutsche und russische Medien. Im Jahr 2008 erhielt sie den Peter-Boenisch Preis für Nachwuchsjournalisten, 2009 und 2010 war sie mit den im russischen Staatsradio nicht ausgestrahlten Features "The view from on high" und "Music of the past - the present?" für den Prix Europa nominiert. In den Protestjahren 2011/2012 war sie ein Teil der Oppositionsbewegung.

1227 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6790 Hörer

22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

Ideen aus Pop, Politik und Gesellschaft

874 Hörer

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6790 Hörer

23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mehmets Schollplatten Mehmets Schollplatten Mit Achim Bogdahn und Mehmet Scholl

3390 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6790 Hörer

00.05 Uhr

 

 

Nachtsession

Musikwanderung durchs nächtliche Augsburg Musikwanderung durchs nächtliche Augsburg Unterwegsmit Franz Dobler und Das Hobos Mit Ralf Summer Beide Namen kennen wir schon länger im Zündfunk und auf Bayern2: Autor und DJ Franz Dobler hat gleich mit seinem ersten Krimi "Ein Bulle im Zug" den Deutschen Krimipreis 2015 gewonnen. Und die Dub-Folk-Band Das Hobos sind die ersten Preisträger des "Roy", des neuen Musikpreises der Stadt Augsburg (benannt nach Roy Black, einem Sohn der Stadt). Für diese zweistündige Sendung führen uns die beiden Künstler von Mitternacht bis 2 Uhr durch ihre Stadt und legen nebenbei ihre Lieblingslieder auf - u.a. von A Million Mercies & Broken Radio, Beló, Holger Czukay, The Dead Brothers, Nick Drake, Hipbone Slim & Mama Rosin, Mars Needs Women, Nightmares On Wax, Photay, Portmanteau oder Yves Simon. Und wir dürfen in Unveröffentlichtes von Lydia Daher und LeRoy - einem Ableger von Das Hobos, reinhören. Der Spaziergang mit Musik wird am Grandhotel Cosmopolis beginnen, dem interessantesten Kulturprojekt der Stadt: der "sozialen Skulptur" zwischen Asylbewerberwohnheim, Volxküche und Künstlertreff. Und wie es sich für Bahnfreunde wie Dobler und Das Hobos gehört (für sie ist Tom Simonetti dabei), geht es an den Gleisen entlang.

1820 Hörer

02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6790 Hörer

02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Felix Weingartner: Klaviersextett e-Moll, op. 33 (Oliver Triendl, Klavier; Ensemble Acht); Sergej Rachmaninow: "Die Glocken", op. 35 (Galina Pisarenko, Sopran; Alexej Maslennikow, Tenor; Sergej Jakowenko, Bariton; Jurlow Russischer Chor; Staatliches Akademisches Symphonieorchester der UdSSR: Jewgenij Swetlanow); Michele Puccini: Konzert für Bläserquartett und Orchester (Christian Gurtner, Flöte; Lisa Klevit-Ziegler, Klarinette; Hector McDonald, Horn; Reinhold Friedrich, Trompete; Wiener Akademie: Martin Haselböck)

2423 Hörer

04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

6790 Hörer

04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Jean Sibelius: Drei Humoresken (Isabelle van Keulen, Violine; Ronald Brautigam, Klavier); Claudio Monteverdi: "Ohimè, ch'io cado" (Roberta Invernizzi, Sopran; Accademia Strumentale Italiana); François-Joseph Gossec: Symphonie Es-Dur, op. 8, Nr. 1 (Les Agrémens: Guy Van Waas); Erik Satie: Trois Gymnopédies (Albrecht Mayer, Oboe; Karina Wisniewska, Klavier); Franz Schubert: Fünf Deutsche Tänze mit sieben Trios und einer Coda, D 90 (Ostbottnisches Kammerorchester: Juha Kangas)

1066 Hörer

04.58 Uhr

 

 

Impressum

413 Hörer