Jetzt läuft auf Bayern 2:

radioWissen

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr



05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Thomas Viewegh Mit Thomas Viewegh Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.45 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungs-Gemeinschaften Heute: Bund für Geistesfreiheit Bayern


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin Das radioMikro Lachlabor: Kann man fauler als ein Faultier sein? * Von und mit Tina Gentner und Mischa Drautz 7.30 Sonntagshuhn - Oje! von Carola Zinner * Es war einmal ein Igel Von Franz Hohler Mit Paul Herwig Der junge Krebs Von Gianni Rodari Mit Shenja Lacher Die unsinkbaren Drei: Tierstimmen (2) Von Wilhelm Nünnerich *


08.00 Uhr

 

 

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08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Benediktinisches in Sachsen-Anhalt Wissen, Macht und Gebet Benediktinisches in Sachsen-Anhalt Von Marion Krüger-Hundrup Memleben ist heute ein unscheinbarer Ort in Sachsen-Anhalt. Vor tausend Jahren war hier ein Machtzentrum von Politik und Kirche. Die Ottonen und Benediktiner prägten die Region im jetzigen Bistum Magdeburg. Daran erinnert eine hochkarätige Ausstellung im ehemaligen Kloster Memleben. Mehrere Korrespondenzorte ergänzen die Präsentation, darunter die aktiven Klöster Helfta und Huysburg. Sie sind alles andere als Exoten oder Folklore einer katholischen Minderheit, sondern bieten Zugang zum Ordensleben und zur Spiritualität in der modernen Gesellschaft. Marion Krüger-Hundrup war in Sachsen-Anhalt unterwegs und stieß dabei auch auf historische wie neuzeitliche Spuren nach Bamberg und zur Abtei Münsterschwarzach.


08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Wandel der Arbeit Digitale Transformation im Arbeitsleben Von der Umsetzung und dem Einfluss auf unser Leben Von Rita Homfeldt Datengetriebene Geschäftsmodelle bestimmen immer mehr unsere heutige Arbeitswelt. Produkte und Dienste werden zunehmend über das Internet vernetzt. Fabriken werden smart, die Technik unserer Büros auch. Die digitale Transformation im Arbeitsleben zieht einen starken Verdrängungswettbewerb nach sich. Die Arbeitsmärkte werden unbeständig, unstet, flüchtig. Wer bei dieser Entwicklung nicht auf der Strecke bleiben will, muss sich ständig weiterbilden und auf neue Aufgaben einstellen. Und fordert es nicht auch in Unternehmen ein anderes Verständnis von Führung? Menschen brauchen Arbeit. Sie ist Teil unseres Lebens und mehr als nur Broterwerb. Arbeit verhilft zur sozialen Integration, zu Status, zu Selbstbewusstsein und ist damit von zentraler Bedeutung in unserer Gesellschaft. Doch der technisch getriebene Wandel wird auch von gesellschaftlichen Veränderungen begleitet. Unser Begriff von Arbeit ist im Wandel und verändert seine Bedeutung. Rita Homfeldt sieht sich in Unternehmen um, wie der Wandel begleitet wird.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


09.05 Uhr

 

 

Bayern 2 am Sonntagvormittag

Moderation: Stefan Parrisius Sonntagsbeilage: Kultur. Alltag. Feuilleton.


10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Fernweh

Durban-Magazin Afro-indische Metropole am Ozean Mit Beiträgen von Leonie March und Jan-Philippe Schlüter Moderation: Jan-Philippe Schlüter Wiederholung vom 26. Dezember 2017 Durban-Magazin Afro-indische Metropole am Ozean Wir klettern auf das Dach des Moses-Mabhida-Stadions, essen Streetfood oder richtig nobel im Township, surfen im Indischen Ozean, sind überwältigt vom indischen Diwali-Fest und hören dabei progressive Musik.


11.00 Uhr

 

 

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11.05 Uhr

 

 

radioMitschnitt

Höhepunkte vom Heimatsound-Festival 2018 Höhepunkte vom Heimatsound-Festival 2018 Aufnahmen vom 27. und 28. Juli 2018 im Passionstheater Oberammergau Moderation: Dagmar Golle


12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

kulturWelt

Aktuelles Feuilleton Wiederholung um 18.05 Uhr


12.30 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Khaled Khalifa: Odyssee eines Sargs Wenn der Krieg Alltag ist, werden selbst alltäglichste Dinge zur Gefahr. Der Syrer Khaled Khalifa und seine Road Novel "Der Tod ist ein mühseliges Geschäft" Was tun, wenn der Vater stirbt und in seinem Heimatdorf begraben sein möchte? Für Bulbul, Fatima und Hussain wird der letzte Wille des Vaters zum gefährlichen, fast ausweglosen Unterfangen, denn Präsident Assads Soldaten kontrollieren die Straßen und misstrauen jedem, Checkpoints machen die Wege schier unpassierbar, und die Beziehungen unter den Geschwistern sind ohnehin angespannt. Ihre Fahrt von Damaskus und den Süden Syriens, ins Heimatdorf bei Aleppo, nimmt immer absurdere Züge an. Immerhin war der Vater als Kritiker der Regierung höchst verdächtig. Und da wird auch schon mal eine Leiche verhaftet. Khaled Khalifa, der Schriftsteller, Essayist und Drehbuchautor, schreibt nicht, wie die meisten syrischen Autoren, im Exil, sondern ist in Damaskus geblieben. Sein Roman trotzt dem Grauen des Krieges mit einer Farce und einem Requiem für sein Land. Er schildert die inneren und äußeren Verwüstungen Syriens, gespenstische Szenerien, Willkür und Gewalt, Korruption und Denunziation, aber auch die Schwierigkeiten der Geschwister untereinander, die selbst in der desolaten politischen Lage nicht zueinander finden. Lesung mit Stefan Merki. Gespräch mit Khaled Khalifa. Redaktion und Moderation: Cornelia Zetzsche Nach der Sendung als kostenloser Podcast verfügbar


13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

radioReisen

Einfach woanders sein Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr


14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Diwan

Das Büchermagazin


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Dominik Busch: Unsere Fahrräder ... Unsere Fahrräder wiegen nichts und kosten ein Vermögen Von Dominik Busch Mit Katja Bürkle, Brigitte Hobmeier, Gabriel Raab, Steven Scharf und Georgia Stahl Realisation: Dominik Busch BR 2017 im Hörspiel Pool Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr Hier ist die Rede von Männern und Frauen. Sie sind zwischen fünfundzwanzig und vierzig. Sie sehen jünger aus. Sie sind sympathisch und attraktiv. Sie haben dieses Strahlen, etwas Ungezwungenes und Leichtes geht von ihnen aus. Sie sind fit, sie sind durchtrainiert - und oft im Freien. Ihre Fahrräder wiegen nichts und kosten ein Vermögen. Sie sind gut ausgebildet; sie fühlen sich frei. Sie meinen es nicht böse. Sie sind Monster. Unter ihnen: Karen und Sven. Das Paar hat eine kleine Siedlung entworfen, direkt am Meer. Hier leben sie zusammen mit Gleichgesinnten. Sie sind offen - und unter sich. Eines Tages kommt Karens Schwester Gesa zu Besuch. Ein paar Tage am Meer werden ihr gut tun, denkt sie. Sie irrt sich. Ein Hörspiel über die Spielarten sozialer Kälte. Dominik Busch, geb. 1979 in Sarnen/Schweiz. Autor, Musiker und Hörspielmacher. Hausautor am Luzerner Theater (2015/16) und am Theater Basel (2016/17). Hörspiele u.a. "Draußen im Watt leg ich dich hin" (Autorenproduktion 2014), "Das Gelübde" (hr 2017). Theatertexte u.a. "Draußen die Stadt" (2014), "Die Beflissenen" (2016), "Das Recht des Stärkeren" (2017).


16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Recai Hallac, Simultandolmetscher Die ersten zehn Jahre "Eins zu Eins. Der Talk" im Bayern 2-Sommerradio Anja Scheifinger im Gespräch mit Recai Hallac, Simultandolmetscher Aufnahme vom März 2018 Recai Hallac zählt zu den gefragtesten Übersetzern in Deutschland und arbeitet unter anderem für Orhan Pamuk und Angela Merkel. Im März war er zu Gast in "Eins zu Eins. Der Talk" - eine besondere Begegnung, die wir im Bayern 2-Sommerradio wiederholen. Genuss und Sprache Seine Liebe zur Deutschen Sprache und Literatur verdankt Recai Hallac einem Schokoladenpudding in der Mensa seiner zukünftigen Schule. Wegen des Puddings entscheidet er sich für die deutsch-türkische Schule in Istanbul. Seine Zeit dort hat aber nicht nur Schokoladenseiten: Während des Militärputsches in der Türkei 1980 werden Bekannte von ihm in Polizeigewahrsam genommen. Er selbst verbrennt aus Angst seine Marx- und Engels-Bücher auf der Toilette. Nach einer Simultandolmetscherausbildung in Brüssel kommt der künstlerisch begabte Hallac auch mit dem Theater in Berührung. Ein halbes Jahrzehnt lang zieht er mit dem Theater an der Ruhr unter Theatermacher Roberto Ciulli um die Welt. Er tritt in Bogota, Istanbul, Kairo, Sarajevo und Teheran auf. Als Ciulli eines Tages zu ihm sagt: "Du gehörst in meine Welt!", wechselt er vom Übersetzer zum Schauspieler. Eigene Theaterprojekte führen ihn nach Österreich und Zypern. 2008 gründet er den Berliner Verlag Edition Galata. Recai Hallac verleiht sich auch als Rezitator eine Stimme als Teekoch in Orhan Pamuks "Schnee" als Hörspiel. Berlin statt Istanbul In "Eins zu Eins. Der Talk" verriet Recai Hallac im März 2018 auch, wie er als exotischer Hippie in der Türkei in einer Kommune gelebt hat und warum er jetzt die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt hat.


17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

radioDoku

Der Gorilla Fritz(3/3) Der Gorilla Fritz (3/3) Von Jenny von Sperber Mit 55 Jahren ist der Nürnberger Fritz einer der ältesten Gorillas der Welt, ein Greis. Wenn man ihm in die Augen schaut ahnt man, was dieser alte Mann schon alles gesehen hat. Vom afrikanischen Dschungel bis zum Affenhaus in Nürnberg. Fritz ist ein Zeitzeuge, der miterlebt hat, wie grundlegend sich die Institution Zoo und unser Umgang mit Wildtieren im letzten halben Jahrhundert verändert hat. Aber es haben nicht nur die Menschen Fritz' Lebensweg bestimmt. Auch Fritz hat viele Menschen geprägt, denen er auf seiner langen Reise begegnet ist. Begonnen hat alles im Dschungel Kameruns, wo Fritz seine ersten drei Jahre verbracht hat, vermutlich als glückliches Gorillababy, beschützt von seiner Familie. Viel zu früh verlor er die Mutter und wurde über Tierhändler nach Deutschland verkauft: an den Tierpark Hellabrunn in München. Hier kümmerten sich die Pfleger zwar Tag und Nacht um das Waisenkind, wechselten Windeln, gaben ihm alle zwei Stunden Milch und spielten mit ihm. Aber schnell machte ihm ein anderes Gorillakind den Platz des Lieblings streitig und er wurde wieder fort geschickt. Es folgten Stationen in Nürnberg, Berlin und in der Tschechei. Fritz Jugend war eine Zeit, in der Gorillas noch nicht durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt waren. Der Wildtierhandel mit gefangenen Tieren in Afrika war ganz normal. Wie man die sensiblen Menschenaffen füttert, wie man sie unterbringt, was sie brauchen - all das wusste man noch nicht. Damals war es gerade mal 50 Jahre her, dass auch Menschen fremder Kulturen in Zoos ausgestellt wurden. Menschenaffen galten als Kuriosität zum Staunen - keine fühlenden Persönlichkeiten. Als der Handel mit wilden Gorillas verboten wurde, war Fritz bereits junger Vater von zwei Kindern. Jetzt mussten die Zoos ihre Gorillas selber züchten. Fritz zeugte anfangs jedes Jahr ein Kind. Im Rahmen des Zuchtprogramms wurden seine Nachkommen über die ganze Welt verteilt: Berlin, Teneriffa, China, Japan. Sie wurden Opfer von menschlicher Politik, wie dem Krimkrieg und sie mussten menschliche Persönlichkeiten beglücken, wie Michael Jackson. Die Familiengeschichte von Fritz ist eng mit der Geschichte von uns Menschen verwoben. Die dreiteilige Gorilla Familiensaga zeigt deshalb nicht nur die Entwicklung der europäischen Zoos und wie wir mit unseren nächsten Verwandten umgehen, sondern auch, was es mit uns Menschen macht, wenn wir Persönlichkeiten wie Fritz zu uns holen, um sie hinter Glas zu bestaunen.


17.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Playlist


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

kulturWelt

Aktuelles Feuilleton Wiederholung von 12.05 Uhr


18.30 Uhr

 

 

Festspielcafé

Luisenburg-Festspiele Wunsiedel Christoph Leibold im Gespräch mit Birgit Simmler, der neuen Intendantin der Luisenburg-Festspiele


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


19.05 Uhr

 

 

Bayern 2-Heimatsound


19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Klassik, Pop und Jazz - Selbst gemacht! Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Altbayern/Schwaben Nur zufällig synchron? Wenn ein Jugendorchester ohne Dirigent spielt Das Jugendkammerorchester VIOLINISSIMO aus Erding in Neuaufnahmen mit dem Bayerischen Rundfunk Von Franziskus Büscher Franken Der Tonabnehmer "UTOPIA in F-Dur" Mit Tobias Föhrenbach Nur zufällig synchron? Wenn ein Jugendorchester ohne Dirigent spielt Wann immer das Jugendkammerorchester VIOLINISSIMO aus Erding auf die Bühne tritt, wartet das Publikum vergeblich: auf einen Dirigenten. Was die professionellen Ensembles seit einigen Jahren vorleben und was bereits im 18. Jahrhundert üblich war, greifen auch die Jugendlichen aus Erding seit über zehn Jahren auf. Das Ensemble funktioniert im Konzert völlig autark, ohne führende Hand an einem Dirigentenpult. Dieses Konzept hat die Geigerin Ulli Büsel 2004 auf ihr Laienorchester übertragen: "nicht nur mitmachen, sondern Verantwortung zeigen - nicht nur mitspielen, sondern aktiv einsetzen und mitgestalten" - so fordert sie es von ihren Musikerinnen und Musikern. Mit Erfolg! Das Ensemble zeigt bei seinen Auftritten stets eine außergewöhnlich hohe Sensibilität und Spielfreude, vermittelt ein starkes Gemeinschaftsgefühl und verzaubert den Zuhörer regelmäßig mit Darbietungen auf höchstem musikalischen Niveau. 2017 hielten die gut 20 Musikerinnen und Musiker ihr Können in einer Rundfunkaufnahme im Studio 1 des Bayerischen Rundfunks fest. Franziskus Büscher stellt die Aufnahmen und das Ensemble vor. Franken Wenn das Musikprojekt "Miasin Zam" des Erlanger Flüchtlingsvereins EFIE e.V. und das Pop-Orchester "Folders" aufeinandertreffen, stehen Musikerinnen und Musiker aus über 12 Ländern, vom Fünftklässler bis zum Vollprofi auf der Bühne. Eine Klangreise durch über 20 Länder von traditionell bis Funk, Jazz und Hip-Hop auf der Suche nach neuen Horizonten und darüber hinaus. Schüler des Hans-Sachs-Gymnasiums Nürnberg entwerfen gemeinsam mit Flüchtlingen eine Zukunft in F-Dur. Eine Sendung von Tobias Föhrenbach


20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Die wilden 60er Jahre an der Isar Sommerradio-Reihe "Rock, Revolte, Flower Power - Zeitreisen in die wilden Jahre" München rockt Die wilden 60er Jahre an der Isar Von Florian Fricke Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr Anfang der 1960er bahnen sich von Norden her die ersten Ausläufer einer Flutwelle ihren Weg durch die Republik. Diese Welle mit Namen "Beat" erreicht schließlich auch den Alpenrand, all die Teens und Twens mitreißend, die nicht mit beiden Füßen auf dem Boden stehen. München entwickelt sich zum Zentrum der Beatmusik im gesamten süddeutschen Raum. 1963 eröffnet in der Leopoldstraße das Musiklokal "Big Apple", wenig später in der Nachbarschaft der Liveclub "PN hit-house". Jeden Tag spielt eine Band, sieben Tage die Woche. Wenn ein Topact der so genannten "British Invasion" wie die Kinks oder die Hollies auftreten, kommen die Gäste aus dem gesamten Umland, ja sogar bis von Stuttgart und Salzburg, um die ersten langhaarigen Musiker zu bestaunen. Musik ist vorerst noch die wichtigste Droge, die alle brauchen und die alles zusammenhält. Viele Karrieren werden angeschoben, im Großen wie im Kleinen. Hanns Christian Müller, der später als Regisseur der Gerhard Polt-Filme Furore machen wird, steht schon als Fünfzehnjähriger mit seiner Band auf der Bühne des PN. Pete York, heute Schlagzeuger bei Helge Schneider und schon lange Wahlbayer, lässt sich mit der Spencer Davis Group im Big Apple feiern. Konstantin Wecker hält als Jugendlicher die Beatles für Schlagerfuzzis und steht eher auf Opern, was ihn nicht davon abhält, mit einem Kumpel und gestohlenem Geld für vier Wochen nach Italien abzuhauen. Christian Burchardt entdeckt für sich die Musik fremder Völker, gründet "Embryo" und tourt durch Nordafrika und Indien. Die Band "Amon Düül" liefert den wilden, neuen Sound zur 68-Revolution. Viele andere namenlose Musiker beackern die Bühnen in Haidhausen und Schwabing und werden von den Nachwuchsfans gefeiert, als wären sie die Stones persönlich. Es sind wilde Zeiten, die nicht alle unversehrt überstehen. Aber kaum einer der Veteranen will sie missen. Florian Fricke rekonstruiert den Soundtrack und das Lebensgefühl jener Jahre, in denen München rockte.


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

radioMitschnitt aus Franken

43. Bardentreffen Nürnberg (1) "RAP - Rhythm And Poetry" Mit Live-Schalten zu den Bühnen am Hauptmarkt und in die Katharinenruine Musik von Peter Fessler & Klaus Mages, "Liniker e os Caramelows", "Fiva und der Jazzrausch Bigband", Aeham Ahmad und Edgar Knecht Trio, "Käptn Peng & die Tentakel von Delphi" und Anna Depenbusch Von und mit Roland Kunz Teil 2: Sonntag, 5. August 2018, 21.05 Uhr . Mit dem Motto "RAP - Rhythm And Poetry" liegt der Fokus des 43. Bardentreffens in Nürnberg 2018 auf Sprechgesang und seinen weitreichenden musikkulturellen Auswirkungen. Für Rainer Pirzkall, den künstlerischen Leiter des Festivals, sind Rapper heute das, was früher die Liedermacher waren. Aber eines ist den Veranstaltern wichtig - und da halten sie es mit dem beherzten "Echo-Statement" von Campino, dem Frontman der Toten Hosen: "Die Grenze ist überschritten, wenn es sexistisch, homophob, rechtsextrem und antisemitisch ist." Die Livesendung beginnt mit Peter Fessler, einem der renommiertesten Jazz-Sänger und Scat-Poeten Deutschlands. Immer wieder wurde seine markante Stimme mit Al Jarreau verglichen, aber Peter Fessler ist keine Kopie: Er ist ein Ausdruckssänger und Gitarrist par excellence, und beim Bardentreffen steht er in Duo-Formation mit dem Schlagzeuger Klaus Mages auf der Bühne. "Liniker e os Caramelows" - dahinter verbirgt sich eine absolute Neuentdeckung aus Brasilien: Lippenstift und Bart, weibliches Auftreten und männliche Stimme, Soul und tropische Rhythmen. Die genderquere Sängerin Liniker und ihre Band sind musikalische Kämpfer gegen Rassismus und Homophobie und liefern dabei eine energiegeladene Show ab. Nichts anderes ist auch von "Fiva und der Jazzrausch Bigband" zu erwarten: Mit 20 (!) MusikerInnen steht da ein ganzes Orchester auf der Festival-Hauptbühne und garantiert mit Bigband, Streichquartett und DJ ein klanggewaltiges Hörerlebnis. Mit Aeham Ahmad und Edgar Knecht Trio kommen die Gewinner des deutschen Weltmusikpreises 2017 zum Bardentreffen. Syrischer Gesang trifft auf deutsches Volkslied, Jazz und Latin verbinden sich mit arabischen Rhythmen zu mitreißenden Kompositionen. Zu Beginn der Live-Sendung geht es auf die Nürnberger Hauptmarkt-Bühne zu "Käptn Peng & die Tentakel von Delphi". Neben dem musikalischen Kuriositätenkabinett aus Bürsten, Töpfen, Fahrradklingeln, Betonkübeln, brummelnden Kontrabässen und präparierten Gitarren bietet die Hip-Hop-Formation surrealen Rap vom Feinsten. Das zweite Live-Fenster öffnet sich zur Bühne der Katharinenruine, wo Anna Depenbusch mit Charme, Esprit und einer musikalischen Bandbreite von tieftraurig bis urkomisch den Schlusspunkt setzt. Das 43. Bardentreffen wird abwechslungsreich wie immer! Roland Kunz spiegelt diese Vielfalt musikalisch und im Interview mit vielen Künstlern im radioMitschnitt auf Bayern 2.


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

Pop - ein Boys Club Pop - ein Boys Club Wie Frauen sich ihren Platz in der Poplandschaft immer noch erkämpfen müssen Von Ann-Kathrin Mittelstrass und Katja Engelhardt Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Der Zündfunk Generator kümmert sich diese Stunde um das Thema, das keines sein sollte: Wieso gibt es immer noch zu wenig Frauen in der Musik? Hinter den Kulissen und in der ersten Reihe? Wieso ist das Business so männerdominiert und wie lässt sich das aufbrechen? Das Problem beschränkt sich natürlich nicht nur auf das binäre System Mann-Frau, sondern ist viel diverser. Genauso betrifft es die sexuelle Orientierung oder ethnische Zugehörigkeit von Künstlerinnen und Künstlern. Die queere schwarze R'n'B-Sängerin Kelela aus Los Angeles hat gerade ihr Debütalbum veröffentlicht. Dass sie jetzt, mit Mitte 30 kompromisslos die Musik machen kann, die sie machen will, war verdammt harte Arbeit, erzählt sie im Interview. "Wenn ein weißer Typ ankommt und sagt, hey, ich hab da eine super Idee, ich weiß noch nicht genau, wie's klingen soll, aber es wird gut. Dann werden viele sagen, ja, klar, let's do it. Das wird großartig. Aber wenn du eine schwarze Frau bist, heißt es immer reflexartig: weißt du wirklich, was du vor hast? Dass die Leute mal sagen würden: ja, ich vertraue dir, dass das gut wird, wenn du es sagst - das passiert nicht . Ein Großteil meiner Arbeit bestand also darin, mir ein gewisses Selbstvertrauen aufzubauen, um sagen zu können: so machen wir's." Erfahrungsberichte wie diesen gibt es unzählige. Deshalb ist auch der Popfeminismus in den letzten Jahren so präsent wie nie. Keiner trägt das Feminismus-Label so sexy und mächtig wie US-Megastar Beyoncé: 2014, bei ihrem Auftritt bei den MTV Video Music Awards prangte hinter ihr auf der Bühne in riesigen Leuchtlettern das Wort "Feminist". Auch Teenie-Idol Taylor Swift ist bekennende Feministin Und Feministin oder Nicht-Feministin: Die gefühlt größten internationalen Popstars derzeit sind Frauen. Neben Beyoncé und Taylor Swift sind da noch Rihanna, Katy Perry, Lady Gaga und Ariana Grande... Zumindest im Mainstream-Pop sollte man doch denken, dass Frauen sehr gut vertreten sind. Oder? Kleiner Spoiler: sind sie nicht. Im Jahr 2013 waren es laut Gema 82% Männer + 18 % weibliche Artists.Zwischen 2000und 2016 nie mehr als 25%. Wiederholung vom 08.10.2017


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-Klassik Richard Strauss: "Aus Italien", op. 16 (Staatskapelle Dresden: Fabio Luisi); Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierquartett Es-Dur, KV 493 (Izumi Goto, Klavier, Daniel Gaede, Violine; Karl Suske, Viola; Jürnjakob Timm, Violoncello); Franz Liszt: "Hamlet" (MDR-Sinfonieorchester: Jun Märkl); Johannes Brahms: "Schaffe in mir, Gott, ein rein Herz", op. 29, Nr. 2 (Rundfunkchor Leipzig: Wolf-Dieter Hauschild); Carl Philipp Emanuel Bach: Konzert C-Dur, Wq 112, Nr. 1 (Michael Rische, Klavier)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Sergej Prokofjew: Symphonie Nr. 5 B-Dur (Israel Philharmonic: Leonard Bernstein); Gabriel Fauré: Klavierquartett Nr. 2 g-Moll (Nicholas Angerlich, Klavier, Renaud Capuçon, Violine; Gérard Caussé, Viola; Gautier Capuçon, Violoncello); Josef Fiala: Quartett Nr. 1 Es-Dur (Simon Fuchs, Oboe; Novsak Trio); Gustav Holst: "St. Paul's Suite", op. 29, Nr. 2 (The Saint Paul Chamber Orchestra: Christopher Hogwood)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichersymphonie Nr. 2 D-Dur (Concerto Köln); Johann Sebastian Bach: Konzert c-Moll, BWV 1060 (Gidon Kremer, Violine; Academy of St.Martin-in-the-Fields, Oboe und Leitung: Heinz Holliger); Ludwig van Beethoven: Klavierquartett C-Dur, WoO 36, Nr. 3 (Martha Argerich, Klavier; Renaud Capuçon, Lida Chen, Violine; Gautier Capuçon, Violoncello); Aaron Copland: "El salón México" (New York Philharmonic Orchestra: Leonard Bernstein)


04.58 Uhr

 

 

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