Jetzt läuft auf Bayern 2:

Zündfunk

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr



05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Heiner Gremer Mit Heiner Gremer Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.30 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungs-Gemeinschaften Heute: 6.30 Christliche Wissenschaft 6.45 Alt-Katholische Kirche


07.00 Uhr

 

 

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07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin Das radioMikro Lachlabor: Sind Schnecken ohne Haus schneller als Schnecken mit Haus? * Von und mit Tina Gentner und Mischa Drautz 7.30 Sonntagshuhn - Klopfen von Renus Berbig * Der kleine Herr Armin: Der Traumwolf Von Laura Feuerland Mit Herbert Bötticher Die unsinkbaren Drei: Saiteninstrumente (4) Von Wilhelm Nünnerich *


08.00 Uhr

 

 

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08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Spiritualität und moderne Literatur Suchbewegungen der Fantasie Spiritualität und moderne Literatur Von Michael Reitz Selbst in der postmodernen Literatur mit ihrer unübersichtlichen Stilvermischung, dem ständigen Wechsel zwischen Erzählperspektiven und Personen, sind die Einflüsse der spirituellen Traditionen nicht zu übersehen. Immer wieder werden Themen und Figuren aufgenommen, die ihren ursprünglichen Platz in Bibel, Koran oder den Heiligengeschichten haben. Der spirituelle Fundus bereichert dabei die moderne Literatur nicht nur durch bloßes Übernehmen, sondern sehr oft auch durch spektakuläre und spannende Weiterentwicklungen alter Stoffe. Die spirituell-religiöse Sichtweise des Menschen wird dabei zu einem Beschreibungsmuster, das auch noch in unseren Tagen nichts an Gültigkeit und Schönheit eingebüßt hat. Die Sendung stellt einige zeitgenössische Autoren vor, die in ihren Texten religiöse Einflüsse verarbeitet haben.


08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Heil werden Heilung? Geschenkt! Wie Mediziner das Zusammenspiel von Körper, Seele und Geist neu entdecken Von Matthias Morgenroth Das Bewusstsein wächst: Heilung ist bei vielen Diagnosen erst dann in Sicht, wenn Körper, Seele und Geist als Einheit begriffen werden. Und wenn mit einer Heilkraft gerechnet wird, die über die Medizin und die ärztliche Heilkunst hinausgeht. Denn jede psychische und körperliche Krise kann zugleich als spirituelle Krise wahrgenommen werden. So suchen viele neue und selbstbewusste Wege für ihre Gesundheit und ihr Seelenheil zugleich. Wege, die wieder zusammenbringen, was bei uns normalerweise getrennt behandelt wird, Heil und Heilung, Körper und Seele. Seit mehr als 35 Jahren treffen sich in Heiligkreuztal Menschen aus Heilberufen und aus Theologie und Seelsorge, um sich auszutauschen und wieder zusammenzubringen, was zusammengehört. Krankheit ist dann nicht nur ein Störfaktor in einer Körpermaschine, sondern ein Wegweiser für ganzheitliche Wachstum. Und Erfahrungen mit geistigem Heilen werden genauso ernstgenommen wie psychosomatische Zusammenhänge.


09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

Bayern 2 am Sonntagvormittag

Moderation: Stefan Parrisius Sonntagsbeilage: Kultur. Alltag. Feuilleton.


10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Fernweh

Valletta-Magazin Kleinste EU-Hauptstadt mit großer Geschichte Mit Beiträgen von Tassilo Forchheimer und Jan-Christoph Kitzler Moderation: Gregor Hoppe Wiederholung vom 30. März 2018 Auf bayern2.de und in der Bayern 2 App verfügbar Die Besiedelung Maltas reicht zurück in vorgeschichtliche Zeiten. Und wegen ihrer Lage ist die Mittelmeerinsel oft Ziel von Eroberern gewesen. Valletta hat einen Großteil seiner glanzvollen Architektur und Kultur bewahren oder rekonstruieren können.


11.00 Uhr

 

 

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11.05 Uhr

 

 

radioMitschnitt

Mariza Mariza Aufnahme des Konzerts vom 18. November 2015 in der Münchner Philharmonie Moderation: Dagmar Golle


12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

kulturWelt

Aktuelles Feuilleton Wiederholung um 18.05 Uhr


12.30 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Theodor Weißenborn: Das Haus der Hänflinge Ein Tag zwischen Sommer und Winter. Ein Paar in der Krise. Ein mysteriöses Haus. Theodor Weißenborn, ein Meister des inneren Monologs, gerade 85 Jahre alt geworden, schickt seinen Erzähler in eine Idylle mit Abgründen Moderation: Cornelia Zetzsche Das Haus hatte einer Baronin gehört, der Makler hatte ihnen die Schlüssel anvertraut, nun streifen der Erzähler und seine Frau durch das verlassene, faulig riechende Haus. Und etwas stimmt nicht mit dem Turmzimmer im "Haus der Hänflinge". Ein solches Szenario, eine Idylle, die sich als nicht idyllisch erweist, ein Ich, dessen Wesen Schicht um Schicht freigelegt wird, all das sind Kennzeichen für das Werk von Theodor Weißenborn. Der Schriftsteller ist in der Existenzphilosophie zuhause, seine Geschichten bringen Licht ins Dunkel. In vielen Genres hat sich Theodor Weißenborn spielerisch bewährt. Seine Romane, Hörspiele und Satiren, seine experimentellen Gedichte, sozialkritischen Erzählungen und atmosphärisch dichten Monologe sind in 26 Sprachen übersetzt. Aufklärung sieht er als Aufgabe der Literatur, nicht selten auf den Spuren der Vergangenheit, den Pfaden der Erinnerung, wie in dieser mysteriösen Geschichte. Lesung mit Till Weinheimer vom Schauspiel Frankfurt. Moderation und Redaktion: Cornelia Zetzsche Nach der Sendung als kostenloser Podcast verfügbar


13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

radioReisen

Einfach woanders sein Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr


14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Diwan

Das Büchermagazin - live vom 38. Erlanger Poetenfest Mit den Autoren Michael Lentz, María Cecilia Barbetta, Nora Bossong und Maike Wetzel Live-Musik: Ulrike Haage (Klavier), Christian Meyer (Elektronik) Als Michael Lentz 2001 in Klagenfurt aus "muttersterben" las, war das ein Paukenschlag und nur folgerichtig, dass er dafür den Bachmann-Preis davontrug. Nun, achtzehn Jahre später, folgt das Requiem für den Vater: "Schattenfroh", 1.000 Seiten, die fragen, ob das Leben reparabel ist und das Erzählen heilende Kraft hat. In Maike Wetzels Roman fehlt "Elly", die Elfjährige, die eines Tages plötzlich verschwand. Der Verlust ist eine unheilbare Wunde in der Familie. Mit ihrer wundersamen "Änderungsschneiderei Los Milagros", wurde María Cecilia Barbetta, die Argentinierin in Berlin, vor zehn Jahren bekannt und war Gast auf dem Erlanger Diwan. Ihr neuer Roman "Nachtleuchten" erzählt von Menschen in Buenos Aires, am Vorabend eines politischen Umsturzes. Und "Kreuzzug mit Hund" betitelt Nora Bossong ihre Gedichte zwischen deutscher Provinz und Heiligem Land. Nora Bossong, María Cecilia Barbetta, Maike Wetzel und Michael Lentz nehmen mit ihren neuen Büchern Platz auf dem Diwan, musikalisch begleitet von Ulrike Haage und Christian Maier, die Hörproben ihrer neuen CD "stills" vorstellen, klangliche Stillleben, die Akustisches und Elektronik, Flügel und Computer, mühelos verbinden. Mit Solomon Buks Rätseltaxi ist ein Buch der Sendung zu gewinnen oder das Hörbuch der Woche. - "Diwan. Das Büchermagazin" von Bayern 2, live auf dem Erlanger Poetenfest, ist Radio vor Ort bei Hörern und Leserinnen. Kurzweilig, informativ und heiter. Diesmal am Sonntag! Moderation: Cornelia Zetzsche. Beginn um 13.45 Uhr in der Orangerie und 14.05-15 Uhr live auf Bayern 2, auch als Livestream und Podcast zu hören, weltweit 24 Stunden am Tag!


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Ödön von Horváth: Der ewige Spießer(4/4) Der ewige Spießer (4/4) Von Ödön von Horváth Horváth - Peter Simonischek Kobler - Stephan Zinner Anna - Brigitte Hobmeier Herr mit energischem Zug/amtlicher Dolmetscher - Hannes Ringlstetter Dritter Herr/Spitzel - Markus Böker Demokrat/Hofrat - Peter Fröhlich Beamter/Hausmann - Norman Hacker und andere Bearbeitung: Katarina Agathos/Bernadette Sonnenbichler Komposition: Georg Glasl Regie: Bernadette Sonnenbichler BR 2015 Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr im Hörspiel Pool In seiner ersten selbständigen Prosaveröffentlichung aus dem Jahr 1930 ist Ödön von Horváth scharfer Beobachter eines neuen Menschentyps. Kleinbürger, die lernen, zu überleben, sich anzupassen, Privates und Politisches zusammen zu denken, auch wenn dabei so manche gedankliche Schieflage entsteht. In ihrer zwischen Dialekt und angelesenen Floskeln changierenden Sprache entlarven sie ihre Orientierungslosigkeit ebenso, wie sie ihr so leicht von außen beeinflussbares Bewusstsein demaskieren. Ödön von Horváth ging es mit dem Roman aber nicht um Parodie oder beißende Satire. Vielmehr hoffte auch er auf die bekanntlich großen Wirkungen durch kleine Ursachen. Und weil er dabei im werdenden Spießer zugleich den ewigen Spießer erkannte, hat so manche Charakterisierung im Roman bis heute nichts an Aktualität verloren. Es sind Wandlungsgeschichten unter dem Einfluss der Zeit, die Ödön von Horváth in seinem dreiteiligen Roman "Der ewige Spießer" erzählt. Im München des Jahres 1929 ist der Erste Weltkrieg noch nicht lange vorbei. Die Wirtschaftskrise macht sich im Alltag bemerkbar und radikale rechte wie linke Ideologien breiten sich aus. Dazwischen Durchschnittsmenschen wie Alfons Kobler, Anna Pollinger und Josef Reithofer. Ödön von Horváth, geb. 1901 in Fiume (heute Rijeka, Kroatien), Schriftsteller. 1908 Übersiedlung nach Budapest. 1909 Versetzung des Vaters nach München, Ödön von Horváth bleibt in Budapest. 1913/14 Übersiedlung nach München zu den Eltern. 1918 erneuter Umzug mit den Eltern nach Budapest. 1919 Umzug der Familie Horváth nach Wien, dann nach Bayern. Noch im gleichen Jahr Immatrikulation an der LMU in München. 1923 intensive schriftstellerische Arbeit, mehrere Wochen Aufenthalt in Paris und Berlin. 1924 Umzug in eine Villa in Murnau. 1929 Abschluss eines Vertrags mit dem Ullstein Verlag über die "gesamte schriftstellerische Produktion". 1931 Vernehmung als Zeuge bei einem Saalschlacht-Prozess in Weilheim und Angriff durch Nationalsozialisten. Kleist-Preis. 1932 Auflösung des Vertrags mit dem Ullstein Verlag. 1933 Umzug nach Wien. Heirat der Sängerin Maria Elsner. 1934 Scheidung und Rückkehr nach Berlin, Beitritt in den Reichsverband Deutscher Schriftsteller. 1936 bei einem Besuch der Eltern in Possenhofen Mitteilung darüber, dass er Deutschland zu verlassen habe. 1937 Ausschluss aus dem Reichsverband Deutscher Schriftsteller. 1938 starke Depressionen, Abreise nach Paris, Tod durch einen herabstürzenden Ast. Werke: Theatertexte u.a. "Mord in der Mohrengasse" (1923), "Zur schönen Aussicht" (1926), "Geschichten aus dem Wiener Wald" (1931), "Kasimir und Karoline" (1931), "Glaube Liebe Hoffnung" (1932). Prosa u.a. "Sportmärchen" (1924), "Der ewige Spießer" (1930), "Jugend ohne Gott" (1937).


16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Düzen Tekkal, jesidische Journalistin Die ersten zehn Jahre "Eins zu Eins. Der Talk" im Bayern 2-Sommerradio Sybille Giel im Gespräch mit Düzen Tekkal, jesidische Journalistin Aufnahme von 2017 2014 reist die Journalistin Düzen Tekkal in den Nordirak, um das Land ihrer jesidischen Vorfahren zu sehen und erlebt die Gräueltaten des IS an den Jesiden aus nächster Nähe mit. Im Bayern 2-Sommerradio wiederholen wir ein Gespräch mit ihr aus dem Jahr 2017. Ein "Freiheitstier" "Ich brauche beides - Chaos und Ordnung", sagt Düzen Tekkal. Als Kind erlebt sie die Ordnung nur in der Schule, zu Hause in ihrer jesidischen Großfamilie geht es eher chaotisch zu. Ihre Eltern, die aus der Türkei nach Hannover geflüchtet sind, halten am traditionellen Leben fest. Aber Tekkal ist von klein auf rebellisch und bezeichnet sich selbst als "Freiheitstier". Als sie mit 18 unverheiratet aus dem Elternhaus auszieht, führt das beinahe zum Bruch mit der Familie. Tekkal setzt sich aber durch und studiert Politikwissenschaften und Deutsche Literatur. Sie macht ein Praktikum bei Pro7 und wird gleich darauf von RTL fest angestellt, um über Migrationsthemen zu berichten. Nach sechs Jahren hört sie dort allerdings auf, um an eigenen Projekten zu arbeiten. "Mir wurde die Welt zu klein", sagt sie. 2014 reist Düzen Tekkal mit ihrem Vater in den Nordirak, um das spirituelle Zentrum der Jesiden zu filmen und ihre eigenen Wurzeln zu erkunden. Vor allem erlebt sie dort aber, wie der IS Jagd auf die Jesiden macht. Sie dokumentiert das Grauen in ihrem Film "Hawar - meine Reise in den Genozid". In ihrem Buch "Deutschland ist bedroht - Warum wir unsere Werte jetzt verteidigen müssen" warnt sie vor Extremismus aller Art. Über Nacht zur Kriegsreporterin In "Eins zu Eins. Der Talk" sprach Düzen Tekkal 2017 mit Moderatorin Sibylle Giel auch über ihre Kindheit mit zehn Geschwistern. Außerdem erzählte sie, wie sie über Nacht zur Kriegsreporterin wurde.


17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

radioDoku

Ein schwerkrankes Geschäft(4/4) Ein schwerkrankes Geschäft (4/4) Ein Fazit Von Claudia Gürkov und Lisa Wreschniok In der ambulanten Intensivpflege werden Hochrisikopatienten zu Hause betreut, meist rund um die Uhr. Häufig aber wollen Pflegedienste mit ihnen vor allem Kasse machen. Die Pfleger sind oft schlecht ausgebildet, die Kontrolle funktioniert nicht. Ein Milliardengeschäft auf Kosten von Schwerkranken. Inges Frau Bea wendet sich an alle möglichen Stellen, um Hilfe zu bekommen. Eine verweist sie auf die andere. Eine Odyssee. Wenn sich Intensivpatienten und ihre Angehörigen nicht selbst helfen, sind sie verloren.


17.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Playlist


18.00 Uhr

 

 

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18.05 Uhr

 

 

kulturWelt

Aktuelles Feuilleton Wiederholung von 12.05 Uhr


18.30 Uhr

 

 

Festspielcafé

Salzburger Festspiele Martina Boette-Sonner im Gespräch mit dem Regisseur Samuel Finzi über David Grossmans Stück "Kommt ein Pferd in die Bar"


19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Bayern 2-Heimatsound


19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Festivalfieber der Blasmusik Campen, Grölen, Feiern! - Die Blasmusik im Ausverkauf? Das Blasmusikfestivalfieber in Bayern, hinterfragt von Franziskus Büscher Seit rund 20 Jahren grassiert es regelrecht in Bayern, hochansteckend und kaum zu bekämpfen: das Festivalfieber. Was einst mit Rock- und Popevents begann, hat sich in den letzten zehn Jahren auch auf die Blasmusik übertragen. Egal ob Woodstock der Blasmusik, Brasswiesn, BrassOnStage, Brass- oder Musikkorp Brass-Fesitval, sie alle locken Tausende, viele auch Zehntausende von Besuchern vor ihre Bühnen. Mit Blasmusik treffen sie in Bayern einen Nerv der Zeit, manch einem geht diese "Festivaleritis" inzwischen aber auch einen Schritt zu weit. So beklagen erste Blaskapellen, dass sie "abgehängt" werden, weil sie sich diesem Trend nicht anschließen wollen oder können. Das Festivalfieber der Blasmusik - Fluch oder Segen? Franziskus Büscher hat sich mit dieser Entwicklung auseinandergesetzt und in einem Feature zusammengefasst.


20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Die Band "Sparifankal" Sommerradio-Reihe "Rock, Revolte, Flower Power - Zeitreisen in die wilden Jahre" Böse bayerische Buben Die Band "Sparifankal" Von Ulrike Zöller Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr "Mir san ja am Anfang eher so über die 'Artie Fartie'-Szene neikumma", erinnern sich die Sparifankal-Gründer Carl Ludwig Reichert und Till Obermaier-Kotzschmar - und meinen damit die Avantgarde-Kunstszene, Gammler- und Hippietum, politisch-soziales Engagement. Das alles gehörte Ende der 1960er und in den beginnenden 1970er Jahren in München zusammen. Als sich der musizierende Kunststudent Till und der bereits bayerisch poetisierende Altphilologiestudent Carl Ludwig durch Vermittlung des linksalternativen Sängers und Produzenten Julius Schittenhelm zusammenfanden, entstand daraus mehr als die erste - und zwischenzeitlich legendäre - bayerische Blues-Band: Ein ganzer Kosmos mit Namen "Sparifankal" wurde geboren. Die "Sparis" waren nicht nur Musiker - Till Obermaier erfand das Wort "Rübelmusik" für den bayerisch-bluesigen Freistil - , sie waren auch Poeten, Philosophen, Philologen, Psychologen und Pädagogen. Das Sparifankal- Konzept war weder ein rein musikalisches, noch ein rein performatives: Selbstverständlich wohnte man zusammen in einer WG, die damals noch "Kommune" genannt wurde und das berufliche wie private Leben bestimmte. Musikalisch beeinflusst wurden Till Obermaier und Carl Ludwig Reichert hauptsächlich vom amerikanischen Blues und Folk, von Crazy Horse, Captain Beefheart, Grateful Dead und vor allem durch Jefferson Airplane. In Bayern wiederum beeinflussten sie mit ihrer Musik und ihrer Haltung eine ganze Generation und genießen - auch als ehemalige Moderatoren beim Bayerischen Rundfunk - bis heute Kultstatus. Eine Wiederholung in memoriam Till Obermaier-Kotzschmar, der im Frühjahr 2018 mit 69 Jahren verstorben ist.


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

radioMitschnitt aus Franken

Lieder auf Banz - Teil 2 Aufnahmen vom Open-Air-Festival "Lieder auf Banz - ein Abend mit Freunden " am 6. und 7. Juli 2018 auf Kloster Banz Moderation: Bernhard Jugel Liedermacher im Aufwind Deutschlands größtes Liedermacherfestival fand auch in diesem Jahr vor einem begeisterten Publikum statt. Das Programm bot einen hochkarätigen Querschnitt durch die nationale und internationale Liedermacherszene. Der Bogen spannte sich dabei vom Austro-Pop bis zum Kabarett: Rainhard Fendrich hatte seine alten Hits im opulenten Akustik-Sound neu arrangiert, Bodo Wartke hatte neben spöttischen Liebesliedern diesmal auch politische Lieder im Programm und Konstantin Wecker brachte Klassiker mit neueren aktuellen Texten mit. Mit seinen englischen Songs kam der einstige "Voice of Germany"-Gewinner Andreas Kümmert. Für internationalen Flair sorgte auch der Italiener Pippo Pollina. Eher dem poetischen Lied verpflichtet waren zwei vom Naturell her sehr gegensätzliche Künstler: der legere Bayer Michael Fitz und die Hamburger Liedermacherin Anna Deppenbusch. Die Förderpreisträger der Hanns-Seidel-Stiftung konnten beweisen, dass auch der Liedermachernachwuchs inzwischen Starqualitäten hat: die gefühlsseligen Herbstbrüder, die kecke Miss Allie und die soulige Ami Warning brachten neue, überraschende Farben ins Programm. Die Moderation des Festivals übernahm zum zweiten Mal mit Witz und charmanten Gesangseinlagen das fränkische a-cappella-Ensemble Viva Voce. Die beiden Sendungen "radioMitschnitt aus Franken" versammeln Höhepunkte des über sechsstündigen Festivalprogramms und stellen viele Künstler auch im Interview vor.


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

Strategien gegen die Landflucht Das Dorf soll jetzt urbaner werden Strategien gegen die Landflucht Von Ralf Homann Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Der Kirchturm frisch renoviert und der Maibaum voller Pracht. Doch hinter der schönen Fassade aus Fördermitteln und trotz der Freuden lokalen Vereinslebens: Die Dorfkerne bleiben öd und entleert. Das Wirtshaus verschwunden. Die Geschäfte längst aufgegeben. Mit viel Glück hinterließ die Bank einen Geldautomat. Nur wozu? Schlagzeilen und neuere Statistiken, die Menschen würden wieder zurück aufs Land ziehen, entpuppten sich als Wunschtraum. Sie belegen lediglich, dass unsere Vorstellung von der Stadt noch immer von ihrem Zentrum geprägt ist: Die wachsenden, weil billigeren, suburbanen Vorstadtwüsten erscheinen dann als ländlich, weil zwischen den Einfamilien-Tempelchen manchmal noch ein Feld bestellt wird. Der Zug Richtung prosperierender Metropole oder in die Nähe hipper Schwarmstädte scheint alternativlos. Urbane Architektur-Denker wie Rem Kohlhaas fordern nun das Landleben genauer zu untersuchen. Dort seien die Veränderungen viel schneller und radikaler als in der Stadt, die eher eine altertümliche Form menschlicher Koexistenz sei. Können neue Ideen die Dorfkerne intakt halten? Braucht es urbanere Wohn- und Lebensformen auf dem Land und wie werden die neuen Dörfer die Sehnsucht nach Heimat verändern? Wiederholung vom 06.05.2018


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix


00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-Klassik Peter Tschaikowsky: "Rokoko-Variationen", op. 33 (Claudio Bohórquez, Violoncello; MDR-Sinfonieorchester: Hendrik Vestmann); Claude Bolling: Jazz-Suite Nr. 1 (Baroque and Blue); Max Reger: Variationen und Fuge E-Dur über ein lustiges Thema von Johann Adam Hiller, op. 100 (Gewandhausorchester Leipzig: Franz Konwitschny); Johannes Brahms: Drei Gesänge, op. 42 (Rundfunkchor Leipzig: Wolf-Dieter Hauschild); "Es tönt ein voller Harfenklang", op. 17, Nr. 1 (Günther Opitz, Waldemar Markus, Horn; Marion Hofmann, Harfe; Rundfunkchor Leipzig: Wolf-Dieter Hauschild); Arvo Pärt: "Mein Weg" (MDR-Sinfonieorchester: Kristjan Järvi)


02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Richard Strauss: "Sinfonia domestica", op. 53 (Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Vladimir Ashkenazy); Josef Suk: Klavierquintett g-Moll, op. 8 (The Nash Ensemble); Gioacchino Rossini: Introduktion, Thema und Variationen B-Dur (François Benda, Klarinette; Slovakische Philharmonie: Christian Benda); Alexander Borodin: "Kleine Suite" (Tatjana Nikolajewa, Klavier)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Anton Arenskij: Klavierquintett D-Dur, op. 51 (Lilya Zilberstein, Klavier; Dora Schwarzberg, Lucia Hall, Violine; Nora Romanoff-Schwarzberg, Viola; Mark Drobinsky, Violoncello); Darius Milhaud: "Le buf sur le toit", op. 58 (Orchestre National de Lille-Région Nord/Pas de Calais: Jean-Claude Casadesus); Antonio Rosetti: Violakonzert G-Dur (Nils Mönkemeyer, Viola; Dresdner Kapellsolisten: Helmut Branny)


04.58 Uhr

 

 

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