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Berichte, Interviews, Reportagen

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Andreas Britz, Bellheim Katholische Kirche

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Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09.00 Uhr
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09.05 Uhr
Kalenderblatt

Vor 200 Jahren: Der Sozialmediziner Johann Peter Frank gestorben

09.10 Uhr
Das Wochenendjournal

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Der Regisseur und Drehbuchautor Hendrik Handloegten Auf seinem Schulweg musste Hendrik Handloegten täglich die Grenze zwischen Ost- und Westberlin überqueren. Der Sohn eines Diplomaten hatte einen Ausweis, mit dem er hin- und herfahren durfte. Geprägt von den zwei Gesichtern derselben Stadt, sehnte er sich nach einem vereinten Berlin und entwickelte mit 17 Jahren eine große Liebe zur Literatur der Weimarer Republik. Die abenteuerliche Zeit vor 1933 beschäftigt ihn auch seit acht Jahren als Regisseur und Drehbuchautor der Erfolgsserie "Babylon Berlin". Geboren wurde er 1968 in Celle. Sein Vater arbeitete beim Auswärtigen Amt, weshalb die Familie in Finnland, Brasilien, der Schweiz und in Frankreich wohnte. In Paris entdeckte Handloegten seine Liebe zum Film, in den Neunzigern studierte er an der Film- und Fernsehakademie Berlin, sein Abschlussfilm "Paul is Dead" wurde mit Preisen überhäuft. Neben weiteren ausgezeichneten Kinofilmen kreierte er Episoden der TV-Reihen "Tatort" und "Polizeiruf 110". Auch bei tragischen Filmen legt Handloegten großen Wert auf Humor. Er lebt in Berlin und auf einem Bauernhof in der Schorfheide. (Ver-)Witterungen der Hauptstadt

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Gesichter Europas

"Diese schreckliche Weltkatastrophe" - Erinnerungen einer Ärztin an Tschernobyl Von Frederik Rother Ende April 1986 verändert sich das Leben von Paulina Zerluk für immer. Die Neurologin gehört zu einem Ärzteteam, das kurz nach dem Atomunfall von Tschernobyl in die Krisenregion geschickt wird. Ohne genau zu wissen, was passiert ist - und ohne die radioaktive Gefahr richtig einschätzen zu können. Viele von Zerluks Kollegen sterben. Sie überlebt und zieht Jahre später nach Koblenz. 2017 erzählt sie dem Deutschlandfunk ihre Geschichte. Denn ihre größte Sorge ist, dass mit der Zeit die Erinnerung an den Atomunfall verblasst. Aber das Gegenteil passiert. Nach der Ausstrahlung lernt Paulina Zerluk neue Freunde kennen, die ihr für den Einsatz in Tschernobyl danken. Sogar der Koblenzer Bürgermeister empfängt sie. Und Paulina Zerluk weiß, dass ihr 35 Jahre nach dem Unglück die Menschen zuhören.

12.00 Uhr
Nachrichten

12.10 Uhr
Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik

12.50 Uhr
Internationale Presseschau

13.00 Uhr
Nachrichten

13.10 Uhr
Themen der Woche

13.30 Uhr
Eine Welt

Auslandskorrespondenten berichten

14.00 Uhr
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14.05 Uhr
Campus & Karriere

15.00 Uhr
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15.05 Uhr
Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

16.00 Uhr
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16.05 Uhr
Büchermarkt

Bücher für junge Leser

16.30 Uhr
Forschung aktuell

Computer und Kommunikation

17.00 Uhr
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17.05 Uhr
Streitkultur

17.30 Uhr
Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18.00 Uhr
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18.10 Uhr
Informationen am Abend

18.40 Uhr
Hintergrund

19.00 Uhr
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19.05 Uhr
Kommentar

19.10 Uhr
Sport am Samstag

20.00 Uhr
Nachrichten

20.05 Uhr
Studio LCB

Lesung: Mathias Énard Gesprächspartner: Iris Radisch, Joseph Hanimann Am Mikrofon: Tobias Lehmkuhl Mathias Énard hat sich in seinen Romanen immer wieder in die "Zone" begeben, in Zwischenbereiche und Grenzgebiete, wo das Fremde ins Eigene übergeht oder der Orient sich mit dem Okzident vermischt. So schickt er in "Erzähl ihnen von Schlachten, Königen und Elefanten" von der fiktiven Reise Michelangelos an den Hof des osmanischen Sultans, oder er folgt in "Straße der Diebe" einem marokkanischen Flüchtling durch die verschlungenen Gassen Barcelonas. In seinem neuen Roman "Das Jahresbankett der Totengräber" nun schickt er einen Ethnologen auf die vielleicht weiteste Reise: von Paris hinaus aufs Land. Auch hier muss das Verhältnis von Nähe und Ferne immer neu austariert werden. Das beste Mittel dazu: Man erzählt sich Geschichten.

22.00 Uhr
Nachrichten

22.05 Uhr
Atelier neuer Musik

Zukunftsdiskurs Zu Bernhard Königs Initiative "Musik und Klima" Von Gisela Nauck Bernhard König, Jahrgang 1967, Kompositionsschüler von Mauricio Kagel, ist für ungewöhnliche Projekte bekannt. Er arbeitet vorwiegend im Bereich experimenteller Gebrauchsmusik und dabei oft mit Laien. Inspiriert werden diese Projekte von außermusikalischen Anlässen, angesiedelt an den Rändern des Lebensalltags. Die Initiative "Musik und Klima" ist eine Reaktion auf die "Fridays for Future"-Bewegung - König beschäftigt die Thematik aber schon länger. Einen ersten wichtigen Akzent setzte er 2019 mit dem Aufsatz "Monteverdi und der Klimawandel", Fortsetzung fand sie 2020 mit drei multikulturell angelegten Zukunftswerkstätten. Angesichts der sich krisenhaft verändernden Umwelt wirft Bernhard König grundsätzliche Fragen nach Sinn und Aufführungspraktiken im heutigen Musikschaffen auf. Wie kann speziell zeitgenössische Musik Einfluss nehmen auf einen notwendigen Bewusstseinswandel? In Gisela Naucks Sendung erläutert König seine Vision einer neuen musikalischen Epochenthematik, deren Grundlage die Neujustierung des Wertefundaments unserer Kultur ist.

22.50 Uhr
Sport aktuell

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Lange Nacht

Tränen im Kino Die Lange Nacht der Melodramen von Douglas Sirk Von Martina Müller Regie: die Autorin Hemmungsloser als andere Künste öffnet das Kino die Gefühlsschleusen. Im Dunkeln den Tränen freien Lauf lassen - das kannte auch Thomas Mann: "Sagen Sie mir doch, warum man im Cinema jeden Augenblick weint oder vielmehr heult wie ein Dienstmädchen!" Von allen Filmgenres ist das Melodram der größte Tränentreiber, und von allen Regisseuren des Genres ist Douglas Sirk der Meister. Ohne Scheu vor Kitsch, Verrücktheit und Banalität dreht er in den 50er-Jahren des vorigen Jahrhunderts eine Reihe von Melodramen, die nichts von ihrer Kraft verloren haben. Warum das so ist, darum soll es in dieser Nacht gehen: um die Filme eines Regisseurs, der als Detlef Sierck in Hamburg auf die Welt kommt und als Douglas Sirk in Hollywood die großen Gefühle herausfordert. Gefühle, die mit Liebe, Einsamkeit und Tod verbunden sind. Zugleich spiegeln sie die Spannungen einer Gesellschaft, in der Kapitalismus und Rassismus, Gewalt und Krieg und nicht zuletzt kleinstädtische Konventionen die Liebe niederdrücken. Sirks Melodramen haben den amerikanischen Weepies die Unschuld genommen - nicht mit dem ausgestellten Gestus von Kritik. Aber woran die Welt krankt, das ist bei Douglas Sirk nicht weniger evident als bei Shakespeare.

23.57 Uhr
National- und Europahymne

00.00 Uhr
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00.05 Uhr
Lange Nacht

Tränen im Kino Die Lange Nacht der Melodramen von Douglas Sirk Von Martina Müller Regie: die Autorin Hemmungsloser als andere Künste öffnet das Kino die Gefühlsschleusen. Im Dunkeln den Tränen freien Lauf lassen - das kannte auch Thomas Mann: "Sagen Sie mir doch, warum man im Cinema jeden Augenblick weint oder vielmehr heult wie ein Dienstmädchen!" Von allen Filmgenres ist das Melodram der größte Tränentreiber, und von allen Regisseuren des Genres ist Douglas Sirk der Meister. Ohne Scheu vor Kitsch, Verrücktheit und Banalität dreht er in den 50er-Jahren des vorigen Jahrhunderts eine Reihe von Melodramen, die nichts von ihrer Kraft verloren haben. Warum das so ist, darum soll es in dieser Nacht gehen: um die Filme eines Regisseurs, der als Detlef Sierck in Hamburg auf die Welt kommt und als Douglas Sirk in Hollywood die großen Gefühle herausfordert. Gefühle, die mit Liebe, Einsamkeit und Tod verbunden sind. Zugleich spiegeln sie die Spannungen einer Gesellschaft, in der Kapitalismus und Rassismus, Gewalt und Krieg und nicht zuletzt kleinstädtische Konventionen die Liebe niederdrücken. Sirks Melodramen haben den amerikanischen Weepies die Unschuld genommen - nicht mit dem ausgestellten Gestus von Kritik. Aber woran die Welt krankt, das ist bei Douglas Sirk nicht weniger evident als bei Shakespeare.

01.00 Uhr
Nachrichten

02.00 Uhr
Nachrichten

02.05 Uhr
Deutschlandfunk Radionacht

02.07 Uhr
Klassik live

Kunstliedfestival "Der Zwerg" Gustav Mahler "Lieder eines fahrenden Gesellen" (arr. für Klaviertrio) 1. Wenn mein Schatz Hochzeit macht 2. Ging heut morgen übers Feld 3. Ich hab ein glühend Messer 4. Die zwei blauen Augen Arnold Schönberg "Verklärte Nacht", op. 4 (arr. für Klaviertrio) Johannes Held, Bariton Morgenstern Trio Aufnahme vom 6.8.2020 aus dem Odeon der SMTT Sindelfingen

03.00 Uhr
Nachrichten

03.05 Uhr
Heimwerk

Rolf Riehm "Wer sind diese Kinder" für Klavier, großes Orchester in drei Gruppen und elektronische Zuspielungen Nicolas Hodges, Klavier SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg Leitung: Beat Furrer

03.55 Uhr
Kalenderblatt

04.00 Uhr
Nachrichten

04.05 Uhr
Die neue Platte XL