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Die Nachrichten

05.00 Uhr
Nachrichten

05.05 Uhr
Auftakt

06.00 Uhr
Die Nachrichten

06.05 Uhr
Kommentare und Themen der Woche

06.10 Uhr
Geistliche Musik

Felix Mendelssohn Bartholdy "Aus tiefer Not". Kirchenmusik für Tenor, Chor und Orgel, op. 23,1 Róbert Morvai, Tenor Chamber Choir of Europe Alice Duskova, Orgel Leitung: Nicol Matt Simon Bar Jona Madelka "Beati quorum remissae sunt iniquitates", aus "Septem psalmi poenitentiales quinque vocibus exornati" Gutta Musicae Symposium Musicum Leitung: Svatopluk Jánys John Stanley Voluntary C-Dur, op. 5,1 Richard Marlow an der Metzler-Orgel der Trinity College Chapel in Cambridge Johann Sebastian Bach "Ich will den Kreuzstab gerne tragen". Kantate zum 19. Sonntag nach Trinitatis, BWV 56 Dominik Wörner, Bass Zefiro Leitung: Alfredo Bernardini, Oboe

07.00 Uhr
Die Nachrichten

07.05 Uhr
Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07.30 Uhr
Nachrichten

07.50 Uhr
Kulturpresseschau

08.00 Uhr
Nachrichten

08.30 Uhr
Die Nachrichten

08.35 Uhr
Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort Wie aus der Zeit gefallen: Hat der Rosenkranz noch eine Zukunft? Von Martin Korden Katholische Kirche

08.50 Uhr
Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09.00 Uhr
Die Nachrichten

09.05 Uhr
Kalenderblatt

Vor 150 Jahren: Die Dichterin Gertrud von le Fort geboren

09.10 Uhr
Die neue Platte

Neue Musik

09.30 Uhr
Essay und Diskurs

Beirut, Stadt der offenen Wunden Eine Spurensuche zwischen Bürgerkrieg, Wiederaufbau und neuem Grauen Von Mounir Zahran Beirut, die Stadt, die einst als Paris des Nahen Ostens verklärt und später zum Sinnbild eines nicht enden wollenden Bürgerkriegs geworden ist, lässt unseren Autor nicht los. Mounir Zahran legt verschiedene Zeitschichten dieses Ortes frei. Immer wieder kehrt Zahran an diesen Ort zurück, an dem sich Zerstörung und Wiederaufbau in schicksalhafter Wiederkehr abwechseln. Auf seinen Spaziergängen durch Beirut sieht er elegante Stadthäuser, gläserne Apartments und 50 Jahre alte Einschusslöcher. Das Grauen, das sich hier ereignet hat, kann er zunächst nur erahnen. Erst als er selbst durch die Ruinenlandschaft seiner syrischen Heimat fährt, beginnt er zu verstehen, was die Erinnerungen der Bewohner Beiruts prägt. Beirut begegnet ihm als Brennglas libanesischer, palästinensischer und israelischer Erinnerungen. Doch die Sicht auf die Stadt verliert an Schärfe, je näher man ihr kommt. Flüchtlinge und Bewohner, Besatzer und Milizionäre bringen ihre je eigenen Perspektiven mit, die auf engstem Raum aufeinandertreffen. Die klare Unterscheidung zwischen Opfern und Tätern verschwimmt hier immer wieder. Kaum irgendwo liegen Licht und Schatten, Hoffnung und Verzweiflung so nah beieinander. Mounir Zahran promoviert in Politischer Theorie und Philosophie an der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin. 1994 als Sohn syrischer Eltern in Deutschland geboren, zog er 2004 mit seiner Familie für acht Jahre nach Aleppo. 2012 kehrte er nach Deutschland zurück. Die Kindheit im rheinländischen Dorf und die Jugend in der syrischen Großstadt prägten ihn gleichermaßen. Über Syrien, den Libanon und den Nahen Osten im Allgemeinen hat er bisher für die taz, die FAZ und die Zeitschrift Merkur geschrieben.

10.00 Uhr
Die Nachrichten

10.05 Uhr
Gottesdienst

Übertragung aus der Marienkirche in Husum Predigt: Pastor Friedemann Magaard Evangelische Kirche

11.00 Uhr
Die Nachrichten

11.05 Uhr
Interview der Woche

11.30 Uhr
Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12.00 Uhr
Nachrichten

13.00 Uhr
Die Nachrichten

13.05 Uhr
Informationen am Mittag

13.25 Uhr
Sport

13.30 Uhr
Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person Die Regisseurin Doris Dörrie im Gespräch mit Tanja Runow Komödien mit Witz und Tiefgang sind ihre Königsdisziplin ("Männer" 1985). Sie ist nicht nur eine der erfolgreichsten Filmemacherinnen Deutschlands, sondern auch eine große Erzählerin der Gegenwart, so auch in ihrem neuesten Film mit Angela Winkler.

14.00 Uhr
Nachrichten

15.00 Uhr
Die Nachrichten

15.05 Uhr
Rock et cetera

Ambivalente Lieder für die Gegenwart Die österreichische Band Endless Wellness Von Anke Behlert Endless Wellness spielt ruppige Indierock-Songs mit Fuzz-Gitarren und übersteuerten Klangflächen - eine Wohltat! Endless Wellness - endloses Wohlbefinden - von diesem Namen sollte man sich nicht täuschen lassen. Die Musik des Quartetts aus Österreich ist für wohlige Hintergrund-Berieselung im Spa denkbar ungeeignet. Endless Wellness spielt ruppige Indierock-Songs mit Fuzz-Gitarren und übersteuerten Klangflächen. Die obskur-poetischen Texte schreibt Sänger Philipp Auer, sie handeln von Zukunftsängsten, Kontrollverlust oder dem schmalen Grat zwischen Hoffnung und Überforderung. Dabei verfällt er nie ins Parolen-Hafte, sondern schildert Erfahrungen und Widersprüche. Schon mit dem ersten Song "Hand im Gesicht" landete Endless Wellness 2023 auf Platz 1 der FM4-Radiocharts. 2024 erschien das Debütalbum "Was für ein Glück", das für einen Amadeus Austrian Music Award nominiert war. Im Oktober erscheint der Nachfolger "Domino Days".

16.00 Uhr
Die Nachrichten

16.10 Uhr
Büchermarkt

Buch der Woche

16.30 Uhr
Forschung aktuell - KI verstehen

KI verstehen - Der Podcast über Künstliche Intelligenz im Alltag

17.00 Uhr
Die Nachrichten

17.05 Uhr
Kulturfragen

Debatten und Dokumente

17.30 Uhr
Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18.00 Uhr
Die Nachrichten

18.10 Uhr
Informationen am Abend

18.35 Uhr
Sport

18.40 Uhr
Hintergrund

19.00 Uhr
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19.05 Uhr
Kommentare und Themen der Woche

19.10 Uhr
Sport am Sonntag

20.00 Uhr
Die Nachrichten

20.05 Uhr
Feature

Das Gewehr lebt Von Irmgard Maenner Regie: Judith Lorentz Deutschlandradio Kultur 2006 (Wdh. v. 10.10.2026, 18.05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur) Der Moment, in dem ein Mensch zum ersten Mal in seinem Leben eine Schusswaffe hält, ist ein ganz besonderer. Welche Beziehung gehen Menschen zu ihren Waffen ein? Und was macht die Waffe mit den Menschen? "Das Gewehr lebt", sagt der Mann auf dem Schießplatz. Es ist ein Wesen, dem er sich zuwendet und das reagiert. Die Waffe lebt in den Köpfen. Jeder kennt ihre Geräusche und die zugehörigen Haltungen, das Schießen im Liegen, im Knien oder aus der Hüfte. Einzelkämpfer und Kommissarinnen im Film sind bewaffnet. Vielleicht ist der Nachbar es auch. Irmgard Maenner schoss selbst mit Klein- und Großkaliber und porträtiert Menschen, die eine besondere Beziehung zur Schusswaffe haben. Welche Vorstellungen bewegen sie? Und: Was verändert das Schießen in unseren Köpfen? "Das Gewehr lebt" wurde 2007 mit dem Featurepreis der Stiftung Radio Basel ausgezeichnet. Irmgard Maenner, geboren 1959 in Waldsassen (Bayern), lebt als Autorin in Berlin und schreibt Prosa, Hörspiele, Features. Zuletzt "Lichtbogen" (Deutschlandradio Kultur 2014), "Teure Schwalben" (Deutschlandfunk Kultur 2019, Hörspiel des Monats).

21.00 Uhr
Die Nachrichten

21.05 Uhr
Konzertdokument der Woche

Festival Alte Musik Knechtsteden 2026 Gregorianische Nacht: "Apostola Apostolorum" Nicolas Champion Missa de Sancta Maria Magdalena Gregorianische Gesänge zum Fest der heiligen Maria Magdalena Cappella Pratensis Leitung: Tim Braithwaite, Countertenor Aufnahme vom 25.9.2026 aus der Klosterbasilika Knechtsteden Am Mikrofon: Bernd Heyder Die biblischen Erzählungen weisen Maria Magdalena eine besondere Rolle zu als treuer Jüngerin Jesu, die Zeugin seiner Kreuzigung wurde und dem Auferstandenen als Erste begegnete. Theologen des Mittelalters bezeichneten sie als "Apostelin der Apostel". Ihr Gedenktag am 22. Juli war dem burgundischen Hof im frühen 16. Jahrhundert eine kunstvolle Messvertonung wert, mit der Nicolas Champion betraut wurde, der aus Lüttich stammende Hofsänger und Kaplan. In der weiten Akustik der romanischen Klosterbasilika von Knechtsteden ließen jetzt die acht Sänger der Cappella Pratensis die facettenreichen Melodielinien dieser "Missa de Sancta Maria Magdalena" aufblühen. Die polyphonen Messsätze erklangen eingebettet in die gregorianischen Gesänge der lateinischen Festliturgie.

22.00 Uhr
Nachrichten

23.00 Uhr
Die Nachrichten

23.05 Uhr
Das war der Tag

23.26 Uhr
Presseschau

23.30 Uhr
Sportgespräch

23.57 Uhr
National- und Europahymne

00.00 Uhr
Die Nachrichten

00.05 Uhr
Deutschlandfunk Radionacht

Am Mikrofon: Julian Kuper

01.00 Uhr
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Interview der Woche

(Wdh.)

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Debatten und Dokumente (Wdh.)

02.30 Uhr
Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person (Wdh.) Nachrichten 3:00 Uhr

04.00 Uhr
Nachrichten

04.05 Uhr
Radionacht Information

Nachrichten um 4:30 Uhr