Radioprogramm

Deutschlandfunk Kultur

Jetzt läuft

Konzert

05.00 Uhr
Nachrichten

05.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Morgen Mit Buchkritik und Neue Krimis Moderation: Ramona Westhof

05.50 Uhr
Aus den Feuilletons

06.00 Uhr
Nachrichten

06.20 Uhr
Wort zum Tage

Diakon Paul Lang, Amöneburg Katholische Kirche

06.30 Uhr
Nachrichten

07.00 Uhr
Nachrichten

07.20 Uhr
Politisches Feuilleton

07.30 Uhr
Nachrichten

07.40 Uhr
Alltag anders

Comedy Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07.50 Uhr
Interview

08.00 Uhr
Nachrichten

08.30 Uhr
Nachrichten

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Im Gespräch

Emily Haber, Diplomatin im Ruhestand, ehem. Botschafterin in den USA, im Gespräch mit Katrin Heise

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Lesart

Das Literaturmagazin Moderation: Frank Meyer Krimibestenliste - Die besten Krimis im Juni 2026 Von Kolja Mensing Buchkritik: "Michaela Kohlhaas" von Heike Geißler Rezensiert von Maike Albath

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag Moderation: Mathias Mauersberger Album der Woche: Paul McCartney "The Boys of Dungeon Lane" Vor 70 Jahren: Elvis zeigt im US-Fernsehen erstmals seinen Hüftschwung so Von Martin Krinner Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Pop Von Carsten Rochow

11.30 Uhr
Musiktipps

12.00 Uhr
Nachrichten

12.05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...

Moderation: Jana Münkel

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Länderreport

Moderation: Susanne Arlt

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Kompressor

Das Popkulturmagazin Moderation: Massimo Maio Popkultur Wochentalk mit Aida Baghernejad Tobi Müller

14.30 Uhr
Kulturnachrichten

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag Moderation: Vivian Perkovic

15.30 Uhr
Musiktipps

15.40 Uhr
Live Session

Agassi

16.00 Uhr
Nachrichten

16.30 Uhr
Kulturnachrichten

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Abend

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Wortwechsel

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

19.30 Uhr
Literatur

Sich der Wahrheit stellen Geschichte und Gegenwart in den Romanen französischer Journalisten Von Sigrid Brinkmann Sorj Chalandon und Christophe Boltanski waren jahrzehntelang als Reporter im In- und Ausland für die Pariser Tageszeitung Libération unterwegs. Heute arbeiten sie für den Canard Enchainé und die investigative Online-Zeitschrift XXI. Emmanuel Carrère, bekannt für seine Tatsachenromane, dokumentierte den "Jahrhundertprozess" gegen jene, die am 13.11.2015 130 Menschen im Pariser Bataclan, auf Caféterrassen und im Stade de France ermordeten. In ihren autofiktionalen Romanen beleuchten die Autoren Nervenpunkte der französischen Geschichte: die Kollaboration mit Nazideutschland, den Unabhängigkeitskrieg in Algerien, Erziehungslager für Minderjährige und das Erstarken ultrarechter Bewegungen und Parteien. Auch der Journalist Philippe Collin, dessen Geschichts-Podcast-Serien ein Millionenpublikum erreichen, hat einen Roman vorgelegt: "Der Barmann des Ritz" thematisiert die Nazibesatzung Frankreichs und wurde ein Überraschungserfolg.Sich der Wahrheit stellen

20.00 Uhr
Konzert

Isarphilharmonie, München Aufzeichnung vom 29.05.2026 Modest Mussorgsky Vorspiel zu "Chowanschtschina" (Bearbeitung: Dmitri Schostakowitsch) Aram Chatschaturjan Konzert für Klavier und Orchester Des-Dur Georges Bizet "L' Arlésienne" Orchestersuiten Nr. 1 Nr. 2 Giorgi Gigashvili, Klavier Münchner Philharmoniker Leitung: Alain Altinoglu

22.30 Uhr
Musikfeuilleton

"Etwas Allgemeines daraus machen..." Dem rumänischen Komponisten Anatol Vieru zum 100. Geburtstag Von Volker Michael Anatol Vieru gehörte zu den eigensinnigsten und originellsten Köpfen der rumänischen Musikszene. In den 1960er Jahren besuchte er die Darmstädter Ferienkurse. Seine Musik wurde in Ost- wie Westeuropa rezipiert. Sein Schaffen umfasst viele Genres von der Solo- und Ensemble-Musik über Sinfonien und Solo-Konzerte bis hin zu Oratorien und Opern. Vieru war auch ein einflussreicher Lehrer und Theoretiker. Offenheit für Techniken und Stile der Avantgarde und Neugier für außermusikalische Inspirationen prägten sein Schaffen. Er fand eine eigentümliche Form, mathematische Figuren zur Grundlage seines Komponierens zu machen, das aber wenig mit Serialismus, dagegen viel mit individueller Intuition zu tun hat. Der Musiker wurde vor 100 Jahren im ostrumänischen Iasi in eine jüdische Familie geboren.

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage Moderation: Andrea Gerk

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

Von Florian Werner

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Lange Nacht

Junger Wilder der Romantik Die Lange Nacht des Carl Maria von Weber Von Jürgen König Regie: der Autor Den "deutschesten aller Musiker" nannte ihn später Richard Wagner und hat damit Carl Maria von Weber (1786 - 1826) keinen Gefallen getan. Denn was Wagner als Auszeichnung meinte, machte Weber zum Nationalhelden - und das wollte er nie sein. Wie so viele junge Intellektuelle seiner Generation, wollte er mithelfen, die deutsche Kleinstaaterei zu überwinden - durch Kunst. So wie die gleichaltrigen Brüder Grimm deutsche Märchen und Sagen sammelten, wollte Weber deutsche Geschichten zu deutschen Opern vertonen; wenigstens die Kunst sollte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die Untertanen der vielen kleinen Staaten auf eine gemeinsame Geschichte zurückblickten. Und tatsächlich: obwohl Weber ein äußerst bewegtes Wanderleben führte - als reisender Klaviervirtuose, als Komponist und Dirigent, Regisseur und Theaterleiter - gelang es ihm, mit seinem "Freischütz" die erste deutsche Volksoper auf die Bühne zu bringen, die diesen Titel wirklich verdiente und die auch im Ausland sehr schnell große Bewunderer fand. Das Etikett eines Nationalkomponisten hat Weber bei der Reichsgründung und auch im Nationalsozialismus Instrumentalisierungen für nationale politische Ziele beschert und der Verbreitung seiner Musik mehr geschadet als genützt. Große Teile seines Werkes sind unbekannt, allenfalls der "Freischütz" wird ab und zu aufgeführt, die anderen Opern so gut wie nie. Das umfangreiche Instrumentalwerk und auch nahezu das gesamte Klavierwerk schlummern in den Archiven vor sich hin. Wie schade! Wieder mal wäre also ein deutscher Klassiker neu zu entdecken.

01.00 Uhr
Nachrichten

02.00 Uhr
Nachrichten

03.00 Uhr
Nachrichten

03.05 Uhr
Tonart

Klassik reloaded Philharmonie Berlin Aufzeichnung vom 12.05.2026 Leonard Bernstein "On the Town", Drei Tanzepisoden Cindy McTee Adagio für Streichorchester Samuel Barber Toccata festiva für Orgel und Orchester op. 36 Aaron Copland Sinfonie Nr. 3 Cameron Carpenter, Orgel Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Leitung: Leonard Slatkin (Wdh. v. 15.05.2026)