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Wort zum Tage

Religiöse Gesellschaft der Freunde (Quäker)

340 Hörer

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07.05 Uhr

 

 

Feiertag

Das Recht auf Widerstand Thomas Morus (1478 - 1535) Von Gunnar Lammert-Türk Katholische Kirche Am 19. Mai 1935 wird Thomas More (Morus), der wegen seiner Weigerung, der Loslösung der englischen Kirche vom Papst und ihrer Unterstellung unter König Heinrich VIII. zuzustimmen, vierhundert Jahren zuvor hingerichtet worden war, als heilig gesprochen. Die Heiligsprechung geschieht vor dem Hintergrund weltweiter Bedrohungen der Christen und der katholischen Kirche durch revolutionäre und autoritär-faschistische Regime. Sie ist nicht nur ein Signal, die Eigenständigkeit der Katholischen Kirche als moralischer Instanz aufrechtzuerhalten und vor staatlicher Gewalt zu schützen, sondern darüber hinaus ein Appell für die Freiheit des Gewissens, des Glaubens und der Person gegenüber politischer Macht und Willkür. Thomas More (Morus) kann somit von jenen, die zum Widerstand gegen die NS-Herrschaft und jede Art totalitärer Herrschaft entschlossen sind, als Vorbild in Anspruch genommen werden. Für Bischof Konrad von Preysing wird er zu einer Leitfigur über die Zeit der NS-Herrschaft hinaus. Deshalb nennt er den von ihm 1945 begründeten Verlag für das Bistum Berlin, in dem er auch gegen die antikirchlichen und die Glaubens- und Gewissensfreiheit einschränkenden Methoden im kommunistischen Machtbereich Stellung bezieht, Morus-Verlag.

277 Hörer

07.30 Uhr

 

 

Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag Wichtel im Stadtpark Eine Erzählung von Anna-Luise Böhm Ab 7 Jahren Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013 Moderation: Patricia Pantel Merkwürdige Wichtel sind in Leons Hütte im Stadtpark eingezogen. Was dem gefährlichen Greuchelmann gar nicht gefällt. Immer wenn Papa auf dem Sportplatz trainiert, baut Leon im Gebüsch an seiner Hütte. Doch plötzlich ist die bewohnt, richtiggehend besetzt von zwei jungen Wichteldamen. Einfach so lassen die sich sicher nicht vertreiben. Zeit für den Auftritt des bösen Greuchelmann.

359 Hörer

08.00 Uhr

 

 

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08.05 Uhr

 

 

Kakadu

Kakadus Reisen "Unsere Straße ist zum Spielen da" - Beim Weltspieltag 2015 Moderation: Ulrike Jährling "Unsere Straße ist zum Spielen da!", so lautet das Motto des Deutschen Kinderhilfswerks für den Weltspieltag 2015. Spielende Kinder gehören in die Stadt, aber viele Spielplätze sind kaputt und angeblich lärmende Kinder haben es immer schwerer, ihr Recht auf Spiel wahrnehmen zu können. Deshalb hat das Kinderhilfswerk in diesem Jahr alle Städte und Gemeinden aufgefordert, am Weltspieltag mindestens eine Straße für den Verkehr zu sperren und sie zur Spielstraße zu machen. Kakadu hat sich die Gudvanger Straße im Berliner Stadtteil Pankow ausgesucht und spielt dort eine Stunde lang kräftig mit. Wir reden aber nicht nur über das Spielen und über neue Ideen für Spielplätze, sondern fragen bei Politikern nach, welche Pläne sie haben, das Spielen in Städten und kleineren Orten generell zu fördern.

2416 Hörer

09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

Sonntagmorgen

Das Rätselmagazin

106 Hörer

10.00 Uhr

 

 

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10.30 Uhr

 

 

Sonntagsrätsel

Moderation: Uwe Wohlmacher sonntagsraetsel@deutschlandradiokultur.de

784 Hörer

11.00 Uhr

 

 

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11.05 Uhr

 

 

Deutschlandrundfahrt

Spaziergänge mit Prominenten Mit Olaf Kosert und dem Schauspieler, Sänger, Autor und Liedermacher Klaus Hoffmann durch das alte West-Berlin (Wdh. v. 17.08.2014) Klaus Hoffmann wurde am 26. März 1951 in Berlin geboren. Seine Kindheit wurde vom frühen Tod des Vaters, des Finanzbeamten Erich Hoffmann, 1961 überschattet. Schon während der Lehre zum Großhandelskaufmann 1967 entdeckte Klaus Hoffmann die Liebe zur Musik. Erste Auftritte in Charlottenburger Szenekneipen, in denen zeitgleich auch Reinhard Mey und Hannes Wader ihre Karrieren begründen. Nach der Lehre unternahm Hoffmann eine Afghanistan-Reise, bevor er 1970 ein Schauspielstudium an der Berliner Max Reinhardt Schule begann. Auch während des Studiums arbeitete er intensiv an seiner Karriere als Liedermacher. Nach einigen Theaterengagements und ersten Filmrollen, wurde insbesondere die Hauptrolle in der Verfilmung von Ulrich Plenzdorfs "Die neuen Leiden des jungen W." zu einem großen Erfolg. Mit "Klaus Hoffmann" veröffentlichte er 1975 sein erstes Album, bis heute folgten rund 30 weitere. Nach jedem neuen Album unternahm Hoffmann ausgedehnte Tourneen, durch die er sich ein treues Publikum erspielte. Berlin ist ein roter Faden durch das Werk Hoffmanns, immer wieder setzte er seiner Heimatstadt kleine musikalische Denkmäler. Außerdem gilt Klaus Hoffmann als der führende deutsche Interpret der Chansons von Jacques Brél. Seit dem Jahr 2000 hat Klaus Hoffmann auch drei Romane veröffentlicht. Inzwischen ist er 64 Jahre alt und hat viel zu erzählen: Über sein Leben, die Musik und seine Heimatstadt: Berlin.

602 Hörer

11.59 Uhr

 

 

Freiheitsglocke

160 Hörer

12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

Studio 9 kompakt

Themen des Tages

557 Hörer

12.30 Uhr

 

 

Die Reportage

Leben mit dem Vergessen Deutschlands erstes Demenzdorf in Hameln Von Sarah Zerback Im Supermarkt einkaufen gehen, noch schnell zum Frisör und danach ein kleiner Spaziergang über den Dorfplatz - für die Bewohner des ersten Demenzdorfs Deutschlands ist das ein Stückchen Alltag, das schon verloren geglaubt schien. 42 Menschen leben in Tönebön am See im niedersächsischen Hameln in einem geschützten Raum, der ihnen die größtmögliche Freiheit bietet. Kartoffeln schälen, Tisch decken, Wäsche falten - jeder tut hier, was er kann, so bleibt das Gehirn auf Trab. Das Konzept orientiert sich an dem Vorbild aus den Niederlanden. De Hogeweyk ist das weltweit erste Demenzdorf und mittlerweile oft kopiert worden. Auch in Deutschland, wo sich die Zahl der Demenzkranken bis 2050 auf etwa 3 Millionen verdoppeln wird, müssen neue Lösungsansätze gefunden werden. Während die einen jedoch kritisieren, dass in Einrichtungen wie dieser Demenzkranke isoliert und gewissermaßen weggesperrt werden, wird es für andere schlicht unbezahlbar sein, sich so zeit- und platzintensiv betreuen zu lassen.

647 Hörer

13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin

140 Hörer

14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Religionen

556 Hörer

15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

Interpretationen

Sergej Prokofjews 3. Klavierkonzert Der Klassiker in der Moderne Moderation: Philipp Quiring

1189 Hörer

16.00 Uhr

 

 

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17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport

557 Hörer

17.30 Uhr

 

 

Nachspiel

Das Sportmagazin

871 Hörer

18.00 Uhr

 

 

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18.05 Uhr

 

 

Nachspiel

Wenn sich die Klingen kreuzen Vom mittelalterlichen Schwertkampf zum Sportfechten Von Matthias Baxmann Wie mögen sich wohl die Knüppelkämpfe zwischen den Sippen unserer frühesten Vorfahren zugetragen haben? Um die Schlagkraft des verlängerten Armes zu erhöhen, entstanden Schwert und Säbel. Mit grausamsten Folgen für die Gegner. Schon in der Renaissance entwickelten sich die ersten Fechtgesellschaften zum Erlernen des Kampfes mit dem Schwert aufs "Höchste Blut", dem Treffer auf den Kopf. Zu einer Sportart wurde das Fechten erst 300 Jahre später. 1862 entstand der erste deutsche Fechtklub in Hannover und gut 30 Jahre später gehörte diese Sportart zu den ersten olympischen Disziplinen bei den Spielen von Athen 1896. Gefochten wird mit Degen, Florett und Säbel. Doch die Sportwaffen haben kaum noch etwas mit ihrer ursprünglichen Form als Kampfwaffe gemein. Während bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts das Fechten eher den oberen Gesellschaftsschichten vorbehalten blieb, ist heute die Mitgliedschaft in einem Fechtverein für jeden erschwinglich.

871 Hörer

18.30 Uhr

 

 

Hörspiel

Traurigkeit und Melancholie oder der aller aller einsamste George aller aller Zeiten (Fragment) Von Bonn Park Komposition und Regie: zeitblom/Wittmann Mit: Tilo Prückner, Trystan Pütter, Jule Böwe und Cobra Killer Ton: Hermann Leppich Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015 Länge: 60'38 (Ursendung) Riesenschildkröte George hat alles erlebt und möchte nicht mehr mitmachen. Er ist einfach zu langsam oder die Zeit zu schnell. Anschließend: "Pietät - oder das Begräbnis einer Tierfreundin" Von Gert Loschütz RIAS Berlin 1969 Länge: 19'37 Riesenschildkröte George, der letzte seiner Art, hat alles erlebt: Kriege, Revolutionen, Erfolge und Niederlagen, Liebe und Trennungen. Nun sehnt er sich nach der warmen Sandmulde, in der er geboren wurde. Dort will er sterben. "Es mag schlimm klingen, schwierig, unangemessen, vermessen, vielleicht auch überheblich, selbstmitleidig, deprimiert, deprimierend, schlimm, sehr sehr schlimm. Aber der Einsame hat viele gute Gründe, warum er nicht mehr mitmachen möchte und das ist im Grunde die Quintessenz. Denn George hat ja eigentlich nie mitgemacht. Bei mehreren hunderttausend Jahren auf dem Panzer erscheint die Zeit anders. Er ist einfach zu langsam oder die Zeit zu schnell." Bonn Park, geboren 1987, wuchs in Berlin, Korea und Paris auf. Studierte Slawische Sprachen, Literatur und Szenisches Schreiben an der UdK, Berlin. 2014 Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis für 'Traurigkeit und Melancholie'. Traurigkeit und Melancholie

4379 Hörer

20.00 Uhr

 

 

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20.03 Uhr

 

 

Konzert

Live aus der Kirche des Priesterseminars Brixen Kaiser Leopold I. "Il lutto dell'universo" (Die Trauer des Weltalls) (1668) Oratorium L'Elemento dell'Acqua - Alberto Allegrezza, Tenor L'Elemento della Terra - Mauro Borgioni, Bass L'Elemento del Foco - Emanuela Galli, Sopran L'Elemento dell'Aria - Gabriella Martellacci, Alt L'Humana Natura - Letizia Verzellesi, Mezzosopran La Divina Misericordia - Anna Simboli, Sopran La Divina Giustizia - Sonia Tedla, Sopran La beatissima Vergine - Emanuela Galli, Sopran San Giovanni - Gabriella Martellacci, Alt San Pietro - Mauro Borgioni, Bass Ensemble "gambe di legno" Leitung und Orgel: Francesco Baroni "Leopold, sis Caesar et non musicus, sis Caesar et non Jesuita" - "Leopold, Du solltest Kaiser sein und nicht Musiker, Kaiser und nicht Jesuit". Einige Zeit soll diese Ermahnung an den Kaiser am Tor der Wiener Hofburg angeschlagen gewesen sein. Tatsächlich war Kaiser Leopold I. (1640 - 1705) nicht nur ein an Kunst interessierter Monarch, sondern selbst auch Musiker, Tänzer und ein überdurchschnittlich begabter Komponist. Es wird wohl der Kapellmeister Antonio Bertali gewesen sein, der den Regenten - dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 375. Mal jährt - in die Kunst des Tonsetzens eingewiesen hat. Die Werke des Kaisers wurden dann natürlich auch von der Hofkapelle aufgeführt. Ob in der Tanzmusik, Liedern zum Fasching oder auch sakralen Werken: Ihro Majestät waren in allen Genres zu Hause. Wenn in der Fastenzeit die Bretter, die die Welt bedeuten, unbenutzt blieben und sich das Opernpersonal bereits auf die nächste Saison vorbereitete, lud der Kaiser zur Andacht in die stille Hofburgkapelle. 'Sepolcri', eine Wiener Art des Oratoriums, wurden halbszenisch vor dem Heiligen Grab gegeben. Tenor war dabei stets: "Mensch, bekehre dich und führ ein tugendhaftes Leben." Der Hofstaat und das diplomatische Corps werden wie die gesamte Wiener High Society positiv überrascht gewesen sein, als anno 1668 des Kaisers Oratorium 'Il lutto dell'universo' zum ersten Mal aufgeführt wurde. Dass die Aufführung ein Erfolg war, belegen nicht nur insgesamt drei weitere Produktionen des Werks zu Lebzeiten des Kaisers, sondern auch die Liste der Mitwirkenden: So ist unter den Sängern der Premiere auch Antonio Cesti, selbst ein hervorragender Komponist, zu finden. Antonio Bertali und Johann Heinrich Schmelzer werden dabei wohl auch auf der Violine mitgewirkt haben. In Brixen erklingt dieses berührende Werk zum ersten Mal mit jungen Sängern aus Italien und dem Ensemble gambe di legno unter der Leitung von Francesco Baroni.

9906 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Musikfeuilleton

"Gegen das 'Paradies' habe ich aber Bedenken" Musik nach Dante. Zum 750. Geburtstag des Verfassers der "Göttlichen Komödie" Von Richard Schroetter

1146 Hörer

22.30 Uhr

 

 

Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport

557 Hörer

23.00 Uhr

 

 

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11772 Hörer

23.05 Uhr

 

 

Fazit

Kultur vom Tage

3228 Hörer

00.00 Uhr

 

 

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11772 Hörer

00.05 Uhr

 

 

Freispiel

Kurzstrecke 38 Zusammenstellung: Marcus Gammel, Barbara Gerland, Ingo Kottkamp Produktion: Autorenproduktion/DKultur 2015 Länge: 54'30 (Ursendung) (Wiederholung am 05.06.2015) Streetmusic Von Annette Scheld Musik versus Musikverordnungen Franz und die Tiere Von Stella Luncke und Josef M. Schäfers Führen Disziplin und hartes Durchgreifen zum Ziel? Cold Crush Von Nicolas Wiese Per Hip-Hop-Express durch die 80er-Jahre Außerdem: Neues aus der 'Wurfsendung' mit Julia Tieke Kurz und ungewöhnlich: Autorenproduktionen zwischen Feature, Hörspiel und Klangkunst. Kurzstrecke 38

979 Hörer

01.00 Uhr

 

 

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01.05 Uhr

 

 

Konzert

Walter Levin und das LaSalle Quartett (7-12/12) Eine musikalische Biografie Wolfgang Hagen und Werner Grünzweig im Gespräch mit Walter Levin (Wdh. v. 2009)

9906 Hörer

02.00 Uhr

 

 

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03.00 Uhr

 

 

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04.00 Uhr

 

 

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