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Wort zum Tage

Baptisten

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Feiertag

Heimat ist Tiefe, nicht Enge Neuentdeckung eines Gefühls Von Elena Griepentrog Katholische Kirche Heimat ist ein schwieriges Wort in Deutschland. Zerstört von der Schuld des Zweiten Weltkriegs, verbrannt vom Missbrauch durch die Nazis, durcheinander geworfen von Flucht und Vertreibung. Heutzutage erschwert auch die mobile Arbeitsgesellschaft vielen ein Heimatgefühl. Ein paar Jahre hier, ein paar Jahre dort: Was bleibt da an Heimat übrig? Trotz allem ist Beheimatung ein zutiefst menschliches Bedürfnis. Wo lässt sich auch heute Heimat finden? Wie Heimat leben?

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Kakadu für Frühaufsteher

Erzähltag Angeben mit Volldampf Von Anna-Luise Böhm Ab 7 Jahren Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012 Moderation: Paulus Müller In der Schule gibt es so viele Angeber, die so viele tolle Sachen haben. Tetje gehört nicht zu ihnen. Doch wenn er erst einmal Opas alte Dampfmaschine verkauft hat wird sich das ändern. Eigentlich findet Tetje Angeben ja blöd. Aber andererseits ist es natürlich auch cool, wenn einen alle in der Klasse wegen einer neuen Spielkonsole beneiden. Nur sind diese Dinge ja so teuer. Opa hat diese alte Dampfmaschine im Schrank stehen. Mit der spielt er nie und er hat gesagt, dass Tetje die erben soll. Kalle, der Besitzer des Trödelladens würde dafür richtig viel Geld zahlen. Opa wird doch garantiert nicht merken, wenn Tetje sich sein Erbe jetzt schon nimmt.

346 Hörer

08.00 Uhr

 

 

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Kakadu

Kakadus Reisen Augenblick mal Das Kinder- und Jugendtheaterfestival in Berlin Moderation: Tim Wiese 'Augenblick mal', das nationale Kinder- und Judendtheaterfestival findet im April 2015 zum 13. Mal in Berlin statt. Aus 195 Theaterstücken wurden fünf zum Festival nach Berlin eingeladen. Kakadu schaut sie sich an und berichtet darüber. Besonders begeistert haben die Jury Tanzaufführungen. Schon ganz am Anfang der Arbeit werden Kinder durch Gespräche mit den Theaterleuten in die Aufführung einbezogen. So kommen viele Fragen und Überlegungen direkt auf die Bühne: Wo bin ich fremd, wo bin ich geborgen? Wie passe ich in einen Alltag, der immer schon geplant ist? Warum verschwindet immer irgendetwas? Was tun, wenn die Schule zum Alptraum wird? Augenblick mal - das Kinder- und Jugendtheaterfestival in Berlin

2392 Hörer

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Sonntagmorgen

Das Rätselmagazin

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Sonntagsrätsel

Moderation: Uwe Wohlmacher sonntagsraetsel@deutschlandradiokultur.de

775 Hörer

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Deutschlandrundfahrt

Im Tal liegt noch Schnee von gestern Steinach in Thüringen Von Hans-Otto Reintsch Steinach. Nahe Sonneberg, im Süden Thüringens. Unzählige Schieferfassaden füllen das Tal und die Hänge. Die Anwohner sprechen ein seltsames Schwäbisch, die anderen den Sonneberger Dialekt. Früher lebten sie an der innerdeutschen Grenze, in der Sackgasse, heute mitten in Deutschland. Steinach sucht jetzt seine Bestimmung als alpiner Skiort. Bei Kriegsende wurde der Ort von den Amerikanern besetzt. Kampflos. Bevor die Russen kamen. Im unzerstörten Ort wurden viele Flüchtlinge untergebracht. Ihre Spuren sind Teil der Geschichte von Steinach. Einer, der im Mai 1945 hier landete, war Horst Dressler-Andress. Er strandete bei Kriegsende hier. Unter Goebbels Ministerialrat im Reichsministerium für Propaganda. Nach dem Krieg saß er in Buchenwald in Haft. Als "Minderbelasteter" machte er bald in der DDR Karriere als Kulturfunktionär, Klassenkämpfer und Theaterregisseur. Seine Töchter, heute 85 und 70, mussten ein Leben lang schweigen. Jetzt reden sie. Zum ersten Mal.

586 Hörer

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Freiheitsglocke

157 Hörer

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Studio 9 kompakt

Themen des Tages

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Die Reportage

Unterwandert von rechts Neonazis im thüringischen Koster Veßra Von Ernst-Ludwig von Aster Seit der Vertreibung des Bürgermeisters und dem Brand einer Flüchtlingsunterkunft gilt die Region um Tröglitz in Sachsen-Anhalt als Zuhause von Rechtradikalen. Aber was war eigentlich vorher? Ein Dorf oder eine Region werden nicht von einem auf den anderen Tag rechtsradikal. Dem Voraus geht oft eine gezielte Unterwanderung von rechts,gegen die niemand etwas unternimmt. Neonazis können sich ungestört ausbreiten, weil die einen vage Sympathien hegen, die anderen die Gefahr nicht erkennen und die schweigende Mehrheit oft nur froh ist, dass im Dorf mal wieder was los ist. Ernst-Ludwig von Asterwar in dem 300-Seelen-Ort Kloster Veßra in Thüringen, wo ein Rechtsextremer die Dorfkneipe übernommen hat. Seither gibt es einen "Deutschen Stammtisch", "Holocaust -Leugner" Günther Deckert spricht zu ausgewählten Themen und rechtsradikale Bands wie "Lunikoff" spielen live und vor vollem Haus. Nun versucht die Gemeinde alles, um den unliebsamen Gastwirt wieder loszuwerden. Ein Vorkaufsrecht wurde im Nachhinein geltend gemacht, die Kneipe zum Kulturdenkmal erklärt. Dagegen hat der Besitzer Widerspruch eingelegt. Das Verfahren kann sich über Jahre hinziehen. Derweil wird im Goldenen Löwen weiter stramm rechts gefeiert.

638 Hörer

13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

Sein und Streit

Das Philosophiemagazin

127 Hörer

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Religionen

549 Hörer

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15.05 Uhr

 

 

Interpretationen

Geistesflüge mit Konzertflügel Die fünfte Klaviersonate von Alexander Skrjabin Gast: Michael Stegemann Moderation: Olaf Wilhelmer

1184 Hörer

16.00 Uhr

 

 

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Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport

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Nachspiel

Das Sportmagazin

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Nachspiel

Die Kunst des Loslassens Bogenschießen und Selbsterfahrung Von Fritz Schütte Der Schütze schließt ein Auge und schaut mit dem anderen durch die Zielvorrichtung. Sein Bogen ist ein hoch technisiertes Gerät. Neben dem Sportbogenschießen gewinnt das traditionelle Bogenschießen immer mehr Anhänger. 'Treffen ohne zu zielen' ist das Motto. So wie man einen Schlüssel ohne zu zielen ins Schloss steckt. Intuitives Bogenschießen wird in Meditationskursen und Führungskräfteseminaren geübt. Die Königsdisziplin des Bogenschießens ist das japanische Kyudo. Die Bewegungsabläufe sind genau vorgeschrieben. Wer sie verinnerlicht, wird treffen. Die Kunst des Bogenschießens gilt als tiefreichende Auseinandersetzung des Schützen mit sich selbst.

856 Hörer

18.30 Uhr

 

 

Hörspiel

Was sie trugen/ The Things They Carried Von Tim O´Brien Aus dem amerikanischen Englisch: Regina Rawlinson Bearbeitung: Marion Czogalla, Gaby Hartel Regie: Harald Krewer Mit: Christian Redl, Tino Mewes, Nicolai Despot u.v.a. Ton: Thomas Monnerjahn Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014 Länge: 70'01 (Wdh. v. 16.03.2014) Jeder Soldat trug in seinem Kampfgepäck auch einen Talisman, eine Erinnerung an Zuhause, einen Glücksbringer, der überlebenswichtig war. Anschließend: Lesung Briefwechsel zwischen Willy Brandt und Günter Grass (Wdh. v. 01.06.2013) Lyrik: "Mehr und mehr ängstigen sich die Kinder" Von Günter Grass (Wdh. v. 28.05.2006) Sie waren jung, sie hatten das Leben vor sich, und es war Krieg in Vietnam. Sie hatten die Pflicht zum 'rechtmäßigen Töten' und sollten zugleich hohe ethische Werte verteidigen. Die Dinge, die sie wie einen Talisman bei sich trugen, ein zärtlicher Brief, eine Bibel, ein Damenstrumpf, die für sie mehr Gewicht hatten als ihr Kampfgepäck, konnten sie nicht retten. Wer aus den Einsätzen zurückkehrte, den bedrängten oftmals lebenslange Traumata. Mittendrin in diesem Chaos: Tim O'Brien, der Jahrzehnte später versucht, das Erlebte zu verarbeiten. In seinen Erzählungen geht es nicht mehr nur um Vietnam - sondern um die universale Zumutung des Krieges. Tim O'Brien, geboren 1946 in Austin, Minnesota, Schriftsteller, schreibt aus eigenem Erleben über den Vietnamkrieg. Lehrt 'Kreatives Schreiben' an der Texas-State-University. Was sie trugen

4326 Hörer

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Konzert

Konzerthaus Berlin Aufzeichnung vom 19.04.2015 Max Bruch Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 26 Anton Bruckner Sinfonie Nr. 6 A-Dur Kristóf Baráti, Violine Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Leitung: Marek Janowski

9643 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Musikfeuilleton

Hinter der siebten Tür Béla Bartóks "Herzog Blaubarts Burg" im Inszenierungsvergleich Von Bernhard Doppler

1140 Hörer

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Studio 9 kompakt

Themen des Tages mit Sport

488 Hörer

23.00 Uhr

 

 

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Fazit

Kultur vom Tage

3194 Hörer

23.30 Uhr

 

 

Kulturnachrichten

2561 Hörer

00.00 Uhr

 

 

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Freispiel

Wirtschaftskomödie Die Kontrakte des Kaufmanns 2 Hörspiel von Elfriede Jelinek Regie: Leonhard Koppelmann Mit: Hans Kremer, Wolfgang Pregler, Wiebke Puls, Götz Schulte, Johannes Silberschneider Ton: Josuel Theegarten Produktion: BR/Deutschlandradio Kultur 2015 Länge: 53'21 (Ursendung) (Teil 3 am 27.04.2015; weitere Teile: 04.05., 11.05., 18.05.2015) Das Hörspiel entlarvt die Mechanismen der Gier, der Gewinnorientierung und der Verblendung, in die sich Kleinanleger genauso verstricken wie Banker. Ausgangspunkt von 'Die Kontrakte des Kaufmanns' bilden die Skandale um die österreichische Meinl Bank und die österreichische Gewerkschaftsbank BAWAG. 2007 verloren Kleinanleger durch fragwürdige Finanzgeschäfte dieser Banken einen großen Teil ihres Vermögens. So konkret diese Vorgänge in Jelineks Stück hineinspielen, so chiffriert und überformt werden sie zugleich im literarischen und sprachlichen Verfahren der Autorin. 'Wirtschaftskomödie' entlarvt die Mechanismen der Gier, der Gewinnorientierung und der Verblendung, in die sich Kleinanleger genauso verstricken wie Banker. Es verdeutlicht den virtuellen Charakter des Marktes, in dem Wertschöpfung und der Ursprung von Reichtum oder Produktivität von Arbeit relativ werden und das Sprechen darüber hohl. Elfriede Jelinek, die in den 1990er-Jahren heftiger Kritik und persönlichen Angriffen ausgesetzt war, zog sich aus der Öffentlichkeit zurück und erließ 1995 ein Aufführungsverbot ihrer Stücke für Österreich, das sie 1998 wieder aufhob. Die Kontrakte des Kaufmanns 2

971 Hörer

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Tonart

Klassik Moderation: Philipp Quiring

2007 Hörer

02.00 Uhr

 

 

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