Jetzt läuft auf MDR KULTUR:

Nachrichten, Wetter

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


05.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (IV)

Georg Philipp Telemann: Konzert D-Dur, TWV 52:D2 (Ulrich Hübner, Jörg Schulteß, Horn; La Stagione Frankfurt) Gioacchino Rossini: Variationen F-Dur (Budapest Festival Orchestra: Iván Fischer) Antonio Soler: Sonate a-Moll, R 118 (Marie-Luise Hinrichs, Klavier) Evaristo Felice dall'Abaco: Concerto e-Moll, op. 5, Nr. 3 (Concerto Köln) Édouard Lalo: Fantaisie norvegiènne (Vladyslava Luchenko, Violinel; Orchestre Philharmonique Royal de Liège: Jean-Jacques Kantorow) Valentin Rathgeber: Konzert Nr. 14 D-Dur (Christian Leitherer, Klarinette; Henry Moderlak, Trompete; ensemble arcimboldo: Thilo Hirsch)


06.00 Uhr

 

 

MDR KULTUR am Morgen


06.08 Uhr

 

 

Wort zum Tage

MDR KULTUR übernimmt das Wort zum Tage abwechselnd aus den drei Ländern des Sendegebietes. Heute spricht Renate Höppner, Magdeburg (Sachsen-Anhalt). Sie hören eine Verkündigungs-Sendung der evangelischen Landeskirchen.


06.15 Uhr

 

 

Thema


06.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


06.40 Uhr

 

 

Kalenderblatt


06.50 Uhr

 

 

Presseschau


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten


07.10 Uhr

 

 

Thema


07.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


07.40 Uhr

 

 

MDR KULTUR empfiehlt: Das Album der Woche


07.50 Uhr

 

 

Feuilleton


08.00 Uhr

 

 

Nachrichten


08.10 Uhr

 

 

Thema


08.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


08.40 Uhr

 

 

Thema


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten

Lesezeit


09.05 Uhr

 

 

Die Abenteuer des Huckleberry Finn (Folge 1 von 14)

Von Mark Twain Zum 70. Geburtstag von Thomas Thieme am 29. Oktober (Erstsendung) Huckleberry Finn kann die hohe Belohnung, die er und Tom Sawyer bekommen hatten, wenig beeindrucken. Ihm liegen die Wälder, der Fluss und sein leeres Zuckerfass mehr als das stickige Haus der Witwe Douglas, von der er zu einem gutgekämmten, "zipfelisierten" Bürger von St. Petersburg umerzogen werden soll. Mit dem 14 jährigen Huck porträtiert Mark Twain einen Jungen aus der eigenen Kindheit - den Sohn des Stadtsäufers. "In Huckleberry Finn habe ich Tom Blankenship genauso gezeichnet wie er war, er war unwissend, ungewaschen und unzureichend genährt, er hatte aber ein so gutes Herz wie nur irgendwer. Seine Freiheit war schrankenlos. Er war der einzig wirklich unabhängige Mensch in der Gesellschaft, ob Knabe oder Mann." Auf einem Floss den Mississippi stromabwärts versucht Huck dem Zivilisationszwang und dem Zugriff seines gewalttätigen Vaters zu entfliehen. Mit dem Negersklaven Jim lernt Huckleberry einen verlässlichen Gefährten kennen und gewinnt Einblick in dessen filigrane Gedankenwelt. Ihre Flucht auf dem Floß spiegelt die großen Fragezeichen der Menschheit: Freiheit, Unterwerfung, Redlichkeit und Heuchelei. Mit seinem 1884 veröffentlichten Roman und Hucks speziellen Erzählton hat der von G. B. Shaw, E. Hemingway oder H. Miller hoch geschätzte Mark Twain eine entscheidende Tür für die moderne Literatur der ganzen Welt geöffnet. Auch für den Schauspieler Thomas Thieme war dieses Buch ein Erweckungserlebnis, und so folgte MDR KULTUR sehr gern dem Wunsch, anläßlich seines 70. Geburtstages die entscheidenden Kapitel des Romans für die Lesezeit zu produzieren. Mark Twain, am 30. November 1835 als Samuel Langhorne Clemens geboren, erlebt seine Kindheit am Mississippi in Hannibal (Missouri). Den Künstlernamen "Mark Twain" bezieht der Autor von dem Ausruf der Dampfboot-Lotsen, wenn der Fluss zwei Faden (ca. 3,60 m) Tiefe hatte und das Schiff in sicherem Wasser war. Weitere Werke Twains sind u.a. "Der Springfroschfrosch von Calaveras" (1865), "Tom Sawyers Abenteuer" (1876), "Bummel durch Europa" (1879), "Prinz und Bettelknabe" (1881) oder "Ein Yankee an Sir Artus Hof" (1889). Er starb 74 jährig am 21. April 1910 in Redding (Connecticut). Thomas Thieme, am 29. Oktober 1948 in Weimar geboren, Studium an der Schauspielschule in Ost-Berlin, zahlreiche Theaterengagements u.a. in Magdeburg und Halle. 1984 Ausreise in den Westen. Mitte der 1980er-Jahre beginnt seine Karriere, erst bei Adolf Dresen in Frankfurt am Main, später spielt er an allen großen deutschsprachigen Bühnen, von Berlin über Wien bis Hamburg und in zahlreichen Kinofilmen und Fernsehproduktionen, so unter anderem in "Das Leben der Anderen". In großen Biographie- Verfilmungen spielte Thieme Figuren wie Helmut Kohl, Gustav Krupp, Uli Hoeneß und jüngst Carl Borgward. Unter der Regie von Matthi Geschonneck agiert Thomas Thieme in der Verfilmung von Juli Zehs Roman "Unterleuten". Für MDR KULTUR stand er in Hörspielproduktionen wie "Bachs Reiche" von Torsten Enders (2009), "Das Deutschlandgerät" von Ingo Schulze (2014) oder Volker Brauns "Die Putzfrauen" (2016) vor dem Mikrophon und für Lesungen wie "Gertrud Schleef - Einar Schleef, Briefwechsel 1977 - 1990" (2011, zusammen mit Jutta Hoffmann), "Völkerschlachtdenkmal" von Erich Loest (2013), "Die Bewaffnung der Nachtigall - Tagebücher von Klaus Renft 1968-1997" (2015), "Der zweite Weltkrieg" von Winston Spencer Churchill (2015) oder "Das Provisorium" von Wolfgang Hilbig (2017). Regie: Matthias Thalheim Komponist: Arthur Thieme Produktion: MDR 2018 Sprecher: Thomas Thieme


09.45 Uhr

 

 

Kulturtipp


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.15 Uhr

 

 

Musik Forum


10.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


10.40 Uhr

 

 

Kalenderblatt


10.50 Uhr

 

 

Das Gedicht


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.15 Uhr

 

 

Hörbuch


11.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


11.45 Uhr

 

 

Feuilleton


12.00 Uhr

 

 

MDR KULTUR am Mittag


12.10 Uhr

 

 

Thema


12.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


12.40 Uhr

 

 

Thema


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten


13.10 Uhr

 

 

Lebensart


13.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


13.40 Uhr

 

 

Lebensart


14.00 Uhr

 

 

MDR KULTUR am Nachmittag


14.15 Uhr

 

 

MDR KULTUR empfiehlt: Das Album der Woche


14.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


14.45 Uhr

 

 

MDR KULTUR Vorschau


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten

MDR KULTUR - Die Klassikerlesung


15.10 Uhr

 

 

Büchner Briefe (Folge 16 von 22)

Briefwechsel Von Georg Büchner Von Georg Büchner Georg Büchner wurde als Ältester von sechs Geschwistern am 17. Oktober 1813 in Goddelau, bei Darmstadt, geboren. Die meisten Originalbriefe von Georg Büchner sind 1851 bei einem Brand vernichtet worden. Leider ist nur ein Bruchteil des Materials überliefert. Georg Büchner spielt in seinen Briefen auf die politische Situation seiner Zeit an. Die demokratische Bewegung in Deutschland erhielt Rückenwind durch die Pariser Julirevolution und den polnischen Novemberaufstand von 1830. Nach dem Hambacher Fest der nationalen und demokratischen Burschenschaften aber schlug die Reaktion zu. Die Presse- und Versammlungsfreiheit wurde aufgehoben. 1833 stürmten radikale Studenten mit Waffen die Frankfurter Hauptwache. Der Sturm scheiterte. Einige Revolutionäre konnten nach Straßburg fliehen. Wie später Büchner, der wegen seiner Mitarbeit am "Hessischen Landboten" steckbrieflich gesucht wurde. An dieser Stelle bringen wir zum besseren Verständnis der Briefe auch den vollständigen Text des "Hessischen Landboten". Büchner entkam nach Straßburg und er musste dann weiter fliehen, nach Zürich, wo er am 19.02.1837 im Alter von 23 Jahren gestorben ist. Der junge Medizinstudent und Schriftsteller Georg Büchner bekannte sich in einem Brief vom 5. April 1833 aus Straßburg an seine Eltern zur revolutionären Gewalt. In diesem Brief distanzierte sich Büchner aber auch von den Frankfurter Revolutionären und deren "Wachensturm", weil sie den Zeitpunkt des Losschlagens falsch eingeschätzt hätten. Nach Büchners Meinung war das deutsche Volk damals noch nicht bereit zum Kampf. Die Briefe zeugen nicht allein von dem klugen Revolutionär Büchner sondern auch von seiner stilistischen Brillanz. Es gilt sie in ihrer Gänze zu entdecken.


15.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


15.45 Uhr

 

 

Musik Forum


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.10 Uhr

 

 

Thema


16.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


16.40 Uhr

 

 

MDR Kultur International


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten


17.10 Uhr

 

 

Thema


17.30 Uhr

 

 

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17.40 Uhr

 

 

Thema


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten


18.05 Uhr

 

 

MDR KULTUR Spezial Musik


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten

Lesezeit


19.05 Uhr

 

 

Die Abenteuer des Huckleberry Finn (Folge 1 von 14)

(Wh. von 09:05 Uhr)


19.35 Uhr

 

 

MDR KULTUR - Jazz Lounge

Nancy Wilson, Vocals


20.00 Uhr

 

 

Nachrichten



20.05 Uhr

 

 

MDR KULTUR im Konzert

Graham Nash, Steve Earl und andere Americana Helden - präsentiert von Jan Kubon MDR KULTUR - Hörspiel


22.00 Uhr

 

 

Die Umsiedler (Langfassung)

nach dem gleichnamigen Kurzroman Von Arno Schmidt (Übernahme) Eine verregnete Dezembernacht des Jahres 1950: Ein Mann verlädt sein spärliches Hab und Gut auf einen Güterzug. Wie viele andere erhofft er sich mit der Übersiedlung aus dem Niedersächsischen nach Rheinhessen einen neuen Anfang. Auf der beschwerlichen Bahnfahrt nach Süden kommen sich der bücherversessene Erzähler und eine resolute junge Witwe näher. In seinem 1953 erschienenen Kurzroman "Die Umsiedler" schildert Arno Schmidt das Drama der erzwungenen Auswanderung - zwischen 1944 und 1950 waren mehr als 12 Millionen Deutsche auf der Flucht gen Westen - mit großer Eindringlichkeit. Autorin Anna Pein und Regisseur Oliver Sturm übersetzen Schmidts literarisches Fotoalbum in akustische Bilder. Regie: Oliver Sturm Bearbeitung: Anna Pein Komponist: Sabine Worthmann Produktion: NDR/WDR 2017 Sprecher: Tilo Werner Katharina Marie Schubert Udo Schenk Jürgen Uter Jochen Nix Sascha Nathan Cornelia Niemann Susanne Schäfer Felix Potyra Mirco Kreibich Julian Greis Benjamin Utzerath Christoph Luser Yorck Dippe Herbert Tennigkeit Peter Kaempfe Anne Abendroth Klaus Manchen Johann Dolny Friedrich-Wilhelm Preuß Ursula Irrgang Dorothea Vogel Helene Rudzienski Reinhardt Linder Anna Linder Friedrich Büter Ernst Friedrich Maage Vokalisten: Almut Kühne (72 Min.)


23.30 Uhr

 

 

MDR KULTUR - Nachtmusik


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

George Enescu: Rumänische Rhapsodie A-Dur, op. 11, Nr. 1 (Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin: Heinz Rögner) Johann Christoph Pepusch: Triosonate (Spirit of Musicke) Gustav Mahler: Symphonie Nr. 2 c-Moll - "Auferstehungs-Sinfonie" (Anastasia Kalagina, Sopran; Sasha Cooke, Mezzosopran; Rundfunkchor Berlin; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Tugan Sokhiev)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Johann Sebastian Bach: Konzert E-Dur BWV 1053 (Academy of St. Martin in the Fields, Klavier und Leitung: Murray Perahia) Igor Strawinsky: "Le baiser de la fée", Allegorisches Ballett (Cleveland Orchestra: Oliver Knussen) Johannes Brahms: "Geheimnis", op. 71, Nr. 3 (Bernarda Fink, Mezzosopran; Roger Vignoles, Klavier) Edward Elgar: Violinkonzert h-Moll, op. 61 (Hilary Hahn, Violine; London Symphony Orchestra: Colin Davis)


04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Pietro Locatelli: Concerto grosso e-Moll, op. 1, Nr. 4 (Freiburger Barockorchester: Gottfried von der Goltz) Ludwig van Beethoven: Sonate G-Dur, op. 79 (Abdel Rahman El Bacha, Klavier) Pancho Haralanov Vladigerov: Sieben bulgarische sinfonische Tänze, op. 23 (Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: Horia Andreescu)