Jetzt läuft auf SRF 2 Kultur:

Echo der Zeit

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten


07.05 Uhr

 

 

Ein Wort aus der Bibel

Matthäus 19, 16-30 Einheitsübersetzung kath. Bibelanstalt Stuttgart


08.00 Uhr

 

 

Nachrichten


08.08 Uhr

 

 

Blickpunkt Religion

DasMagazinam Sonntag Morgen mitaktuellen Themen ausReligion, Ethik, Theologie, Kirche. Berichte, Nachrichtenund Reaktionen zum Geschehen der Wochemittheologischen und ethischen Fragen mitAntworten aus derSchweiz und dem Ausland.


08.30 Uhr

 

 

Perspektiven

Und wo bleibt Gott? Wenn Spiritualität boomt. Die Vielstimmigkeit der Sinn- und Kaufangebote machten es schwer, die Stimme Gottes da noch heraus zu hören, meint der Jesuit Christian Rutishauser. Der freundliche katholische Intellektuelle holt zwar nicht zum Rundumschlag aus auf die postmoderne Indifferenz. Der Begriff «Spiritualität» aber werde hier inflationär genutzt, gerne auch von Yoga-Lehrern im Fitness zur Entspannung. Das Vielreden von Spiritualität will der promovierte Theologe Rutishauser exakt auseinander dröseln. Ihm fällt auf, dass eine Spiritualität ohne Gott in Mode ist. Aber wohin richtet sich jene Spiritualität eigentlich? Diese Fragen hat der Schweizer Jesuitenprovinzial Christian Rutishauser bereits in seiner Pfingstpredigt auf Radio SRF aufgeworfen. Im Perspektiven-Gespräch erklärt er nun, warum Frömmigkeit so «out» und Spiritualität so «in» ist.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.08 Uhr

 

 

Sakral/Vokal

Psalm 113 oder 114/115? Verwirrende Zählung, erlesene Musik Antonio Vivaldi: In exitu Israel de Egypto. Psalm RV 604 Taverner Choir Taverner Players Leitung: Andrew Parrott Josquin Desprez: In exitu Israel de Egypto. Motette Ensemble Weser-Renaissance Leitung: Manfred Cordes Felix Mendelssohn: Der 114. Psalm (Da Israel aus Ägypten zog) op. 51 Felix Mendelssohn: Der 115. Psalm (Nicht unserm Namen, Herr) op. 31 Ruth Ziesak, Sopran Christoph Prégardien, Tenor Gotthold Schwarz, Bass Kammerchor Stuttgart Deutsche Kammerphilharmonie Leitung: Frieder Bernius


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.03 Uhr

 

 

Radiogottesdienst

In Zusammenarbeit mit ausgewähltenKirchgemeinden werden jährlich zehn Gottesdienste direkt übertragen.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.03 Uhr

 

 

52 beste Bücher

«Die Jugend ist ein fremdes Land» von Alain Claude Sulzer Alain Claude Sulzers neues Buch «Die Jugend ist ein fremdes Land» ist ein humorvolles, stellenweise auch tieftrauriges Erinnerungsmosaik. Es erzählt von einer Schweizer Jugend in den 60er Jahren, von prägenden Menschen, Dingen, Institutionen und von fehlenden Teilchen im Puzzle der Erinnerung. «Dies ist weder ein Roman noch eine Autobiografie», schreibt Alain Claude Sulzer in seinem jüngsten Buch. Tatsächlich liefert er, wie Harald Schmidt richtig sagt, «hinreissende Erinnerungen Buckelitrurnen, schaumbedeckte Tänzer und die Wirkung von Haferflocken auf den Sexualtrieb». Das Erinnerungsmosaik, das sich an keine Chronologie hält, bietet Geschichten, Feuilletons und Reflexionen. Sulzer, 1953 in Riehen bei Basel geboren, erzählt anschaulich, prägnant und humorvoll, manchmal traurig von einer Schweizer Jugend in den 60er und 70er Jahren, von seinen Eltern, die sich in der Nervenheilanstalt Münchenbuchsee kennengelernt haben, der Vater Patient, die Mutter Krankenschwester aus der Westschweiz. Zuhause spricht man oft Französisch, wenn man überhaupt spricht: Öfter droht die Ehe zu scheitern. Die drei Brüder wachsen ohne Fernseher, aber mit Radio Beromünster bzw. Radio Sottens, SJW-Heftli und Silva-Büchern auf. Der Stolz des Vaters ist ein modernes Haus mit undichtem Flachdach und schwarzen Teppichen, das in einer Architekturzeitschrift erwähnt wird. «Die Jugend ist ein fremdes Land» ist weniger ein «journal intime» oder Porträt des Künstlers als junger Mann als ein Buch über prägende Menschen, Dinge, Bücher, Einrichtungen, auch über prägende Lücken und über Unsagbares. Buchhinweis: Alain Claude Sulzer. Die Jugend ist ein fremdes Land. Galiani, 2017.


12.00 Uhr

 

 

Concertino

Felix Mendelssohns Klavierkonzert Nr. 2 Felix Mendelssohn Klavierkonzert Nr. 2 d-Moll op. 40 Matthias Kirschnereit, Klavier Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz Ltg: Frank Beermann


12.30 Uhr

 

 

Rendez-vous

Die Informationssendung «Rendez-vous» berichtet über das aktuelle Geschehen in Politik und Wirtschaft und liefert zu ausgewählten Ereignissen Hintergründe und fundierte Analysen. Tagesgespräch Das Tagesgespräch befragt Akteure oder Betroffene zu tagesaktuellen Themen, wichtigen Entwicklungen oder zu exemplarischen Vorgängen - vorwiegend in den Bereichen Politik und Wirtschaft.


13.00 Uhr

 

 

Musik für einen Gast

Von der Klosterschülerin zur Unternehmerin: Barbara Artmann Die aus Bayern stammende Barbara Artmann wurde an einer Klosterschule ausgebildet und hat einen Abschluss als Diplompsychologin. Sie war unter anderem in Finanzunternehmen, im Verlagswesen, im Food- und Konsumgüterbereich tätig, bevor sie 2004 die Schweizer Traditions-Schuhmarke Künzli kaufte. Dabei ahnte sie nicht, dass sie in den folgenden zehn Jahren ruinöse Prozesse um Markenrechte würde ausfechten müssen. Trotz heftigem Gegenwind und finanziellen Engpässen hat sie die Leidenschaft für ihre Schuh-Manufaktur nie verloren. Barbara Artmann wurde 2009 mit einem Swiss Award in der Sparte Wirtschaft ausgezeichnet. Erstausstrahlung: 26. Februar 2017


14.00 Uhr

 

 

Concerto

Tastenkunst aus Spanien. Regina Chernychko spielt Soler Antonio Soler Sonate Nr. 68 E-Dur Regina Chernychko, Klavier Charles Avison Concerto Nr. 12 D-Dur (nach Sonaten von Domenico Scarlatti) The Brandenburg Consort Ltg: Roy Goodman Luigi Boccherini Cellokonzert D-Dur G 478 Yo-Yo Ma, Cello Amsterdam Baroque Orchestra Ltg: Ton Koopman


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


15.06 Uhr

 

 

Passage

Donnerschacht und Frösche in Schnapsgläsern Sturm und Wind, Donner und tosende See - alles selbstgemacht! Die Kunst des Geräuschemachens wird nur durch Überlieferung gelehrt und weitergegeben, bis heute. Einblicke in die Geheimnisse eines alten Handwerks. Ein Löwengebrüll durch ein Papprohr, ein Spiegelei mit Hilfe von Cellophanpapier und Meeresrauschen erzeugt mit zwei Bürsten auf einem Kissen. Die Geschichte des Geräuschemachers reicht zurück bis in das Theater der Antike. Auch wenn die Meisten beim Begriff «foley artist» an die Anfänge des Tonfilms denken ist der Geräuschemacher extrem wichtig für die heutige Filmindustrie.


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.03 Uhr

 

 

Klassik light

Klassik light Claude Debussy Children's corner. Klaviersuite 3 Sätze: 1. Doctor Gradus ad Parnassum 3. Serenade for the doll 6. Golliwog's cake walk Bearbeitung für Orchester Orchestre Symphonique de Montréal Ltg: Charles Dutoit Edvard Grieg Klavierkonzert a-Moll op. 16 3. Allegro moderato molto e marcato Leif Ove Andsnes, Klavier Berliner Philharmoniker Ltg: Mariss Jansons Robert Schumann 3 Romanzen op. 94 2. Einfach, innig Bearbeitung für Klarinette und Harfe Dionyses Grammenos, Klarinette Anneleen Lenaerts, Harfe Antonio Caldara Rotte l'aspre catene. Kantate Sinfonia Academia Montis Regalis Ltg: Alessandro de Marchi Georg Friedrich Händel Giulio Cesare in Egitto. Oper Va tacito e nascosto. (Cesare), I Andreas Scholl, Countertenor Christian-Friedrich Dallmann, Naturhorn Akademie für Alte Musik Berlin Joseph Haydn Cellokonzert Nr. 1 C-Dur 2 Sätze: 2. Adagio 3. Finale (Allegro molto) Jean-Guihen Queyras, Cello Freiburger Barockorchester Ltg: Petra Müllejans Ignaz Pleyel Bläserpartita Es-Dur Amphion Bläseroktett


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten


17.08 Uhr

 

 

Hörspiel

«Im Dunstkreis der Zerstäuber» von Jan Theiler und Frank Schültge und zwei Kurzhörspiele von Tom Heithoff und Mara Ittel Edna, eine olfaktorische Aktivistin um die 30, ist dem legendären Geruchs-Graffiti-Künstler «Receptor» auf der Spur, dessen subversive Spreading-Aktionen sie bewundert. Sie hofft, mit seiner Hilfe die Riechzellen der Menschen resensibilisieren zu können. Herumschnüffelnd lernt Edna drei Jugendliche aus dem sogenannten «Dunstkreis» kennen: mit Wolke, Pinnochia und Snuff taucht sie in die Spreader-Party-Szene ein und will nun konspirativ den Kampf antreten gegen Lacroix, den multinational agierenden Duftstoff-Konzern. Durch einen Unfall kommt es zum explosiven Smell-Crossing und nach weiteren Pheromon-Kreuzungsexperimenten in Ednas Labor entsteht schliesslich die gesuchte, hochpotente Mischung mit psychoaktiver Wirkung namens «Pink Anarchy». Mit: Swantje Henke, Luca Hennig, Oskar Koch, Zeynep Topal, Thomas Fedrowitz, Bernadette La Hengst, Marcus Hering, Roxana Jahns, Julian Kempmann, Stefan Kaminski, René Marik, Annika Meier, Lena Rofall, Zoe Fridmann und Julian Stubbe Regie: Jan Theiler und Frank Schültge - Produktion: Autorenproduktion 2017 - Dauer: 33' Frank Schültge, geboren 1968 in Bremen, lebt in Berlin, ist Hörspielmacher und unter dem Namen F.S. Blumm auch als Musiker tätig. Er veröffentlichte bisher zahlreiche Werke und arbeitete zusammen u.a. mit Nils Frahm, David Grubbs und Lee Scratch Perry. Jan Theiler, geboren 1967 in Lübeck, lebt in Berlin, ist ein dadaistischer Aktivist und unter dem Namen «Pastor Leumund» auch als Performer unterwegs. Er besetzte und reanimierte das «Cabaret Voltaire» in Zürich und arbeitete zusammen u.a. mit Bernadette La Hengst, Mark Divo und raumlabor berlin. Im Anschluss: Der «Pinball» ist der jährlich stattfindende Wettbewerb der ARD, bei dem Kurzhörspiele der freien Szene ausgezeichnet werden. Hörspiel-Redakteurin Susanne Janson hat ihre zwei Lieblingsstücke aus der Reihe der fünf Finalisten 2016 ausgewählt: «Die Lücke» von Tom Heithoff und «Ein Würstchen» von Mara Ittel Dauer je ca. 6'


18.00 Uhr

 

 

Abstimmungssendung

Aktuelle Resultate und Analysen der kantonalen und eidgenössischen Urnengänge.


20.00 Uhr

 

 

52 beste Bücher

«Die Jugend ist ein fremdes Land» von Alain Claude Sulzer Alain Claude Sulzers neues Buch «Die Jugend ist ein fremdes Land» ist ein humorvolles, stellenweise auch tieftrauriges Erinnerungsmosaik. Es erzählt von einer Schweizer Jugend in den 60er Jahren, von prägenden Menschen, Dingen, Institutionen und von fehlenden Teilchen im Puzzle der Erinnerung. «Dies ist weder ein Roman noch eine Autobiografie», schreibt Alain Claude Sulzer in seinem jüngsten Buch. Tatsächlich liefert er, wie Harald Schmidt richtig sagt, «hinreissende Erinnerungen Buckelitrurnen, schaumbedeckte Tänzer und die Wirkung von Haferflocken auf den Sexualtrieb». Das Erinnerungsmosaik, das sich an keine Chronologie hält, bietet Geschichten, Feuilletons und Reflexionen. Sulzer, 1953 in Riehen bei Basel geboren, erzählt anschaulich, prägnant und humorvoll, manchmal traurig von einer Schweizer Jugend in den 60er und 70er Jahren, von seinen Eltern, die sich in der Nervenheilanstalt Münchenbuchsee kennengelernt haben, der Vater Patient, die Mutter Krankenschwester aus der Westschweiz. Zuhause spricht man oft Französisch, wenn man überhaupt spricht: Öfter droht die Ehe zu scheitern. Die drei Brüder wachsen ohne Fernseher, aber mit Radio Beromünster bzw. Radio Sottens, SJW-Heftli und Silva-Büchern auf. Der Stolz des Vaters ist ein modernes Haus mit undichtem Flachdach und schwarzen Teppichen, das in einer Architekturzeitschrift erwähnt wird. «Die Jugend ist ein fremdes Land» ist weniger ein «journal intime» oder Porträt des Künstlers als junger Mann als ein Buch über prägende Menschen, Dinge, Bücher, Einrichtungen, auch über prägende Lücken und über Unsagbares. Buchhinweis: Alain Claude Sulzer. Die Jugend ist ein fremdes Land. Galiani, 2017.



21.00 Uhr

 

 

Musikmagazin

Mit Benjamin Herzog


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten


22.15 Uhr

 

 

Musikabend

600 Jahre Niklaus von Flüe Bruder Klaus ist der grosse Mahner und Friedensstifter der Schweiz. Arthur Honegger hat ihm 1939 ein musikalisches Denkmal errichtet. Wir feiern dieses Jahr 600 Jahre Nikolaus von Flüe, der Bruder Klaus aus Sachseln. 1417 geboren, galt er schon zu Lebzeiten als Heiliger bei der Landbevölkerung und wurde in der Folge zur grossen mythischen Figur der Schweiz. 1939 komponierte Arthur Honegger seine dramatische Legende über Nikolaus von Flüe, gedacht als Festspiel für die Landesausstellung von 1939. Der Ausbruch des 2. Weltkrieges verhinderte jedoch vorerst eine Aufführung. Ein Auftragswerk also, geschrieben in einer dramatischen Zeit. Wäre jemand anders als Honegger der Autor dieses Werkes gewesen, wäre das Ergebnis womöglich etwas platt herausgekommen. Honegger jedoch dachte nicht nur an die Massen, die er begeistern wollte, sondern auch an die musikalischen Kenner. Und diese Mischung macht das Stück bis heute reizvoll. Und inhaltlich ist es so aktuell wie zuvor. Arthur Honegger: Nicolas de Flue. Dramatische Legende für Sprecher, Kinderchöre, Chor und Blasorchester nach einem Text von Denis de Rougemont (Bearbeitung von André Besançon) Instrumentalisten der Hochschule Luzern Musik (Immanuel Richter, Einstudierung) Luzerner Kantorei (Eberhard Rex, Einstudierung) Akademiechor Luzern Pascal Mayer, Dirigent Eörs Kisfaludy, Sprecher Konzert vom 4. April 2017, Kirchensaal MaiHof, Luzern (Lucerne Festival zu Ostern)


00.00 Uhr

 

 

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00.06 Uhr

 

 

Notturno

Werke Die gespielten Titel werden erst nach der Ausstrahlung angezeigt.