Ö1

Radiokolleg - Verzeihen und Versöhnen

Wie mit Verletzungen weiter leben? (2). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Ob im familiären Zwist oder in der Auseinandersetzung mit Vorgesetzten: abwertende Worte kränken. Werden Menschen benachteiligt, ausgeschlossen, missachtet, ignoriert, führt das zu Verletzungen. Ihr Selbstwert wird in Frage gestellt. Die Antwort darauf können Wut und Hass sein, depressiver Rückzug oder Selbstzerstörung. Massive Übergriffe stürzen Menschen in tiefe Verzweiflung. Doch wie lassen sich diese Wunden bearbeiten? Das, was geschehen ist, lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Dieses zu akzeptieren ist ein erster Schritt aus der Lebenskrise. In kriegerischen Auseinandersetzungen erleben Menschen Grausamkeiten, sie werden Zeugen von Mord und Zerstörung. Das erschüttert ein Grundvertrauen in die menschliche Gemeinschaft. Die Antwort darauf ist oft neuerlich Gewalt. Um einen Bürgerkrieg zu verhindern, ging 1995 in Südafrika Nelson Mandela einen anderen Weg. Er gründete den Ausschuss für Wahrheit und Versöhnung. Jeder, der ein Kriegsverbrechen begangen hatte, sollte von diesem Ausschuss begnadigt werden, wenn er sein Vergehen mit lückenloser Offenheit bekannte, und zwar im Angesicht der Hinterbliebenen und Opfer. Die Opfer sollen nicht vergessen, doch sie können vergeben, war Nelson Mandelas Überzeugung. Widerfährt ihnen damit Gerechtigkeit? In den Haag wurde vom UNO-Tribunal für Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien das vorläufig letzte Urteil gesprochen. Kriegsverbrecher wurden angeklagt und für schuldig gesprochen. Doch für die Menschen ist der Krieg noch allgegenwärtig. Das Zentrum für gewaltfreie Aktion versucht einen Versöhnungsprozess voranzutreiben. Die Voraussetzung dafür ist Verzeihen. "Täter und Opfer müssen einander als menschliche Wesen erkennen," erklärt die Südafrikanische Psychologin Pumla Gobondo-Madikizela. Sie hat im Ausschuss für Wahrheit und Versöhnung mitgearbeitet. Begleitet wird dieser Prozess von großer Trauer über das, was geschehen und nicht zu ändern ist. Ein Gefühl, das uns mit der Wirklichkeit versöhnen kann.
Dienstag 09:05 Uhr

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Bayern 2

radioWissen

Sophie von La RocheDie Neuberin Barocke Theaterlegende Sophie von La Roche Bestsellerautorin des Rokoko Das Kalenderblatt 20.2.1816 "Der Barbier von Sevilla" wird uraufgeführt Von Markus Vanhoefer Die Neuberin - Barocke Theaterlegende Autorin: Renate Währisch / Regie: Frank Halbach "Eine Frau, voll männlichen Geistes", diese Inschrift auf ihrem Grabstein stammt vom berühmten Schriftsteller Gotthold Ephraim Lessing und war als Kompliment gemeint. Weiblicher Geist galt vor 300 Jahren nichts. Umso ungewöhnlicher, dass die Komödiantin Friederike Caroline Neuber sich als Theaterreformerin in ganz Deutschland Geltung verschaffte. Bis dahin dominierten Obszönitäten und die üppige Verwendung von Ochsenblut die Bühne. Man(n) amüsierte sich schenkelklopfend über die derben Blödheiten der unvermeidlichen Figur des "Hanswursten". Die Neuberin - so nannten ihre Zeitgenossen sie - verwandelte das Theater in einen Ort der Kultur, sie brachte ihre Bildung und eigene Dichtkunst ein, übersetzte französische und italienische Stücke und reklamierte Niveau. Erst seit ihrer Zeit als Prinzipalin vor 300 Jahren gehen anständige Bürgerinnen hierzulande überhaupt ins Theater. Mit ihrem feinsinnigen Temperament, ihrer Entschlossenheit, ihrer moralischen Hinterfragung und nicht zuletzt ihrer schauspielerischen Talente führte sie die Theaterwelt des Barocks in die Neuzeit. Sophie von La Roche - Bestsellerautorin des Rokoko Autorin: Isabella Arcucci / Regie: Dorit Kreissl Sie inspirierte Goethe und Wieland verdankte ihr nach eigener Aussage, seine Existenz als Dichter: Sophie von La Roche. Doch sie war vielmehr als die Muse großer Männer, die einen geistreichen Salon führte. Die Tochter eines angesehenen Arztes aus Kaufbeuren wurde zur ersten Bestsellerautorin Deutschlands! Sie unternahm Reisen, stieg bis auf einen Gletscher des Mont Blanc und gab als erste Frau ein international erfolgreiches Frauenmagazin heraus, das sogar Katharina die Große las. Sophie von La Roche wollte mit ihren Schriften und Romanen Frauen das vermitteln, was sie dank ihres aufgeschlossenen Vaters als Kind selbst mit auf den Weg bekommen hatte: Bildung und Selbstwertgefühl. Und dennoch war auch sie ein weiblicher Freigeist, gefangen im Korsett des 18. Jahrhunderts ... Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Petra Herrmann
Dienstag 09:05 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - Der Bregenzerwald

Transformationen einer Talschaft (2). Gestaltung: Thomas Mießgang "In der guten alten Zeit hatte im Bregenzerwald wohl jedes Dorf und jedes Dörflein seine Linde, sein sogenanntes Kaufhaus oder sonst einen öffentlichen Platz, wo nicht nur die Jugend sich versammelt zu Spiel und Tanz, sondern wo auch die ernsteren Väter oft und gerne ihre Schätze von Lebensweisheit zum Nutzen und Frommen aller öffneten". So schrieb im 19. Jahrhundert Franz Michael Felder, Bauer, Sozialreformer und bis heute der berühmteste Schriftsteller, den der Bregenzerwald hervorgebracht hat. Doch das beschauliche, das er hier in knappen Worten schraffiert, war schon damals eher Wunsch als Wirklichkeit. Felder, der bereits im Alter von 29 Jahren an Tuberkulose starb, nutzte sein kurzes Leben neben der Produktion von Literatur vor allem dazu, gewerkschaftsähnliche Strukturen zu schaffen und die lokalen Käsebarone zu bekämpfen, die die Bauern ausplünderten. Die Käseproduktion, heute in der KäseStrasse, einem Zusammenschluss lokaler Molkereibetriebe organisiert, ist immer noch ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor im Bregenzerwald, der noch bis vor wenigen Jahrzehnten kleinlandwirtschaftlich geprägt war. Doch seit einiger Zeit finden hier, wie auch in anderen ländlichen Gegenden, grundlegende gesellschaftliche und ökonomische Transformationen statt. Das Bregenzerwälder Handwerk, das einen international ausstrahlenden guten Ruf geniesst, hat sich im Rahmen des Werkraumes Andelsbuch zusammengeschlossen und verfügt über ein spektakuläres Gebäude des Stararchitekten Peter Zumthor, das als Showroom, als Konferenz- und Begegnungsort dient, aber auch als Marketing-Plattform, die ein lokales Qualitätsprodukt international vermarkten soll. Und seit den 1970er Jahren gibt es auch das Phänomen der Bregenzerwälder Architektur: Erst wurden lokale Holzbautraditionen in kleinem Stil auf lokaler Ebene revolutioniert, erläutert der international tätige Architekt Bernardo Bader, dann passierten Maßstabssprünge: "Plötzlich wurde es möglich, Hochhäuser in Holzbauweise zu errichten". Der Bregenzerwald hat die Transformation von einem landwirtschaftlichen Gebiet in eine Region, in der Traktor, Technologie und Tourismus eine synergetische Verbindung eingehen, vollzogen. Bei noch überwiegend intakter Landschaft und unter weitgehendem Verzicht auf die Betonburgen eines eskalierenden Massentourismus bündelt eine neue Generation von Handwerkern, Architekten, Gastronomen, Kulturveranstaltern, Touristikern und innovativen Landwirten alles, was an Traditionsbestand und Innovationspotential da ist, zu einem integralen Narrativ. Einer großen Erzählung, in der Geschichte und Gegenwart, das Ländliche und das Urbane, der Laptop und die Lederhose zu einer Hybridgesellschaft zusammenwachsen, die vielleicht Modellcharakter für andere vermeintlich rückständige Regionen haben kann. "Meor ehrod das Ault, und grüssed das Nü." schrieb einst der Bregenzerwälder Mundartdichter Gebhard Wölfle: "Wir ehren das Alte und begrüssen das Neue".
Dienstag 09:30 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - Come on, Generals!

Joe McDonaldDer Soundtrack der Anti-Kriegs-Proteste 1968 (2). Gestaltung: Maria Reininger Dem Folksänger Country Joe Mc Donald konnte es nicht laut genug sein, wenn das Publikum seinen I-Feel-Like-I"m-Fixin"-to-Die Rag mit der Zeile "What are we fightin" for?" unterstützte. Come on Generals, eure Chance ist gekommen, war seine Ironisierung des Kriegs gegen die Vietkong. Der Vietnamkrieg war der erste, der per Radio in jedes westliche Wohnzimmer kam. Und es war der Krieg, der von Protesten und Protestsongs zu Ende gebracht wurde. Erst jüngst wurden mehr als 330 Songs über den Vietnamkrieg aus den Jahren zwischen 1961 und 2008 in einer neuen Edition zusammengetragen. 1968 ist das Jahr, in dem die Proteste in den USA zunehmend Gehör fanden - im doppelten Wortsinn. In Chicago wurden demonstrierende Vietnamkriegsgegner niedergeschlagen. Der bereits Monate zuvor von den Demokraten als US-Präsidentschaftskandidat erwogene Robert Kennedy, Gegner des Vietnamkriegs, wurde während der Vorwahlen ermordet. 1968 ist auch das Jahr, in dem die Antivietnamkriegsbewegung nach Europa kam. Das Radiokolleg geht den Songs des Jahres 1968 nach, in dem nach wie vor Tom Paxtons "What did you learn in school today" gesungen wurde, in dem Eric Burdon The Animals "You never reach the sky" formulierten und in dem The Doors mit ihrem "Unknown soldier" die Sinnlosigkeit des Vietnamkriegs besangen. Außerdem widmet sich das Radiokolleg den vielen Songs, die sowohl Woodstock im Jahr darauf als auch die Antikriegsdemos bis zum Rückzug aus dem Vietnam beschallten, und den musikalischen Verarbeitungen des Vietnamkriegs in den Jahrzehnten danach.
Dienstag 09:45 Uhr

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Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

django reinhardtDjango Reinhardt und Miles Davis Django Reinhardt König des Gypsy-Jazz Miles Davis Kind of Blue Das Kalenderblatt 20.2.1816 "Der Barbier von Sevilla" wird uraufgeführt Von Markus Vanhoefer Django Reinhardt - König des Gypsy-Jazz Autor: Markus Mähner / Regie:Petra Herrmann Es steht außer Frage: Die Musik des Gypsy-Jazz, auch Manouche genannt, ist untrennbar mit dem Namen Django Reinhardt verbunden. Noch heute benennen sich viele Musikgruppen oder Jazzbars nach ihm. Kein Wunder, denn der in Belgien geborene Gitarrist gilt als der Begründer dieser Stilrichtung und somit als Wegbereiter des europäischen Jazz. Trotz einer Brandverletzung, die ihm zwei Finger seiner linken Hand lähmte, zählt er bis heute zu den großen Virtuosen auf seinem Instrument. In den 1930er und 40er Jahren verwandelte er Paris, wo er in einem Wohnwagen lebte, in das Zentrum des Jazz. Und obwohl er als Jazzmusiker und Sinti einer bei den Deutschen Nationalsozialisten äußerst unbeliebten Spezies angehörte, blieb er bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges unbehelligt im besetzten Paris. Denn nicht nur die Franzosen liebten seine Musik ... Miles Davis - Kind of Blue Autor und Regie: Frank Halbach Miles Davis - wie Louis Armstrong ein schwarzer Jazzmusiker mit Trompete. Doch während Satchmo als Arbeiterwaisenkind aus dem alten kreolischen Viertel in New Orleans ins Klischeebild der Weißen passte, war Miles" Vater Zahnarzt, seine Familie besaß eine eigene Farm. Ganz unbescheiden sagte er einmal bei einem Empfang im Weißen Haus zur Gattin eines Politikers: "Ich habe die Musik fünf- oder sechsmal revolutioniert. Und warum sind Sie hier?" Eine Egozentrik, die er sich leisten konnte. Er machte den Bebop mit Charlie Parker auch an der Westküste bekannt, er war einer der "Erfinder" des Cool Jazz, etablierte den modalen Jazz, entwickelte ihn weiter zum freien Jazz und lockte schließlich mit Electric Jazz ein großes Publikum aus dem Bereich der Rockmusik an. Man nannte ihn Prince of Darkness, wegen seiner Wesenszüge und vor allem wegen seines introvertierten, vibratolosen Trompetenspiels, das der Inbegriff von Coolness wurde. Mit "Kind of Blue" spielte Miles Davis das meistverkaufte Album der Jazzgeschichte ein - es wurde über sechs millionenmal verkauft. Das Einzigartige an dieser Verkaufszahl bleibt, dass sie der künstlerischen Bedeutung der Platte entspricht." Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Petra Herrmann
Dienstag 15:05 Uhr

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Ö1

Tonspuren

thomas bernhard40 Grad Unterschied. Thomas Bernhard und Portugal. Feature von Julia Schlager "Was haben sie hier noch für unbeschwerte Landstriche", schwärmte Bernhard von Portugal, das zu seinen Lieblingsländern zählte und für ihn ein Fluchtpunkt vor den mitteleuropäischen Realitäten darstellte. Vor allem das milde Klima an der Atlantikküste hatte es dem Schriftsteller angetan. "Ich bin ja ein Meerfanatiker. Ich brauch" das Gefühl, dass das Meer in der Nähe ist, dann leb" ich schon auf". Ab 1974 reiste Thomas Bernhard regelmäßig nach Portugal. Häufig in Begleitung seines "Lebensmenschen", Hede Stavianicek, aber auch mit dem Bruder oder der langjährigen Freundin Gerda Maleta, seinem "Schiacherl". Noble Hotels und Kartenspiele hätten es ihm möglich gemacht, "quälende Gedanken wegzuwischen". Zumindest kurzfristig, denn Eklat und Drama waren nie weit. Ebenso wenig Österreich. Erzählte Thomas Bernhard von Portugal, erzählte er im Vergleich. "Dort in Portugal hat"s zwanzig Grad über Null und da zwanzig Grad unter Null - vierzig Grad Unterschied". Seine Liebe zu dem Land am äußersten Rand Europas währte bis zu seinem Tod. Es wäre aber nicht Thomas Bernhard, wenn er Portugal nicht auch kritisch gesehen hätte. "Das ist halt so, wenn Sie ein gutes Gebiss näher anschauen, dann sehen Sie auch, mit dem ist es nicht weit her". Sprecher: Joseph Lorenz, Nikolaus Kinsky, Sabine Muhar, Ursula Scheidle Redaktion: Alfred Koch
Dienstag 16:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Das Feature

dna-spurenVon der DNA zum Verdächtigen Ermittler hoffen auf die erweiterte DNA-Analyse Von Vera Pache Regie: Axel Scheibchen Produktion: Dlf 2018 Wenn die Polizei an einem Tatort DNA-Spuren findet, darf sie in Deutschland damit genau zwei Dinge tun: Sie darf das Geschlecht bestimmen und sie darf prüfen, ob die DNA schon im Zusammenhang mit anderen Straftaten aufgetaucht ist. Das ist alles. Technisch möglich ist inzwischen mehr. Denn natürlich bestimmt die DNA wesentlich unser Aussehen: Augenfarbe, Haarfarbe, Hauttyp. Sogar das Alter lässt sich ablesen. Und sie lässt Rückschlüsse auf unsere geografische Herkunft und unsere Verwandtschaftsverhältnisse zu. Wissenschaftler arbeiten an Methoden, diese Informationen immer genauer aus der DNA herauszulesen. Und Forensiker würden sie gern in der Verbrechensbekämpfung einsetzen dürfen. Kritiker sagen: Mit diesen Methoden wird die Diskriminierung von Minderheiten vorangetrieben und der Datenschutz Unschuldiger verletzt. Während in Deutschland noch über diese Techniken gestritten wird, werden sie in anderen Ländern bereits eingesetzt. In den Niederlanden wurde mithilfe der erweiterten DNA-Analyse nach 13 Jahren der Mord an einer 16-Jährigen aufgeklärt. Von der DNA zum Verdächtigen
Dienstag 19:15 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

PrivatschuleFack yu Bildungsghetto! Von Bildungswagenburgen und ihren Alternativen Von Peter Kessen Im Dezember 2017 hagelte es wieder Schlagzeilen zum Bildungsdesaster. Im weltweiten Vergleich sinkt Deutschland bei der Leseleistung der Grundschüler um 16 Plätze ab. Fast ein Fünftel kann nicht richtig lesen. Gestiegen ist laut der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung Iglu auch die soziale Spaltung bei den Bildungschancen. 2001 war die Chance auf eine Gymnasialempfehlung für Kinder aus oberen Schichten 2,6 Mal so hoch wie bei sozialschwächeren Elternhäusern. 2016 war diese Chance 3,4 Mal so hoch. In keinem OECD-Land hängt der Bildungserfolg so stark von der sozialen Herkunft ab wie in Deutschland, so lautete schon der schockierende Befund aus der Pisa-Studie des Jahres 2001. Ist das tatsächlich so? Verstärken Privatschule dieses Problem oder können sie vielleicht sogar Teil der Lösung sein? Auch in sogenannten Problemvierteln gibt es Privatschulen, zum Beispiel die Internationale Waldorfschule in Mannheim-Neckarstadt und die Quinoa Schule im Berliner Wedding.
Dienstag 19:30 Uhr

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NDR kultur

Feature

WüstenblumenWüstenblumen Oder: Die Beschneidung von Mädchen Feature von Heike Tauch SWR 2015 Nach Schätzungen der WHO leben heute auf der Welt rund 150 Millionen Frauen mit Genitalverstümmelung - in Deutschland sind es ca. 50.000. Durch das ehemalige Topmodel aus Somalia, Waris Dirie, UN-Sonderbotschafterin gegen die Beschneidung weiblicher Genitalien und ihr Buch "Wüstenblume" ist die brutale Praxis auch hierzulande bekannt geworden. Dirie gründete eine eigene Stiftung und eröffnete zusammen mit dem Berliner Klinikum "Waldfriede" 2013 ein weltweit bislang einzigartiges Behandlungszentrum für Betroffene. Was ist erforderlich, damit diese archaische Tradition hierzulande endet? Download unter www.ndr.de/radiokunst 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter Feature
Dienstag 20:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Lesenswert Feature

krimKrim, Krieg, krude Geschichten Ein Mythos wird vergewaltigt Von Thomas Franke Urlaub auf der Krim, ein Mythos. Dichter haben daran mitgeschrieben. Puschkin besang den Brunnen des Khan in Bachtschissarai, Tschechow ließ eine Dame mit Hündchen in Jalta promenieren. 2014 hat Russland die Krim annektiert. "Krym nasch" - "Die Krim ist unser", heißt es seitdem ganz unpoetisch. Und die Autoren reiben sich daran. Die Leichtigkeit ist dahin. Wem gehört die Halbinsel wirklich? Tataren, Ukrainern, Russen? Die Krim literarisch - ein Feature von Thomas Franke.
Dienstag 22:03 Uhr

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Ö1

Radiokolleg

engelhardt-krajanekVerzeihen und Versöhnen. Wie mit Verletzungen weiter leben? (2). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Der Bregenzerwald. Transformationen einer Talschaft (2). Gestaltung: Thomas Mießgang Come on, Generals! Der Soundtrack der Anti-Kriegs-Proteste 1968 (2). Gestaltung: Maria Reininger
Dienstag 22:08 Uhr

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