Deutschlandradio Kultur

Entdeckertag

Harry Potter"Auch des nächtlichen Mondes Gestalt kann niemals die gleiche bleiben" Verwandlungen Von Stephanie Menge Moderation: Ulrike Jährling Stroh wird zu Gold, ein Mädchen zu Stein, Brüder verwandeln sich in Schwäne. Im Märchen sind solche magischen Veränderungen nahezu alltäglich und so wundert es kaum, dass Verwandlungen für den berühmten Zauberlehrling Harry Potter schon ab der ersten Klasse auf dem Stundenplan stehen. Die größte Verwandlerin aller Dinge, die Natur, benötigt weder Zauberspruch noch Zauberstab: Pflanzen, Tiere und Menschen nehmen im Laufe ihres Lebens ständig neue Erscheinungsformen an, ja sogar Steine und Gestirne wandeln sich. Doch auch wir Menschen sind wahre Verwandlungskünstler - nicht nur zur Faschings- oder Karnevalszeit. Fast jeder von uns ist auch noch (mindestens) ein anderer als der er gerade erscheint. Das Feature entführt euch in eine Welt, in der alle Arten von Verwandlungen möglich sind.
Freitag 15:05 Uhr

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BR-Klassik

Das Musik-Feature

DemenzkrankenMit Musik berühren Eine Klangreise mit Demenzkranken Von Hildburg Heider Wiederholung am Samstag, 14.05 Uhr Augen leuchten, Füße wippen, Hände winken - Musik beseitigt Hemmungen, weckt verschüttete Gefühle und verwandelt Menschen mit und ohne Demenz. Die therapeutische Wirkung von Musik entfaltet sich beim Konzertbesuch und im gemeinsamen Musizieren. Die mürrische Dame im Rollstuhl wagt ein Tänzchen. Ihre Nachbarin stimmt Lieder aus ihrer Jugend an. Der hochbetagte Herr öffnet sich dem Genuß eines Kammerkonzerts. So schwindet die Skepsis bei den jüngeren (noch) nicht betroffenen Mitmenschen, und auch die Pfleger gewinnen Kraft für ihre schwere Arbeit. Eine Klangreise von Hannover bis Nürnberg mit Therapeuten, Betroffenen und Musikern
Freitag 19:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Das Feature

Ulrich RückriemDer Moment ist die Ewigkeit Ulrich Rückriem, Künstler. Punkt. Von Judith Grümmer Regie: Fabian von Freier Produktion: DLF 2017 Die erste Begegnung wird gleich zum Kräftemessen. Ulrich Rückriem besteht auf dem Moment. Kein Schnitt! Rohmaterial! Das muss reichen! Es ist einzig der Ursprung, der den Bildhauer interessiert. "Ich sehe einen Rohblock und sage, da steckt genau ein-mal-ein-mal-ein Meter drin, und den haue ich jetzt da raus. Das ist schwieriger als eine Skulptur zu machen, bei der kannst du immer was ausgleichen." Aus dem zähen Ringen um den Inhalt eines Rückriem gemäßen Hörstücks entwickelt sich eine Annäherung zwischen dem Künstler und seiner Besucherin. Mal mit, mal ohne Mikrofon. Immer mit viel Kaffee, Zigaretten, Monologen. Meist in Rückriems Kölner Atelier. Die Steinbrüche hat der 78-Jährige, der seit Langem als einer der wichtigsten zeitgenössischen Bildhauer gehandelt wird, verlassen. Seine Arbeit als Zeichner empfindet er als Befreiung. Den Kunstmarkt als Ekel. Und den Moment des Tuns als Ewigkeit. Der Moment ist die Ewigkeit
Freitag 20:10 Uhr

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