RBB kulturRadio

FEATURE

bilalBilals Weg in den Terror Folge 5: Chat mit einem Toten Podcast- und Radioserie in fünf Folgen von Philip Meinhold Regie: Nikolai von Koslowski Produktion: NDR/rbb 2017 - Ursendung -
Samstag 09:04 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Ö1

Hörbilder

Unser Mann in Havanna. Das Leben des Burgenländers Erich Brunner - zwischen Hitler und Fidel Castro. Feature von Ernst Weber Erich Brunner lebt zur falschen Zeit am falschen Ort. Der dunkelhäutige Bub ist der Sohn eines Kubaners und einer Burgenländerin. Er wächst vaterlos in den späten 1930er Jahren im burgenländischen Rudersdorf auf. Dank seines Großvaters - einem geachteten Lehrer - kann sich Erich in der Dorfgemeinschaft behaupten und wird erfolgreich vor den Nazis versteckt. Nach dem Krieg wird Erich Kaufmann, doch aufgrund seiner Hautfarbe hat er weder beruflich noch bei den Frauen Erfolg. 1951 wandert er nach Kuba aus. Im Wirtschaftsparadies Havanna lernt er seinen Vater kennen und baut sich eine Existenz als Geschäftsmann auf. Doch die Revolution Fidel Castros bereitet seiner Karriere ein jähes Ende. Man lässt Erich Brunner nicht nach Österreich heimkehren und bringt ihn als Konterrevolutionär vor Gericht. Seine Rettung verdankt er dem Umstand, dass er zuvor schon für Che Guevara als Übersetzer gearbeitet hat. Brunner bekommt eine Stelle in einem staatlichen Übersetzungsbüro, gründet eine Familie, hört Radionachrichten aus seiner Heimat und träumt davon, eines Tages nach Österreich zurückzukehren. In den 1990er Jahren erinnert man sich im Burgenland an Erich Brunner: Regelmäßig besuchen Kuba-Urlauber den Austro-Kubaner, man unterstützt ihn finanziell, bezahlt ihm einen Flug in die Heimat. Doch für ein neues Leben in Österreich ist es zu spät. Erich Brunner stirbt 2014 in Havanna.
Samstag 09:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

WDR3

WDR 3 Kulturfeature

murgaKinder des Mondes Die Murga erobert die Straßen von Buenos Aires Von Jakob Weingartner Aufnahme WDR/NDR 2016 Wiederholung: 26.02.
Samstag 12:04 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Bayern 2

das ARD radiofeature

Islamische StaatTerrorwarnung Tausende junger Männer und Frauen aus Europa hat der "Islamische Staat" zum Kampf in den Nahen Osten gelockt, über 800 davon aus Deutschland. Viele sind schon zurückgekehrt, manche kriegstrainiert und entschlossen, andere desillusioniert oder schwer traumatisiert. Die deutsche Gesellschaft und ihre Behörden haben ein massives Problem: Wie verhindert man die Radikalisierung junger Menschen? Wie erkennt und stoppt man Terroristen? Das Feature sucht in den Lebensgeschichten junger Kriegerinnen und Krieger nach Auslösern und Motiven. Es betrachtet Propaganda und Idole des Terrors - und die Methoden und Chancen der Präventionsarbeit. Die Zahl sogenannter "Gefährder" wird vom Bundeskriminalamt auf etwa 500 Personen geschätzt. Allein für deren lückenlose Überwachung bräuchte die Polizei Tausende Beamte. Die Politik verspricht mehr Stellen. Auch der Verfassungsschutz rüstet auf. Sogar Kinder sollen nun beobachtet werden. Bundesweit läuft eine Prozesswelle an. Vier Referate der Bundesanwaltschaft waren 2016 überwiegend mit deutschen Dschihadisten im syrischen Bürgerkrieg beschäftigt. Doch wie viel Repression ist möglich? Welche Maßnahmen nützlich?
Samstag 13:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

BR-Klassik

Das Musik-Feature

demenzMit Musik berühren Eine Klangreise mit Demenzkranken Von Hildburg Heider Wiederholung vom Freitag, 19.05 Uhr Augen leuchten, Füße wippen, Hände winken - Musik beseitigt Hemmungen, weckt verschüttete Gefühle und verwandelt Menschen mit und ohne Demenz. Die therapeutische Wirkung von Musik entfaltet sich beim Konzertbesuch und im gemeinsamen Musizieren. Die mürrische Dame im Rollstuhl wagt ein Tänzchen. Ihre Nachbarin stimmt Lieder aus ihrer Jugend an. Der hochbetagte Herr öffnet sich dem Genuß eines Kammerkonzerts. So schwindet die Skepsis bei den jüngeren (noch) nicht betroffenen Mitmenschen, und auch die Pfleger gewinnen Kraft für ihre schwere Arbeit. Eine Klangreise von Hannover bis Nürnberg mit Therapeuten, Betroffenen und Musikern.
Samstag 14:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

SR2 Kulturradio

Terrorwarnung

is-rückkehrerARD radiofeature Terrorwarnung Ein Feature über IS-Rückkehrer und die Grenzen der Sicherheit Von Tom Schimmeck Tausende junger Männer und Frauen aus Europa zogen in den Krieg im Nahen Osten. Viele kehrten zurück, manche kampfentschlossen, manche desillusioniert. Gesellschaft und Behörden haben ein massives Problem: Wie erkennt man Radikalisierung? Wie stoppt man Terroristen?
Samstag 17:04 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Deutschlandradio Kultur

Feature

Bundeswehr orchesterSchnelle Eingreiftruppe mit Musik Die neuen Aufgaben der Bundeswehrorchester Von Anja Kempe Ton und Regie: die Autorin Mit: Sascha Icks, Heinrich Giskes, Charles Ripley und Bruno Winzen Produktion: WDR/SWR 2015 Länge: 52"04 Musikfeldwebel als Soldaten im Kampfeinsatz. Nicht nur die Knöpfe der Uniformen blitzen in der Sonne, auch die Trommeln und Posaunen der Soldaten. Die Musikkorps der deutschen Streitkräfte üben für ihre Auftritte in Kriegs- und Krisengebieten. Sie sollen die einheimische Bevölkerung mit Musik unterhalten. Die Idee kommt aus den USA: Die gegenwärtigen Schlachten könnten nicht mehr allein mit Waffen geschlagen werden. Doch wie interpretiert man in Timbuktu oder Kabul ein Platzkonzert mit Schlagzeugsolo, im militärischen Auftrag dargeboten von deutschen Musikfeldwebeln? Anja Kempe, geboren 1956 in Bremerhaven, lebt in Siegburg bei Köln. Autorin und Regisseurin von Reportagen und Features für den Hörfunk. Zuletzt: "Der Spezialist ist Autist" (WDR/SWR 2014). Schnelle Eingreiftruppe mit Musik
Samstag 18:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

BR-Klassik

Antonín Dvorák: "Rusalka"

RusalkaLive aus der MET in New York: Lyrisches Märchen in drei Akten In tschechischer Sprache Rusalka - Kristine Opolais Der Prinz - Brandon Jovanovich Der Wassermann - Eric Owens Die fremde Fürstin - Katarina Dalayman Die Hexe JeEibaba - Jamie Barton und andere Chor und Orchester der Metropolitan Opera Leitung: Mark Elder PausenZeichen* 1) Doppelporträt Mark Elder/Kristine Opolais Von Dorothee Binding 2) "Wehe dem, der den Menschen kennenlernt" - Rusalka, ein lyrisches Märchen der dunklen Abgründe Feature von Florian Heurich * "Dvoráks Rusalka zu singen ist ungefähr so, wie bei Mondschein schwimmen zu gehen, doch die Figur und die Geschichte zum Leben zu erwecken, ist eine einzige Herausforderung." Das meint eine der berühmtesten Opernsängerinnen Amerikas, Renée Fleming! An der MET stellt am Faschingswochenende die lettische Sopranistin Kristine Opolais ihre Rolleninterpretation vor - Münchner Opernfreunden seit ihrer Zusammenarbeit mit dem Regisseur Martin Kusej am Nationaltheater ein Begriff! Am New Yorker Dirigentenpult agiert Sir Mark Elder, um jenes "lyrische Märchen" heraufzubeschwören, für das der Librettist Jaroslav Kvapil Anregungen unterschiedlicher Art empfing: Fouqué und Andersen, Hauptmann und die altfranzösische Melusinensage. Symbolistisch hat man das tschechische Textbuch genannt - die Musik Antonín Dvoráks ist jedenfalls von hochindividueller Anziehungskraft.
Samstag 18:59 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren