RBB kulturRadio

FEATURE

AntarktisAntarktis Beobachtungen und Eindrücke von einer Reise an das Ende der Welt Ein Originaltonbericht von Friedrich Schütze-Quest Regie: Klaus Lindemann Produktion: SFB/WDR/DLF/SR/BR 1979
Samstag 09:04 Uhr

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Ö1

Hörbilder

Silvia Maria GrossmannZimmer mit Aussicht. Vom Leben im Süden, an Stränden und in Höhlen. Von Ursula Scheidle In der Reihe "Abgetaucht. Geschichten vom Wasser". Im Ö1 Online-Auftritt begleitet von Arbeiten der Fotokünstlerin Silvia Maria Grossmann. Drei Menschen, die verschiedener nicht sein könnten, verbindet ein Traum: Sie möchten ein Leben außerhalb der gesellschaftlichen Norm führen. Ein Experiment versuchen. Sich aussetzen: der Natur, der Unbequemlichkeit, den Fragen nach der eigenen Identität. Stephanie Strassner, Künstlerin aus Deutschland, Joel Grandel, ehemaliger Kohlenminenarbeiter aus Belgien, und Yves Valentin, Weltreisender aus Straßburg, hat es zu unterschiedlichen Zeitpunkten an denselben Ort verschlagen. An die Südküste von Kreta, an die Strände bei Matala und Lentas. Dort wohnen sie in Höhlen oder in Bambushütten. Und das seit Jahrzehnten. Ursula Scheidle hat die drei Menschen um die 50 in ihren Behausungen besucht. Sie erzählen von starken Momenten in einem ungewöhnlichen Leben. Und davon, was von den Träumen übrigbleibt, wenn sie Wirklichkeit werden. Die Musik zu diesem Feature stammt von den beiden österreichischen Musikern Robert Horak und Gerald Selig, die sich dazu vor Ort am Strand von Lentas zu Improvisationen inspirieren ließen. Ton: Elmar Peinelt Redaktion: Elisabeth Stratka
Samstag 09:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Wiederholung: 30.07. God Save America Dinner-Musik für einen Haufen hungriger Kannibalen Cartoon-Soundtracks des "Goldenen Zeitalters" Von Peter Krause Aufnahme des WDR 2000
Samstag 12:04 Uhr

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Bayern 2

radioFeature

Gerhard AberleEin Streifzug mit dem Mikrophon (1972) Wenn in einem Feature Gesprächspartner nicht mit Vornamen und Nachnamen genannt werden, sondern schlicht als Herr Preller oder Herr Nickel daher kommen, dann ist Vorsicht geboten. Gerade, wenn es sich um einen so wortmächtigen und sprachsensiblen Autor handelt wie Gerhard Aberle. In der Namensverkürzung nähern wir uns dem hierarchischen Menschenbild der Verwaltung. "Im Amt für öffentliche Ordnung" heißt Aberles Sendung aus dem Jahr 1972 und der Autor des Bayerischen Rundfunks wagt sich darin an das Porträt einer Behörde. Unterhaltsam versteht sich, gleichsam erhellend und ohne nach Skandalen zu heischen. Denn das ist die Herausforderung: Die bloße Struktur einer Behörde entzieht sich eigentlich einer mediengerechten Darstellung; lediglich in ihrem Vorgehen zieht sie normalerweise Aufmerksamkeit auf sich. Zum Beispiel durch Untätigkeit, schlichtes Nichtstun oder durch das schiere Gegenteil: Unverhältnismäßiges Handeln oder gar Korruption. Aberle kommt ohne solche Skandalisierung aus. Er nutzt das Privileg des Radios, Gespräche auf dem Amt ohne Kamera mitschneiden zu können, und lässt so, trotz präziser Information, den Beteiligten ihre nötige Anonymität. In seinem "Streifzug mit dem Mikrophon", so die damalige Genre-Bezeichnung, gelingt es Gerhard Aberle eine Art Kultur des Verwaltens erlebbar zu machen. "Im Amt für öffentliche Ordnung" bildet den Auftakt des Offenen Archivs im diesjährigen Sommerradio: "Das Feature als Dokument seiner Zeit: Wie erzählen wir Wirklichkeit?". Gerhard Aberle gehört zu den vielseitigsten Autoren des Bayerischen Rundfunks. Sein Schaffen umfasst Hörspiele, frühe Fernsehserien und künstlerische Features, zum Beispiel mit Helmut Qualtinger. Womit eine Spezialität von Gerhard Aberle deutlich wird: Während Anfang der 1970er Jahre mit Bildungsoffensiven gegen den sogenannten restringierten Sprachcode sozial schwacher Schichten, sozusagen ihren Dialekt vorgegangen wird, hat Aberle genau für diesen ein besonderes Ohr. Das Feature "Im Amt für öffentliche Ordnung" ist deshalb auch ein Beispiel dafür, dass es neben dem Amtsdeutsch früher auch ein Amtsbayerisch gab. Dass die junge Stimme von Gustl Weishappel den Erzähler gibt, macht die Sache mehr als perfekt.
Samstag 13:05 Uhr

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BR-Klassik

Das Musik-Feature

Bachwoche Ansbach70 Jahre Bachwoche Ansbach "Weichet nur, betrübte Schatten" Von Detlef Krenge Angefangen hat alles in - nein, nicht in Ansbach. Am 27. Juli 1947, mitten in der Nachkriegszeit, erklangen die ersten Töne der ersten Bachwoche auf Schloss Weissenstein bei Pommersfelden. Und die Idee dazu wurde in München geboren. Hier fassten drei Musiker den Entschluss, mit den Werken Johann Sebastian Bachs etwas Licht zu bringen in das entbehrungsreiche und zehrende Dasein in der deutschen Trümmerlandschaft. Nach genau 70 Jahren ist das Festival heute vitaler denn je. Detlef Krenge wirft einen Blick zurück und öffnet dafür das Archiv des Studio Franken. Hier finden sich Tondokumente von mittlerweile historischem Wert, von der Entstehungszeit der Bachwoche Ansbach bis in die Gegenwart. Eine klingende Hommage an eines der bedeutendsten und traditionsreichsten Festivals in Franken. Am 2. August 2017, 20.03 Uhr, übertragen wir auf BR Klassik live und in Surround von der Bachwoche Ansbach das Konzert "Aus Bachs Notenschrank" mit dem Schumann Quartett und dem Ensemble Amarcord.
Samstag 14:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

michael lissekSein schönstes Geschenk Auf der Suche nach Wagners verschollenen "Ring"-Partituren Ein schlieriges Schattentheater Von Michael Lissek Realisation und Regie: der Autor Mit: Bettina Kurth, Nadja Schulz-Berlinghoff, Jürg Löw Produktion: SWR 2016 Länge: 54"04 Die perfekte NS-Doku - mit Soundtrack von Wagner. Am 20. April 1939 lässt Hitler seinen 50. Geburtstag feiern. Das kostbarste Geschenk: eine Kassette mit Originalpartituren von Richard Wagners ,Ring". Hitler ist begeistert, schreibt Albert Speer später. Zuletzt gesichtet werden die Partituren 1940, danach sind sie wie vom Erdboden verschluckt. Alles braune Soße? Irgendwie schon. Der Autor und sein Redakteur jedenfalls beteiligen sich an der Suche und spinnen gemeinsam mit den Schauspielern einige Fäden weiter. Michael Lissek, geboren 1969, Produzent von Radio-Features und Autor von Texten und Büchern. Im September 2015 erschien das gemeinsam mit Christoph Joseph Ahlers geschriebene Buch "Himmel auf Erden und Hölle im Kopf. Was Sexualität für uns bedeutet". Für Deutschlandradio Kultur u.a.: "Hölle im Kopf" (2008), "Zwei Seiten Leben. Drei Trauerredner" (2013). Sein schönstes Geschenk
Samstag 18:05 Uhr

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BR-Klassik

Musik der Welt

kanarenZwischen den Kontinenten Musik von den Kanarischen Inseln Von Helen Hahmann Die ersten Bewohner der Kanaren, die Guanchen, bestiegen an den Küsten Nordafrikas bereits vor mehr als 3000 Jahren Boote, mit denen sie an den Ufern der sieben, mitten im Ozean gelegenen Inseln strandeten. Für Christoph Columbus war die Inselgruppe das Sprungbrett in die "Neue Welt" - genau zwischen den Kontinenten Lateinamerika, Europa und Afrika. In der heutigen Musik der Kanarischen Inseln findet man Spuren von jedem der drei Kontinente: Die Migrationsbewegung nach und aus Lateinamerika ist eines der spannendsten Phänomene, das die Region musikalisch prägt; die fünfsaitige Timple ist durch und durch kanarisch, aber inspiriert von europäischen Saiteninstrumenten; von der rauen Insel El Hierro klingen Lieder, wie sie schon vor 100 Jahren gesungen worden sein könnten; die Pfeifsprache La Gomeras "El Silbo" ist ein akustisches Relikt und wurde nicht zuletzt deshalb zum Weltkulturerbe erklärt; die großen, kanarischen Kastagnetten "Chacaras" und kanarische Musikgruppen von Gran Canaria und Teneriffa zeigen, auf welche Weise auch die spanische Musikkultur adaptiert wurde. Das Feature "Zwischen den Kontinenten" ist ein akustischer Fingerabdruck lokaler Musikkulturen der Kanarischen Inseln.
Samstag 23:05 Uhr

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