Bücher von der KI - Wie sich der Buchmarkt verändert Von Ernst-Ludwig von Aster "In zwei Tagen erstellen Sie ein Kinderbuch", wirbt ein Online-Seminar. Dank ChatGPT, KI-Zeichen-Programm und Onlinevertrieb. Immer mehr KI-generierte Kinderbücher kommen auf den Markt. In ihnen wiederholen sich die immer gleichen Erzähl- und Handlungsmuster; echte Kreativität bleibt auf der Strecke. Auch die Reiseführer-Branche bangt: 2025 brachte eine Autorin Dutzende Reiseratgeber auf den Markt; von Armenien über Bhutan bis zur Schweiz. Verlagsvertreter haben keine rechtliche Handhabe gegen rein mit KI erstellte Bücher, denen sie Umsatzeinbußen verdanken. Verbraucherschützer fordern rechtliche Klarheit darüber, wer für KI-Texte verantwortlich ist. (SWR 2025)
Nein Danke? - Warum Atomkraft uns spaltet Folge 2: Das AKW vor meiner Haustür Lisa fährt nach Cattenom: Kontrollen, Geigerzähler, Reaktorhalle - und die Frage, ob Cattenom wirklich "Pannenmeiler" ist. Im Dorf trifft sie einen Ex-Ingenieur: Warum vertraut Frankreich der Atomkraft - direkt an der Grenze?
Muss Strafe sein? Teil 1: Mauern, Zellen, Gerichtssäle Von Johanna Bentz Regie: die Autorin Mit: Lisa Hrdina, Torsten Föste Musik: Matthias Klein Ton: Hermann Leppich Deutschlandfunk 2026 Länge: ca. 53"36 (Ursendung) Das Bedürfnis nach Strafe ist universell. Aber was bewirkt sie? Im ersten Teil dieses Doppelfeatures besucht die Autorin jugendliche Häftlinge, Richterinnen und Richter und einen verurteilten Mörder, der seit elf Jahren hinter Gittern sitzt. Strafen gehört zum Verhaltensrepertoire des Menschen. Schaden wird vergolten, Unrecht wird zurechtgerückt, Übeltäter werden gebessert - so sind zumindest die Ziele. Aber werden sie auch erreicht? Die Autorin, die als Dokumentarfilmerin häufiger Straftäter porträtiert hat, geht Schritt für Schritt die einzelnen Stationen unseres Strafwesens durch, schaut sich die Praxis an und fragt nach Alternativen. Sie beginnt mit jugendlichen Gefängnisinsassen und fragt sie, welche Strafen sie für gerecht halten. Eine Richterin und ein Richter erzählen von ihrer Arbeit. Und dann begegnen wir einem verurteilten Mörder, der nach Jahren in Haft sein Leben neu beginnen will. Johanna Bentz, geboren 1982, studierte Regie für Dokumentarfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seit 2012 arbeitet sie als Autorin und Regisseurin für Film und Radio. Sendungen und Filme u.a.: "Crisis what crisis" (Essayfilm über Griechenland, 2015), "Die Verführungskünstler" (Dokumentarfilm 2012), "Corona Talks - Zufallsgespräche aus dem Lockdown" (WDR 2020). Über den Sinn des Strafens Muss Strafe sein? (1/2)