RBB kulturRadio

FEATURE

Augustin dHumièresHomer in der Pariser Vorstadt Augustin d"Humières und seine Schüler Von Krischan Orth Regie: Astrid Alexander Produktion: rbb 2015
Samstag 09:04 Uhr

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Ö1

Hörbilder

christian muthspielKlangbilder. Christian Muthspiels neue Ö1 Signations. Feature von Philip Scheiner Gut zwei Jahrzehnte lang war Ö1 in dieselben Stoffe gekleidet: Der Tiroler Musiker, Komponist und Querdenker Werner Pirchner hatte dem Sender seine Klänge in Form von Signations und Kennmelodien geschenkt. Manch "neue" Farbe war aufgetaucht, sogenannte Samples, zum Beispiel Tierstimmen in der Signation zu "Vom Leben der Natur". Ö1 hat sich im Lauf der Jahre vorsichtig verändert. Neue Musikfarben sind hinzugekommen, neue Sendungen, neue Stimmen. Auch die eine oder andere Signation wurde im Lauf der Jahre reformiert, der Komponist Peter Kaizar hat die Arbeit des 2001 verstorbenen Werner Pirchner behutsam weitergeführt. Zum 50. Geburtstag schenkt sich Ö1 nun ein gänzlich neues akustisches Design. Der Jazz-Musiker, Komponist und Dirigent Christian Muthspiel wurde eingeladen, die zirka hundert Kennmelodien neu zu gestalten, von "Alte Musik - neu interpretiert" bis zum "Zeit-Ton". Nach kurzer Bedenkzeit willigte er unter einer Bedingung ein: Er wollte einen Gutteil der Signations mit dem RSO einspielen. Ein Wunsch, den ihm das Orchester gern erfüllte. Philip Scheiner hat den Komponisten ein Jahr lang bei der Entstehung der neuen Signations begleitet. Redaktion: Elisabeth Stratka Produktion: Philip Scheiner
Samstag 09:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

walter kempowski80 wäre ich gern noch geworden - Schreiben als Obsession Eine Annäherung an Walter Kempowski in 7 Kapiteln Von Terry Albrecht Aufnahme des WDR 2009 Wiederholung: So 15.04 Uhr Kein Schriftsteller hat so ein Archiv von Lebensläufen anderer Menschen angelegt wie Walter Kempowski. Aus der eigenen und den 8000 Lebensgeschichten anderer Menschen speiste sich seine ganz eigene Art biografischen Erzählens. Walter Kempowski war ein Sammler, ein ständig Schreibender am eigenen Ich. Beseelt von der Neugier an Anderen und sich selbst. Aus Selbstreflexion und Befragungen der Menschen, die ihm begegneten, erstellte er Tagebücher, an denen er permanent schrieb. Jedes noch so unwichtig wirkende Detail war für ihn wichtig, gab er nicht verloren. Daraus ist ein unvergleichliches Kaleidoskop deutscher Geschichte entstanden. Allein seine Sammlung anderer Lebensläufe umfasst mehr als 8000 Biografien. Und viele dieser Lebensgeschichten wurden zu seiner eigenen Geschichte, fanden sich in seinen Tagebuchaufzeichnungen wieder. Denn jede Biografie verband er mit seiner eigenen. Dabei befragte er die Menschen mit einem Witz und Humor, der gleichermaßen anziehend wie abschreckend war. Ihn trieb ein unabhängiger Geltungsdrang, ein Ego das genauso aufbrausend, wie naiv erwartungsvoll alle ihm erzählten Geschichten aufsaugte und zur eigenen Geschichte machte.
Samstag 12:04 Uhr

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Bayern 2

radioFeature

veganWer an Zukunft glaubt, hat keine Wir trennen den Müll im Glauben, unseren Enkeln einen sauberen Planeten zu hinterlassen. Dass die Bundesregierung den Kauf von Elektroautos fördert und insgesamt eine Milliarde investiert, stimmt uns optimistisch: Nun wird der Straßenverkehr doch noch unabhängig vom Öl. Vegane Kochbücher avancieren zu Bestsellern. Den Verkaufszahlen zufolge befinden wir uns auf dem besten Weg zu einer ernährungsbewussten Gesellschaft. Doch tatsächlich verzichtet nur ein Prozent der Deutschen auf tierische Produkte. Ist das Bio-Regal im Supermarkt die Entschuldigung für den Griff zum Billigfleisch? Und wer und was macht uns glauben, dass auch das Fortbewegungsmittel der Zukunft das Auto sein wird und muss? Wieso wird die Milliarde nicht in die Bahn investiert? Wie viel lassen wir uns den Glauben kosten, dass die Zukunft die Verlängerung der Gegenwart sein wird? Mit welchen Erzählungen erhalten wir uns die Idee einer Zukunft, die ein nötiges radikales Umdenken im Hier und Jetzt verhindert? Ein Feature über den Glauben an eine Zukunft, die nicht kommen wird.
Samstag 13:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

Adelante MuchachosAdelante Muchachos Kolumbianische Männer nach dem Bürgerkrieg Von Étienne Röder Regie: Beate Ziegs Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017 Länge: ca. 54" (Ursendung) Drei Männer, drei Feindbilder. Soldaten der Armee, der Paramilitärs und der Guerilla setzen sich zusammen. Irgendwo an Kolumbiens Karibikküste sitzen drei Männer an einem Tisch. Sie träumen von der Zukunft und sinnieren über Familie, Krieg und Frieden. Die Männer waren Soldaten dreier verfeindeter Armeen: der Guerilla, der Paramilitärs und der Armee. Doch das wissen sie nicht. Schweigen über die Vergangenheit ist die Bedingung dieses Gesprächs, das es so eigentlich noch nicht geben kann. Denn auch, wenn das Bemühen um einen Friedensvertrag die politische Aganda Kolumbiens beherrscht, bleibt die Frage, wie nach so vielen Jahren der Gewalt ein Zusammenleben möglich ist? Étienne Roeder, geboren 1983 in Berlin, Publizist und Schauspieler. Er studierte Kulturanthropologie, Lateinamerikanistik und Kulturwissenschaften in Berlin und Kolumbien. Er übersetzt Poesie und Prosa aus dem Spanischen und Portugiesischen und ist Autor von Reportagen und Radiofeatures. Adelante Muchachos
Samstag 18:05 Uhr

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