Deutschlandradio Kultur

Aus den Archiven

GuernicaVive la muerte, es lebe der Tod - die Ära Franco Von Michael Derenburg RIAS Berlin 1976 Treffpunkt Berlin - Gespräch über den Krieg in Spanien Rundfunk der DDR 1956 Vorgestellt von Michael Groth Am 26. April 1937 griff die deutsche Legion Condor die baskische Stadt Guernica an. Der Bürgerkrieg spielt im Feature "Vive la Muerte, es lebe der Tod", das der RIAS 1976 der Ära Franco widmete, eine wichtige Rolle. Im Anschluß ein Gespräch unter deutschen Teilnehmern des Bürgerkrieges, 1956 im Fernsehen der DDR gesendet.
Samstag 05:05 Uhr

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RBB kulturRadio

FEATURE

Billhardt"Foto: Billhardt"" - Geschichte und Gesichter Von Steffen Lüddemann Regie: Stefan Kanis Produktion: MDR 2012
Samstag 09:04 Uhr

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Ö1

Hörbilder

William KentridgeDer Punkt schluckt den Satz. Ein Porträt des südafrikanischen Künstlers William Kentridge und seines Vaters, des Anwalts Sir Sydney Kentridge. Feature von Franziska Dorau. Koprod. ORF/BR 2017 Sir Sydney Kentridge sitzt in der Küche seiner Gartenwohnung im noblen und grünen Londoner Stadtteil Maida Vale. Er trinkt Filterkaffee. Bis zu seinem 90. Geburtstag arbeitete er als Anwalt am English Bar. Die Queen adelte ihn für sein Lebenswerk. Seine größten Verdienste als Jurist erwarb er jedoch nicht in England, sondern in Südafrika. 1922 in Johannesburg in eine polnisch-litauisch-jüdische Familie geboren, wurde er in den 1950er-Jahren zu einem der wichtigsten Verteidiger der Anti-Apartheid Bewegung. Die Staatsanwälte des Regimes fürchteten seine mit brillanter Ironie und kühler Beharrlichkeit geführten Kreuzverhöre. Im Lauf seiner Karriere zählte er drei künftige Nobelpreisträger zu seinen Mandanten: Nelson Mandela, Desmond Tutu und Albert Luthuli. Sein Sohn William Kentridge ist Anfang sechzig und einer der gefragtesten Künstler der Welt. Ohne jemals einfache Antworten zu finden, versucht er, die moralisch komplexe Position des Weißen in der südafrikanischen Gesellschaft zu ergründen. Seine aus Kohlezeichnungen entstehenden Animationsfilme setzt er als Bestandteile von Kunstinstallationen und multimedialen Performances ein. Immer wieder hat er darin Ereignisse verarbeitet, die mit der beruflichen Laufbahn seines Vaters zu tun haben. Zum Beispiel jenen Moment, als er im Alter von sechs Jahren in dessen Arbeitszimmer heimlich eine gelbe Schachtel öffnete, von der er meinte, dass sie Schokolade enthalten müsste, doch stattdessen die forensischen Fotos des Sharpeville Massakers vom März 1960 erblickte. Als weißer, südafrikanischer Künstler, sagt William Kentridge, war und ist es ein narrow gap, ein enger Zwischenraum, in dem er arbeite, immer im Bewusstsein der Eigentümlichkeit seiner Position: Teil eines kompromittierten, unnatürlichen Gesellschaftssystems zu sein und dies als Ausgangspunkt für seine Kunst zu akzeptieren.
Samstag 09:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

James RhodesRachmaninow Tattoo Von Jean-Claude Kuner Aufnahme NDR/DLF/rbb 2017 Wiederholung: 30.04. James Rhodes reist als erfolgreicher Konzertpianist rund um die Welt. Dabei hat er nie ein Konservatorium besucht. Hinter seiner Leidenschaft für klassische Musik steckt eine traumatische Kindheit. In T-Shirt und Turnschuhen sitzt der 41-jährige Pianist in London am Klavier und spricht voller Begeisterung über Musik. Der übliche Klassikbetrieb ist ihm suspekt. Viel lieber spielt Rhodes auf Theaterbühnen oder in Clubs vor einem Publikum, das zwischen 20 und 30 Jahre alt ist und wenig Ahnung von Bach, Beethoven oder Chopin hat. Ihnen möchte er vermitteln, wie er trotz vieler Krisen, zur Musik fand. Jahrelang wurde er als Kind missbraucht. Er verfällt Drogen und Exzessen. Lässt für zehn Jahre das Klavierspiel. Nach einem Suizidversuch landet er in der Psychiatrie und stellt sich dort erstmals der Vergangenheit. Er schreibt ein Buch und kehrt ans Klavier zurück. Die Musik rettet ihn.
Samstag 12:04 Uhr

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Bayern 2

das ARD radiofeature

Pulverfass Baltikum Seit Wladimir Putins Truppen 2014 auf der Halbinsel Krim einmarschiert sind, geht bei Russlands Nachbarn im Baltikum die Angst um. Denn wie auf der Krim gibt es auch in Estland, Lettland und Litauen starke russische Minderheiten. Könnten diese als Vorwand einer russischen Invasion dienen? Um solche Pläne Russlands schon im Keim zu ersticken, schickt die NATO nun erstmals Soldaten in alle baltischen Bündnisstaaten, darunter 500 deutsche Soldaten nach Litauen. Im kommenden April stehen somit erstmals nach Ende des Zweiten Weltkriegs wieder deutsche Soldaten im Baltikum. Diesmal als Alliierte, nicht als Besatzer. In direkter Nähe zur russischen Armee übernehmen sie dann den Schutz des NATO-Landes vor einer möglichen feindlichen Invasion. Strategen sehen in dieser Truppenpräsenz nicht mehr als einen "Stolperdraht" für russische Expansionsbestrebungen - denn im Ernstfall könnte die Bundeswehr der östlichen Übermacht kaum etwas entgegen setzen.
Samstag 13:05 Uhr

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BR-Klassik

Das Musik-Feature

Coleman HawkinsZum "International Jazz Day" Old World - New World Amerikas Jazz und Europas Beitrag Von Markus Vanhoefer Wiederholung vom Freitag, 19.05 Uhr Siehe auch Sonntag, 30. April 2017, 20.05 Uhr Welche Musik beeinflusste Buddy Bolden, als er in New Orleans zur Trompete griff? Warum war Coleman Hawkins die Karriere als klassischer Cellist versagt? Was machte Jelly Roll Morton im Opernhaus? Diese Fragen beantwortet Markus Vanhoefer, der sich an die Wurzeln des Jazz begibt und die Verbindungen von afrikanischer Musiktradition und europäischen Einflüssen aus Volksmusik und Klassik ergründet. Aus ihnen entstand die wichtigste genuine Musikform der U.S.A. Eine afroamerikanische Errungenschaft mit Anteilen auch aus der Alten Welt. Der Schmelztiegel-Sound ist das Feature-Thema im Vorfeld des "International Jazz Day" am 30.April. Die UNESCO und der Pianist und Komponist Herbie Hancock haben ihn initiiert. Seit 2012 wird er gefeiert und mit ihm eine Musik, die seit ihren Anfängen Grenzen überwindet und Freiheit verspricht.
Samstag 14:05 Uhr

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HR2

Trialog der Kulturen - Was glaubst du denn?

trialog der kulturenDas hr2-Kinderfunkkolleg Religion Wie sieht es in einer Synagoge aus? von Christiane Kreiner www.kinderfunkkolleg-trialog.de Das Wort Synagoge bedeutet Versammlungshaus. Als Junge darf man erst nach der Bar Mitzwa am Gottesdienst in der Synagoge teilnehmen. Yoel (14) hat seine Bar Mitzwa schon hinter sich. Er führt dich durch die größte Frankfurter Synagoge im Westend. Im Beitrag erfährst du, wie ein jüdischer Gottesdienst abläuft, wo die Tora verborgen ist, und dass in der Synagoge nicht nur der Gottesdienst stattfindet. Dort befindet sich nämlich auch eine religiöse Schule.
Samstag 14:45 Uhr

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SR2 Kulturradio

FeatureZeit

baltikumdas ARD radiofeature Pulverfass Baltikum Ein Feature über deutsche Soldaten an der Grenze zu Russland Von Justus Wilhelm Seit Wladimir Putins Truppen 2014 auf der Halbinsel Krim einmarschiert sind, geht bei Russlands Nachbarn im Baltikum die Angst um. Denn wie auf der Krim gibt es auch in Estland, Lettland und Litauen starke russische Minderheiten. Könnten diese als Vorwand einer russischen Invasion dienen?
Samstag 17:04 Uhr

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Deutschlandradio Kultur

Feature

Sonne, Mond und Sterne oder Auch Laternen können mehr als Licht Von Nora Bauer Regie: die Autorin Produktion: Deutschlandradio Kultur 2017 Länge: ca. 54" (Ursendung) LED-Straßenlaternen haben internetfähige Sensoren. Eine neue Qualität der Überwachung? LED-Beleuchtungskörper sind extrem langlebig, wartungsarm und reduzieren den CO2-Ausstoß. Weltweit haben Städte und Kommunen begonnen, die Straßen damit zu beleuchten. Aber die neuen Laternen können noch viel mehr: Über Sensoren sammeln sie Wetter- und Verkehrsdaten, Video- und Audiosignale. Per WLAN sind die Lampen untereinander und mit einem Rechner verbunden. Ein globales Datennetzwerk entsteht mit Möglichkeiten, die Geheimdienstsysteme wie Prism oder XKeyscore bei weitem übersteigen. Wem gehören die gewonnenen Daten? Wer handelt mit ihnen? Wer hat ein Interesse daran, sie zu lesen? Nora Bauer, geboren 1960, lebt in Köln, Radio-Autorin und Regisseurin für zeitgenössische Oper. Für Deutschlandradio Kultur: "BoNT oder: Die Krankheit, die es nicht gibt" (Deutschlandradio Kultur/NDR 2014). Zuletzt: "Der andere Vertrag. EPAs-Freihandelsabkommen zwischen EU und Afrika" (DLF 2016), "Landschaft mit Ruine - Eine Lange Nacht Italienischer Reisen deutscher Dichter" (DLF 2016). Sonne, Mond und Sterne
Samstag 18:05 Uhr

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Ö1

Nachtbilder - Poesie und Musik

Manfred Chobot"Nur Fliegen ist schöner". Von Manfred Chobot. Es liest Michael Dangl. Gestaltung: Nikolaus Scholz. Redaktion: Edith-Ulla Gasser Gedichtbände, Romane, Erzählungen, Hörspiele, lyrische Fotoreportagen, Reiseberichte, Radiofeatures, und noch etliches mehr: Manfred Chobot ist ein sehr produktiver und vielseitiger Autor! Und weil der 1947 in Wien Geborene am 3. Mai seinen 70. Geburtstag feiert, hat der Löcker Verlag unter dem Titel "Nur Fliegen ist schöner" einen Sammelband mit einer Gedichtauswahl herausgebracht, die Manfred Chobots Autorenkollege Beppo Beyerl zusammenstellte. "´Die besten Gedichte`, das kann man gar nicht behaupten", sagt Beppo Beyerl, "weil jede Auswahl subjektiv ist, und klarerweise durch die eigene Perspektive gebrochen wird. Vielleicht sind es die haaresträubendsten, verrücktesten und unheimlichsten Gedichte Manfred Chobots geworden".
Samstag 22:05 Uhr

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