Der Fälscher mit den Händen von Picasso (3/3) Bei ihrem Treffen mit dem Sohn des Fälschers Edgar Mrugalla hat Kunstverbrechen-Host Lenore eine Liste bekommen, auf der eine große Anzahl an Fälschungen aufgeführt sind und an wen sie verkauft wurden. Hängen heute noch Fälschungen in deutschen Museen? Eine Spur führt zu einem Museum in Berlin. Auch die Hamburger Kunsthalle musste sich mit Mrugalla beschäftigen. Ende der 1980er Jahre hatte er behauptet, dass ein Gemälde von Emil Nolde im Besitz der Kunsthalle eine Fälschung sei. Was ist an der Geschichte dran? Und was kann Markus Bertsch, der Caspar David Friedrich Experte der Kunsthalle, zu dem angeblichen Original "Greifswald bei Sonnenaufgang" sagen, das die kriminelle Karriere von Mrugalla angeblich gestartet hatte. Zum Ende der vierten Staffel von Kunstverbrechen haben die Hosts Torben und Lenore außerdem eine Überraschung für alle Hörer*innen am Ende der Folge im Gepäck. Durchhören lohnt sich also! Alle Folgen auch zum Nachhören in der ARD-Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:78b44da017c70e17/
Religion und Orientierung Aktuelles aus dem religiösen und spirituellen Leben in Bayern und der Welt. "Glauben Zweifeln Leben" stellt die großen Fragen des Lebens und sucht nach Antworten. Moderation: Matthias Morgenroth zwischen 7.05 und 8.00 Zum Sonntag Schwester Nicole Grochowina 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 8.10 Religion - Die Dokumentation Meine Frau, ihr Gott und ich Religion in Liebesbeziehungen Von Jona Gebhard Das Feature "Religion - Die Dokumentation" ist in der ARD-Audiothek verfügbar. Die ganze Sendung hören Sie auch in der BR Radio App bei Bayern 2.
Wie Kinder wieder mehr Eigenständigkeit lernen könnten Bob Blume spricht mit dem Psychologen Rüdiger Maas Ist die junge Generation faul und lebensunfähig? Psychologe Rüdiger Maas beklagt in seinen Büchern, Kinder und Jugendliche würden überbehütet und immer weniger selbstständig. Dafür hat er u. a. über 1000 Pädagog*innen befragt, wie sich das Verhalten der Kinder und Jugendlichen in den vergangenen zehn Jahren verändert hat. Wie wirkt es sich aus, mit Google, ChatGPT und Social Media aufzuwachsen? Welche Ursachen und Auswirkungen haben "Helikopter-Eltern"? Maas fordert: Erziehung, Bildung und die Arbeitswelt sollten dringend umdenken.
Tag gegen Islamfeindlichkeit Diskussion um einen neuen Berliner Gedenktag Von Thomas Klatt Es gibt einen neuen Gedenktag in Berlin: Den "Tag gegen Islamfeindlichkeit". Am 15. März 2026 soll er erstmals begangen werden. Berlin ist damit das erste deutsche Bundesland, dass sich dem Vorbild der Vereinten Nationen anschließt. Nach dem Attentat auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch am 15. März 2019 war der Jahrestag schon 2022 zum Internationalen Gedenktag gegen Islamfeindlichkeit erklärt worden. In Berlin wurde prompt Kritik laut, wozu die Gesellschaft noch einen weiteren Gedenktag brauche. Dass es antimuslimische Anfeindungen und Diskriminierung gibt, ist unumstritten. Doch was bringt Berliner Musliminnen und Muslimen dieses Datum im Landeskalender?
Nothing ever ends - Die Band Dead Moon, Simone und ich Von Elena Zieser Die Punkband Dead Moon hat in gewissen Kreisen Kultstatus. Es ist nicht nur ihre laute, rohe, schräge Musik, die ihre Fans begeistert. Es ist vor allem ihre Haltung, ihre Überzeugung, dass der Mittelweg garantiert der falsche Weg ist. Und dass es jenseits der gängigen Bahnen noch andere Lebensmöglichkeiten gibt. - Elena Zieser, seit Jahren Fan der Band, interviewt das letzte noch lebende Mitglied von Dead Moon und versucht, die lebenslange Faszination für eine Band zu erklären, der es nie nur um Musik ging.
Von Martin Zähringer und Jane Tversted Norwegen sieht sich als Vorreiter beim Umwelt- und Klimaschutz. Das Land besaß das erste Umweltministerium weltweit, es hat schon sehr früh eine CO2-Steuer eingeführt, der Gro-Harlem-Brundtland-Report prägte den Begriff der nachhaltigen Entwicklung, und Norwegens Stromproduktion ist zu fast 99% klimaneutral.
Bewegung gegen die Angst Hilft Sport bei Hypochondrie? Von Florian Felix Weyh Im Sport erzielt der Körper Erfolge. Er wird gepflegt, trainiert, überwacht. Natürlich spielt die mentale Verfassung mit; für Siege und Rekorde sorgen Motivation und Konzentration ... und die Verdrängung von Störsignalen. So ist Schmerz eine Begleiterscheinung jeder muskulären Überanstrengung. Im normalen Leben deutet er dagegen auf Krankheit hin. Haben Sportler mit ihrer dauernden Selbst-Awareness eine erhöhte Neigung zu Hypochondrie? Oder gehen sie über irritierende Krankheitsgedanken hinweg? Halten sie sich für gesünder, als sie sind? Aus der Forschung weiß man zweierlei: Bei Nichtsportlern hilft Bewegung gegen Angst. Und Sporttreibende haben oft verschwiegene psychische Probleme.
Muss Strafe sein? Teil 1: Mauern, Zellen, Gerichtssäle Von Johanna Bentz Regie: die Autorin Mit: Lisa Hrdina, Torsten Föste Musik: Matthias Klein Ton: Hermann Leppich Deutschlandfunk 2026 Länge: ca. 54"40 Teil 2 am 22. März 20.05 Uhr Das Bedürfnis nach Strafe ist universell. Aber was bewirkt sie? Im ersten Teil dieses Doppelfeatures besucht die Autorin jugendliche Häftlinge, Richterinnen und Richter und einen verurteilten Mörder, der seit elf Jahren hinter Gittern sitzt. Strafen gehört zum Verhaltensrepertoire des Menschen. Schaden wird vergolten, Unrecht wird zurechtgerückt, Übeltäter werden gebessert - so sind zumindest die Ziele. Aber werden sie auch erreicht? Die Autorin, die als Dokumentarfilmerin häufiger Straftäter proträtiert hat, geht Schritt für Schritt die einzelnen Stationen unseres Strafwesens durch, schaut sich die Praxis an und fragt nach Alternativen. Sie beginnt mit jugendlichen Gefängnisinsassen und fragt sie, welche Strafen sie für gerecht halten. Eine Richterin und ein Richter erzählen von ihrer Arbeit. Und dann begegnen wir einem verurteilten Mörder, der nach Jahren in Haft sein Leben neu beginnen will. Johanna Bentz, geboren 1982, studierte Regie für Dokumentarfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seit 2012 arbeitet sie als Autorin und Regisseurin für Film und Radio. Sendungen und Filme u.a.: "Crisis what crisis" (Essayfilm über Griechenland, 2015), "Die Verführungskünstler" (Dokumentarfilm 2012), "Corona Talks - Zufallsgespräche aus dem Lockdown" (WDR 2020).