WDR5

Dok 5 - Das Feature

Alles auf Null: Start in ein neues Berufsleben Von Susanne Wankell Aufnahme des WDR 2019 Wiederholung: 21.01. 20.04 Uhr Mit dem Beruf verdient man Geld. Er ist und bringt aber weit mehr: Status und Anerkennung, Pflicht und Alltag. Flexibilität und die Bereitschaft für Neues - das gehört täglich dazu. Was aber passiert, wenn der Beruf nicht mehr passt, wenn ein Schicksalsschlag oder ein Umzug zur Umorientierung zwingen? Im Erwachsenenleben einen neuen Beruf zu erlernen, braucht Mut, Eigeninitiative und Risikofreude. Und macht viel Mühe. Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist geprägt von Zertifikaten und Qualifikationen - Voraussetzungen für einen Neustart. Erfahrungen werden gerne genommen, zahlen sich oft aber nicht in Euro und Cent aus. Die Arbeitsverwaltung bietet Unterstützung, setzt jedoch strenge Maßstäbe. Einfach nur etwas anderes machen - das ist im öffentlichen Fördersystem nicht vorgesehen. Ausnahmen bestätigen die Regel - nämlich dann, wenn der Bedarf an Fachkräften riesengroß ist, etwa in den Schulen.
Sonntag 11:04 Uhr

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NDR Info

Das Feature

York TimesNew York Times versus Donald Trump Wahrheitssuche in Zeiten "alternativer Fakten" Von Simone Hamm WDR 2018 Für Donald Trump ist die New York Times "Müll; richtiger Müll". Niemals zuvor habe ein Präsident das Recht auf freie Berichterstattung über seine Amtsführung so sehr infrage gestellt, beklagt Chefredakteur Dean Baquet. Fast täglich erscheinen neue Enthüllungen in der New York Times - über Trump und die Russlandconnection zum Beispiel. Viele seiner Lügen werden akribisch aufgelistet. Geschadet hat das dem Präsidenten bisher wenig. Bei der Times mag man ihn und seine Politik verurteilen, aber Trump ist gut für die Bilanz: 2,5 Millionen Leser haben ein kostenpflichtiges Online-Abo abonniert. Die Aktien der New York Times steigen. Die Autorin hat an Redaktionskonferenzen der Times teilgenommen und deren Reporter begleitet. Und sie erzählt von der langen Geschichte des oft als "graue Tante" verspotteten Traditionsblatts, das mit dem Immobilientycoon Trump nicht erst seit dessen Umzug ins Weiße Haus in einer Art Hassliebe verbunden scheint. Download unter ndr.de/radiokunst und als Podcast in der NDR Feature Box Das Feature
Sonntag 11:05 Uhr

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RBB kulturRadio

FEATURE

salvator mundiErlöser des Kunstmarktes Wie Salvator Mundi zum teuersten Kunstwerk der Welt wurde Von Christian Lerch Regie: der Autor Produktion: ORF/BR 2018
Sonntag 14:04 Uhr

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SWR2

SWR2 Feature am Sonntag

Gregor SchneiderDie Liebeslaube oder Auf gute Erde ist zu achten! Eine Kunstbegehung Von Stefan Zednik (Produktion: SWR/WDR) Raum im Raum aus Holz und Tischlerplatten. Das ist die Beschreibung des Kunstwerks. "Liebeslaube" ist der Titel, und es gehört zum Haus u r, dem bekanntesten Werk des Künstlers Gregor Schneider: eine begehbare Großinstallation aus verfremdeten Zimmern und Kammern. Die "Liebelaube" hat keine Tür. Man muss durch ein Wandloch von hinten in den Küchenschrank unter der Spüle durchkriechen. Dann richtet man sich auf und sieht: ein Bett und eine Badewanne. Ein Plattenkocher, ein Teeservice, Schallplatten mit einem Italienisch-Sprachkurs. Es könnten die Requisiten einer Geschichte sein. Aber welche? Und wo bleibt die Liebe in dieser Laube? Eine Frage führt zur nächsten. Was ist Raum? Was ist Zeit? Wohnen wir noch? Oder leben wir schon?
Sonntag 14:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

hermann lenz"Man wird von einer Ordnung angeweht" - der Schriftsteller Hermann Lenz Ein Gespräch mit Peter Handke Von Norbert Hummelt Aufnahme von 2016 "Nie jemand hat in deutscher Sprache solche Absätze geschrieben. Ein Satz gibt den anderen auf eine Weise, wie das noch nie geschehen ist", sagt Peter Handke über den großen Erzähler Hermann Lenz, den es immer wieder neu zu entdecken gilt. Als Hermann Lenz, geboren 1913 in Stuttgart, aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrte, wollte er nichts anderes als in der Dachstube sitzen und schreiben. Das tat er auch, und seine Bücher erschienen, doch lange Zeit mit mäßigem Erfolg. Dann griff ein begeisterter Leser ein: der junge Peter Handke, der in Romanen wie "Der Kutscher und der Wappenmaler" oder "Verlassene Zimmer" in unruhigen Zeiten lesend ein Zuhause fand. Durch Handkes Hilfe wurde Lenz jenseits der 60 doch noch zu einem preisgekrönten Autor und konnte bis zu seinem Tod 1998 seinen großen autobiographischen Romanzyklus fortschreiben. Norbert Hummelt hat Peter Handke im November 2015 in Paris besucht. Im stillen, hoch konzentrierten Gespräch erinnert sich Handke auf sehr persönliche Weise an Begegnungen mit Hermann Lenz und schildert die Faszination, die von dessen Büchern ausgeht. So entsteht das Porträt einer seltenen Freundschaft zweier bedeutender Schriftsteller.
Sonntag 15:04 Uhr

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HR2

Feature

zollfreilagerIm Backstagebereich des Kunstbetriebes - Der diskrete Charme der Zollfreilager | Carsten Probst Ein Kunstwerk, das zum Zwanzigfachen seines Schätzpreises gekauft wurde, kommt an keine Wand. Es wandert in ein Zollfreilager, geschützt vor Feuer, Dieben und Fragen. Diskretion ist Ehrensache. Doch in den letzten Jahren wurden allerlei Machenschaften enthüllt - von Geldwäsche bis zum Handel mit Raubkunst.
Sonntag 18:04 Uhr

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Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

alfred nobelDie Nobel-Affäre. Der geheime Briefwechsel zwischen Alfred Nobel und Sofie Hess. Feature von Nikolaus Scholz. Bis 1976 wurden die 221 in deutscher Sprache geschriebenen Briefe von Alfred Nobel an seine Geliebte Sofie Hess von der schwedischen Nobel-Stiftung unter Verschluss gehalten, ebenso jene 41 Briefe, die der Brummbär - als den er sich selbst bezeichnet - von seinem geliebten Sofiechen erhalten hatte. Das hatte durchaus seinen Grund. Der Briefwechsel zeigt eine unbekannte und zugleich intime Seite des 1833 in Stockholm geborenen Chemikers und Erfinder des Dynamits, und hätte wohl empfindlich am Image des renommierten Wissenschafters gekratzt. Im Herbst 1876 waren sich die beiden zum ersten Mal in Baden bei Wien begegnet, wo der schwedische Erfinder die wesentlich jüngere Sofie Hess - sie war 26 Jahre alt, Nobel 43 - in einem Blumengeschäft kennen lernte. 2017 erschienen die Briefe erstmal komplett in englischer Übersetzung, herausgegeben von der in Wien geborenen Historikerin Erika Rummel. Rummel, Professorin an der Universität von Toronto, schrieb über ein Dutzend Sachbücher, bevor sie sich ausschließlich dem Schreiben von Romanen in englischer Sprache widmete. Ihr jüngstes Buch "Drei Frauen und Alfred Nobel" spielt im Wien der Jahrhundertwende, und beleuchtet nicht nur die sozialen Zwänge, denen Frauen damals ausgesetzt waren, sondern auch die Kriegstraumata und die ethnischen Spannungen, die zum Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie führten.
Sonntag 20:15 Uhr

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Bayern 2

radioFeature

big dataBig Data - oder die Vermessung des Individuums Von Gabriele Knetsch BR/WDR 2019 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Bis zum Jahr 2020 sollen in China mehr als 600 Millionen Kameras die Bürger permanent überwachen. Computersysteme, ausgestattet mit künstlicher Intelligenz, werten die Bilder ständig aus, analysieren das Verhalten der Menschen. Besonders beängstigend: Alle Chinesen sollen sich dem System der "sozialen Vertrauenswürdigkeit" unterwerfen. Wer sich etwas zu Schulden kommen lässt, wird in öffentlich zugänglichen Datenbanken an den Pranger gestellt. Was klingt wie eine Idee aus George Orwells "1984", ist in China inzwischen gelebte Realität. Auf drei Kontinenten geht Feature-Autorin Gabriele Knetsch der Frage nach: Wird diese Dystopie der Big-Data-Überwachung auch bei uns bald Realität?Schauplatz Silicon Valley: Wie viele persönliche Daten Facebook über seine Nutzer sammelt, wissen wir spätestens seit dem Cambridge-Analytica-Skandal. Aber das führt im Silicon Valley nicht zu einem Umdenken - im Gegenteil. Viele Gründer basteln an Big Data Anwendungen, um das nächste Facebook zu werden. Sie entwickeln Sprach-, Gesichtserkennungs- und Übersetzungssoftware - angeblich "im Dienste der Menschheit", dabei können sie auch als Spionagesoftware für Geheimdienste, als Überwachungssoftware eingesetzt werden. Schauplatz China: Neben der permanenten Überwachung baut die chinesische Führung an einem neuen Kontrollsystem der Bürger. Über ein gigantisches Social Credit System sammelt der Staat Daten von Bürgern, NGOs und Firmen. Jeder bekommt ein Punkte-Konto. Alles, was die Menschen im Alltag tun, kann so vom Staat bewertet, belohnt oder bestraft werden. Bis 2020 will China das System flächendeckend einführen, derzeit wird es in über 40 Pilotprojekten getestet. Bereits jetzt gibt es Schwarze Listen: Fast 10 Millionen Chinesen wurden vom Ticketkauf für Schnellzug oder Flugzeug vorübergehend ausgeschlossen. Schauplatz Deutschland: Europa gilt weltweit als Region mit hohen Sicherheitsstandards. Doch auch deutsche Strafbehörden greifen immer häufiger auch auf digitale Datenquellen zurück. Neue Polizeigesetze sehen erweiterte Zugriffsrechte auf private Informationen vor. Gesichtserkennung soll im öffentlichen Raum Standard werden. All diese Entwicklungen zeigen: Die Big Data Überwachungsmaschinerie beginnt langsam auch bei uns zu arbeiten.
Sonntag 21:05 Uhr

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