88vier

Ohrfunk-Hörzeit

Hörspiele, Features und Literatur für Große und Kleine Ohren - Redaktion: Bianca und Jens Bertrams
Sonntag 09:00 Uhr

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NDR Info

Das Feature

voodooVoodoo Queens Von Sebastian Meissner WDR 2016 Im Voodoo hat Wasser eine besondere Bedeutung: Es ist das Reich der Ahnen, in das wir nach dem Tod zurückkehren. Nachdem Hurrikan Katrina New Orleans zu 80 Prozent im Wasser versinken ließ, hat Voodoo in der Stadt neuen Zulauf. Als Ina Fandrich nach ihrem Theologie-Studium in Würzburg in den 1980er-Jahren nach New Orleans zog, ahnte sie nicht, dass sie einmal selbst Voodoo Priesterin werden würde. Streng katholisch erzogen interessierte sie sich für die Geschichte und Bräuche dieser Religion, die durch die Unterdrückung der Sklaven auch stark vom Katholizismus beeinflusst ist. Besonders Marie Laveau faszinierte Fandrich, eine einflussreiche Voodoo Priesterin im New Orleans des 19. Jahrhunderts. Das Feature
Sonntag 11:05 Uhr

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WDR5

Dok 5 - Das Feature

benno ohnesorgBenno Ohnesorg Chronik einer Hinrichtung Von Margot Overath Aufnahme rbb/NDR/SWR 2017 Wiederholung: 23:05
Sonntag 11:05 Uhr

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Bayern 2

Zeit für Bayern

Starker Stoff Edler Zwirn Die älteste deutsche Tuchfabrik in Tirschenreuth Von Birgit Fürst Sogar einen Oskar haben sie schon gewonnen, die Mehlers aus Tirschenreuth. Aus der Tuchfabrik kamen die Stoffe für die Filmkomödie "Grand Budapest Hotel", die 2015 für ihr Kostümdesign prämiert wurde. Auf der Kinoleinwand war fast jeder Faden der Oberpfälzer Edelware zu erkennen. Die Stofffirma der Brüder Mehler ist das älteste Textilunternehmen Deutschlands, gegründet 1644. Vom Schaf bis zum Loden, also von der Faser bis zum fertigen Stoff, kommt hier alles aus einer Hand. Anders als die asiatische Konkurrenz können die Mehlers damit schnell auf Kundenwünsche reagieren und individuelle Stoffe herstellen. Bekannt ist die Tuchfabrik für ihre Loden- und Uniformstoffe sowie Dekotextilien. Birgit Fürst schildert in ihrem Feature über edle Stoffe aus der Oberpfalz die Geschichte des Traditionsunternehmens und ihre maßgeschneiderte Produktion. Regent darf nicht sterben Neustart beim Weißenburger Anzughersteller Von Stephan Lina Wenn es um teure Herrenanzüge geht, dann denken die meisten an Hersteller aus London oder Italien. Doch auch in Bayern gibt es eine Firma, die Anzüge in höchster Qualität und zu entsprechenden Preisen schneidert: Regent aus dem mittelfränkischen Weißenburg gilt unter Kennern seit Jahrzehnten als Garant für edle Männermode. Doch in den vergangenen Jahren ging es mit der Traditionsfirma bergab. Innerhalb von 18 Monaten schlitterte das Unternehmen zweimal in die Insolvenz. Jetzt startet Regent einen möglicherweise letzten Anlauf. Vor einigen Monaten haben mehrere Enthusiasten die Marke und die verbliebenen Fachkräfte übernommen: Ein Mitglied der renommierten Eigentümerfamilie von C&A und die modeaffinen Geschäftsführer einer Baufirma aus dem benachbarten Eichstätt, die selbst Fans der Anzüge aus Weißenburg sind. Sie wollen dem Unternehmen einen frischen, modernen Auftritt bei traditioneller Qualität geben und gleichzeitig auch den wirtschaftlichen Erfolg schaffen. Zeit für Bayern beleuchtet die schillernde Geschichte von Regent, wo sich - mitten in einem Industriegebiet in der Provinz - schon Hollywoodstars und Ministerpräsidenten Garderobe auf den Leib schneidern ließen. Das Feature zeigt auch die Handwerkskunst und das immense Know-How und die unzähligen Handgriffe und Arbeitsschritte, die hinter einem guten Anzug stecken, die Lebensläufe von Spezialisten wie einem Knopfannäher, aber auch den mühsamen Kampf eines kleinen Traditionsherstellers in Zeiten des Onlinehandels und der rasend schnellen Sortimentswechsel in der Modebranche.
Sonntag 12:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Feature am Sonntag

Benno OhnesorgDer Schuss in der Zauberflöte Von Stefan Zednik Am 2. Juni 1967 treffen in Berlin studentischer Protest und Polizeigewalt aufeinander. Anlass ist der Besuch eines Staatsgastes: Mohammad Reza Pahlavi. Während der Schah von Persien im abgeriegelten Opernhaus die "Zauberflöte" genießt, wird draußen der Student Benno Ohnesorg von einem Polizeibeamten erschossen. Reale Gewalt und fiktives Märchen. Doch es gibt Parallelen, nicht nur zwischen dem "Herrscher aus dem Morgenland" und dem "weisen Herrscher" Sarastro der "Zauberflöte". Auch der Kampf um Macht, Jugend und Zukunft sind in Wirklichkeit und Oper ähnlich. Und die Königin, die zu Beginn noch einem jungen Prinzen vertraut, führt am Ende eine bewaffnete Gruppe an. Gudrun Ensslin, Pfarrerstochter aus Schwaben und Mutter eines wenige Wochen alten Sohnes, wird unmittelbar nach Bekanntwerden des Todes von Ohnesorg sagen: "Das sind Faschisten, diesmal sind wir dran, wir müssen uns bewaffnen!" (Produktion 2016)
Sonntag 14:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Theater-Schwerpunkt Der unglaubliche Mr. Hardman Ein Pionier und sein Antenna Theater Von Martina Groß Aufnahme des WDR 2017
Sonntag 15:04 Uhr

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Nordwest Radio

Feature

Franz RadziwillDie Himmel über Dangast Der Maler Franz Radziwill Von Günter Beyer Bedrohliche Flugkörper, tollkühne Hochseilartisten, tote Vögel und wehmütige Engelsgestalten ? in den späten Bildern des Malers Franz Radziwill (1895 -1983) wimmelt es von rätselhaften Symbolen und versteckten Anspielungen. Aber auch die vertraute Landschaft am Jadebusen malt er auf seine Weise wieder und wieder. Aufgewachsen in Bremen, lässt sich der junge Radziwill zunächst vom Expressionismus der Künstlergruppe "Die Brücke" anregen und entwickelt Mitte der zwanziger Jahre seine eigene Bildsprache, den "magischen Realismus". Radziwill lässt sich vom Nationalsozialismus hofieren, wird aber von den braunen Machthabern bald fallen gelassen. " Das größte Wunder ist die Wirklichkeit!", pflegte er zu sagen. Mit dieser Position bleibt er in der "abstrakten" Nachkriegs-Kunstszene ein Außenseiter, der sich mit der Vermietung von Zimmern an Kurgäste über Wasser hält und buchstäblich ums Überleben Stillleben malt. Erst Ende der 60er Jahre wird Radziwills Bedeutung international erkannt. Günter Beyer hat mit Menschen gesprochen, die den Einsiedler vom Jadebusen gekannt haben und lässt den Künstler, dem zur Zeit eine Ausstellung in der Bremer Kunsthalle gewidmet ist, in historischen Originaltönen selber ausführlich zu Wort kommen. Produktion Radio Bremen 2008
Sonntag 16:05 Uhr

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HR2

Der Duft der weiten Welt

GewürzhandelGewürzhandel gestern und heute Ein Feature von Michael Marek und Sven Weniger (hr2-kultur 2014) In der Antike waren sie wertvoller als Gold. Abenteurer wie Marco Polo und Christoph Kolumbus suchten nach ihnen auf Entdeckungsreisen. Handelsrouten wurden für sie errichtet, Kriege um sie geführt. Gewürze haben sich bis heute den Duft unbekannter Welten bewahrt. Hamburg ist die Gewürzmetropole Deutschlands. 80.000 Tonnen werden hier jährlich umgeschlagen. Die Hafenstadt hat das einzige Gewürzmuseum der Welt. Die Autoren haben sich auf Spurensuche begeben. Sie trafen Händler und Verkäufer, besuchten Manufakturen und Geschäfte, spürten in Büchern und Kochtöpfen den Geheimnissen exotischer Zutaten nach.
Sonntag 18:04 Uhr

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Bayern 2

radioFeature

benno ohnesorgBenno Ohnesorg
Sonntag 21:05 Uhr

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WDR5

Dok 5 - Das Feature

bis 24:00 Uhr
Sonntag 23:05 Uhr

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