88vier

Ohrfunk-Hörzeit

Hörspiele, Features und Literatur für Große und Kleine Ohren - Redaktion: Bianca und Jens Bertrams
Sonntag 09:00 Uhr

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NDR Info

Das Feature

gladbeckdas ARD radiofeature: Neun Stockwerke neues Deutschland Über ein Haus in Gladbeck Von Reinhard Schneider WDR 2017 Als der Autor das Haus in Gladbeck vor sieben Jahren zum ersten Mal porträtierte, traf er auf ein Dorf in der Vertikalen, mit Spannungen zwischen den Bewohnern, aber auch Freiräumen für ein "Leben und Leben lassen" mit Hartz IV. Nun sind mit neuen Kulturen neue Herausforderungen dazugekommen. Lebens-, Flucht- und Überlebens-Geschichten treffen aufeinander, Hoffnungen, Träume und Konflikte überkreuzen sich. Dahinter die Frage nach Vereinbarkeiten des sozialen Gefüges: Clanstrukturen auf Balkan-Seite, freundliche, aber verunsicherte Syrer und Iraker, um ihre Selbstbehauptung kämpfende Alteingesessene. Als Modell gesehen bildet das Hochhaus Teile der sich wandelnden gesellschaftlichen Verhältnisse in der Bundesrepublik ab. Das Feature
Sonntag 11:05 Uhr

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WDR5

Dok 5 - Das Feature

gladbeckWiederholung: 27.03. das ARD radiofeature Neun Stockwerke neues Deutschland Ein Feature über ein Haus in Gladbeck Von Reinhard Schneider Aufnahme des WDR 2017 120 Wohnungen in die Höhe gestapelt. 350 Bewohner. Die eine Hälfte Deutsche, die andere Migranten aus zehn Nationen. Ein Mikrokosmos, ein ungesteuertes Experiment, vielleicht auch ein Frühwarnsystem für eine neue Mischung am sozialen Rand der Republik. Als der Autor Reinhard Schneider das Haus in Gladbeck vor sieben Jahren zum ersten Mal porträtierte, traf er auf ein Dorf in der Vertikalen, mit Spannungen zwischen den Bewohnern, aber auch Freiräumen für ein "Leben und leben lassen" mit Hartz IV. Nun sind mit neuen Kulturen neue Herausforderungen dazugekommen. Lebens-, Flucht- und Überlebens-Geschichten treffen aufeinander, Hoffnungen, Träume und Konflikte überkreuzen sich. Die Frage nach wechselseitiger Empathie oder auch nur Toleranz stellt sich schärfer, gelegentlich auch lauter denn je. Ein Problem bildet zunächst die Sprache, was ein wenig durch Rumänen gemildert wird, die Italienisch verstehen und Bulgaren, die Türkisch sprechen. Austausch in Übersetzungsketten mit Informationsverlusten. Dahinter die Frage nach Vereinbarkeiten des sozialen Gefüges: Clanstrukturen auf Balkan-Seite, freundliche, aber verunsicherte Syrer und Iraker, um ihre Selbstbehauptung kämpfende Alteingesessene. Das Hochhaus modelliert die sich wandelnden gesellschaftlichen Verhältnisse in der Bundesrepublik. Auf den L-förmigen Laubengängen entsteht oder scheitert ein fragiles Gleichgewicht, auf das nicht nur die Bewohner selbst angewiesen sind.
Sonntag 11:05 Uhr

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Bayern 2

Zeit für Bayern

BurghausenHinter dicken Mauern Zwischen Romantik und Touristenandrang Wohnen auf der Burg Burghausen Von Regina Fanderl Wer auf das Gelände der längsten Burg der Welt kommt, hat den Eindruck, durch ein idyllisches Dorf zu spazieren. Zu Recht, denn dort leben tatsächlich rund 150 ganz normale Burghausener Bürger: Friseurin, Angestellter oder Hausfrau. Sie haben das majestätische Bauwerk der Spätgotik ganzjährig und gratis im Blick. Ihre Adressen klingen exklusiv - "Burg" plus Hausnummer. Die Mieten in den ehemaligen Handwerkerhäusern sind moderat, die Wohnungen geräumig. Die Vorgärten sind Vorgärten wie anderswo auch, und der Zusammenhalt, so heißt es, funktioniert gut zwischen all den zahllosen Brücken, Türmen und Toren und in unmittelbarer Nähe von Scharfrichterhaus und herzoglichem Waffenlager. Allerdings hat das Wohnen auf der Burg auch Schattenseiten. Die Anlage oberhalb der Burghauser Altstadt ist ein Touristenmagnet. Und der Ostwind pfeift manchmal ungemütlich durch die Fenster-, Tür- und Mauerritzen. In der Zeit für Bayern schildert Regina Fanderl das Leben und den Alltag der Burghausener Burgbewohner. Eines für Alle? Das "Museum für Franken" auf der Festung Marienberg Von Barbara Markus Bayerns Heimatminister Markus Söder spricht von einem "Starken Signal" für Nordbayern als "Kulturland". Für 100 Millionen Euro wird die Festung Marienberg in Würzburg ertüchtigt, um baulich die Voraussetzungen für ein kulturpolitisches Jahrhundertprojekt schaffen: Das "Mainfränkische Museum" auf der Festung wird zum "Museum für Franken" . Der Pakt zur Verstaatlichung mit der Stadt Würzburg und dem Bezirk Unterfranken ist zum 1.1. 2017 in Kraft getreten. Nun steht Gründungsdirektor Erich Schneider vor der heiklen Herausforderung, das Konzept für ein fränkisches Landesmuseum zu erarbeiten. Doch welches Franken will er abbilden? Historisch sind die Grenzen fließend, weit über drei Regierungsbezirke hinaus. Und wie steht es mit Exponaten aus allen bayerischen Landesteilen? Vorerst kann das "Museum für Franken" nur auf die Bestände des Mainfränkischen Museums zurück greifen - wenn gleich es dabei mit nicht weniger als 80 Werken des berühmten Bildschnitzers Tilman Riemenschneider glänzen kann. Aber wo zum Beispiel bleibt Veit Stoß, der berühmte Nürnberger? Müssen sich andere Museen in Franken nun gegen "Begehrlichkeiten" aus Würzburg wappnen? Und nicht zuletzt geht es ja nicht nur um Exponate, sondern auch eine zeitgemäße Präsentation. Wie modern kann da ein "Museum für Franken" in Festungsgemäuern werden, die auf das 13. Jahrhundert zurückgehen? Fragen die Barbara Markus in ihrem Feature aufgreift und damit eine der spannendsten Phasen der Transformation in ein "Museum für Franken" aufgreift.
Sonntag 12:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Feature am Sonntag

Die ZeitVon der Zeit zum Leben Annäherung an ein unfassbares Phänomen Von Angelika Brauer Die Zeit ist für uns Menschen eine Herausforderung. Womit haben wir es da zu tun? Was ist das, wovon wir genauso abhängig sind wie von der Luft zum Atmen? Bestimmungsversuche der Zeit gibt es seit der Antike reichlich. Und doch bleibt die Zeit an sich noch immer ein Rätsel. Ansatzweise lösen können wir nur den Teil, der uns selbst betrifft. Wie erfahren wir Zeit? Wodurch bemerken wir, wie sie vergeht? Warum leiden wir unter dem Diktat ihres andauernden Entstehens und Vergehens, diesem Fluss der Zeit, der sich nicht anhalten lässt? Ist unter der Herrschaft der Zeit ein gelingendes Leben überhaupt möglich? Philosophen und Zeitforscher geben Auskunft. Aber auch ein Uhrmacher und eine Filmemacherin kommen zu Wort.
Sonntag 14:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Passage

barack obamaBlack America Feature von Tom SchimmeckBarack Obama war mit dem Versprechen von Veränderungen angetreten. Bei seiner Wahl 2008 begrüßte ihn das schwarze Amerika wie einen lang ersehnten Heilsbringer. Hat sich Obamas Versprechen, den Rassismus zu überwinden erfüllt oder nicht? Das Feature von Tom Schimmeck spielt in der Chicagoer South Side und rund um die Friendfield Plantation in Georgetown, South Carolina, wo Michelle Obamas Vorfahren Sklaven waren. Die Menschen dort erzählen, ob und wie sich ihr Leben, ihre Chancen und ihr Alltag verändert haben während der Amtszeit von Barack Obama.
Sonntag 15:03 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

ist das kunst oder kann das wegIst das Kunst oder kann das weg? Von Kartoffelchips, Teppichmessern und einem Hund mit rosa Pfote Von Martina Keller Aufnahme WDR/SWR 2015
Sonntag 15:04 Uhr

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Nordwest Radio

ARD radiofeature

gladbeckNeun Stockwerke neues Deutschland Ein Feature über ein Haus in Gladbeck Von Reinhard Schneider Als der Autor das Haus in Gladbeck vor sieben Jahren zum ersten Mal porträtierte, traf er auf ein Dorf in der Vertikalen, mit Spannungen zwischen den Bewohnern, aber auch Freiräumen für ein "Leben und Leben lassen" mit Hartz 4. Nun sind mit neuen Kulturen neue Herausforderungen dazugekommen. Lebens-, Flucht- und Überlebens-Geschichten treffen aufeinander, Hoffnungen, Träume und Konflikte überkreuzen sich. Die Frage nach wechselseitiger Empathie oder auch nur Toleranz stellt sich schärfer denn je. Ein Problem bildet zunächst die Sprache, was ein wenig durch Rumänen gemildert wird, die Italienisch verstehen und Bulgaren, die Türkisch sprechen. Austausch in Übersetzungsketten mit Informationsverlusten. Dahinter die Frage nach Vereinbarkeiten des sozialen Gefüges: Clanstrukturen auf Balkan-Seite, freundliche, aber verunsicherte Syrer und Iraker, um ihre Selbstbehauptung kämpfende Alteingesessene. Als Modell gesehen bildet das Hochhaus Teile der sich wandelnden gesellschaftlichen Verhältnisse in der Bundesrepublik ab. Auf den L-förmigen Laubengängen entsteht oder scheitert ein fragiles Gleichgewicht, auf das nicht nur die Bewohner selbst angewiesen sind. Reinhard Schneider, geboren 1952 in Gelsenkirchen. Autor und Regisseur von Dokumentarfilmen und Hörfunkfeatures. Verschiedene Preise wie den Prix Italia für das Radiofeature "Mein Sohn, der Nazi". Zuletzt die TV- und Hörfunkproduktion: "Wettstreit in Stein und Beton ? Bauen im geteilten Berlin" (rbb 2015) und "Die Zeit, die noch bleibt ? Auf einer Palliativstation in Heidelberg" Koproduktion: SWR/WDR 2015
Sonntag 16:05 Uhr

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HR2

das ARD radiofeature

gladbeckNeun Stockwerke neues Deutschland Ein Feature über ein Haus in Gladbeck von Reinhard Schneider (WDR 2017) Als der Autor das Haus in Gladbeck vor sieben Jahren zum ersten Mal porträtierte, traf er auf ein Dorf in der Vertikalen, mit Spannungen zwischen den Bewohnern, aber auch Freiräumen für ein "Leben und Leben lassen" mit Hartz 4. Nun sind mit neuen Kulturen neue Herausforderungen dazugekommen. Lebens-, Flucht- und Überlebens-Geschichten treffen aufeinander, Hoffnungen, Träume und Konflikte überkreuzen sich. Die Frage nach wechselseitiger Empathie oder auch nur Toleranz stellt sich schärfer denn je. Ein Problem bildet zunächst die Sprache, was ein wenig durch Rumänen gemildert wird, die Italienisch verstehen und Bulgaren, die Türkisch sprechen. Austausch in Übersetzungsketten mit Informationsverlusten. Dahinter die Frage nach Vereinbarkeiten des sozialen Gefüges: Clanstrukturen auf Balkan-Seite, freundliche, aber verunsicherte Syrer und Iraker, um ihre Selbstbehauptung kämpfende Alteingesessene. Als Modell gesehen bildet das Hochhaus Teile der sich wandelnden gesellschaftlichen Verhältnisse in der Bundesrepublik ab. Auf den L-förmigen Laubengängen entsteht oder scheitert ein fragiles Gleichgewicht, auf das nicht nur die Bewohner selbst angewiesen sind.
Sonntag 18:04 Uhr

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Deutschlandfunk

Freistil

Julius Maggi"Ein Auto, in dem man überlebt ..." Wenn Dichter Werbung machen Von Joseph Berlinger Regie: der Autor BR 2016 Schriftsteller, die Werbetexte schreiben, gibt es viele. Die Dunkelziffer ist hoch. Es gab sie schon, bevor die Welt dem Konsumrausch verfiel. Im späten 19. Jahrhundert stand Frank Wedekind im Dienst von Julius Maggi und dichtete Werbung für dessen Suppen. Im Jahre 1926 hatte Bertolt Brecht wenig Geld, wünschte sich aber ein neues Auto. Also machte er mehreren Firmen ein Angebot: Werbegedicht gegen Straßenkreuzer. Der Hersteller Steyr erhielt von Brecht einen Slogan. Der bekam seinen Neuwagen - und fuhr ihn zu Schrott. Brecht dichtete erneut: "Ein Auto, in dem man überlebt ...". Und Steyr belohnte ihn mit einem neuen Auto. Das Feature erinnert an die beim Werben dilettierenden Altmeister der Dichtkunst und befragt ein paar zeitgenössische Schriftsteller, die schon einmal schwach geworden sind. Wenn Dichter Werbung machen
Sonntag 20:05 Uhr

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Bayern 2

das ARD radiofeature

gladbeckEin Haus in Gladbeck Als der Autor das Haus in Gladbeck vor sieben Jahren zum ersten Mal porträtierte, traf er auf ein Dorf in der Vertikalen, mit Spannungen zwischen den Bewohnern, aber auch Freiräumen für ein "Leben und Leben lassen" mit Hartz 4. Nun sind mit neuen Kulturen neue Herausforderungen dazugekommen. Lebens-, Flucht- und Überlebens-Geschichten treffen aufeinander, Hoffnungen, Träume und Konflikte überkreuzen sich. Die Frage nach wechselseitiger Empathie oder auch nur Toleranz stellt sich schärfer denn je. Ein Problem bildet zunächst die Sprache, was ein wenig durch Rumänen gemildert wird, die Italienisch verstehen und Bulgaren, die Türkisch sprechen. Austausch in Übersetzungsketten mit Informationsverlusten. Dahinter die Frage nach Vereinbarkeiten des sozialen Gefüges: Clanstrukturen auf Balkan-Seite, freundliche, aber verunsicherte Syrer und Iraker, um ihre Selbstbehauptung kämpfende Alteingesessene. Als Modell gesehen bildet das Hochhaus Teile der sich wandelnden gesellschaftlichen Verhältnisse in der Bundesrepublik ab. Auf den L-förmigen Laubengängen entsteht oder scheitert ein fragiles Gleichgewicht, auf das nicht nur die Bewohner selbst angewiesen sind.
Sonntag 21:05 Uhr

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