MDR KULTUR

Mausefellchen

Von Elisabeth Panknin (Wiederholung) Liese hat einen großen Leberfleck am Ohr, den die Kinder "Mausefellchen" nennen. Sie hänseln Liese und spielen mit ihr "Katz und Maus". Liese wird immer ängstlicher. Dem Mäuseprinzen Siegfried gefällt gerade das sehr, denn für ihn ist die Ängstlichkeit eine besondere Mäusetugend. Er möchte Liese gerne heiraten und schafft es auch, dass Liese genauso klein wird wie er. Als Liese jedoch eine genauere Vorstellung vom Mäuseleben bekommt, sehnt sie sich danach zurück, ein Kind zu sein Regie: Norbert Speer Produktion: Rundfunk der DDR Sprecher: Stefanie Sende - Liese Mirko Elbracht - Martin Viktor Deiß - Prinz Carmen-Maja Antoni - Erzählerin (19 Min.)
Sonntag 07:05 Uhr

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Bayern 2

radioMikro

kater muschMagazin Geschichten vom Kater Musch - Der Pfingstausflug Ab 6 Jahren Hörspiel von Ellis Kaut Mit Elfriede Kuzmany, Hans Reinhard Müller, Fritz Straßner, Rosemarie Noris und anderen Regie: Günther Friedrich BR 1958 7.30 Sonntagshuhn Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar
Sonntag 07:05 Uhr

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WDR5

Bärenbude Wecker - Radio für Ausgeschlafene

K WaechterMit Verena Specks-Ludwig Thema: Wölfe Darin: Umfrage Mein Hund Bello Die Kuschelbären Johannes und Stachel Hundefrisör Das klingende Bilderbuch Das Gold des Hasen Hörspiel: Der rote Wolf Von F. K. Waechter Bearbeitung: Ulla Illerhaus Regie: Frank-Erich Hübner Rate mal! Ratebär Lottes Mops Der rote Wolf ist in Wahrheit ein kleiner Hund, der von einer Wölfin großgezogen wird. Als die Wölfin von Menschen gejagt und erschossen wird, scheint auch der kleine Hund am Ende zu sein, aber das Mädchen Olga rettet ihn. Am Ende seines Lebens erweist Olga dem ,roten Wolf" einen letzten Dienst.
Sonntag 07:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Kakadu

judith ruytersHörspieltag Der Kaugummigraf Von Judith Ruyters Nach einem Kinderbuch von Kirsten Reinhardt Regie: Petra Feldhoff Komposition: Felix Rösch Mit: Lia Danisch, Horst Sachtleben, Astrid Meyerfeldt, Ulrike Bliefert, Karin Buchali Produktion: WDR 2017 Länge: 51"58 Moderation: Fabian Schmitz Ein alter Graf sammelt Kaugummis und Eli darf sich die geheime Sammlung ansehen. Zuerst weiß der alte Graf ganz und gar nicht, was er von der Ausreißerin Eli halten soll. Ein zerstrubbeltes Mädchen will bei ihm in seinem alten Bahnhof wohnen? Das würde doch seine ganze Tee- und Nachdenk-Routine durcheinanderbringen! Aber dann beginnt der Graf aus seinem Leben zu erzählen, und Eli darf sogar seine geheime Kaugummisammlung sehen. Gekaute Kaugummis, versteht sich! Und jedes Kaugummi hat eine eigene Geschichte. Jetzt fehlt nur noch ein Plan, um den Bahnhof vor dem Abriss zu retten. Kirsten Reinhardt wurde 1977 in der Lüneburger Heide geboren. Sie lebt und arbeitet als Journalistin und Autorin in Berlin. Ihr Manuskript "Fennymores Reise oder Wie man Dackel im Salzmantel macht" wurde 2009 mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet.
Sonntag 08:05 Uhr

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88vier

Ohrfunk-Hörzeit

Hörspiele, Features und Literatur für Große und Kleine Ohren - Redaktion: Bianca und Jens Bertrams
Sonntag 09:00 Uhr

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SRF 3

Maloney

Philip MaloneyDie haarsträubenden Fälle des Philip Maloney. Wer die Hörspiel-Reihe nicht kennt, hat etwas verpasst. Privatdetektiv Maloney ermittelt mit Schalk, Charme und unverkennbarer Raubeinigkeit. Ob ein Radioinhalt kultigen Charakter erlangt hat, ist selbstverständlich Ermessens-Sache des Einzelnen. Bei Philip Maloney sind die Anzeichen dafür allerdings nicht zu übersehen. So mancher typische Ausspruch des kauzigen Privat-Detektivs Maloney, seiner Kontrahenten und Mitstreiter schicken sich an, zu geflügelten Worten zu werden. «Üble Sache, Maloney», pflegt der Polizist bei einer Kalamität jeweils zu raunzen. «Jetzt brauch ich mal einen Whisky» ist einer der Sätze aus dem Fundus von Philip Maloney, wenn er wieder einmal Zeit braucht, seine Verdächtigungen, Vermutungen und Schlussfolgerungen zu ordnen. Und nach vollbrachter Tat respektive gelöstem Fall folgt schliesslich das herrlich rechthaberische «So geht das!». Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney. Der Meisterdetektiv ermittelt immer sonntags von 11 bis 12 Uhr.
Sonntag 11:10 Uhr

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HR2

Georg Horvath ist verstimmt

sasa stanisicHörspiel von Sasa Stanisic Mitwirkende: Horvath - Martin Engler Regina - Victoria Trauttmannsdorff Ali - Valim Kleber sowie Katja Brügger Barnaby Metschurat Fumio Okura Peter Kaempfe Céline Fontanges Valentin Platareanu Christoph Luser Hans Schernthaner Wolf-Dietrich Sprenger Jon Kiriac Chritian Onciù Regie: Oliver Sturm Musik: Andreas Bick
Sonntag 14:04 Uhr

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WDR5

WDR 5 KiRaKa. Radio für Kinder

peter schwindtDrei Bären in der Nacht Hörspiel in 4 Teilen von Peter Schwindt Teil 1: Auf der Flucht Regie: Burkhard Ax Die meisten Kuschelbären sind - natürlich - Weihnachtsbären. Also fiebern alle dem Höhepunkt des Jahres entgegen, wenn zum Weihnachtsfest die meisten von ihnen mit einer ausgelassenen Party ihren Geburtstag feiern. Für den kleinen Bären Sammy ist dieses Mal jedoch leider alles anders: Sein Kind hat ihn schlichtweg vergessen, und deshalb sind jetzt seine Tage gezählt. Aber der alte Bär Jeremias behauptet, das Geheimnis der Unsterblichkeit auch für Kuschelbären zu kennen. Als Jeremias in der Nacht unter geheimnisvollen Umständen entführt wird, ahnen Sammy, Herrmann und Willi, dass die Geschichte mehr als nur das Märchen eines alten Wirrkopfes ist. So begeben sich die drei Bären auf eine abenteuerliche Reise durch die Winternacht, um Sammy zu retten und das Geheimnis des alten Jeremias zu ergründen...
Sonntag 14:05 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

kathrin rögglaKathrin Röggla: wir schlafen nicht Kick-off-Meetings und Powerpoint-Präsentationen im tageszeitlosen Neonlicht. Ein Hörspiel über die schöne neue Arbeitswelt. Kommunikation, Leistung, Effizienz, und keiner, der ein Auge zumacht. Sie schlafen nicht. Sie erzählen von ihrer Arbeitswelt. Der Unternehmensberater, der IT-Supporter, die Online-Redakteurin oder die Key Account Managerin kommen zu Wort. Denn es geht um Organisation, um Content, um Durchsetzungskraft, vor allem aber um die eigene Identität. Sie sind in ihren Rollen und in ihrem Funktions-Denken gefangen und doch bringt das Gespräch eine Stimmung mit sich, die der Stunde der Offenbarung gleicht, und die Business-Analysten analysieren plötzlich sich selbst. Mehr noch: die notorische Selbstdarstellung gerät zur Selbstzerstörung. Kathrin Röggla hat für dieses Hörspiel 30 Interviews mit Menschen geführt, deren Branchen in den 90er Jahren des vergangaenen Jahrtausends die Aktienkurse höher steigen ließen. Auf Basis der Interviews entstand ein Text, der Wachstumslogik und dauerndes Effizienzstreben hinterfragt. Kathrin Röggla, geb. 1971, Autorin. Prosa, Theatertexte, Essays. BR-Hörspiele u.a. "really ground zero - anweisungen zum 11. september" (2002, Radio-Preis der RIAS Berlin Kommission 2003), "die alarmbereiten" (2009, Hörspiel des Monats August 2009), "publikumsberatung" (2011, Hörspiel des Monats Januar 2011), "die unvermeidlichen" (2012), "Lärmkrieg" (2014), "Normalverdiener" (2016, Hörspiel des Monats Juli 2016).
Sonntag 15:00 Uhr

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SRF 1

Apropos Hörspiel


Sonntag 16:10 Uhr

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SR2 Kulturradio

HörspielZeit: Das Lied vom Sag-Sager

von Daniel Danis (SR/DLF 2001) Geschwister Irgendwo im dünnbesiedelten Québec leben die Brüder Rock, William und Fred-Gilles Durant in einem windschiefen Holzhaus. Zu ihrer "Société d"amour Durant", der "Gesellschaft der dauerhaften Liebe" gehört auch Noéma, eine begnadete Akkordeonspielerin. Noéma verließ ihre Brüder, um ein Star zu werden. Jetzt kommt sie wieder nach Hause, aber die Brüder erkennen sie kaum wieder. "Ich glaube", sagt Daniel Danis über sein Stück, "dass es eine große Sehnsucht gibt, den Riss zwischen der technischen Welt und dem archaischen Gefühlsleben der Menschen zu heilen."
Sonntag 17:04 Uhr

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BR-Klassik

Do Re Mikro

Alex NaumannElvis und die Zauberflöte Hörspiel für Kinder von Alex Naumann Die Musiksendung für Kinder Elvis als Vogelfänger? Klar, ein komischer Vogel war er ja schon immer, aber was er diesmal erlebt, ist selbst für ihn harter Stoff: Eine Riesenschlange, die einen Prinzen verfolgt. Eine Prinzessin, die in einer Burg gefangen gehalten wird. Drei Damen, die nicht lange fackeln, wenn es ums Prügeln geht. Und Elvis mittendrin. Wie ist er da hineingeraten? Zuerst war da dieses alte, verlassene Opernhaus am Rande der Stadt. Dort spukt es, sagt man. Das hält Elvis und seinen Cousin Detlef aber nicht davon ab, dort ein wenig herumzustöbern. Sie finden eine alte Flöte, Elvis probiert sie aus, und - zack - ist er hineingebeamt in die Oper "Die Zauberflöte". Ob es ihm gelingt, zusammen mit Prinz Tamino die entführte Prinzessin zu retten? "Elvis und die Zauberflöte" - ein spannendes Hörspiel von Alex Naumann. Eine Kooperation von BR-KLASSIK und der Deutschen Grammophon.
Sonntag 17:05 Uhr

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WDR5

WDR 5 Hörspiel am Sonntag

Beschleunigen Von Daniela Kletzke Patrick: Tom Hoßbach Karl: Dirk Borchardt Breitmann: Felix Vörtler Kim: Johanna Bergmann Kims Mutter: Johanna Gastdorf Ordner: Björn Jung Regie: Thomas Leutzbach Der 15-jährige Patrik lebt in schwierigen Verhältnissen. Sein Vater ist ein hoffnungsloser Zocker, und seine Mutter starb bei einem Unfall. Aber wie genau?
Sonntag 17:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

Best of PiNball - Kurzhörspiele aus dem ARD-Hörspielwettbewerb 2017 Hörspiele werden nicht nur von den offiziellen Sendeanstalten oder kommerziellen Produktionsfirmen gemacht, sondern auch von unabhängig arbeitenden Künstlern, Studenten und Schülern oder passionierten Hörspielfans. Alljährlich haben all jene Gelegenheit, ihre frei produzierten Arbeiten in einem Wettbewerb der freien Szene zu präsentieren: beim ARD-PiNball. Er findet immer im Herbst in Karlsruhe im Rahmen der ARD Hörspieltage statt. Eingereicht werden kann jedes frei produzierte Hörspiel, das nicht länger als 20 Minuten und bis dato ungesendet ist; bewertet und gekürt werden die Produktionen von Hörspiel-Verantwortlichen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie von Mitarbeitern des Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM) und der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG). SRF-Hörspiel-Redakteurin Susanne Janson ist eines dieser Jurymitglieder. Sie wählt aus den rund 100 diesjährigen Einreichungen ihre ganz persönlichen Favoriten aus. Und auch das Siegerstück des diesjährigen PiNballs wird zu hören sein. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses läuft das Bewertungsverfahren der Jury noch, und die Auswahl der in unserer Sendung zu hörenden Stücke ist noch nicht abgeschlossen. Redaktion: Susanne Janson - Produktion: SRF 2017 - Dauer: 70" Weitere Infos finden Sie auf der Webseite des ARD PiNballs .
Sonntag 17:06 Uhr

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Bremen Zwei

Hörspiel

Paartherapeut Klaus Kranitz - Bei Trennung Geld zurück Folge 7 - 9: Ehepaar Möhring Als unbeteiligter Zuhörer ermöglicht die Hörspielserie das voyeuristische Vergnügen, drei Paaren bei jeweils drei Sessions zu lauschen und zu erleben, was ihnen in den jeweiligen Therapiesitzungen widerfährt. Was der Zuhörer nicht weiß: die Schauspieler gehen unvorbereitet ins Studio, ein Manuskript für ihre jeweiligen Rollen gibt es nicht. Alles ist Improvisation, entsteht im Moment der Aufnahme. Umso mehr schauen wir in einen Spiegel wie bei einer richtigen Therapiesitzung ?.. Mitwirkende: Jan Georg Schütte, Peter Lohmeyer und Anne Weber Regie: Jan Georg Schütte und Wolfgang Seesko RB 2017
Sonntag 18:00 Uhr

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MDR KULTUR

Treffen in Dublin

Von Torsten Enders Zum 450. Geburtstag von Jonathan Swift am 30. November (Wiederholung) Dublin, im April 1742. In der Fishamble Street ist ein neues Konzerthaus, "Mr. Neale"s Great Music Hall", eingeweiht worden. Der in London ansässige Georg Friedrich Händel soll dort eine Reihe von Aufführungen herausbringen. Und er hat ein ganz neues, erst letzten Sommer komponiertes Oratorium im Gepäck: "The Messiah". Allerdings geraten die Proben bald ins Stocken: Händel kommt mit dem vorgesehenen Chor nicht aus. Er will ihn verstärken und hofft auf die Sänger der St. Patricks Cathedral. Doch denen wird die Teilnahme von ihrem Dechanten untersagt. Der aber ist gleichfalls ein berühmter Mann, Theologe, Philosoph, Schriftsteller: Dr. Jonathan Swift. Händel kennt ihn von früher. Doch der inzwischen Fünfundsiebzigjährige erweist sich als kränkelnder Misantroph, ein Fundamentalist, der keine Vermengung von Kirche und Amüsierbetrieb zu dulden bereit ist. Wird es Händel gelingen, ihn umzustimmen? Und wenn ja - wird er es auch schaffen, seine Altistin Susannah Maria Cibber vor ihrem wildgewordenem Noch-Ehemann zu schützen, der durch Dublin läuft und herumposaunt, dass er das Weib auf keinen Fall auf die Bühne lässt? Der englisch-irische Schriftsteller Jonathan Swift (1667-1745) verlebte seine Kindheit in großer Armut. Er studierte Theologie in Dublin/Irland und war von 1689-94 in England Sekretär von Sir William Temple, einem bedeutenden Staatsmann im Ruhestand. Zurückgekehrt nach Irland, lässt er sich in der anglikanischen Kirche zum Priester ordinieren und folgt 1694 einer Anstellung nach Kilrott (Belfast), die er jedoch kurz darauf wegen schlechter Arbeitsbedingungen beendet, um 1695 zu Sir William zurückzukehren. Nach dessen Tod 1698 geht er wieder nach Irland. Seine Werke: "A Tale of a Tub" (Ein Tonnenmärchen) und "The Battle of the Books" (Die Bücherschlacht) bringen Jonathan Swift Erfolg und den entsprechenden Ruf als Schriftsteller. Mit "Gullivers Reisen" (1726) fasst er seine bösen Satiren gegen die Unterdrückung, Demütigung und Ausplünderung seiner irischen Heimat durch England zusammen. Der Roman erschien 1909 erstmals auf Deutsch. Torsten Enders, geboren 1954 in Altenburg/Thüringen, nach dem Studium der Theaterwissenschaft seit 1978 Dramaturg beim Rundfunk. Lebt in Berlin. Autor mehrerer Hörspiele und Features ("Kein Wort von Einsamkeit", "Das tonlose Spiel", "Dorns Tiefland", "Brückenschlag"), sowie von Filmen ("Trutz") und Theaterstücken ("Kanzelkarl", "Kowatz"). Der MDR produzierte 2001 das Hörspiel "Spenderherz", das mit dem Hörspiel-
Sonntag 18:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Hörspiel am Sonntag

dirk lauckeEin paar Dinge, die ich loswerden wollte Hörspiel von Dirk Laucke Frei nach seinem Roman "Mit sozialistischem Grusz" Mit: Sebastian Urzendowsky, Charly Hübner u. a. Musik: Ira Göbel, Bernhard Raser Regie: Dirk Laucke (Produktion: SWR 2017 - Ursendung) Bitterfeld im Jahr 2002 - das kann alles Mögliche sein. Zum Beispiel beschissen, findet Phillip. Seine Mutter ist in den Westen, schlimmer noch, nach Bayern abgehauen. Sein Vater schiebt seitdem den Blues. Und Phillip muss Rindenmulch im Park verteilen (Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für den Aufschwung Ost). Denn für die Medienhochschule hat es bei ihm trotz Abi nicht gereicht. Warum also nicht gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und die Ödnis in ein Kunstprojekt verwandeln? Phillip zeichnet alles auf: die Schimpftiraden der ABM-Leidensgenossen Jutta (alleinerziehende Mutter) und Tilo (Klimaschutzgegner), den verschuldeten Kumpel Ralf (Ex-Klein-Dealer) und natürlich die hübsche Krankenpflegerin Nicole (spröde). Inzwischen wird auch Vater Hermann kreativ. Er schreibt einen Brief an Margot Honecker, von der er sich Hilfe für seinen perspektivlosen Sohn erhofft. Und ausgerechnet der soll den Brief an die ehemalige DDR-Ministerin für Volksbildung zur Post bringen ... Während das "Jahrhunderthochwasser" droht, einen ganzen Landstrich zu verwüsten, bahnt sich eine mittlere häusliche Katastrophe an. Denn Phillip schickt den Brief nicht ab. Stattdessen lässt er seinem Vater eine eigenwillige Antwort zukommen.
Sonntag 18:20 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Henny JahnnArmut, Reichtum, Mensch und Tier Von Hans Henny Jahnn Bearbeitung und Regie: Ulrich Gerhardt Mit: Klara Manzel, Volkram Zschiesche, Nora Rim Abdel-Maksoud, Sebastian Becker, Jan Dose, Jessica Richter, Margarita Broich, Robert Gallinowski, Matthias Weidenhöfer, Michael Klobe, Matthias Ransberger Deutsches Filmorchester Babelsberg Leitung: Bernd Wefelmeyer Komposition: Daniel Dickmeis Ton: Alexander Brennecke, Jana Brandt Produktion: Deutschlandradio Kultur/HFF Konrad Wolf 2009 Länge: 82"22 (Wdh. v. 22.11.2009) Tief in den Steinbergen Norwegens lebt ein Bauer, allein mit seinem Pferd. Nun fasst er Heiratspläne. Der einsame und wohlhabende Bauer Manao, der sein Pferd über die Maßen liebt, will die arme, junge Magd Sofia heiraten. Hinterhältig versucht die reiche Bäuerin Anna, die sich ihm versprochen fühlt, dies zu verhindern. Als Sofia stirbt, rächt sich Manao und geht mit Jytte, einem Elfenmädchen, der Reinkarnation seines geliebten Pferdes, vom Hof. Eine Geschichte wie in einem Western, nur dass sie in Norwegen spielt. Es geht um Liebe, Rivalität, um Landbesitz, böse Zungen und Mord. Hans Henny Jahnn, 1894 in Hamburg geboren, 1959 dort gestorben. Schriftsteller, Orgelreformer und Musikverleger. Lebte während des Ersten Weltkriegs im norwegischen Exil, während des zweiten Weltkriegs vornehmlich in Dänemark, wo er einen kleinen Bauernhof bewirtschaftete. 1950 kehrte er nach Hamburg zurück, wo er neun Jahre später starb. Jahnn schrieb Dramen und Prosa, 1949 begann er seine große Romantrilogie "Fluss ohne Ufer". Die späte Erzählung "Nacht aus Blei" wurde 2010 als Hörspiel auf Deutschlandradio Kultur gesendet. Vom "Fluss ohne Ufer" wurde nur der erste Teil, "Das Holzschiff", als Hörspiel realisiert (NDR 2009); außerdem: "Der neue Gott, der mit Millionen Zungen redet" (WDR 1995) nach Jahnns expressionistischem Roman "Perrudja" sowie seine Dramen "Medea" (SDR 1987), "Neuer Lübecker Totentanz" (BR 1955, WDR 1965) und "Trümmer des Gewissens" (SWF 1982). Armut, Reichtum, Mensch und Tier
Sonntag 18:30 Uhr

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NDR Info

Das Hörspiel

Justin TorresWir Tiere Nach dem gleichnamigen Roman von Justin Torres Übersetzung aus dem Englischen: Peter Torberg Musik: Fatima Dunn Bearbeitung und Regie: Elisabeth Weilenmann Mit Max Hegewald, David Hofner, Robin Lange, Lennard Lemster, Julien Brinkmann, Daniel Axt, Marina Galic, Paul Schröder, Theresa Berlage, Hannes Stelzer, Christian Lessiak, Wolfgang Schroeder, Benjamin Morik, Ulrich Bähnk NDR 2017 / Ursendung Drei Brüder balgen sich durch ihre Kindheit in Brooklyn: Sie bewerfen sich gegenseitig mit Tomaten, bauen aus Müllsäcken Drachen, klauen, verstecken sich, wenn sich die Eltern anschreien, dreschen aufeinander ein. Die Eltern, nur wenig älter als ihre Kinder - er ist Puerto Ricaner, sie eine Weiße - befinden sich ausdauernd im Kampfmodus, ihre Konflikte schweißen die Familie zusammen und reißen sie auseinander. Laut ist es in diesem Haushalt und leidenschaftlich, die Jungs sind immer hungrig und wollen mehr: mehr Fleisch, mehr Krach, mehr Wärme, mehr Leben.
Sonntag 21:05 Uhr

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