NDR Blue

Nachtclub In Concert

paul wellerPaul Weller Technikum, München, 4. September 2017 Stündlich Nachrichten, Wetter Erstsendung Mittwoch, Wiederholung am Donnerstag auf NDR Blue
Mittwoch 00:05 Uhr

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paul wellerPaul Weller Technikum, München, 4. September 2017 Stündlich Nachrichten, Wetter Erstsendung Mittwoch, Wiederholung am Donnerstag auf NDR Blue
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Ö1

Das Ö1 Konzert

janine jansenDanish National Symphony Orchestra, Dirigent: Thomas Søndergard; Janine Jansen, Violine. Claude Debussy Prélude à l"après-midi d"un faune * Jean Sibelius: Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47 * Igor Strawinsky: Le Sacre du Printemps (aufgenommen am 1. November 2018 im Konzertsaal des Dänischen Rundfunks, Kopenhagen). Präsentation: Peter Kislinger. Ein Violinkonzert: Orgasmus und Psychotherapie "Warum reißen sich nicht alle Virtuosen um dieses Werk. In 50 Jahren wird Ihr Werk als Klassiker gelten, wie die Konzerte von Beethoven, Brahms und Tschaikowsky. Ich brenne vor Ungeduld, es wieder zu hören", schrieb 1905 eine englische Bekannte an Jean Sibelius nach der von Richard Strauss geleiteten Uraufführung der zweiten Fassung des Violinkonzerts. Mittlerweile ist das Konzert ist das am öftesten aufgenommene und aufgeführte Violinkonzert des 20. Jahrhunderts. An die 60 Aufnahmen sind derzeit erhältlich. Der 1. Satz ist interpretatorisch, weniger spieltechnisch, eine Herausforderung. Die Blöcke müssen zueinander in Beziehung gesetzt werden. Vom Gelingen des 1. Satzes, von der Tempogestaltung und der daraus sich ergebenden Spannung, hängt die maximale Wirkung des folgenden "Adagio di molto - "di molto"! - überschriebenen 2. Satzes ab, der den finnischen Dirigenten Leif Segerstam zu außermusikalischen Assoziationen verführt. Er vergleicht "die Klangaufwallungen" mit "einem enormen Orgasmus. Da starren einander zwei Menschen in die Augen, völlig davon überwältigt, wie tief sie in das größte Geheimnis der Natur - Fortpflanzung!!! - eindringen können. Die Intensität des Gefühls kommt einer mystischen Penetration der Seele gleich." Der stürmische Schlusssatz verlangt technisch fast Unmögliches, aber Sibelius wusste: Wenn beim tänzerischen zweiten Thema die Angst "rauszufliegen" aufkommt und sich dieses Gefühl überträgt, ist die erwünschte Wirkung erreicht. Ein amerikanischer Musikpsychologe hat mir erzählt, er habe das Konzert, gleichsam im Selbstversuch, 30 Jahre lang täglich - oft mehrmals - gehört. Er entdecke immer noch Neues. Die Musik gebe Trost, aber nicht billig. Ohne Konflikte, ohne Trübungen, kein Glück; unglücklich macht, Unvermischtes zu erwarten. Außer den symphonischen Werken des "Meisters aus Ainola" gebe es "keine bessere Psychotherapie als dieses Konzert." Wohl auch keine billigere. Skandal? Ja, aber nicht wegen der Musik Igor Strawinsky boten sich 1911 für die Uraufführung seiner Ballettmusik "Le Sacre du printemps" luxuriöse Bedingungen. Dem pingeligen Dirigenten Pierre Monteux stand ein aus bestbezahlten Spitzenmusikern zusammengesetztes Orchester zur Verfügung, das in 17 (!) Orchester-Proben die Partitur perfekt umzusetzen lernte. Bei der Uraufführung bestand das Publikum aus einem Strawinsky-Fanclub. Die überwiegende Anzahl der Kritiker schrieb wohlwollend, ja begeistert über die Musik. Der Unmut ergoss sich über den Choreographen Vaslav Nijinsky. Den, vielleicht sogar von Sergej Djagilew selbst organisierten, Skandal löste nicht die Musik aus, sondern das rüpelhafte Benehmen der Adeligen und Bürgerlichen im Parkett und in den Logen, die gekommen waren, um Nijinksy auszupfeifen und auszujohlen. Fünf weitere Aufführungen der Musik folgten unmittelbar im Konzertsaal. Die Wenigen, die anfangs zweifelten, waren gewonnen. Das belegt der amerikanische Musiksoziologe Thomas Forrest Kelly in seiner Studie über Uraufführungen "First Nights: Five Musical Premiers". Kelly hat jeden verfügbaren Bericht über die Uraufführung von Strawinskys "Sacre" studiert. Strawinsky erkannte seine Chance: Aus dem Skandal, an dem seine Musik völlig unbeteiligt war, schlug er Kapital. Bis zu seinem Tode hat Strawinsky an der "Legende des zunächst unverstandenen, alles revolutionierenden Genies" emsig weiter komponiert.
Mittwoch 14:05 Uhr

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Ö1

Resonanzen 2019

Monica PiccininiMonica Piccinini, Sopran; Patxi Montero, Viola da gamba; Mara Galassi, Barockharfe Leitung. Werke von Orazio Michi, Marco Marazzoli und Vincenzo Bonizzi (aufgenommen am 20. Jänner im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses). Präsentation: Jörg Duit.
Mittwoch 19:30 Uhr

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SWR2

SWR2 Abendkonzert

isabelle van keulenClassicClash - Die Lounge-Konzerte von SWR2 und Villa Musica Tango Ensemble Isabelle van Keulen Johann Sebastian Bach: Partita für Violine solo Nr. 2 d-Moll BWV 1004 Astor Piazolla: 2 Jahreszeiten aus "Las Cuatro Estaciones Portenas" Johann Sebastian Bach: Sonate D-Dur BWV 1028 für Kontrabass und Klavier Astor Piazolla: Le Grand Tango, bearbeitet von Christian Gerber Johann Sebastian Bach: Chaconne aus Partita für Violine solo Nr. 2 d-Moll BWV 10, bearbeitet von Ferruccio Busoni Astor Piazolla: La Muerte del Angel Johann Sebastian Bach: Concerto d-Moll BWV 1043 Astor Piazolla: Concierto para Quintetto Vayamos al diablo Romance del diablo (Konzert vom 22. März 2018 im Frankfurter Hof, Mainz) Die Musik des großen Astor Piazzolla ist für Isabelle van Keulen eine Herzensangelegenheit, seit sie als Kind in Utrecht mit ihrer Mutter die ersten Tangos hörte und tanzte. Heute hat sie ihr eigenes Tango-Quartett, mit ihrem Ehemann Rüdiger Ludwig am Kontrabass und der Pianistin Ulrike Payer. Christian Gerber ist für das Bandoneon zuständig, den unverwechselbaren Akkordeon-Sound alla Piazzolla. Schon seit sieben Jahren verzaubern diese Vier ihr Publikum und haben mit ihrer CD "Grand Tango" einen Treffer auch bei der Musikkritik gelandet. Im "ClassicClash" spüren sie der geheimen Verbindung zwischen Bach und Piazzolla nach. Von Bachs Chaconne über das Violin-Doppelkonzert bis hin zum Grand Tango und den argentinischen Jahreszeiten spannen sie Bögen zwischen Barock und Buenos Aires.
Mittwoch 20:03 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Konzert

sebastian berweckUltraschall Berlin - Festival für neue Musik Volksbühne Berlin Aufzeichnung vom 20.01.2019 Claus-Steffen Mahnkopf "Dov"è?" für fünf Stimmen und Orchester Text: Francesca Yardenit Albertini (Uraufführung - Auftragswerk des Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin) Tona Scherchen "L"Illégitime" für Orchester und Zuspielung Malte Giesen Konzert für hyperreales Klavier und Orchester (Deutsche Erstaufführung) Sebastian Berweck, Klavier Neue Vocalsolisten Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Leitung: Michael Wendeberg Ultraschall Berlin, das Festival für neue Musik von Deutschlandfunk Kultur und kulturradio vom rbb, wird 20 Jahre alt. An vier Abenden übertragen wir live vom Festival. Erstmals hat das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin für sein Konzert bei Ultraschall Berlin einen Kompositionsauftrag erteilt. Mit ,Dov"è" hat Claus-Steffen Mahnkopf ein dezidiert persönliches Werk geschrieben, einen Dankgesang an seine 2011 tragisch verstorbene Frau, die Religionswissenschaftlerin Francesca Yardenit Albertini. Auf der Basis von Gedichten aus dem Nachlass zeichnet er ein vielschichtiges musikalisches Porträt Albertinis, ihrer unterschiedlichen Temperamente, ihrer vielfältigen Interessen und ihres politischen Engagements - ein Porträt, das sich weitet zu grundlegenden Fragen unserer Zeit. Tona Scherchen-Hsiao war die erste Frau mit einer Uraufführung bei den Donaueschinger Musiktagen, und sie war 1977 die erste Komponistin im Berliner Künstlerprogramm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). ,L" Illégitime" entstand 1986 für das Saarbrücker Festival Musik im 20. Jahrhundert. "Ein Film rollt ab auf der audiovisuellen Leinwand unseres inneren Ohres", schreibt Scherchen über ihr Orchesterstück, ,Aktualitäts-Flashs, aus dem Alltag der Großstadt stammend", lassen Klangbilder einer "Welt der schnellen Aktualität, der Gewalttätigkeit" entstehen. Den analogen Synthesizern im diesjährigen Festivalprogramm setzt schließlich Malte Giesen sein hyperreales Klavier entgegen, einen mit digitaler Elektronik angereicherten Konzertflügel, der zum Beispiel stufenlose Glissandi ermöglicht. Sein Konzert, im November 2018 beim Festival Wien Modern uraufgeführt, spielt mit Versatzstücken der Tradition und überführt sie in eine Hyperrealität, deren Realitätsgehalt immer mehr infrage gestellt wird.
Mittwoch 20:03 Uhr

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SR2 Kulturradio

Musik aus der Region

1. Ensemblekonzert Kaiserslautern Auf Entdeckungsreise Ermir Abeshi, Violine Lada Bronina, Violine Jessica Sommer, Viola Claudia Limperg, Violoncello Ulrich Schreiner, Kontrabass Orsolya Nagy, Klavier Johannes Brahms Zehn Walzer aus op. 39 Bearbeitung für Streichquintett von Ferdinand Thieriot George Onslow Streichquintett Nr. 19 c-Moll op. 44 Hermann Goetz Klavierquintett c-Moll op. 16 Aufnahme vom 25. November aus dem SWR Studio Kaiserlautern
Mittwoch 20:04 Uhr

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WDR3

WDR 3 Konzert

andrás schiffMit Susanne Herzog London Pianoforte Series Franz Schubert Klaviersonate a-Moll, D 845 / Klaviersonate D-Dur, D 850 / Klaviersonate G-Dur, D 894 András Schiff, Hammerklavier Aufnahme aus der Wigmore Hall
Mittwoch 20:04 Uhr

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BR-Klassik

Konzertabend

eugen jochumArchivschätze aus dem Gründungsjahr 1949 Richard Strauss: "Capriccio", Mondscheinmusik (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Richard Strauss); Igor Strawinsky: Oktett für Bläser, op. 41 (Mitglieder des BR-Symphonieorchesters: Rudolf Alberth); Richard Wagner: "Die Meistersinger von Nürnberg", Wahn-Monolog des Sachs aus dem 3. Aufzug (Hans Hotter, Bassbariton; Orchester der Bayerischen Staatsoper: Eugen Jochum); Karl Amadeus Hartmann: Streichquartett Nr. 2, Langsam (Freund-Quartett); Johannes Brahms: "Ach lieber Herre Jesus Christ"; "Täublein weiß" (Chor des Bayerischen Rundfunks: Josef Kugler); Johann Sebastian Bach: Chaconne (Vása Prihoda, Violine); Franz Schmidt: "Notre Dame", Duett aus dem 1. Aufzug (Hilde Scheppan, Sopran; Hans Hopf, Tenor; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Hans Altmann); Camille Saint-Saëns: "Etude en forme de valse", op. 52, Nr. 6 (Julian von Károlyi, Klavier); Paul Hindemith: "Nobilissima visione", Suite (Münchner Philharmoniker: Paul Hindemith) Siehe auch Freitag, 25. Januar 2019, 19.05 Uhr Am 25. Januar 1949 war es soweit: Die US-Militärregierung übergab "Radio Munich" in deutsche Hände - die Geburtsstunde des Bayerischen Rundfunks. Als Anstalt des öffentlichen Rechts und erster UKW-Sender Europas gestaltete der BR nun in Eigenregie sein Programm für den Freistaat Bayern. Zum Gründungsjubiläum "70 Jahre Bayerischer Rundfunk" präsentiert BR-Klassik musikalische Archivschätze aus dem Jahr 1949. Unter den Aufnahmen mit dem am 1. Juli gegründeten Symphonieorchester finden sich Kostbarkeiten wie die "Mondscheinmusik" aus "Capriccio", dem Opern-Vermächtnis von Richard Strauss, die der greise Maestro zwei Monate vor seinem Tod im Münchner Funkhaus dirigierte. Ein Duett aus Franz Schmidts Erfolgsoper "Notre Dame" mit einem der führenden Heldentenöre der Nachkriegszeit, Hans Hopf, repräsentiert eine erste Opern-Gesamtaufnahme des Symphonieorchesters. Das Bläser-Oktett von Igor Strawinsky und ein Streichquartett-Satz des musica viva-Gründers Karl Amadeus Hartmann mit Mitgliedern des Symphonieorchesters dokumentieren das Engagement des Senders für damals zeitgenössische Musik von Komponisten, die bei den Nazis verfemt waren. Der bereits 1946 gegründete Chor des Bayerischen Rundfunks ist unter seinem ersten Direktor Josef Kugler mit zwei Volksliedern von Brahms vertreten. Herausragende Kammermusikaufnahmen wie die Bach-Chaconne mit dem tschechischen Geiger Vása Prihoda entstanden auch im Nürnberger Studio Franken, ein gern gesehener Gast im Münchner Funkhaus war der ungarische Klaviervirtuose Julian von Károlyi. Dass der BR damals schon Aufführungen auch der anderen beiden Münchner Spitzenorchester aufzeichnete, belegen Hans Hotter als Sachs in Wagners "Meistersingern" mit Eugen Jochum am Pult des Staatsopern-Orchesters und Paul Hindemith, der 1949 bei den Münchner Philharmonikern seine Ballett-Suite "Nobilissima Visione" dirigierte.
Mittwoch 20:05 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

jeff tweedyDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Jeff Tweedy (1/2) Der Mann aus Illinois ist vor allem bekannt durch seine Band Wilco. Aber das ist längst nicht alles was Jeff Tweedy so macht: Er hat bereits einen Gedichtband veröffentlicht, und auch solo ist er aktiv. Der Vollblutmusiker aus Chicago überzeugt sein Publikum mit einer Mischung aus Alternative Country, Indie-Folk und Rock. Wir haben für Sie den Mitschnitt seines Konzerts beim Rolling Stone Weekender 2014.
Mittwoch 20:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Neue Musik im Konzert

nicolas hodgesSilsersee Drei brandneue Partituren, entstanden im Rahmen des Christoph-Delz-Kompositionswettbewerbs, präsentiert Nicolas Hodges in diesem Rezital.
Mittwoch 21:00 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

josef salvatDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Jeff Tweedy (2/2) und Josef Salvat Mit seinem Cover des Rihanna-Hits "Diamonds" wurde der Australier bekannt, doch man sollte ihn nicht nur darauf reduzieren. Die erste Deutschland-Tour des Popsängers war komplett ausverkauft. Auch bei Deutschlands größtem Clubfestival war Josef Salvat schon zu Gast: 2015 spielte er beim zehnjährigen Jubiläum des Reeperbahn Festivals in Hamburg.
Mittwoch 21:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Spielweisen

maurice stegerAuswärtsspiel - Konzerte aus Europa Dialog im weiten Bogen Ittinger Pfingstkonzerte 2018 (Auszüge aus dem Eröffnungskonzert) Francesco Maria Veracini Dresdner Ouverture Nr. 6 g-Moll Johann Adolf Hasse Cantata per flauto B-Dur Antonín Dvorák Streichquartett F-Dur, op. 96 ("Amerikanisches") Toshio Hosokawa Nacht aus "Singing Garden in Venice" Jan Dismas Zelenka Sinfonia concertante a 8, ZWV 189 Katharina Heutjer, Violine Xenia Löffler, Oboe Gabriele Gombi, Fagott La Cetra Baroque Orchestra Leitung und Blockflöte: Maurice Steger Pavel Haas Quartet Aufnahme des Eröffnungskonzertes vom 18.5.2018 aus der Remise der Ittinger Kartause Am Mikrofon: Helga Heyder-Späth Umgeben von Weinbergen, mit weitem Blick auf die sanft geschwungene Hügellandschaft des Schweizer Kantons Thurgau, liegt die Kartause Ittingen. Wo ehemals Kartäuser-Mönche innere Einkehr fanden, ist inzwischen unter anderem ein Ort des kulturellen Austauschs entstanden. Um einen Austausch verschiedener musikalischer Stile ging es auch bei der 24. Ausgabe der Ittinger Pfingstkonzerte. Schon im Eröffnungskonzert lud Maurice Steger unterschiedliche Klangwelten zum reizvollen Dialog ein. Ausgangspunkt war Dresden. Von dort streckten die sächsischen Kurfürsten und ihre Musiker die musikalischen Fühler schon im 18. Jahrhundert nicht nur ins östlich gelegene Böhmen aus, sondern gern auch nach Italien. Als Kontrapunkt zu den barocken Klängen aus Dresden setzte Steger das ,amerikanische" Streichquartett, in dem sich der Böhme Antonín Dvoøák 1893 in Amerika auf die Suche nach einem neuen Stil begab. Einen noch weiteren Bogen spannte Steger mit ,Singing Garden in Venice" des zeitge nössischen Komponisten Toshio Hosokawa. Der gebürtige Japaner ließ sich darin einerseits von Antonio Vivaldi inspirieren, andererseits von der Ästhetik der traditionellen Musik seiner Heimat. Ittinger Pfingstkonzerte 2018
Mittwoch 22:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Jazz & World

naghash ensemblebis 24:00 Uhr Aufnahme vom 16. Oktober 2018 aus dem Theater an der Ruhr, Mülheim The Naghash Ensemble - Songs of Exile Klanglandschaft Armenien
Mittwoch 22:10 Uhr

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SWR2

SWR2 JetztMusik

enno poppeDonaueschinger Musiktage 2018 Dolby Digital 5.1 ensemble mosaik Enno Poppe: Rundfunk für 9 Synthesizer (Uraufführung) Kompositionsauftrag des Südwestrundfunks, von Wien Modern, Huddersfield Contemporary Music Festival, Philharmonie Luxembourg, Festival d"Automne à Paris, ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln, Deutschlandfunk Kultur und der musica viva des Bayerischen Rundfunks (Konzert vom 20. Oktober 2018 in der Erich-Kästner-Halle, Donaueschingen) "Rundfunk" heißt Enno Poppes neuestes Werk für neun Synthesizer. Er verneigt sich damit vor den Rundfunkanstalten, die der Neuen Musik in den letzten Jahrzehnten so viele Impulse verliehen haben. So hört man in "Rundfunk" viele Klänge, die ihren Ursprung im WDR-Studio der 50er-Jahre oder im Freiburger Experimentalstudio der 70er-Jahre haben. Gleichzeitig gelingt es Poppe ein ums andere Mal sich der historischen Klangaura zu ermächtigen, das Historische anzuverwandeln und es in sein eigenes, beinahe schon tragisches Wuchern der Musik zu überführen.
Mittwoch 23:03 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Neue Musik

dieter schnebelForum N hr-Sendesaal, Frankfurt am Main Aufzeichnung vom 09.11.2018 Dieter Schnebel "Trauermusik" (Uraufführung) Ernstalbrecht Stiebler "ein gruß" (Uraufführung) Dieter Schnebel Variationen über das "Heidenröslein" (Uraufführung) "Wagner-Idyll" hr-Sinfonieorchester Leitung: Duncan Ward
Donnerstag 00:05 Uhr

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