SRF 2 Kultur

Neue Musik im Konzert

Der Ruf des Windes Die Flöte begleitet die menschliche Zivilisation durch alle Orte und Zeiten. «Der Ruf des Windes» thematisiert die Wahrnehmung von Zeit und Raum innerhalb verschiedener Kulturen und Zeitalter und stellt Flöten aus drei Kulturkreisen in den Mittelpunkt: Fernost (Daegeum), Nahost-Kaukasus (Shvi) und Europa (europäische Blockflöte sowie moderne Querflöten). Programm: Giacinto Scelsi (1905-1988), Pwyll für Flöte Solo (1954) Intermezzo I: Koreanisches Volkslied «Sae-ya sae-ya», bearbeitet für Countertenor und Altflöte von Junghae Lee «Daegeum Shinawi», traditionelles koreanisches Stück für Daegeum Solo Junghae Lee (*1964), «sorimuni 3» für Altflöte und Jeongak-Daegeum (2016, UA) Intermezzo II: «Hovivi Ganch», armenisches Hirtenlied für Shvi Solo, improvisiert von Tamar Eskenian Giorgio Tedde (*1958): «Iraqi Maqam» für Bassflöte, Shvi und Countertenor (2003/2016) Traditionelle Musik aus Armenien für Stimme und Shvi, bearbeitet von Tamar Eskenian Intermezzo III: «Muerte», sephardischer Gesang von Anonymus, bearbeitet für Gesang und Flöte ad libitum von Giorgio Tedde Joseph Bodin de Boismortier (1689-1755): aus der Première suite e-Moll op.35 für Traversflöte Solo Beat Furrer (*1954): Invocation VI für Countertenor und Bassflöte (2004) (Original für Bassflöte und Sopran) Giorgio Tedde (*1958): Ànemos für Countertenor, Shvi, Daegeum und Bassflöte (2016, UA) Hong YOO: Daegeum (koreanische Flöte) Tamar Eskenian: Shvi (armenische Flöte), Traversflöte Paolo Vignaroli: Flöte, Altflöte und Bassflöte Javier Hagen: Countertenor Konzert vom 29.11.16, Gare du Nord, Basel Dieses Konzert steht bis 30 Tage nach Sendetermin zum Nachhören zur Verfügung: - die einstündige, kommentierte Sendung mit einer Auswahl der Stücke; - das ganze Konzert, ohne Kommentar.
Mittwoch 21:00 Uhr

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Uros Rojko"Luther-Projekt" mit dem Experimentalstudio des SWR Dolby Digital 5.1 Reformation 500 Ensemble Experimental Uros Rojko (Halbklarinette) Esther Saladin (Violoncello) Klara Tomljanovic (Gitarre) Detlef Heusinger (E-Gitarre) Rei Nakamura (Klavier/Keyboards) Olaf Tzschoppe (Percussion) Lino Romeis (Knabensopran) SWR Experimentalstudio Joachim Haas, Sven Kestel, Lukas Nowok, Maurice Oeser (Klangregie) Petra Strahovnik: Appulse für Klavier solo und Live-Elektronik Vito Zuraj: TIME-OUT für Gitarre und Live-Elektronik Jonathan Harvey: Ricercare una melodia für Violoncello und Live-Elektronik Detlef Heusinger: CROSSROAD 2 und 1 für E-Gitarre, Klavier, Percussion, Violoncello und Live-Elektronik Detlef Heusinger: Matthäus 344 für Knabensopran, Crotales und Synthesizer Uros Rojko: Aufs Maul geschaut für Halbklarinette und Live-Elektronik (Konzert vom 24. Juni 2017 im Studio Freiburg) Neue Werke für Soloinstrumente und Live-Elektronik entstanden im Experimentalstudio des SWR für ein den Reformatoren Luther und Trubar gewidmetes Festival im Schloss von Ljubljana. Sie beziehen sich jeweils auf ein markantes Wort Martin Luthers. Detlef Heusingers "Crossroads" thematisieren Schnittstellen - u. a. zu Popmusik mit religiösen Bezügen.
Mittwoch 23:03 Uhr

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