Bayern 2

IQ - Wissenschaft und Forschung

Susan ArndtRassismus-Forschung Gerda Kuhn im Gespräch mit Professorin Susan Arndt Rassismus - ist das nicht etwas, das in die Zeit der Sklaverei, des Civil-Rights-Movement in den USA und der Apartheids-Regierung in Südafrika gehört? Mit anderen Worten: Ein Relikt der Vergangenheit, überholt durch den Diskurs der Moderne, vielfach korrigiert und ausgemerzt durch die Politik der political correctness, jenen Regelungen im öffentlichen Sprachraum, die auf Gleichberechtigung, Fairness und Demokratie beruhen? Und doch: Auch in der Bundesrepublik des Jahres 2018 werden Menschen anderer Hautfarbe und Herkunft ausgegrenzt und diskriminiert. Als die Krankenkasse DAK vor einiger Zeit auf einem Werbeplakat einen dunkelhäutigen Mann zeigte, der sich ganz offenbar zusammen mit seiner blonden Freundin das Ultraschallbild des künftigen gemeinsamen Kindes ansieht, brach in den sozialen Medien ein regelrechter shitstorm aus. Die Hetz-Kommentare reichten von "Propaganda für Rassenmischung" bis zu "Vergewaltiger" und "Mörder" Aus AfD-Kreisen war von einer "Flutung unseres Landes mit Migranten" die Rede. Der in Deutschland geborene junge Mann wehrte sich selbstbewusst und löste eine Debatte über rassistische Verunglimpfungen im Jahr 2018 aus: Warum brauchen Menschen das Gefühl, aufgrund äußerer Merkmale auf andere herabblicken zu können? Woher kommt überhaupt diese Einschätzung, man selbst sei ja ganz anders als die Fremden, Andersartigen, Ausländer? Hat nicht die moderne Wissenschaft längst bestätigt, dass alle Menschen genetisch zu 99,9 Prozent identisch sind. Und warum glauben viele Menschen noch immer, weiß zu sein sei sozusagen der "Normalfall" und "Maßstab" für alle anderen Menschen? Redaktion: Petra Herrmann
Dienstag 18:05 Uhr

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Ö1

Dimensionen

Offshore-ÖkonomieEine kurze Kritik der Offshore-Ökonomie Von Juliane Nagiller Der EU entgehen rund 60 Milliarden Euro pro Jahr an Steuereinnahmen, weil internationale Konzerne ihre Gewinne in sogenannte Steueroasen verschieben. Das belegen Berechnungen des französischen Wirtschaftswissenschafters Gabriel Zucman. Er bezeichnet Steueroasen daher als Orte, an denen der Wohlstand der Nationen versteckt wird. - Offshore Leaks, Panama Papers und Paradiese Papers: Unternehmensinterne Daten, die an die Öffentlichkeit gelangt sind, belegen die vielfältigen Konstruktionen der Steuervermeidung. Die Nutznießer argumentieren, es handle sich dabei um legale Tricks. Der Wortlaut der Gesetze werde zwar eingehalten, dabei aber nicht im Geist des Gesetzes gehandelt, erwidern die Kritiker. Und die Konsequenzen der Panama Papers zeigen, dass aggressive Steuerplanung nicht immer legal ist. Allein in Deutschland mussten Steuerbetrüger bisher 140 Millionen Euro zahlen. Es gab mehr als 70 Strafverfahren - und in mehr als 2.000 Fällen laufen noch Ermittlungen.
Dienstag 19:05 Uhr

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SR2 Kulturradio

Kontinent - Das europäische Magazin

Eine Polin für Oma - Das Für und Wider der Senioren-Pflege aus Osteuropa Feature von Katharina Kaufmann und Jan Pallokat Feature von Katharina Kaufmann und Jan Pallokat
Dienstag 19:15 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

SeegrasWas gesund ist, bestimmt Bill Gates Die Weltgesundheitsorganisation am Bettelstab Von Thomas Kruchem (Wdh. v. 16.05.2017) Vor 70 Jahren wurde die WHO, die Weltgesundheitsorganisation, gegründet. In den sieben Jahrzehnten ihres Bestehens hat sie Wichtiges geleistet und ganze Krankheiten ausgerottet. Eine Erfolgsgeschichte also? Ja und nein, denn die WHO leidet unter chronischer Unterfinanzierung und ist inzwischen zu 80 Prozent ihres Budgets abhängig von zweckgebundenen Spenden mächtiger Staaten, Stiftungen und Pharmakonzerne. In der Folge ist ihre Fähigkeit, öffentliche Gesundheit weltweit zu sichern, dramatisch gesunken: Auf Druck der Geldgeber konzentriert sich die Organisation auf den technokratischen Kampf gegen Infektionskrankheiten. Wirksame Maßnahmen gegen die Pandemie junkfood- und alkoholbedingter Erkrankungen sowie exzessiv hohe Medikamentenpreise werden abgewürgt; für die Arbeit an sozialen Gesundheitsfaktoren wie Hygiene, Trinkwasser, Umweltgifte, Wohnung und Arbeit gibt es kaum Geld. Seit 2016 sind überdies kommerzielle Akteure auch offiziell in WHO-Gremien vertreten. Das Menschenrecht auf möglichst gleiche Gesundheitschancen für alle wird die WHO erst dann wieder vertreten, wenn die Zivilgesellschaft weltweit aufbegehrt.
Dienstag 19:30 Uhr

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Bremen Zwei

ARD Radiofestival 2018. Konzert

Beatrice RanaAuf schwarzen und weißen Tasten 2018 Klavierabend Beatrice Rana Robert Schumann Symphonische Etüden op. 13 Maurice Ravel "Miroirs" Igor Strawinsky / arr. Guido Agosti Der Feuervogel, Suite Aufnahme vom 13.01.2018 aus dem Sendesaal Bremen Auf schwarzen und weißen Tasten 2018 Werke von Scarlatti, Mozart, Hofmann und Rachmaninow Artem Yasynskyy, Klavier Boris Giltburg, Klavier Aufnahmen vom 17. und 20.01.2018 aus dem Sendesaal Bremen
Dienstag 20:00 Uhr

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SRF 1

Doppelpunkt

Haight-AshburyFriede, Liebe, LSD die Hippies und ihr «Summer of Love» Lange Haare und weite Kleider, wilde Musik und freie Liebe: das waren Markenzeichen der Hippies, und San Francisco wurde ihre Hauptstadt. Blumenkinder aus der ganzen Welt zelebrierten dort vor fünfzig Jahren ihren Sommer der Liebe. Das Gegenmodell zu Krieg und Machtpolitik scheiterte, doch viele Ideen und Visionen der Hippies leben weiter. Spurensuche in Haight-Ashbury, dem ehemaligen Hippie-Quartier. «Doppelpunkt»-Sommerserie «Jugendszenen»
Dienstag 20:03 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

adam greenDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Adam Green Der amerikanische Sänger und Songwriter war zum einen Teil der Band The Moldy Peaches, seit 2002 ist er aber vor allem als Solokünstler aktiv. Neun Alben hat er schon allein veröffentlicht und mit Songs wie "Emily" auch amtliche Anti-Folk-Hits gehabt. Wir haben für Sie den Auftritt von Adam Green beim A Summer"s Tale Festival 2016: Bei dem Festival in Luhmühlen gab er ein Konzert.
Dienstag 20:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

george groszDon Don Don Quijote - Attackéee Von Hans Block Nach dem Roman von Miguel de Cervantes Regie: Hans Block Mit Stefan Kolosko, Lisa Hrdina, Jan Breustedt,Matthias Mosbach,Max Meyer-Bretschneider, Alexander Höchst u.a. Ton und Technik: Albrecht Panknin, Studio Zpiao Produktion: Dlf in Kooperation mit der Schauspielschule Ernst Busch 2014 Länge: 46"02 Cervantes" berühmteste Romanfigur zieht es vor, im krisengeschüttelten, feudalen Spanien die Wahrheit seiner alten Ritterromane zu leben und konstruiert sich deswegen eine fast perfekte eigene Welt. Auch im Hörspiel scheint diese Geschichte 500 Jahre später immer noch verheerende Wirkung zu haben. Infiziert von einer neuen Ausstrahlung der Geschichte des heldenhaften Ritters werfen Hunderte Hörer ihren bürgerlichen Namen über Bord, stülpen sich die Maske Don Quijotes über und ziehen in die Schlacht unter dem Motto: ,Die Welt ist veränderbar!" Don Don Don Quijote - Attackéee
Dienstag 20:10 Uhr

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SRF 2 Kultur

Jazz Collection

Cat StevensCat Stevens die wechselhafte Karriere eines Popstars Cat Stevens wird den meisten mit Songs wie «Morning Has Broken» oder «Wild World» bekannt. Diese Lieder machten ihn anfangs der 70er Jahre weltberühmt. Aber war da noch mehr als die fruchtbaren Jahre zwischen 1970 und 1974? Und was war davor? Ein Gespräch zu seinem 70. Geburtstag. Steven Demetre Georgiou hatte eine kurze, aber nachhaltige Karriere. Eine Karriere in mehreren Anläufen. Der Brite mit zypriotisch/schwedischen Wurzeln hatte unter dem Namen Cat Stevens Ende der sechziger Jahre als eleganter Popmusiker Achtungserfolge. Nach einer Schaffenspause kehrte er als Soft-Popper zurück und eroberte die Welt. Seine Alben der frühen 70er Jahre fanden sich in vielen Schlafzimmern von Teenagern. 1977 konvertierte er zum Islam und wandte sich von der weltlichen Musik ab. Seit einem Jahrzehnt ist er wieder unterwegs, unter seinem neuen Künstlernamen Yusuf. Eric Facon hat den Basler Musiker George Hennig zum Gespräch über Cat Stevens zu dessen 70. Geburtstag geladen.
Dienstag 21:00 Uhr

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SWR2

ARD Radiofestival. Gespräch

Karl BartosDer Musiker Karl Bartos im Gespräch mit Kaline Thyroff Die Düsseldorfer Gruppe "Kraftwerk" gilt international als Pionierprojekt der elektronischen Musik. Karl Bartos war von 1975 bis 1990 Teil dieser Band, tourte mit ihr durch die Welt und nahm im legendären "Kling-Klang-Studio" Hits wie "Das Model", "Die Roboter" und "Computerliebe" auf. Nach 15 Jahren endete die Zusammenarbeit wegen Meinungsverschiedenheiten. Im Gespräch im ARD Radiofestival erzählt Karl Bartos aus seiner Klangbiographie. Sein musikalisches Erweckungserlebnis hatte er mit den Beatles, lernte Gitarre und Schlagzeug und spielte zunächst in Coverbands. Seinen Eltern zuliebe machte er eine Ausbildung zum Fernmeldemechaniker, entschied sich danach aber für ein Studium am Düsseldorfer Konservatorium. Dort lernte er nicht nur Klassische und Neue Musik kennen, sondern auch die Musiker seiner zukünftigen Band.
Dienstag 22:30 Uhr

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NDR kultur

ARD Radiofestival 2018 Jazz

Jazzrausch BigbandDas große Rauschen: Techno-Jazz mit der Münchner Jazzrausch Bigband Von Ulrich Habersetzer In den letzten Jahren hat sie sich von einem Münchner Geheimtipp zu einer festen Größe mindestens in der deutschen Musiklandschaft entwickelt. Markenzeichen ist ihre einmalige Verbindung von Techno und Jazz. Die Jazzrausch Bigband ist die weltweit erste Haus-Bigband in einem Techno-Club. Regelmäßig präsentiert das Ensemble seine Programme im Club "Harry Klein" in München. Kopf des Ganzen ist der Münchner Posaunist Roman Sladek, die meisten Kompositionen stammen von Soundtüftler und Gitarrist Leonhard Kuhn. Beide haben in München an der Musikhochschule studiert und der Musikerpool der Jazzrausch Bigband ist zum großen Teil mit Mitstudenten besetzt. Aber nicht nur Techno im Club, auch zum Swing tanzen spielt die Jazzrausch Bigband auf und es gibt ein Programm mit Bearbeitungen von Werken Anton Bruckners. Die Vielseitigkeit und die enorme Power dieses Ensembles haben es zu einem vielgefragten Festival-Act gemacht und die Jazzrausch Bigband durfte letztes Jahr im Sommer als erste deutsche Bigband im New Yorker Lincoln Center auftreten. ARD Radiofestival 2018 Jazz
Dienstag 23:35 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

Menschen an Apparaten Von Alice Elstner, Andra Joeckle, Frauke Schmidt, Wibke Starck Regie: Robert Matejka Mit: den Autorinnen Ton: Stephen Erickson Produktion: Deutschlandradio Kultur 2008 Länge: 47"27 (Wdh. v. 23.07.2008) Menschen und Apparate bilden einen ganzen Kosmos von Liebe, Hass und Gleichgültigkeit. Vier Autorinnen haben ihn auf unterschiedliche Weise durchmessen. Sympathie, Abneigung, Gleichgültigkeit, Ehrgeiz, Verzweiflung, Angst, Allmachts- und Ohnmachtsgefühle. All das und noch mehr empfinden Menschen, wenn sie mit Apparaten zu tun haben. Vier Autorinnen sind mit ihren Aufnahmegeräten unterwegs in der Welt der Apparatenutzer und fangen Stimmen und Geräusche ein. Sie besuchen eine Patientin, deren Leben von ihrem Dialysegerät abhängt, sind Zahnarztbohrern, Spielekonsolen und mechanischen Kameras auf der Spur. Wibke Starck, in Eckernförde an der Ostsee geboren, arbeitet vorwiegend als Autorin für verschiedene Feature-Redaktionen der ARD. Andra Joeckle, in Freiburg geboren, lebt als Schriftstellerin, Literaturübersetzerin und Autorin von Hörspielen und Features in Berlin, zuletzt "Die Zecke" (DKultur 2017). Alice Elstner, geboren 1978, arbeitet als Regisseurin für den Hörfunk, auch Hörspielbearbeitungen. Sie inszenierte das Hörspiel "Medea" (Bearbeitung Helmut Peschina), das aus den Neuproduktionen des ORF zum "Hörspiel des Jahres 2016" gewählt wurde. Frauke Schmidt, Autorin mehrerer Hörspiele und Absolventin des Masterstudiengangs "Sound Studies". 2008 haben die Autorinnen im Rahmen eines Feature-Workshops "Menschen an Apparaten" produziert. Zehn Jahre und etliche Digitalisierungsschleifen später blicken sie auf das Ergebnis zurück. Menschen an Apparaten
Mittwoch 00:05 Uhr

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