Bayern 2

IQ - Wissenschaft und Forschung

Michael BükerScience Slam Was hat das Ende des Universums mit Latte Macchiato zu tun? Und was das Higgs-Teilchen mit Popcorn und LKW-Motoren? Der Physiker Michael Büker beschäftigt sich mit solchen Fragen, beantwortet sie unterhaltsam und öffentlich - und ist so zu einem der gefragtesten science-slamer Deutschlands geworden. Der 1987 geborene Büker hat sich schon früh für die Raumfahrt und fürs Weltall begeistert. Während seines Physikstudiums fand er auf die Bühne. Inzwischen ist er auch erfolgreicher Blogger und Buchautor. Doch nicht nur das Außerirdische liegt ihm am Herzen, sondern er engagiert sich ganz irdisch in der Friedensforschung. Petra Herrmann hat ihn getroffen. Redaktion: Thomas Morawetz
Dienstag 18:05 Uhr

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Ö1

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

SDI-ProgrammSatellite Wars. Der Krieg erreicht die Umlaufbahn. Gestaltung: Karl Urban Im Jahr 1983 kündigte US-Präsident Ronald Reagan seine "Strategic Defense Initiative" an. Das SDI-Programm sollte neben feindlichen Atomraketen auch gegnerische Satelliten lahmlegen. Wegen der utopischen und etwas größenwahnsinnig anmutenden Dimension erhielt Reagans Initiative den Beinamen "Star Wars". Doch die US-Generäle haben sie nicht ganz vergessen. Die Pläne liegen noch immer in den Schubladen der Militärs. Mit dem Ende des Kalten Kriegs verschoben sich die militärischen Planspiele immer mehr in den Weltraum, und die US-Armee wurde zu einem Großkunden kommerzieller Anbieter von Kommunikationssatelliten. Rund 1400 aktive Satelliten umkreisen heute die Erde - und jeder vierte erfüllt militärische Aufgaben. Scheinbar unsichtbar, nicht zu orten und geheim, werden diese Satelliten auch zum Risiko für die Raumfahrt.
Dienstag 19:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Das Feature

israelischen ElitesoldatenMit den Augen eines Scharfschützen Die Geschichte des ehemaligen israelischen Elitesoldaten Nadav Weiman Von Herlinde Koelbl und Heike Tauch Regie: Heike Tauch Produktion: DLF 2017 Nadav Weiman wächst in einer Familie mit großer Militärtradition auf: Nadavs Großvater und Urgroßvater kämpften im jüdischen Widerstand, Nadavs Vater im Jom-Kippur- und im ersten Libanon-Krieg, seine Brüder sind Elitekämpfer in der israelischen Armee. Mit 18 Jahren geht auch Nadav voller Überzeugung zur Armee und lässt sich zum Scharfschützen bei einer Eliteeinheit ausbilden. Sein Haupteinsatzgebiet werden die besetzten Gebiete. Mit der Zeit wachsen seine Zweifel am Sinn seiner Antiterroreinsätze. Als ihn die Fotografin Herlinde Koelbl 2012 bei ihren Arbeiten zum Ausstellungsprojekt "Tragest" kennenlernt, hat er seinen dreijährigen Dienst bereits beendet und engagiert sich bei Breaking the Silence, einer regierungskritischen Organisation von ehemaligen und aktiven israelischen Soldaten. In den Folgejahren hält Koelbl den Kontakt mit ihm aufrecht. 2016, während der Vorbereitungen zu ihrer Ausstellung "Faces of Jerusalem", trifft sie den inzwischen 30-Jährigen erneut. Mit den Augen eines Scharfschützen
Dienstag 19:15 Uhr

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Deutschlandradio Kultur

Zeitfragen. Feature

Bio-NazisDie Bio-Nazis von nebenan Wie völkische Siedler den ländlichen Raum unterwandern Von Peter Podjavorsek Auf den ersten Blick scheinen sie waschechte Ökos zu sein: hunderte von Biobauern, Ökobaustoffhändlern, Züchtern alter Nutztierrassen oder Verlegern, die vor allem in dünn besiedelten Gebieten Deutschlands Immobilien und Höfe kaufen. Bei näherer Betrachtung erst zeigt sich, was dahintersteckt: rechte, völkische Siedler, die in der ,Öko-Nische" ein Auskommen gefunden haben. Nach außen hin fallen siekaum aufund wirken eher wie klassische Aussteiger. Die Männer tragen lange Bärte und Zimmermannshosen und bewirtschaften den Hof so, wie man es von Antroposophen kennt. Die Frauen helfen beim Melken und organisieren Nachbarschaftshilfe. Eine Recherche bei völkischen Siedlern und ihren Opponenten, die inzwischen gegen die "Bio-Nazis" von nebenan mobil machen.
Dienstag 19:30 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

blind pilotDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Blind Pilot Die amerikanische Indie-Folk-Band stammt aus Portland, Oregon, und macht seit 2005 Musik. Ihre Songs wurden auch in Fernsehserien wie "One Tree Hill" oder "Private Practice" eingesetzt; doch nicht nur dort, sondern auch bei etlichen Konzerten gewann die Band immer mehr Fans. Beim Rolling Stone Weekender Festival 2012 begeisterten Blind Pilot ihr Publikum - wir haben den Mitschnitt des Konzertes für Sie.
Dienstag 20:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

jane bowlesBei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im voraus zu einer Party eingeladen zu werden Von Jane Bowles, Katharina Franck und Ulrike Haage Regie: Katharina Franck und Ulrike Haage Mit Judith Engel, Katharina Franck, Tatja Seibt Produktion: BR 1999 Länge: 38"35 "Erzähl es niemandem, aber ich habe drei Kapitel eines sehr schlechten ersten Romans geschrieben." (J. B.) Typisch Jane Bowles. Obwohl schon zu Lebzeiten (1917 - 1973) bewundert von Tennessee Williams, Truman Capote und anderen Zeitgenossen, hielt die amerikanische Autorin selbst nichts davon, wie sie lebte und was sie schrieb. Sie war - mehr noch als Schriftstellerin - eine große Reisende, und so schrieb sie vor allem Briefe, Briefe an ihren Mann Paul Bowles und an ihre weit verstreuten Freunde. Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im voraus zu einer Party eingeladen zu werden
Dienstag 20:10 Uhr

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SRF 2 Kultur

Jazz Collection

Rosa PassosRosa Passos, mit Simone Santos Den weiblichen João Gilberto nennt man sie in Brasilien: die Sängerin, Gitarristin und Komponistin Rosa Passos. Welches Erbe sie damit auf ihren Schultern trägt, ist klar: das der Bossa Nova, dieser federleichten Musik aus den 60er Jahren. Ein Erbe, das in den falschen Händen zu billiger Fahrstuhlmusik verkommen kann. Rosa Passos aber beweist mit ihren Aufnahmen bis heute, dass die Bossa Nova lebt. Leicht, witzig und schön wie eh und je. Wie sie das schafft, diskutiert die brasilianische Sängerin und Gitarristin Simone Santos mit Jodok Hess in der Jazz Collection.
Dienstag 21:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Jazz Session: Aus dem Archiv

stan getzDer klare Ton Stan Getz 1979 und 1989 in der Stuttgarter Liederhalle Am Mikrofon: Harry Lachner Der amerikanische Saxofonist Stan Getz zählte früh schon zu den erfolgreichsten Musikern des Jazz, was Lester Young einmal zum Spruch veranlasste "Stan gets the money". Trotz seiner Popularität war Getz ein brillanter Techniker, der den Anschein des Technischen zum Verschwinden brachte, indem er jedem Ton ein eigenes Leben einhauchte. Selbst in den rasantesten Passagen hatte jede Note ihre ganz besondere Färbung, ihren ganz speziellen Charakter. Bei seinen beiden Auftritte in der Stuttgarter Liederhalle erweist er sich zwar noch der Tradition des Cool Jazz verhaftet, reflektiert aber zugleich die populäre Strömung des Bossa Nova, den er mit der für ihn typischen kühlen Eleganz interpretiert. Stan Getz bietet ein gutes - und eines der wenigen - Beispiele dafür, dass sich die eigene artistische Passion durchaus mit einem kommerziellen Erfolg verbinden lässt. William "Billy" Strayhorn: Blood count Stan Getz Quartet John Birks "Dizzy" Gillespie: Con alma Stan Getz Quartet Kenny Barron: Joanne Julia Stan Getz Quartet Wayne Shorter: Lady Day Stan Getz Quintet Chuck Loeb: Bitter sweet Stan Getz Quintet Andy LaVerne: Chappaqua Stan Getz Quintet Duke Ellington Warm Valley Stan Quartet
Dienstag 21:03 Uhr

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BR-Klassik

Horizonte

SpektralmusikSpektralmusik Analysierte Klangfarben Von Cosima Obert Die Spektralmusik hat sich in den 1970er Jahren in Paris im Umfeld der Komponisten-Gruppe l"Itinéraire herausgebildet. Zu ihr gehörten fast ausschließlich Schüler Messiaens, wie Gérard Grisey und Tristan Murail. In der Spektralmusik werden die Gesetzmäßigkeiten der Kompositionen aus den Obertonspektren abgeleitet. Statt mit traditionellen Tönen zu komponieren, werden reale oder künstlich-neu kreierten Spektren analysiert, um aus ihnen bislang ungehörte Klangmischungen zu erzeugen. Was anfing wie eine Bewegung französischer Großstadt-Intellektueller, entwickelte sich zu einem neuen musikalischen Denken, das bis heute anhält und über die Grenzen Frankreichs existiert. Historische Hintergründe und der Weg zur zweiten Generation mit Komponisten wie Georg Friedrich Haas werden in dieser Horizonte-Sendung gezeigt.
Dienstag 22:05 Uhr

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Eins Live

1LIVE Soundstories

Mariannick BellotHörspiele und Features. Wirklichkeiten neu montiert Das Fischglas Von Mariannick Bellot Übersetzung aus dem Französischen: Johanna Gampe Mariannick: Sabine Timoteo Mann: Michael Kessler Regie: Mariannick Bellot, Christophe Rault und Philippe Bruehl Aufnahme WDR/rbb Wer fühlt sich nicht manchmal im Leben gefangen wie in einem Aquarium? "Das Fischglas" ist eine surreale Parabel über die kleinen und großen Tücken des Arbeitsalltags.
Dienstag 23:00 Uhr

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BR-Klassik

Jazztime

aruán ortizPiano and straight Der offene Fluss Das Trio des kubanischen Pianisten Aruán Ortiz Mit Brad Jones am Bass und Gerald Cleaver am Schlagzeug Aufnahme vom 17. November 2016 beim 6. Birdland Radio Jazz Festival in Neuburg an der Donau Moderation: Roland Spiegel
Dienstag 23:05 Uhr

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Deutschlandradio Kultur

Feature

georges perecUntergewöhnlich Eine praktische Übung nach Georges Perecs "Versuch einen Platz in Paris zu erfassen" Von Nicole Paulsen Regie: die Autorin Mit: André Jung, Caroline Ebner, Sonja Dengler, Anne von Linstow, Holger Kunkel, StefanRoschy Ton: Wolfgang Rein Produktion: SWR 2016 Länge: 53"57 Im Oktober 1974 setzt sich Georges Perec an die Place Saint-Sulpice in Paris und notiert, "was passiert, wenn nichts passiert außer Zeit, Menschen, Autos und Wolken." 40 Jahre später dokumentiert die Autorin mit Notizbuch und Aufnahmegerät am selben Ort das "Infra-ordinaire", das "Untergewöhnliche", beobachtet Menschen, Autos und Wolken. Nach und nach tauchen weitere Notierende, Filmende, Fotografierende auf, alle auf der Spur Perecs. Aus dem persönlichen Experiment wird kollektives Beobachten. Nicole Paulsen lebt in Tübingen, studierte Wirtschafts- und Politikwissenschaften in Tübingen und Grenoble, arbeitete als Kulturmanagerin und Dramaturgin am Theater. Seit 2002 ist sie beim SWR als Regieassistentin und Regisseurin für Hörspiele und Radiofeatures tätig. Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: "Capitalism Reloaded. Oder: Sag mir wo mein" Groschen sind". Untergewöhnlich
Mittwoch 00:05 Uhr

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