SRF 2 Kultur

Kontext

mafiaFrauen im Kampf gegen die Mafia Italien führt einen intensiven Kampf gegen die Mafia. «Kontext» gibt Einblick in den Alltag von drei Frauen, die sich mit Zivilcourage der Organisierten Kriminalität entgegenstellen. Vor 25 Jahren wurden die bekannten Mafia-Fahnder Paolo Borsellino und Giovanni Falcone ermordet, was damals ganz Europa schockierte. Mittlerweile ist klar, dass die italienische Mafia in vielen europäischen Ländern Ableger hat und im internationalen Drogen- und Waffen- und Menschenhandel tätig ist. Die Zelle etwa, die 2016 im Kanton Thurgau aufgeflogen ist, gehört zur kalabrischen "Ndrangheta, die auch die Kleinstadt Rosarno beherrscht. «Kontext» ist dort bei der ehemaligen Bürgermeisterin zu Besuch, die vier Jahre lang versucht hat, der Mafia etwas entgegenzusetzen. Ebenfalls aus Rosarno ist die wichtigste Kronzeugin Italiens, die zu Protokoll gibt, was ein Mafiaclan im Innersten zusammenhält. Und eine junge Juristin in Neapel legt dar, was es heisst, 50 junge Camorristi im Gefängnis zu betreuen. Der Kampf gegen die Mafia ist harte «Knochenarbeit» - im Alltag vieler Frauen. Buchhinweis: Mathilde Schwabender: Die Stunde der Patinnen. Frauen an der Spitze der MAFIA-Clans. Verlag styria premium Wiederholung vom 18.4.2016
Dienstag 18:03 Uhr

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Ö1

Journal-Panorama

ruhrgebietStrukturwandel im Ruhrgebiet. Das einstige Zentrum der Schwerindustrie ergrünt. - Gestaltung: Stefan May Essen, die einstige Stahl- und Bergbaustadt im Ruhrgebiet in Deutschland, ist in diesem Jahr grüne Hauptstadt Europas. Diese Auszeichnung spiegelt den schon Jahrzehnte andauernden Strukturwandel des früheren Industriezentrums Ruhrpott wider. Denn schon bald nach dem Zweiten Weltkrieg waren jene Grundstoffe in die Krise geraten, auf denen die Europäische Union einmal aufbaute: Kohle und Stahl. Heute steht das Ruhrgebiet nicht mehr für rauchende Schlote, Schmutz und schwere körperliche Arbeit. Die Abraumhalden sind begrünt, die Flüsse werden renaturiert, die Agglomeration von fünf Millionen Einwohnern ist zur Dienstleistungsgesellschaft geworden
Dienstag 18:25 Uhr

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Deutschlandfunk

Das Feature

MonroviaOrtserkundungen West Point, Monrovia Unterwegs in einem der gefährlichsten Slums Westafrikas Von Jörn Klare Regie: Matthias Kapohl Produktion: DLF 2014 Auf einer aufgeschütteten Halbinsel nahe dem Zentrum der liberianischen Hauptstadt Monrovia leben 100 000 Menschen in zusammengeschusterten Wellblechhütten. Viele sind durch die verheerenden Bürgerkriege, die das Land zuletzt 2003 beherrschten, traumatisiert. Es ist eng, es ist laut und es stinkt. In diesem Slum namens West Point gibt es genau eine einzige funktionierende Toilette. Selbst der Anführer einer der gefürchteten Gangs wünscht sich vor allem bessere Schulen und etwas, was man medizinische Versorgung nennen könnte. Macintosh Johnson ist hier vor 34 Jahren geboren und aufgewachsen. Der Slum ist seine Heimat. Die Menschen nennen ihn Jesus von West Point. Macintosh ist zwar ein gläubiger Christ, vor allem aber kämpft er unbestechlich für ein besseres Leben in dem Slum, der seine Heimat ist. Und deswegen ist er bereit, hier einen weißen Fremden mit Mikrofon am Tag und in der Nacht zu begleiten und zu beschützen. Unterwegs in einem der gefährlichsten Slums Westafrikas
Dienstag 19:15 Uhr

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SWR2

SWR2 Tandem

Zu einer anderen Jahreszeit. Vielleicht. Hörspiel von Agnes Gerstenberg Regie: Maidon Bader (Produktion: SWR 2015) Paul lebt alleine in der Anonymität einer Großstadt und arbeitet als Fahrradkurier. Beim nächtlichen Joggen im Park findet er eine junge Frau, die nackt und hilflos im Schnee liegt. Er nimmt sie mit in seine Wohnung. Aber am nächsten Morgen ist sie verschwunden, und es scheint, als sei sie nie da gewesen. Paul versucht, sein Leben weiterzuleben wie bisher, doch dann glaubt er die junge Frau in einer Studentin wiederzuerkennen. Argwöhnisch beobachtet von seinem Vermieter, geht er auf die Suche nach dem, was wirklich geschehen ist, und heftet sich an die Fersen der Fremden.
Dienstag 19:20 Uhr

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RBB kulturRadio

THE VOICE

John Lee Hookermit Lothar Jänichen John Lee Hooker - er hatte den Blues im Blut und wurde zum Vorbild von Rockstars wie den ""Rolling Stones"", den ""Animals"" oder Carlos Santana. Heute jährt sich der 100. Geburtstag der Musiklegende (SR)
Dienstag 19:30 Uhr

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Bayern 2

Nachtstudio

rainald goetzPop oder was(2/3) Rainald Goetz feiert den Exzess in seinem Buch "Rave", für Ernst Jünger könne die Industriegesellschaft der "Euphorie nicht entbehren" und mithilfe der repetitiven Beats der Gamelanmusik können Schamanen mit der Ober- als auch mit der Unterwelt kommunizieren. Im Westen verbinden wir mit Trance und Ekstase meist Drogen, aber viele Religionen haben vorgemacht, es geht auch ohne. Raves können profane Gottesdienste sein. Auch wenn der Dortmunder MayDay längst zu einer Feier des Konsums geworden ist, wie die Autorin enttäuscht feststellen musste. Auch die Visionen der Technikevangelikalen, die in den virtuellen Welten das LSD des 21. Jahrhunderts sehen, machen ihr eher Angst. Ein Erkenntnistrip durch Rausch und Ekstase, der sich im Zweifel morgens um vier lieber am trüben Rot des Rücklichts eines vorausfahrenden LKWs erfreut, als an den Stroboskopgewittern eines Clubs.
Dienstag 20:03 Uhr

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SR2 Kulturradio

ARD Radiofestival 2017. Konzert

concentus musicusStyriarte und Festival International Echternach "Wassermusik" Händels berühmte "Wassermusik" neben Telemanns "Hamburger Ebb" und Fluth" von der Styriarte Graz und anschließend romantische Werke für Violine und Klavier vom Festival International Echternach. Styriarte Die wahren Strapazen der Händel"schen "Wassermusik" bleiben dem Concentus Musicus erspart: Stefan Gottfried und seine Wiener Kollegen müssen nicht auf ein Boot steigen, um den 300. Geburtstag von Händels Orchestersuiten zu feiern. Was im Juli 1717 dem englischen König Georg I. eine Fahrt auf der Themse versüßte, begeistert noch dreihundert Jahre später jedes Publikum. Weit weniger bekannt ist die hinreißende Wassermusik, die Händels Jugendfreund Telemann für die erlauchte Hafenverwaltung Hamburgs erfand: Antike Gottheiten treiben in der Elbemündung ihr Unwesen, während die "Hamburger Ebb" und Fluth" die Wassermassen in Bewegung setzt. Georg Friedrich Händel Wassermusik, Suite Nr. 1 F-Dur HWV 348 Georg Philipp Telemann "Hamburger Ebb" und Fluth", Suite für Orchester TWV 55:C3 Georg Philipp Telemann Suite für Orchester B-Dur TWV 55:B11 ("La Bourse") Georg Friedrich Händel Wassermusik, Suite Nr. 2 D-Dur HWV 349 Concentus Musicus Wien Leitung und Cembalo: Stefan Gottfried Aufnahme vom 11. Juli 2017 aus der Helmut List Halle, Graz Festival International Echternach Daniel Hope, in diesem Jahr Artist-in-Residence des Festival International Echternach, ist ein echter Weltbürger: In Südafrika als Sohn eines irischen Vaters und einer Mutter mit deutschen Wurzeln geboren, wuchs er in England auf und lebt heute in Berlin. Yehudi Menuhin nannte ihn seinen musikalischen Enkel. Am 9. Juni spielte Hope im Duo mit dem Pianisten, Kammermusiker und Dirigenten Simon Crawford-Phillips romantische Werke für Violine und Klavier. Johannes Brahms Scherzo aus der FAE-Sonate Johannes Brahms Violinsonate Nr. 1 G-Dur op. 78 Clara Schumann Romanze op. 22 Nr. 1 Felix Mendelssohn Bartholdy Zwei Lieder Joseph Joachim Romanze op. 2 Nr. 1 Edvard Grieg Violinsonate Nr. 3 c-Moll op. 45 Daniel Hope, Violine Simon Crawford-Phillips, Klavier Aufnahme vom 9. Juni 2017 aus dem Atrium im Trifolion, Echternach
Dienstag 20:04 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

flavia coelhoDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Flavia Coelho (1/2) Seit 2009 macht Flavia Coelho mit ihrer Band Musik, nachdem sie 2006 von Rio in ihre Wahlheimat Paris zog. In der Latin-Szene ist sie schon ein Star - das liegt wohl auch an der interessanten Mischung ihrer Musik: Sie verbindet Samba, Reggae, Rumba und afrikanische Beats miteinander. Auch andere Musiker hat das neugierig gemacht; so haben zum Beispiel schon Patrice oder Tony Allen mit Flavia Coelho zusammen gearbeitet. Wir haben für Sie den Mitschnitt ihres Konzertes beim Paleo Festival 2015.
Dienstag 20:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Jazz Collection

van morrisonVan Morrison, mit Eric Facon Musik ist Musik ist Musik - Van Morrison bedient sich dort, wo es ihm passt für seinen eigenen Sound. Und schreibt dennoch starke Songs mit grossem Wiedererkennungswert. Schon als Teenager ist er durch die Kneipen von Belfast getourt, und auch durch Schottland und Deutschland. Sein erster Hit als Frontman der Band Them «Gloria» wurde zu einem Klassiker der Rockliteratur. Aber Van Morrison hatte damit noch lange nicht genug: Er wollte immer mehr als nur einen Stil spielen, und vor allem wollte er eine Solo-Karriere. Mit seinem jazzigen «Moondance» tanzt er auf die internationale Bühne. Sprengt 1980 mit «Summertime in England» sämtliche Pop-Konventionen. Und wird berühmt, obwohl er musikalisch ebenso schwer zu fassen ist wie als Privatperson. Musikredaktor Eric Facon ist zu Gast in der Jazz Collection bei Jodok Hess.
Dienstag 21:00 Uhr

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Eins Live

1LIVE Soundstories

fleisch ist mein gemüseHörspiele und Features. Wirklichkeiten neu montiert Fleisch ist mein Gemüse Von Heinz Strunk Torsten/Jörg: Maximilian Pfaff Brautvater: Edgar Hoppe Norbert: Max Richter Jens: Mario Irrek Schorsch: Nikos Vousvoukis Mutter: Hille Darjés Alter Schütze/Mr. X: Klaus Dittmann Susanne: Claudia Renner Gurki: Siemen Rühaak Wolter/Vater: Edgar Bessen Schütze/Schützenkönig: Peter Kirchberger Frau: Katrin Wichmann Stimme 1: Konstantin Graudus Heinz: Heinz Strunk Anja: Lana Cooper Regie: Annette Berger bis 24:00 Uhr Die ganze Wahrheit über die Musikszene. Zumindest über die zwischen Brunsbüttel, Hollenstedt und Klein Eilstorf. Von einem der sie besser kennt, als einem lieb sein kann - Heinz Strunk.
Dienstag 23:00 Uhr

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MDR KULTUR

Das Gespräch

Marina AbramovicDie Aktionskünstlerin Marina Abramovic im Gespräch mit Sacha Verna Marina Abramovic ist wohl die bekannteste aber auch umstrittenste Aktionskünstlerin der Welt. Sie hat unter dem Titel "Balkan Baroque" einen Berg blutiger Rinderknochen saubergeschrubbt und dafür 1997 an der Biennale von Venedig den Goldenen Löwen erhalten. 2010 saß sie in der Performance "The Artist Is Present" drei Monate lang bewegungslos auf einem Stuhl im Museum of Modern Art, und Tausende von Besuchern standen Schlange, um sich ihr gegenüberzusetzen. Marina Abramovic ist 70 und ein internationaler Star. Mit ihren Performances, die zwischen symbolträchtigen Spektakeln und Selbstfindung für alle schwanken, fing die Künstlerin im kommunistischen Belgrad der 1970er Jahre an, wo sie aufwuchs. An ihren Werdegang erinnert sie sich auch in ihrer Autobiografie "Durch Mauern gehen".
Dienstag 23:04 Uhr

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