Bayern 2

IQ - Wissenschaft und Forschung

BandscheibeVerschleißteil Bandscheibe Rückenschmerzen! Rund ein Viertel der Menschen in Deutschland leidet regelmäßig darunter. Und 85 Prozent sind mindestens einmal im Leben betroffen. Bei der Suche nach den Ursachen der Leiden geraten häufig die Bandscheiben ins Visier. Wie kleine Stoßdämpfer federn sie in der Wirbelsäule Erschütterungen ab. Aber die knorpelartigen, kleinen Kissen verschließen im Laufe des Lebens. Von einem Bandscheibenvorfall ist die Rede, wenn Teile der Bandscheibe - etwa durch Überlastung - verrutschen und beispielsweise in den Wirbelkanal gelangen. Dabei können heftige, teils unerträgliche Schmerzen bis hin zu Nervenschädigungen und Lähmungserscheinungen auftreten. Wenn es so weit kommt, ist eine Operation angeraten. Aber wie ist es in anderen Fällen? 40 Prozent als Bandscheiben-OPs sind nach Meinung vieler Experten unnötig. Es gibt diverse andere Therapieformen, die eine - oft bessere - Alternative darstellen. Aber warum ist es überhaupt so schwierig, sich über die richtige Therapie zu einigen? Und inwiefern beschäftigt sich die Forschung mit der Bandscheibe? Redaktion: Nicole Ruchlak
Dienstag 18:05 Uhr

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Ö1

Journal-Panorama

aktive SterbehilfeSterben in Würde? 15 Jahre aktive Sterbehilfe in den Niederlanden und Belgien Gestaltung: Bea Sommersguter Gibt es ein Recht auf einen selbstbestimmten Tod? In Österreich ist die Antwort eindeutig: Während die passive Sterbehilfe - das Einstellen von lebenserhaltenden Maßnahmen - erlaubt ist, ist die aktive Sterbehilfe strafbar. Nicht so in anderen europäischen Ländern. Die Schweiz etwa ermöglicht den assistierten Suizid. In den Benelux-Ländern ging man noch einen Schritt weiter. Im Jahr 2002 erließen die Niederlande ein Gesetz zur aktiven Sterbehilfe für Todgeweihte, kurz darauf folgte Belgien, 2009 auch Luxemburg. Der Begriff Euthanasie - bei uns wegen der systematischen Tötung von Zigtausenden Menschen mit geistigen oder körperlichen Beeinträchtigungen während der Zeit des Nationalsozialismus tabuisiert - wird in Belgien und Holland ohne Hemmung ausgesprochen. Aber wie hat die Möglichkeit, Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen, die Gesellschaft verändert - 15 Jahre nach Einführung der Gesetze?
Dienstag 18:25 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

martin beckerPlattenbaucowboys Von Martin Becker und Jaroslav Rudis Alex: Daniel Wiemer Jule: Tanja Schleiff Scheriff: Michael Wittenborn Helga: Johanna Gastdorf Mutter von Jule: Elisabeth Trissenaar Erzählerin: Astrid Meyerfeldt Poldi: Martin Bross Rony: Oliver Korittke Dscheggl: Bruno Winzen Hausmeister: Peter Harting Straßenbahnfahrer: Christian Tasche Fernsehsprecher/An- und Absage: Jochen Langner Regie: Susanne Krings Eine Nacht im Nirgendwo, die alles verändert. Der Stadtrand. Halbleere Plattenbauten. Hier fährt keiner mehr freiwillig hin. Aber Alex muss. Er sucht seinen Vater und das Haus, in dem er groß geworden ist. Und er trifft ein Mädchen: Jule.
Dienstag 19:04 Uhr

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Deutschlandfunk

Das Feature

FARC-GuerillaIch halte einen Platz für Dich frei Von der FARC-Guerilla zurück in die Gesellschaft Von Daniel Stender Produktion: DLF 2017 2006 startete José Miguel Sokoloff eine neue Werbekampagne. Auf großen Plakaten deuten Menschen auf einen leeren Platz neben sich. Eine Frau vor einem Café, ein LKW-Fahrer, ein Soldat in einem Hubschrauber. Die Botschaft dieser Kampagne: Wir haben einen Platz für dich frei. Mit Kampagnen wie dieser umwirbt Sokoloff im Auftrag der kolumbianischen Regierung seit Jahren Farc-Kämpfer, aus dem Dschungel zurückzukehren in die Gesellschaft. Die Kampagnen waren über die Jahre recht erfolgreich. Jetzt mit dem Friedensvertrag sollen auch die letzten 6.000 Kämpfer der linksgerichteten Farc demobilisiert werden. Doch das ist nicht so einfach wie in der Werbewelt. In der Vergangenheit wurden immer wieder ehemalige Farc-Kämpfer ermordet. Auf der anderen Seite gibt es viele, die nicht einsehen wollen, warum man die Guerilleros für Morde, Drogenhandel und Entführungen straflos davonkommen lassen soll. Mit dem Friedensvertrag ist der 50-jährige Bürgerkrieg noch lange nicht beendet.
Dienstag 19:15 Uhr

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Deutschlandradio Kultur

Zeitfragen. Feature

Das Tier ist, was es frisst Wie sich die Fütterung auf die Qualität des Fleisches auswirkt Von Lutz Reidt Während der "Grünen Woche" in Berlin (20.- 29.01.17) dreht sich wieder alles ums gute Essen und Trinken. Doch wie schmackhaft sind Steak und Schnitzel wirklich, wenn sie bei uns auf dem Teller landen? Gerade Fleisch und Wurstwaren standen wiederholt im Mittelpunkt diverser Lebensmittelskandale: BSE bei Rindern, Antibiotika in der Schweine- und Geflügelmast, Schreddern männlicher Küken. Ein Streifzug durch Deutschlands Ställe und Schlachthöfe ergründet, wie sich Fütterung und Schlachtung von Nutztieren später auf die Qualität der Lebensmittel auswirken. Denn durch eine gezielte Fütterung und eine schonende Schlachtung von Schwein, Rind und Geflügel lässt sich die Qualität des Fleisches nachhaltig zum Guten beeinflussen. Fehler jedoch werden mit Qualitätseinbußen bestraft.
Dienstag 19:30 Uhr

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Bayern 2

Nachtstudio

Für ein Morgen! Über das Menschenrecht auf Zukunft Von Markus Metz und Georg Seeßlen Gibt es eigentlich ein Naturrecht, ein Menschenrecht auf Zukunft? Also auf etwas, das mehr ist als ein bloßes Überleben, ein Weitermachen, ein Nicht-Sterben. Nämlich ein Raum der Möglichkeiten, der Entscheidungen, der Veränderungen. Ein Weg ins Offene. Soviel ist sicher: Ein Mensch, für den es keine Zukunft gibt, ist ein elendes, ein gefangenes und gelähmtes Geschöpf. Mensch-Sein heißt Zukunft-Haben, und alles, was die Zukunft raubt, darf unmenschlich genannt werden. Die Frage nach einem Menschenrecht auf Zukunft erscheint zunächst rhetorisch. Man kann es nicht vergleichen mit einem Recht auf Unversehrtheit, auf Würde, auf Freiheit, und schon gar nicht mit den Bürger*Innenrechten auf Teilhabe, Transparenz, Gerechtigkeit oder Gesetzlichkeit. Was etwa ist unter einer "wirklichen Demokratie" (von der Ernst Bloch einst gesprochen hat, als Heimat des Menschen) zu verstehen? Gewiss nicht allein die Möglichkeiten des persönlichen Erfolges und gewiss nicht allein die Erweiterung der technologischen und kommunikativen Machbarkeiten, sondern eine Idee der positiven Freiheit. Das Recht auf Zukunft beinhaltet nicht nur jene Rechte, die man den Menschen mit Gewalt nehmen kann, sondern auch jene, die man ihnen auf scheinbar sanftere Weise vorenthalten kann.
Dienstag 20:03 Uhr

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Ö1

Hörspiel-Studio

Anestis Logothetis."Menetekel oder Das Bombengeschäft" von Anestis Logothetis. Mit Theophil Mayer, Dietrich Siegl, Marie Therese Escribano, Dieter Naumann, Gunda König, Jenny Kitzesch u.a. Regie: Anestis Logothetis. Prod. ORF OÖ 1979 "Menetekel oder Das Bombengeschäft" des griechisch-österreichischen Komponisten Anestis Logothetis (27.10.1921 - 06.01.1994) ist ein elektroakustisches Musikhörspiel, das 1979 ausschließlich mit analogen Mitteln, also Synthesizern, Instrumenten, Geräuschen, Sprache und dem ORF-Chor für den ORF Oberösterreich produziert wurde. Der Künstler Anesthis Logothetis entwickelte Ende der 1950iger Jahre eine eigene Systematik für graphische Notation. Diese graphischen Elemente der Partituren sollten sogenannte "affine Assoziationen" im Spieler / Musiker auslösen und so ein gewisses Maß an Freiheit in der Umsetzung ermöglichen. Schrift wird zu Klang, Klänge werden zu Zeichen, Bilder werden zu musikalischen Strukturen. Auch für sein Hörspiel "Menetekel oder Das Bombengeschäft" hat Logothetis mit einer graphischen Partitur gearbeitet. Das Wort Menetekel bedeutet heute "unheilverkündendes Zeichen". Es spielt eine zentrale Rolle im alttestamentarischen Buch Daniel, das von dem babylonischen Königssohn Belsazar erzählt, der einen aus dem Jerusalemer Tempel gestohlenen Schatz entweiht. Daraufhin erscheinen folgende aramäische Schriftzeichen wie von Geisterhand an der Wand: Mene mene tekel u-pharsin. Entschlüsselt werden diese Worte von dem Propheten Daniel, der dem König verkündet, dass er noch in derselben Nacht getötet und sein Reich unter den Persern und Medern geteilt wird. In "Menetekel oder das Bombengeschäft" verzahnt Anestis Logothetis die alttestamentarische Geschichte rund um die Verkündung des Propheten Daniel mit einer Reflektion auf die Welt des 20. Jahrhunderts, die geprägt ist von Kriegen, Anschlägen, Bomben, aber auch von der Sorge um die Zukunft. Manche der Szenen sind erschreckend aktuell.
Dienstag 21:00 Uhr

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SRF 2 Kultur

Jazz Collection

paolo contePaolo Conte Vater der Cantautori Eigentlich war er Anwalt und passionierter Jazzpianist im alten Stil, der Italiener Paolo Conte. Als aber seine Lieder immer erfolgreicher wurden, entschloss er sich, sie selber zu singen. Damit erfand er die italienische Variante des Singer/Songwriter, den Cantautoro. Paolo Conte (*1937) ist eine italienische Musiklegende. 1962 veröffentlichte er ein Album mit dem Titel «The Italian Way to Swing», und was er damals mit Jazzstandards gemacht hatte, wurde zum Modell für seine unzähligen eigenen Canzoni: Schöne Melodien, jazzmässige Akkorde und ein Swing, der seine Herkunft im alten Jazz nicht verleugnet. Und Paolo Contes poetische Texte wurden vorbildhaft für viele jüngere Cantautori! Unser Experte Marco Todisco ist selber Cantautoro und Pianist, im Gespräch mit Annina Salis geht er Paolo Contes Liedern auf den Grund.
Dienstag 21:00 Uhr

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RBB kulturRadio

MUSIK DER KONTINENTE

Alexis Zorbasmit Peter Rixen Die Sirtaki-Falle Kaum etwas scheint so authentisch folkloristisch wie die Sirtaki-Tanzschritte von Alexis Zorbas" im gleichnamigen Filmklassiker. Tatsächlich aber handelt es sich um den Tanz zu Mikis Theodorakis" berühmter Melodie, die zur Grundausstattung eines jeden griechischen Restaurants zählt, um eine erfundene Tradition. Schön, dass sich die kreativen Köpfe der Weltmusik nicht von Reinheitsgeboten leiten lassen!
Dienstag 21:04 Uhr

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Deutschlandfunk

Jazz Live

filippa gojoFilippa Gojo Quartett Filippa Gojo, Gesang Sebastian Scobel, Piano, Fender Rhodes E-Piano David Andres, Kontrabass Lukas Meile, Schlagzeug Aufnahme vom 7.8.15 beim Outreach Festival in Schwaz/Österreich Am Mikrofon: Anja Buchmann Filippa Gojos Stärke liegt darin, sich das Intuitive, Ursprüngliche bewahrt zu haben und dabei trotzdem ihre Stimme in geschulten, stilsicheren Bahnen zu bewegen - eine Kunst, die bereits mit zahlreichen Preisen honoriert wurde, u.a. mit dem Deutschen Jazzpreis 2015. Die gebürtige Bregenzerin und Wahlkölnerin arbeitet seit acht Jahren mit ihrem Quartett zusammen, zu dem nach wie vor der Pianist Sebastian Scobel, der Bassist David Andres und der Schlagzeuger Lukas Meile gehören. Anfang 2017 veröffentlichen die vier ihr zweites Album "Seesucht" - mit Songs, die Filippa Gojo teils auf Englisch, aber auch in ihrer heimischen Vorarlberger Mundart vorträgt: Musik voll Sehnsucht und unbändiger Freude, Komponiertes und Improvisiertes mit Hand, Fuß, Kopf und Herz.
Dienstag 21:05 Uhr

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Nordwest Radio

Nordwestradio in concert

Jonathan RichmanJonathan Richman &The Modern Lovers (USA) Konzertmitschnitt vom 3. Juni 1985, Schauburg, Bremen Bekannt ist er vor allem für ein Instrumental: den "Egyptian Reggae", 1977 ein Chart-Hit für Jonathan Richman. Zu seinen populärsten Nummern gehört auch das rockende "Roadrunner" aus jenen Jahren, als er eingefleischter Velvet Underground-Anhänger war. Beide Stücke sind relativ untypisch für das, was das Schaffen des US-Amerikaners über die Jahre vor allem ausgemacht hat. Jonathan Richman steht für charmante, manchmal entwaffned naive Retro-Poprock-Songs. Darin nimmt er vorzugsweise die Pose des unbekümmerten, unschuldigen, hoffnungslos romantischen Typen ein, der nicht erwachsen werden will bzw. kann. Bei der Umsetzung überwiegt ein puristischer Vintage-Ansatz, frei von stilistischen Kapriolen und produktionstechnischen Mätzchen. So stellte er sich auch in der Bremer Schauburg vor, zur Freude seiner zahlreichen Fans.
Dienstag 22:05 Uhr

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Deutschlandradio Kultur

Feature

Tao LinKeine Angst vor Private Porn Das Lächeln des Tao Lin Von Torsten Feuerstein Mit: Jean Paul Baeck, Jonas Baeck, Torsten Feuerstein Ton: Matthias Fischenich Produktion: WDR 2015 Länge: 54"13 Paul ist ein Sisyphos des 21. Jahrhunderts. Tao Lin, 31, ist Amerikaner mit taiwanischen Wurzeln und Galionsfigur der New Sincerity. In dem Roman "Taipeh" schreibt er über das Leben digital verbundener junger Menschen, die der analogen Wahrnehmung immer stärker entfremdet werden. Protagonist Paul ist ein junger Schriftsteller in New York. Sein Leben: rasender Stillstand. Alles bewegt sich und steht doch still. Der Leistungsdruck lässt ihn zu chemischen Drogen greifen, er hangelt sich von einem Partnerwechsel zum anderen. Auf der Suche nach seiner Identität reist er zu seinen Eltern nach Taipeh. Torsten Feuerstein ist Autor, Regisseur und Produzent zahlreicher Hörbücher. Seine Produktionen wurden u.a. mit dem Deutschen Hörbuchpreis, dem Echo Klassik und dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Als Autor für den WDR schrieb er zahlreiche Porträts über Johannes Jansen, Manos Tsangaris, Nick McDonell, Jan Yun u.v.m. Keine Angst vor Private Porn
Mittwoch 00:05 Uhr

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