Deutschlandradio Kultur

Weltzeit

bedingungsloses GrundeinkommenVorbild für Schulen weltweit? - Phänomen-Unterricht in Finnland Von Carsten Schmiester Experiment für 2 Jahre - Finnland testet bedingungsloses Grundeinkommen Es ist ein weltweites Novum: Seit dem 1. Januar experimentiert Finnland auf nationaler Ebene mit dem bedingungslosen Grundeinkommen. 2000 Arbeitslose erhalten zwei Jahre lang monatlich 560 Euro - steuerfrei, ohne Auflagen. "Das Grundeinkommen soll niemanden bestrafen", erklärt Olli Rehn, der finnische Wirtschaftsminister. Wenn der Bezieher eine Arbeit annimmt, erhält er trotzdem weiter das Grundeinkommen. Heißt: Das staatliche Geld wird nicht gekürzt, wie bislang üblich. Ziel ist, die Menschen in einer kriselnden Wirtschaft zum Arbeiten zu motivieren. 70 Prozent der Finnen sind für das Experiment mit dem Grundeinkommen.
Donnerstag 18:30 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

Überleben eines Handlungsreisenden Von Philipp Hauß Happy: Maximilian Brauer NLP-Trainer: Thomas Dannemann Biff: Alexander Khuon Berufsberater: Arnd Klawitter Shiatsu-Coach: Dietrich Kuhlbrodt Schuldenberater: Henning Nass Ben: Falk Rockstroh Linda: Jenny Schily Quantenheilerin: Jana Schulz Hypnotiseur: Sebastian Vogel NLP-Trainerin: Susanne Wolff Regie: der Autor Biff, der Sohn des Handlungsreisenden Willy Loman, jagt von Berater zu Berater, um der Abwärtsspirale des Loman-Lebens zu entfliehen. "Aber wie find ich das heraus? Also ich meine ... wer ich bin, um dann zu wissen, wo mein Platz ist?"
Donnerstag 19:04 Uhr

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Ö1

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

MedAustronMit Protonen gegen Krebs. MedAustron: Das neue Strahlenzentrum in Wiener Neustadt. Von Sabine Nikolay Nach zweijähriger Vorbereitungszeit und einem langen Sicherheits-Prüfverfahren waren alle Hürden genommen und das neue Strahlenzentrum "MedAustron" in Wiener Neustadt konnte Anfang des Jahres seinen Betrieb aufnehmen. Nun wird im 24-Stunden-Schichtbetrieb mit Kohlenstoff-Ionen-Strahlung gegen Krebs und Tumore gekämpft. Im Herzen des Gebäudes steht ein hochmoderner Teilchenbeschleuniger, von dem die Strahlen direkt in die Behandlungsräume geleitet werden. Die Patient/innen bemerken nichts von dem Kraftwerk hinter der Wand. Sie liegen in ruhigen Behandlungsräumen und erhalten Bestrahlungen mit den hochwirksamen Ionen, die unter größtmöglicher Schonung des umliegenden Gewebes direkt in den Tumor geleitet werden. Die Behandlung eignet sich besonders im Kampf gegen Tumore, die in der Nähe von lebenswichtigen Organen oder im Gehirn und Rückenmark liegen. Die neue Behandlung ist teuer, doch die Investitionen könnten sich für krebskranke Menschen lohnen. Die neue Bestrahlungsmethode ist so präzise, dass nur wenig gesundes Gewebe geschädigt wird.
Donnerstag 19:05 Uhr

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Bayern 2

radioThema

martin walser"Meine Gedanken sind kein braves Tier" Martin Walser zum 90. Geburtstag. Ein Quintett mit dem Schweizer Schriftsteller Thomas Hürlimann und Büchner-Preisträger Arnold Stadler, mit dem Theologen Jan-Heiner Tück, dem Walser-Biographen Jörg Magenau, der Verlegerin und Journalistin Felicitas von Lovenberg - und mit Martin Walser. Von Cornelia Zetzsche Seit 60 Jahren begleitet und porträtiert Martin Walser, der Meister vom Bodensee, der letzte Großschriftsteller, nun diese Republik und ihre Alltagswelten; Durchschnittsmenschen wie Halm, Zürn, Gern, einfache Angestellte, Finanzberater, Millionäre zwischen Selbstsuche und Zusammenbruch; Mittelständler, denen etwas fehlt, weil sie alles haben; Suchende zwischen Zweifel und Verzweiflung; Innere Konflikte, "Identitätsbeschädigungen" waren immer Thema. Und in seinen Reden diagnostizieren deutsche Befindlichkeiten. Eine hochgezogene Augenbraue in Nußdorf am Bodensee, ein Donnerwort in der Paulskirche, und die Republik geriet in Unruhe, von Fragen der Deutschen Einheit bis zur deutschen Erinnerung und der Gedächtnisindustrie. - Seit ein paar Jahren ist Walsers Blick zunehmend nach innen gerichtet. Ein Roman wie "Muttersohn", dieses barocke Welttheater samt Christusfigur, verteidigt den und das Glauben - auch an Wunder. "Ein sterbender Mann" erzählt vom Alter und der Liebe im Alter, von Verrat und Tod und dem Anspruch, den eigenen Todeszeitpunkt selbst zu bestimmen. "Statt etwas oder Der letzte Rank", der neue Roman Martin Walsers, ist mehr denn je die Bilanz eines Lebens, ein Selbstgespräch mit Publikum. Trotz des Rückzugs, seine Geburtsstadt Wasserburg und viele andere werden ihn feiern. Im "radioThema" gratulieren Weggefährten und Mitstreiter: Arnold Stadler, einst ein Schützling Walsers, wurde zum gefeierten Kollegen und Büchner-Preisträger. Der Schweizer Schriftsteller Thomas Hürlimann erinnert sich, wie er Walser zum ersten Mal begegnete, als Klosterschüler, der 2 Franken 40 in "Das Einhorn" investierte und sich darin gespiegelt sah. Der Journalist und Biograph Jörg Magenau ist Walsers Schönheitsbedürfnis auf der Spur und erklärt, was es bedeutet, "wenn die Dinge einen weißen Schatten werfen". Der Theologe Jan-Heiner Tück aus Wien stellt - mit Blick auf den Schriftsteller - fest, dass etwas fehlt, wenn Gott fehlt. Und Felicitas von Lovenberg, heute Piper-Verlegerin, erinnert sich an ihre Zeit als Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, als Martin Walser in Konflikt mit FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher geriet. Sie alle erzählen von ihren Lektüre-Erfahrungen und von persönlichen Begegnungen, im Wechsel mit Texten, Reflexionen und Erinnerungen Martin Walsers.
Donnerstag 20:03 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

Julian PerrettaDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Julian Perretta Der Brite mit italienischen und irischen Wurzeln macht souligen Pop; zusammen mit Lost Frequencies hatte er mit "Miracle" auch schon einen richtig großen Hit. Bei Facebook beschreibt er seine Musik übrigens als "Stadium Music". Wie sich das anhört, davon konnten sich die Konzertbesucher in Göttingen überzeugen: Wir haben für Sie den Mitschnitt seines Auftrittes in Göttingen beim NDR 2 Soundcheck Festival 2016.
Donnerstag 20:05 Uhr

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RBB kulturRadio

MUSIK DER KONTINENTE

cristina brancomit Peter Rixen Fado & Beyond Die junge Fado-Generation hat aus dem einstigen portugiesischen Nationalstil eine Genre mit weltweiter Austrahlung geformt. Inzwischen beweisen Interpreten wie Carminho, Cristina Branco und António Zambujo wie sehr sie selbst den kosmopoltischen Blick über den Tellerrand hinaus beherrschen.
Donnerstag 21:04 Uhr

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Eins Live

1LIVE Krimi

evrim senDer Thrill vor Mitternacht Poke Von Evrim Sen und Denis Moschitto Brenner: Vadim Glowna Poke: Claudia Urbschat-Mingues Henry: Maximilian von Pufendorf Larsen: Christian Koerner Elsa: Heike Warmuth Quick: Maria Irrek Barkeeper: Fabian Gerhardt 1. Frau/Stimme E: Tina Haseney 2. Frau: Lisa Adler Siggi: Marc Bischoff Polizist Norman: Oliver Brod Polizist Mork: Matthias Scherwenikas Newsticker: Viktor Neumann Sprecher: Sebastian Walch Präsident: Fritz Hammer Vorführerin/Sprecherin des freien Blocks: Simone Kabst Leiter der Suchtaufsichtsbehörde: Oliver Nitsche An- und Absage: Lisa Adler Händler: Max Urlacher Sitzerschaft 1/Stimme A: Karsten Dahlem Sitzerschaft 2/Stimme B/Typ auf der Straße: Atilla Oener Sitzerschaft 3/Stimme D/Durchsage: Christian Holdt Sitzerschaft 4/Stimme C: Joanna-Maria Praml Regie: Thomas Leutzbach bis 24:00 Uhr Kann man an einem Computervirus sterben? Eigentlich wird Polizeikommissar Brenner zu einem typischen Routinefall von Karoshi gerufen, Tod durch Überarbeitung. Immer wieder stößt er auf den Name POKE und forscht weiter nach ? offline und online.
Donnerstag 23:00 Uhr

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SWR2

SWR2 NOWJazz

Zim NgqawanaZimology(Bis 0.20 Uhr) Ein Porträt des südafrikanischen Saxofonisten Zim Ngqawana Von Bert Noglik Er zählt zu den unbesungenen Helden des südafrikanischen Jazz: der 2011 im Alter von 51 Jahren tragisch früh verstorbene Saxofonist, Flötist, Komponist und Bandleader Zim Ngqawana. Mit seinem Schaffen, gleichermaßen verwurzelt im Jazz und traditioneller Musik, wollte er einen Beitrag zu einer neuen afrikanischen Kultur leisten, was ihm vor allem mit groß angelegten Suiten auf eine originelle Weise gelungen ist. Der in Johannesburg Geborene studierte zunächst an südafrikanischen Universitäten und dann in den USA, unter anderem bei Max Roach, Archie Shepp und Yusef Lateef. Nach Südafrika zurückgekehrt, arbeitete er mit Hugh Masekela und Abdullah Ibrahim zusammen. Zu seinen eigenen Bands zählten "Zimology", "Ingoma" und das "Drums for Peace Orchestra", das zur Amtseinführung von Nelson Mandela auftrat. Mit dem von ihm gegründeten "Zimology Institute" widmete sich Zim Ngqawana der Ausbildung junger südafrikanischer Musiker, die ihn heute als eine Art Vaterfigur verehren.
Donnerstag 23:23 Uhr

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Deutschlandradio Kultur

Klangkunst

CTM Radio Lab: Happy New Fear Von Rima Najdi Übersetzung: Julia Tieke Komposition: Kathy Alberici Produktion: Deutschlandradio Kultur/CTM-Festival in Zusammenarbeit mit Goethe-Institut, SoCCoS, ORF musikprotokoll im steirischen herbst und Ö1 Kunstradio 2017 Länge: ca. 54"30 (Ursendung) Personifizierte Angst: Die Performancekünstlerin Rima Najdi ging mit einer Bombenattrappe um den Körper durch Beirut. Was tut eine Gesellschaft in Angst? Hört sie auf zu funktionieren, oder verdrängt sie und macht weiter? Leben wir allein mit unserer Angst, oder teilen wir sie? Wie können wir über solche Gefühle sprechen? Diese Fragen thematisierte die libanesische Künstlerin Rima Najdi 2014 in ihrer Performance "Madame Bomba: The TNT project". Mit einer Bombenattrappe um den Körper ging sie durch Beirut und personifizierte so, was alle dachten: An jeder Straßenecke könnte der nächste Anschlag auf mich warten. Ihre Erfahrungen als Madame Bomba hat Rima Najdi nun zu einem Hörspiel verarbeitet. Rima Najdi lebt als Performancekünstlerin in Berlin und Beirut. CTM Radio Lab: Happy New Fear
Freitag 00:05 Uhr

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