Bayern 2

IQ - Wissenschaft und Forschung

meditationStufen des Bewusstseins Trance, Meditation, Schlaf, Hypnose Von Veronika Bräse Wir erleben nur den Wachzustand wirklich bewusst. Täglich durchleben wir aber noch einen weiteren Bewusstseinszustand: den Schlaf. Er bildete früher in der Wahrnehmung der Menschen das Tor zum Universum oder zu Gott. Heute dient er - nach modernen, aufgeklärten Maßstäben - vor allem der Regeneration von Körper und Geist. Das Gehirn ist nachts nicht abgeschaltet. Wir sind im Schlaf nicht "bewusstlos", viele Prozesse laufen weiter, wenn auch unter anderen Vorzeichen als tagsüber. Ein weiterer Bewusstseinszustand ist die Hypnose; auch dabei können Patienten, ähnlich wie im Schlaf, äußere Wahrnehmungen weitgehend ausblenden und sich auf ihr inneres Erleben konzentrieren. Schließlich wäre da auch noch der Trancezustand: auch er bewirkt, dass Menschen wie "abwesend" wirken. Trance lässt sich unter anderem durch rhythmische Sinnesreize wie Trommeln oder Gesang auslösen lässt. Auch im Gebet oder während einer Meditation schweben wir sozusagen "in anderen Sphären". Unterschiedliche Bewusstseinszustände gehören seit jeher zum Erfahrungsschatz der Menschheit. Redaktion: Gerda Kuhn
Donnerstag 18:05 Uhr

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Ö1

Dimensionen

GrauwaleFrühling in Ucluelet Oder: Wenn die Grauwale kommen Von Guido Meyer Jeden März fiebert das kleine Städtchen Ucluelet in der kanadischen Provinz British Columbia dem Frühling entgegen. Denn dann kommen 20.000 Grauwale, die an der Küste vorbeiziehen. Die Tiere haben in wärmeren, südlichen Gewässern vor dem mexanischen Staat Baja California ihre Jungen geboren und schwimmen nun erstmals mit den Kälbern pazifikaufwärts zu ihren Fressgebieten. Ihr Ziel ist die kalte Beringsee vor Alaskas Küste. Die 20.000 Kilometer, die die Grauwale dabei zurücklegen, gelten als die längste Wanderung von Säugetieren. Ihre Zwischenstation in Ucluelet ist Anlass für ein jährliches Volksfest. Einheimische und Tourist/innen beobachten die Meeresriesen und fahren den Walen mit Booten entgegen. Biolog/innen aus dem "Pacific Rim Nationalpark" auf der Insel Vancouver Island informieren die Menschen über die Lebensweise der Grauwale.
Donnerstag 19:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

WindkraftMacht Windkraft krank? Grüne Energie in der Kritik Von Heinz-Jörg Graf Etwa 800 Bürgerinitiativen protestieren in Deutschland gegen den weiteren Ausbau von Windenergieanlagen. Sie verschandelten die Landschaft und ständen zu dicht an Wohnhäusern, gefährdeten so die Gesundheit von Menschen. Besonders schädlich sei niederfrequenter Schall, der von den Anlagen ausgehe und zahlreiche Beschwerden auslöse: von Schlafstörungen und Übelkeit bis zu Herzrasen und Depressionen. Was ist dran an der Kritik? ,Zeitfragen" spricht mit Ärzten und Betroffenen und setzt sich mit Studien auseinander, die Pro und Contra behaupten. Übertreiben Betroffene? Sind sie gar Simulanten wie manche Betreiber von Windkraftanlagen sie gern darstellen? Oder hat die Windkraft tatsächlich das Zeug, nicht nur Strom, sondern auch Krankheiten zu generieren?
Donnerstag 19:30 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

travisDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Travis (1/2) Die Rockband aus Glasgow um Sänger Francis "Fran" Healy hat sich 1990 gegründet und einige Hits gehabt: Unter anderem "Why Does It Always Rain On Me", "Driftwood" oder "Sing". Bis heute sind Travis aktiv, 2016 erschien zuletzt ihr Album "Everything At Once". Im gleichen Jahr trat die Band am 16. Juli beim Gurtenfestival auf - wir haben für Sie den Mitschnitt des Konzerts.
Donnerstag 20:05 Uhr

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Ö1

Im Gespräch

Bady Minck"Über alle Grenzen hinweg denken" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Bady Minck, Künstlerin, Filmemacherin und Produzentin. Als Bady Minck, geboren in der kleinen Stadt Ettelbruck in Luxemburg, Ende der 1970-er Jahre ihren Eltern erklärte, dass sie zum Studium der Bildhauerei und des experimentellen Films nach Wien gehen möchte, verweigerte ihr der Vater jede finanzielle Unterstützung: nein, ein Studium im Land jener Faschisten, die einst als Soldaten der Deutschen Wehrmacht sein Land okkupierten, würde er nicht bezahlen. Bady Minck - damals noch Madeleine Binck - ging trotzdem. Heute ist sie eine der renommiertesten Filmemacherinnen und Produzentinnen Österreichs. Ihr elfter und jüngster Film "MappaMundi" feierte seine Premiere beim Sundance Film Festival in Utah und kommt im April in die heimischen Kinos. Als Produzentin war sie in den letzten Jahren mit ihrer Firma "Amour fou" erfolgreich mit Filmen wie "Egon Schiele: Tod und das Mädchen", "Amour fou", "Hannah Arendt", "Der Mann aus dem Eis" oder zuletzt bei der Berlinale 2018 mit dem Film "Styx". Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz spricht die international anerkannte Filmemacherin, Kuratorin, Lehrende und Jury-Mitglied über ihre Anfänge im Zeichentrickfilm, ihre politische Kunst, ihre große Lehrerin Maria Lassnig und ihr neuestes Filmprojekt über Heinrich VII. und Dante.
Donnerstag 21:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Hörspiel-Studio

hermann burgerDie Scheintoten Nach dem gleichnamigen Theaterstück von Hermann Burger Musik: Emil Moser Hörspielbearbeitung und Regie: Fritz Zaugg (Produktion: SRF 1995) Das Hotel "Zur kalten Herberge" liegt unter dem Zentralfriedhof und ist eine Mischung aus Metro-Station, Stundenhotel und Klinik. Die Gräber sind durch ein Achterbahnschienensystem mit einem Mundloch verbunden, durch welches die Scheintoten in diese Unterwelt gelangen. Sie werden von Primarius Schrempf und seiner Assistenzärztin Melitta, der heimlichen Herrscherin, reanimiert und final einquartiert. Alle Gäste haben das Leben hinter sich und das Scheintoten-Schicksal in sich und vor sich. Wen wundert es, dass sie in dieser tiefschwarzen Groteske ihr altes Leben versuchen weiterzuleben: der Pfarrer, der Ferrari-Pilot, der Klaviervirtuose, der Zauberer. Auch der neu eingetroffene Schriftsteller Stocker, der gerade einen dilettantischen Selbstmord begangen hat. Er wird in seiner Depressionskarriere nicht unbedingt hier vom Wege abweichen.
Donnerstag 22:03 Uhr

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Eins Live

1LIVE Krimi

thilo gosejohannDer Thrill vor Mitternacht Multiman jagt Dr. Danger Von Thilo Gosejohann Komposition: Peter Harsch Stefan Gabel alias Multiman: Simon Gosejohann Thorsten Benrath: Max Simonischek Edda Richter: Edda Fischer Norbert Wilde: Andreas Grothgar Dark Bartok: Thilo Gosejohann Dirk Grausohn alias Wonderboy/Manager/Renate: Norman Matt Cassandra Stein: Tina Seydel Susanne Kortokrax/Gertrud Maybach: Petra Nadolny Sven Hollgrebe: Martin Klempnow Praktikant Tobias: Martin Bross Hellmuth Lüttkehaus/Passant/Manni/Kellner: Rainer Homann Sprecher: Reiner Schöne Regie: Leonhard Koppelmann bis 24:00 Uhr Superman, der wohl berühmteste Superheld aller Zeiten, wird am 18. April 2018 stolze 80 Jahre alt. Zeit für einen Generationenwechsel. Zeit für Multiman!
Donnerstag 23:00 Uhr

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BR-Klassik

Jazztime

brandon seabrookAll that Jazz Die Musik von Brandon Seabrook ist nichts für Zartbesaitete, denn der kompromisslose 42jährige mag es extrem. In Bands wie "Seabrook Powerplant", "Needle Driver" oder "Die Trommel Fatale" praktiziert er Hochgeschwindigkeit und Komplexität mit unfassbarer Präzision und unerbittlicher Härte. Dass Seabrook in seiner Jugend ein Metal-Fan war, ist unüberhörbar. Die Redaktion des New Yorker Magazins "Village Voice" hat den aus Massachussetts stammenden Virtuosen 2012 übrigens zum besten Gitarristen der Stadt erkoren. Doch er spielt nicht nur eine reichlich derangierte E-Gitarre, sondern ist auch ein Meister des Banjos und hat als solcher etwa die Musik der Band "Mostly Other People Do The Killing" veredelt. Moderation und Auswahl: Ssirus W. Pakzad
Donnerstag 23:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Klangkunst

Alvin CurranThe Irrawaddy Blues Von Alvin Curran Tonmischung: Angelo-Maria Farro Produktion: documenta 14 / Deutschlandfunk Kultur 2017 Länge: 47"30 (Wdh. v. 19.05.2017) Klangporträt des Irrawaddy, der wichtigsten Wasserstraße Myanmars. ,The Irrawaddy Blues" ist eine minimalistische Symphonie atmosphärischer Klänge und Geräusche, aufgenommen in den Jahren 2014 bis 2016 in Myanmar. Alvin Curran reiste als Tourist mit seiner Frau von den Seen im Norden nach Bagan und Mandalay, den Irrawaddy hinab nach Yangon und danach zu den abgelegenen Inseln in der Andamanensee. Curran fand überall besondere und unverwechselbare Klänge. Die Komposition des Radiostücks ist ein sehr persönliches Hörporträt Myanmars, das den Ton einfach für sich sprechen lässt. Herzlichen Dank an Susan Levenstein für ihre Aufnahmen von korallenfressenden Fischen und an Angelo-Maria Farro für das wunderbare Audio-Mastering. ,The Irrawaddy Blues" war Teil der gemeinsamen Radiokunst-Ausstellung ,Every Time A Ear di Soun". Während der documenta 14 präsentierten das Festival und Deutschlandfunk Kultur 30 neue Hörstücke von internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Diese Klänge wurden von neun Rundfunksendern auf der ganzen Welt ausgestrahlt. Der Titel der Ausstellung ist einem Song des jamaikanischen Dub-Poeten Mutabaruka entlehnt. Er bedeutet "Immer wenn ich den Klang höre" Alvin Curran, geboren 1938 in den USA, stilprägender Komponist der live-elektronischen Musik. Mitbegründer der Gruppe "Musica Elettronica Viva". Zahlreiche Preise, Auszeichnungen und Stipendien, darunter Ars Electronica (2004), Phonurgia Nova (2005) und Elson lectureship der Universität Harvard (2012). Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: "Living Room Music" (2009). The Irrawaddy Blues
Freitag 00:05 Uhr

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