Bayern 2

IQ - Wissenschaft und Forschung

CRISPRNeue Gentechnik für die Landwirtschaft Gentechnisch veränderte Pflanzen, deren Erbgut keine Spuren eines technischen Eingriffs zeigt - das ermöglichen neue Gentechnik-Methoden wie CRISPR/Cas. Präzise und sicher, sagen die Befürworter, lassen sich ganz bestimmte Teile des Erbguts herausschneiden und durch Gene ersetzen, die einem Tier oder einer Pflanze die gewünschten Eigenschaften verleihen - anders als bei der klassischen Technik, bei der die neuen Gene irgendwo im Erbgut landen. Deshalb überlegen manche sogar, diese Technik für die Bio-Landwirtschaft einzusetzen. Dadurch könnte sie noch leichter auf chemische Pflanzenschutzmitteln verzichten. Kritiker lehnen das ab, weil es sich auch bei der neuen Methode um Gentechnik handele. Aber juristisch gesehen ist das nicht klar - denn das Recht orientiert sich an der klassischen gentechnischen Methode, bei der die Veränderung im Erbgut nachweisbar ist. Neue Methoden wie CRISPR/Cas könnten die Gräben zwischen Gegnern und Befürwortern der Gentechnik überbrücken oder noch weiter vertiefen. Redaktion: Nicole Ruchlak
Donnerstag 18:05 Uhr

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Ö1

Journal-Panorama

Zwei syrische Anwälte in Deutschlang kämpfen für ein Ende der Straffreiheit für die zahlreichen Verbrechen des Assad-Regimes - Gestaltung: Kristin Helberg Sechs Jahre dauert der Konflikt in Syrien nun schon - aus einer friedlichen Revolution ist ein blutiger und komplizierter Stellvertreterkrieg geworden. Hilflos sieht die Welt zu, wie Raketen Krankenhäuser zerstören, wie Kinder an Giftgas sterben und Hunderttausende Zivilisten ausgehungert und bombardiert werden. Und hilflos wirken auch die Vermittlungsversuche der Vereinten Nationen. Syrien stellt die Welt auf eine harte Probe: Verbrechen historischen Ausmaßes treffen auf die Handlungsunfähigkeit der internationalen Gemeinschaft. Und doch kann man etwas tun - mit juristischen Mitteln. In Europa werden schon jetzt die Kriegsverbrechen Syriens vor Gericht verhandelt. Für die Syrer ist das ein Zeichen der Hoffnung auf Gerechtigkeit. Und für die internationale Strafjustiz ist es ein bedeutender Schritt auf neuem Terrain.
Donnerstag 18:25 Uhr

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Ö1

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

Science-SlamsErhellungen im Dunkeln. Science-Slams zwischen Popularisierung und Show. Von Hanna Ronzheimer In Wien fand zu Jahresbeginn der weltweit erste "Science-Slam im Dunkeln" statt. Wie erklärt man Physik, Biologie oder Psychologie, wenn es nichts zu sehen gibt? Eine Veranstaltung unter verschärften Bühnenbedingungen sozusagen. Ein Publikumserfolg war es trotzdem. - Seit zehn Jahren erobern Science-Slammer die Bühnen, Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die ihre Forschungen unterhaltsam, originell und in aller Kürze unters Volk bringen. Wer am verständlichsten performt und die lautesten Lacher verbucht, gewinnt. Stellt sich die Frage: Wo verläuft die Grenze zwischen sinnvoller Popularisierung und antiaufklärerischem Klamauk?
Donnerstag 19:05 Uhr

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ERF Plus

ERF Plus spezial

Hanno HerzlerLuther - Das Geheimnis des Glaubens (1/3) Ein Hörspiel von Hanno Herzler über Luthers Entdeckung der Gnade Gottes.
Donnerstag 20:00 Uhr

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BR-Klassik

contrapunkt - Dialog der Kulturen

Behnam SamaniIran - Musikland im Aufbruch Von reicher Tradition und lebendiger Gegenwart Gäste: Anja Lechner (Cellistin); Ramin Sadighi (Musikproduzent); Behnam Samani (Perkussionist) Live-Musik: Rouzbeh Motia (Santur); Behnam Samani (Perkussion); Reza Samani (Perkussion) Moderation: Kathrin Hasselbeck Es ist das Land des Sonnenaufgangs und das Land einer ungewöhnlich kostbaren Musikkultur mit vielen regional unterschiedlichen Musiktraditionen und Entwicklungen. "Iran - Musikland im Aufbruch. Von reicher Tradition und lebendiger Gegenwart" - unter diesem Motto steht denn auch die neue Ausgabe von "Contrapunkt - Dialog der Kulturen. Am 27. April 2017 finden sich hierfür im Goethe-Institut München interessante Gäste zu einem Konzert mit anschließender Podiumsdiskussion ein, die BR-KLASSIK ab 20.03 Uhr live sendet. Eingeladen sind Rouzbeh Motia, Virtuose auf der Santur, dem persischen Hackbrett, und die Perkussions-Künstler und Brüder Behnam und Reza Samani. Außerdem auf dem Podium: Anja Lechner, Münchner Cellistin mit vielfältiger Iran-Erfahrung, neben Behnam Samani und dem Teheraner Musikproduzenten Ramin Sadighi. Im Zentrum stehen wird der Iran als reiches Kulturland mit den vielen Facetten seiner Musiktraditionen. Aber auch, wie sich der Iran heute präsentiert, wie seine Musikausbildung strukturiert ist im Spannungsfeld von klassischer persischer Musik und neuem Komponieren. Zwischen welchen Polen bewegt sich das Land heute? Was ist möglich, was eingeschränkt, wenn man an die Auftrittsverbote etwa für Frauen denkt? Wie fließend sind die Grenzen zwischen erlaubten und verbotenen Klängen?
Donnerstag 20:03 Uhr

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Bayern 2

radioThema

Thomas PynchonThomas Pynchon und die Kunst des Verschwindens Von Markus Metz und Georg Seeßlen Von Thomas Pynchon sind in der Öffentlichkeit nur ein paar vierzig Jahre alte Fotos bekannt. Das Rätsel um seine Person ist mittlerweile Bestandteil der amerikanischen Popkultur. Was bleibt, sind die Bücher des Autors Thomas Pynchon. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Ist die radikale Verweigerung, sich in der Öffentlichkeit zu zeigen oder irgend etwas von einem "Privatleben" nach außen dringen zu lassen, eine persönliche Marotte, der Kern eines Publicity-Mythos oder sogar integraler Bestandteil der literarischen Arbeit? Erinnern und Vergessen, Erscheinen und Verschwinden bilden einen roter Faden, der sich durch Pynchons Werk zieht. In einer "magischen Biographie" könnte man das als Wiederkehr seines Vorfahren William Pynchon beschreiben, der Mitte des 17. Jahrhunderts wegen seiner Kritik am puritanischen Calvinismus Opfer des ersten Bücherverbots auf amerikanischem Boden wurde. Thomas Pynchon hat das Geschehen in seinem Roman "Die Enden der Parabel" (natürlich unter vielem anderen) wieder aufgenommen. Sein Debüt-Roman "V" handelt von der Suche nach der eigenen familiären Identität, die in ein verzweigtes "strukturelles" Abenteuer führt. In den meisten seiner Romane stehen die Menschen unter einer Obsession, Zusammenhänge zu erkennen, was eher zu Schüben von Paranoia und Verschwörungsphantasmen führt als zur Erkenntnis über das eigene Wesen. Thomas Pynchon steht, nicht nur in dem ausgesprochen kritischen Roman "Vineland", den Glaubenssätzen des zeitgenössischen Amerika nicht minder skeptisch gegenüber als sein Vorfahr. 2014 ist Thomas Pynchons achter und bislang letzter Roman in Deutschland erschienen: "Bleeding Edge" mischt wie viele seiner Vorgänger Faktisches und Fiktives. Er liest sich wie ein Vorgriff auf die Geschehnisse um die NSA und Edward Snowden, grundiert mit der Erfahrung von 9/11. Das Feature geht der Frage nach, wie sehr das persönliche Verschwinden des Autors mit seinem Werk eine Einheit bildet, und verfolgt die Spuren der Identitätsverweigerung in Pynchons Romanen und Erzählungen. Aus rechtlichen Gründen kann die Sendung leider nicht als Podcast angeboten werden. Wiederholung vom 18.09.2014
Donnerstag 20:03 Uhr

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Deutschlandfunk

JazzFacts

Flow JazzDer schönste Rausch Zum Phänomen des "Flow" im Jazz Von Karsten Mützelfeldt "Jeder erlebt einen Flow von Zeit zu Zeit ... Man fühlt sich stark, hellwach, unbefangen, hat alles mühelos unter Kontrolle, ist auf dem Höhepunkt seiner Fähigkeiten. Zeitgefühl, Selbstwahrnehmung und Problembewusstsein scheinen zu verschwinden, und es entsteht ein erregendes Gefühl von Transzendenz, das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein." Dies schreibt Mihaly Csikszentmihalyi, Autor des Buches "Flow - The Psychology of Optimal Experience". Mit diesem Zitat beginnt der Text zum Album "Flow" des Trompeters Terence Blanchard. Solche Momente entstehen in der Regel weniger im Studio als auf der Bühne und werden in den besten Fällen zu einem Gemeinschaftserlebnis von Musikern und Publikum. Manchmal dauern jene Momente gerade einmal wenige Sekunden, oft tauchen sie nur wenige Male im Jahr auf. Dafür aber sind sie von berauschender Intensität, psychisch und physisch erlebbar. Musiker wie Theo Bleckmann, Bob Mintzer, Herbie Hancock, Daniel Schläppi, Rick Margitza, Joachim Kühn, Charles Lloyd und Chick Corea versuchen, das Phänomen in Worte zu fassen, erzählen von jenen Augenblicken, wenn sie in den Sog des Flow geraten, sich unerwartet Türen öffnen, alles auf eine höhere Ebene gehoben wird und das Ich vollkommen im Kollektiv aufgeht. Zum Phänomen des "Flow" im Jazz
Donnerstag 21:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Hörspiel-Studio

paul valéryGespräch mit dem Teufel Von Paul Valéry Aus dem Französischen von Ernst Wilhelm Eschmann Mit: Paul Hoffmann, Gisela Trowe, Franz Georg Eilert und Josef Kandner Regie: Gert Westphal (Produktion: RB 1951) Fräulein Lust arbeitet bei Faust als Sekretärin. Sie hält ihn aber immer durch neugierige Fragen von der Vollendung seines Opus Magnum ab. So möchte sie wissen, wo der Teufel sich nun befinde usw. Aber wenn man von ihm redet, dann erscheint er auch, der Teufel. Wird sich jetzt nochmals die Gretchenepisode wiederholen? Welchen Pakt gehen die beiden jetzt ein? Wie würden Goethes Faust und die Erscheinung des Mephisto im 20. Jahrhundert, also in einer modernen, von Grund auf verwandelten Welt handeln? Der französische Dichter und Essayist Paul Valéry (1871 - 1945) schrieb gegen Ende seines Lebens das Dramenfragment "Mon Faust", aus dem die komödiantische wie auch heute noch nachdenklich stimmende Episode "Gespräch mit dem Teufel" stammt.
Donnerstag 22:03 Uhr

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Eins Live

1LIVE Krimi

eugen egnerDer Thrill vor Mitternacht Die Beseitigung Von Eugen Egner Musik: Tse Tse! Link 1/Link 2: Bernhard Schütz Hans: Uwe Preuss Bestie/2. Krankenschwester/Weibliche Person in Polizeizentrale: Bianca Nele Rosetz 1. Krankenschwester: Simone Kabst Bedienung im Restaurant/Pflegerin: Wanda Perdelwitz Orthopäde: Gerd Wameling 1. Praxishelferin/Jüngere Frau, Passantin: Tina Haseney 2. Praxishelferin: Cathlen Gawlich Die schöne Frau: Jacqueline Macaulay Polizistin: Anika Mauer Polizist: Udo Schenk Bahnangestellter: Rüdiger Wandel Weibliche Mitreisende/Ältere Dame, Passantin: Uta Hallant Wirt der Bahnhofskneipe: Otto Mellies Fahrerin: Nina Weniger Kommandantin: Susanne Jansen Jüngerer Mann/Sprecher Bahnhofsdurchsagen/Pfleger: Santiago Ziesmer Kriminalbeamter/Altes Mütterchen, Passantin: Stefan Kaminski Regie: Annette Berger bis 24:00 Uhr Christoph Link ist entsetzt: Die große Liebe seines besten Freundes Hans entpuppt sich als schaurige Bestie. Doch die fremde Spezies scheint Hans verhext zu haben, er ist vor Liebe blind. Christoph muss etwas unternehmen.
Donnerstag 23:00 Uhr

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