Bayern 2

IQ - Wissenschaft und Forschung

proteineProteine - ein begehrter Rohstoff Seit Jahrzehnten steigt der Fleischverzehr - erst in Europa und Nordamerika, inzwischen auch in aufstrebenden Schwellenländern wie China. Wer zu Wohlstand kommt, isst Fleisch - immer mehr Tiere stehen in den Ställen, und sie brauchen immer mehr hochwertiges Eiweiß-Futter. Während Menschen in anderen Teilen der Welt nicht mal ihren Mindestbedarf an Proteinen decken können. Fleisch ist für sie unerreichbarer Luxus. Und gerade dort wird die Bevölkerung in den nächsten Jahrzehnten weiter steigen. Brauchen wir neue Proteinquellen, für Menschen ebenso wie für Tiere? Insekten bieten sich an, oder Pflanzen, die Fleisch ersetzen. Daran wird intensiv geforscht. Auch als Alternative zu Soja, derzeit die wichtigste Proteinquelle im Tierfutter. In Europa wird es in riesigen Mengen eingeführt - zu einem großen Teil ist es gentechnisch verändert. Doch der Anbau von Soja steckt hierzulande in den Kinderschuhen, der Anbau anderer Proteinpflanzen spielt auch keine große Rolle. Das soll sich ändern, dank neuer "Eiweißstrategien" in der Agrarpolitik. Redaktion: Petra Herrmann
Donnerstag 18:05 Uhr

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Ö1

Dimensionen

KorruptionÜber die antiken Wurzeln der Korruption Von Juliane Nagiller Lucona, Noricum-Skandal oder Eurofighter-Affäre: Große Korruptionsfälle schreiben sich in die Historie eines Landes ein. Doch ein neues Phänomen sind sie nicht. Bereits Homer berichtet von kleineren und größeren Geschenken, die für Gefälligkeiten den Besitzer wechselten. Die Palette reichte von Pferden und Kühen über Weizen bis hin zu Kriegsgefangenen und größeren Geldsummen. Solange die Polis - der Staat - dadurch nicht geschädigt wurde, blieben die Geschenke ein Kavaliersdelikt. Doch so mancher Herrscher musste sich vor der Volksversammlung den Vorwurf der Bestechung gefallen lassen und sich einer Rechenschaftsprüfung unterziehen. - Geldgier wurde in der Antike als Krankheit angesehen, die "philosophisch" therapiert werden konnte. Aristoteles warnte eindringlich vor der Pleonexie, dem Mehr-Haben wollen, das sich allzu schnell in Habsucht und Gier auswachsen kann. Ist sie eine anthropologische Konstante, die immer dann in Korruption ausufert, wenn der Faktor Macht ins Spiel kommt?
Donnerstag 19:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Stottern"Beim Selbstgespräch stottert man nicht." Vom Ringen mit dem Sprechen Von Dörte Fiedler Der Stotternde lebt in einer Welt ständigen Kontrollverlustes. Das ist für ihn selbst und sein Gegenüber eine Herausforderung.
Donnerstag 19:30 Uhr

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BR-Klassik

Franz Lehár: "Die lustige Witwe"

franz lehárLive aus dem Gärtnerplatztheater in München: Operette in drei Akten Baron Mirko Zeta - Hans Gröning Valencienne, seine Frau - Jasmina Sakr Graf Danilo Danilowitsch - Daniel Prohaska Hanna Glawari - Camille Schnoor Camille de Rosillon - Lucian Krasznec Vicomte Cascada - Liviu Holender Raoul de St. Brioche - Juan Carlos Falcón Bogdanowitsch - Maximilian Berling Sylviana, seine Frau - Valentina Stadler Kromow - Frank Berg Olga, seine Frau - Ann-Katrin Naidu Pritschitsch - Holger Ohlmann Praskowia, seine Frau - Dagmar Hellberg Njegus - Sigrid Hauser Der Tod - Adam Cooper Chor und Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz Leitung: Anthony Bramall Gratulation! Es ist fertig. Das frisch renovierte und umgebaute Gärtnerplatztheater eröffnet die neue Spielzeit in funkelnagelneuen Räumen. Heute, am 19. Oktober 2017, feiert es seinen makellosen Glanz mit der Eröffnungspremiere. Ein traditionsträchtiges Stück hat sich Intendant Josef E. Köpplinger dafür ausgesucht. Schon elf Mal hatte es seit seiner Uraufführung 1905 in diesem Haus Premiere - immer mit zugkräftigen Namen. Einer davon: Jopie Heesters. Lange galt er als DER Danilo; richtig: Franz Lehárs Lustige Witwe gibt sich heute die Ehre. Aber wir schreiben das Jahr 2017. Das Gärtnerplatztheater ist 152 Jahre alt und hat nach vielen kleineren Eingriffen nun einen fünfjährigen Um- und Neubau überstanden. Alles frisch. Alles schön. Alles anders! Und so sollte auch die neue Lustige Witwe sein. Ganz München ist gespannt auf die erste Premiere im neuen Haus. Ganz München - und mit ihm die ganze Operetten- und Musiktheaterszene. Ein Coup muss sie werden, diese Witwe. Mitreißend, überzeugend, zeitgemäß. Natürlich, ohne die Wurzeln zu vernachlässigen. Und Josef E. Köpplinger ist genau der Richtige, um diese Vorgaben zu erfüllen. Schon oft hat er in seinen Inszenierungen gezeigt, dass er Operetten doppelbödig, witzig, kreativ, bunt und doch auch mit Geschichtsbewusstsein inszenieren kann. Wie heißt es so schön? Man darf gespannt sein!
Donnerstag 19:30 Uhr

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WDR2

WDR 2 Tour 2017

Alice MertonAlice Merton live 20.00, 21.00 WDR aktuell
Donnerstag 20:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Hörspiel-Studio

Taneda SantôkaMein Herz ist leer Hörspiel von Werner Fritsch Frei nach Haikus von Taneda Santôka Mit: Michael Altmann und Kae Uchihashi Musik: Miki Yui Regie: Werner Fritsch (Produktion: DLR/RB 2016) Ein Meister des Haikus ist ein "Dichter des Gehörs", er lebt "in der Welt der Klänge". Das schrieb der japanische Wanderdichter Taneda Santôka (1882 - 1940) über sein Metier, das die kurze japanische Versform in die Moderne übertrug. Seine Haikus erzählen vom Brüllen der Brandung, vom harschen Klang des Brettspiels, vom Stimmengewirr in der Gaststube, der Stille der Berge. Werner Fritsch dichtete Santôkas Haikus nach, ordnete sie zu einem Zyklus und verzahnt musikalisch den Klang der Rezitation mit den inneren Hörbildern der Verse. Die Jury für den Kriegsblindenpreis 2017 hatte das Stück in die Shortlist der drei besten Produktionen des Jahres gewählt.
Donnerstag 22:03 Uhr

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Eins Live

1LIVE Krimi

Stewart ONanDer Thrill vor Mitternacht Halloween (1) Hörspiel in 2 Teilen von Stewart O"Nan Übersetzung aus dem Amerikanischen: Thomas Gunkel Bearbeitung: Leonhard Koppelmann Marco: Matthias Koeberlin Danielle: Laura Maire Toe: Jona Mues Kyle: Martin Bross Tim: Dennis Moschitto Brooks: Jan-Gregor Kremp Tims Mom: Nina Danzeisen Tims Dad: Bernd Kuschmann Nancy: Frauke Poolman Regie: Annette Kurth bis 24:00 Uhr Halloween, die Nacht der lebenden Toten. Genau vor einem Jahr sind drei Teenager mit ihrem Auto tödlich verunglückt. Jetzt sind die Geister der Toten dazu verdammt, an den Ort des tragischen Unfalls zurückzukehren.
Donnerstag 23:00 Uhr

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BR-Klassik

Jazztime

gregory porterAll that Jazz Der Himmel hängt voller Geigen. Das war schon in Gregory Porters Kindheit so, zumindest dann, wenn er die Platten von Nat King Cole herausgesucht hat. Es war genau das Kopfkino gegen den nicht immer rosigen Alltag, das der Junge brauchte. Und deshalb hat er nun ein herzerwärmend charmantes Tribute-Album an den Meister des geschmackvollen Schmalzes aufgenommen. Zusammen mit dem sehr nach modernem Harlem klingenden Album von Cecile McLorin Salvant und einem pfiffigen Duo der Sängerin Céline Rudolph mit dem Gitarristen Lionel Loueke verspricht der Jazz-Herbst reichlich vokale Highlight für kürzer werdende Tage. Moderation und Auswahl: Ralf Dombrowski
Donnerstag 23:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Klangkunst

christina kubischSchall und Klang Von Christina Kubisch Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017 Länge: ca. 54"30 (Ursendung) Der Dirigent Hermann Scherchen experimentierte in Gravesano mit der Räumlichkeit von Klängen. "Ich möchte einen Raum haben, in dem ich den Raum ausschalte." In der Mitte des letzten Jahrhunderts zog der Dirigent Hermann Scherchen nach Gravesano, ein abgelegenes Tessiner Dorf. Auf seinem Anwesen baute er ein experimentelles Tonstudio und schuf so einen Begegnungsort für Wissenschaftler, Elektroakustiker und Musiker aus aller Welt. Über die Weihnachtsfeiertage 1956 befasste er sich intensiv mit der Positionierung von Mikrofonen. In ihrer Komposition transformiert Christina Kubisch die Aufnahmen dieser Studie - erst unmerklich, dann entschieden - und reflektiert so ein weiteres Mal die Verbindung von Klang und Raum. Besonderen Dank an die Akademie der Künste Berlin für das Archivmaterial. Christina Kubisch, geboren 1948 in Bremen, zählt zur ersten Generation der Klangkünstler in Deutschland. Studium der Malerei, Musik und Elektronik. Eigene Kompositionen seit 1972. Ab 1980 vermehrt Klanginstallationen, Klangskulpturen sowie elektroakustische Kompositionen und Hörspiele. Internationale Stipendien und Auszeichnungen. Lehrtätigkeit als Professorin für audiovisuelle Kunst von 1994 bis 2003 an der Kunsthochschule Saarbrücken. Christina Kubisch ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin. 2016 wurde sie zusammen mit Peter Kutin und Florian Kindlinger für das Stück "Desert Bloom" (WDR 2015) mit dem Karl-Sczuka-Preis ausgezeichnet. Schall und Klang
Freitag 00:05 Uhr

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