SRF 2 Kultur

Kontext

virtual realityAbheben mit «Virtual Reality» Die Virtual-Reality-Technologie beschränkt sich nicht mehr nur auf Computerspiele. Sie hat das Potential, unsere Gesellschaft zu verändern. In virtuellen Welten kann man heute nicht bloss hautnah gegen Zombies kämpfen und Achterbahnen hinabrasen. Es gibt immer mehr innovative Anwendungen jenseits der Spiele, etwa in Medizin, Architektur oder Weiterbildung. Was Virtual Reality zur Zukunftstechnologie macht und wie sie unsere Gesellschaft verändern könnte falls sie sich wirklich durchsetzt.
Mittwoch 18:03 Uhr

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Ö1

Journal-Panorama

feinstaubDrei Milliarden Menschen kochen weltweit mit Holz, Holzkohle und Ernteabfällen, mit Dung und Plastikmüll. Das Ergebnis ist eine gewaltige Belastung mit rußigem Feinstaub, der oft gefährliche Giftstoffe enthält. Gestaltung: Thomas Kruchem Die giftigen Dämpfe, die so in der Küche entstehen, enthalten etwa Arsen, Blei oder Schwefelsäure. An den Folgeerkrankungen sterben laut WHO jährlich vier Millionen Menschen, darunter allein 500.000 Kinder an Lungenentzündung. Hunderttausende Kinder pro Jahr erleiden zudem Verbrennungen. In städtischen Armenvierteln gehen bisweilen ganze Siedlungen in Flammen auf. Nicht zuletzt zählt die massenhafte Nutzung traditioneller Brennstoffe zu den wichtigsten Ursachen des Raubbaus an noch verbliebenen Wäldern und des Klimawandels. Damit die Ärmsten der Armen endlich saubere Luft atmen können, müssen sie Zugang zu Gas oder elektrischem Strom bekommen
Mittwoch 18:25 Uhr

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SR2 Kulturradio

BücherLese - Ein Magazin für Leserinnen und Leser

Kehlmann TyllDaniel Kehlmann: "Tyll", vorgestellt von Sibylle Knauss Daniel Kehlmanns "Tyll" ist die Neuerfindung einer mythischen Figur: ein großer Roman über eine aus den Fugen geratene Welt, über die Verwüstungen durch den Krieg und die Macht der Kunst. Ein Meisterwerk der Sprache, der Bilder und der Phantasie.
Mittwoch 19:15 Uhr

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SRF 2 Kultur

Musik unserer Zeit

gqomGqom Edits Ein Besuch in Durban Aus den Townships von Durban fand eine tiefe monotone Spielart elektronischer Musik ihren Weg nach London und in die Welt: Gqom ist Ecstasy, ist Nacht und dunkle Vibes, ist aber auch Politik und Zukunftschance. Das Feature mischt akustische Impressionen aus Durban mit Gqom Tracks und rhythmisierten Interviewsequenzen mit den jungen Machern und erkundet so Ursprung und Bedeutung dieses Musikstils. Eine Montage von Thomas Burkhalter, Marcel Gschwend und Daniel Jakob.
Mittwoch 20:00 Uhr

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WDR3

WDR 3 Konzert live

Jullie HjetlandMittwochskonzerte der Musikkulturen Nordens Tone Jullie Hjetland, voc; Hans Mydtskov, sax; Torben Bjørnskov, b; Pojken Flensborg, p Übertragung aus der Rudolf-Oetker-Halle, Bielefeld
Mittwoch 20:04 Uhr

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Deutschlandfunk

Querköpfe

maren kroymannKabarett, Comedy & schräge Lieder Natürlich elegant beim Tee Homestory mit Maren Kroymann Von Sabine Fringes Sie war die erste Frau, die mit einer eigenen Satiresendung im Fernsehen auftrat: Maren Kroymann. Fünf Jahre lang bespielte sie in den 90er-Jahren im Ersten mit ,Nachtschwester Kroymann" einschlägige Frauenthemen. Die Frankfurter Rundschau meinte im Rückblick, Kroymann habe darin "erstmals diesen feministischen Unterton (angeschlagen), der in der Männerdomäne Satire-TV wie ein fieser Tinnitus ankam." Gesangstalent mit kritischem Witz verbindet Kroymann seit den 80er-Jahren in ihren Bühnenprogrammen, in denen sie mit Elvis-Hits und anderen Schlagern Rollenbilder der Wirtschaftswunderzeit aufs Korn nimmt. Jetzt startet die vielgefragte Schauspielerin mit Ende 60 nochmal mit einer eigenen Sendung durch: mit Ihrer Sketch-Comedy ,KROYMANN" ist sie im Ersten zu sehen. Sabine Fringes hat die Kabarettistin in ihrer Berliner Wohnung besucht und mit ihr einen Kräutertee getrunken und einen Pflaumenkuchen mit Sahne sowie eine Madeleine vom Bäcker nebenan gegessen. Natürlich elegant beim Tee
Mittwoch 21:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Vater GoriotVater Goriot (1/3) Von Honoré de Balzac Bearbeitung: Helmut Peschina Regie: Judith Lorentz Mit: Hans-Michael Rehberg, Camill Jammal, Swetlana Schönfeld, Michael Rotschopf, Brigitte Grothum, Mira Partecke, Markus Meyer, Katharina Schüttler, Andrea Schieffer, Erika Skrotzki, Michael Hanemann, Christoph Gawenda, Sascha Nathan, Gabriella Maria Schmeide, Martin Rentzsch, Thomas Fränzel, André Holonics, Leonie Rainer, Leslie Malton, Wilfried Hochholdinger, Gerald Michel, Luzie Kurth, Christian Gaul und Jens Harzer Komposition: Lutz Glandien Ton: Martin Eichberg Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017 Länge: 58"46 (Ursendung) (Teil 2 am 24.01.2018) "Maison Vauquer. Pension für beide Geschlechter und andere". Paris, Anfang des 19. Jahrhunderts. In der bürgerlichen Pension von Madame Vauquer wohnen sieben Gäste. Darunter der ehemalige Nudelfabrikant Goriot, der von den anderen als Kauz belächelt und spöttisch Vater Goriot genannt wird. Eugène de Rastignac, weiterer Pensionsgast und ambitionierter Jurastudent, findet heraus, dass der Grund für Goriots finanzielle Verausgabung seine beiden hübschen verheirateten Töchter sind: Der Alte ist von den beiden nahezu besessen. Honoré de Balzac, 1799 in Tours geboren, zog 1814 mit seiner Familie nach Paris. Brach sein Jura-Studium vor den Abschlussprüfungen ab, um Schriftsteller zu werden und fand Eingang in die Welt des Adels. Um seinen kostspieligen Lebensstil zu finanzieren, musste Balzac immer mehr Texte veröffentlichen. In eine Mönchskutte gehüllt schrieb er bis zu 17 Stunden am Tag, einzig am Leben gehalten durch den immensen Konsum von schwarzem Kaffee. Dennoch war Balzac die längste Zeit seines Lebens tief verschuldet. Erst 1850 erfüllte sich sein Traum, reich zu heiraten - doch noch im selben Jahr erlag er seinem erschöpften Herz. Sein Hauptwerk war die "Comédie humaine", ein Romanzyklus, der die Tugenden und Abgründe von Mensch und Gesellschaft erforscht. Von 137 geplanten Erzählungen konnte Balzac 91 vollenden. An "Vater Goriot" schrieb er von September 1834 bis Januar 1835. Deutschlandradio Kultur realisierte als Hörspiele bereits "Eugénie Grandet" (Hörspiel des Monats März 2015) und "Cousine Lisbeth" (Deutschlandradio Kultur/RB 2017). Vater Goriot (1/3)
Mittwoch 21:30 Uhr

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MDR KULTUR

Vom Außenminister zum Staatsfeind

georg dertingerDie sozialistische Politikkarriere des Georg Dertinger Von Alexa Hennings Zum 50. Todestag von Georg Dertinger am 21. Januar Im Januar 1953 wurde der erste Außenminister der DDR, Georg Dertinger, unter dem Vorwurf der Spionage verhaftet und in einem stalinistischen Schauprozess zu fünfzehn Jahren Zuchthaus verurteilt. Ebenfalls angeklagt und zu mehrjähriger Haft verurteilt wurden: Dertingers Ehefrau und sein 15-jähriger Sohn Rudolf sowie Dertingers Schwiegermutter, seine Sekretärin und sein Referent. Die 13 Jahre alte Tochter Oktavia bekommt 19 Monate Einzelhaft. Nur der achtjährige Sohn Christian bleibt auf freiem Fuß. Er kommt zu Pflegeeltern nach Schönebeck. Emil und Lieschen Müller sind einfache Leute, ihr einziger Sohn fiel in Stalingrad. Die Stasi erzählt ihnen, Christian sei Kriegswaise. Fürsorglich und liebevoll nehmen sie den Knaben auf, vom Schicksal der Familie ahnen sie nichts. 1960, sieben Jahre später, wird Christians leibliche Mutter aus dem Zuchthaus entlassen und bekommt ihren Sohn zurück. Die beiden anderen Kinder haben die DDR in der Zwischenzeit verlassen. Christian erleidet einen Nervenzusammenbruch, als er sich von seinen Pflegeeltern trennen muss. Lieschen Müller stirbt kurze Zeit später, ihr Mann Emil ertränkt sich in der Elbe. Vier Jahre nach seiner Entlassung aus der Haft stirbt Georg Dertinger 1968 an Krebs. Das Feature rekonstruiert die Lebensgeschichte des Politikers Georg Dertinger, der nach 1945 zu den führenden Demokraten des neuen Deutschlands zählte. Alexa Hennings hat in Leipzig Journalistik studiert und lebt in Mecklenburg. Für die ARD hat sie zahlreiche Hörfunk-Feature geschrieben, zuletzt für MDR Kultur das Egon-Friedell-Porträt "Bitte beiseitetreten, ich springe!" (MDR 2011) und "Die Jagd nach Yellow Cake - Uran aus dem Erzgebirge" (MDR 2012) Mit: Arianne Borbach, Dieter Mann, Gerd Grasse, Eva Weißenborn. Regie: Waclaw Stawny Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk 2004 Sprecher: Arianne Borbach Dieter Mann Gerd Grasse Eva Weißenborn (53 Min.)
Mittwoch 22:00 Uhr

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Bayern 2

Eins zu Eins. Der Talk

EbowAchim Bogdahn im Gespräch mit Ebru Düzgün, Rapperin Ihre ersten Auftritte hatte sie im Münchner Bahnhofsviertel - im Waschsalon oder im türkischen Supermarkt. Inzwischen hat Ebru Düzgün alias Ebow ihr zweites Album veröffentlicht und das macht seinem Namen alle Ehre: "Komplexität". Gegen alle Klischees Die 27-jährige Ebru Düzgün rappt gegen Klischees und Vorurteile an - egal, ob es dabei um Geschlechterrollen, die HipHop-Szene oder Vorurteile gegenüber Migranten geht. "Ich trag ein Kopftuch, wenn ich will trage ich zehn übereinander. Wenn ich will lauf ich im Mini rum, zeig jedem den Tanga", heißt es in ihrem Song "Punani Power". Ihre Großeltern sind als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen, Ebru Düzgün ist in München geboren und studiert mittlerweile in Wien Architektur. Auch musikalisch lässt sie sich von mehreren Sprachen und Kulturen beeinflussen, mischt ein Potpourri aus Deutsch, Türkisch, Arabisch und Englisch. Musik und Architektur In "Eins zu Eins. Der Talk" erzählt Ebru Düzgün aber nicht nur von ihrer Musik. Im Gespräch mit Achim Bogdahn geht es auch um ihre großen Vorbilder, ihre Oma und ihre Mutter. Und darum, was Architektur und Musik gemeinsam haben.
Mittwoch 22:05 Uhr

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