"Ich bin kein Opfer" - dieser Satz müsste eigentlich auf Hella von Sinnens typischen Overall stehen, über dem sie lässig ein Jackett im Spiderman-Muster trägt, als sie, immer noch humpelnd, zur Aufnahme der Gesprächszeit erscheint. Ein schwerer Sturz auf einer Theaterbühne hat sie fast zwei Jahre lang außer Gefecht gesetzthat. Im Gespräch erzählt sie von ihrer Kindheit, ihrem WG-Leben, von Erfolgen, persönlichen Verlusten und ihrem Burn-Out. Jetzt geht sie neue Wege mit ihrer Stimme.
Latin Jazz made in Switzerland: Manon Mullener Trio Manon Mullener stammt aus einer Schweizer Musikerfamilie und erhielt mit vier Jahren ersten Klavierunterricht am Konservatorium ihrer Heimatstadt Fribourg. Schon als Jugendliche fühlte sie sich zum Jazz hingezogen und ganz besonders zur afrokubanischen Musik. Wo lernt man diese besser kennen als in Havanna? Und so zog es Manon mit 17 Jahren für einige Zeit nach Kuba. Von diesem Intensivkurs in lateinamerikanischer Rhythmik und Harmonik profitiert die Pianistin und Komponistin heute: Mit ihrer eigenen Band, dem Manon Mullener 5tet, kreiert sie modernen Latin Jazz, der direkt in die Beine geht und die Zuhörer mitnimmt auf eine Reise in die Karibik. Vor kurzem erhielt sie den Swiss Jazz Award 2026. Bei NDR Kultur EXTRA hat die temperamentvolle Künstlerin vor einem Jahr ihr aktuelles Album "Stories" in Triobesetzung präsentiert - gemeinsam mit ihrem Bruder, dem Schlagzeuger Lucien Mullener, und dem Bassisten Rodrigo Aravena. Das Video der ganzen Liveshow gibt es in der ARD Mediathek. 18:00 - 18:05 Uhr Nachrichten, Wetter
Deutschland, Vietnam, Frankreich, Argentinien - die Bandmitglieder von Maia and the Squires haben alle unterschiedliche Wurzeln. So divers wie sie selbst ist auch ihr Sound. Mal hypnotisch, mal aufbrausend, mal gemächlich. Vor allem immer in einem guten Gleichgewicht zwischen verträumt und laut.
Gernot um 8 Erneut eine Sendung voller Zugaben. Wir besuchen Stadien und Hallen. Auch das legendäre Budokan in Tokio. Musik von Willie Nelson, Depeche Mode, Pet Shop Boys oder der Ian Gillan Band u.v.a.
Schwetzinger SWR Festspiele Franz Schubert: Strophe aus "Die Götter Griechenlands" D 677 Joseph Haydn: Streichquartett F-Dur op. 50 Nr. 5 "Der Traum" Franz Schubert: "Auf dem Wasser zu singen" D 774 Thomas Adès: "Arcadiana" op. 12 Franz Schubert: "Wandrers Nachtlied" D 768 Streichquartett a-Moll D 804 "Rosamunde" Signum Quartett: Florian Donderer, Annette Walther (Violine) Xandi van Dijk (Viola) Thomas Schmitz (Violoncello) (Konzert vom 3. Mai 2026 im Mozartsaal, Schloss Schwetzingen) Claudio Monteverdi: "Sì dolce è"l tormento" SV 332 Girolamo Frescobaldi: "Se l"aura spira tutta vezzosa" Giovanni Girolamo Kapsberger: Toccata Nr. 6 Georg Fiedrich Händel: "Lascia la spina cogli la rosa" aus dem Oratorium "Il trionfo del Tempo e del Disinganno" HWV 46a Andrea Falconieri: Folias Claudio Monteverdi: "Se i languidi miei sguardi", Lettera amorosa SV 141 Girolamo Frescobaldi: "Così mi disprezzate" Toccata prima Giovanni Girolamo Kapsberger: "Figlio dormi" Georg Friedrich Händel: "Ombra mai fu" (Largo) aus "Serse" Giovanni Girolamo Kapsberger: Toccata Nr. 1 Tarquinio Merula: Canzonetta spirituale sopra alla nanna Georg Friedrich Händel: "Verdi prati, selve armene" aus "Alcina" Tarquinio Merula: "Folle è ben chi si crede" Ciaconna Claudio Monteverdi: "Quel sguardo sdegnosetto" Ensemble Jupiter Lea Desandre (Mezzosopran) Laute und Leitung: Thomas Dunford (Konzert vom 22. Mai 2026 im Rokokotheater, Schloss Schwetzingen) "Schöne Welt, wo bist du? - Kehre wieder, holdes Blütenalter der Natur! Ach! Nur in dem Feenland der Lieder lebt noch deine goldne Spur." So Friedrich Schiller in seinem Gedicht "Die Götter Griechenlands". Franz Schubert hat daraus ein Lied gemacht und das eröffnet das Programm des Signum Quartetts dazu von Joseph Haydn "Der Traum" sowie "Arcadiana" von Thomas Adès. Im Anschluss ein Konzert über die Liebe. Unzählige Klangwerke erzählen von Sehnsucht, Verlust und Eifersucht. Das Ensemble Jupiter bewegt sich in diesem Programm vom Solo-Madrigal eines verzweifelten Liebenden von Claudio Monteverdi bis hin zu einem Loblied der Treue von Tarquinio Merula.
«Mani Matter zum Neunzigsten» mit Mani Matter & Friends Damit gehört der Berner Troubadour nicht in den legendären «Club 27», trotzdem ist er in der Schweiz mindestens so weltberühmt wie Brian Jones, Jim Morrison oder Amy Winehouse. Seine Songs werden bis heute gestreamt, gesummt, gecovert, finden als Hip Hop-Versionen ins Luzerner Theater oder in Übersetzungen den Weg nach Tschechien. Mani Matter war auch ein kafkaesker Poet. Er holte das Berner Laubenlabyrinth in seine Verse, besang unendliche Korridore und Spiegelungen, sinnlose Parkingmeter und selbsterfundene Uhren, bis diese stehenblieben. Spasspartout zieht das Laufwerk zu seinem neunzigsten Geburtstag noch einmal auf und konfrontiert seine Lieder mit der Generation Z. In der Sendung repräsentiert durch die Comedienne Reena Krishnaraja. Mit Mani Matter, Reena Krishnaraja, Dabu Fantastic & Nadja Räss, Roman Nowka"s Hot 3 & Stephan Eicher, little wings, Männerchor Schmaz, Einmund, Bonaparte & Sophie Hunger & Les soeurs dion, Darmflora, Copy & Paste, Jüre Walter & Jürg Bernet, Jugendjazzorchester.ch, Gabriel Mareque, Georg Brassens, Gerhard Ruiss, Jan Repka, Bernhard Stirnemann, The bianca story feat. Dieter Meier, Veronika Holliger. Redaktion: Lukas Holliger Produktion: SRF 2026
Religion im Rampenlicht: Oskar Brüsewitz: Der DDR-Pfarrer, der sich selbst verbrannte Von Karsten Krampitz Sein Bischof sollte später von einer "brennenden Anfrage" sprechen: Vor 50 Jahren, am 18. August 1976, zündete sich der evangelische Pfarrer Oskar Brüsewitz in Zeitz an. Das versetzte DDR-Staat und SED in große Unruhe. Auch die Kirche sah sich herausgefordert.
Trauermusik: Der Klang des Abschieds Musik begleitet Menschen seit Jahrhunderten durch Abschied und Verlust. Doch warum berührt sie uns gerade in Zeiten der Trauer so tief? Trauermusik erfüllt verschiedene Funktionen: Sie verwandelt Schmerz in Erinnerung und stimuliert das Gehirn in Trauerprozessen positiv. Den ritualisierten Einsatz von Musik in Phasen der Trauer gibt es seit Jahrhunderten 13 seit den gregorianischen Gesängen über Mozarts Requiem bis zu modernen Gedenksongs. Und: Weshalb klingt Trauermusik in Mexiko oder Ghana oft ganz anders als in Europa?
Kabarett, Comedy schräge Lieder Zingsheim hat frei - Teil1: Ein satirisches Wunschkonzert - Humorfachkräfte teilen ihre Lieblingsnummern Sommerhitze, Ferienzeit, da haben auch die tapferen Kleinkunstbühnen mal eine Verschnaufpause. Und so geht der Kölner Kabarettist Martin Zingsheim im gut klimatisierten Hörfunkstudio der Frage nach, was die hauptberuflichen Humorschaffenden eigentlich selber zum Lachen bringt. Was, wenn sich satirische Fachkräfte wie Wilfried Schmickler, Nessi Tausendschön oder René Sydow lustige Texte oder schräge Lieder wünschen? Die Antwort gespickt mit schaurig-schönen Chansons und legendären Archiv-Aufnahmen gibt es in dieser Sommer-Folge der Querköpfe.
Wagen ohne Licht Von Edgar Broese Regie: Otto Düben Mit: Dagmar Altrichter, Hanns Ernst Jäger, Wolf Schlamminger, Manfred Georg Herrmann Ton und Technik: Fritz Braun, Christiane Kieper Deutschlandfunk 1964 Länge: 28"50 Anschließend: Berliner Mauerhunde Feature von Marie Permantier Autorenproduktion 2021 Länge: 12"50 Ein Paar auf der Rückreise von Ost- nach Westdeutschland. Der Krieg lastet noch auf ihnen und dem Land: Deutschland ist geteilt, die Mauer aber noch nicht gebaut. Das Paar streitet, Schuld wird verhandelt - und wieder sind Entscheidungen zu treffen.
Heute: I left my heart in San Francisco - Tony Bennett wäre 100 Jahre alt Was man im SWR4 Musikarchiv so alles findet: Hans-Jürgen Finger ist jede Woche auf der Suche nach Schlager-Juwelen und anderen musikalischen Überraschungen. Hier geht es mal nicht um Evergreens und Ohrwürmer - sondern um echte Raritäten. "Selten aber super" gibt es auch jederzeit zum Nachhören in der SWR4 App, unter SWR4.de und in der ARD Audiothek. Was man im SWR4 Musikarchiv so alles findet: Hans-Jürgen Finger ist jede Woche auf der Suche nach Schlager-Juwelen und anderen musikalischen Überraschungen. Hier geht es mal nicht um Evergreens und Ohrwürmer - sondern um echte Raritäten. "Selten aber super" gibt es auch jederzeit zum Nachhören in der SWR4 App, unter SWR4.de und in der ARD Audiothek.
Mayako Kubo "Atem Pause" (2008) für vier Gitarren Bernhard Lang "The Cold Trip pt. 1" (2014) für Stimme und vier Gitarren (Ausschnitt) Francisco C. Goldschmidt "RUIL" (2019) für vier E-Gitarren Yair Klartag "The Replication Crisis" (2022/23) für vier E-Gitarren Sergej Maingardt "HeroIn" (2017) für E-Gitarren, Video und Elektronik Adaya Peled, Stimme Cologne Guitar Quartet: Tal Botvinik, Henrique Almeida, Ptolemaios Armaos, Tobias Juchem Moderation: Hubert Steins